Mittwoch der 25.Woche Mt 16,24-27

Jesus Christus,der göttliche Vollmacht in Menschenhände gelegt hat, sei  mit euch,

Seit unserer Taufe werden wir alle Christen genannt. Christsein bedeutet, Christus nachzufolgen – nicht nur dann, wenn es uns nichts kostet und alles in unserem Leben reibungslos verläuft. Christsein bedeutet besonders dann, Christus nachzufolgen, wenn Unsicherheit, Chaos und Angst in unser Leben eindringen und Christsein seinen Preis hat. Jesus selbst bestätigt dies mit seinen Worten: „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ Jesus floh nicht vor seinem Kreuz. Und wir sollten es ihm gleich tun.

Jesus,du  hast deine Apostel in alle Welt ausgesandt. Herr,erbarme dich unser.

Dein Wort wird allen Völkern der Erde verkündet. Christus,erbarme dich unser.

Deine Kraft ist bei denen, die deinem Wort dienen. Herr,erbarme dich unser.

Gewiss trägt jeder von uns sein Kreuz (Krankheit, Konflikte in Beziehungen, Einsamkeit …). Manchmal bitten wir Gott einfach darum, es uns abzunehmen. Und er kann das tatsächlich tun. Doch oft lässt er uns unser Kreuz tragen. Denn dank dieses Kreuzes kann er unseren Glauben stärken, unser Herz öffnen und die Überzeugung anderer Menschen festigen, die sehen, wie wir im Vertrauen auf Gott mit unserem Kreuz ringen. Wenn er uns aber das Kreuz lässt, ist es wichtig, dass wir ihn um die Gabe bitten, dieses Kreuz zu tragen. Und der Herr wird uns gewiss genug Kraft geben. Das Kreuz Jesu hat die ganze Welt verändert. Unser Kreuz kann uns selbst oder die Menschen um uns herum verändern…

Herr, lehre mich, mein Kreuz geduldig zu tragen.Da wir Gottes Botschaft aufgenommen haben,dürfen wir  voll Vertrauen zum Vater beten.

Mit Gottes Botschaft kommt der  Friede  zu uns. Um diesen Frieden wollen wir bitten.

Selig, die Zeugnisse abzulegen für das Reich Gottes, damit  sie es in Herrlichkeit besitzen.

 
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