Mittwoch der 3. Woche, Mt 1,1-17

Jesus Christus, der uns die Botschaft des kommenden Reiches verkündet hat, sei mit euch.

Der Stammbaum nach Matthäus. Der Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams. Mit diesen Worten, begleitet von einer Vielzahl biblischer Namen, beginnt Matthäus sein Evangelium und zugleich unsere Novene vor Weihnachten.

Jesus,du kamst als der vom Vater  verheißene Erlöser. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Zeichen göttlicher Macht getan. Christus, erbarme dich unser.

Du hast den Sündern Erlösung verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Er möchte Folgendes aussagen: – Jesus ist der Christus, also der Messias, den Israel durch die 42 Namen im Stammbaum erwartet hat. Er zeigt die Geschichte Israels auf, in der drei aufeinanderfolgende Phasen zu Jesus führen. – Jesus ist der Sohn Davids, dessen Reich gemäß der Prophezeiung Nathans niemals enden wird. Jesus ist der Sohn Abrahams, der der Retter aller Menschen ist, denn Gott verhieß Abraham: „Durch dich sollen die Stämme der Erde gesegnet werden“ (vgl. Gen 12,3). Am Ende des Stammbaums erwähnt Matthäus Josef, den Mann Marias, von dem Jesus, der Christus genannt wird, geboren wurde.

Die auffälligste christologische Bezeichnung ist „Sohn Davids“. Sie wird durch die Zahl 14 hervorgehoben, dem Zahlenwert des hebräischen Wortes „David“. Matthäus teilte den Stammbaum in drei Gruppen mit jeweils 14 Namen ein. Wenn wir die Anfangsbuchstaben der bedeutendsten Namen aus den drei Gruppen Abraham, David, Messias oder ADM nehmen, erhalten wir den Namen Adam (hebr. Adam), der im Stammbaum fehlt. So verbindet die Geschichte Israels Adam, den ersten aller Menschen. Jesus ist nicht nur der Messias für die Söhne Abrahams, sondern auch der Erlöser aller Söhne Adams. Durch die Taufe haben wir unseren Platz im Stammbaum Jesu Christi erhalten. Lasst uns seine Gnade wie den lebendigen Saft in uns fließen lassen. Das Geheimnis wahren Dienens ist vollkommene Treue, überall dort zu sein, wo Gott uns hinstellt.

Wir sind  Jesus Christus in seinem Opfer begegnet. Deshalb dürfen wir mit vollem Vertrauen zum Vater beten.

Der unter  den Menschen lebte und allen Gutes tat, wollte uns mit dem Vater versöhnen. Wir bitten ihn um seinen Frieden.

Selig, die an Jesus Christus keinen Anstoß nehmen und aufgenommen werden in das Reich des Vaters.

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