Begrüßung und Einführun über Ostern, Osterkerze, Plakat…. dann gemeinsames Kerzen anzünden um Licht in das Dunkle zu bringen. Vor dem Altar ist Bild aufgebaut, davor Teelichter und ein Steinhaufen, daneben Schiebetruhe.
Lied
Begrüßung/Priester
Liebe Kinder, liebe Brüder und Schwestern. Zu dieser Kinder Auferstehungsfeier möchte ich euch alle herzlich begrüßen und willkommen heißen. Wir feiern die Auferstehung Jesu Christi, Jesus lebt, das ist die Botschaft von Ostern. Jesus Christus, der von den Toten auferstanden ist, Er sei mit euch.
Bußakt:
Priester: Heute feiern wir miteinander Ostern, das Fest der Auferstehung und des Lebens. Wir bitten dich, Gott des Lebens, dass uns unsere Freude über das Leben verwandelt. Darüber wollen wir jetzt nachdenken:
Kind 1:
Manchmal streiten wir miteinender und es ist gar nicht so einfach, sich nachher zu vertragen.. Das bringen wir zu dir, Gott der Versöhnung.
Kind 2:
Ostern ist immer dann, wenn wir aufeinander zugehen und einander verzeihen.
Lied: Jesus ist auferstanden…
Kind 2:
Manchmal schauen wir nur auf uns, merken gar nicht, dass es unseren Freunden und Freundinnen nicht gut geht. Das bringen wir zu dir. Gott der Liebe.
Kind 2:
Ostern ist immer davon, wenn wir uns um unsere Mitmenschen bemühen und miteinander das Leben teilen.
Lied:…..
Kind 1:
Manchmal denken und reden wir über andere Menschen schlecht, obwohl wir sie noch gar nicht kennen. Das bringen wir zu dir. Gott des Lebens.
Kind 2:
Ostern ist immer dann, wenn wir offen aufeinander zugehen.
Lied:..
Kind 1:
Manchmal sind wir gegen alles, was neu und anders ist. Das bringen wir zu dir, Gott des Aufbruchs.
Kind 2:
Ostern ist immer dann, wenn wir Neues wagen und den mut haben, neue Wege zu gehen.
Lied:..
Priester. Ostern ist immer dann, wenn Gott uns vergibt und uns einen neuen Anfang schenkt. Wie die Jüngerinnen und Jünger wollen wir glauben und spüren, dass Jesus lebt- heute und alle Tage.
Tagesgebet:
Guter Gott,
wir sind zusammengekommen, um die Auferstehung deines Sohnes zu feiern. Du hast ihn nicht im Tod gelassen. Das macht uns froh. Hilf uns, diese Freude weiterzugeben. Darum bitten wir durch deinen Sohn Jesus Christus. Amen.
Lesung vom Tag
Halleluja
Evangelium und kurze Predigt
Halleluja
Verkündigung:
Vor dem Altar und dem Bild liegt ein Steinhaufen. Daneben steht eine kleine Schiebetruhe. So ein Stein ist ganz schön schwer. Auch vor dem Grab Jesu war ein Stein. Ein großer, schwerer Stein, der nicht so einfach weggerollt werden kann. Und doch war der Stein weg als Maria zum Grab von Jesus kam.Dieser weggerollte Stein ist ein wichtiges Zeichen für die Auferstehung. Erst weil der Stein vom Grab weggerollt war, konnte Maria und später auch die Apostel erkennen, dass Jesus nicht mehr im Grab ist, sondern auferstanden ist. Schauen wir uns einmal diesen Steinhaufen vor dem Altar an. Vielleicht kennt ihr das Sprichwort:,, Mir fällt ein Stein vom herzen“. aber vielleicht wisst ihr auch, wie es sich anfühlt, wenn dieser Stein noch auf dem Herzen ist. Dieser Stein, der uns auf dem Herzen,oder im Magen liegt, ist schwer und erdrückt uns.In unserem Leben gibt es immer wieder solche Steine, Dinge, die uns bedrücken, die uns daran hindern, dass wir aufstehen können, Steine, die uns erdrücken, sie uns das Leben schwer machen. Was könnten denn das für Steine sein, die uns das Leben schwer machen; zB wenn wir uns fürchten, weil wir allein zu Hause sind; wenn man krank im Bett liegen muss, wenn man mit einer guten Freundin Streit hat, usw. Können wir bei diesen Steinen auch mithelfen, dass sie aus dem Weg, aus dem Leben geräumt werden?Wie können wir denn zB jemanden helfen, der krank im Bett liegen muss?
Fürbitten /Wegräumen der Steine/
1.SteinStreit
Danke, dass du uns immer wieder Versöhnung schenkst. Wir bitten dich, dass du uns die nötige kraft dazu gibst.
2. Stein- Alleinsein
Danke, dass wir nie allein sind, weil du immer bei uns bist.. Hilf uns , dass wir erkennen, wenn Menschen unsere Nähe brauchen.
3. Stein- Hunger
Danke für alle Menschen , die mit den Hungernden teilen.. wir bitten dich für alle die in der Mission arbeiten.
4.Stein-Not
Danke, für alle die helfen, wenn wir in Not sind. Öffne uns die Augen, wenn unsere Hilfe benötigt wird.
5.Stein -Angst
Danke, dass wir in dir stets Trost und Zuversicht finden, wenn wir Angst haben. Lass uns spüren, dass du bei uns bist.
6.Stein- Mutlosigkeit
Danke, für unsere Freunde, die uns stärken, wenn wir mutlos sind. Wir bitten dich, dass auch du uns aufreichtest.
7. Stein- Schwierigkeiten
Danke, dass du uns in schwierigen Situationen immer wieder Hoffnung schenkst. Hilf uns die Steine auf dem Weg zu dir zu beseitigen.
Priester. Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Herrn.
Gemeinsames Gebet : Vater unser und Gegrüßet seist du Maria
Schluss und Dankworte:
Segen: Priester
Liebe Kinder,liebe Brüder und Schwestern, wir haben heute die schönste Nachricht gehört, Jesus lebt. Er lebt in unserer Mitte, wir dürfen seine Freunde sei. Ich möchte mir bei allen Kindern, die heute bei dieser Kinder Auferstehungsfeier mitwirkten sehr herzlich bedanken. Jetzt bitten wir um Gottes Segen
Der auferstandene Herr schenke euch die Behutsamkeit seiner Hände ,die Güte seiner Augen , die Treue seiner Schritte, den Frieden seiner Worte, die Wärme seines Herzens, das Feuer seines Geistes. In diesem Sinne segne und begleite euch der allmächtige Gott der Vater und der Sohn und der Sohn und der Hl. Geist.
Hören wir die Geschichte einer jungen Frau. Einige Monate nach der Eheschließung, mein Mann hat in der Arbeit schwere Unfall erlitten. Schnelle Hilfe hat sein Leben gerettet. Tag und Nacht war ich bei seinem Bett. Seine Augen gaben kein Zeichen des Lebens. Die Tagen vergingen und zur Aufbesserung der Gesundheit kam es nicht. Ich verlor die Hoffnung. Mehr und mehr spürte ich mich niedergeschlagen. Ich stürzte in die Depression. Es aber kam ein Tag, als mein Mann wieder zum vollen Bewusstsein kam. Er begann zu lachen und mit mir sprechen. Damals verschwunden ist die Depression, der Überdruss und ich spürte mich wieder glücklich und ich wollte wieder leben. Was werden sie antworten auf die Frage, was verursachte, dass diese Frau, wieder leben wollte? Das war die Hoffnung. Denken wir darüber nach, wie unser Glaube würde, wenn wir keine Hoffnung hätten. Christus, gibt uns durch seine Auferstehung die Hoffnung.
Predigt
Die Hoffnung ist die Wirklichkeit, die den Menschen mit der Kraft erfüllt, die ihr Leben dynamisiert. Die Hoffnung gehört unter drei göttlichen Tugenden. Als Gott unsere Stammeltern nach der Begehung der Sünde aus dem Paradies vertrieb, gab er ihnen gleichzeitig auch die Hoffnung, als er der Schlange sagte, der Menschengeschlecht trifft dich am Kopf. Gen. 3,15. Jesus Christus besiegte am Kreuz den Satan. Christus Auferstehung ist unsere Hoffnung. Christus ist Maria Magdalena erschienen, und sie wurde die erste Predigerin des auferstandenen Christus. Der Mensch hat gern die Sicherheit. Ein slowakisches Sprichwort sagt: Besser ist ein Spatz in der Handvoll, als eine Taube auf dem Dach. Mehr bedeutet, wenn ich etwas besitze, als nur davon träumen. Und doch es gibt die Sachen im Leben , die ich nicht ergreifen kann, und- sie sind wichtig. Es ist nicht genug nur zu sagen. Ich glaube, ich hoffe, ich liebe. Wir müssen die Sicherheit haben, dass wir wirklich glauben, wirklich hoffen, wirklich lieben.Es kann nicht der Widerspruch sein, zwischen den was wir sagen und was wir spüren/haben/. Der auferstandene Jesus ist die unfassbare Wirklichkeit. Wir treffen uns mit Christus, wir hören seine Stimme in unserem Herzen, wir hören seine Lehre im Evangelium, und trotzdem können wir ihn nicht so ergreifen wie einen Krug mit Wasser und den anderen Menschen zu zeigen. Aber es waren die Menschen und viele, die auferstandene Christus sahen, die ihn berührten, die Zeugnis von auferstanden Christus abgelegt haben. Christ zu sein und keine Hoffnung haben, das geht nicht zusammen. Die Hoffnung zu haben bedeutet auf Christus zu vertrauen. Für seinen Herrn zu empfangen und aus unserem Leben zu beseitigen was das Hindernis der Hoffnung ist. Der auferstandene Christus gibt uns die Hoffnung, die niemand anderer kann uns geben. Wenn uns der liebe Mensch stirbt, natürlich trauern wir, wir spüren den Schmerzen, Trauer. Jesus gibt uns die Hoffnung, dass wir uns von ihnen nicht auf ewig verabschieden. Der Tod der Nächsten ist für uns die Aufforderung unsere Hoffnung auf dem auferstandenen Christus zu bauen. Christus Auferstehung ist die Hoffnung, die wie der Morgenstern teilt den neuen Tag mit. Ja, es gibt die Schwierigkeiten mit der Hoffnung in unserem Leben. Es ist nicht leicht die Hoffnung zu besitzen. Christus weinte zuerst über das Grab seines Freund es Lazarus dann erklärte er Martha die Sachen und zum Schluss hat er Lazarus auferweckt. Ja, die Geschehnisse heutiges Festes geben uns die Hoffnung des ewigen Lebens. Mehr als die Theorie, aber brauchen wir in unserem Leben, die Menschen zu sehen, die trotz vielen Schwierigkeiten, uns zeigen , dass sie die Hoffnung haben. Ich hatte das Glück, einen solchen Menschen zu erkennen. Er hieß Dr. Silvester Krcmery. Wegen des Glaubens war er viele Jahre im Gefängnis. Dann als der Laie, war sehr apostolisch tätig. Ich werde nicht übertreiben, wenn ich sagen, dass er, selbstverständlich nicht nur er ,, ,,unterirdische“ Kirche, in der Slowakei, aufgebaut hatte. Es war fast unglaublich, wie viele Menschen, hat er zu Christus gebracht. Wenn er die Hoffnung nicht hätte, solches Werk vollbringen wäre es nicht möglich Der auferstandene Christus braucht die Menschen, die Hoffnung haben, die überall wo sie gehen bringen Christi Licht Hoffnung und Freude.
