Heilige Kommunion

Bei der heiligen Messe empfängt zunächst der Priester die Hostie in den Mund und betet dabei im Stillen. Der Leib Christi bewahre mich zum ewigen Leben, Ähnlich betet er vor dem Empfang des eucharistischen Blutes aus dem Kelch. Das Blut Christi bewahre mich zum ewigen Leben.

Erinnern wir uns an die Worte ,die Jesus selbst gesprochen hat. ´Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde  ihn auferwecken am letzten Tag. Wer  mein Fleisch isst und mein Blut  trinkt, bleibt in mir und ich  in ihm. (Johannes 6,53-56)  Der Leib Christi  bewahrt  zum ewigen Leben. Das ewige Leben  besteht nach dem Johannesevangelium darin ,dass die Gläubigen den einzigen wahren Gott erkennen und den er gesandt hat, Jesus Christus( Johannes 17,3).

In diesem Geist  hält uns also  der Leib Christi einen Spiegel vor. In welchem Zustand befindest du dich vor dem einzigen wahren Gott? Hast du keine ungebeichtete Todsünde? Hast du  Entschuldigung gesagt? Wenn ja-wenn wir nach aufrichtiger Reue über unsere eigenen Sünden gereinigt sind – dann halten wir die Einladung zum Hochzeitsmahl des Lammes in den Händen, Auch wir sind jene Seligen ,die eingeladen sind. Die  Eucharistie empfangen ist ein Vorgeschmack  des ewigen Lebens. Wenn wir Jesus in unser  Herz aufnehmen,erfüllt sich diese  Verheißung. Wer mein Fleisch isst und mein  Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.

Nach der Kommunion des Priesters treten auch die Gläubigen zur heiligen Kommunion heran.  Der Priester zeigt ihnen die Hostie vor Augen und spricht. Der Leib Christi. Der Empfangende  antwortet. Amen. Dieser kurze Dialog wird bereits beim heiligen Ambrosius  im vierten Jahrhundert erwähnt. Die Antwort  ist  ein Glaubensbekenntnis. Er ist die innere Zustimmung zu allem, was in den Evangelien über die Eucharistie gesagt wird – zu allem,was Jesus selbst über seinen Leib und sein Blut verkündet.

 Der Herr Jesus kommt in der Eucharistie in unsere Seele, um sie mit seiner Liebe zu heiligen. Jesus sättigt uns vom Himmel her in unserer  konkreten  inneren Verfassung,in der wir uns gerade befinden. Es ist sehr wichtig,nach der heiligen Kommunion in einer kurzen,innigen Anbetung den empfangenen Jesus willkommen zu heißen und ihm alles zu öffnen – nicht wie einem Gast, sondern wie dem , der in uns am meisten zu Hause ist.