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Mittwoch der 13.Woche Mt 8,28-34

Jesus Christus, der Macht hatte über die Geister der Unterwelt, sei mit euch.

Sicher, treffen wir uns damit, dass unser gut gemeinter Rat, gewährte Hilfe, aus der anderen Siete unverstanden und abgelehnt wurde. Wie haben wir reagiert? Ähnliche Situation erlebte auch Jesus, als er aus zwei Besessenen Dämonen ausgetriebt hat.

Jesus, du hast Macht über alle Bosheit dieser Welt. Herr, erbarme dich unser.

Du bist das Gericht über die Sünde dieser Welt. Christus,erbarme dich unser.

Du bist allen nahe, die ihrer Nôt zu dir rufen.

Alle Menschen ,,strömt ,, zu Jesus zu. Nicht Aber darum, um sie Jesus als der Sieger über Dämonen begrüßen. Sie sollen Jesus bitten, damit er ihre Landschaft verlassen. Die Ursache dieser Bitte kann zwei sein. Die erste kann sein, dass die Menschen Jesus beschuldigten, dass Er die Schweineherde gerichtet lies. Die Biblisten neigen dich zur zweiten Meinung und das war,dass die Gergesener freuten sich nicht, dass zwei Besessenen genesen wurden. Sie erkannten an wunderbarer Heilung, dass zu ihnen Gottes Sohn gekommen ist. Sie spüren nur die Angst, darüber, was ísť passiert. Die Gergesener empingen Jesus nicht,obwohl Jesus ihnen das ewige Leben angeboten hat. Auch uns bietet Jesus ewiges Leben. Nehmen wir dieses Angeboten an? 

Auf einer regen Straße in London bot ein unbekannter Landstreicher fünf Sterling Banknoten den Passanten an für eine Penny. Er hielt in seiner Hand der ganze Packen Banknote. Mehrheit der Passanten schaute Landstreicher nicht an. Sie hielten das für die Mache, oder für die Reklame und doch die Banknoten waren echt. Dieser Landstreicher war in der Wirklichkeit ein populär Schauspieler, umgezogen für den Landstreicher. Er wette mit Direktor des Theaters, dass Niemann Interesse für Geld haben wird. Ähnlich schnitt Jesus in Gadara ab. Benehmen wir uns nicht wie die Einwohner in Gadara.  Empfangen wir das, was Jesus uns anbietet.

Wir bitten Gott niemals vergebens. So wagen wir voll Vertrauen zum zu beten.

Die Bosheit dieser Welt bedroht uns alle Tage. Nur im Frieden Gottes finden wir Hilfe um die wir bitten.

Selig, die alle Bosheit überwunden haben und dem Herrn folgen in sein Reich.

 

 

Ministrant in der Fastenzeit

Ministrantenstunde: Den  Ministranten erklären, was die Fastenzeit bedeutet

Die Fastenzeit begann in diesem Jahr am 1. März  und dauert bis zum 16. April. Der Ostersonntag ist der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Der genaue Frühlingstermin ist der 21. März. Die Fastenzeit unterbricht die Zeit des Jahreskreises. Sie ist liturgisch gesehen zwischen dem Aschermittwoch und dem Ostersonntag. Die Fastenzeit dauert 40 Tage, dabei werden die Sonntage nicht gerechnet. 40 Tage fastete Jesus in der Wüste. Mose war 40 Tage auf dem Berg Sinai und 40 Jahre wanderten die Israeliten in das verheißene Land.

Aschermittwoch ist ein strenger Fasttag mit einmaliger Sättigung und dem Verzicht auf Fleischspeisen. Dazu sind alle ab dem 14. Lebensjahr verpflichtet. Am Aschermittwoch zeichnet der Priester oder der Diakon ein Aschenkreuz auf die Stirn der Gläubigen mit den Worten: Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst. Er kann aber auch sagen: Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium. Bei den kleinen Kindern wird gesagt: Jesus liebt dich.

Die liturgische Farbe für die Fastenzeit ist violett. Auf den Altären soll kein Blumenschmuck sein mit Ausnahme von Festen. Es wird kein Halleluja gesungen oder gesprochen.

Was sollen wir Besonderes  in der Fastenzeit tun? Wir sollen Buße tun.  Buße bedeutet Bekehrung. Man soll sich wieder mehr Gott zuwenden. Man soll mehr beten und Werke der Liebe tun.

Durch das Fasten kann man auf etwas verzichten und es denjenigen geben, die unsere Hilfe brauchen, die hungern müssen. Fasten kann aber auch bedeuten, unser Leben zu ändern und schlechte Gewohnheiten abzulegen. Erwachsene Menschen können auch auf etwas verzichten, was ihnen schadet, wie Alkohol, Nikotin und Drogen. Wir sollen aber auch wieder mehr an Gott denken. Wir können unsere Fehler und Sünden in der Beichte bekennen, damit wir wieder besser Gott in der Kommunion empfangen können.

Als Ministranten können wir Gott unsere Liebe erweisen, indem wir andächtig ministrieren, uns konzentrieren und auch gute Werke tun.

Kundgabe

Meine lieben Leser.

Ich habe große Freude, dass meine Webseite wieder funktioniert. Der Ausfall wurde nicht von mir verursacht. Leider gibt es Menschen, die den Sinn ihres Lebens darin finden, zu vernichten, was andere bauen, und ihre Fähigkeiten zum Bösen missbrauchen. Im Evangelium steht aber: Denn alles, was verhüllt ist, wird enthüllt werden, und alles, was verborgen ist, wird bekannt werden. Mk 4,22; Lk 8,17

Adventfeier für die Kinder

Einzug: Wir sagen euch an- Lied

Liturgische Begrüßung

Einführung

Geschichte  mit Bildern: Die 4 Lichter des Hirten Simon

Evangelium: Mt 5,14-16 Ihr seid das Licht der Welt

Was bedeuten die Worte:  Ihr seid das Licht der Welt?  Was ist das Licht? Was verursacht das Licht? Wir wissen, dass die Welt ohne Licht in die Dunkelheit eintauchen würde. Ohne Licht würde die Welt für uns nicht existiert – es gäbe keine Welt. Nur im Licht können wir die Farben und Formen aller Dinge sehen. Das Licht leuchtet nicht für sich selbst. Es leuchtet gleich, ob es jemand sieht oder nicht sieht. Das Licht leuchtet dort, wo wir es hinstellen. Licht zu sein bedeutet der Diener für andere zu  sein, also den anderen helfen. Wir leuchten oft nicht, weil uns etwas fehlt. Wir wissen alle,  dass keine Lampe, keine Glühbirne von selbst leuchtet. Jedes Licht braucht eine Quelle. Für uns ist GOTT diese Quelle. Wie können wir uns an Gott anschließen? Durch das Gebet.

Von Arthur Rubinstein wird erzählt, dass dieser Mann ein großer Klavierspieler war. Als er schon 84 Jahre alt war, übte er noch täglich 6 Stunden, als er jünger war, übte er 9 Stunden täglich. Sein Talent zeigte sich schon, als er drei Jahre alt war,  aber es dauerte sehr lange bis er am Konzertpodium auftreten konnte. Das ist eine Belehrung für uns. Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir viel und oft üben. Nur so können wir das Licht für die anderen sein.

Lichtertanz: Wir tragen dein Licht

Segensgebet

Segen 

Die Freude am Herrn ist ihre Stärke.

Darum sprach er zu ihnen: „Geht hin, esst fette Speisen und trinkt süße Getränke und sendet auch denen davon, die nichts für sich bereitet haben; denn dieser Tag ist unserem Herrn heilig. Seid nicht bekümmert; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ Neh 8,10.

Die Freude am Herrn ist ihre Stärke. Haben Sie diese Worte manchmal wahrgenommen? Werden wir uns dessen bewusst, wie oft die Freude in der Heiligen Schrift erwähnt wird? Schauen wir uns einige Texte an: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Glaube, Sanftmut und Keuschheit. (Gal 5,22) Haben wir bemerkt, dass die Freude in der Frucht des Geistes an zweiter Stelle angegeben wird? Und weiter: Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist. (Röm 14,17) Unter den drei charakteristischen Eigenschaften des Reiches Gottes gehört eben die Freude. Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Solches rede ich zu euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.” (Joh 15,11)
Von der Kreuzigung und ihrer Frucht sagt Jesus: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und heulen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.“ Joh 16,20 Und er setzt fort: „Und auch ihr habt nun Traurigkeit, aber ich beabsichtige, euch wiederzusehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.” Joh 16,22
Und wenn Jesus zum Vater betet, dann betet er so: Nun aber komme ich zu dir und rede solches in der Welt, auf dass sie in sich haben meine Freude vollkommen. Joh 17,13
Der heilige Paulus ermuntert die Gläubigen: „Seid allezeit fröhlich.”  Thess 1,5,16.

Was ist der Grund für diese Freude? Jesus selbst sagt dazu: „Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch vielmehr darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ (Lk 10,20) Der Grund zur Freude ist also, dass unsere Namen im Himmel geschrieben sind. Warum sind sie dort geschrieben?  Weil Gott uns adoptiert hat. Wir sind Kinder Gottes und unsere Heimat ist im Himmel. Ist das nicht ein Grund zur Freude? Die Menschen freuen sich, wenn sie im Lotto viel Geld gewinnen, eine Arbeitsgenehmigung für Amerika erhalten oder eine Villa erben. Über solche Kleinigkeiten freuen sie sich so sehr. Wie groß muss dann erst die Freude sein, wenn wir für immer im Himmel leben werden? Diese Freude ist die Kraft eines Christen. Christ zu sein bedeutet, in dieser adopterichen Freude zu leben. Ein Christ freut sich schon jetzt. Was wir jetzt erleben, ist jedoch nur das Vorzeichen der Freude; die wirkliche Freude kommt erst noch. Diese Freude ist der Motor des Christentums. Nehmen wir Jesus wahr! Machte er etwas anderes, als überall Freude zu säen? Durch seine Wunder und die Heilung von Menschen verbreitete er Freude. Jesus verkündete große Freude. Liebe und Freude sind eng verbunden. Der heilige Paulus entsetzte sich, als er bemerkte, dass die Galater sich wieder dem Gesetz zuwandten. Das Gesetz bedeutet Last, Pflicht und Gericht. Jesus lädt uns zur Freude ein, nicht dazu, das Gesetz, wie die Pharisäer, betrübt, einzuhalten. Das Gesetz ist ein Joch. Nun versucht ihr, Gott zu prüfen, indem ihr ein Joch auf den Hals der Jünger legt, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten. (Apostelgeschichte 15,10) Gottes Leben ist etwas anderes: Denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen. Philipper 2,13

Das Christentum lässt sich nicht anders leben als in Freude. Wenn wir an Jesus glauben, dann müssen wir voller Freude sein. Wenn wir keine Freude haben, dann stimmt etwas mit unserem Glauben nicht. Oder wir haben keinen Glauben. Selbst Leid und Schmerz können diese Freude nicht unterdrücken. Als sie die Apostel herbeigerufen hatten, schlugen sie sie und geboten ihnen, nicht im Namen Jesu zu reden, und ließen sie frei. Sie nun gingen vom Hohen Rat weg, voll Freude, dass sie gewürdigt worden waren, für den Namen Jesu Schmach zu leiden. (Apostelgeschichte 5,40–41) Paulus, der Apostel, erklärt uns: „Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.“ Röm 8,18 Wir wissen, dass wir berufen sind, in die ewige Freude einzugehen.

