Hl.Willibald Mt 19,27-29

Jesus Christus, der Menschensohn,der sich auf den Thron der Herrlichkeit setzen wird,sei mit euch.

Willibald brach mit seinem Vater Richard und seinem Bruder Wunibald aus England zur Romwallfahrt auf. Nach Stationen in Palästina, Konstantinopel und 10 Jahren als Pförtner in Montecassino schickte ihn Papst Gregor III. 739 in die Mission nach Germanien – genau dahin, wo heute Schwaben, Altbayern und Franken zusammentreffen. 

Willibald kam als Fremder nach Eichstätt: Er kannte weder die Sprache noch die Kultur. Was er aber im „Reisegepäck“ hatte: ein großes Gottvertrauen.

Jesus,du kamst als  das Licht der Welt. Herr,erbarme dich unser.

Du bist uns  vorausgegangen zum Vater. Herr,erbarme dich unser.

Du  hast die Macht des  Bösen überwunden . Herr,erbarme dich unser.

741 rief ihn Bonifatius nach Deutschland. Er weihte ihn zum Priester und bald darauf zum ersten Bischof von Eichstätt – einer neu gegründeten Diözese im Herzen Bayerns. Willibald baute dort Kirchen, gründete Klöster und legte den Grundstein für jene Bischofskirche, an deren Stelle heute der Willibald-Dom steht. Er wirkte in Eichstätt bis zu seinem Tod im Jahr 787 – also fast fünfzig Jahre lang. Ein halbes Jahrhundert im Dienst einer jungen Kirche, die Wurzeln, Strukturen, Zeugen brauchte,. Was lehrt uns Willibald? Vielleicht vor allem dies: das der Weg zu Gott selten geradlinig ist.

Da uns neues Leben geschenkt wurde, wollen wir den Vater bitten, uns in der Nachfolge festzuhalten.

Wenn die Welt neu geschaffen wird, wird es  eine Welt  des Friedens sein. Damit wir  diesen Frieden  finden,bitten wir.

Selig, die Christus nachfolgen und das Vielfache gewinnen im ewigen Leben.