Der dritte Fastensonntag sagt uns, dass wir in der Mitte der Fastenzeit angelangt sind. Das heutige Evangelium über die Reinigung des Jerusalemer Tempels durch Jesus ist für uns eine Aufforderung, damit uns bewusst wird, dass wir Verantwortung tragen für den Zustand unserer Seele.
Predigt
Im Jerusalemer Tempel wurde durch Mose aufgrund seiner Berufung durch Gott genau festgelegt, wo und was dort stattfinden kann, wer und warum man sich dort aufhalten kann. Der Tempel war ein Heiligtum, und es wurden dort blutige und unblutige Opfer dargebracht. Zugang dazu hatten nur die Priester und die gläubigen Juden. Im Tempelvorhof entwickelte sich bald etwas, was eigentlich nicht dorthin gehört. Man erkannte, dass man dort gute Geschäfte machen kann. Daher können wir das Verhalten Jesu gut verstehen, wenn er den Tempel reinigen will. Er zeigte ihnen, wer er ist und was ein Tempel eigentlich sein sollte. Er stellte sich als Messias vor und daher sei es auch sein Recht.
Diese Begebenheit spielte sich kurz vor Ostern ab, zu einer Zeit, wo sich die Juden immer an ihre Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei erinnerten. Warum das so war damals, das vergaßen viele bei solchen Gedenkfeiern. Sie kam im Tempel zusammen, kamen von überall her gereist, brachten ihre Opfer dar und machten auch gute Geschäfte. Das Volk hatte ja den Messias erwartet, der kommen werde, um es von den verhassten Römern zu befreien. Jesus aber kam in einer anderen Sendung. Er kam mit der Absicht, die Menschen von der Sklaverei der Sünde zu befreien, also die Menschen zu erlösen. Die Juden verstanden das nicht, denn ihre Sehnsüchte waren andere. Jesus wurde also zornig, als er zum Tempel kam und sah, dass dieser von den Juden entweiht wurde. Er vertrieb daher mit einer Geißel in der Hand die Geldwechsler aus dem Tempel.
Heute können wir vermutlich diese Tun von Jesus verstehen. Jesus schwieg nie dazu, wenn er sah, dass etwas unrecht war. Jesus sprach nicht nur davon, sondern er handelte. In diesem Zusammenhang können wir uns an Worte des Apostels Paulus erinnern, die er in einem Brief an die Korinther schrieb: Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
Wie die Juden den Jerusalemer Tempel entweihten, so können wir den Tempel unserer Seele durch die Sünde entweihen. Wir zerstören durch die Sünde das Heiligtum Gottes in uns. Unser Innerstes wird durch die Sünde zu so einem Marktplatz. Man kann dort seinen Gott, seine Seele und sein ewiges Leben verkaufen. Es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit zwischen den Verkäufern im Jerusalemer Tempel und den Menschen von heute. Das ist die Sehnsucht nach materiellen Gewinnen. Vielleicht sagen wir: Wir machen das doch für die Menschen, wir helfen dadurch den Menschen. Das ist gut und richtig, aber widmen diese Menschen auch dem Gebet und dem geistlichen Leben einen ebenso hohen Stellenwert? Sie sind zwar keine Verbrecher und auch keine Atheisten, nur ist eben ihre Priorität dem Geld mehr zugewendet als der Verehrung Gottes. Sie sind anständige Menschen, denken dass alles in Ordnung ist, was sie machen, aber wie schon gesagt, etwas fehlt in ihrem Leben. Ich denke da wieder an die Tempelreinigung Jesu. Wenn da alles wirklich in Ordnung gewesen wäre, dann hätte Jesus nicht die Geldwechsler und die Viehhändler vertrieben. Jesus duldete nicht, dass im Herzen der Menschen nicht Gott an erster Stelle ist. Dieses Problem ist nicht nur ein Problem von damals, sondern auch von heute. Auch heute bekommt Gott nicht den ihm gebührenden Platz.
Ich möchte auch auf die Gefahr des Reichtums hinweisen. Wie leicht wächst die Sehnsucht nach Reichtum und beherrscht die Menschen. Ein Bekannter von mir, ein Priester in der Slowakei hat einmal gesagt: Es gibt viele Leute, die gehen jeden Sonntag in die Heilige Messe, aber wochentags bauen sie fleißig an ihrem irdischen Königtum. Die Menschen bezeichnen sich zwar als gläubig, aber Geld und Reichtum sind wichtiger als Gott. Es gibt dann aber noch andere schlimme Fälle: Es gibt Menschen die wegen der Erlangen eines großen Reichtums Betrügereien und Freveltaten begehen. Nicht so selten handelt es sich dabei auch um Katholiken.
