Dienstag der 28.Woche Lk11,37-41

Gott, der Herr, der nicht auf das Äußere, sondern in die Herzen schaut, sei mit euch,

Jesus nahm die Einladung des Pharisäers gerne an, denn er beantwortete aufrichtige Einladungen sehr gerne. Eine scharfsinnige Seele kann erkennen, ob eine Einladung aus Höflichkeit oder aus Aufrichtigkeit erfolgt.

Jesus, du kennst alle Gedanken und Gesinnungen der Menschen. Herr, erbarme  dich unser.

Du kennst die  Motive, die unser Denken und Tun bestimmen. Christus, erbarme  dich unser.

Du prüfst unsere Liebe, die alles Gute in uns wirkt. Herr, erbarme dich unser.

In der Regel steht der eingeladene Gast im Mittelpunkt, während festgestellt wird, wie gut sein Besuch unseren Vorstellungen und Erwartungen entspricht. Wenn wir Gäste annehmen, sollten wir auf uns selbst aufpassen, damit wir uns nicht durch ein Äußeres oder Verhalten, das nicht unseren Vorstellungen entspricht, täuschen lassen. Lassen wir Vorurteile gegenüber guten Absichten und Verdiensten, die mit der Aufrichtigkeit der Einladung verbunden sind, nicht zu. Versuchen wir gleichzeitig, wichtige Dinge nicht aus Gründen der Kleinlichkeit zu verpassen. Wenn wir eingeladen sind, sollten wir versuchen, dem, dessen Boten wir sind, das bestmögliche Zeugnis abzulegen.

Die Reaktion Jesu ist direkt, mutig und spannungsgeladen. Wir würden es bei einem Besuch  wahrscheinlich nicht wagen, unseren Gastgebern so etwas  vorzuwerfen. Jesus ist in höchstem Maße frei; er bereitet sich nicht  durch Schweigen über ungesunde Haltung zum  Händewaschen eine weitere mögliche  Einladung  zum Pharisäer vor. Er ist der Träger der Wahrheit Gottes. Mögen uns  die Bekundungen  der Achtung und Aufmerksamkeit  unserer Nächsten nicht  unsere Augen und unseren Mund  verschließen, wenn es notwendig ist, die göttliche  Wahrheit  auszudrücken!

Das Äußere kann trügen, doch das Innere bestimmt die Qualität und den Wert des menschlichen Lebens. Der Ruf, das Innere als Almosen zu verteilen, führt zu Aufrichtigkeit und Transparenz des Menschen, sowohl vor Gott als auch vor den Menschen. Gleichzeitig fördert er die Verantwortung, damit es wirklich etwas zu sehen gibt. Wir sollten auf uns aufpassen, um nicht in stolze Selbstgefälligkeit oder leeren Formalismus zu verfallen!

Da wir rein geworden sind durch das Opfer Jesu Christi , dürfen wir es wagen, zum Vater zu beten.

Echte Liebe  setzt den Frieden voraus. Um  den Frieden   voraus.  Um den  Frieden  wollen  wir  bitten.

Selig, die  rein  sind   von Schuld  und Platz finden am Tisch des  ewigen   Lebens.

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