Jesus Christus,der zu seinem Vater und zu unserem Vater gegangen ist,sei mit euch.
Eines der stärksten menschlichen Bedürfnisse ist der Wunsch nach Besitz. Dieses Bedürfnis hat seine positiven Seiten, denn was wir besitzen, gibt uns ein Gefühl der Verantwortung. Doch es kann auch seine Schattenseiten haben.
Jesus, dein Leichnam wurde im Grab nicht mehr gefunden. Herr,erbarme dich unser.
Deine Getreuen haben dich vergebens gesucht. Christus, erbarme dich unser.
Die dich liebten fanden und sahen dich. Herr,erbarme dich unser.
Heute möchte die weinende Maria am Grab Jesu wenigstens seinen toten Leib besitzen, da er nicht mehr unter den Lebenden weilt. Doch hier begegnet sie Jesus, der ihren Wunsch auf eine völlig neue Ebene hebt. Es geht nicht mehr um Besitz, sondern um Zugehörigkeit. Jesus sagt: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.“
Ist es möglich, Gott zu besitzen? Es ist gerade das Bewusstsein, dass Gott nicht besitzen werden kann, sondern dass es möglich ist, mit ihm zu sein, ihn zu wählen, ihm anzugehören. Ihm zu erlauben, wirklich Gott zu sein, und uns mit ihm zu verbinden, nicht als Konkurrenten, sondern als Gottes Freunde. Den Auferstandenen so zu sehen, ist eine Einladung zu einem neuen Leben. Gott, lass uns die Kraft deiner Auferstehung erkennen.
Maria Magdalena weinte,weil sie den Herrn verloren glaubte. Wir dürfen voller Freude zum Vater beten.
Eine Botschaft geht um die Welt. Christus ist erstanden. Zu ihm,der unser Friede ist, beten wir.
Selig,die den Herrn wiederkennen,wenn er in Herrlichkeit kommt am Letzten Tag.