Und nun noch eine Begebenheit: Ein ehemaliger Mitschüler von mir – er ist auch Priester geworden und ist nun Dechant – beerdigte vor cirka 15 Jahren neun Mitglieder eine Mafia-Bande. Sie alle wurden erschossen. Sie haben viele Übeltaten vollbracht. Und überdenken wir einmal das: Alle diese Menschen besuchten als Kinder den Religionsunterricht, waren bei der ersten Heiligen Kommunion und wurden gefirmt. Aber die Sehnsucht nach Geld, nach großem Reichtum führte sie zu dieser Mafia-Bande, denn dort hatten sie Gelegenheit zu viel Geld zu kommen. So ist es aber nicht nur in der Slowakei, es gibt solche Banden in Italien oder in Mexiko – und alle besuchten ebenso den Religionsunterricht, erhielten die Sakramente, waren daher keine Atheisten. Aber Gott war nicht in ihrer Seele und nahm nicht den ersten Platz in ihrem Leben ein. Gott sei Dank lehnt die Mehrheit der Menschen diese Mafia- Banden ab. Und das ist gut und richtig so, aber die Mehrheit der Menschen lehnt auch eine innige Beziehung zu Gott ab. Sie folgen der Lehre Jesus nicht nach und stellen Gott nicht in den Mittelpunkt – und das ist nicht gut!
Jesus Christus, der uns durch die Gleichnisse lehrt, sei mit euch.
Schenken und beschenkt werden. Etwas haben wir von den Eltern, von den Freuden bekamen, etwas schenkten wir. Im Leben geben wir und bekommen wir. Abraham spricht vom Reiche und Lazar, dass auch sie vom Gott etwas bekommen haben. Mein Kind denkt daran, dass du schon zu Lebenzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur schlechtes. Jetzt wir er dafür getröstet , du aber musst leiden. Lk 16,25.
Jesus, du bist zu allen Menschen gerecht. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst, uns das Heil zu bringen. Christus, erbarme dich unser.
Du bist Gericht über alle, die unbarmherzig sind. Herr, erbarme dich unser.
Nehmen wir wahr, dass Abraham vom Reiche spricht, dass er alles Gute in seinem Leben schon bekommen hat. Das bekommen, ,,erhalten“ können wir im positiven Sinne fassen, wie der Gottes Segen. Aber es ist möglich, dass der Reiche sein Vermögen ehrlos, durch Betrug und Geiz erlangte und dann das Wort ,,erlangte“ können wir im negativen Sinne fassen. Der Reiche bekam von Gott die Zeit und die Möglichkeit zur Busse. Er bekam von Gott die Möglichkeit mit seinem Reichtum viel Gutes zu tun. Aus heutigem Evangelium erfahren wir, dass auch Lazarus etwas bekommen hat, aber nur das Böse. Und auch hier das bekommen hat, kann man im negativen und positiven Sinne fassen. Im positiven Sinne bekam Lazarus von Gott die Prüfung , ähnlich wie Gott prüfte Job durch Krankheiten und Armut, damit Lazarus sich im Leiden vervollkommt. Im negativen Sinne, was ist wahrscheinlicher. Gott ließ auf Lazarus Armut kommen für die menschliche Bosheit und für die anderen war er die Gelegenheit erweisen die Liebe und die Barmherzigkeit. Wir müssen das wissen, dass der Reiche in die Hölle geraten ist, nicht darum, weil er reich war, sondern darum, dass er das Gute, das er vollziehen sollte, nicht getan hat. Und Lazarus kam in den Himmel, nicht wegen seiner Geschwüre und Armut, sondern dank diesem Umstand, dass er sein nicht leichter Schicksal duldsam erduldet.
Damit wir den kostbaren Schatz finden, der uns verheißen ist, wollen wir zu Gott, dem Vater beten.
Der Himmelreich ist ein Reich des Friedens. Um den Frieden seines Reiches bitten wir den Herrn.
Selig die leiden an dieser Welt und Gottes Mitleid erfahren in seinem Gericht.
