Hl.Marcellinus und hl. Petrus, Märtyrer in Rom Joh 17,6.11-19

Jesus Christus,der uns seine ganze Freude mitteilen wollte,sei mit euch.

Hl. Marcellinus und Hl. Petrus waren zwei römische Märtyrer, die während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian um 304 n. Chr. starben. Ihr Gedenktag ist der 2. Juni.

Jesus, dein Name bleibt in Ewigkeit. Herr,erbarme dich unser.

Die dir vertrauen, finden zum Vater. Christus,erbarme dich unser.

Du krönst mit Ehre,die dir nachfolgen. Herr,erbarme  dich unser.

Wer waren die beiden?
Hl. Marcellinus: Priester in Rom. Über sein Leben vor dem Martyrium ist wenig bekannt, aber er war wohl ein angesehener Seelsorger.
Hl. Petrus: Exorzist der römischen Kirche. Das war damals ein eigenes kirchliches Amt – er war zuständig für Gebete zur Befreiung von Besessenen sowie für die Taufvorbereitung der Katechumenen.
Ihr Martyrium
Beide wurden während der letzten großen römischen Christenverfolgung verhaftet. Der Legende nach wurden sie vom Richter so sehr gequält, dass der Henker selbst Mitleid empfand. Dieser Henker, Artemius, wurde von Marcellinus und Petrus bekehrt, ebenso seine Frau und seine Tochter. Daraufhin ließ man auch Artemius mit seiner Familie hinrichten.

Marcellinus und Petrus wurden schließlich enthauptet. Um die Verehrung ihrer Gräber zu verhindern, sollten sie heimlich im Schwarzen Wald an der Via Cornelia begraben werden. Doch die Christin Lucilla fand den Ort heraus, ließ die Leichname bergen und bestattete sie würdig in der Katakombe an der Via Labicana.

Verehrung und Bedeutung
Grab: Ihre Katakombe an der Via Labicana heißt heute Katakombe der Heiligen Marcellinus und Petrus. Papst Damasus I. ließ im 4. Jh. dort eine Inschrift anbringen. Er hatte die Geschichte noch von ihrem Henker selbst gehört.
Kirche: Über der Katakombe steht die Basilika Santi Marcellino e Pietro al Laterano in Rom.
Liturgie: Sie gehören zu den wenigen Heiligen, die namentlich im Römischen Messkanon genannt werden, also im ersten Hochgebet der Messe: „…mit Johannes dem Täufer, Stephanus, Matthias, Barnabas, Ignatius, Alexander, Marcellinus, Petrus…“
Reliquien: Einhard, der Biograph Karls des Großen, überführte ihre Reliquien 827 nach Seligenstadt bei Frankfurt. Deshalb sind sie auch in Deutschland sehr bekannt.
Patrozinien
Sie gelten als Patrone gegen Fieber und bei Unwettern. In Seligenstadt gibt es bis heute jedes Jahr eine große Prozession zu ihren Ehren.

Wir haben Gottes Wort angenommen. Damit wir in seinem Namen bewahrt werden,wollen wir zum Vater beten.

Die Welt kennt keinen Frieden. Der uns das Wort der Wahrheit brachte, schenkt den Frieden ,um den wir bitten.

.Selig, die vor dem Bösen bewahrt bleiben und nicht verlorengehen am Letzten Tag