Durch ihn und mit ihm und in ihm..
Durch ihn/Christus,denn er ist der Weg (Joh 14,6) und die Tür zum Vater, und deshalb sagt er zu Recht: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Und weiter erklärt Jesus: „Ihr seid von unten, ich bin von oben. (Joh 8,23) Wer mich sieht,sieht den Vater (Joh 14,9). Auch der Apostel Paulus betont, dass alles von Gott kommt, der uns durch Christus mit sich versöhnt hat (2. Korinther 5,18), durch ihn Zugang zum Vater haben. Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit.
Mit ihm,also mit dem guten Hirten,finden wir bei dem heiligen Paulus mindestens siebenmal die Verbindung „mit ihm“, wobei wir aus diesen Zitaten ein umfassendes Bild seiner Beziehung zu uns zusammenstellen können. Denn er ist nicht mit uns,sondern er ist in uns. Wie ein Kristall erst dann aufleuchtet, wenn er vom Licht durchdrungen wird,so durchdringt uns Christus, damit wir als Kinder Gottes leuchten, dankbar dem Vater. Der heilige Paulus betont, dass wir in Christus Miterben sind ,wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden (Römer 8,17). Wenn wir mit ihm gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben. (2 Timothy 2:11). Wir wurden durch die Taufe in den Tod begraben, damit wir, wie Christus, durch die Herrlichkeit des Vaters in einem neuen Leben wandeln. und (Römer 6,4) .Und hat uns samt ihm auferweckt und samt ihm in das himmlische Wesen gesetzt in Christo Jesu. (Epheser 2,6)
In mir,das heißt in Christus. Jesus sagte. Und bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Früchte bringen kann aus sich selbst,wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht,wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht,denn ohne mich könnt ihr nicht tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt,wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so bittet ,was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Bleibt in meiner Liebe. (Johannes 15,4-9) Denn wer in der Liebe bleibt,der bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. (1 Johannes 4,16).
Diese drei Ausdrücke „durch ihn“, „mit ihm“ und „in ihm“ können von ihrem Wesen her nicht getrennt existieren, denn zusammen bilden sie die Fülle der Aussage über die Herrlichkeit Gottes. Sie werden auch durch die gemeinsame Mündung in die Verherrlichung Gottes vereint: „Dir, Gott, allmächtiger Vater, gebührt alle Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Die Verbindung der Begriffe „Ehre“ und „Herrlichkeit“ stammt bereits aus dem zweiten Buch der Makkabäer,wo die Aufforderung steht. Gebt Ehre und Herrlichkeit dem Herrn, der diesen Tag als heilig erklärt hat (2 Makkabäer 15,11). Und auch die zeitliche Absolutsetzung der Anbetung Gottes durch die Formel „in alle Ewigkeit“ stammt aus dem Alten Testament, namentlich aus dem Buch Tobias. Gepriesen sei der Gott,unser Vater, und gepriesen sei dein Name in alle Ewigkeit (Tobias 8,5). Dann folgt das feierliche Amen. Amen in der heiligen Messe ist bereits in der Mitte des zweiten Jahrhunderts belegt. Damit drücken die Gläubigen ihre Identifikation mit diesem an Gott gerichteten Lob aus,ihre Einheit mit dem Zelebranten. Es ist auch die Annahme der Einladung durch Christus,mit Christus und in Christus zur Ehre Gottes zu leben,zur Ehre Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
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