Im griechischen Wort metanoi- Busse, klingt etwas,was wir gleich nicht anfassen. Also der Akt der Busse enthält in sich auch das Erkenntnis. Meta bedeutet der Blick nicht nur auf die jeweilige sondern auf die vergangene Fehler unseres Lebens. Noein bedeutet erkennen. Lateinisch Wort ,, poenitentia“ betont die andere Seite der Busse- für jeden Fehlschlag ist notwendig die Strafe anzunehmen. Wer die Busse tun, nimmt freiwillig die Strafe an. Der Bestandteil der Busse ist nicht nur die Strafe, sondern vor allem die Hoffnung, Vergebung. Am Anfang der Busse-zeit, haben wir gelesen, dass Jesus in die Wüsste ging und dort verbrachte er 4o Tage. Für Jesus waren diese Tage nicht nur die Tage der Fasten, sondern auch die Weile der Konzentration, Meditation, die Weile der Vorbereitung auf die folgende Ereignisse. Aus dem jetzigen Wörterbuch des heutigen Menschen. als ob wegstallen sich das Wort: die Busse. Auf einer Seite verdient der heutige Mensch die Bewunderung für seine Bemühung, für seine Leistungen , der er in Sport, in Wissenschaft , in der Kunst, in der Politik, schafft. Auf der anderen Seite im Gebiet der Ethik, Moral, Jus, benimmt er sich sehr oberflächig bis unverantwortlich. Und doch ist hier etwas, was können wir nicht umgehen. Wir stellten in Frage die Gesetze, Moral, Gewissen. Wir relativieren Gottes Gesetze. Und das führt zum Zerfall der Gesellschaft. Ohne Gesetze, ohne Moral, können wir die Gesellschaft nicht bauen. Die Busse ist nicht die Angelegenheit für das Gebet des Kreuzweges, zur Beichte zu gehen, das Verzichten auf Alkohol Zigaretten. Die Busse ist das Feuer, von dem spricht das zweite Buch Mose. Mose weidete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro des Priesters von Midian. Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam zum Gottesberg Horeb. Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme, die aus einem Dornbusch emporschlug. Er schaute hin. Da brannte der Dornbusch und verbrannte doch nicht. Mose sagte, Ich will dorthin gehen und mir dir außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrannt der Dornbusch nicht? Ex 3,1-8. Auch wir brauchen dieses Feuer in unser Herz anzunehmen. Dieses Feuer muss unseren Egoismus, Hochmut verbrennen. Die Busse reinigt, befreit uns. Über die Büße schreibt auch der Theologe Karl Rahner. Er schrieb: Es wäre gut, wenn wir für zehn Jahre das Wort die Reue nicht verwenden, weil wir unter das Wort ,,Reue“ heute das Bedauern, billigen Wunsch, dass, was geschah, nicht geschah. Anstatt Ich bereue, sagen wir lieber: Ich muss mein Leben ändern. Ich muss an mir zäh und ehrlich arbeiten. Ich muss durch die Selbstbeherrschung meine Denkweise, Einstellung, Verhalten ändern. Bedaure nicht deine Taten, sondern deine Einstellung, deinen kranken Glauben, deine unrichtige Denkweise. Beweise durch deine Taten, dass die Wurzel deine Tätigkeit verändert wurden. Die negative Seite der Busse: Verlassen das Böse, Ungerechtigkeit, Lüge, Egoismus. Zugestehen, nicht nur dass wir Böses getan haben, sondern wir sind böse. L.N. Tolstoj schrieb den Roman ,,Auferstehung“. Es ist die Apotheose der menschlichen Busse. Die Unmöglichkeit menschlich genugtun/ mache was du willst, verbesserst du nicht, was du vernichtest und nieder getreten hast. Nechludov die Gestalt aus diesem Roman ist noch Christ. Der moderne Nechludov hat kein Gewissen. Er ist kalt sinnig dem menschlichen Leiden gegenüber. Er weist nicht, was ist der Sinn des menschlichen Lebens. Die Busse lehnt er ab. L. Evely schreibt über zwei Selbsttäuschungen der Christen, die Busse zu tun und sie denken, dass sie gut und gerecht sind.
1.Ich habe meine Bequemlichkeit, aber ich hänge nicht daran. Mein Herz ist frei. Ich habe Geist der Armut, ich kann alles genießen. Diesen Mensche schlagt Evely vor. Probiere auf einige Sache wirklich zu verzichten, damit du feststellst, dass du auf diese Sachen wirklich nicht hängst.