Die heutige Nacht erinnern uns noch an eine Nacht. Die Heilige Nacht. In vielen Sprachen nennt man diese Nacht große Nacht. Während der heiligen Nacht erfährt die Menschheit von der Liebe Gottes, wenn Gott als Kind in Betlehem geboren wurde. In dieser großen Nacht erfährt die Menschheit über den Triumph Gottes, der auferstanden ist. Beide Nächte sind das Geschenk für den Menschen. Fröhliches: Ehre sei dem Gott, heute setzt mit feierliches Alleluja. Die heutige Liturgie begannen wir mit dreifachem ..Lumen Christi“. Der österliche Lobgesang, erwähnt /drückt die Freude aus/ ,die die Welt erfüllt, wenn Christus ein neues Leben bringt, fordert uns auf zur Aufnahme dieser Gabe auf, die Jesus uns mit seiner Auferstehung vermittelte. Die liturgischen Lesungen aus dem Alten Testament erinnern uns an die Heilgeschichte, als das auserwählte Volk Messias erwartete. Die Lesung aus dem Neuen Testament versichern uns von der Jesu Auferstehung. Durch Jesus Auferstehung beginnt für die Menschheit ein neues Leben. Es erinnern uns die Weihung an die Weihung des Taufwasser. Die Besprengung mit dem Wasser erinnern uns nicht nur an die Taufe, sondern es ist auch die Aufforderung zur Realisierung der Rechten und Pflichten, die wir bei der Taufe angenommen haben. Bei Kredo /Ich glaube an Gott/ erinnern wir uns an die Grundwahrheiten unseres Glaubens, auf die wir angemessen antworten sollen. Schweigen, passiv zu sein in dieser Nacht würde es bedeuten, dass wirklich etwas nicht in Ordnung ist. Das Feier der Eucharistie ist nicht nur unser Äußerung der Dankbarkeit, der Liebe und der Ehre zu Jesus, sondern auch der Empfang Jesu Christi für unseren Erlöser, Heiland, Richter, der uns alle zu seinem Vater hinzuführen will. Die Osternacht ist nicht nur die Gelegenheit des Verstandes und Gefühles. Es gibt die Sachen, die mit unserem Verstand nicht begreifen können, von denen können wir uns durch unsere Sinnen überzeugen. Die Osternacht spricht uns an, dass wir den Heiligen Geist um seine Gaben bitten, damit wir der Anteil an seiner Liebe an seinem Leben haben.
Der österreichische Schriftsteller und Philosoph Arthur Schnitzel spazierte mit seinem Freund in Stadtpark in Prater. Es war ein herrliches sonniges Tag. Wunderschöne Bäume, herrlich bestellten Grünanlagen, schöne Freibeeten der Blumen. Alles atmetet der Duft des Lebens. Der Freund von Schnitzel bemerkte. Hier können wir nichts anders, nur über das Leben sich zu freuen. Der Schriftsteller sagt nach einer kurze Pause. Siehst du diese weitgehende Alle. Bald verliert sie in der Fusion. Höre, würdest du so begeistert, wenn du wüsstest, das alles was jetzt so herrlich ist, wird in der Kluft des Todes endet. Nimmst du diese Philosophie an, dass alle unsere Bemühung im Grab endet wird. Wir Christen, nehmen nicht diese Philosophie an. Wir glauben an die Worte des auferstanden Christus, der sagte. Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt,wird leben, auch wenn er stirbt. Joh 11, 25. In dieser Nacht, seien wir voll Freude und Dankbarkeit gegen Jesus, für alles, was er für uns getan hat.
Karfreitag, der wir erleben führt uns zum Erstaunen, wie Mose auf dem Berg Sinaj von dem brenennden Busch spürte. Der gekreuzigte Jesus erweckt in uns gleichenweise das Staunen. Gott offenbart schon nicht seinen Namen, sondern er beweist uns seine Liebe. Jesus bestätigte durch seinem Tod am Kreuz die Lehre, die er predigte. Diese Lehre kann der Hochmut und die Weisheit der Welt nicht begreifen. Das Kreuz wurde das Zeichen des neuen Lebens, weil am Kreuz ein neues Leben ,,erschaffen“ ist. Die Juden und die Heiden begriffen Jesus Tod als Jesu Niederlage und ihr Sieg. Für uns Christen ist das Kreuz der Weg zu Gott, zum ewigen Leben. Das Kreuz ist das Zeichen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Was ist das Kreuz? Es ist eine unerträgliche Bürde, wenn wir es nicht aus der Liebe umarmen und annehmen können. Es ist eine schmerzliche Wunde, wenn wir es als das Werkzeug zur Weihung der Welt und uns nicht empfangen wissen. Am Karfreitag werden wir uns die Bedeutung der Wörten : dein Wille geschehe klar werden. Das bedeutet, wir sind vorbreiten auch das Kreuz des Leidens in unserem Leben zu empfangen, wenn es Gottes Wille ist. Der heilige Pfarrer Johannes Maria Vianey pflegte zu seiner Gläubigen zu sagen, wie und wo wir den Willen Gottes lernen erfüllen. Das Kreuz ist das Buch von dem wir lernen den Gottes Willen erfüllen. Das ist das gelehrste Buch.
Der Theologe W. Uhsedel sagte zu Psychologe Karl Jung in seiner Bibliotheke, als ihm das Kreuz zeigte. Das Kreuz ist für uns entscheidend, es dem Menschen hilft mit seinem Leid abzufinden. Die östlichen Menschen bemühen sich so des Leidens loszuwerden,dass sie es leugnen, die westlichen Menschen probieren es mit Drogen unterdrücken. Das Leiden aber müssen wir so überwinden, dass wir es tragen wollen. Und wie wir es tragen sollen, das können wir vom Gekreuzigten lernen. Das Kreuz ist der beste Lehrer für glückliches Leben. Der heilige Pater Pio sagte einmal. Wer sehnt sich in der Liebe zu wachsen, ist vorbereitet auch zu leiden. Die wahre Liebe existiert ohne Leiden, ohne Kreuz nicht. Wir kommen um viele Gnade, weil wir in der Liebe, abgekühlt haben. Karfreitag ist für uns ein Aufruf zu wahrer Liebe zu Gott zurückzukehren. Dann werden wir fähig auch unsere tägliche Kreuze zu tragen.
Jesus, der am letzten Abendmahl die Eucharistie eingesetzt hat, sei mit euch.
Übertragen wir uns in den Raum, wo Jesus vor zwei Tausend Jahren, seine erste heilige Messe feierte. Damals zum ersten mal klingten die Worte: Nehmt und esst, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Trinkt alle daraus das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zu Vergebung der Sünden.Tut dies zu meinem Gedächtnis. ab.
Du willst uns die Gemeinschaft mit dir schenken. Christus, erbarme dich unser.
Du bist vom Vater gesandt , um mit ihm in deinem Blut den Neuen Bund zu stiften. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns die Eucharistie geschenkt. Herr,erbarme dich unser.
