Jesus Christus, der uns dazu bestimmt hat, Frucht für die Ewigkeit zu bringen, sei mit euch.
Papst Damasus leitete die Kirche von 366 bis 384. Er bemühte sich um die Gräber der Märtyrer und um alles, was zu einem regelmäßigen kirchlichen Leben hinzugehört. Als er etwa 80-jährig starb, war die Kirche gegen die Stürme der folgenden Zeit gefestigt.
Jesus, du hast deine Kirche auf das Fundament des Petrus gebaut. Herr, erbarme dich unser.
Du wirst für alle Zeit bei deiner Kirche sein. Christus, erbarme dich unser.
Du hilfst deiner Kirche, alle Not zu überwinden. Herr, erbarme dich unser.
„Freude“ ist ein sehr bekanntes Wort, doch es ist nicht leicht zu erklären, was Freude eigentlich ist. Woher kommt sie? Wie können wir sie erfahren? Die heutige Evangeliumslesung hilft uns, diese Fragen zu beantworten. Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch“ (Johannes 15,9). Damit versichert er ihnen, dass seine Liebe zu ihnen genauso beständig und verlässlich ist wie die Liebe seines Vaters zu ihm. Sie können ihn nicht dazu bringen, aufzuhören, sie zu lieben. Und er fährt fort: „Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe“ (Johannes 15,10).
Habt ihr das verstanden? Jesus hat soeben das Geheimnis enthüllt, wie wir in der Liebe des Vaters geborgen bleiben können: Wir müssen seine Gebote halten. Und dann kommt die Freude. Jesus sagt: „Das habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch sei“ (Johannes 15,11). Das ist die Antwort! Freude erfüllt diejenigen, die nach Jesu Geboten leben. Die Gebote zu halten, mag uns nicht freudig erscheinen: unseren Feinden vergeben, den Armen helfen, unser Kreuz auf uns nehmen. Doch darin liegt eines der größten Paradoxien des christlichen Lebens!
Wenn wir diese vermeintlich „schwierigen“ Dinge tun, erfahren wir Freude. Nicht Euphorie, sondern ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit und Erfüllung in unserem Herzen. Wir erleben die Freude, die Jesus empfand, als er sich darauf konzentrierte, den Willen des Vaters zu tun. Diese Freude entspringt der Erfüllung unserer eigenen Bestimmung – dem Werden zu den Menschen, die Gott für uns vorgesehen hat, als er uns erschuf. Wir können diese Art von Freude nicht aus uns selbst erzeugen, denn sie ist ein Geschenk Gottes. Sie ist die „Frucht des Geistes“, die in uns wächst, wenn wir danach streben, in Gehorsam zu leben und in Liebe und Vertrauen zum Herrn zu bleiben (siehe Galater 5,22). Was also ist Freude? Die Antwort ist weniger ein „Was“ als ein „Wer“. Es ist Jesus, der in uns wohnt und uns mit seiner Freude erfüllt, wenn wir uns bemühen, ihm von Herzen nachzufolgen.
Herr Jesus, du bist die Quelle meiner Freude. Hilf mir, dir jeden Tag besser zu folgen.