Montag der 3. Woche im Jahr: Lk 10,1-9
Jesus Christus,der Macht hat über die bösen Geister,sei mit euch.
„Jesus selbst bestimmte diese zweiundsiebzig und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt, wohin er selbst zu gehen beabsichtigte. Wir gehen vor Jesus her, um ihm den Weg zu bereiten. Denn Jesus will alle Menschen retten, aber es ist notwendig, dass sie dem Evangelium begegnen.
Man wollte dich unter die Besessenen zählen. Herr,erbarme dich unser.
Du wolltest dein Reich in der Einheit festigen. Christus,erbarme dich unser.
Du bist der Starke,der sein Haus bewacht.Herr,erbarme dich unser.
Wir müssen Menschen des Friedens sein. Unser Gruß soll sein: ‚Friede diesem Haus!‘ Dies ist wirklich ein sehr markantes Zeichen eines Gottesmenschen, dass in ihm der Friede Gottes ist. Nur derjenige, der den Frieden Gottes in sich hat, kann ihn auf andere ausbreiten. ‚Wenn dort ein Mensch des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. Bleibt in jenem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert.‘ Der Friede, von dem Jesus spricht, ist nicht dasselbe wie unsere Zufriedenheit. Der Friede, von dem Jesus spricht, ist eine Person. Er steigt herab, Er ruht. Dieser Friede ist der Heilige Geist. Das Apostolat ist vor allem ein Werk der Verbreitung und Vermittlung des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ist Schalom, die rechte Beziehung zu Gott und den Menschen. Der Heilige Geist ist die wesenhafte Güte unseres Herrn und Gottes. Er wohnt in uns in dem Maße, wie wir im Willen, im Denken, in den Gefühlen und in den Taten mit dem Wort Gottes vereint sind.
’Und wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt, heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist euch nahe.‘ Jesus befreit uns von der Angst, unter der jeder gläubige Jude litt, wenn er sich in heidnischer Umgebung aufhielt. Wenn er es überhaupt wagte, im Haus eines Heiden zu essen, musste er immer sorgfältig kontrollieren, ob das, was ihm angeboten wurde, koscher war. Der Jünger Jesu kann von allem essen, was ihm die vorsetzen, die Jesus aufnehmen.
Jesus gibt auch einen besonderen Auftrag: ‚Heilt die Kranken, die dort sind!‘ Ich schäme mich dafür, dass, obwohl ich sein Jünger bin, mein Glaube so armselig ist, dass ich noch niemanden in seinem Namen geheilt habe. Das Heilen ist nichts Minderwertiges und Nebensächliches bei der Verkündigung des Evangeliums. Krankheiten kamen als Folge unserer Abkehr von Gott, der das Leben und die Gesundheit ist. Dort, wo wir uns zu Ihm wenden, dort werden wir geheilt, nicht nur seelisch, sondern auch körperlich. Jesus preist nicht das Leiden, sondern diejenigen, die um der Gerechtigkeit willen leiden.“
Da uns Jesus Christus zur Einheit seines Reiches berufen hat,wagen wir zum Vater zu beten.
Unsere Kraft liegt, in der Einheit, in der uns Jesus seinen Frieden schenkt. Deshalb bitten wir.
Selig,die geleitet sind vom Heiligen Geist und die Vergebung der Sünden erlangen.
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