Ohne Freude verliert das Christentum alles. Das ist dann kein Christentum mehr. Wer würde schon etwas verkünden, das eine Bürde ist? Wie können wir Freude in die Welt tragen, wenn wir selbst düster und voller Angst sind? Was übergeben wir weiter?  Die Frohe Botschaft oder unendliche Zurechtweisung und Drohungen? Wenn wir glauben, dass wir nicht ohne Freude leben können. Wenn wir lieben, können wir ohnehin nicht ohne Freude leben. Doch der Liebende ist voller Freude, weil er mit dem Geliebten leben kann, und der Geliebte ist Gott selbst.

Ohne Freude bezeugen wir lediglich, dass wir weder Glauben noch Liebe haben. Wir haben den anderen nichts zu übergeben, nur leblose Bräuche, Pflichten und Lehrsätze, die niemanden erlösen und das Leben von niemandem ändern können. Das Gesetz und seine Einhaltung können uns nicht retten. Denn durch Werke des Gesetzes wird niemand vor ihm gerecht; durch das Gesetz kommt es vielmehr zur Erkenntnis der Sünde (Röm 3,20). Röm 3,20. Die Funktion des Gesetzes war eine andere. Es überführt uns, dass wir ohne Glauben, ohne Gott, nicht als Gottes Kinder leben können. So bereitete uns das Gesetz dafür, dass wir an Christus glauben und durch ihn ein neues Leben beginnen. Außer der Liebe ist das Erkennungszeichen dieses neuen Lebens eben die Freude. Wenn Sie einen Menschen treffen, der liebt und voller Freude ist, dann ist das sicher ein Christ. Aber ein betrübter Christ? Es ist, als ob Sie über eine dunkle Sonne, ein kaltes Feuer oder trockenes Wasser sprechen. Kurz gesagt: So etwas kann nicht existieren. Also: Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Philipper 4,4

Ihr werdet meine Zeugen sein

Was braucht der heutige Mensch am meisten?
Die Reflexion ist also das Nachdenken und Betrachten über sich selbst, über den Wert und das Ziel unseres Lebens, die die Erde bei Weitem übersteigen. Der große Prophet Jeremia schreibt: „Viele Hirten haben meinen Weinberg verwüstet und meinen Acker zertreten; sie haben meinen schönen Acker zur Wüste gemacht.” Sie haben verwüstet, verödet liegt er vor mir. Ja, das ganze Land ist verwüstet, aber niemand will es zu Herzen nehmen.“ (Jer 12,10–12) Ist dieses Bild, das Jeremia vor mehr als 2.000 Jahren ausmalte, nicht das Bild unserer Gesellschaft? Papst Pius XI. gab 1929 die Enzyklika „Mens nostra“ heraus. In dieser Enzyklika finden wir die Diagnose der schwersten Krankheit unserer Zeit. Diese Krankheit zeigt sich darin, dass der Mensch von der unersättlichen Sehnsucht nach Reichtum und Wollust erfasst wird. Der Mensch „reißt mit“ durch äußerliche und vergängliche Dinge, schaut nicht in sein Inneres und denkt nicht an Gott, der Anfang und Ende von allem ist. Diese Diagnose ist auch heute gültig. Die Menschen sind mit äußerlichen Dingen beschäftigt und vergessen ihr Inneres. Und das Innere des Menschen kann man nicht durch Fernsehen ersetzen. Darum brauchen wir alle … geistlichen Übungen, Reflexion.

Jesus sagte zu seinen Aposteln: „Ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ Apg 1,8 1,8). Diese Worte sagte Christus, als die Apostel ihn fragten: „Herr, wirst du in dieser Zeit wieder das Reich für Israel aufrichten?” Jesus belehrte die Apostel, dass die Kenntnis der politischen Zukunft Israels nicht die wichtigste Sache für sie sein sollte. Wichtig sei es, für Christus Zeugnis abzulegen. Diese Worte richtet Christus auch an uns.
In einer polnischen Kurstadt ist eine Statue ausgestellt. Diese Statue stellt einen modernen Menschen dar. Sie hat große Augen, breite und grobe Lippen und anstelle des Gehirns Kabel und Drähte. Dies ist ein Bild dafür, wie das Innere des heutigen Menschen durch Radio, Fernsehen und Internet mechanisch geformt wird. Jesus aber will den Menschen zu Zeugen seines Evangeliums machen. Worin liegt die Zeugenschaft über Christus? Christus-Zeuge zu sein, bedeutet vor allem, die Zeugenschaft anzunehmen, die Christus abgelegt hat. Man muss also das empfangen, was Christus von Gott gelehrt hat. Die Zeugenschaft für Christus besteht aber nicht nur in der passiven Annahme seiner Botschaft, sondern auch in unserer eigenen Zeugenschaft. Erst das Leben nach dem Evangelium ist Zeugenschaft. Gott wartet auf unsere Zeugenschaft. Davon, welche Zeugen Christi wir sind, hängt die Entwicklung der Kirche ab. Zur Schande der Kirche machen diejenigen, die zwar zur Kirche gehören, aber für ihren Egoismus Zeugnis ablegen. Davon hängen auch unsere innere Ruhe und unser ewiges Glück ab.

Ihr werdet meine Zeugen sein.
Gott hat uns das Ziel unseres Lebens klar bestimmt. Wir leben, um heilig, unbefleckt und vollkommen zu sein. Worin liegt diese Vollkommenheit? Jesus hat uns das gelehrt. Er sagte: „Ihr seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ (Mt 5,48) Diesen Satz sprach Jesus am Ende seiner „Rede vom Berg“ aus. Er sagte: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.’‘ Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters werdet, der in den Himmeln ist; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und regnen über Gerechte und Ungerechte.“
Jesus spürte, dass seine Hörer, die nach dem Grundsatz „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ (Mt 5,38) erzogen wurden, den Auftrag, die Feinde zu lieben, nur schwer annehmen würden.  Darum gab er ihnen das Beispiel von Gott, der nicht nur die Guten, sondern auch die Bösen mit seiner Sonne beschenkt und nicht nur die Gerechten, sondern auch die Ungerechten mit Regen beschenkt.

Nach dem heiligen Hieronymus sollen wir, wenn wir diese Worte lesen, wissen, dass Christus uns keine unmöglichen, sondern vollkommene Dinge befiehlt. Es gibt Menschen, die einwenden. „Ich kann Gott nicht folgen, da Gott meinen Augen verborgen ist und Gottes Vollkommenheit der menschlichen Erkenntnis unzugänglich ist.” In seiner Weisheit hat Gott beschlossen, dieser Einwendung entgegenzukommen. Darum gab er uns sein treuestes Bild, sein vollkommenstes Porträt. Dieses Bild wurde von seinem Sohn gemacht . Jesus Christus. Der heilige Apostel Paulus schrieb: „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes.“ (Kol 1,15). Paulus erinnerte die Kolosser an die Wahrheit, wenn er sah, dass Irrtümer gegen die Gottheit Christi drohten. Gott wollte uns seinen Zeugen geben. Dieser Zeuge ist sein Sohn. Jesus lehrt uns durch sein Leben und seine Worte, wie Gott ist und wie wir ihm folgen sollen. Der heilige Apostel Johannes schreibt in der Offenbarung an die sieben Versammlungen in Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommen wird, und von Jesus Christus, der ist der treue Zeuge. Offenbarung 1,4-5

„Ich und der Vater sind eins.“ Joh 10,30: Jesus sagte diese Worte am Fest der Tempelweihe in Jerusalem. An diesem Fest sollte jeder Israelit in seinem Haus ein Licht haben.   Jesus wandelte im Tempel, in der Säulenhalle Salomos. Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm:  „Bis wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Messias bist, so sage es uns frei heraus.” Jesus antwortete ihnen: „Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, zeugen von mir. (Joh 10, 22–25) Jesus wollte mit seinem göttlichen Licht die Herzen der Israeliten erfüllen. Sie wurden aber hartherzig, hoben Steine auf und wollten Jesus steinigen. Jesus fragte sie: „Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt. Für welches Werk unter diesen steinigt ihr mich?” Die Juden antworteten ihm. „Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.” Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? Wenn er diejenigen Götter nannte, an die das Wort Gottes erging, sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst. Du lästerst, weil ich gesagt habe: ‚Ich bin Gottes Sohn.‘ Ich bin Gottes Sohn.  Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht; wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken – damit ihr erkennt und glaubt, dass der Vater in mir ist und ich in ihm.“ Joh. 10, 31–37.

24. Sonntag B Mk 8,27-35

24.Sonntag 2015 –  Auch Böses ist für etwas gut

Einführung

Das heutige Evangelium führt uns zur Besinnung. Was für eine Einstellung haben wir zum Kreuz, zum Leiden? Ist das Leiden, das Kreuz nur etwas unvermeidbar Böses, das wir ertragen müssen oder kann uns das Leiden, das Kreuz auch Gewinn bringen?

Predigt

Wer einen Gips auf dem Fuß hat, ist traurig, dass er zu Hause bleiben muss. Das durchkreuzt alle seine Pläne. Aber dann stellt er fest, dass er ein Buch vollständig gelesen hat, welches er, wenn er gesund wäre, nie ausgelesen hätte. Der Gips war also nicht nur ein Hindernis, sondern auch sinnvoll. Ein Mensch, der  den Zug versäumt, hat  Pech. Wenn er dann auf einen anderen Zug wartet, trifft er dort vielleicht einen Menschen, mit dem er einiges zu besprechen hat. Er stellt dann fest,  dass das Versäumnis ein Segen war. Zum Leben gehört auch die Fähigkeit, die Sachen von einer anderen Seite zu sehen. Zu dieser Erkenntnis kamen auch die Apostel. Auf der einen Seite sahen sie Jesus als einen populären Mann, der Wunder wirkte, der heilte, der Erfolg hatte, der klug erzählen konnte, dem die Menschenmenge folgte. Auf der anderer Seite sollten sie begreifen, dass auf Jesus der schreckliche und unausweichliche Tod wartete.

