Hl.Pius von Pietrelcina, Ordenspriester, Lk 8,19-21
Jesus Christus, das Licht der Welt für alle,die an ihn glauben, sei mit euch.
Heute ist der Gedenktag des Heiligen Pater Pio von Pietrelcina (1887–1968), eines der bekanntesten Heiligen der Kirche. Wir verehren diesen italienischen Priester als mitfühlenden und weisen Beichtvater und Wundertäter, der auch die Stigmata – die Wundmale Christi – auf seinem Körper trug.
Jesus, du kamst, uns das Heil zu bringen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast die Apostel zu Säulen deines Reiches gemacht. Christus, erbarme dich unser.
Du lenkst deine Kirche durch alle Stürme der Zeit. Herr, erbarme dich unser.
Mit seinem Leben und den Worten der göttlichen Weisheit hat Pater Pio das Leben von Millionen von Menschen berührt, obwohl er sein Kloster nur sehr selten verlassen hat. Was steckt hinter all dem? Großzügigkeit, Freigiebigkeit, Freundlichkeit. Er begann mit großem Vertrauen in die Liebe Gottes und erhielt mehr, weil er diese Liebe bereitwillig mit allen teilte, denen er begegnet ist. Für Pater Pio bedeutete dies vor allem, jeden Tag unzählige Stunden im Gebet und in der Beichte zu verbringen. In mehr als fünfzig Jahren seines Dienstes hatte er keinen einzigen freien Tag; er gab sich ganz den Menschen hin. Und Gott belohnte die Großzügigkeit von Pater Pio, indem er diesem demütigen Pater noch mehr Gaben „hinzufügte“. Wenn man über Pater Pio liest, denkt man ganz logischerweise: „Wer weiß, ob ich jemals so sein werde wie er!“ Das ist jedoch normal; schließlich erwartet niemand, dass man genau wie er ist. An Pater Pio wie auch an allen anderen Heiligen sehen wir, dass Gott jeden gebraucht, der bereitwillig und großzügig auf seinen Ruf antwortet. Wenn wir die Gaben, die Gott uns schenkt, mit anderen teilen, gibt er uns noch mehr. Dieses „Mehr“ bedeutet für jeden etwas anderes; das Leben von Pater Pio war zum Beispiel anders als das Leben des heiligen Franz Xaver, und sein Leben hatte wieder einen anderen Inhalt als das Leben von Mutter Teresa. Und sie lebte anders als eine Mutter von vier Kinder. Entscheidend sind Großzügikeit,Freigebigkeit und Liebe.Erinnere dich nur immer an Pater Pio,der sein ganzes Leben im Kloster verbracht hat. Auch in der Welt in der du lebst gibt dir Gott viele Gelegenheiten zur Selbshingabe.
Jesus Christus kam nicht , um uns zu richten, sondern um uns zu retten. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Da Christus nicht kam, um zu richten, sondern um uns zu retten, dürfen wir voll Vertrauen um seinen Frieden bitten.
Selig, die Gottes Wort hören und bewahren und gerettet werden am Letzten Tag.
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