Herz-Jesu-Freitag Joh 1,19-28

Jesus Christus, der gekommen ist als der verheißene Messias, sei mit euch.

Gott verherrlichte die Ankunft des göttlichen Herzens auf Erden, erhellte die Nacht, sandte eine Schar von Engeln und  sie  verkündeten mit freudigem Jubel den Hirten. Geboren ist  euch der Heiland (Lukas 2,1-11). Vom Osten kommen Weise, die sich in der  Hauptstadt des Landes, in Jerusalem, nach dem neugeborenen König der Juden erkundigen.

Jesus, du bist mitten unter uns in allem, was wir  tun. Herr, erbarme dich unser. 

Du bist die Erfüllung aller Verheißungen. Christus, erbarme dich unser. 

An dir scheiden sich die Geister aller Zeiten. Herr, erbarme dich unser.

In Bethlehem erzählen die Hirten noch von der wunderbaren Nacht. Zwei alte Menschen, Simeon und Hanna, erzählen von ihm zu allen, die die Erlösung erwarteten. Dann wird alles vergessen. Das Kind wird von Bethlehem nach Ägypten gebracht, kehrt wieder zurück dorthin und kommt von dort in das ferne Nazareth. Die Welt hat seine Herrlichkeit so vergessen, dass während  der öffentlichen Wirkung Jesu niemand mehr wusste, dass er in Bethlehem geboren wurde. Als das Volk, überzeugt von seinen Wundern, von ihm behauptet, er sei der Christus, der Erlöser, fragen andere, die nicht glauben  wollten: „Soll denn der Christus aus Galiläa kommen? Sagt die Schrift nicht, dass der Christus aus dem Geschlecht Davids und aus dem Ort Bethlehem kommt, wo David lebte? (Johannes 7,41–42).

Der Stammvater des Herrn Jesus war König David. Die Menschen wussten davon nichts mehr, und  er selbst schweigt darüber. Sein Leben war  voller Stille, Demut, Arbeit und Heiligkeit. Sein Leben war  so verborgen, dass nicht einmal die Evangelien darüber berichten. Aus den 30 Jahren des verborgenen Lebens kennen wir  nur ein einziges Ereignis – die Geschichte des 12-jährigen  Jesus im Tempel von Jerusalem, und  das auch nur, weil das Evangelium verdeutlichen will,dass Jesus  vor allem, sogar  vor  seinem Pflegevater  und seiner  Mutter, den Dingen den Vorrang gab, die seinem himmlischen Vater gehören.

In der Taufe sind wir durch Jesus Christus Kinder Gottes geworden. Deshalb dürfen wir zum Vater beten.

Wer Christus erkennen will, muss in seinem Frieden leben. Um diesen  Frieden bitten wir.

Selig, die  dem Herrn den Weg ebnen und eingehen in die Herrlichkeit seines Reiches.

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