Der Evangelist Markus berichtet  im achten Kapitel seines Evangeliums von drei unterschiedlichen Situationen. Zuerst bekennt der heilige Petrus begeistert: „Du bist der Messias“. Dann sagt Jesus: „Der Menschensohn  muss vieles erleiden  und  von den  Ältesten, Höhenpriestern   und  Schriftgelehrten   verworfen  werden, er werde  getötet werden, aber  nach  drei  Tagen   auferstehen.“ Und zum Schluss sagt Jesus:  „Wer  zu mir  gehören  will, der  verleugne sich  selbst, nehme sein  Kreuz  auf  sich  und  folge  mir nach.“

Jesus versuchte, seine Jünger zu erziehen. Er stellt Petrus die Frage: „Wirst du  in mir auch den Messias sehen, wenn ich bespuckt, mit Dornen gekrönt und geprügelt werde?   Wenn ich nicht mehr populär bin, sondern verurteilt werde? Wirst du an Gottes Versprechungen glauben, wenn du mich am Kreuz sehen wirst? Wirst du auch dann bekennen, dass ich der Messias bin?“  Petrus hat nicht  begriffen, dass Jesus der Gesandte Gottes ist, der zuerst gefeiert wird, dann aber leiden muss, um der Welt die Erlösung zu bringen. Für alle Apostel war es schwer, zu verstehen, dass Jesus verurteilt und erniedrigt wird. Sie erwarteten von ihm,  dass er die Freiheit bringt, aber als gefeierter Sieger. Gott aber hat  für seine Jünger  einen anderen Weg.  Jesus sagt: “ Wer  zu mir gehören will, der verleugne  sich selbst, nehme  sein Kreuz auf sich  und folge mir nach“. Das bedeutet,  seinen Egoismus zu verleugnen, weil die Konzentration nur  auf sich selbst und   nur den eigenen Sehnsüchten  und Träumen zu folgen, den Menschen nicht zum Glück gereicht. Immer müssen wir fragen: „Was ist der Wille Gottes? Was will Gott von mir?“

Der belgische katholische Ordensgeistliche Phil Bosmans schrieb zu diesem Thema: Die Nacht ist nie so dunkel, sodass du keinen Sterne findest. Keine Wüste ist so öde, sodass du kein Wasser findest.

Noch eine kurze Geschichte: Ein Leutnant sollte zum ersten Mal mit seiner Auserwählten zusammentreffen. Sein Herz klopfte heftig. In 6 Minuten wird er eine Frau sehen, die  er nie gesehen hatte. Wie haben sie sich ohne Begegnung kennengelernt? Er las in einem Ausbildungslager ein Buch über menschliche Versklavung. Er wunderte sich, wie das möglich sei, dass die Autorin in diesem Buches so genau in sein Herz sieht. Er suchte den Namen der Autorin im Telefonverzeichnis und erfuhr dadurch ihre Adresse. Da schrieb er ihr  einen Brief und er bekam Antwort darauf.  Es kam dann zu einem regen Briefwechsel zwischen den beiden.  Sie vereinbarten, sich zu treffen, aber er wurde versetzt in eine weit entfernte Gegend. Er verlangte von  der Frau ein Foto, aber sie schrieb ihm:  „Wenn ihre Gefühle zu mir wirklich echt sind, dann liegt es nicht daran, wie ich aussehe. Vielleicht bin ich sogar schön. Mich verfolgt stets der Gedanke, dass sie mich ausnützen würden. Ein solche Liebe würde mir nicht gefallen. Ich bin nur eine  ganz gewöhnliche Frau. Mich verfolgt auch der Gedanke, dass sie  mir nur deshalb schreiben, weil Sie einsam sind, weil Sie niemanden haben. Verlangen Sie nicht ein Foto von mir!  Kommen Sie nach New York, sie werden mich sehen, und dann können Sie sich ihre Meinung über mich bilden. Ich werde eine Rose angesteckt haben, damit sie mich erkennen.“ Gesagt, getan! Dann war es so weit. Auf dem Bahnhof näherte sich ihm eine schlanke, große Frau mit blonden Haaren und blauen Augen. Er ging auf  sie zu. Die Frau sagte zu ihm: „Kennen wir uns?“  Da nahm er plötzlich wahr, dass die Frau keine Rose angesteckt hatte. Er wurde stutzig, schaute sich um und sah eine Frau mit Rose. Sie war zirka 40 Jahre alt, ein bisschen mollig und hatte ein wenig ergrautes Haar. Der junge schlanke Frau entfernte sich schnell. Schließlich ging er zur Frau mit der  Rose. Er stellte sich vor und  sagte: „Ich bin froh, dass Sie gekommen sind, um uns zu treffen.  Darf ich Sie zum Abendessen einladen?“  Die Frau antwortete ihm: „Ich weiß  nicht, was das bedeutet, aber diese schlanke Frau vorhin bat mich,  dass ich diese Rose anstecke. Außerdem hat Sie zu mir gesagt, wenn Sie mich zum Abendessen einladen, soll ich Ihnen sagen, dass sie im Restaurant auf Sie  wartet. Sie sagte mir, dass wäre eine Prüfung.“

Wir dürfen nicht auf der ersten Blick hereinfallen. Der zweite Blick  ist notwendig. Der erste Blick auf Jesus zeigt : Jesus wurde besiegt, er wurde erniedrigt. Der zweite Blick auf Jesus zeigt: Jesus ist Sieger, er ist mächtiger als der Tod. Das gilt zu bedenken. Verweilen wir niemals nur beim ersten Blick!

Die Goldhaarige- Ein Märchen

In der Familie eines Schmiedes war große Not. Der Schmied sagte zu seiner Frau. Besänftige dieses weinenden Kind. Wie würde  das Kind nicht weinen, wenn es hungrig ist. Frau gib ihm etwas  zu essen. Ich habe  schon das ganze Haus durchgesucht und habe ich nichts zum Essen gefunden. Das Kind weinte weiter und der Schmied sagte. Ich kann daran nicht mehr sehen. Und der Schmied ging in die Berge. Dort begegnete er einer schwarzen Herrin. Die schwarze Frau fragte ihn. Was machst du hier im Wald? Warum bist du nicht bei deiner Familie? Meine Kinder sterben vor Hunger. Ich weiß  sie nicht ernähren. Für mich das Leben hat keinen Preis. Wehe dem Menschen, für den das Leben keinen Wert hat. Ich würde dir helfen. Die schwarze Frau zeigte ihm sehr viel Gold. Das Gold kann dein sein, wenn du mir versprichst, dass du mir das geben wirst, was zu Hause hast, und du weißt nicht davon. Der Schmied dachte nach. Was konnte ich zu Hause haben und davon nicht wissen? Vielleicht ein Kram. Er kamm glücklich nach Hause und sagte. Frau, schau, wieviel Gold habe ich. Du unglücklicher Mensch, wo hast du  das gestohlen? Oder hast du jemanden beraubt? Nein, das Gold habe ich bekommen. Das ist unmöglich. So wiel Gold wird  dir niemand nur  so geben. Ich sage nicht, dass nur so. Ich habe der schwarzen Herrin versprochen, dass ich ihr  geben wird, was zu Hause ist und ich weiß davon nicht. Ó du Unglücksvogel. Weist du, was hast du getan? Ich trage ein Kind unter meinem Herzen. Geh zur Frau zurück, gib ihr das Gold zurück. Ich weiß nicht, wo ich sie suchen soll. Vielleicht sie wird daran vergessen.  Sie sagte, dass sie um sieben Jahre kommt. Das ist noch weit. Um halbes Jahr wurde ein Mädchen geboren. Es hatte goldenes Harre und darum es bekam den Name,,  Goldhaarige“ Das Mädchen war sehr schön, alle haben es gemocht. Als es 7 jahre alt war, blieb vor dem Haus eine Kutsche zu stehen, aus der Kutsche stieg eine schwarze Frau aus. Sie betrat   ins Haus. Zum Schmied sagte sie;  Ich bin dafür  gekommen , was hast du mir versprochen. Der Schmied  und  seine Frau baten: Erbarme dich unser.  Lass uns unsere Tochter. Ihr habt Gold bekommen und Goldhaarige gehört mir.  Komm Goldhaarige wir führen uns mit der Kutsche duech.  Goldhaarige sagte. Vater, Mutter ich habe keine Angst. Goldhaarige stieg in die Kutsche ein. Die schwarze Herrin führte sie nach ihrem Schloß ab. Auf dem Schloß waren 100 Zimmer. Sie zeigte ihr 99 Zimmer und dann sagte zu ihr. Hier ist das  hunderste Zimmer. In dieses Zimmer kannst du  nicht betreten. Wenn du dort hineingehen würdest, wirst du schlecht abschneiden. Du wirst 99 Zimmr aufräumen. Und vergiss nicht, ins hunderste Zimmer kannst du nicht hineingehen. Um sieben Jahre komme ich zurück. Die Jahre sind schnell vergangen. Am Ende des siebten Jahre näherte sich zur Tür des hundersten  Gemach. Sie hörte dass jemand hinter der Tür, spielt die Geige. Als ob die Musik sie anrufen würde. Öffne die Tür, komm hinein. Goldhaarige sagte. Ich kann nicht ins Zimmer hineingehen. Aber du kannst  hinausgingen. Aber, dann  hörte sie die Geige nicht mehr. Nach sieben Jahren kam die schwarze Frau zurück. Goldhaarige sagte zu ihr, dass sie ihre Eltern gern besucht. Herrin antwortete ihr. Du wirst gehen, wenn die Zeit erfüllt wird. Jetzt gehe ich weg und ich komme um 7 Jahre zurück. Vergiss nicht, ins  hunderste Gemach kannst du nicht hineingehen. Am Ende siebten Jahre geriet sie vor der Tür des hundersten Zimmer und plötzlich hörte sie hinter der Tür die Stimme. Goldhaarige, du warst sieben Jahre vor dieser Tür nicht. Goldhaarige überwältigte die Neugierig. Sie öffnete die Tür und trat  ins Gemach ein. Sie sah dort beim Tisch 12 versteinerten Männer sitzen und einen lebendigen Geiger. Der Geiger sagte zu Goldhaarige. Wir sind verzaubert. Kann ich ihnen helfen ? Ja, du kannst. Du darfst niemanden sagen, was hast du hier gesehen. Plötzlich kam  die schwarze  Frau zurück. Sie nahm wahr, dass Goldhaarige bei der Tür des hundersten Zimmer war. Goldhaarige, was hast du in diesem Gemach gesehen? Goldhaarige antwortete. Ich habe schon vergessen was habe ich gesehen. Wenn du mir das nicht sagst, werfe ich dich in einen tiefen Brunnen. Goldhaarige schwieg. Na gut. Und Goldhaarige gerat auf den  Boden eines Brunnen. Dort sah sie einen Gehweg.  Sie ging diesen Weg und sie kam auf eine Wiese. Dort sie schlief ein. Morgen In der Früh ist dort der König gekommen, und er sah  dort Goldhaarige schlafen. Was für ein schönes Mädchen. Und in Nu wurde er in sie verliebt. Er nahm Goldhaarige auf sein Schloss und heiratete sie. Um neun Monate Goldhaarige gebar einen schönen Sohn. Sie und der König freuten sich sehr darüber. Einmal besuchte die schwarze Herrin Goldhaarige und sagte zu  ihr. Wenn du mir nicht verraten wirst,  was hast du im Zimmer  gesehen dein Sohn wird sterben. Sag mir was hast du gesehen. Du wirst nicht sprechen. Na gut. Am Morgen fanden den Königssohn ertrunken. Der böse Berater sagte überall, dass er sah, wie die  Königin ihren Sohn ertränkt. Der König aber wollte das nicht glauben. Später Goldhaarige gebär eine wunderschöne Tochter. Wieder freuten sie sich alle darüber. Aber die schwarze Frau, kam wieder zur Goldhaarige und sagte zu ihr. Deine Tochter wird sterben, wenn du mir nicht verrierst, was hast du im verbotenen Gemach gesehen. No, sprich! Du wirst wieder schweigen. Am Morgen fanden die Tochter tot. Der böse Ratgeber machte publik dass Königin ihre Tochter erwürgte. Goldhaarige war fähig kein Wort sagen. Der König wurde jetzt sehr zornig über sie. Er gab einen Befehl die Goldhaarige an eine Säule anbinden und sie verbrennen. Alles war schon vorbereitet, Goldhaarige stand schon bei der Säule und plötzlich erschien bei ihr die schwarze Frau und sagte zu ihr. Du hast die letzte Chanche. Sag mir,was hast du gesegen und du wirst leben. Goldhaarige aber schweig. Das Feuer wurde angezündet. In diesem Moment verwandelte sich die schwarze Herrin in die königliche Mutter und sagte. Löschen sie das Feuer aus. Goldhaarige du hast uns befreit. Der böse Ratgeber hat uns verzaubert. Mich verwandelte in eine schwarze Frau, ich sollte auf ewig herumlaufen in der Welt. Mein Mann wurde in einen Geiger verwandelt und auf ewig sollte im hundersten Gemach bleiben. Und unserem Sohn sollte den Tod der Goldhaarige das Herz brechen. Goldhaarige Tapferkeit hat uns entzaubert. Und der böse Ratbeger möge dort gehen, woher er kam. Der Ratgeber verwandelte sich in eine Schlange. Königs Mutter sagte zu Goldhaarige . Ich weiß, dass für dich die schwerste Prüfung war, wenn du deine Kinder verloren hast. Aber traurige nicht. Deine Kinder leben, Sie sind in der Kutsche.  Und der  König bat sie um die Verzeihung, dass er an die Worte des bösen Ratgeber glaubte.  Zum Schluss das Gute besiegte das Böse. Nicht nur in einem Märchen ist das so, sondern auch in der Wirklichkeit. Die Gewähr dessen der allmächtiger Gott ist, der das Gute belohnt, und das Böse bestraft.

