21.Sonntag A Mt 16,13-20

Jesus Christus,der Sohn des lebendiges Gottes,in dessen Reich wir berufen sind,sei mit euch.

Im heutigen Evangelium stellt Jesus den Jüngern eine Frage: Für wen halten die Menschen den Menschensohn?Was sagen die Menschen über Jesus?Im Allgemeinen sagen sie Gutes.Viele halten ihn für einen großen Lehrer,für gut gerecht,prinzipientreu,mutig.Aber reicht das Jesus? Offenbar nicht.

Du hast die Kirche als dein Reich auf Erden gegründet.Herr, erbarme dich unser.

Du hast die Kirche auf den Felsen des Petrus gebaut.Christus,erbarme dich unser.

Du wachst über deine Kirche und stärkst die gegen alle Gefahr.Herr, erbarme dich unser.

Predigt.

Gleicht darauf stellt Jesus den Jüngern die entscheidende Frage:Ihr aber,für wen haltet ihr mich?Jesus will nicht nur eine Hauptfigur der Geschichte sein, sondern in deinem und meinem Heute gegenwärtig sein.Er will kein ferner Prophet sein, sondern der Gott,der uns nahe ist.

Christus ist keine Erinnerung an die Vergangenheit, sondern der Gott der Gegenwart.Wäre er nur eine historische Gestalt,wäre es heute unmöglich ihm nachzuholen.Wir stünden vor einem Vorbild aus längst vergangenen Zeiten das wie ein hoher,unreichbarer Berg wäre.Wir würden ihn zwar besteigen wollen,doch uns würden die Fähigkeiten und die notwendigen Mittel dazu fehlen.

Jesus hingegen lebt.Jesus lebt in der Kirche,er lebt in der Welt.Er begleitet uns.Er schenkt uns sein Wort und seine Gnade,die uns auf unserem Weg erleuchten und neue Kraft geben.Er ist mit uns auch auf den schwierigsten Wegen.Christus hilf uns voranzugehen.

Jesus ist keine Gestalt der Vergangenheit,sondern der erwartete Messias. Er ist kein toter Held, sondern der Sohn der lebendigen Gottes,der Mensch geworden ist,um die Freuden und Mühen unseres Lebensweges mit uns teilen.

Lassen wir uns nicht entmutigen,wenn uns manchmal der Gipfel des christlichen Lebens zu hoch und der Weg dorthin zu steil erscheint.Schauen wir immer auf Jesus,der auf unsere Seite geht.Was uns allein unmöglich erscheint,ist mit Jesus nicht mehr unmöglich.

Heute tun wir gut daran uns auf die entscheide Frage zu antworten.Wer ist Jesus für mich?Ist Jesus in meinem Leben wirklich lebendig?Ist er mein Herr? Vertraue ich mich ihm in schwierigen Augenblicken an? Pflege ich seine Gegenwart durch das Wort Gottes und die Sakramente? Lasse ich mich von ihm führen gemeinsam mit meinen Brüdern und Schwestern in der Gemeinschaft?

Jungfrau Maria,unsere Mutter,hilf uns,deinen Sohn als den Lebendigen zu erkennen,der gegenwärtig ist und auf unserer Seite geht.

Im Namen Jesu Christi dem der Petrus die Schlüssel seines Reiches anvertraute,dürfen wir zum Vater beten.

Damit die Mächte der Unterwelt uns nicht überwältigen,bitten wir den Herrn um seinen Frieden.

Selig,die glauben an den Sohn des lebendigen Gottes und eingelassen werden in seine Herrlichkeit.

L

 

 

 

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