Jesus Christus, der alle unsere Sorgen kennt,und unsere Mühe wägt,sei mit euch.
Wir feiern das Fest einiger Geschwistern aus Bethanien: Martha, Maria und Lazarus. Sie waren Jesus sehr nahe – menschlich und herzlich. Er fühlte sich in ihrem Haus wie zu Hause. Dort entspannte er sich, aß und redete höflich und persönlich. Niemand spielte dort etwas. Er hat sich nicht erhöht. Dort lebten die Einfältigen mit Liebe.
Darum geht es bei dieser Liebe. Jeder von ihnen lebte anders, aber alle in Bezug auf Jesus. Marta diente. Maria hörte zu. Lazarus war derjenige, den Jesus brauchte. Und vielleicht gefielen sie ihm deshalb so gut. Jesus,besuchte sie gern . Weil sie ihm erlaubten,in ihr Haus, ihre Gespräche, ihren Schmerz zu betreten.
Du kennst alle unsere Sorge.Herr,erbarme dich unser.
Du fandest Kraft im Gebet mit dem Vater. Christus,erbarme dich unser.
Du willst uns stärken mit deinem Wort. Herr,erbarme dich unser.
Wir brauchen so ein Haus. Ein Ort, an dem Gott nicht nur ein Konzept, sondern eine Person ist. Wo Jesus nicht nur auferweckt wird, sondern auch Freund ist. Wo wir nicht so tun, als ob, sondern aufdecken. Wo das Theater der vier nicht spielt, sondern eine echte Beziehung lebt. Marta, Maria und Lazarus laden uns zu dieser Intimität ein. Zu einem Leben, in dem Jesus nicht nur ein Gast, sondern der Herr des Hauses ist.
Da Jesus Christus nah und unser Mittler ist,dürfen wir durch ihn zum Vater beten.
Es wird ein Leben der Herrlichkeit.Es wird denen zuteil,die es im Frieden suchen.Deshalb bitten wir.
Selig ,die glauben an das wahre Leben und eingehen in Gottes Herrlichkeit.
Heute fühlst du dich wie Marta – müde vom Kreislauf der Pflichten. Aber was Mária betrifft, hast du Sehnsucht nach Stille, sogar zu Jesu Füßen. Du bist wie Lazarus ,der Freund von Jesus war. Aber genau das liebt Jesus. Dies ist das richtige Zuhause. Und genau dort – im Alltäglichen, im Schweigen, in wahrer Beziehung – vollbringen sie diese neuen Wunder.