Gott, unser Herr, der unseren Reichtum und unsere Armut kennt,sei mit euch.
Ein Satz beschreibt die Situation eines Blinden. Er kann nicht sehen und ist auf die Nächstenliebe der Menschen angewiesen. Es scheint, als würde sein Sitzen auf Schlaffheit und Apathie hindeuten. Doch es gibt Möglichkeiten, etwas daran zu ändern.
Jesus, du hast dich dem Vater als Opfer für uns angeboten. Herr, erbarme dich unser.
Du hast dein Leben aus Liebe zu den Menschen geopfert. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns zur Nachfolge des Kreuzes gerufen. Herr, erbarme dich unser.
Der Ruf eines Blinden ist in diesem Fall nicht nur theatralisch, wie es die Manifestationen unserer „Armen“ manchmal sind. Der Blinde weiß, dass er Gottes Messias in seiner Nähe hat, den Sohn Davids, der dem Blinden das Augenlicht und dem Gehörlosen das Gehör zurückgeben kann. Er weiß, dass sein Ruf die Stimmen derer, denen es unangenehm ist, nicht zum Schweigen bringen kann. Um Gottes willen und wegen Gottes Werten kann man nicht zum Schweigen gebracht werden oder aufhören zu sehen oder zu hören.
Jesus schenkt denjenigen besondere Aufmerksamkeit, die an ihn glauben und auf ihn vertrauen, die sich durch die Meinung anderer nicht zum Schweigen bringen oder entmutigen lassen. Die Überzeugungskraft des Blindenrufs überzeugt schließlich sogar diejenigen, die ihn für unangemessen hielten, und sie bringen ihn selbst zu Jesus. Damit unsere Beziehung zu Christus überzeugend ist, braucht sie etwas Zeit, um zu bekennen und zu folgen.
Man kann davon ausgehen, dass Jesus diese Frage dem Blinden nicht um seiner selbst willen stellt, sondern um der Blinden willen. Jesus ist glücklich, wenn wir wissen, was wir brauchen, und wissen, wie wir unsere wahren Bedürfnisse erkennen können. Wenn wir sie zu den Wichtigsten zählen können, die mit unserer Erlösung in Zusammenhang stehen.
Jesus sieht die Blinden und sieht den Gläubigen. Nachdem er Jesus begegnet ist, bleibt er gläubig, beginnt Seher zu werden, folgt Christus und lobt auch Gott. Man kann von voller Gesundheit sprechen. Was soll ich mit dir machen?
Da Gott das Maß unserer Liebe kennt, wagen wir im Vertrauen auf sein Erbarmen, zum Vater zu beten.
Mehr als aller Reichtum der Welt wird uns der Friede Gottes helfen, unser Heil zu wirken. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die sich ganz in Gottes Hand geben und Erben seines Reiches sein werden.
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