Machen wir uns bewusst, was ist bei letzten Abendmahl passiert. Als er mit den Aposteln beim Abendmahl saß, wusste er , dass dieses Abendmahl sein letztes ist und dass seine Feinde ihn noch in dieser Nacht gefangen nehmen und am folgenden Tage töten. Es war ihm recht weh ums Herz. Aber er wollte sterben, um uns zu erlösen. Sein Herz war ganz voll der Liebe. Die allergrößte Liebe erwies er ihnen aber nach dem Mahle. Da nahm Jesus Brot in seine heiligen Hände, segnete das Brot, brach es und gab es seinen Aposteln. Dabei sprach er . Nehmet und esset. Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Was hat Jesus da mit dem Brot getan? Er hat es in seinen Leib verwandelt und den Aposteln zur Speise gegeben. Als er es den Aposteln reichte , war es da noch Brot? Was war vom Brot noch übrig geblieben? Das Aussehen, die Gestalt. Und was hat Jesus mit dem Wein getan? Er hat gesagt: Trinkt alle daraus, denn dies ist mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. War in dem Kelch noch Wein , als die Apostel daraus tranken? Was war davon nur übrig geblieben? /Das Aussehen, die Gestalt/.Auch der Geruch und Geschmack war noch derselbe wie früher: aber es war kein Wein mehr sondern das Blut Jesu Christi.Welchen Auftrag hat Jesus beim letztem Abendmahle den Aposteln zuletzt gegeben? /Tut dies zu meinem Gedächtnis/. Was sollten die Apostel tun? Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi verwandeln und es den Gläubigen zu essen und zu trinken geben. Woher hatten die Apostel die Macht, die Gewalt, Brot und Wein zu verwandeln? Jesus gab sie ihnen als er sagte: Tut dies zu meinem Gedächtnis. Hat also der Auftrag Jesu: Tut dies zu meinem Gedächtnis nur den Aposteln gegolten? Nein auch ihren Nachfolgern, den Bischöfen und Priestern. Wann tun die Bischöfe und Priester das? Bei der hl. Messe, wenn er über die Hostie spricht- Das ist mein Leib, Was wird in diesem Augenblick aus der Hostie/Brot/Leib Jesu Christi/.Was tut jetzt der Priester, weil er jetzt den Leib Jesu Christi in der Hand hält. Er hebt den Leib Jesu Christi empor, damit alle ihn sehen und anbeten. Wie beten wir dabei? Jesus dir lebe ich, dir sterbe ich, dein bin ich im Leben und im Tod. Oder. Sei gegrüßt o wahrer Leib Jesu, der für mich geopfert worden ist. Wie beten wir , wenn der Priester den Kelch hebt? Jesus sei mir gnädig, Jesus sei mir barmherzig, Jesus verzeih mir meine Sünden. Sei gegrüßt o kostbares Blut Jesu Christi, das für mich am Kreuz vergossen worden ist, in tiefster Demut bete ich dich an. Nach der heiligen Wandlung denken weiter daran , was jetzt auf dem Altar ist. Was denn? Der Leib und das Blut Jesu Christi. Wenn wir auf einem Bild schauen, wo Jesus aufgemalt ist, sagen wir. Das ist Jesus Christus. Aber ist das wirklich Jesus Christus? Ist es sein wahrer Leib? Nein, das ist nur eine Abbildung des Leibes Jesu Christi. Auf dem Altar, aber ist es anders. Da ist nach der heiligen Wandlung der wahre , wirkliche Leib Jesu Christi.Unter welcher Gestalt ist aber der Leib Jesu Christi verborgen?Unter der Gestalt des Brotes. Im Kelche ist nach der Wandlung das wahre und wirkliche Blut, das nämliche Blut, das ihm bei der Geißelung und bei der Kreuzigung aus so vielen Wunden geflossen ist. Unter welcher Gestalt ist aber das heiligste Blut Jesu Christi verborgen? Unter der Gestalt des Weines.
Heute am Gründonnerstag machen wir bewusst, was für einen Wert für uns das Sakrament des Altares hat. Das ist nur dann möglich, wenn wir glauben, dass es eine andere Welt gibt, nicht nur die irdische Welt und wenn wir die Interesse haben, in dieser Welt leben. Das Sakrament des Altares soll soll uns helfen, in diese übernatürliche Welt kommen. Vergessen wir nicht, und lehnen wir leichtsinnig nicht ab, was uns Christus anbietet.
Da uns Christus seine Liebe zugesagt hat, dürfen wir in seinem Namen wagen, den Vater zu bitten.
Der sein Leben für uns hingab, will uns auch seinen Frieden schenken. Ihn, der uns liebt, bitten wir.
Selig, die in der Liebe bleiben und als seine Freunde befunden werden.
Jesus, der zu Judas sprach. Du sagst es, sei mit euch.
Oft treffen wir uns mit der Ansichten, dass das Schicksal, das auf uns wartet, verfehlt uns nicht, oder hören wir, wie es ihm bestimmt ist. Auch heutige Evangelium spricht über Fatalität, aber es löst sie anders, wie wir das erwarten würden.
Jesus, du hast die Enttäuschung und Verrat erlebte. Herr, erbarme dich unser.
Du hast sein Leben für uns hingab. Christus, erbarme dich unser.
Du hast Judas vor seinen Verrat warnte.Herr, erbarme dich unser.
Von Sohn des Mensche also von Jesus, schrieben, schrieben die Propheten des Alten Testamenten. Hauptsächlich der Prophet Jesaja, der fast 800 Jahre vor Jesus Geburt lebte. Er schrieb von zukünftigen Messias diese Worte: Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel./Jesaja, 50, 6/. Solche ,,Orte“ im Alten Testament, die sich auf Jesus beziehen ein paar Zehenten ist. Wir nennen sie,, messianische“ Prophezeiungen. Ihre Prophezeiungen bis aufs Tüpfelchen wurden erfüllt. Es konnte scheinen, dass auch Verrat von Judas, durch die Propheten, als ob eingeplant wurde, und Judas hatte eigentlich nicht zur Wahl und er musste verraten. Wenn es wirklich so wäre, von Judas wäre ein Held, weil er Jesus seine Sendung helfen würde. Wir aber kennen die Wahrheit von dieser Hilfe. Judas hatte den freien Willen, er hat sich selbst entschlossen, was er machen wird. Er hat sich frei entschieden Jesus zu verraten. Also von einem Schicksal, keine Rede kann sein.Jesus wusste das, er machte alle, auch Judas darauf , was wartet auf einem Menschen, der Gott verriet. Für ihn wäre besser ,wenn er nie geboren wäre. Mt 26, 24. Auch uns bedroht, dass wir Jesus verraten werden, dass wir ihn ablehnen. Was sollen wir dagegen tun? Lieben wir Jesus, verlieren wir nicht die Liebe zu Jesus und werden wir ihn nie verraten.
Damit wir nicht in unserer Sünde sterben, wollen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Jesus Christus , den seine Feinde nicht verstanden, wurde am Kreuz erhöht. Um seinen Frieden wollen wir bitten.
Selig, die Christus hören und ihm folgen dorthin, wo er zur Rechten des Vaters.
Jesus, der antwortete, der ist es, dem ich den Bissen, wenn ich ihn eingetaucht habe, er sei mit euch.
Der größte Schmerz einer Mutter oder eines Vaters, ist der Verrat ihrer eigenen Kinder. Am meisten leiden die kinder, die eigenen Eltern verraten haben. Der Verrat, dieses Wort resoniert fast in jedem Gedanken heutiges Evangelium. Jesus sagte:Einer von euch wird mich überliefern.
Jesus, du warst traurig, denn du wusstest, Judas wird dich verraten. Herr, erbarme dich unser.
Du schaust in das Innere eines jeden Menschen,Christus erbarme dich unser.
Du bist gerechter Richter, der die Guten belohnt, und die Bösen bestraft. Herr, erbarme dich unser.
Der Verrat ist die Verletzung des Vertrags zwischen zwei Partnern. Die ganze Heilige Schrift erzählt vom Vertrag zwischen Gott und Menschen. Der Vertrag war zwischen Gott und Abraham. Die Nachkommen des Abrahams verpflichteten sich das Gesetz des Herrn einzuhalten. Gott verpflichtete sich um das Volk sich kümmern, beschützen es, hilft ihm. Die Juden aber untreu diesem Vertrags wurden, durch Götzendienst, Sünde… Gott aber vergaß nicht auf einen Teil des Vertrages. Er sandte den Erlösers. Und das war Jesus Christus. Aber wir sehen, dass die Menschheit sich nicht änderte. Auch Jesus wurde verraten. Nicht durch seine Feinde, sondern durch seine Nächsten. /Judas, Petrus/. Der Evangelist schreibt nicht, wenn Judas Jesus verraten wegkam, es war schon der Abend. Er schreibt wortwörtlich. Es war aber Nacht. Bei der Schöpfung der Welt, sagte Gott;Es werde Licht und es ward Licht. Und wenn der Mensch Gott verriet, fiel er in die ,,Nacht“. Und was noch schlimmer ist, unser Verrat, kann zum Verrat auch andere Menschen hinzuführen. Petrus verleugnete Jesus, drei mal noch vor dem Sonnenaufgang. Der Verrat verursacht immer das Leiden und zeugt weiteren Verrat und dieser wieder weiteren. Judas verriet zuerst Jesu Lehre, dann selbst Jesus und letzlich sein eigenes Leben. Den kleinen und großen Verrätern weichen wir nicht, aber wenn dazu kommt, dann nehmen wir das Beispiel vom heiligen Petrus. Er bedauerte seinen Verrat und kam zu Jesus zurück.
Wir dürfen die Worte verwenden, die schon Jesus zum Beten verwendet hat. Darin können wir alle unsere Bitten unterbringen. Vater unser…
Jesus fordert uns auf, uns mit unseren Mitteln dafür einzusetzen, dass unsere Welt den Frieden widerspiegelt, den er uns geschenkt hat.
Selig, die zum Herrn kommen und Hilfe finden auf dem Weg des neuen und ewigen Lebens.
Jesus, der sprach: lass sie mit Frieden! Mag es gelten für den Tag meines Begräbnisses.
Manchmal wenn uns schlecht geht, hilf uns ein guter Freund. Der Freund versteht uns oft besser, als unsere eigene Familie. Davon wusste auch Jesus, darum kommt er, damit er sich bei seinem Freund Lazarus stärkt.
Herr Jesus, du bist den Weg des Todes um des Lebens willen gegangen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast alle Menschen in deine Nachfolge gerufen. Christus, erbarme dich unser.
Du kanntest den Tag deines Todes und Begräbnisses. Herr, erbarme dich unser.
Jesus wusste, was auf ihn in Jerusalem. Wunderen uns nicht, dass er seine Nächsten besucht. Er kommt, damit er bei ihnen ein bisschen ausruht, damit sie sich gegenseitig erfreuen. Davon wie große Ehre drei Geschwister spricht der Fakt, dass Maria nicht zögerte, Jesus Füße mit einem wohlriechenden Öl zu salben. Warum legt uns die Kirche gerade dieses Geschehnis? Die Kirche kennt gut den Wert der Freundschaft. Diesen Wert kennt sogar selbst Gott. Die Kirche will uns auf diesen Wert aufmerksam machen. Leben wir uns in die Situation, die im Haus des Lazarus, herrschte. Martha kümmert sich, dass den Gästen nichts fehlt. Maria bringt das Geschirr mit kostbarem Öl. Judas ärgert sich wegen Geld. Lazarus spricht allen von seinem Tod und davon wie Jesus ihn erweckte auf. Die Pharisäer flüstern sich zueinander. Wir müssen beide töten. Jesus und auch den Lazarus.Wir wollen unter Jesus Freunde gehören. Wie ihre Freundschaft Jesus gegenüber Maria, Martha und Lazarus zeigten, ist ein Rezept/Beispiel/ auch für uns. Haben wir keine Angst, ergießen kostbares Öl unserer Zeit auf die Füße des Menschen, der uns braucht, kümmern wir um die Gäste, die uns der Herr in unser Leben sendet, und fürchten wir nicht davon zeugen wie Lazarus, was Gott in unserem Leben vollbracht hat. Auch das sagt uns das heutige Evangelium. Die Freundschaft, Liebe, und die Opferbereitschaft hilft uns erlöst werden.
