Mittwoch der 15.Woche Mit 23,8-12

Gott,unser Vater,der nur der Sohn kennt und jeder,dem es,der Sohn offenbart hat,sei mit euch.

Im heutigen Evangelium stellt Jesus eine der grundlegensten Ordnungen des menschlichen Zusammenlebens in Frage.Und er tut es nicht als Gesellschaftskritiker, der von außen urteilt.Er tut es als derjenige,der selbst der einzige wahre Meister ist.

Jesus,du bist für alle,glauben,der Weg zum Vater.

Du willst uns helfen,die Last des Lebens zu tragen.

Du segnet mit deinem Frieden,die die folgen.

Jesus spricht hier inmitten einer scharfen Auseinandersetzung mit den Schriftgelehrten und Pharisäern.Menschen,die nicht grundsätzlich schlecht waren,sondern die in eine sehr menschliche Falls der Selbstdarstellung.Sie liebten die Ehrensitze,die ehrenvollen Grüße auf den Markplätzen,die Titel die ihnen öffentliche Anerkennung sicherten.

Und Jesus sagt /Nein.Nicht weil Autorität falsch wäre.Nicht weil Führung in einer Gemeinschaft unnötig wäre.Sondern weil jede menschliche Autorität ihren Ursprung  und ihre Grenzen in Gott hat.Einer ist euer  Vater,der himmlische Vater.Wenn das wahr ist,dann verändert sich alles.Dann ist kein Mensch der letzte Maßstab für einen anderen Menschen.Dann ist jede Autorität geliehen,vorläufig, verantwortlich vor einer höheren Instanz.

Dann kommt der Satz,der das Ganze auf den Kopf stellt.Wer von euch der Größte ist soll euer Diener sein.Das ist kein Aufruf zur Bescheidenheit im Sinne einer höflichen Zurückhaltung.Das ist eine radikale Umkehrung der Logik von Macht.In der Welt gilt.Wer oben ist wird bedient.Im Reich Gottes gilt.Wer oben ist,dient.

Gott hat sich uns,den Unmündigen,offenbart.So dürfen wir voll Vertrauen zu ihm beten.

Da Gott sich uns in seinem Sohn Jesus Christus offenbart hat,dürfen wir ihn um seinen Frieden bitten.

Selilg,denen Gott sich offenbart hat, und die ihn schauen werden in seiner Herrlichkeit.