Jesus Christus,der Mitleid hatte mit der Not und dem Leiden der Menschen,sei mit euch.
Fridolin stammte vermutlich aus Irland,dem Land vieler missionarischer Mönche jener Zeit. Wie andere irische Glaubensboten verließ er seine Heimat aus Liebe zu Christus,um das Evangelium auf dem europäischen Festland zu verkünden. Sein Leben war geprägt von Askese, Gebet und großem missionarischem Eifer.
Du hast Helfer gesucht,die dir folgen. Herr,erbarme dich unser.
Du hast uns alle auf deinen Weg gerufen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns zu neuem Leben erweckt. Herr, erbarme dich unser.
Das Thema, über das der Herr spricht, war seinen Zuhörern wohlbekannt. Es basiert auf Jesajas Gleichnis vom Weinberg Israels, der seinem Herrn – dem Herrn – nicht die erhoffte Ernte einbringt. Jesu Worte richten sich heute jedoch an die Hohenpriester und Pharisäer, die sich selbst als Verwalter des „Weinbergs“ – also des Volkes Israel – sehen. Sie weigern sich jedoch, sich dem Herrn des Weinbergs zu unterwerfen, in dessen Namen sie sprechen. Sie weisen seine Boten und letztlich seinen einzigen Sohn zurück. Doch Vorsicht: Es genügt nicht, den Sohn Gottes anzunehmen und ihn mit dem Mund zu bekennen. Es ist auch notwendig, die Frucht des Reiches Gottes zu tragen, die Frucht des Geistes Gottes. Im fünften Kapitel des Galaterbriefes erinnert uns der heilige Paulus daran, welche Frucht es bedeutet: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Und diese Frucht erwartet der Herr auch von uns.
Da die Ernte groß ist und die Arbeiter wenige sind,wagen wir, mit umso mehr Vertrauen zum Vater zu beten.
Jesus,der Mitleid mit den Menschen hatte, will uns seinen Frieden schenken. Deshalb bitten wir.
Selig, die leiden an dieser Welt und Gottes Mitleid erfahren in seinem Gericht.