Hl.Blasius von Sebaste,Bischof, Märtyrer Mk 16,15-20
Jesus Christus,der in der Fülle der Zeit die Nähe des Gottesreiches verkündet hat, sei mit euch.
Er lebte im 3. Jahrhundert und war Bischof in Sebastia in Kleinasien. Er besaß eine große Bibliothek, gefüllt mit alten Büchern und vergessenen Schätzen der Literatur. In den gemütlichen Ecken standen lederne Sessel, die dazu einluden, sich zurückzulehnen und in die Seiten der Geschichten einzutauchen. Jeder Band hatte seine eigene Geschichte zu erzählen, und manchmal schien es, als lebten die Worte in den vergilbten Seiten. Wenn der Wind sanft durch das offene Fenster strich, kam der Duft von alten Seiten und Tinte hervor und verwob sich mit der Melodie der Zeit.
Jesus ,du hast deine Apostel zu allen Völkern gesandt.Herr,erbarme dich unser.
Du willst retten,die dein Wort annehmen.Christus,erbarme dich unser.
Du willst retten,die dein Wort annehmen.Christus,erbarme dich unser.
Du hast allen ewiges Leben angeboten.Herr,erbarme dich unse
Abends, wenn die Dämmerung hereinbrach und die Schatten länger wurden, fand er oft Trost im Licht einer kleinen Lampe, die warmes, goldenes Licht auf die Buchrücken warf. Es waren nicht nur Bücher für ihn; sie waren Freunde, die ihn in einsamen Stunden begleiteten und ihm flüsternd Geschichten über ferne Länder und vergangene Zeiten erzählten. In dieser stillen Bibliothek, umgeben von all diesen Wundern, bewahrte er seinen eigenen kleinen Kosmos, in dem die Realität für einen Moment stillzustehen schien. umfassende medizinische Kenntnisse, die er zum Wohle der ihm anvertrauten Menschen und ihrer Tiere einsetzte. Im Jahr 313 erließen die Kaiser Konstantin und Licinius in Mailand eine Erklärung, die den Christenverfügte über volle Freiheit zusicherte. Licinius hielt sich jedoch nicht daran, und sein Statthalter Agricola verfolgte die Christen in Sebastia weiterhin. Blasius floh aus der Stadt auf den Berg Ägeus, wo er im Gebet lebte und von Waldtieren begleitet wurde. Eines Tages suchten Jäger auf der Jagd nach Wildtieren Zuflucht in Blasius‘ Höhle. Blasius wurde gefangen genommen, ins Gefängnis geschleppt und dort grausam gefoltert. Ein Wolf stahl einer Frau ein Schwein. Sie erzählte Blasius davon, er betete, und die Frau konnte das Schwein zurückerlangen. Zum Dank brachte sie ihm daraufhin Kerzen ins Gefängnis.
Als Blasius sich weigerte, den Göttern zu opfern, zerrissen sie seinen Körper mit eisernen Kämmen und führten ihn zur Hinrichtung. Angeblich wurde er von fünf frommen Frauen begleitet, die später zusammen mit ihm als Christinnen enthauptet wurden. Auf dem Weg zur Hinrichtung kam eine Witwe mit einem halbtoten Jungen zu Blasius, dem eine Fischgräte im Hals steckte. Der Heilige legte ihm die Hände auf, betete, und das Kind erwachte augenblicklich. Deshalb wird am Gedenktag des heiligen Blasius mit zwei gekreuzten Kerzen und den Worten „Durch die Fürsprache des heiligen Blasius, Bischof und Märtyrer, möge Gott dich vor allen Halskrankheiten und vor allem anderen Übel bewahren“ ein Segen gesprochen. Blasius wurde im Jahr 316 enthauptet.
Er ist der Schutzpatron bei Halsschmerzen, Husten, Blasenentzündungen, Blutungen, Geschwüren, Koliken, Zahnschmerzen und der Pest. Steinmetze, Wollkämmer, Bauarbeiter, Maurer, Ärzte, Wollhändler, Schuhmacher, Schneider, Stuckateure, Weber, Gerber, Bäcker, Hutmacher, Musiker; für eine gute Beichte; Beschützer von Haustieren und Pferden; für gutes Wetter. Wir erkennen ihn an seinen Symbolen: brennende oder gekreuzte Kerzen, Waldtiere, Vögel, ein Kamm, ein Buch, ein Wolf, ein Schwein; er wird mit gewelltem Haar und Bart dargestellt; als Enthaupte; als Bischof; Szenen aus dem Leben.
Da die Zeit erfüllt und das Reich Gottes nah ist,dürfen wir den Vater bitten, dass er alles vollende.
Christus ruft uns auf den Weg des Friedens.Damit wir in seinem Frieden bleiben,wollen wir ihn bitten.
Selig,die dem Ruft Christus folgen und Anteil erhalten am Reich des Vaters.
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