Hl. Mathilde, Gemahlin König Heinrichs I.

Jesus Christus, unser Herr, unter  dessen Gericht unser ganzes Leben steht,sei mit euch. Heute schauen wir auf das Leben der heiligen Mathilde von Ringelheim. Sie war  Königin,die Gemahlin des deutschen Königs Heinrichs I. Doch  die Kirche verehrt sie nicht wegen ihrer  königlichen Würde,sondern wegen ihres tiefen Glaubens,ihrer Demut und ihrer Liebe zu den Armen.

Jesus,du hast deine Herrlichkeit verlassen. Herr,erbarme dich unser.

Du hast das Leben der Erdenpilger geteilt. Christus,erbarme dich unser.

Du hast dich der Armen erbarmt. Herr,erbarme dich unser.

Mathilde wurde um das Jahr 895 geboren und wuchs in einem Kloster auf. Dort lernte sie, zu beten, auf Gott zu hören und ihr Leben nach dem Evangelium auszurichten; diese  geistliche Grundlage begleitete sie ihr ganzes Leben – auch später als Königin.

Als sie den König Heinrich I. heiratete, lebte sie nicht im Stolz des Hofes, sondern im Dienst an den Menschen. Sie war bekannt für ihre große Güte.  Die Armen, die Kranken  und die Bedürftigen fanden bei ihr Hilfe. Viele  Male verteilte sie  heimlich Almosen und unterstützte Klöster und die Kirche.

Nach dem Tod ihres Mannes wurde ihr Leben nicht leichter. Zwischen ihren eigenen Söhnen kam es zu Streit um die Macht. Besonders  mit ihrem Sohn, dem späteren Kaiser Otto I. der Große, hatte sie schwere Zeiten. Sie wurde sogar zeitweise ihres Besitzes beraubt. Doch gerade  hier zeigt sich die Größe der heiligen Mathilde. Sie antwortete  nicht  mit Bitterkeit oder Rache. Sie blieb geduldig, betend und vertrauensvoll auf Gott.

Da wir uns als Brüder und Schwestern zusammengefunden haben,dürfen wir es wagen, dem Vater unsere Bitten vorzutragen.

Die, die sich um den Frieden mühen, werden ihn beim Herrn finden. Wir bitten ihn.

Selig ,die  einander vergeben und Vergebung finden werden am Letzten Tag.