Donnerstag der 20 Woche im Jahr Joh 17,20-26

Gott,dessen Herrlichkeit wir dereinst schauen sollen,sei mit euch.

Wie ist unser Gebet? Kommt es aus dem Herzen, oder ist es nur ein Aufsagen von Floskeln?
Das heutige Evangelium hält einen kostbaren Augenblick fest:

Du kannst,Buße und Umkehrt zu verkünden.Herr,erbarme dich unser.

Du erfüllst deine Kirche mit der Geist deLiebe.Christus,erbarme dich unser.

Du erneuert deine Kirche durch dein Wort. Herr,erbarme dich unser.

Jesus betet zu seinem Vater. Es gibt nicht viele Stellen in der Bibel, an denen uns die Worte überliefert sind, die Jesus beim Gebet spricht. Natürlich kennen wir das Vaterunser, das der Meister seine Jünger gelehrt hat. Das Gebet des Herrn beten wir wahrscheinlich oft, leider manchmal nur rein äußerlich und formelhaft.
Deshalb ist der heutige Text für uns so wichtig, denn er zeigt uns den Reichtum des Gebetes Jesu. Jesus sagt keine auswendig gelernten Floskeln auf, sondern wendet sich ganz persönlich an seinen Vater und tritt für die Menschen ein, die ihm nahestehen. Sein Gebet kommt aus der Tiefe seines Herzens, es ist mutig und innig. Jesus sagt dem Vater ganz offen, was er sich wünscht, und bringt seinen Wunsch zum Ausdruck, dass der Vater handelt.
Beten auch wir auf diese Weise?
Impuls für heute:
Heute möchte ich in meinem Gebet mutig sein. Ich werde nicht nur auswendig gelernte Gebete sprechen, sondern Gott auch mit meinen eigenen Worten sagen, wonach ich mich gerade sehne, und ihm anvertrauen, was mein Herz bedrückt. Ich darf ihm alles sagen, was mich bewegt.

Jesus Christus hat um die Einheit seiner Kirche gebetet.So beten wir mit dem Worten,die allen Christen gemeinsam sind.

Eins werden wir mit Christus können wir nur wenn wir in seinem Frieden leben.Deshalb bitten wir.

Selig,denen der Name des Vaters kundgeworden ist,die seine Herrlichkeit schauen werden.

 

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