Jesus Christus, der König der Herrlichkeit ,der uns diese Welt anvertraut hat,sei mit euch.
Heinrich II. und Kunigunde ,das ist eines das faszinierende Ehepaar der mittelalterlichen Kirchengeschichte. Zwei Menschen ,die an der Spitze der weltlichen Macht standen und dennoch ein Leben führten ,das von einer tiefen Frömmigkeit geprägt war ,die keine Dekoration war ,sondern den Kern ihrer Existenz bildete.
Jesus,du kamst,den Frieden zu verkünden-Herr.erbarme dich unser.
Du segnest, die deinen Reich dienen. Christus,erbarme dich unser.
Du bist allen nah, die Gerechtigkeit üben-Herr,erbarme dich unser.
Die Überlieferung berichtet von einer besonderen Dimension ihrer Ehe.Heinrich und Kunigunde sollen in vollständiger Enthaltsamkeit gelebt haben.Die Überlieferung berichtet von einer besonderen Dimension ihrer Ehe. Heinrich und Kunigunde sollen in vollständiger Enthaltsamkeit gelebt haben. Eine Ehe,die ganz Gott geweiht war. Diese Überlieferung ist historisch nicht mit Sicherheit zu belegen.,aber sie sagt etwas Wichtiges. Zwei Menschen ,deren Liebe zueinander und zu Gott so einander verwoben war, dass man sie nicht trennen konnte.
Nach dem Tod Heinrichs im Jahr 1024 zog sich Kunigunde in das Kloster Kaufungen zurück, das sie selbst gegründet hatte und lebte dort als einfache Nonne bis zu ihrem Tod im Jahr 1033. Sie wurde 1200 von Papst Innozenz III. heiliggesprochen. Heinrich wurde 1146 von Papst Eugen III.heiliggesprochen. Was sagen uns diese beiden Menschen heute? Vielleicht dies : dass Heiligkeit keine flucht aus der Verantwortung ist.
Da wir einen Vater ,der auszuteilen bereit ist, wagen wir zu ihm zu beten. Ein kostbarer Schatz ist uns anvertraut.
Damit wir ihn bewahren können, wollen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.
Selig, die gerecht gefunden werden und reich sein werden im Land der Ewigkeit