Maria-Betrachtung

Wurde Maria auf die Mutterschaft ihrer betagten Base aufmerksam gemacht? Vom Engel wurde Maria auf die Mutterschaft ihrer betagten Base aufmerksam gemacht. Sie ist die demütige  und gehorsame Magd des Herrn. So macht sie sich auf in das Gebirge Juda zum Haus ihrer  Verwandten, um bei den Vorbereitungen zur Geburt behilflich zu sein. Bei der Begegnung der beiden Frauen  ereignet sich ein Doppeltes: Das Kind im Mutterschoß  Elisabeths regt sich und hüpft auf. Und Elisabeth erkennt im Heiligen Geist , dass ihr Kind den Größeren  grüßt, den Maria in ihrem Leibe trägt. Und sogleich grüßt auch sie , die Ältere, ihre viel jüngere  Verwandte mit einem Wort, das Maria um ihres Sohnes willen  über alle Frauen emporhebt: Gesegnet bist du mehr  als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Elisabeth bezeichnet Maria als „die Mutter meines Herrn“ und preist sie selig, weil sie dem Wort des Herrn geglaubt hat. Die Größe Mariens  wurzelt  in ihrer einzigartigen  Würde, zur Mutter des Messias  berufen zu sein. Ihr persönlicher Beitrag ist ihr Glaube,ihr gläubiger Gehorsam, ihr gehorsames Dienen.Der jubelnde Lobgesang, der Maria von Gottes Güte überwältigt , anstimmt und bestätigt , was Elisabeth  ausspricht. Alle kommenden Geschlechter werden sie selig preisen, nicht  um ihrer selbst willen, sondern wegen des Großen , das Gott an  ihr vollbracht hat. Und darum gebührt  Gott allein die Ehre, wie es Maria in ihrem Danklied  ausdrückt. Sie selbst begreift sich hier aber wieder als die niedrige Magd des Herrn und bestätigt  damit  auch die persönliche Preisung  Elisabeths. Sie glaubt an Gottes Verheißung  und an ihre Erfüllung, an der sie selbst durch die Geburt des Messias mitwirken darf. Maria betet. Wir hören keine Bitte, nur Preisung und Dank. Hier betet ein Mensch, der erfahren durfte, wie groß Gott ist. Darum lautet das erste Wort: „Meine Seele preist die Größe des Herrn.“ Und wenn wir unser Leben betrachten: Wie viel „Großes“ hat er in ungezählten Kleinigkeiten getan! Sein Erbarmen hört niemals auf. Er hat ein Herz für uns alle. Maria weiß um die Nähe Gottes in ihrem persönlichen Leben. Sie erfährt Gott aber auch als den Herrn der Geschichte. Die Menschen brüsten sich zwar mit Ehre, Reichtum und Macht. Doch am Ende gehen sie leer aus. Von ihrer Größe bleibt nichts. Denn groß ist für Maria nur Gott. Er steht auf der Seite der Kleinen. Seine Brüder sind die Armen, die Hungrigen und die Gequälten. Ihnen gehört sein Reich. Maria schließt ihr Gebet mit dem Wort des Propheten Jesaja. Gott nimmt seinen Knecht an; er lässt seine Gemeinde nicht im Stich. Denn Gott ist ein Gott der Treue. Der Sinn unseres Lebens und der Sinn einer Gemeinde müssen darin bestehen, von diesem Gott dankbar Zeugnis zu geben, der uns führt und zusammenschließt.

Notwendigkeit des Glaubens Joh 6,35-40

Im heutigen Evangelium spricht Jesus über die Bedeutung und Notwendigkeit des Glaubens. Ich nehme an, dass Sie wissen, was „glauben“ heißt. Ist es aber bedeutsam und notwendig, zu glauben? Könnten wir nicht auch ohne Glauben in den Himmel kommen? Die Antworten auf diese Fragen finden wir oftmals in der Heiligen Schrift.

Im Brief des Apostels Paulus an die Hebräer, Kapitel 11, Vers 6 , ist zu lesen:  „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird.“ Auch bei Markus können wir darüber lesen. Dort heißt es im Kapitel 16, Vers 16: „Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“

Dazu ein Beispiel aus dem Alltag: Wenn ich sage, die Füße seien zum Gehen notwendig, will ich damit ausdrücken, dass es ohne sie nicht möglich ist, mich fortzubewegen. Vergleichend dazu ist also der Glaube notwendig zur Erlangung der ewigen Seligkeit. Der Glaube ist daher unumgänglich, wichtig und notwendig, man kommt nicht darum herum.

Ein anderes Beispiel: Ich will zu einem bestimmten Ort gelangen und der Weg führt über einen Berg. Der Weg ist beschwerlich. Aber ich habe die Möglichkeit, einen weiteren Weg zu nehmen, um den Berg herumzugehen. Dieser Weg ist bequemer  und ich komme auch  ans Ziel.  Ich kann mich also für einen der beiden Wege entscheiden. Gäbe es die zweite Möglichkeit nicht, wäre es unumgänglich, den steilen Weg über den Berg zu nehmen, um den Ort zu erreichen.

Ähnlich ist es auch mit dem Erreichen des Himmels. Auch hier kann ich mich entscheiden, welchen Weg ich nehme. Wir haben gehört, dass es notwendig ist, an Jesus Christus zu glauben, um in den Himmel zu kommen. Es kann uns aber nur der wahre Glauben, den Christus uns gelehrt hat, ewig selig machen. Darüber lesen wir im 4. Kapitel der Apostelgeschichte: „Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.“

Nochmals zurück etwa des Weges: Wenn ich zu einem bestimmten Ort will, muss ich mich auf den Weg machen, aber ich muss den richtigen Weg wählen. Es gibt auch Wege, die nicht ans Ziel führen. Da kann ich nicht sagen: Jeder Weg ist richtig, ich muss nur tüchtig laufen. Nein, nur der richtige Weg führt ans Ziel, auf anderen Wegen würde ich mein Ziel nicht erreichen.

Daher kann auch nur der rechte und wahre Glaube zur ewigen Seligkeit führen. Der Himmel ist etwas so Herrliches, und wir können ihn nur mit unseren erhabenen Werken und unserem Beten verdienen. Jesus hat uns durch sein Leben, sein Sterben und sein Auferstehen den Himmel ermöglicht. Er lässt uns damit an seinem Erlösungswerk teilhaben. Wer nicht an Jesus Christus glaubt und nicht daran teilhaben will, kann nicht in den Himmel kommen. Sehr deutlich hat dies Johannes im 3. Kapitel niedergeschrieben: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er diese richtet, sondern damit sie durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.“

Oder im 20. Kapitel des Johannesevangeliums heißt es: „Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.“

Das Opfer.

Es war Krieg. Die Nationalsozialisten verbreiteten überall  Angst und Schrecken. So war es auch in Frankreich. Viele Franzosen und Französinnen kämpften gegen die Nationalsozialisten und  auch eine junge Frau schloss sich ihnen an. Sie wurde gefangen genommen und zum Tode verurteilt. Sie schaffte es, ihr neun Monate altes Kind ihrer Nachbarin zu übergeben. Jetzt saß sie im Gefängnis und sie sollte um 4 Uhr hingerichtet werden. Aus dem Gefängnis wurde  ins nahegelegene Kloster angerufen, damit sie eine Schwester schicken,  die ihr den letzten Trost gibt. Zu diesem Zweck wurde Schwester Elisabeth bestimmt. Schwester Elisabeth dachte nach: “ Was werde ich der Verurteilten erzählen?“ Dann betrat die Schwester die Gefängniszelle. Sie begann  vom Glauben zu sprechen. Die Verurteilte glaubte aber nicht an Gott und verstand nichts davon, was ihr Elisabeth erzählte.  Ihr Herz  war voll des Hasses. Sie kämpfte gegen   die  Feinde ihrer  Heimat. Sie wusste,  dass ihr  Opfer nicht nutzlos  war. “ Was wissen Sie  vom Leben, Schwester?“, so sagte sie und machte ihr Vorwürfe.  Dann betete die Schwester und meinte: „Gott redet durch mich!“ Dann sagte sie zur Verurteilten: „Schnell,  tauschen wir die Kleider, du ziehst mein Kleid an und ich deines. Du wirst nach Hause gehen, und auch ich werde zu meinem himmlischen Vater heimgehen.“  Die Verurteilte konnte  nicht antworten, denn sie begriff plötzlich,  dass Gott sich hier auf außerordentliche Weise geäußert hatte. Dann dankte sie unvermittelt der Schwester für ihr Leben und dafür, dass sie nun ihr Kind wiedersehen würde. Da endete die Besuchszeit im Gefängnis.  Um vier Uhr führten sie  Schwester Elisabeth zur Hinrichtung.  Schüsse fielen und Schwester Elisabeth sank zu Boden. So starb die Frau des Glaubens – die Frau der Liebe.

