Jesus Christus,der uns den großen Lohn des Himmelreiches verheißen hat,sei mit euch
Als Jesus die große Menschenmenge sah, stieg er auf einen Berg (…), öffnete den Mund und lehrte sie.“ In den Seligpreisungen zeigt uns Jesus den Weg zum Glück. Durch sie bietet er uns Veränderung an. Eine der Veränderungen, die tiefgreifende Wandlungen bewirken und uns dazu befähigen, Gutes auf Erden zu tun.
Jesus,du hast uns das Ideal eines neuen Lebens verkündet. Herr,erbarme dich unser.
Du hast gelobt, was der Mensch nur schwer ertragen kann. Christus, erbarme dich unser.
Du hast Gewimm genannt, was uns als Verlust erscheint. Herr, erbarme dich unser.
Die Seligpreisungen sind eine wunderschöne Passage, die den eindrucksvollen Vorraum der Bergpredigt bildet. Jesus setzt sich als Lehrer hin, um den Menschen das göttliche Wort zu verkünden, das er vom Vater empfängt. Er beginnt mit den Worten: „Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich.“ Es ist wichtig, immer wieder zu bemerken und zu staunen, dass das erste Wort, das Jesus uns bringt, die „Seligpreisungen“ sind, die „glücklich“ bedeuten. Jesus bringt uns das Wort Gottes und lehrt uns, dass er möchte, dass wir glücklich und fröhlich sind und ein erfülltes Leben führen. Dass der Weg zu Gott der Weg der Freude ist. Und mit seinem Wort zeigt er uns, welchen Weg wir gehen sollen. Wie wir leben sollen, um wahres Glück zu finden.
Wenn wir die Seligpreisungen lesen, entdecken wir einen paradoxen Weg. Jesus zeigt uns den Weg zum Glück, wo es unmöglich scheint. Hinter jeder Seligpreisung verbirgt sich der Weg der Liebe und der Weg des Kreuzes. Jesus lehrt uns, dass Liebe und Kreuz auf dieser Erde untrennbar miteinander verbunden sind. Anders gesagt: Wenn wir wahrhaft lieben wollen, müssen wir uns mit dem Kreuz identifizieren.
Jesus preist selig die Armen im Geiste, das heißt jene, die auf Gott vertrauen; die Trauernden, das heißt jene, die ihre Sünden erkennen und bereuen; die Sanftmütigen, das heißt jene, die die Fehler anderer geduldig ertragen; jene, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, das heißt jene, die in ihrem Verlangen nach Heiligkeit wachsen; die Barmherzigen, das heißt jene, die andere in ihrer Zerbrechlichkeit annehmen, ohne sie zu verurteilen; die Reinen Herzens, das heißt jene, die danach streben, dass nichts ihre Liebesfähigkeit trüben kann; die Friedensstifter, das heißt jene, die Frieden und Freude säen. Und schließlich all jene, die um der Gerechtigkeit willen Verfolgung ertragen, das heißt, all jene, die in der Wahrheit leben und keine Kompromisse eingehen.
In den Seligpreisungen entdecken wir das Antlitz Jesu, und wir müssen unser eigenes Antlitz entdecken. Im christlichen Leben ist es sehr hilfreich, das eigene Leben anhand der Seligpreisungen zu reflektieren. Wir sollten uns fragen: Bin ich arm? Weine ich?
Jesus Christus hat uns die Seligkeit des Himmels verheißen. In seinem Namen beten wir zum Vater.
Damit wir den Söhnen Gottes zugezählt werden, wollen wir uns um den Frieden bemühen und beten.
Selig,die Gottes Wort im Herzen bewahren und eingehen zu seinen Verheißungen.