Jesus Christus, der uns vom Vater den Beistand sendet, sei mit euch.
Jesus sagte uns heute: Wenn der Tröster kommt. Es ist wichtig, dieses Wort im Kontext seines griechischen Ursprungs zu betrachten. Tröster ist eine Übersetzung des griechischen Wortes „para kaleo“ – der, den ich zu mir rufe – und wird im Lateinischen mit „Fürsprecher“ oder „Anwalt“ wiedergegeben. Ich rufe jemanden zu mir, der mich tröstet und verteidigt.
Jesus,du hast uns den Tröster, den Heiligen Geist gesandt. Herr,erbarme dich unser.
Du hast uns zu Zeugen deines Wortes bestellt. Christus,erbarme dich unser.
Du öffnest die Herzen der Menschen für deine Botschaft. Herr,erbarme dich unser.
Wer ist er?
Der Tröster, von dem Jesus spricht, ist die dritte göttliche Person. Er ist die Liebe des himmlischen Vaters und Jesu. Der Tröster soll in das Leben eines Menschen gerufen werden – das ist die Bedeutung seines Namens. Wenn ich meinen Fürsprecher nicht rufe, bleibe ich allein und erkenne seine Macht nicht. Er ist auch der Geist, der das Böse in der Welt entlarvt und offenbart. Der Geist der Wahrheit und der Wahrheit ist die volle Offenbarung Gottes. Wer er ist und wie Gott ist.
Der Geist der Welt, der Teufel, will uns einreden, dass Gott der Feind des Menschen ist. Er ist der Vater der Lüge und hat den Wunsch, uns glauben zu machen, dass Gott nicht unser Wohl will und uns zu etwas zwingt. Jesus offenbarte uns das wahre Antlitz des Vaters. Mit seinem Tod besiegelte er diese Wahrheit: Wir sind geliebt, ungeachtet dessen, wie die Welt uns beurteilt. Gott liebt uns bedingungslos. Diese Wahrheit bekräftigt der Heilige Geist immer wieder. Er wirkt durch Menschen, die offen für sein Wirken sind. Das Zeugnis der Jünger stammt nicht von ihnen selbst, sondern ist eine Offenbarung des Geistes des Trösters. Die Gerechten sind nicht glücklich, weil sie leiden, sondern weil sie durch ihr Leiden die Wahrheit bezeugen.