Jesus Christus, hat uns aufgetragen nach dem Willen des Vaters zu leben. Deshalb wagen wir zu sprechen.
Die Gott suchen mit dem ganzen Herzen, werden seinen Frieden finden. Wir bitten den Herrn.
Selig die Christus nachfolgen und den Schatz des Himmels gewinnen.
Wir wollen nun besprechen, wie ihr beim Sakramente der Buße die fünf Stücke verichten soll.
Das Gebet zum Heiligen Geist. Vor allem, müssen wir wissen, das wir Gewissenforschung nicht aus eigener Kraft verrichten können. Wir brauchen dazu den Beistand des Heiligen Geistes. Im Gebet zum Heiligen Geist bitten wir den Heiligen Geist um zwei Dinge: 1.dass er unseren Verstand erleuchte, damit wir unsere Sünden recht erkennen; 2. dass er unseren Willen bewege. Wir müssen ja unsere Sünden auch bereuen , einen guten Vorsatz fassen und uns wirklich bessern, aufrichtig beichten und die Genugtuung verrichten. Dazu brauchen wir guten Willen. Diesen guten Willen erbitten wir vom Heiligen Geiste: er möge unseren Willen bewegen bewegen, dass er sich von der Sünde ganz abwendet und sich zur Besserung und zur Beichte entschließt. Wenn wir das Gebet zum Heiligen Geiste gebetet haben, erforschen unser Gewissen. Bevor wir von der Gewissenforschung sprechen, fragen wir uns: Was ist denn eigentlich das Gewissen? Wir müssen uns jeden Tag entscheiden, ob wir dies oder jenes tun sollen oder nicht. Ihr findet z. B. in eurem Zimmer hinter einem Kasten zwei Euro. Ihr seid allein, niemans sieht euch. Jetzt müsst ihr euch entscheiden, ob ihr es behaltet oder den Eltern abliefert, denn die haben es offenbar verloren. Da steht euch nun deutlich vor Augen. Wenn ich das behalte, ist es unehrlich und so schlecht wie ein Diebstahl ; wenn ich es den Eltern abliefere , handle ich ehrlich und gut. So geht es in einer Menge anderer Dinge. Das ist gut, das soll ich tun, das ist schlecht, das darf ich nicht tun. Wie nennt man diese Erkenntnis? /Das Gewissen/. Wenn ihr dem Gewissen folgt, wenn ihr also z. B. jenes Geldstück, das ihr hinter dem Kasten gefundet habt, den Eltern gebt, sagt euch nachher das Gewissen: Du hast recht gehandelt und ihr seid froh und beglückt. Wenn ihr aber dem Gewissen nicht folgt, wenn ihr jenes Geldstück behaltete, sagt euch euer Gewissen. Das war schlecht und ihr seid im Innern unruhig. Manchem, der etwas Böses verübt hat , lässt das Gewissen Tag und Nacht keine Ruhe. Vor der Tat zeigt uns also das Gewissen, was gut ist und schlecht ist, und nach der Tat lobt uns und tadelt es uns. Was ist also das Gewissen? Man könnte sagen. Es ist ein inneres Licht, das uns zeigt , ob das was wir tun , gut oder böse ist. Oder Gewissen ist die Erkenntnis ob das was wir tun gut oder böse ist, und ein gewisser Drang , das Gute zu tun, das Böse zu meiden. Das Gewissen haben alle Menschen.Auch unter den wildensten Völkern findet sich das Gewissen. Die Wilden haben zwar nur ein sehr rohes und fehlerhaftes Gewissen, aber sie erkennen doch auch, das es Gutes und Böses gibt, dass man Gute tun und das Böse lassen soll. Das Gewissen liegt schon in der Natur des Menschen. Der Mensch hat es sich nicht selbst gegeben, sonder von Gott erhalten. Gott hat es in die Natur des Menschen hineingelegt. darum nennt man es auch oft die Stimme Gottes. Wenn wir dem Gewissen dem Gewissen folgen, zeigt es uns immer deutlicher, was Gott von uns will, es wird immer feiner und zarter.Wie nennt man einen Menschen, der seinem Gewissen immer folgt in dem das Gewissen fein und zart ist?/Gewissenhaft/.Wie wird aber das Gewissen werden, wenn man ihm gar nicht folgt? / Es wird grob und undeutlich worden; man merkt dann kaum mehr , dass das was man tut, böse ist. Wie nennt man einen Menschen, in dem das Gewissen schon ganz abgestumpft ist, weil er sich darum lange nicht gekümmert hat? / Gewissenlos/. Wir dürfen aber nicht glauben, dass ein solcher Mensch gar kein Gewissen mehr hat.Das Gewissen ist noch da, der Mensch, der Mensch bemerkt es nur nicht recht. Manche möchten das Gewissen das Gewissen gar gerne los werden, damit es sie bei ihrem schlechten Tun nicht störte und ihnen keinen Vorwurf machte. Aber man kann es nie ganz wegbringen. Eine Zeit lang ist es verdunkelt, aber auf einmal wird es dem bösen Menschen wieder ganz klar; Du gehst auf bösen Wegen! Besonders beim Sterben wird es dem Sünder ,oft recht klar, wie sehr es gesündigt hat. Noch klarer wird es ihm nach dem Tode beim Gerichte werden.
Jesus, der wußte,dass die Juden ihn töten wollen,sei mit euch.
Der Evangelist Johannes schreibt, dass Hohepriester Kajaphas prophezierte, dass Jesus sterben soll, damit er die Kinder Gottes, die zerstreut waren zusammenbrächte.Vergleiche Joh 11,51-52. Und wirklich er prophezierte sehr richtig, Gott verwendete ihn als der Dolmetscher seiner Absichten.
Jesus, du kamst, um uns freizumachen. Herr, erbarme dich unser.
Du willst uns helfen, die Wahrheit zu erkennen. Christus, erbarme dich unser,
Du hast uns erlöst von der Knechtschaft der Sünde. Herr, erbarme dich unser.
Das ,was der Mensch, von Gott trennt ist die Sünde. Durch die erste Sünde störte sich die Einheit zwischen Gott und den Menschen. Durch die Sünde verliert der Mensch die Gemeinschaft mit Gott, verliert das Paradies. Und in der Beziehungen gegenseitig/auch zwischen Adam und Eva/ kann man das erste Anzeichen der Trennung sehen: Da sprach Adam. Die Frau, die du mit beigesellt hast.sie hat mir von dem Bau gegeben und do habe ich gegessen. Gen 3, 12. Noch handfester sehen wir die Trennung bei dem Brudermord Abel. Gott aber weiß, dass der Mensch durch sein Tun nie zur Einheit gelangen würde. Zur Einheit sandte darum seinen Sohn. Damit wir durch sein Opfer ein Leib und ein Geist werden. Jesus Opfer am Kreuz vereinigt uns. Er stirbt für alle Menschen. Vor dem Vaterunser: beten wir: Wir heißen Kinder Gottes, und sind wir auch. Die se göttliche Sohnhaft ist das Ergebnis des Karfreitags. Der Baum der im Paradies war der Baum der Trennung wurde in Christus Kreuz der Baum der Vereinigung.
Antoine de Saint Exupery sagte. Lieben, das bedeutet nicht an sich schauen, sondern zusammenschauen in dieselbe Richtung. Bitten wir, damit Christus Opfer uns zu einem Leib und zu einem Geist macht. Damit an uns Christen sehen kann, dass wir eine große Familie sind und wir schauen in dieselbe Richtung.
Jesus spricht: Alles,was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. In dieser Zuversicht wollen wir gemeinsam und füreinander beten , wie Er es seinen Jüngern gelehrt hat…
Wo ein Klima der Liebe und ein Klima des gegenseitigen Verstehens und der Vergebung herrscht , da kann auch Friede werden. Jesus will uns diesen Frieden Schenken. Um diesen Frieden bitten wir.
Christus spricht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind , da bin ich mitten unter ihnen.
Jesus, der sagte zu den Juden. Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt, für welches Werk unter diesen steinigt ihr mich?, sei mit euch.
Der Streit zwischen Jesus und den Pharisäer ist klar. Jesus behauptet, dass er Gottessohn ist. Die Pharisäer lehnte diese Behauptung ab. Sie hielten diese Behauptung für die Lästerung. Jesus beruft sich auf seine Werke, die klar davon zeugen, dass er Gottes Sohn ist. Leider, dieses Argument nahmen die Pharisäer nicht an.
Jesus, du kamst als Zeuge göttlicher Liebe. Herr, erbarme dich unser.
Du wolltest in deiner Liebe bei uns bleiben. Christus, erbarme dich unser.
Du führst uns die Kraft des Geistes. Herr, erbarme dich unser.
Turbio Alfonso Mongrovejo gehörte zu den bedeutendnsten Kirchengestalten der Neuen Welt. Während seine r 27 jährigen Amtszeit als Erzbischof von Lima reformierte er erfolgreich das geistliche und das bürgerliche Leben im ganzen Land.Er widmete sich unermüdlich und aufopferungsvoll den Indianern, zivilisierte und bekehrte ganze Stimme und schützte sie gegen böswillige Unterdrücker. Toribio gilt als der Organisator der peruanischen Kirchen, Schulen, Klöster und Hilfseinrichtungen für Kranke, Bedürftige und Jugendliche errichten Er hielt 13 Diözesansynagoge und drei Provinzialkonzile ab, von denen das erste 1582 richtungsweisende Bestimmungen für das kirchliche Leben im gesamten südamerikanische Raum erließ. Toribio war am 16. November 1538 in dem Ort Mayorga in der nordwestspanischen Diözese Oviedo als Sohn einer vornehmen, christlichen Familie geboren worden. Nach dem Studium der Rechte in Valladolid und Salamanca ernannte ihn König Philip II, der von seiner Gelehrtheit gehört hatte, 1575 zum Inquisitor in Granada und nur vier Jahre später zum Erzbischof von Lima. Toribio von dem, er habe 800 000 Menschen gefirmt, starb auf dem Rückweg von einer beschwerlichen Visitationsreise un ein entlegenes Indianerdorf am 23.März 1606. Die Reliquien der Erzbischofs, der 1726 heiliggesprochen wurde, befinden sich in der Kathedrale von Lima. In Peru genießt Toribio bis heute sehr große Verehrung.