Ministrieren bedeutet….

Vielleicht müssen wir niemanden überzeugen, dass unter den Ministrantinnen und Ministranten verschiedene Knaben und Mädchen sind. Die einen erfüllen ihre Pflichten fröhlich, emsig und verantwortlich. Aber gibt es auch solche Ministranten, die zwar ministrieren, aber am Altar  unsicher sind? Warum sind sie unsicher? Weil sie nicht wissen, was sie tun sollen. Darum ist die Einübung mit den Ministranten so notwendig. Das bedeutet, dass sie wissen, wann sie läuten sollen, was sie mit den Opfergaben tun sollen und so weiter. Das kann man alles anlernen. Sehr wichtig für die Ministranten und die Ministrantinnen ist, die Kenntnis zu gewinnen, was für eine schöne und erhabene Aufgabe es ist: ministrieren. Ministrant zu sein bedeutet vor Gott zu gehen. Die Ministrantinnen und Ministranten müssen sich mit Würde benehmen. Warum? Weil die Engel schauen, sie. Der Ministrant muss wissen, wie man sich am Altar verhält. Zu wissen, wann  lustig und wann still zu sein. Ein Ministrant muss ein Gottesfreund sein. Ein Ministrant zu sein, bedeutet, der Ritter Gottes zu sein. Sagt ihr. Wer ministrieren euch? Wisst ihr, wie sich einst anwerben ließ? Nein.  So sage ich euch das. Ins Dorf oder in die Stadt kamen die Werber, und sie schlugen die militärische Trommel.So erweckten sie die Aufmerksamkeit. Wenn die Menschen sich versammelten, hat der Kommandant angefangen zu schreien: Teilen wir ihnen mit, wenn jemand sich zum Heer anmeldet, bekommt er die Uniform, die Ausrüstung, den Sold und andere Vorteile. Sogar Wein wird er genug haben. Die Mädchen werden ihn bewundern und er wird den Ruhm gewinnen. Der Kommandant versprach alles Mögliche, nur um jemanden zu verlocken. Und es wurden  solche gefunden, die sie sich  verlocken ließen. Aber es war auch eine andere Art. Der Vogt bekam die Urkunde, wonach das Dorf so viele Männer dem Heer „liefern“ gewähren muss. Der Vogt machte, was er konnte. Am meisten überzeugte er die Junggesellen. Wenn sie das ablehnten, ging er zu den anderen. Wenn aber niemand gefunden wurde, kamen die Soldaten, fingen die erforderliche Zahl junger Männer mit Gewalt ein und zogen sie in die Uniform. Wenn jemand durchgebrannt  wäre, wurde er für einen Deserteur gehalten. Die Strafe für einen Deserteur war der höchste – der Tod. Der Militärdienst dauerte sieben Jahre. So dass jeder sich gut nachgedacht hat, ob er zum Herrn anwerben ließ oder nicht. Viele verbargen sich. Wie  ruft oder anwerbt Jesus  in seine Dienste? Darum lesen wir im Evangelium nach Matthäus. Als er am See von Galiläa entlang ging, sah er zwei Brüder, Simon, den man Petrus nennt, und seinen Bruder Andreas : Sie warfen gerade ein Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: „Kommt, folgt mir nach!“ Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Ohne zu zögern, ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder , Jakob, den Sohn des  Zebedäus, und seinen Bruder Johannes. Sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze. Er rief sie und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus. Seht ihr, welchen großen Unterschied es zwischen  der Weberei und der Einladung gibt? Die Soldaten werben für das Heer mit den Versprechen auf Geld oft spitzfindig. Sie stürmen an die niedrigen menschlichen Gelüste. Jesus gibt ein Angebot. Er verspricht, dass Geld, Reichtum und hohe gesellschaftliche Stellung nicht. Gott ruft auf verschiedene Weise, aber er zwingt niemanden. In dem Fall der Apostel war diese Einladung direkt und persönlich. Kommt her, folgt mir nach. Die Apostel antworteten und sie bereuten das nicht. Auch euch hat  Jesus angesprochen. Wer euch rief/zu  ministrieren. Vielleicht Herr Pfarrer oder ein Kamerad. Freue Dich.   Du bist Jesu Mitarbeiter. Die Ministaatenbewegung wurde einst „Engel Legio“ genannt. Die römische  Legion hatte etwa 6000 Männer. Und wie viele sind die Ministranten?  Nur ein paar. Das spielt keine Rolle. So wie so wird es sehr geeignet sein, die Zahl der Ministranten zu erhöhen. Die Ministranten sollten Ministrantenstunden haben. Am besten einmal alle zwei Wochen. Das Zusammentreffen der Ministranten kann folgenden Ablauf  haben: 1. Nach dem Willkommen und der freien Unterredung das Gebet. 2. Vorstellung und Einführung ins Thema. Das Thema kann verschieden sein. 3. Erklärung des  Themas; soll anschaulich sein. 4. Das Gespräch: wie das Thema im Leben verwirklicht wird. 5. Die Planung gemeinsamer Aktionen. 6. Spielen – Erfrischung,  7. Das gemeinsame Gebet. Die große  Bedeutung hat: a/ die familiäre Atmosphäre, b/ die  Beseitigung der  Störfaktoren, c/ die geeignete Umgebung. Das bedeutet: passend eingerichteter Raum, d/ geeignete Themen, e/ aktive Eingliederung der Anwesenden, f. Spielen, Quiz, Wettbewerb, g/Vorhaben,h) geistliche Erneuerungen.

Einstellungen und Handlungen beim Ministrieren

Das Stehen

Es ist die Körperhaltung, die Vorbereitung und Wachheit ausdrückt. Wer steht, ist vorbereitet, sich auf den Weg zu machen. Durch das Stehen äußern wir auch der Person, mit der wir sprechen, die Ehre. Das Stehen in der Kirche bedeutet nicht nur, sich auf das Hören vorzubereiten, sondern auch, zu tun, was Gott will. Wir stehen gerade, aufrecht. Wir lehnen uns nicht an die Wand oder an  die Sitzbank. Das Stehen äußert auch die eschatologische Situation: „Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, dann blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht. Lk 21,28.

Das Zeichen des Kreuzes

Es ist eine der bedeutendsten und schönsten Handlungs- und Erinnerungsgeschichten. Diese Handlung erinnert uns daran, dass Jesus aus der Liebe zu uns am Kreuz gestorben ist, und auch wir haben die Absicht, uns für ihn zu opfern und etwas Gutes zu tun. Durch das Zeichen des Kreuzes geben wir  kund, dass wir tägliche Kreuze in unser Leben nehmen. Wir kennen das große und das kleine Kreuz. Großes Kreuz machen wir beim Bekreuzigen. Mit der rechten Hand berühren wir zuerst die Stirn, dann den Bauch, dann die linke Schulter und zum Schluss die rechte Schulter. Die Finger sind ständig zusammen. Wir geben Acht, damit wir uns langsam und aufmerksam bekreuzigen, damit es keine Routine ist. Die schlechte Gewohnheit, sich lässig zu bekreuzigen, ist leider sehr verbreitet. Das kleine Kreuz machen wir vor dem Evangelium. Mit dem Daumen der rechten Hand machen wir das kleine Kreuz auf die Stirn. Dabei können wir denken. Herr, sei in meinem Geist / Gemüt, dann auf den Lippen. Dabei können wir denken.  Herr, sei auf meinen Lippen, und dann machen wir ein kleines Kreuz auf die Brust. Dabei können wir denken. Herr, sei in meinem Herzen.

Zusammenfalten Hände

Sie bedeuten die Bereitschaft, zu dienen. Wir geben die Hände nicht hinter den Rücken; sie hängen nicht frei neben dem Körper.  Wenn wir die Hände zusammenfalten und auf dem Herzen halten, geben wir damit kund, dass wir  nicht nur  mit dem Kunden beten, sondern auch mit dem Herzen. Die Handflächen sind zusammenzulegen und  die Finger nach oben zu richten. So falten Sie die Hände äußerlich zusammen, damit das Gebet nach oben zu Gott aufsteigen soll.

 Niederknien

Es ist die Erweisung der Ehre dem Herrn. Wenn wir in der rechten Kirche ankommen, begrüßen wir Jesus im Sanktuarium mit einem Kniefall. Wir knien auf dem rechten Knie, damit sich die Erde berühren soll. Wir neigen uns nicht nach vorn. Die Hände bleiben zusammengefaltet. Nie knien wir beim Gehen nieder. Das  Knien ist die Einstellung, die Demut äußert. Es ist die Äußerung  der Anbetung  Gottes. Gott ist größer als wir. Wir knien aufrecht und still; wir drehen uns nicht um. Wir sitzen nicht auf den Fersen.

Schlagen an die Brust

Es  symbolisiert unsere Reue über das Begehen von Sünden. Es erinnert uns an den Zöllner, der sich an die Brust schlug und bittet. ,, Gott, sei mir Sünder gnädig“ Lk 18, 13.  Diese Handlung verwenden wir  am Anfang der heiligen Messe. Ich bekenne Gott … meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld,  und bei Lamm Gottes, Lamm Gottes, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber  sprich an  nur ein Wort, so wird  meine Seele gesund.

 Die Sitzung

Wenn wir in der Kirche sitzen, sind wir an keinem anderen Ort und widmen unsere Zeit Jesus. Wir wollen  ihn hören. Wir neigen uns nicht vor. Die Beine  strecken wir nicht nach vorne. Wir geben sie nicht unter die Sitzbank. Die Hände liegen auf den Knien.

Die Hauptverbeugung

Sie soll ruhig und würdig sein. Wir dürfen sie mit der Rumpfbeuge irren. Durch die Hauptverbeugung  erweisen wir jemandem die Ehre. In unserem Fall Herrn Jesus. Wir kennen leichte Verbeugung. Diese machen wir vor dem Altar und vor dem Bischof. Die tiefe Verbeugung machen wir  beim Gebet … hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria  und ist Mensch geworden, dann bei der Wandlung, wenn der Priester niederkniet.

Der Pastoral plan einer Pfarre

Ziel: Die Pfarre soll die Gemeinschaft aller Gemeinschaften und Gruppierungen sein, in der jeder die Gemeinschaft finden kann, die am besten seinen Vorstellungen entspricht. Das Ziel ist  eine gut funktionierende lebendige Pfarre, die die Möglichkeit bietet, die Persönlichkeit des Menschen zu formen, damit er fähig ist, seine Mission in der Welt zu erfüllen.   Es ist nicht das  Ziel, viele Aktivitäten anzubieten. Bei zu vielen Aktivitäten verliert sich der Mensch leicht.

