Jesus Christus, der uns liebt, wie der Vater ihn geliebt hat,sei mit euch.
Auch im heutigen Evangelium ist Freude mit Liebe verbunden. Jesus sagt: „Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch …“ Er bekräftigt die Liebe zwischen ihm und dem Vater und bittet die Apostel (und uns), in dieser Liebe zu bleiben. Abschließend sagt er: „Das habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.“
Jesus,du kamst zu uns mit der Liebe des Vaters, Herr,erbarme dich unser.
Du hast uns das Gebot deiner Liebe aufgetragen. Christus,ebarme dich unser.
Du willst unsere Freude vollkommen machen. Herr,erbarme dich unser.
Diese Worte führen das Gleichnis vom Weinstock und den Reben fort. Damit bestätigt er, dass Liebe und Freude an die Verbindung mit Jesus geknüpft sind. Wenn wir also durch das Halten seiner Gebote mit Jesus verbunden sind, werden wir in seiner Liebe und somit in Freude sein. Die Dringlichkeit, mit der er sie dazu aufruft, in ihm zu bleiben, drückt ebenfalls die Bedingung für Freude aus.
Die unaussprechliche Liebe seines Vaters zu Jesus ist das Maß seiner Liebe zu ihnen. Welch ein unbedingter Grund, in seiner Liebe zu bleiben! Die Liebe, von der er spricht, ist nicht nur die Liebe zum Vater, sondern auch seine Liebe zu ihnen. Diese Liebe eröffnet den Aposteln (und uns) eine Atmosphäre des Lichts, des Lebens und des Friedens, in der sie atmen, denken, lieben und handeln können.
Jesu doppelte Liebe – zum Vater und zu den Aposteln – ist ihrem Wesen nach beständig und ewig. Daher gilt die Gewissheit für die Apostel auch für uns. „Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch“ – diese Aussage gilt für jeden von uns! Jeder aufrichtige und demütige Gläubige kann sich diese wunderbare Aussage des Erlösers zu eigen machen. Und dies ist der Weg zur Freude.
Damit wir in der Liebe Jesu Christi bleiben, wagen wir in seinem Namen zum Vater zu beten.
Wer in der Liebe Christi bleibt, bleibt in seinem Frieden. Deshalb bitten wir.
Selig, die Gottes Gebote halten und eingehen werden zur vollkommenen Freude.