Wir haben das Licht des Glaubens empfangen, damit es unsere Herzen erleuchte. Durch diesen Glauben beten wir zum Vater.
Wenn wir den Herrn erwarten mit dem Licht seiner Gnade, wird er uns aufnehmen in seinen Frieden. Wir bitten ihn.
Selig, die bereit sind für den Herrn und mit ihm eingehen zur Hochzeit.
Die Geschichte gab einigen Persönlichkeiten das Beiwort „groß“. Wir kennen Petrus III, der Große – der König von Aragon (1239-1285), Petrus I, der Große – der russische Zar (1672-1725) und wie können noch erwähnen Katharina, die Große – eine russische Zarin (1729-1796).
Aber auch die Kirche gab das Beiwort „groß“ einigen Heiligen,
zum Beispiel dem Hl. Basilius, dem Hl. Leo, dem Hl. Gregor, dem Hl. Albert. Das Wort „groß“ bedeutet, das nicht nur groß ist, sondern auch bedeutend. In mehreren Sprachen wird die Woche, die mit dem Palmsonntag beginnt, als Große Woche bezeichnet, weil in dieser Woche große „Ereignisse“ passiert sind. Niemand von den Menschen gab aber Jesus das Beiwort „groß“ und doch hat die Woche, in der wir uns an das Leiden Jesu erinnern in mehreren Sprachen das Beiwort „groß“. Die Leidensgeschichte, auch Passionsgeschichte genannt, ist einen Teil der Liturgie des Palmsonntags. Der Evangelist Mark betont besonders die Verlassenheit und das Schweigen von Jesus. Jesus erlebte das, auch schon damals, als er seine Stadt Nazaret besuchte, wo er nicht angenommen wurde. Die größte Verlassenheit erlebte er im Garten von Gethsemani und schließlich am Kreuz. In der Markuspassion heißt es: Da verließen ihn alle und flohen. Seine Verlassenheit kann man auch aus den Worten von Jesus spüren: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Jesus schwieg während des Verfahrens vor Gericht und auf dem Weg nach Kalvaria. Der Evangelist Markus will auch darauf hinweisen, dass die messianische Sendung eine andere war, als sie sich die Welt erwartet hat.
Die Größe der Tage der Karwoche soll sich in unseren konkreten Taten und Worten zeigen. Dieses dichte liturgischen Geschehens der Karwoche soll uns näher zu Jesus führen. Jesus starb am Kreuz für uns. Wie antworten wir darauf? Es soll uns bewusst werden, dass Jesus seinen Tod freiwillig für uns erlitten hat, um für uns das ewige Heil zu erlangen. Je aktiver wir an diesem Geschehen der Karwoche teilnehmen, umso mehr werden wir uns freuen, wenn Jesus uns nach seiner Auferstehung zu Ostern zuruft: Der Friede sei mit euch!
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht sehen, sagte Jesus. Er ist mit euch.
In einem Buch habe ich einen ähnlichen Satz gelesen. Wir müssen immer von Herzen beginnen. Verhärtet eure Herzen nicht wie in Meriba. Durch die Worte des Psalmisten werden wir zur Umwandlung unseres Herzens aufgefordert.
Jesus, du hast den Weg der Wahrheit gezeigt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns zu Zeugen deines Wortes und deines Lebens gemacht. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns Anteil an deinem göttlichen Leben angeboten.
Im Verse vor dem Evangelium haben wir die Aufforderung des Psalmisten. Verhärtet euer Herz nicht … als ob würde er zu uns sagen. Macht eure Herz nicht zu steinern. Die steinernen Herzen könnten wir zu den Steinen vergleichen, die die Juden aus dem Boden erhoben, damit sie Jesus steinigen. Der Ausdruck ,da hoben sie Steine auf- bedeutet auch, sie hoben die Herzen auf. Sie hoben ihre steinernen Herzen gegen Jesus auf, gegen die Wahrheit, die er ihnen verkündete, dass er der Gottes Sohn ist. Und was machte Christus? Jesus aber verbarg sich und verließ den Tempel. Vergleich Joh 8,59.
Der Psalmist fordert uns heute auf, dass wir nicht mit den Ohren hören, sondern mit dem Herzen.Ach würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!. Verhärtet euer Herz nicht wie in Meriba. Ps 95,9. Mit dem Herzen zu hören bedeutet. sein Herz zu öffnen, und sich bemühen nicht sich selbst zu hören, sondern den, der zu uns spricht. Und durch das Herz spricht zu uns Gott. Wie? Es ist gerade die Sprache des Gewissens. Wenn wir die Stimme des Gewissens nicht hören, das ist das Zeichen dessen, das unser Herz ist Herz ist hart. Es ist fähig in sich nichts einlassen. So wie ein Stein ist nicht fähig in seine Tiefe einen Tropfen Wasser anzunehmen. So das harte Herz ist nicht fähig einen Tropfen Gottes Liebe anzunehmen. Christus lad uns unsere verhärtete Herzen zu ändern.
Da Christus uns das neue Leben geschenkt und die neue Welt verheißen hat, wagen wir zum Vater zu beten.
Was wir als die Frucht unseres Lebens erhalten werden, ist uns noch verhüllt. Um den Frieden müssen wir allzeit beten.
Selig sind die, die Christus nachfolgen und in die neue Welt eingehen dürfen, die er uns bereiten wird.
Jesus Christus, der zu den Juden sprach: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger, er sei mit euch.
Der heilige Augustinus beschreibt in seinem Buch ,, Bekenntnisse“ seinen Kampf vor seinem Bekehrung: Ich saß in einem Garten, als ich die Worte hörte. ,,Nimm und lies“.Diese Worte wiederholten sich. Ich habe niemanden gesehen. Ich erklärte das so, dass Gott mir ordnet, dass die Heilige Schrift aufschlagen, und liest die Stelle, die ich finde. Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger und ihr werdet die Wahrhaft erkennen und die Wahrhaft wird euch freimachen.
Jesus, du gibst Leben, das hinüberreicht in Gottes Welt. Herr, erbarme dich unser.
Du bist gekommen als der Stammvater eines neuen Menschengeschlechtes. Christus erbarme dich unser,
Du kamst zu unserer Rettung und hast uns zur Gnade berufen.
Jesus adressiert seine Worte die Juden, die an ihn glaubten . Aber wir sehen, dass es nicht genug ist nur zu glauben. Es ist notwendig in seinem Wort zu bleiben. Das Ergebnis der Aufnahme Jesus Wortes in unser Leben ist das Erkenntnis der Wahrheit: Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch freimachen. Joh 8,31.
Was bedeutet in seinem Wort zu bleiben? Vor allem aneignen es, aufnehmen es in unser Leben. Durch sein Wort unseren Glauben bestärken. Die Wahrheit erkennen bedeutet, erkennen die Dingen, so wie sie sind. Wenn sie gut sind, erkenne sie wie die guten, wenn die böse sind, erkennen sie wie die bösen. Die Wahrheit wird euch frei machen.Um welche Freiheit geht es? Das ist die Freiheit von der Sünde. Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht. Joh 8,34 Heute, können wir in der Welt das Gegenteil dessen sehen. Ich bin frei und darum mache ich, was ich will. Ich kann sündigen, doch ich bin frei. Wirklich bin ich damals frei? Das Wesen der Freiheit ist die Liebe. Zu wahrer Freiheit ,,heranarbeiten wir uns nur dann, wenn wir die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit erkennen, wenn wir in Christus Wort bleiben.
Gott schenkt sich denen, die glauben. So dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Christus hat unsere Leiden auf sich genommen. Sein Kreuz ist unser Frieden, Deshalb betten wir voll Vertrauen.
Selig, die glauben und im Himmelreich mit Gott zu Tisch sitzen werden.
Jesus, der uns auffordert: Bleibt in meiner Liebe! Er sei mit euch.
Eröffnungslied: Gott wir kommen heut in dein Haus. Nr 47/3. Teil -1 Str
Begrüßung durch den Priester
Liebe Schüler und Schülerinnen, liebe Lehrerinnen! Ich möchte euch alle recht herzlich zum heutigen Gottesdienst begrüßen. Wir wollen von Jesus lernen. Jesus ist unser bester Lehrer und er lehrt uns, wie wir richtig leben sollen. Er hat uns ein Beispiel gegeben, wie die richtige Liebe sein soll.
Einführung in das Thema „Die Liebe tun“ – Fragen zum Einstieg:
Wen haben wir im Herzen mitgebracht?
Gott schenkt seine Liebe, wir müssen sie nicht verdienen – großes Herz herzeigen.
1. Guter Gott, wir sind lieblos. wenn wir lügen oder jemanden etwas vormachen- (Ein Stück vom Herzen abreißen) Herr erbarme dich-
2. Guter Gott, wir sind lieblos, wenn wir jemanden aus unserer Gemeinschaft ausschließen oder über andere schlecht reden. (Ein Stück vom Herzen abreißen) Herr erbarme dich-
3. Guter Gott, wir sind lieblos, wenn wir über sie Macht ausüben und bestimmen wollen. (Ein Stück vom Herzen abreißen) Herr erbarme dich-
Vergebungsbitte
Tagesgebet
Guter Gott! Du siehst in unser Herz. Du kennst es und weißt, was wir denken und fühlen. Du weißt um all das Gute in uns, aber auch um das was dunkel und schlecht ist. Du nimmst uns an, so wie wir sind, weil du uns von Herzen liebst, durch deinen Sohn, Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
Lesung: Geschichte mit verteilten Rolle lesen:
Prinz Liebreich
Es waren einmal ein König und eine Königin, die einander sehr lieb hatten. Als ihnen ein Kind geschenkt wurde, war ihre Freude sehr groß. Sie beschlossen, das Kind „Liebreich“ zu nennen. Dieses Kind sollte alle mit Liebe beschenken – was ja das Wichtigste ist.