Viele sehen die Pfarre nicht als ein Amt, das man nur bei Bedarf besucht.   Wenn mein Kind krank ist, gehe ich mit ihm zum Arzt; brauche ich Milch,  gehe ich ins Geschäft, nur brauche ich eine Taufe, gehe ich ins Pfarramt. Eine Pfarre ist mehr als ein Pfarramt. Die Pfarre ist der Ort, an dem unser Glaube wachsen und sich entwickeln kann. Glaube ist nicht nur meine Privatsache. Heute ist die Pfarre nicht nur der Raum, in dem die Menschen leben, sondern darüber hinaus: Manche wohnen zwar in der Pfarre, arbeiten aber an einem anderen Ort. Es gibt auch einige Menschen, für die  nur die materiellen Werte zählen. Für sie ist nur Geld, Reichtum und  eine gute Stellung, wichtig. Andererseits gibt es aber auch Menschen, die Hunger haben nach geistlichen Werten.  Die Pfarre soll daher für jene Menschen diese Werte anbieten. Sie soll Menschen dafür gewinnen und ihnen vermitteln, dass der Glaube an Jesus Christus ihrem Leben Erfüllung geben kann. Der Priester kann das alles nicht alleine machen. Er braucht Helfer. Darum ist es bedeutsam, Menschen zu befähigen, Verantwortung für einzelne Gebiete des Pfarrlebens zu übernehmen. Jeder von uns hat seine speziellen Gaben, jeder kann etwas beitragen. Man muss überlegen:  Was für eine Gabe habe ich bekommen? Was kann ich anbieten?  Viele Menschen machen deshalb nichts für die Pfarre, weil sie meinen, sie könnten Fehler machen, weil sie nicht vollkommen sind. Jeder Mensch hat aber seine Fehler, niemand ist vollkommen.  Wer etwas macht, wird durchaus Fehler machen.  Nur Menschen, die nichts machen,  machen keine Fehler. Der Erfolg der Pastoral in der Pfarre  hängt nicht von der Menge der Aktivitäten ab. Jede Aktivität muss ein höheres Ziel haben. Sie  soll den Menschen zu Gott führen, die Persönlichkeit des Menschen entwickeln und   Gemeinschaft bilden. Wenn in einer Pfarre nur ein paar aktive Menschen sich engagieren, dann besteht die Gefahr, dass die anderen nur Konsumenten sind. Darum ist es notwendig, möglichst viele Menschen in jede Tätigkeit einzubeziehen. Diese Menschen werden sich dann mit diesen Tätigkeiten identifizieren, und ihre Talente werden sich weiterentwickeln. Man muss sich bewusst werden, dass es nur möglich ist, etwas zu verwirklichen, wenn wir mitarbeitet. Jede Pfarre sollte einen Pastoral plan mit ihren Tätigkeiten erstellen. Er soll die konkrete Situation darstellen und auch die Möglichkeiten aufzeigen, die die Pfarre hat. Diesen Plan kann man dann auch von Zeit zu Zeit ändern und, wenn es notwendig ist, an die gegebene Situation anpassen.

Eine Pfarre ist wie eine Familie. In jeder christlichen Familie sind für das harmonische Zusammenleben drei Bereiche essenziell:

* Die Beziehung zu Gott, das Gebet, die Hl.Messe, das geistliche Leben und alles, was dazu gehört.

* Die Arbeit,  um die Möglichkeiten und Dinge  zu schaffen, die die Familie zum Leben braucht.

* Unterhaltung durch Ausflüge, Feiern, Hobbys, Sport

Wenn die Familie einen  dieser drei Punkte vernachlässigt, beginnt sie zu zerfallen. Professor Vladimir Satura sagte: „Damit der Mensch  gesund leben kann, braucht er für ein ausgewogenes Gleichgewicht diese drei Bereiche:

 * Kontakt mit Gott, Meditation, Kontemplation

* Leistung, Arbeit

* Extase, Unterhaltung, Feiern, Hobbys

Eine Pfarre ist mehr als nur  eine gut funktionierende Organisation. Die Pfarre soll die  Gemeinschaft der Menschen sein, die miteinander und vor allem mit Christus verbunden sind. Das sollte die erste Aufgabe jeder Pfarre sein, nur so kann sie gut funktionieren. Möglich ist das aber nur mithilfe des Heiligen Geistes.

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Weihe-Erneuerung

Lied: SJ 20/Liederbuch „Singt Jerusalem/

Priester; Ansprache: Warum sollten wir uns an Maria weihen? Die Leute bereiten sich auf die Weihen vor.

Die Kirche  schaut mit Liebe und besonderer Hoffnung auf Maria und vertraut sich ihr an, und so wollen auch wir uns in allen Ereignissen unseres Lebens ihr anvertrauen,die wie eine Mutter ihren Kindern besonders nahe ist. Dieses Geschenk hat uns Jesus am Kreuz gemacht,sozusagen als ein Testament. Aber wir müssen wie der junge Apostel Johannes auf diesen Ruf antworten und sie zu uns nehmen, in unser tieftes ,,Ich“ Johannes hat sie als Mutter zu sich genommen. Auf diese Weise möchte Johannes sozusagen in den Strahlkreis dieser mütterlichen Liebe kommen und ihre Schule gehen. Wir sprechen hier von ,,Weihe“. Es gibt eigentlich nur die Weihe an Gott. Durch die Weihe die Jesus vollzogen hat,empfangen wir die Taufe und alle anderen Sakramente. Aber wir erleben jeden Tag auch unsere Untreu und Unfähigkeit, unser Taufversprechen zu leben. Wenn wir ,,volkommen“ sein wollen,wie es das Evangelium verlangt, wenn wir  uns entscheiden wollen, die Heiligkeit mitten in unserer Welt zu leben, dann ist Maria der,,kürzeste, leichteste, vollkomemeste und sicherste Weg“, sagt uns der Heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort. Wenn wir uns ihr überlassen,wird sie uns ihren ganz einfachen Glauben vermitteln, ihre mutige Hoffnung und ihre glühende Liebe. Sie wird uns helfen, dass wir unsere hohen Ideale in Zukunft nicht abschwächen,sondern als reife Erwachsene unsere Berufung erfüllen. Es ist wie mit dem Matrosen, der von der Höhe seines Mastes aus schreit. ,,Land! Land! Ich sehe inmitten der stürmischen Fluten einen schmalen Durchgang!“ Dieser Weg ist die Muttergottes, so  würde der heilige Ludwig-Maria sagen, oder auch Maximilian-Kolbe, Lucia von Fatima, Johannes-Paulus II. und viele andere. Wir müssen Lebensgeschichte der Mutter Gottes Maria kennen. Maria, die allerheiligste Jungfrau und Mutter Gottes, nimmt im ewigen Plane Gottes  eine ganz vorzügliche Stellung ein. Zu ihr hin wendet sich Gottes Auge von Ewigkeit her und  zu ihr hin wendet sich deswegen auch die Augen der  Gläubigen aller Zeiten. Trotzdem machen die Evangelisten von ihr wenig Aufhebens, sondern erwähnen sie und ihre Schicksale nur gelegentlich, nur dann, wenn sie im großen Werke seines Sohnes mittätig ist.  Die Geschichte bietet uns eine feste Grundlage für die Verehrung Maria, welche um so größer und inniger sein wird, je klarer uns ihre hohe bestimmung und eigene Heiligkeit entgegentritt, je besser wir ihr Verhältniss zu Gott und zu uns Menschen erkennen. In Maria wollte uns Gott zugleich das Ideal rein menschlicher Heiligkeit, das  beste Nachbild Christi, geben,zeigen. Die wahre Hoheit Maria besteht darin, dass sie nicht aus Notwendigkeit oder Zufall unter den Frauen zu dieser Würde angenommen wurde, sondern von Ewigkeit der dazu aus allen  Geschöpfen  auserwählt.,, Siehe,von nun werden mich selig preisen alle Geschlechter“ Lk 1,48. So rief Maria mit prophetischen Geisten aus und sie wollte damit nichts, der es sagen als; Alle wahren Christen werden mich des Werkes wegen preisen, das Gott durch mich vollzieht. Auch wir also müssen Maria selig preisen und verehren, wenn wir wahre Christen sein wollen. Was soll uns aber besonders dazu bewegen. Ihre Hoheit . Maria konnte in Wahrheit sagen. Lk 1,49:,, Denn der Mächtige hat großes an mir getan und sein Name ist heilig“. Maria wurde Muttergottes. Dass allein von Maria sagen, dass sie die Mutter Gottes ist, übertrifft alle Hoheit, die nah Gott genannt werden kann/Hl. Anselm/ Eine größere Erde und einen größeren Himmel konnte Gott machen,aber nicht eine größere Mutter/Hl. Bonaventura/ Weiter wir verehren Maria wegen der Fülle der Gnade, mit denen sie Gott ausgerüstet hat. Mit Recht nennt sie der Engel  ,,voll der Gnade“. Alle anderen menschen bekennen müssen: Ps 50,7 ,, In Ungerechtigkeit bin ich empfangen ,in Sünden hat mich empfangen meine Mutter.  Maria blieb von allen Sünden und auch der Erbsünde frei. darum beten wir. Maria ohne Makel empfangen,bitte für uns. Wie groß erscheint uns Maria heiligkeit, wenn wir betrachten. Wenn heilig ist, was Gott gewidmet, wer ist dann heiliger als jene, die Gott mit der menschlichen Natur bekleidet und die seine Mutter geworden. Im Vergleiche mit den anderen Heiligen – Maria übertrifft an Heiligkeit. Von ihr gilt.;,Spr 31,, Viele Tochter haben Reichtümer gesammelt, du aber hast sie alle übertroffen“. Maria hat im ersten Augenblicke ihrer Empfängnis mehr Vorzüge und Gnade erhalten als alle Seelen der Heiligen,  ja sogar als alle Chöre der Engel, weil sie mit der empfangenen Gnade auch mit größerer Treue mitgewirkt hat, so hat sie sich zu einer solchen Stufe der Heiligkeit erschwingen , dass die heiligen Väter  dieselbe lieber mit der Heiligkeit Gottes als mit der übrigen Heiligen vergleichen. Überzeugt von der Marias Heiligkeit fragen wir. Wie sollen wir ihr unsere Verehrung bezeigen. Wir sollen Maria  hoch schätzen, d.h. wir sollen sie ansehen als das herrlichste  Geschöpf, das aus den Händen des Schöpfers hervorgegangen. Die Hochschätzung ist eine sehr vortreffliche Verehrung Mariä. Wir haben genug Ursache, Maria hochzuschätzen, Durch innige Liebe. Lieben heißt jemand wohlwollen und ihm auch Gutes tun. Wir sollen Maria lieben. Wir lieben Maria,wenn wir uns freuen, dass sie der Allerhöchste mit solchen Gütern der Gnade bereichert, wenn wir ihr deswegen Glück wünschen, uns sie als die Königin des Himmels  und der Erde preisen ,uns freuen darüber , dass sie auch unser Königin ist und so benehmen, wie es solchen ziemt, , welche ihre Königin nennen. Dazu soll uns ermuntern das Beispiel der Heiligen. Dazu sollen wir uns bedienen der gewöhnlichen Gebete der Kirche, als da sind: das Ave-Maria, das Salve Regina, die Lauretanische Litanei, Rosenkranz usw.  Mit einer werktätigen Liebe . ,, Die wahre Probe der Liebe ist die Aufweisung eines Liebeswerkes./Hl. Gregor/. Was haben die Heiligen getan, ihre zarte Liebe zu Maria zu beweisen? Sie erbauten Kirchen, errichten Altäre , stifteten Orden. Welche Ehrfurcht hatten sie vor ihrem heiligen Namen. Wie eifrig wohnen sie den marianischen Andachten bei. Wie heilig begehen sie ihre Festtage. Wir sollen Maria unsere Dankbarkeit bezeigen. Sie verdient dieselbe als die Mutter unseres Erlösers. Soll unsere Verehrung der Muttergottes dem Allerhöchsten gefallen und für uns von Nutze sein, so muss sie auch die gehörigen Eigenschaften haben. Sie muss  wahrhaft sein. Sie muss von unserem Herzen hervorgehen. Sie sollt von uns nicht gelten. Der Herr sagte: Jes 29,13,,Weil dieses Volk sich mir nur mit Worten nähert , sein Herz fernhält von mir“ . Wir sollen Maria verehren,  erste Verehrung nicht vor oder über Gott , dem Gott gebührt die erste Verehrung, weil er Gott ist. Maria sollen wir in Gott und wegen Gott verehren. Maria ist unsere Mutter. Sie liebt alle ihre Kinder in gleicher Weise. Wir alle wissen aus Erfahrung,dass jedes Wesen geliebt werden will. Nicht nur der Mensch, auch die Tiere und die Pflanzen sehnen sich nach Liebe. Lieben und geliebt werden, gehört zu den Grundprinzipien des Lebens. Wo es keine Liebe gibt, herrscht der Hass, das heißt , es herrschen Tod und Verderben. Wer liebt und geliebt wird, trägt das Licht in seinem Herzen. Der Tod herrscht in erster Linie über jene, die hassen,selbst wenn ihr Hass aus menschlicher Sicht begründet ist. Die Menschen verfahren immer nach dem Prinzip: Liebe den, der dich liebt und hasse den,der dich hasst. Das heißt: Zahn um Zahn , Wunde um Wunde, Tod um Tod. Das ist das Gesetz des Todes   und dieses Gesetz ist im Menschen leider tiefer verankert als das Gesetz des Lebens. Maria will uns auf einen anderen Weg führen, den Weg Christi, den Weg der Kinder Gottes . Sie will uns lehren, dass die Liebe den Hass besiegt, das Licht die Finsternis vertreibt und die Vergebung den zugefügten Schmerz vergessen lässt. Wer liebt, der steht im Licht. Maria möchte uns die richtigen Lebensregeln beibringen und darum fordert sie uns auf,zu lieben und unsere Liebe über alle menschlichen Erwägungen und die menschliche Logik zu stellen. Maria, die Mutter der reinen Liebe, will uns zur christlichen , be, heißen und unermüdlichen Liebe erziehen. Sie selbst geht mit gutem Beispiel voran. Aus Liebe leidet sie für uns und verlässt uns dennoch nicht. Sie ruft uns unermüdlich und liebt uns auch dann ,wenn ihre Liebe keinen Widerhall findet. Sie liebt uns, auch wenn wir weit von ihrem Herzen entfernt sind, und sie empfindet  Freude, wenn wir zu ihr zurückfinden. Nicht und niemand steht so ferne, dass ihn ihre Liebe  nicht erfassen könnte. Maria will ihren Kindern nahe sein, und die Liebe öffnet ihr alle Grenzen und läßt sie alle Hindernisse überwinden. Die göttliche Liebe hat im Herzen Mariens ihre wahre Heimstätte gefunden. Maria führt uns zu Jesus. Sie kann am leidenden Jesus, mit dem sie mitgelitten ha, und dem sie bewiesen hat, zu welchem Opfer sie aus Liebe zu ihm bereit ist, nicht vorbeigehen. Maria ruft uns zu Opfern auf und als Mutter verspricht sie uns dafür auch eine Belohnung. Maria ruft uns zu Opfern auf und als Mutter verspricht sie uns dafür auch eine Belohnung. Gott wird jene belohnen, die aus Liebe ein Opfer darbringen. Maria weiß, dass wir am ehesten zur Liebe und zum Opfer bereit sind, wenn uns dafür ein Lohn winkt. Unsere größte Belohnung geworden sei. Gott über alles lieben zu können. Wir sollten auch nicht vergessen. Glücklich, ja unendlich glücklich ist die Seele auf Erden ,der der Heilige Geist das Geheimnis Mariens enthüllt und erkennen lässt. Mit Maria wollen wir uns von ganzem Herzen nach dem ,, Pfingsten der Liebe“ in unserer Welt sehnen.

