Mittwoch der 11.Woche Mt. 6,1-6,16-18

Jesus sagt: „Sei vorsichtig und tue deine guten Taten nicht, damit die Leute dich bewundern …” (Mt 6,1).

Jesus spricht die Tatsache an, dass er seine Frömmigkeit auf das Innere seines Lebens konzentrieren muss, auf die ursprüngliche Natur seiner Taten und Selbstlosigkeit. Jesus sprach oft gegenüber den Pharisäern. Was  tun wir alles, damit die Menschen uns bewundern?

Christus, du bist gekommen die Welt zu heilen. Herr erbarme dich unser.

Du hast Krankheit und Tod überwunden. Christus,erbarme dich unser.

Du kennst unseren Glauben,hilf unserem Unglauben. Herr, erbarme dich unser.

 

Pharisäern  haben viel Gutes getan, doch Jesus kritisieren sie. Wir müssen beachten, dass Jesus nicht die guten Taten an sich kritisierte, sondern ihre böse Absicht mit der sie tun. Sie waren stolz. Jesus weist  darauf hin, dass es den Pharisäern nicht um die Feier Gottes geht, sondern um ihren eigenen Ruhm. Sie taten gut dafür, um das Volk sie zu loben. Jesus sprich  auch zu uns: „… Wenn du Almosen gibst,sollst du nicht lassen vor dir posaunen ,wie die Heuchler tun.. (Mt 6,2).

Das reicht uns, um zu verstehen, dass sie für ihre Taten bereits belohnt wurden und dennoch keine weitere Belohnung von Gott erhalten werden. Uns wird jedoch beigebracht, wie man das Richtige für den guten Christus tut: „Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte Hand tut, damit deine Almosen verborgen bleiben. Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird es dir vergelten“ (Mt 6,3–4). Gott möchte, dass wir ohne Zeugen handeln, denn er ist überall gegenwärtig und der schönste Zeuge unserer Liebe. Er möchte, dass wir aus selbstloser Liebe handeln. Das bedeutet, dass wir hier auf Erden nicht auf etwas warten, sondern nur in der Ewigkeit. Bereits hier auf Erden wollen wir ein Team sein, das Gott lobt. Wenn wir mehr beten wollen, dann suchen  wir einen Ort, an dem wir im Gespräch mit Gott wirklich allein sind. Denn das Wort des Herrn Jesus ist wahr: „Dein Vater,der in das Verborgene sieht,wird dir es vergelten. (Mt 6,4).

Prüfen wie unser Gewissen  – was ist das mit unserer Frömmigkeit, unseren Gebeten, unseren Sakramenten? Zielen sie immer auf unser  Wihung, Bereicherung oder darauf ab, damit  die Leute uns zu sehen? Wie viel versuchen wir Gott im Gebeten, in der Taten der Liebe  zu widmen ,  ohne Anspruch auf Belohnung. Will ich nicht fromm sein vor mir selbst? Amen.

Als Schwestern und  Brüdern des Herrn und aller seiner Heiligen lasst uns nun  zum Vater beten.

Jesus selbst  hat die seligpriesen ,die den Frieden bringen. Deshalb bitten wir.

Gott, hat nicht nur Worte ewigen Lebens,er ist uns das Brot ewiges Leben geworden