Mittwoch der 3.Woche Mt 23,8-12

Jesus Christus, der  das  Wort seiner Botschaft in unsere Herzen gelegt hat, sei mit euch.

Anders als die Schriftgelehrten und Pharisäer lebte Christus, was er predigte. Lasst uns in unseren Herzen eine Haltung des Dienens entwickeln, die uns zu einem Leben in ständiger Hingabe an andere führt.

Jesus,dein Wort ist Wahrheit. Herr,erbarme  dich unser.

Du hast uns die Geheimnisse offenbart. Christus,erbarme dich unser.

Du hast in Gleichnissen gesprochen, damit wir  glauben.Herr,erbarme dich unser.

Im Evangelium, zu dem uns die Kirche heute einlädt, kritisiert der Herr die Schriftgelehrten und Pharisäer scharf, die nach dem äußeren Schein handeln, anstatt nach der Wahrheit zu leben. Diese Kritik des Herrn an den Heuchlern hat manche dazu veranlasst, Jesus angesichts verwerflicher Praktiken, von denen er sich selbst distanzierte, als Revolutionär zu bezeichnen.

Doch der Herr beabsichtigt nicht, das von den Schriftgelehrten und Pharisäern gelehrte Gesetz abzuschaffen (vgl. Mt 5,17), sondern es zu reinigen und zu seiner Fülle zu führen. Anders als Menschen, die „reden, aber nicht handeln“ und „der Erste sein wollen“, lehrt uns Jesus, dass Christen zum Dienen und zur Demut berufen sind. Und im Gegensatz zu ihnen sagt Jesus dies nicht nur, sondern bestätigt diese Worte mit seinem Tod am Kreuz.

Der Christ, als guter Jünger Christi, muss nach Dienst streben, nicht nach Ehre. Diese Perspektive, die sich im Lebensstil widerspiegelt, ist der wahrhaft revolutionäre Aspekt der Botschaft Christi. Es ist eine Rede, die nicht theoretisch bleibt, sondern zum Leben wird, weil sie sich in den tausenden Details des Alltags konkretisiert.

Der Herr bereitet uns mit seinem Leben und seinen Worten darauf vor, das kommende Ostergeschenk zu empfangen. In einer beständigen Haltung des Dienens und der Hingabe an andere zu leben, ist der beste Weg, die Gnade in unser Herz einzulassen.

Da Gott alle unsere Gedanken kennt,wagen wir im Namen Jesu Christi zum Vater zu beten.

Unsere bösen Gedanken, machen uns unstet. Wir bitten Gott um seinen Frieden.

Selig, die Gottes Wort begreifen, danach handeln und das ewige Heil finden.

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