Und so war es auch, denn Liebreich war wirklich ein Kind voller Liebe. War jemand traurig, so tröstete er ihn und Arme beschenkte er. Allen machte er große Freude. Als er erwachsen geworden war, bat er seine Eltern: ,,Lasst mich fortziehen und sehen, wie es anderswo ist“. Die Eltern antworteten : „Geh nur!“ Sie wussten, dass die Liebe eines Tages in die Welt hinausziehen wird. So ritt Liebreich fort, bis ans Ende der Welt. Dort waren die Menschen sehr arm, hatten keine Häuser zum Wohnen, keine Betten zum Schlafen, kein Brot zum Essen. Hier will ich bleiben, dachte Liebreich. Ich werde die Menschen lehren, Häuser zu bauen, Betten zu zimmern und Getreide anzubauen, um daraus dann Brot backen zu können. Und auf die Gesichter der Kinder will ich Freude zaubern. Er blieb und verwandelte die Städte und Dörfer, die Menschen und die Tiere. Liebreich half, Häuser zu bauen, Gärten zu pflanzen, er leitete Wasser über das trockene Land, sodass Getreide und Früchte wachsen konnten. Hunger und Not fanden ein Ende und die Kinder lernten wieder das Lachen. Doch es gab auch Menschen, die finster geblieben waren. Sie waren böse und beschlossen, den Prinzen zu töten. Also lauerten sie ihm auf, packten ihn und und warfen ihn in einen tiefen Brunnen. Da gab es ein großes Weinen und Jammern unter den Menschen. Dem König und der Königin brachte ein Bote die traurige Nachricht, dass ihr Sohn tot war. Diese trösteten die Leute: „Weint nicht! Lasst uns ein Fest feiern, denn unser Sohn ist nicht tot. Er lebt!“ Die Menschen schüttelten traurig den Kopf und meinten, das Königpaar wäre verrückt geworden. Doch da stand Prinz Liebreich heil, gesund und lebendig da. Die Eltern schlossen ihn freudig in die Arme. Die Menschen dachten zu träumen und fragten: „Wie gibt es denn das?“ Da lächelte der König und meinte: „Ihr habt eines vergessen: Wer die Liebe tut, kann nicht sterben. So wie Liebreich lebt, wird jeder leben, der reich an Liebe ist.
(Nach Dr. M. Nemetschek)
Zwischengesang: Gib mir Liebe ins Herz Nr. 53-2 Str.
Evangelium : Joh 15, 9-14
Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen ist. Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freude, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Predigt
Liebe Schüler und Schülerinnen!
Vor dem Evangelium habt ihr die Geschichte von Prinz Liebreich gehört. Er stammte aus einer königlichen Familie. Er hatte wirklich ein gutes Herz und er wollte den Menschen helfen. Warum wollte er den Menschen helfen? Weil er alle Menschen liebte. Ihn liebten leider nicht alle Menschen. Böse Menschen, warfen ihn in einen tiefen Brunnen. Fast alles, was ihr von Prinz Liebreich gehört habt, können wir auf Jesus beziehen. Auch er liebte die Menschen und auch er half den Menschen. Am Ende der Geschichte von Prinz Liebreich sagte der König: „Wer die Liebe tut kann nicht sterben!“ Wie sollen wir das verstehen? Wer die Liebe hat, ist mit Jesus verbunden. Jesus ist nicht nur Mensch, sondern auch Gott. Und wenn wir so mit Jesus verbunden sind, können wir nicht wirklich sterben. Liebe Kinder, ich wünsche euch, dass ihr immer in euren Herzen genug Liebe habt, dann werdet ihr auf ewig mit Jesus leben.
Fürbitten:
1.Kind, Herr, du hast uns Hände geschenkt. Diese können schlagen, verletzen… aber auch helfen, trösten und heilen. Hilf uns, mit unseren Händen Gutes zu tun, wie du es getan hast.
2. Kind : Herr, du hast uns Ohren geschenkt. Hilf uns, damit zu hören, wenn jemand um unsere Hilfe bittet.
3.Kind: Herr, du hast uns Augen geschenkt. Lass uns damit die Nöte der anderen erkennen.
4.Herr, mit unserem Mund können wir sprechen. Wir sagen so schnell Worte, die andere verletzen, sie traurig machen. Hilf uns, durch unsere Worte, anderen Freude zu bringen.
5. Herr, du hast uns ein liebendes Herz geschenkt. Lass uns diese Liebe auch an andere weitergeben und andere spürbar machen.
Lied zur Gabenbereitung Wenn das Brot, das wir teilen.
Heilig
Vater unser
Lamm Gottes
Kommunion- instrumental Eva und Stella
Gebet nach der Kommunion:
Gebet nach der Kommunion:
Gelesen von Kindern:
Herr mache mich zum Werkzeug deines Friedens:
dass ich Liebe bringe, wo Hass ist:
dass ich verzeihe, wo Schuld ist:
dass ich Frieden bringe,
wo Streit und Uneinigkeit sind,
dass ich die Wahrheit bringe,
wo jemand nicht mehr weiter weiß;
wo jemand traurig ist.
wenn wir vergeben, wird auch uns verziehen,
und wenn wir sterben, werden wir ein neues Leben bekkommen.
(Text: Hl.Franziskus)
Schlussgebet
Einladung zum Palmsonntag
Segen:
Schlusslied: Jesus deine Nähe macht mich froh 2 Str. Nr.45
Jesus der sagte, wohin ich gehe, dahin könnt ihr nicht kommen,er sei mit euch.
Im Evangelium sind wir die Zeugen des Gesprächs Jesus mit den Pharisäer. Jesus sagt zu ihnen, dass er weg geht, und wohin er geht, dort sie können nicht kommen. Es scheint,als ob Jesus ihnen das Heil verhindern wollte. Jesus sagt ihnen auch warum sie nicht kommen können, wo er ist. Der Grund ist die Sünde, in der sie sterben, wenn sie nicht glauben.
Jesus, du bist gekommen, uns den Quell göttlichen Lebens zu öffnen. Herr, erbarme dich uns.
Du schenkst Leben, das hinüberreicht in eine neue Welt. Christus,erbarme dich unser.
Du hast für alle Menschen das Heil verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Wir kennen sehr gut die Gesinnung der Pharisäer. Und bei dieser Gesinnung glauben, dass irgendeiner Mensch- Jude Gott ist, dass eben er der verheiße Messias ist. Das bedeutete für sie die völlige Umkehr, nicht nur um 180 Graden, sondern um 360 Graden. Wir können sagen, dass, das etwas unmöglich ist. Und doch Jesus fordert sie zum Glauben auf. Uns brachten diesen Glauben die Missionäre und wurde uns Dank Gott bis heute bewahrt. Wir können sagen, dass für uns normal ist, dass Jesus Gott ist. Jesus ist Gott, aber wie viel ich das leben. Glaube an Gott kann nicht tot bleiben, sondern er führt zur völligen Umkehrung. In der Alten Testament haben wir schon die Geschichte gehört, wie die Schlangen die Juden bissen, weil sie gegen Gott, murmelten. Auf die Fürbitte von Mose, Gott ordnete ihn an, einen kupferne Schlange anzufertigen und wenn ein gebissener Mensch auf die kupferne Schlange anschaut, wird genesen werden. Zur solchen Schlange können wir unseren Glauben vergleichen, zum diesen Glauben, forderte Jesus die Pharisäer, zu diesem Glauben fordert Jesus auch uns auf. Das ist der Glaube, der heilt. Er heilt unsere Beziehungen, unsere Einstellungen, Anschauungen, unsere Denkweise. Ohne Glauben können wir nicht zu Gott kommen.
Beten wir nun gemeinsam das Gebet, das Jesus uns hinterlassen hat.
Jesus fordert uns auf , uns mit unseren Mitteln dafür einzusetzen, dass unsere Welt den Frieden widerspiegelt, den er uns geschenkt hat.
Christus ist das Licht, das die Völker erleuchtet!
Als der verlorene Sohn in sich und nachdachte, fasste er auch einen guten Vorsatz. Welchen? Zum Vater zurückzukehren und ihn um Verzeihung zu bitten. War es ihm mit diesem Vorsatz ernst? Woraus sieht man, dass es ihm ernst war? Daraus, dass er sich wirklich aufmachte und zum Vater zurückkehrte. Welchen Vorsatz musst ihr fassen, wenn euch Gott verzeihen soll? Den Vorsatz nicht mehr sündigen. Auch euch muss es damit ernst sein. Welches ist also das dritte Stück bei der Buße. /Der ernstliche Vorsatz/.
