Hl.Heinrich II und Hl. Kunigunde Lk 19-26

Jesus Christus, der  König  der Herrlichkeit ,der  uns  diese Welt  anvertraut  hat,sei mit euch.

Heinrich II. und Kunigunde ,das ist  eines das faszinierende Ehepaar der  mittelalterlichen  Kirchengeschichte. Zwei  Menschen ,die an der Spitze der weltlichen Macht  standen und dennoch ein  Leben führten ,das  von einer  tiefen  Frömmigkeit   geprägt  war ,die keine  Dekoration  war ,sondern  den Kern  ihrer  Existenz  bildete.

Jesus,du  kamst,den Frieden zu verkünden-Herr.erbarme  dich unser.

Du segnest, die deinen Reich dienen. Christus,erbarme dich  unser.

Du bist allen  nah, die  Gerechtigkeit  üben-Herr,erbarme dich  unser.

Die Überlieferung berichtet von einer besonderen Dimension ihrer Ehe.Heinrich und Kunigunde sollen in vollständiger Enthaltsamkeit gelebt haben.Die Überlieferung berichtet von einer besonderen Dimension ihrer Ehe. Heinrich und Kunigunde sollen  in vollständiger Enthaltsamkeit gelebt haben. Eine Ehe,die ganz Gott geweiht  war. Diese Überlieferung  ist historisch  nicht mit  Sicherheit  zu belegen.,aber sie sagt  etwas Wichtiges. Zwei Menschen ,deren Liebe zueinander  und  zu  Gott so einander verwoben  war, dass man sie  nicht  trennen konnte.

Nach dem Tod Heinrichs im Jahr 1024 zog  sich Kunigunde  in das Kloster Kaufungen zurück, das  sie selbst gegründet hatte und lebte dort  als  einfache Nonne bis  zu ihrem Tod  im Jahr 1033. Sie wurde 1200 von Papst Innozenz III. heiliggesprochen. Heinrich  wurde 1146 von Papst  Eugen  III.heiliggesprochen. Was sagen uns  diese beiden Menschen  heute? Vielleicht dies :  dass Heiligkeit  keine flucht  aus der Verantwortung   ist.

Da wir einen Vater ,der auszuteilen bereit ist, wagen wir zu ihm zu beten. Ein kostbarer Schatz  ist  uns  anvertraut.

Damit wir ihn  bewahren können, wollen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig, die  gerecht gefunden werden und  reich  sein  werden  im Land der  Ewigkeit