Jesus Christus, der uns das Grundgesetz des Neuen Bundes verkündete, sei mit euch.
Wir alle sehnen uns nach einem glücklichen und friedvollen Leben – in der Familie, in zwischenmenschlichen Beziehungen, im Staat und in der Welt. Ist das erreichbar? Oder ist es nur eine Utopie?
Du hast die Armen dieser Welt selig gepriesen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Trauernden deinen Trost verheißen. Christus, erbarme dich unser.
Du willst Barmherzigkeit den Barmherzigen schenken.Herr, erbarme dich unser.
Wenn wir die Seligpreisungen Jesu hören, erkennen wir, dass Jesus uns sagt, dass es möglich ist. Es ist möglich, Glück und Frieden auf Erden zu erlangen. Denn das Wort „selig“ bedeutet ja „glücklich, selig“. Die Seligpreisungen sind eine Zusammenfassung des gesamten Evangeliums, der guten Nachricht, Jesu Rat, wie wir irdisches und ewiges Glück erlangen können. Wenn wir also im Himmelreich gesegnet sein und irdisches Glück erfahren wollen, sind die Seligpreisungen der einzige Weg dorthin. Sie drücken Gottes Werte aus, die wahren, guten, richtigen. Sie stehen im klaren Gegensatz zu den Werten, die uns die Welt bietet. Betrachten wir diese Werte, von denen Jesus in den Seligpreisungen spricht:
Selig sind die Armen im Geiste – sind nicht diejenigen glücklich, die nicht an materiellen Dingen hängen? Ihr Glück liegt in den kleinen Dingen des Lebens, in Familie, Freundschaft und dem Glauben an Gott. Im Gegensatz dazu sind diejenigen unglücklich, die diese Dinge nicht wertschätzen und nur nach dem Größten streben. Solche Menschen werden niemals glücklich sein.
Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden die Erde erben – ist es nicht die Demut, die diese Welt menschlich macht? Stolz bringt Zerstörung in die Welt, Demut heilt Wunden, hilft anderen und öffnet das Herz für den Nächsten.
Selig sind, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden – wäre die Welt nicht glücklicher, wenn es Gerechtigkeit gäbe, keine Bestechung und keine unfairen Bevorzugungen auf Kosten anderer, wenn jeder das erhielte, was ihm zusteht?
Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen – wäre die Welt nicht ein schönerer Ort, wenn wir einander vergeben könnten, es keinen Zorn und keinen Hass gäbe und alle Bedürftigen und Leidenden Hilfe bei ihren Nächsten fänden?
Selig sind die reinen Herzens, denn sie werden Gott schauen – wäre die Welt nicht schöner, wenn die Herzen der Menschen rein wären, frei von Sünde und Bosheit, und wenn aus ihnen nur Liebe und Respekt für andere strömten?
Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden – wäre das Leben auf Erden nicht wunderschön, wenn Frieden herrschte und alle Kriege, Unruhen, Streitigkeiten und Spaltungen unter den Menschen ein Ende hätten?
Wir sehen, wie schön diese Werte Jesu sind: Freiheit und Losgelöstheit von materiellen Dingen, Demut, Gerechtigkeit, Frieden, Barmherzigkeit und ein reines Herz. Lasst uns daher danach streben, ihnen ähnlich zu sein. Lasst uns nicht den gegenteiligen Werten folgen und sie ablehnen, die nicht Jesu Werte sind und die weder dem Menschen noch der Welt Glück bringen. Wenn wir versuchen, so zu leben, werden wir diese Welt schöner und glücklicher machen. Wenn wir versuchen, so zu leben, werden wir eines Tages von Jesus das wunderbare Wort hören: „Selig“.
Jesus Christus hat uns den großen Lohn des Himmels versprochen. In seinem Namen wagen wir zum Vater zu beten.
Damit wir Menschen des Friends werden, wollen wir den Herrn um deinen Frieden bitten.
Selig, die nach dem Willen Gottes leben und Anteil gewinnen an den Freuden seinem Reiche.
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