Rosenkranz Gesetzchen

Weihegebet-Lebensübergabe an Christus durch die Hände Mariens.

Die Kerze anzünden und in der Hand halten.

Ich/Name, getauft am /Taufdatum, erneuere an diesem Tag feierlich vor der ganzen Kirche mein Taufversprechen. Ich sage dem Satan, dem Urheber des Bösen, wieder den Gehorsam auf, um in der Freiheit der Kinder Gottes leben zu können. Ich weihe und schenke mich durch das unbefleckte Herz Mariens ganz und für immer der Heiligsten Dreifaltigkeit,  dem Vater und dem Sohn  und dem Heiligen Geist. Ich vertraue mein ganzes Leben, alle Freuden und Sorgen, Gott, meinem Schöpfer und Erlöser, an. ich möchte täglich in der Liebe zu Gott und in der Hingabe an meinen Nächsten wachsen. Ich stelle mich unter den Schutz der Gottesmutter Maria, um an ihrer Hand auf dem Weg des Glaubens voranzuschreiten, der zum ewigen Leben im Licht des Herrn führt. Amen

Stille-2-3 Minuten /sagen das/

Sj 313-Gesang

Marie Andacht-Gotteslob 783-zwischen das Lied 815

Vesper

Hymnus 312-

Psalmen 600, 601, 602 – Gotteslob

Magnifikat-Gotteslob 127

Fürbitten-8. Dezember

GL-542

Segen-Brot vom Himmel hast du…

Maria Lied GL -843

Der heilige Josaphat

Der Heilige Josaphat.
Er wurde 1580 in Wolodzimierz in der Westukraine geboren. Er stammte aus einer armen adeligen Familie. Sein Vater wollte, dass sein Sohn Kaufmann wird. Darum schickte er ihn nach Wilna, wo er die Handelsakademie besuchen sollt. Josaphat aber wurde kein Kaufmann. In Wilna in Litauen lernte er den Orden der Basilianer kennen und er trat in diesen Orden ein. Er lebte sehr asketisch und streng. Für seine wichtigste Arbeit hielt er das Bemühen um die Vereinigung zwischen der ortodoxen und der katholischen Kirche. Josaphat wurde Priester und 1618 Bischof von Polozk.. In Wilna waren aber viele, die die Vereinigung mit der katholichen Kirche nicht wollten, sich nicht wünschten. Sie ernannten einen Antibischof nämlich Meletij Smotricky. Die Schismatiker,das sind jene ,die für Spaltung sorgen , hetzten gegen Josaphat, und suchten Scheingründe für ihre Bestrebungen. Josaphat mahnte sie, und betete täglich: Vater schaffe Einheit zwischen den Kirchen. Als er dieses Gebet in der Stadt Witebs in Weißrussland betete, kam ein Hetzer und schlug ihn mit einem Schlagstock, ein anderer Hetzer schlug ihm den Kopf mit einem Beil ein. Josaphat fiel zum Boden und rief: ,,,Mein Gott“. Die Rebellen haben geschrien:,,Er lebt noch“ und sie schoßen ihm in den Kopf.
Am 25. November 1963  – während des zweite vatikanischen Konzils, wurden auf Weisung von Papst Paulus der VI. die sterblichen Überreste des Hlg Josaphat unter den Altar des heiligen Basilius gebettet.

Der Heilige Leonard

Der Heilige Leonard wurde zur Zeit des Kaiser Anastazius geboren. Seine Eltern hatten adelige Herkunft und sie waren Chlodovik König von Franken Freude. Leonard wurde von Bischof Remigius getauft. Sein Taufpate war der König Chlodovik. Eine schöne Zukunft war vor ihm. Leonard hat das Christentum gefesselt. Darum interessierte ihn Reichtum, Ruhm, und die Interessen dieser Welt nicht. Er lebte wie ein Siedler im tiefen Wald, er ernährte sich mit Waldbeeren und tagaus betete und fastete. Die Leute hörten wie er lebt, viele kamen zu ihm und sie wollten so leben wie er. Leonard wurde Abt. Er machte sehr viel für die Verurteilen zum Tod. Er bat für sie bei König oft mit dem Erfolg und er bereitete die anderen, die nicht die Gnade bekamen auf dem Tod vor.

Das Christentum des Heiligen Leonard war sehr praktisch. Er war immer dort wo das notwendig war. Durch seine Liebe vollbrachte er mehr als alle Strafanstalten mit ihrer Gerechtigkeit. Er erlange, erzielte bei vielen die Bekehrung ihres Lebens.

Lk 14,15-24

Lk 14, 15-24
Jesus spricht wieder vom Festmahl. Wie oft kommt dieses Bild im Evangelium vor. Gott tafelt mit seinen Kindern, mit denen, der er liebt und bietet ihnen das Beste an. Kommt, es steht alles bereit. Der Mensch kann die Gotteseinladung ablehnen. Auch jede heilige Messe ist die Gotteseinladung. Warum lehnen viele Menschen diese Einladung ab? Darum weil sie etwas einem andren bevorzugen. Das ist das Umkehren der Werte. Nie dürfen wir etwas vor Gott bevorzugen. In Spanien lebte Fürst Peter von Burgos. Die Untertanen liebten ihn. Er war ein ausgezeichneter Gesellschafter. Er veranstaltete gern die Festlichkeiten und Jägereien. Einmal entschloss sich, dass er eine pomphafte Jagd und Festlichkeit veranstalten wird. Die Feier ist gelungen. Es ist der Adel aus der ganzen Umgebung gekommen. Nach der Feier war Peter sehr müde. Er sagte zu seinem Diener. Ich gehe schlafen. Wenn sonst jemand käme, darfst du mich nicht erwecken. Am anderen Tag kam zum Schloss eine Gruppe von einflussreichsten Adeligen. Einer von ihnen sagte zum Diener. Ruf Fürst Peter. Der Diener sagte. Ich kann nicht. Mein Herr schläft und er will nicht gestört werden. Der älteste Adelige sagte. Herren gehen wir. Der Mann, der nicht bereitwillig ist, überwindet ein bisschen Müdigkeit, passt nicht für den König. Schade nicht ausgenützte Möglichkeit.
Herr du ruft uns. Kommt es steht alles bereit. Ja, von deiner Seite steht alles bereit. Herr hilft uns, dass wir sagen können. Alles ist auch unsererseits bereit. Wir nehmen deine Einladung auf.