2. Ich bin arm, Ich kaufe weniger Schokolade, weniger Cognac, als mein Nachbarn. Ich gebe Vorrang dem geistlichen vor dem materiellen. Diesem rät Luis Evely. Geh kaufe lieber das, was die anderen zu haben, damit du auf den Anspruch verzichtest die Lektion ihnen zu geben. Ein Heiliger sagte, dass seine größte Busse, das gemeinsame Leben ist. Die große Busse für die Menschen sind die menschlichen Beziehungen, Zusammenleben mit den Nächsten. Die Busse können wir nur dann zu tun, wenn wir unsere Fehler kennen, anerkennen. Hier geht es selbstverständlich über die Busse vor Christus. Und das setzte voraus Jesus Lehre und seine Forderungen zukennen. Heute lebt große Teil der Menschen außer der Kirche, viele von ihnen entweder die christliche Moral kennen nicht, oder sie verkennen. In diesem Fall ist nicht möglich die Busse zu tun. Christus sprach um die Notwendigkeit der Busse. Bei ihm aber bedeutet die Busse ,, die Umkehr“ die Änderung der Gesinnung, nicht ein paar billigen Phrasen. Ich habe den Eindruck, dass die wirkliche Busse immer weniger und weniger Menschen ist bereitwillig zu tun. Und das ist große Schade.
Jesus, der sagte: Der Sohn des Meschen wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten überliefert werden.
Ich zweifle nicht daran, dass jeder Elter, freut sich darüber, wenn sein Sohn, oder seine Tochter im Leben sich durchsetzen. Einige Eltern sind zufrieden, wenn ihre Kindern die Hochschule beendet. Und kann man sagen, dass die Freude jeder Mensch erlebt, wenn er im Leben den Erfolg erreicht-erzielt. Die Sehnsucht erreichen etwas im Leben ist im seinem Wesen gut und von Gott gewollt.
Jesus, du hast alle Bitterkeit des Lebens getragen. Herr, erbarme dich unser.
Du gibst Kraft, dir auf deinem Weg zu folgen. Christus, erbarme dich unser.
Du führst zur Vollendung, die dir treu sind. Herr, erbarme dich unser.
Auch Salome, die Mutter der Söhne des Zebedäus sehnt sich danach, dass ihre Söhne im Leben etwas erreichen, dass sie etwas werden. Sie bittet Jesus, wenn er der König Israels wird , damit er ihren Söhnen /Jakobus und Johannes/ die zweite größte Macht, anvertraut, dass sie zur seiner Linkem und zu seiner Rechten sitzen. Wie die Mehrheit der Menschen in Israel sieht auch die Salome in Jesus den künftigen, politischen Messias. Wie die Verwandte von Jesus, befürwortet für ihre Söhne. Die Reaktion der übrigen Aposteln. kam sofort. Sie wurden zornig auf Jakobus und Johannes,dass sie auf Kosten der anderen Apostel durchsetzen wollten, und sie ließen das diesen Aposteln auch zu spüren. Jesus nahm das war, er rief die Apostel zu sich und er sagte zu ihnen: Wer irgend unter euch der Erste sein will, soll euer Diener sein, und wer irgend unter euch der Erste sein will, soll euer Knecht sein. Mt 20,26-27. Diese Worte von Jesus mussten die Aposteln überraschen. Jesus wusste von der natürlichen Sehnsucht des Menschen sich durchsetzen, etwas im Leben zu erreichen. Mit der Ankunft Gottes Reiches kam zu radikalen Änderung in der Rangliste der Werte. Wer groß im Gottes Reich sein will, erreicht er diese Große einzig durch den Dienst.
All unser Beten fassen wir in dem Gebet zusammen, das Jesus selber uns geschenkt hat: Vater unser…
Jesus Christus, will uns seinen Frieden schenken. Um diesen Frieden bitten wir.
Kommt und stärkt euch mit dem Brot Jesu für den Dienst an euren Mitmenschen.
Jesus Christus der sagte, der größte unter euch soll euer Diner sein.
Jesus weist auf die konkreten Fehler der Pharisäer hin und er warnt vor ihnen seine Apostel. Richten wir heute unsere Aufmerksamkeit auch den Satz : Denn,wer sich selbst erhöht, der wird erniedt und wer selbst erniedrigt,der wird erhöht
Jesus, du hast allen Gutes getan. Herr,erbarme dich unser.
Du hast geheilt,was verwundet und zerstört war.Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns den Weg zum richtigen Leben gezeigt. Herr,erbarme ich unser.
