Hl. Walburga Lk 11,29-32

Jesus Christus,der uns zum Hochzeitsmahl des ewigen Lebens berufen hat, sei mit euch.

Die heilige Walburga wurde um das Jahr 710 geboren. Ihr Vater, der heilige Richard, König von Wessex, und ihre Brüder, die heiligen Willibald und Vunibald, prägten ihr außergewöhnliches Erbe. Ihr Onkel war der heilige Bonifatius, der Apostel Deutschlands.

Jesus, du hast die Hilfe  frommer Frauen  angenommen. Herr,erbarme dich unser.

Du hast deine Jünger über alles belehrt. Christus, erbarme dich unser.

Die Wachsamen hast du  kluge Jungfrauen genannt. Herr, erbarme dich unser.

Ihr Vater schickte Walburga in das Kloster Wimborne in Südengland, wo sie von den Nonnen in Reinheit, Frömmigkeit und Gottesfurcht erzogen wurde. Als sie erwachsen war, wurde auch sie selbst Nonne. Ihre Brüder gingen in die deutschen Länder, um dort das Evangelium zu verkünden. Auf Bitten des heiligen Bonifatius kam Walburga im Jahr 748 mit anderen Nonnen nach Deutschland, um die Botschaft Gottes zu verbreiten. Dort wurde sie Äbtissin des Klosters, das ihr Bruder Willibald in Heidenheim gegründet hatte. Sie war ein Vorbild für alle. Sie unterstützte die Armen und Waisen und half den Menschen in ihrer Umgebung. Unter ihrer Leitung erlebte das Kloster eine Blütezeit. Walburga betete viel. Sie empfing von Gott Weisheit und große innere Stärke. Einige Biografen berichten, dass sie auch die Gabe der Wunder besaß. Sie blieb zeitlebens bescheiden und arm. Sie starb am 25. Februar 779 und ihre Gebeine wurden nach Eichstätt überführt. Aus dem Steingrab, in dem sie beigesetzt wurde, floss Öl, dem wundersame Heilungen zugeschrieben wurden. Im Jahr 893 wurden einige Reliquien an Kirchen im Rheinland und in Nordfrankreich verteilt, wodurch ihre Verehrung weite Verbreitung fand.

Da Gott zu einer Stunde kommen wird, da wir ihn nicht erwarten, wollen wir alle Tage zum Vater beten.

Da wir bereit sind für die Stunde des Herrn, wollen wir ihn um seinen Frieden bitten.

Selig, die zum Hochzeitsmahl des Lammes gerufen sind.

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