Lk 13, 22–30

Lk 13, 22-30
Da fragte ihn einer: „Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Jesus sagte zu ihnen. Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen. Wir wissen, was Jesus damit sagen wollte. Was für eine Wirkung soll nun diese Lehre in uns hervorbringen? Werden alle Menschen verdammt werden? Nicht so. Es gibt manche, die wir sehen , und es gibt auch viele, die wir nicht sehen, die den schmalen Weg erwählen, der zum Himmel führt. Aber hat denn Gott so viele Menschen erschaffen, auf dass sie zugrunde gehen? Gott will ,dass alle selig werden. Er hört nicht auf, die Menschen zu erleuchten, zu warnen, zum Guten anzureizen. Verdammt werden diejenigen, die nicht selig werden wollen.

Nicht vom Zufall oder von der Laune eines Anderen hängt unser Los ab, das über unsere Ewigkeit entscheidet: Denn was der Mensch hier sät, das wird er dort ernten. Nicht also entmutigen sollen uns die Worte Christi, sondern aufmuntern, dass wir rüstig streben nach dem Ziele, das uns gesteckt ist, nach dem Kampfpreise, der uns verheißen ist.

Lk 12,54–59

Der Glaube ist das Allererste, was wir brauchen, um selig zu werden. Wer an Gott nicht glaubt, kann ihn auch nicht lieben und wird die Gebote nicht halten. Ich will jetzt sagen, wie man gegen den Glauben sündigen kann. Welche Leute haben gegen den Glauben gesündigt? Die Hohepriester und die Pharisäer haben gegen den Glauben gesündigt. Wie denn? Sie wollten nicht glauben, dass Jesus der Sohn Gottes war und dass das, was er lehrte, wahr war. Wissen Sie, wie die Sünde heißt, die die Hohepriester und Pharisäer begangen haben? „Unglauben.“ Es gibt Menschen, die nicht glauben wollen, dass es einen Gott gibt. Woher kommt das meistens? Von einem sündhaft lebenden Leben. Die, die ein sündhaftes Leben führen, müssen sich vor der Strafe Gottes fürchten. Manche Menschen sind teilweise gläubig; sie glauben an Gott und an Jesus Christus, aber ihr Glaube ist nicht so stark, wie er sein sollte. Viele sind freilich unschuldig daran, ungläubig oder irreligiös zu sein. Sie haben vom wahren Glauben noch wenig oder gar nichts gehört. Wer aber aus eigener Schuld irrgläubig ist, begeht eine schwere Sünde. Die Pharisäer lebten nur für diese Welt; ihr Streben galt nur Ehre, Reichtum und Genuss. Frömmigkeit war ihnen nur Deckmantel ihres verdorbenen Herzens, Mittel, um andere zu täuschen und auszunützen. Sie gingen stets nach ihrem eigenen Kopf vor. Ihr Leben war kein Gottesdienst, sondern der Dienst eines Götzen, der sie selbst waren. Sie wollten nicht glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist. Gott aber hatte durch viele Wunder Zeugnis gegeben und Jesus selbst hatte sich deutlich genug darüber ausgesprochen. Wer aber seinen Glauben nur aus Fleisch und Blut, nur durch menschliche Mittel, nicht aus der Offenbarung holen wird, muss im Dunkeln bleiben, wie die Pharisäer.

Dionysius und seine Gefährten

Dionysius und seine Gefährten
Gregor von Tours berichtet in seiner ,, Historia Francorum“, dass Dionysius mit sechs anderen Bischöfen von Papst Fabian um 250 beauftrag wurde, in Gallien das Evangelium zu verkünden. Er organisierte in der damals noch völlig unbedeutenden Stadt Lutetia Parisiorum /dem heutigen Paris/ das kirchliche Leben.
Entweder in der Christenverfolgung des Kaisers Decius oder unter Valerian erlitt er zusammen mit dem Diakon Rusticus und dem Presbyter Eleutherius den Märtyrertod durch das Schwert.
Zahlreiche Darstellungen zeigen ihn als Bischof gekleidet und sein Haupt in den Händen haltend. Der Legende nach soll er seinen abgeschlagenen Kopf selbst von der Richtstätte bis zu seiner Begräbnisstätte, Saint Denis getragen habe. Vornehmlich wird er in Frankreich verehrt. Aber auch einige deutsche und Schweitzer Städte wie Diessenhofen, Eßling und Regensburg erwählen den heiligen Bischof zu ihrem Patron.
Der heilige Bischof Dionysius ist einer der Vierzehn Nothelfer und wird gegen Kopfschmerzen angerufen. Außerdem leistet er Beistand im Kampf und ist Schutzheiliger Schützen.

Die Armut

Christus war so arm, dass er nichts hatte,um sein Haupt daraufzulegen. Er wurde aus Liebe zu uns so arm, obwohl er unumschränkter Herr und Eigentümer des Weltalls ist. Im 2. Korintherbrief Kap.8 Vers heißt es:,, Denn ihr wisst, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe getan hat; Er der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen,“ Schon dieses Beispiel Christi müsste uns dazu bewegen, uns der Armut ernst zu nehmen. Die Armut gehört außerdem noch zu den vorzüglichen christlichen Tugenden, weshalb wir ganz notwendig, danach zu streben.
Die Armut ist
I. Eine vornehme christliche Tugend.
Armut ist von den Weltmenschen verachtet und gefürchtet. Aber das kommt daher, weil man ihren Wert nicht erkennt. Es gibt nicht viel , die man so sehr schätzen sollte als die Armut Sie ist
a/ ein verborgener Schatz, der nur auf Erden gefunden wird. Dazu Mt 19,27-29/: ,, Da antwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen. Jesus erwiderte ihnen; Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron, der der Herrlichkeit setzt , werdet ihr , die mir nachgefolgt seid ,auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder ,der um meines Namens willen Häuser oder Brüder , Schwester, Vater, Mutter ,Kinder, Äcker verlassen hat , wird dafür Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen“ Jesus konnte sich im Himmel schon aller Schätze rühmen , aber er lebte auf der Erde in Armut. Von seinem Eintritt in die Welt bis zu seinem Tod erkennen wir sein Bemühen um die Übung der Armut. Er lebte bei armen Eltern, in eine arme Heimat,übte vor seinem öffentlichen Auftreten ein bescheidendes Handwerk als Zimmermann aus und erwählte arme Apostel in seinen Dienst. Wie hoch muss Jesus die Tugend der Armut geschätzt haben
b/ eine kostbare Perle, für die wir den Himmel erworben können. Christus versprach denjenigen, welche auf Erden die Armut üben, die Seligkeit und den Besitz des Himmelreichs. In Mt 5,3 heißt es ,, Selig die Armen sind vor Gott ; denen ihrer ist das Himmelreich“ . Welchen Wert müsste doch die Tugend in unseren Augen haben, wenn wir hören , welch großer Lohn uns versprochen ist!. Und doch haben wir so wenige Verlangen nach ihr. Wir lassen uns irreleiten von den Grundsätzen der Welt, die diese nicht achtet, sondern immer nur das Geld. Wie weit ist man da entfernt von der wahren christlichen Gesinnung. Die gottgefällige Armut ist auch deshalb so kostbar, weil durch sie unsere Herzen von der Sünde bewahrt und uns tugendhaft macht.
Die Armut ist überdies
II. eine unentbehrliche christliche Tugend.
Zur Armut ist verpflichtet
a/ jeder Christ,egal welchen Beruf er ausführt. Immer sollte man Nachfolger des armen Christus sein. Jeder hat ausdrückliche Gebot zu befolgen, Sie sagen uns ,dass wir mit der Welt sorgsam umgehen sollen, dass wir nicht unser Herz an die Dinge der Welt hängen sollen, alle Güter der Erde so gebrauchen sollen, dass alle davon haben und wir sollen kein unmäßiges Verlangen nach Reichtum haben. Da wird aber nicht gelingen ohne die Tugend der Armut. Jeder Getaufte sollte die Armut wenigstens im niedersten Grade leben. Er sollte uns immer wieder bewusst sein, dass ein Reicher nur schwer ins Himmelreich eingehen kann. Wir sollten uns, wo wir doch nur so kurz hier sind, nicht der Gefahr aussetzen, in der Ewigkeit Mangel zu erleiden. Zur Armut ist verpflichtet
b/ besonders jene, die ein Gelübde als Nonne oder Mönch besitzen, Ohne Erlaubnis des Ordens Oberen dürfen sie kein Eigentum besitzen, also über nichts verfügen. Das Herz muss frei sein von der Anhänglichkeit von irgendetwas. Sie sollen immer darauf achten, niemals über den Mangel murren und auch nicht mit gierigen Herzen nach den Gütern der Welt verlangen. Alle sollten öfter an die Verpflichtung zur Armut denken , jeder seinem Stand  müssen immer und in allem die Armut leben und sich glücklich schätzen nichts zu besitzen sich mit gierigem Herzen nach den Gütern der Welten zu verlangen. Alle sollten öfter an die Verpflichtung zur Armut denken , jeder seinem Stande gemäß und dieser Verpflichtung auch nachkommen.

Nikolaus von der Flüe.

Der spätere Heilige wurde 1417 als Löwenburgen in Sachseln bei Flüeli im Kanton Obwalden in der Schweiz geboren. Neben der Arbeit auf seinem eigenen Hof war er später auch als Ratsher und Richter tätig. Als tapferer Soldat hatte er es zum Offizier gebracht. Einem inneren Ruf folgend, verließ er im Jahr 1467 seine Frau und seine Kinder, zog sich zunächst ins Melchtal und später in die Randschlucht in der Nähe seines Anwesens zurück. Dort lebte er neunzehn Jahre lang als „Bruder Klaus”. Die einzige Nahrung, die er zu sich nahm, war die Eucharistie. Viele Menschen kamen und suchten seinen Rat. Durch seine Bemühungen konnte 1481 ein Bürgerkrieg zwischen den uneins gewordenen Eidgenossen verhindert werden. Nikolaus von der Flüe starb 1487 und wurde 1669 zunächst selig und am 5. Mai schließlich heiliggesprochen. Seine Verehrung als Heiliger begann jedoch bereits zu seinen Lebzeiten.
Zahlreiche Bildwerke zeigen ihn als bärtigen Einsiedler, kniend, mit Rosenkranz, Krückstock oder Kreuz. Andere stellen ihn dar, wie er mit einem Holzbecher am Bach steht und einen Dornbusch berührt. Die Schweiz verehrt ihn. Die Schweiz verehrt ihn als ihren Patron.