Die Demut ist eine schöne Tugend. Kann man sagen, dass über den Hochmut heute wenig man spricht. Der Gegensatz des Hochmuts ist die Demut und Unterwürfigkeit. Jesus lädt uns zu Demut ein, wenn er sagte: Der größte unter euch soll euer Diener sein. Jesus prengeste die Heuchelei und den Hochmut. Der Hochmut führte die Pharisäer zu einem oberflächigen, sie wollen den Menschen gefallen. Was sie machten, machten sie nur deshalb damit die M enschen sie sehen und loben. Mt. 23,5 Maria betet in Magnificat. Er zerstreut die Hofartig sind in ihres Herzens. Lk1,51. Auch der heilige Petrus spricht über den Hochmut. ,, Denn Gott wiedersteht den Hoffartigen aben den Hoffartigen , gibt er Gnade. Der Gegensatz des Hochmutes hebt der Apostel Jakubus auf.: Demütigt euch vor dem Herrn , so wird er euch erhöhen. Jak 4,10. Es ist nicht richtig , sich zu rühmen, sich zu brüsten. Was hast du, dass du nicht empfangen hast,was rühmest du dich dem, als hättest du es nicht empfangen. 1.Kor.4,7. Die Hoffart sperrt das Herz des Menschen vor Gott ab. Dem demütigen Menschen liegt nicht daran, dass sie vor den Menschen hervorragen. Ihm liegt an der Beziehung mit Gott.
Wenn du rufst,wird der Herr antworten.So lasst uns zum Herrn rufen.
Wir wollen um den Frieden und die Einheit beten. Den Frieden erlangen wir, wenn wir demütig werden.
Jesus, der sagte: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist, er sei mit euch.
Jesus lehrt uns im heutigen Evangelium wie sollen wir uns gegen unsere Nächsten benehmen. Dass, wir barmherzig sein sollen, dass wir nicht richten sollen, dass wir unseren Nächsten verzeihen sollen. Wir erachten diese Rede von Jesu für vernünftig, und trotzdem, benehmen wir nicht so, wie Jesus uns gelehrt hat.
Jesus, du kamst, uns den Weg zum Vater zu weisen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast in aller irdischen Not geholfen. Christus, erbarme dich unser.
Du lehrst uns richtig zu leben.Herr, erbarme dich unser.
Wohl gibt es unter uns keinen Menschen, der in seinem Leben auf jemanden nicht zürnte. Diese Erfahrung haben wir schon aus der Kindheit. Vielleicht unser Kamerad hat über uns geärgert, oder wir wurden auf jemanden zornig. Jesus aber will nicht, dass wir im Zorn leben, sondern, dass wir verzeihen denen, die gegen uns vergangen haben.
Einmal kamen die Theologen in England zusammen und sie diskutierten davon, womit das Christentum unterscheidet sich, von den anderen Religionen. Sie konnten die Antwort nicht finden. Endlich kam mit der Verspätung berühmter Denker C.S. Lewis und auf die Frage antwortete er ohne zögern. Das ist doch einfach. Vergebung. Nicht nur die Vergebung von der Seite Gottes, sondern auch die Vergebung unter den Menschen gegenseitig. Vergebt ihr euch gegenseitig, weil, es ist schwer in Spannung zu leben, im Zorn zu leben. Der Mensch, der nicht verzeihen kann, ist in einer Art ein Sklave, der Sklave seines Zornes. Solcher Mensch straft sich selbst. Er kann auf nicht konzentrieren, Er ist nervös, er hat aus nichts keine Freude. Ist das richtig? Stellen wir uns den Menschen,dem wir nicht verzeihen können, und beten wir für ihn, segnet wir ihn, nicht nur ihm wird das helfen, sondern vor allem uns wird das helfen.
Da Gott allein Macht hat über unser ganzes Leben, wollen wir um Schutz und Hilfe zum Vater beten.
Wer im Zorn lebt, kann den Frieden nicht finden. Den Weg zum Frieden ist, gegenseitig sich zu verzeihen. Um wahren Frieden bitten wir.
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit zuteil werden.
Wenn ihr meine Gebote haltet,werdet ihr in meiner Liebe bleiben, sagte Jesus, er sei mit euch.
Heute haben wir das Fest des heiligen Mathias. Heute schauen wir auf einige Bräuche, die mit der Verehrung des heiligen Mattias verbunden sind. Der Apostel Matthias ist der Patron des Bistums Trier.
Du hast deinen Apostel den Tod des Martyriums verheißen. Herr, erbarme dich unser.
Du krönst deine Heiligen mit Herrlichkeit. Christus erbarme dich unser.
Wer dir nachfolgt, findet das Leben. Herr, erbarme dich unser.