Was hat der verlorene Sohn getan, als er zum Vaterhaus zurückgekehrt war? er hat gesagt. Vater, ich habe gesündigt. Dabei hat er sich wohl vor dem Vater niedergekniet. Er hat also ein demütiges abgelegt, dass er sich gegen Gott selbst- gegen den Himmel sagte er – schwer verfehlt habe. Auch ihr müsst über eure Sünden ein Bekenntnis? Die Beichte. Diese Bekenntnis musst ihr aber noch vor jemand anderem ablegen als vor dem himmlischen Vater. Vor wem noch? Vor dem Priester. Wie kommt das. Nun, den lieben Gott könnt ihr nicht sehen und nicht hören. Er hat darum jemand bestimmt, dass es euch anstatt seiner die Sünden verzeihe. Wen hat Jesus zuerst dazu bestimmt? Die Apostel. Mit welchen Worten hat sie Jesus dazu bestimmt? Empfangt den Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden nachlassen werdet , denen sind sie nachgelassen. Joh 20,22-23. Wem gelten diese Worte Jesus jetzt? Den Bischöfen und den Priestern. Sollen die Bischöfe und die Priester allen, die zu ihnen kommen, die Sünden nachlassen? Nein. Woraus sieht man, dass sie nicht allen ohne Unterschied die Sünden nachlassen sollen . Welchen? Denen, die ihre Sünden nicht bereuen, denen, die keinen ernstlichen Vorsatz haben und die Sünden nicht gutmachen wollen, oder die nächste Gelegenheit zu schwere Sünden nicht meiden wollen, denen die, die sich niemals bessern, sondern immer wieder die alten Todsünde begehen. Im Beichtstuhl muss also der Priester einen Richter machen.. Er muss beurteilen, ob es dem Sünder mit der Busse ernst ist und und ob er dem Sünder die Sünden nachlassen darf oder nicht. Darüber kann der Priester nicht richten, wenn er gar nicht weiß, welche Sünden der Sünder begangen hat. Woher soll er das erfahren? Der Sünder muss es ihm selbst bekennen. Von welchen Stücken haben wir bisher gesprochen, die der Sünder verrichten muss, wenn er wahre Buße tun will? Der verlorene Sohn wollte aber für seine Sünden noch etwas tun. Was? Er wollte bei seinem Vater nur Taglöhner sein. Er wollte also freiwillig eine Strafe auf sich nehmen und so seinem Vater einen Ersatz oder eine Genugtuung leisten für den Schimpf , er ihm angetan hatte. Auch ihr sollt dem lieben Gott für eure Sünden wenigsten eine kleine Genugtuung leisten. Wie? Indem wir das Gebet verrichten, das uns der Priester aufgibt, und doch andere gute Werke verrichten, besonders die Leiden, die uns Gott schickt, geduldig ertragen. Wie viel stücke hat also derjenige zu verrichten, der wahre Busse tun will? Wenn ihr alle diese Stücke verrichtet und euch dann de Priester von euren Sünden losspricht, so empfängt ihr das ,,Sakrament der Büße “ , das Jesus eingesetzt hat.
Jesus Christus, der Menschensohn, der sich als Kind seinem Pflegevater Josef anvertraute,sei mit euch.
Der Höhepunkt in der Verehrung für Joseph, Bräutigam Mariens und Nährvater Jesu genannt,bedeutete seine Erhebung zum Schutzpatron der ganzen Kirche durch Papst Pius IX. im Jahr 1870. Schon 1487 war das Fest des Joseph in das römische Brevier aufgenommen worden, und 1621 hatte Papst Gregor Papst Gregor XV, den 19.März zum Feiertag erhoben.
Du kamst als die Hoffnung Israels. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Weg der Armut gewählt. Christus,erbarmee dich unser.
Du bist das Licht, das uns erleuchtet. Herr, erbarme dich unser.
Jesus gehört zu den meistverehrten Kirchengestalten überhaupt. Im Orient nahm die Verehrung schon erheblich früher Raum ein als im Abendland. Hier stammt die erste Erwähnung in einem Martyrologium erst aus der Zeit um 850. Besonders die Franziskaner sowie die großen Kirchenpersönlichkeiten Bernard von Clairvaux, Franz von Sales, Bernhardin von Siena und Theresia von Avila förderten das Gedenken an Joseph. Reliquien des Bräutigams Mariens beanspruchen die italienischen Städte Rom, Loreto, Frascati und Orvieto. Mit dem sogenannten ,,Josefitag“ verbinden sich vor allem in den Alpenländern, aber auch in Italien verschiedene Bräuche. Am bekanntesten dürfte wohl das Verteilen von Josefi-Kücherl, eines Schmalzgebäcks sein. Warum der Verehrungs- und Gedenktag für Joseph auf den 19. März gelegt wurde , ist nicht ganz sicher. Der Grund liegt möglicherweise in der Nähe zu dem Fest Mariä Verkündigung am 25.März oder in der Tatsache, dass im alten Rom das Fest der Göttin Minerva , Göttin der Handwerker, am 19. März gefeiert wurde. Hier fände sich eine Parallele zu ,,Joseph dem Handwerker“. Joseph wird meist mit dem Jesuskind und/oder mit Zimmermannsgeräten abgebildet. Andere Darstellungsformen/Geburt Jesu im Stall, Flucht nach Ägypten, sterbend in den Armen von Maria und Jesus / ergeben sich aus der überlieferten Lebensgeschichte Josephs. Im Pariser Louvre hängt eines der berühmtesten Gemälde: ,, Joseph mit dem Jesusknaben in der Werkstatt“ von Georges de La Tour. Nicht weniger bemerkenswert ist ein Bild von Bartolomé Esteban Murillo im Prado zu Madrid. Die heilige Familie auffalend ist hier, dass Joseph einmal nicht /wie sonst fast immer/ als Greis dargestellt wird. Eine der ältesten Darstellungen überhaupt- sie wird schon dem 3.Jh. zugeschrieben -findet sich auf dem Epitaphium der Severa im Lateranischen Museum in Rom; sie zeigt Joseph an der Krippe Jesu, die Hand schützend über das Kind uns dessen Mutter Maria aus gebreitet.
Da wir Kinder Gottes und Zeugen seines Reiches sind, dürfen wir nach Christi Wort zum Vater beten.
Wer Gott mit ganzem Herzen dient, wird bei ihm den Frieden finden.Wir bitten den Herrn.
Selig, die nicht zurückblicken nach den Gütern dieser Welt und tauglich befunden werden für das Reich.
Wir sind zusammengekommen, um einen Menschen, der wir kannten und der ein Stück des Stück des eigenen Lebens für uns bedeutete, die letzte Ehre zu geben. Freilich, das eigentlich nie Begreifende, das ein Mensch für immer fehlt, können wir jetzt nicht mit Worten bedenken. Trauer lässt sich so einfach nicht trösten. Als Christen wissen wir um einen Trost, der nicht billig ist. Der Leid und Tränen nicht einfach ersticken kann und will. Ein Trost , der uns eher langsam erstarken lässt im Maße unseres Glaubens an Gott. den wir doch schon in diesem Leben erfahren dürfen als letzten Sinn und Grund unserer Existenz. Gerade jetzt, da im Tod eines nahen Menschen wir selbst betroffen sind, ist der Hinweis auf jene Wirklichkeit angebracht, die uns bisweilen aufleuchtet. Der Tod ist der Punkt, wo der Mensch sich am radikalsten zur Frage wird. Für uns Christen ist diese Todesfrage eine Lebensfrage, beantwortet von Jesus selbst. Er hat unser Leben und unseren Tod auf sich genommen und in seiner Auferweckung überwunden. In seinem Sterben und seinem Leben zeigt Gott als ,,Gott-für-uns . Wenn wir dies im Glauben als wahr erfahren, dann spüren wir, was Paulus meint, wenn er fragt. Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Wir spüren, dass unser Leben mehr ist als die Summe des bisschen Glücks, dem wir nachjagen, mehr ist als das Ergebnis all unserer Leistungen, mehr ist als Misserfolg und Leid, ja, das Leben auch mehr ist als die Summe von Jahren, die im Tode enden. Die Überwindung der Grenzen, die uns einengen bis zum letzten Tag, deutet sich für den, der im Geiste Jesu lebt, jetzt schon an. Von Papst Johannes XXIII stammt das Wort. Jeder Tag ist ein guter Tag geboren zu werden. Jeder ist ein guter Tag um zu sterben. Der Papst knüpft für unsere Ohren etwas ungewohnt- den Geburtstag und den Sterbetag eines Menschen aneinander. Bei näherem Hinsehen stellen wir fest. Es stimmt! Beide Tage haben vieles miteinander gemeinsam. Wir können sie uns beispielweise nicht aussuchen. Sie kommen ohne unser Zutun. Es sind auch keine irgendwie besonderen Tage. Jeder Tag kann zum Geburtstag , jeder beliebige Tag zum Sterbetag werden. Es ist tröstlich zu wissen, dass Gott an unseren Gefühlen nicht achtlos vorübergeht. Als König Hiskija schwer erkrankt war, musste ihm der Prophet Jesaja im Namen seines Gottes verkünden, Du wirst sterben, du wirst nicht am Leben bleiben. Die Schrift berichtet.; Da begann Hiskija laut zu weinen. Und der Prophet muss noch zweites Mal zu ihm gehen. Hiskija wir aufgrund dieses Weines gerettet. Ich haben deine Tränen gesehen. Ich will zu deiner Lebenszeit noch fünfzehn Jahre hinzufügen. Es fällt uns nicht schwer, die Tränen des Hiskija zu verstehen. Der Tod ist ein Bruch. Wir aber haben größere Hoffnung als der König Hiskija. Jesus sagt zu uns: Wer an mich glaubt, wir leben, auch wenn er gestorben ist. Joh 11,25 Dies ist der Glaube der Christen. Wir werden auferstehen. Wir werden leben in Gott. Keine Trauer wird mehr sein, keine Klage, kein Tod. Noch freilich sind wir weit davon entfernt. Noch bedrängen uns Krankheit und Tod. Immer wieder werden wir liebe Verstorbene zu Grabe tragen. Einmal aber wird es anders sein. Einmal aber wird es anders sein. Einmal können wir beten, wie es auch Hiskija nach seiner Heilung tat: Du hast mich aus meiner Verzweiflung gerettet, du hast mich vor dem tödlichen Abgrund bewahrt. Und Gott wir uns nicht nur fünfzehn Jahre schenken, nach deren Ablauf der Tod ja wiederum vor der Tür steht. Gott schafft uns neu. Die Hoffnung darauf mag uns bei dem schweren Gang, der nun vor uns liegt, ein Trost sein.
Jesus Christus, der sagte:Wer Durst hat, komme zu mir,und es trinke, sei mit euch.
Patrick, bis heuteder meisterverehrte Heilige in Irland,war einer der wichtigsten Glaubensboten der katholischer Kirche.Ihm gelang die Christianisierung Irlands,Er l organizierte die Kirche der Insel und schloß die irische Bevölkerung an die übrige christliche Welt an.
