Jesus Christus, der uns geboten hat, Gott zu lieben und den Nächsten wie uns selbst zu lieben, sei mit euch.
Heute erinnert uns die Kirche an eine bedeutende Heilige des Alltags: die heilige Franziska von Rom. Sie lebte nicht im Kloster,sondern mitten in der Welt – als Ehefrau,Mutter und Frau mit vielen Pflichten. Gerade darin liegt ihre besondere Botschaft für uns.
Jesus,du gingst umher, um Wohltaten zu spenden. Herr,erbarme dich unser.
Du hast keinen verstoßen . Christus,erbarme dich unser.
Du hast alle unsere Schulden getilgt. Herr, erbarme dich unser.
Franziska wurde in eine wohlhabende römische Familie geboren,Schon als junges Mädchen verspürte sie den Wunsch,ganz für Gott zu leben. Doch ihre Eltern bestimmten für sie einen anderen Weg. Sie sollte heiraten. Franziska nahm diesen Weg im Gehorsam an und erkannte bald, dass auch das Familienleben ein Weg zur Heiligkeit sein kann.
Manchmal denken wir, Heilige seien Menschen, die fern vom Alltag leben. Doch Franziska zeigt uns das Gegenteil. Heiligkeit wächst nicht nur im Kloster oder in der Kirche – sie wächst auch in der Küche,in der Familie,in der Arbeit, im Dienst am Nächsten.
Franziska hatte auch schwere Prüfungen zu bestehen. Sie verlor Kinder,erlebte politische Unruhen und Krankheit. Trotzdem verlor sie nie ihr Vertrauen in Gott. Ihr Leben war geprägt von Gebet, Geduld und tätiger Nächstenliebe.
Da der Vater uns seine ganze Liebe erwiesen hat, dürfen wir ihn um die Kraft solcher Liebe bitten.
Wenn wir uns von der Liebe Gottes leiten lassen,wird sein Friede uns begleiten. Das erbitten wir.
Selig, die Gott mit ganzem Herzen und allen Kräften lieben und in seine Verheißungen eingehen.