Fest der Weihe der Kathedralkirche Mt 5,23-24

Jesus Christus, der kam, um die Welt aus der Finsternis in das Licht zu führen, sei mit euch.

Die Marienkathedrale in Linz – offiziell Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria genannt – ist die imposanteste Kirche Österreichs und eines der bemerkenswertesten neugotischen Bauwerke Mitteleuropas. Als Bischofskirche der Diözese Linz ist sie nicht nur ein architektonischer Schmuck, sondern auch das geistige Herz der Kirche in Oberösterreich.

Jesus, du bist als das Licht in diese Welt gekommen. Herr, erbarme dich unser.

Du willst alle retten, die dein Wort annehmen. Christus, erbarme dich unser.

Wer das Wort annimmt, bleibt nicht in der Finsternis. Herr, erbarme dich unser.

Geschichte und Herkunft

Der Bau geht auf Bischof Franz Joseph Rudigier zurück, der ihn 1855 als Sieg für die päpstliche Bulle Ineffabilis Deus – tú bulu initiierte, bei der es sich um Papst Pius IX. handelte. 1854 verkündete er das Dogma der Nepobleny-Konzeption der Jungfrau Maria. Der Grundstein wurde 1862 gelegt und der Bau dauerte insgesamt 62 Jahre, – cho ist eine der frühesten Zeiten des Baus des Skeletts in der neuen Geschichte Europas. Damals galt es als das erste Bauprojekt seiner Zeit in Europa. Bemerkenswert ist, dass es ausschließlich aus Spenden finanziert wurde, ohne staatliche Unterstützung. Die Vysvätenie als Marienkirche wurde 1924 von Bischof Johannes Maria Gföllner durchgeführt, die endgültige Fertigstellung erfolgte 1935.

Die Ausmaße der Kathedrale sind beeindruckend. Die Kirche ist 130 Meter lang, das Hauptschiff ist 27,5 Meter breit, das Mittelschiff 60 Meter und die Dachhöhe 44 Meter. Die Fundamentfläche beträgt 5.170 Quadratmeter, die Dachfläche 7.120 Quadratmeter. Die Kirche bietet Platz für etwa 20.000 Personen — eine Zahl, die in Österreich beispiellos ist.

Der 134 Meter hohe Turm bietet von seiner 112 Meter hohen Hindernisplattform einen 360-Grad-Panoramablick auf Linz, die Donau und die umliegende Landschaft. Um dorthin zu gelangen, muss eine Person 633 Stufen – die auf der höchsten Plattform der Österreichischen Kirche – erklimmen.

Innenraum

Das Innere des Doms ist mit mehr als 140 Buntglasfenstern geschmückt, die zu den bedeutendsten Buntglasfenstern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Österreich zählen. Besonders bekannt ist das sogenannte Linzer Fenster, das das Historium der Stadt Linz und ihrer Wohltäter darstellt. Die Kirche hat 54 St. Altäre und insgesamt 17 Torkrypten.

Für Sie als Experten für die Lauretan-Litanei ist es besonders interessant, dass es im Kapellenkreis sechs Kapellen gibt, deren Altäre nach der Devise aus der Lauretan-Litanei geschmückt sind. Die Idee zur Primatenverbindung mit mariologischen Texten, mit denen er sich in letzter Zeit intensiv beschäftigt hat, ist besonders relevant.

Orgel – Chororgel stammt ab 1989 – Dazu gehört auch ein einzigartiger großer Glockenturm aus der Zeit um 1900.

In der Adventszeit ist auf einer Fläche von 12 x 5 Metern ein hervorragendes Bethlehem – mit ca. 80 Figuren – ausgestellt, dessen Karambolage der Münchner Skulptur Sebastian Osterrieders ist.

Das Archiv der Dompläne gilt als eines der am besten erhaltenen Archive der Pläne sakraler Gebäude der Welt – es ist ein unschätzbares Dokument der Geschichte des Kirchengebäudes.

Informationen für Besucher

Die Kathedrale bietet verschiedene Besichtigungen an – Aufstieg zum Turm mit 633 Stufen, die Erkundung einer durchschlagenden Galerie mit einer Höhe von 15 Metern, die auch für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist, und ein spezieller Erkennungsraum für die Besichtigung für Familien. Um 15:00 Uhr finden öffentliche Wahlen statt, die etwa 60 Minuten dauern und für Erwachsene etwa 8,50 Euro kosten.

Der Dom befindet sich am Domplatz in der Herrenstraße in Linz (4020) und ist als Ort der Spiritualität, Kunst und Kultur das Zentrum des religiösen Lebens in Oberösterreich.

Durch Jesus Christus hat der Vater zu uns gesprochen. In seinem Namen wagen wir, zum Vater zu beten.

Wenn wir  auf Christus hören,werden wir  nicht gerichtet, sondern finden  in ihm den Frieden. Daher beten wir.

Selig, die an Jesus Christus glauben und zum Licht der Herrlichkeit gelangen.