Jesus Christus, der uns lehrt, wie einer, der göttliche Vollmacht hat,sei mit euch.
Nicht jeder, der zu mir sagt: „Herr, Herr“, wird in den Himmel eingehen. Diese Worte dringen nicht an die Oberfläche. Sie sind wie ein chirurgischer Schnitt – sie dringen direkt in den Kern vor. Zur Wahrheit über das, was in uns verborgen ist. Denn es genügt nicht, die richtigen Worte zu sprechen, die religiöse Sprache zu kennen oder die Heilige Schrift zitieren zu können. Jesus fordert etwas Tieferes. Die Harmonie zwischen dem, was ich äußerlich lebe, und dem, was ich innerlich trage.
Jesus,du hast deine Kirche auf unerschütterlichen Felsen gebaut.
Du schenkst uns Geborgenheit in deinem Reich. Christus,erbarme dich unser.
Du lässt uns heimfinden,wenn wir versagen und fehlen. Herr,erbarme dich unser.
Ich kann viel über Glauben reden, aber solange mein Leben nicht auf Vertrauen – tiefem Vertrauen in Gott – gegründet ist, ist es, als baue ich ein Haus auf Sand. Schön, vielleicht sogar bewundert, aber beim ersten Sturm wird es zusammenbrechen. Und Stürme werden kommen. Auch in meinem Leben. Sie werden als Verlust, Krankheit, Missverständnis, Krise, Frustration… auftreten. Und dann wird mir klar, worauf ich wirklich gebaut habe.
Es gibt einen Unterschied zwischen denen, die Jesu Worte hören und befolgen, und denen, die sie nur hören. Zuhören ist einfach. Doch zu erfüllen bedeutet, auch dann zu handeln, wenn es nicht passt, wenn es schmerzt, wenn ich den unmittelbaren Sinn nicht erkenne.
Zu erfüllen bedeutet, aus Liebe zu handeln.
Es bedeutet, zu vergeben, selbst wenn ich es nicht will.
Es bedeutet, treu zu bleiben, selbst wenn niemand es sieht.
Es bedeutet, Gott zu vertrauen, selbst wenn ich das Gefühl habe, er schweigt.
Jesus fordert heute keine Perfektion. Er fordert Wahrhaftigkeit. Den Mut, das Leben auf dem Felsen zu bauen – darauf. Nicht auf Eindrücken, nicht auf Angst, nicht auf das Bedürfnis nach Anerkennung. Sondern auf der Liebe, die bleibt, selbst wenn alles andere zerbricht. Was ist der Fels, auf dem ich heute stehe?
Gottes Wort ist der feste Grund unseres Lebens. So wagen wir, den Vater zu bitten, dass sein Wille geschehe.
Damit wir im Frieden Gottes leben,wollen wir den Willen des Vaters im Himmel erfüllen und den Herrn bitten.
Selig,die den Willen des Vaters erfüllen und in sein Himmelreich aufgenommen werden.