Geheimnis des Glaubens.
In der heiligen Messen gibt es Momente, in der der Priester die Gläubigen auffordert zu reagieren, ein offenes, empfängliches Herz zu zeigen, damit es aus ihrem Mund zu hören ist. Nach der Wandlung ruft der Priester:’Geheimnis des Glaubens‘ Es gibt einen Unterschied zwischen einem Geheimnis, von dem wir nicht wissen sollen und einem Geheimnis, von dem wir wissen sollen, über das wir nachdenken sollen und es auch bekennen sollen. Wir glauben an ein Geheimnis, das uns übersteigt, aber auch erreicht, durch die Zeichen von Speise und Trank.‘ Geheimnis des Glaubens ermutigt die Gläubigen, hinter dem materiellen Brot und Wein etwas Tieferes zu suchen, die Gabe Gottes, Jesus selbst, der durch das gewandelte und den gewandelten Wein zu uns kommt.
Mit dem Ruf ´Deinen Tod, ó Herr, verkünden wir, und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit´, wenden wir uns direkt an den Herrn Jesus, den eucharistischen König auf dem Altar. Diese Formulierung ist aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther übernommen, der nach der Beschreibung des letzten Abendmahls auffordert: ´Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.(1Korinther 11,26). Gerade im Geiste dieser Worte erklären die Gläubigen ihre Bereitschaft, den Weg Jesu zu bekennen und zu verkünden, der durch den Tod zum Sieg führt, ihn zu verkünden von jetzt an bis in Ewigkeit, gemäß der Verpflichtung, denn Christus selbst drängte darauf, dies zu seinem Gedächtnis zu tun.
Es ist ein unermessliches Geschenk, Jesus auf dem Altar anzusprechen. Nicht nur aus Gewohnheit oder aus Vorschrift. Jesus ist unser Retter, siegreich, auferstanden, gegenwärtig. Wir sind bereit , ihn anerkennen, ihn zu bekennen und aus ihm zu schöpfen, damit wir seine Gegenwart auch im täglichen Leben erfahren, wenn nach Wortgottesdienst und dem Opfergottesdienst der Gottesdienst des täglichen Lebens folgt.
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