Jesus, du kamst als der Bote des Vaters. Herr, erbarme dich unser.
Du hast ganz dem einen Werk der Erlôsung gelebt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast für alle das Heil gewirkt. Herr, erbarme dich unser.
Um die Person des heiligen Patrik ranken sich zahlreiche Legenden sein Wirken aber ist einwandfrei belegt. Als Sohn eines Ratsherrn ,der auch Diakon war, kam Patrick um das Jahr 385 in Westengland. Noch ein Kind wurde er von irrischen Piraten entführt und nach Irrland verschleppt, wo er sechs Jahre als Sklave leben musste. Als Jüngling gelang ihm die Flucht und er kehrte innerlich geläutert und ein anderer Mensch.Eine innere Stimme sagte Patrick,dass er eines Tages als Missionar nach Iraland zurückkehren müsse. Als Mönch lebte Patrick daraufhin einige Jahre auf dem Festlang. Seine Aufenthaltsorte waren wahrscheinlich die Lerins-Insel vor der Cöte d Azur. Kritik musste Patrick immer wieder wegen seiner mangelhaften Bildung hinnehmen. seine Schriften wurden stilistisch unelegant genannt. Patrick aber ging seinen Weg. Um das Jahr 432 kehrte er dorthin zurück, wo er sechs Jahre gelitten, aber auch zu sich selbst gefunden hatte. nach Irrland. Von Papst Cölestin wurde er zum ersten Bischof von Irland ernannte. Er begann seine unermüdliche Missionstätigkeit im Norden der Insel. In dieser Gegend lebten nur Heiden. Patrick und seine Priester arbeiteten sehr eifrig und bald von Irrland sprach man wie von der Insel der Heiligen. Patrick, der Apostel Irrlands, starb um das Jahr 461. Im Nationalmuseum vo Dublin werden ein Zahn und eine Glocke des Missionars aufbewahrt .
Lasst uns mit den Worten Jesu beten und Gott bitten , er möge das Gute in uns stärken und Böse verzeihen.
Guter Gott, schenke du uns keinen Frieden, den wir selber nicht herstellen können, sondern einen Frieden, den du uns für alle Zeit gibst.
Selig, die das Wort Gottes hören und es auch befolgen.
Jesus, der sprach: Ihr kennt mich und wisst auch,woher ich bin, sei mit euch.
Wer schon vor der ernsten Entscheidung geriet, kannte, dass die Entscheidung tut leid. Der Mensch muss alle Umstände, Möglichkeiten überlegen. Vor ernster Entscheidung waren auch die Jünger von Jesus. Sie sollten sich entscheiden, ob sie Jesus, als Messias annehmen.
Jesus, du kennst unsere Sünden. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns die Gemeinschaft des göttlichen Lebens geschenkt. Christus, erbarme dich unser.
Dir ist Macht gegeben auf dieser Erde. Herr erbarme dich unser.
Was verursachte den Jünger bei Ihrer Entscheidung so viele Schwierigkeiten? Sie hörten die Predigen von Jesus, sie wussten, dass Jesus Lehre empfangen bedeutet, sein Leben radikal zu ändern. Auf der anderen Seite, sie sahen ihre Schwachheiten, Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit. Sie spürten die Angst und so begnügten sich lieber mit der neutralen Einstellungen. Auch heute haben die Menschen zum Glauben, zu Christus verschiedene Einstellungen. Wir Christen haben zu Christus eine positive Einstellung. Wir wissen, was Christus für uns bedeutet. Wir werden uns dessen bewusst, dass wir Gläubigen nicht nur in der Kirche Christen sein sollen, sondern überall, wo wir leben, wo wir sind. Es ist nicht immer leicht. Jesus fordert uns auf, seine Zeuge in der Welt zu sein. Es ist notwendig dass wir fest überzeugt werden, dass nur Jesus uns das ewige Leben anbieten kann. Die Menschen folgen Christus von verschiedenen Gründen nicht. Der eine Ursache ist, dass die Menschen Angst haben, sie denken wegen Christus, müssen sie auf viele angenehme Sachen zu verzichten. Die anderen folgen Christus darum nicht, weil, das was Christus anbietet, für sie nicht wichtig ist. Anders gesagt sie haben andere Interesse, Prioritäten als Christus. Darum für diese Menschen Christus auch wenn sie glauben, dass er existiert, aber für sie Jesus nicht wichtig ist, und darum folgen sie Christus nicht. Leider sie werden sich nicht dessen bewusst, was alles sie verlieren./werden/.
Da Jesus Christus selbst als Zeichen des Himmels zu uns kam, dürfen in seinem Namen zum Vater beten.
Man kann Gott nicht auf die Probe stellen. Man kann nur seine Liebe suchen und wird seinen Frieden finden.
Selig,die Gottes Zeichen erkennen und von ihm ewiges Leben empfangen.
5. Fastensonntag 2018 – Jesus sehen wollen und mit ihm leben
Einführung
Die Fastenzeit erleben bedeutet: Jesus sehen wollen und mit ihm leben. Wie sollen wir praktisch die Fastenzeit verbringen? Eine junge Christin sagte: Ich begann die Verkehrszeichen so wahrzunehmen, als ob durch sie Christus selbst zu mir sprechen würde. Beim Zeichen „Vorfahrtsrecht“ sagte ich zu mir: Ich gebe in meinem Leben nichts und niemandem den Vorzug vor Jesus. Die Augen offen zu haben für Jesus, das hat sicher einen Einfluss auf unser Tun.
Predigt
Die Fastenzeit geht dem Ende zu. Sie sollte in den Gläubigen eine tiefe Spur hinterlassen. Es sollte wenigstens eine solche Spur sein, wie bei den Griechen, die vor dem Fest nach Jerusalem kamen und sahen, was alles um Jesus herum geschah. Sie wollten sich persönlich mit Jesus treffen. Jesus erzählte das Gleichnis vom Weizenkorn: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es alleine; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.
Jesus spricht von seinem freiwilligen Tod, der zum Anfang des neuen Lebens wird, auch für alle Menschen. Jesus spricht in diesem Gleichnis jene Wahrheit, die der Grund des christlichen Lebens ist. So ist eine zukünftige Ernte nur dann möglich, wenn das Weizenkorn stirbt. Die Fruchtbarkeit und die Vermehrung ist verbunden mit dem Samenkorn, das in die Erde gesät wird. Jesus lehrt uns, dass dieses scheinbar widersprüchliche Prinzip auch im übernatürlichen Leben gilt. Die Märtyrer der Kirche sind mit dem Weizenkorn vergleichbar. Die Geschichte der Kirche lehrt uns, dass die großen Sachen nur so entstehen. Dazu wieder Worte, die Jesus im heutigen Evangelium zu uns spricht: Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren. Diese Worte sind eine Aufforderung an uns, Gott und den Menschen zu dienen. Nur in der uneigennützigen Liebe zu Gott und zu den Menschen ist es möglich die wahre Liebe zu sehen. Jesus meidet den Dienst der Liebe nicht, im Gegenteil. Er sagt: Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Die Worte des Evangelium können wir nicht von einander trennen. Der Christ kann nicht aus dem Evangelium nur das herausnehmen, was ihm gefällt. Es war allerdings zu keiner populär über das freiwillige Sterben zu sprechen – und das ist auch heute noch so. Und doch ist die Lehre Jesu auch heute gültig. Wenn Menschen nicht verlieren wollen, dann verlieren sie meist. Wenn ein Student viele Erkenntnisse gewinnen will, muss er studieren und daher auf so manche angenehme Sachen verzichten. Wenn jemand etwas gewinnen will, dann arbeitet er, bemüht sich, aber das bedeutet nicht „das Sterben“.
Das heutige Evangelium von Weizenkorn, das sterben muss, gibt den gläubigen Menschen Mut, Kraft, Freude, so zu leben, dass der Wille Gottes erfüllt wird. Sie lieben Gott und den Nächsten. Sie trauern nicht darüber, wenn sie manchmal leiden müssen, wenn sie ein Opfer bringen müssen. Der Glaube an Gott gibt ihnen die Sicherheit, dass alles, was sie aus Liebe tun, seinen Sinn und sein Ziel hat. Aus den sterbenden Weizenkörner wächst ein Keim, daraus wird ein Halm mit einer Ähre, gefüllt mit Körnern. Jesu Tod verwandelt sich in die Auferstehung und schließlich einst einmal zu seiner zweiten Wiederkunft.
Der Glaube an Gott führt die Gläubigen zur Erlösung von ihren Sünden, um das Gottes Reich zu gewinnen. Der Zweck jeden Verzichtes ist, das ewige Leben zu gewinnen. Der gläubige Mensch, der die Worte Jesu vom Weizenkorn annimmt, befreit sich von der Angst. Davon überzeugen viele Beispiele.
Als die ersten Christen zum Tode verurteilt wurden, sahen die Heiden, dass diese mit Gesang in die Arena eintraten und fragten sich: Was für eine neue Lehre ist das? Welcher Gott gibt solche Kraft? Aus der Geschichte wissen wir, was für eine Ehre es war, als Einsiedler, Bekenner, Ordenschristen, ihr Leben mit Christus zu gestalten. Sie starben in der Welt, und doch bereicherten sie die Welt. Viele Menschen verstanden sie nicht, spotteten über sie, und doch wurden diese Menschen zum Salz der Erde und zum Licht der Welt. Wie würden wir reagieren, wenn an uns, so wie an die Apostel, von den Griechen diese Frage gestellt würden: Warum möchtet ihr Jesus sehen?
Ein Katechet fand einmal auf seinem Stuhl im Konferenzsaal einen Zettel, darauf stand: Wir möchten Jesus sehen. Seit dieser Zeit, bemühte er sich – so zu sprechen und so zu tun – dass jeder, der ihm begegnete – nicht nur die Schüler, sondern auch seine Kollegen – Anteil an seiner Liebe zu Gott haben sollten. Er dankte Gott, dass jemand ihm den Zettel mit dem Satz auf den Stuhl gelegt hatte. Das sollte auch unser Vorhaben in dieser Fastenzeit sein. Wir sollten die anderen zu Jesus führen.
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