Heiligster Name Jesu, Lk 2,21-24
Jesus Christus, dessen Name heilig ist, sei mit euch.
In den Nachrichten hörte ich den Namen des ersten Kindes, das im neuen Jahr in einem Krankenhaus geboren wurde. Ich konnte mich nicht daran erinnern. Er war sehr ungewöhnlich.
Jesus, du bist gekommen als das Lamm Gottes. Herr, erbarme dich unser.
Du wolltest die Sünde der Welt hinwegnehmen. Christus, erbarme dich unser.
Du bist der Erwählte des Vaters vor Ewigkeit. Herr, erbarme dich unser.
Heutzutage geben Eltern ihren Kindern die unterschiedlichsten, oft fremd klingenden Namen. In manchen Ländern war es üblich und ist es in einigen Gegenden noch immer, einen Namen zu geben, der „Nomen Omen“ (wörtlich: Name des Zeichens) heißt. Dieser lateinische Ausdruck wird verwendet, wenn der Name einer Person oder eines Ortes ein charakteristisches Merkmal seines Trägers ausdrückt.
Auch heute noch spricht man von „Namensgebung“: Die Beschneidung war dieser Akt. Durch eine symbolische Handlung wurde ein Mensch Teil der auserwählten Gemeinschaft und erhielt einen Namen. Der Unterschied zwischen Menschen in der Antike und heute besteht jedoch darin, dass sie ihre Vorstellungen und Wünsche in die Namen selbst einfließen ließen. Gleichzeitig vertrauten sie Gott an. Denn Jesus – Jeschua – bedeutet „Gott rettet“ oder „Gott wird retten“. Indem Maria und Josef ihr Kind Jesus nannten, brachten sie auch ihren Wunsch zum Ausdruck: Möge Gott dieses Kind retten, möge er sein Beschützer sein. Denn so wird es ihm viel leichter, zu leben.
Seine Eltern gaben ihm jedoch nicht einfach nur einen Namen. Sie nannten ihn, wie der Engel es ihnen gesagt hatte. Es war Gott selbst, der ihm den Namen gab. Und Gottes Plan ist, dass dieses Kind auch für andere ein Retter wird.
Vielleicht haben wir Gott und seine allgegenwärtige Hilfe vergessen. Vielleicht wenden wir uns nur dann an ihn, wenn es uns am schlechtesten geht. Wenn wir durch das Gebet die Erfahrung gemacht haben, dass wir befreit, aufgerichtet und von unseren Lasten entlastet wurden, dann sollten wir im neuen Jahr Gott nicht vergessen. Wir sollten ihn bei allem um Rat bitten. Lasst uns all unsere Freuden und Sorgen in seine Hände legen – nicht nur in herausfordernden Zeiten!
In Jesus Christus sind wir mit Heiligem Geist getauft. Deshalb beten wir voller Vertrauen zum Vater.
Um uns seinen Frieden zu schenken, gab der Herr uns in der Taufe neues Leben. Deshalb bitten wir ihn.
Selig, denen das Lamm Gottes die Schuld hinwegnahm, damit sie aufgenommen werden zu Gott,
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