Jesus, der sagte: „Ihr seid das Salz der Erde, seid mit euch.“
Hl. Hilarius wurde um 315 in eine heidnische Familie hineingeboren. Er studierte Philosophie und schließlich auch die Bibel. Er suchte die Wahrheit, und diese befreite ihn. Er war ein begabter Redner und Ehemann. Er lebte ein Leben in tiefer Hingabe an Gott und seine Mitmenschen. Um 350 wurde er zum Bischof seiner Geburtsstadt Poitiers gewählt. Er wurde zum Schutzschild gegen den Arianismus, der vom Kaiser unterstützt wurde. Er wurde nach Kleinasien verbannt. Dort verfasste er Schriften zur Verteidigung der Göttlichkeit Christi und der Heiligen Dreifaltigkeit. Nach seiner Rückkehr trug er dazu bei, Gallien (das heutige Frankreich) vom Arianismus zu befreien.
Herr Jesus Christus, du wurdest uns in allem gleich außer der Sünde. Herr, erbarme dich unser.
Du hast Gottes Willen ganz erfüllt, Christus, erbarme dich unser.
Du hast als Mensch wie wir gelebt. Herr, erbarme dich unser. Warum nicht Zucker, sondern das Salz der Erde?
Warum gebietet uns Christus nicht, der Zucker der Welt zu sein, um sie süßer zu machen? Wir sollen Salz sein. Salz ist etwas Seltsames. Es gibt nicht viel davon. Es wird nicht als Hauptgericht serviert. Doch wenn es fehlt, ist alles geschmacklos. Genau das sollen Christen sein. Nicht die Welt beherrschen, sondern diejenigen sein, ohne die sie ihren Geschmack, ihre Wahrheit und ihr Gewissen verliert. Salz bewahrt auch. Unsere Aufgabe ist es, die Welt vor dem Verfall zu schützen. Denn wenn Salz seinen Geschmack verliert, ist es nutzlos. Ein Christ, der sich der Welt anpasst oder sich Jesu schämt, ist wie Salz, das Wasser sein will – es ist bedeutungslos. Wenn ein Christ sich nicht von einem Ungläubigen unterscheidet, welchen Nutzen hat dann sein Glaube? Die Welt braucht Salz, das seine Herkunft nicht verrät. Das manchmal sticht, aber rettet.
Jesus Christus spricht zu uns durch sein Wort. In seinem Namen dürfen wir beten.
Über die Macht Jesu erschraken alle. Seine Macht wird unser Frieden sein,wenn wir beten.
Selig, deren Taten gut sind, damit sie im Gericht des Letzten Tages angenommen werden.