Samstag der 3. Woche im Jahr Mt 18,1-5
Jesus Christus,der bei uns ist in der Not dieser Welt,sei mit euch.
Stellt euch vor, ihr wärt einer der Jünger, die diese Worte hörten. Ihr fragtet Jesus, wer von euch der Größte in seinem Reich sein würde, und er sagte euch Folgendes. Ihr schaut auf das Kind, das er gerade vor sich gestellt hat, dann auf die anderen Jünger und schließlich auf Jesu Gesicht. Da erkennt ihr, dass er es ernst meint.
Jesus,du hast keinen zurückgewiesen.Herr,erbarme dich unser.
Du hast allen Liebe geschenkt.Christus, erbarme dich unser.
Du kamst ,die Verlorene zu retten.Herr,erbarme dich unser.
Er sagt nicht: „Strengt euch ein bisschen mehr an.“ Er sagt: „Wenn ihr es nicht schafft, werdet ihr nicht hineinkommen.“ Warum hat Jesus sie so energisch zurechtgewiesen? Weil er verstand, dass seine Jünger versuchten, den Adelsbegriff der umliegenden Reiche auf das Reich Gottes zu übertragen. Die Jünger kannten Reiche, in denen die Menschen miteinander wetteiferten, wer die größte Anerkennung oder Ehre verdiente. Wer im Kampf eine Heldentat vollbrachte oder mehr Steuern vom König eintrieb, wurde mit Ansehen, Land und Macht belohnt. Doch anstatt auf einen mächtigen Krieger oder einflussreichen Höfling zu verweisen, hob Jesus ein Kind hervor – ohne Besitz, Macht oder Einfluss.
Er sagte zu ihnen: „Wer sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte“ (Mt 18,4). Demut. Schon wie ein Kind. Das ist die Grundlage für Größe in Jesu Reich. So wie Kinder sich an ihre Eltern wenden, um Rat und Führung zu erhalten, fordert Jesus uns auf, uns unserem himmlischen Vater zuzuwenden. So wie Kinder instinktiv wissen, dass ihre Eltern sie lieben, möchte Jesus auch uns wissen lassen, dass wir uns die Liebe des Vaters nicht verdienen müssen. So wie ein kleines Kind spürt, dass es offen und ohne Hemmungen mit seinen Eltern sprechen kann, ruft Jesus uns auf, unserem Vater so offen wie möglich zu begegnen. Wir können sicher sein, dass er uns mit Liebe und Barmherzigkeit begegnen wird, egal welche Herzenswünsche wir ihm offenbaren. Vielleicht in der Not dieser Welt isteinen die uns auch,ühlen Sie sich beim Lesen dieser Zeilen unwohl. Ist Ihnen bewusst, dass Sie in manchen Bereichen Ihres Lebens vielleicht noch von weltlichen Vorstellungen von Größe beeinflusst sind? Bitten Sie den Herrn, Sie in seinem Reich „groß“ zu machen – groß wie ein Kind.
Durch Jesus Christus sind wir Kinder Gottes geworden. Deshalb dürfen wir es wagen, zum Vater zu beten.
Wenn wir die Menschen auf den Weg des Friedens führen wollen,müssen wir selbst um diesen Frieden bitten.
Selig, die durch ihre guten Taten den Vater im Himmel preisen und eingehen werden in sein Himmelreich.
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