Georg von Kappadozien Joh 15,1-8

Gott,der Herr der Welt ,der unser Leben fruchtbar macht für die Ewigkeit,sei mit euch.

Kaum ein Heiliger wird in der gesamten christlichen Welt so lange verehrt wie der hl. Georg. Genaue historische Berichte über sein Leben haben wir jedoch nicht viele. Er wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts in Kappadokien im Gebiet der heutigen Osttürkei geboren. Am Ende des 3. Jahrhunderts war Diokletian römischer Kaiser, der die Christen zwanzig Jahre lang in Ruhe ließ. Viele von ihnen erreichten hohe Ränge in der römischen Armee. Zu ihnen gehörte auch Georg. Der Kaiser aber begann, auch von seinen Beratern angestachelt, nach zwanzig Jahren eine schreckliche Verfolgung der Christen. Georg verteidigte den Glauben mutig direkt vor dem Kaiser. Der Kaiser geriet in großen Zorn, ließ ihn ins Gefängnis werfen, foltern und schließlich enthaupten. Dies geschah um die Jahre 303–305 in der Stadt Lydda (Lod) in Israel (nahe Tel Aviv). Die Verehrung dieses Märtyrers verbreitete sich sehr schnell. Die älteste Kirche, die dem hl. Georg geweiht war, ließ bereits Kaiser Konstantin der Große in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts errichten. Später entstanden dann überall auf der Welt zahlreiche Kirchen, die ihm geweiht waren.

Jesus,du hast Tod und Hölle besiegt. Herr,erbarme dich unser.

Du hast die Dämonen ausgetrieben. Christus,erbarme dich unser.

Du bist zu den Vätern hinabgestiegen, sie zu erlösen. Herr,erbarme dich unser.

Georg wird als Ritter auf einem Pferd dargestellt, der einen Drachen tötet. Diese Darstellung beruht auf der Legende, nach der Georg einen Drachen erschlagen haben soll. Der Drache beunruhigte die Heimatstadt des Georg, Selena. Er verschlang Menschen und tat Böses. Als der König einmal seine schöne und gute Tochter dem Drachen opfern sollte, um der Stadt Ruhe zu verschaffen, galoppierte plötzlich ein Ritter heran, während sie bereits auf dem Weg zum Ungeheuer war, und besiegte und tötete den Drachen. Dieser Ritter war der heilige Georg. Natürlich handelt es sich um eine Legende, die nicht auf der Wahrheit beruht. Aber symbolisch hat sie ihren Sinn. Der Drache symbolisiert den Teufel, der tatsächlich existiert, Böses anrichtet und die Menschen geistlich verschlingt. Der heilige Georg war derjenige, der mutig gegen ihn kämpfte und dabei sein Leben ließ. Er ist der Patron der Ritter und Soldaten.

Da wir zum Dienst vor Gott zusammengekommen sind, wollen wir mit vollem Vertrauen unsere Bitten an den Vater richten.

Wer mit  Christus verbunden ist wie die Rebe mit dem Weinstock, wird im Frieden bleiben.

Wir bitten den Herrn. Selig ,die Christus nachfolgen und ihm beim Vater sein werden.