Hl. Johannes Maria Vianney. Mt. Mt. 13, 54-58

Jesus Christus, der kam, um die Sünder zu retten, sei mit euch.

Heute haben wir den Gedenktag des Heiligen Johannes Maria Vianney. Er kam während der französischen Revolution in Dardilly bei Lyon zur Welt. Trotz vieler Schwierigkeiten wurde er Priester, dank der Hilfe des Pfarrer von Ecully, wo er auch als Kaplan wirkte. Dann bekam er die verwahrloste Pfarre von Ars zugeteilt. Die Bekehrung der Pfarrangehörigen erreichte er damit, dass er für sie vor dem Altar und vor dem ausgesetzten Allerheiligsten lange Zeit betete und fastete. Die ersten Pilger kamen aus der Neugier. Als sie sahen, wie er kniete, knieten sie sich zu ihm, als sie hörten, wie er berührend betete, begannen sie mit ihm zu beten. Nach dem 10 Jahren wurde Ars das Ziel der Pilger von ganz Frankreich.

Jesus, du bist das Licht, das in die Welt gekommen ist. Herr, erbarme dich unser.

Du rettest, die dein Wort annehmen. Christus, erbarme dich unser.

Wer dein Wort annimmt, bleibt nicht in der Finsternis. Herr, erbarme dich unser.  

Der Heilige Johannes Vianney wurde am  13.08.1815 zum Priester geweiht.  Er war damals 29 Jahre alt.  Dank seiner Demut wurde er sich dessen bewusst, dass er nicht mit Ermahnungen und Tadel der Gläubigen seinen priesterlichen Dienst beginnen kann. Er begann also mit seinem privaten Gebet und dem Beispiel der Bußfertigkeit. Sein armes Gewand entsprach der Gegend, in die er gesandt war. Er aß sehr wenig. Er suchte die Pfarrangehörigen nicht auf, die so wie so keine Interesse an ihn hatten. Das Verhalten von Johannes Maria Vianney ließ sie aber nicht gleichgültig und führte sie allmählich in die Kirche. Johannes strenge Lebensart hatte Einfluss auf ihre Gedanken und führte sie dazu, über ihr Leben nachzudenken und sich zu bekehren.    Frömmigkeit, Armut, Demut und Liebe war die Ausrüstung mit der  Johannes nach Ars kam. Sein asketisches Leben war das Opfer für die Rettung der menschlichen Seelen. Seine Buße, die er sich auferlegte, aber geheim hielt, waren ähnlich den strengen Taten der Eremiten.   Johannes hatte das große Charisma für den Dienst im Beichtstuhl und er besaß die Gabe, in den menschlichen Herzen zu „lesen“. Dabei hatte er ein großes Verständnis für jeden.

Damit wir Licht und Wegweiser für die andere sind, beten wir wie Jesus uns gelehrt hat.

Durch Sünden fliehen wir vor Gottes Liebe und verlieren Gottes Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich  lagern auf grünen  Auen  und führt mich  zum Ruheplatz  am Wasser. 

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