Donnerstag der 3. Woche Mk 4,21–25

Jesus Christus,der uns zum Licht für die Welt gemacht hat,sei mit euch.

Herr Jesus davon spricht, dass wir das Licht der Welt sind. Ja, wir sind das Licht der Welt. Wir sind die Lampe, die anderen leuchten soll. Wir sollten anderen Licht ins Leben bringen, den Weg enthüllen, Dunkelheit und Angst vertreiben. Wir sollten Träger der Hoffnung, des Lebens, der Energie und der Lust sein.

Jesus,du hast uns das Licht der Hoffnung gegeben.Herr,erbarme dich unser.

Du wirst uns messen nach dem Maß unserer Mühen.Christus,erbarme dich unser.

Du willst uns mehr geben,ale wir je erreichen können.Herr,erbarme dich unser.

Unser Leben, unser Licht sollte alle anziehen, so wie das Licht in der Nacht alle Motten, Mücken und Vögel anzieht. Leider habe ich oft den Eindruck, dass es genau umgekehrt ist.

Als ob das Zeugnis unseres Lebens die Menschen abschrecken und überhaupt nicht begeistern und anziehen würde. Gandhi war begeistert von der christlichen Philosophie, traf aber keinen Menschen, der sie auch lebte. Die schlimmsten Ärgernisse kommen gerade aus dem Inneren der Kirche. Nichts ist verborgen, was nicht offenbar werden sollte, noch geheim, was nicht an die Öffentlichkeit kommen sollte. Wann werden wir die Kraft und die Demut haben, unsere eigenen Fehler einzugestehen! Sowohl Einzelpersonen als auch die gesamte kirchliche Gemeinschaft.

Der heilige Papst Johannes Paul II. entschuldigte sich im Jubiläumsjahr 2000 für alle Sünden der Kirche und rief uns alle zur Umkehr auf. Ich glaube fest daran, dass auch die Kirche in der Slowakei diesen Mut finden wird. Ich glaube fest daran, dass auch jeder von uns sich demütigen und seine Fehler eingestehen kann. Dann werden wir den Weg der Umkehr beschreiten können und zu einem attraktiven Licht für andere werden. Dann werden wir wie eine Lampe auf dem Leuchter leuchten und unser Licht wird etwas Angenehmes, Anziehendes, Schönes, Strahlendes und Wahres sein. Das Christentum muss ein strahlendes und anziehendes Zeichen unseres Glaubens an den auferstandenen Christus sein.

Geh in die Tiefe: Kannst du deine eigenen Fehler eingestehen? Machst du abends eine Gewissenserforschung? Ist dein Leben ein anziehendes Licht für andere?

Gottes Wort soll in uns zum wegweisenden Licht werden.Deshalb wollen wir den Vater bitten.

Gott gibt uns nach dem Maß,mit dem wir selber einander geben.So dürfen bitten um seinen Frieden.

Selig,die Gutes tun nach dem Maß Gottes und das Maß des ewigen Lebens dazuerhalten.

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