Samstag der 2. Woche im Jahr Joh 15,9-17

Jesus sagt: „Damit meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.“ Sei mit euch.

Er verlangt keine Perfektion von uns. Er erwartet keine Leistung. Er wünscht sich, dass wir aus seiner Freude leben.  Es ist kein oberflächliches Lächeln, das wir aufsetzen, um „okay” zu wirken. Es ist eine Freude, die aus einer tiefen Gewissheit entspringt: dass ich zu Gott gehöre. Dass ich geliebt werde, so wie ich bin.

Jesus, du hast keine Mühe gescheut, um anderen zu helfen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  Schimpf und Spott auf dich  genommen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast das Opfer deines  Lebens im Sterben vollendet. Herr,erbarme dich unser.

Jesu Freude ist nicht einfach. Sie erfordert Gehorsam, Schmerz und Opferbereitschaft. Doch dafür gibt es Frieden – wie wenn die Seele sich an einen Felsen lehnt und weiß, dass sie nicht fallen wird.

Wie oft suchen wir Freude im Erfolg, in Anerkennung oder in anderen vergänglichen Dingen? Und doch bleibt eine Unruhe in uns zurück.

Wenn ich aber aus Gottes Liebe lebe, beginnt sich etwas zu verändern. Nicht äußerlich, sondern innerlich. Stille, Dankbarkeit und Demut wachsen in mir. Daraus entspringt eine Freude, die nicht bewiesen werden muss – sie ist einfach da.
Und sie bleibt.

Es ist nicht immer leicht. Doch wenn ich in seiner Liebe verweile und immer wieder in seine Gegenwart zurückkehre, erkenne ich, dass selbst inmitten des Sturms Licht aus mir strahlen kann. Und das ist die Freude, die Jesus in mir auslöst. “Vollkommen. Wahrhaftig. Still. Ewig.

Da der Herr sich  aller erbarmt, die zu  ihm kommen,wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.

Die  vielen, die zu Jesus kamen, suchten Versöhnung und Frieden. Um seinen Frieden bitten wir.

Selig, die zum Herrn kommen und auf dem Weg des  neuen und ewigen Lebens Hilfe finden.

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