Mittwoch der 1.Woche im Jahr Mk 1,29-39
Jesus Christus, der die Stille und Einsamkeit des Gebetes suchte,sei mit euch.
Samuel lebte im Heiligtum bei Heli. Seine Mutter weihte ihn dem Tempeldienst, um ein Versprechen zu erfüllen. Der Junge diente unter Helis Aufsicht vor dem Herrn. In der Nacht wachte der Junge dreimal auf und ging zu seinem Lehrer. Dieser verstand ihn und riet ihm, zu sagen: „Rede, Herr, dein Diener hört“ (1 Sam 3,9). Es ist notwendig, mit dem Herrn verbunden zu sein und ein offenes Herz für die Dinge Gottes zu haben.
Jesus, du gingst in die Stille zum Gebet mit dem Vater. Herr, erbarme dich unser.
Du wolltest allen die Botschaft vom Vater bringen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast in allem den Willen des Vaters erfüllt. Herr, erbarme dich unser.
Der Evangelist Markus schildert uns kurz Jesu Arbeitsalltag. Er schreibt anschaulich: „Die ganze Stadt versammelte sich vor der Tür. Und er heilte viele, die an verschiedenen Krankheiten litten …“ (Mk 1,33–34a). Jesus öffnet Raum für Hoffnung und Nähe zu Gott.
Oft fühlen wir uns wie von einem Fieber befallen, das sich nicht mit einem Thermometer messen lässt. Es sind Zustände, in denen wir vor Ungeduld, Neugier, Leidenschaften, Rachsucht, Sorgen und Problemen „brennen“. Es ist nicht das Brennen wahres Eifers, sondern oft das Brennen von Stolz, Eitelkeit, Selbstsucht und Zorn. Wenn wir von diesem oder anderem Fieber der Macht, des Geldes, des Profits und des Besitzes getrieben werden, ist es notwendig, dass uns Christus berührt. Nur so stehen wir einfach auf, um anderen zu dienen. Vielleicht benötigen wir etwas, das uns an diese Berührung erinnert.
Ein Missionar berichtet davon, als er einen wohlhabenden Geschäftsmann um finanzielle Hilfe bat. Sie berichteten dem Missionar, dass dieser Mann christliche Zwecke großzügig unterstützte. In Anwesenheit des Missionars öffnete er die Kasse, und zwischen den Scheinen und Münzen lag ein Nagel. Der Missionar fragte: „Wozu dient der Nagel?“ Der Geschäftsmann hob einen etwa 15 Zentimeter langen Nagel auf und sagte: „Ich bewahre ihn hier auf, um mich an den Preis zu erinnern, den Christus für meine Erlösung bezahlt hat. Ich bin Christus verpflichtet.“ Jeder von uns ist Christus für das Opfer am Kreuz verpflichtet. Lasst uns von Christus berührt werden, damit er uns zum Dienst an ihm erweckt.
Jesus Christus hat zum Vater gebetet. Nach seinem Vorbild und Auftrag wagen wir es, zu beten.
Wer über die Dämonen herrscht, ist ein Mann des Friedens. Um seinen Frieden bitten wir.
Selig, die Jesus Christus suchen und ihn finden werden in der Herrlichkeit seines Reiches,
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