Die Stadt Trier kann sich nicht nur ihrer 2000 jährigen Geschichte rühmen, sie besitzt auch als einziger Ort in Deutschland die Reliquien eines Apostel. In der früheren Eucharius Kirche, heute St.Matthias, ruhen die Gebeine des heiligen Matthias, sein Haupt wird im Dom gezeigt. Auch S.Maria Maggiore in Rom, eine der Hauptkirche der Stadt, behauptet seit dem 11. Jh. im Besitz von Reliquien des Apostels zu sein. Mattias wurde nach der Himmelfahrt Jesu Christi von den Aposteln zum Nachfolger des Verräters Judas gewählt, da Jesus die Zahl der Apostel auf zwölf festgelegt hatte. Das Los entschied zugunsten von Matthias, neben dem auch noch Joseph Barsabas zur Wahl gestanden hatte. Matthias verkündete voller Inbrunst das Wort Gottes und taufte die Bekehrten. Um den Apostel Mattias hat sich ein reges Brauchtum entwickelt. So gibt es die traditionellen Matthias Wallfahrten zu den Reliquien, früher gab es sogar eine Matthias Münze. Vor allem im Westen Deutschlands war Matthias zu vielen Zeiten ein sehr beliebter Taufname und ist auch Bestandteil zahlreicher Familiennamen. Auch als Wetterheiliger hat Matthias Bedeutung; so gibt es das Wort ,, Matheis brichts Eis, der Matthias-Tag gilt also Verbote des nahendem Frühlings. Durch das Schütteln von Obstbäumen und gleichzeitiges Schreien sollte in frühern Zeiten in Böhmen günstig beeinflusst werden. Darüber hinaus diente die Matthias Nacht zu zahlreichen Orakeln; so wurden am Abend Efeublätter in eine mit Wasser gefüllte Schlüssel gelegt, war eines am Morgen durchweicht,so bedeutet des Krankheit. Auf Abbildungen von denen es nicht übermäßig viele gibt, ist Matthias als Apostel mit Buch und Rolle zu sehen.
Da wir geheiligt sind durch die Wahrheit, die wir gehört haben, wagen wir zum Vater zu beten.
Der uns vor dem Bösen bewahren will, kann uns seinen Frieden mitteilen. Wir bitten den Herrn.
Selig, die nicht aus dieser Welt sind und bewahrt werden vor dem Bösen.
Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist, als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen, sagte Jesus, er sei mit euch.
Heute haben wir den Großen Gedenktag des heiligen Polykarp. Die Beschreibung von Polykarps Martyrium ist älteste Bericht über das Schicksal eines Märtyrers und gehört zu den kostbarsten Zeugnissen in der Heiligenverehrung. Es handelt sich dabei um einen Brief der Kirche von Smyrna an eine christliche Gemeinde, der im Jahr 156 verfasst wurde.
Jesus, du bist vor keiner Drohung zurückgewichen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Tod der Sühne für uns angenommen. Christus, erbarme dich unser.
Du bist verherrlicht in deiner Auferstehung. Herr, erbarme dich unser.
Polykarp war um das Jahr 100 noch von Apostel Johannes zum Bischof von Smyrna, im heutigen Izmir, in der Türkei, ernannt worden. Bei einigen anderen Apostel war Polykarp zuvor Schüler gewesen. In Smyrna traf Bischof Polykarp im Jahr 116 mit Ignatius, Bischof von Antiochien, zusammen, der unter Kaiser Trajan nach Rom gebracht wurde, wo er 117 den Martertod sterben musste. Im Jahr 155 reist Polykarp zu Papst Aniketos nach Rom, wo er mit dem Kirchenoberhaupt ergebnislos über den Tag des Osterfeier sprach. Nachdem Bischof Polykarp nach Smyrna zurückgekehrt war, bekannte er sich im Rahmen eines Festes vor aufgebrachten Heiden mutig zum Christentum und wurde daraufhin zum Feuertod verurteilt. Man stieß ihn in die Flammen, aber das Feuer konnte ihm nichts anhaben. Darauf wurde der 86 jährige mit einem Dolch erstochen. Sein Todestag war wahrscheinlich der 23.februar 155 oder 156 . Christen bestatteten den Leichnam des Bischofs und feierten von da an den Gedenktag an seinem Grab. In der Kirche S. Ambrogio della Massima in Rom werden Reliquien Polykarpes aufbewahrt.
Gott hält an uns fest, wenn wir an ihm festhalten. So dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Die sich zum Herrn bekehren, finden in ihm den Frieden. Um seinen Frieden bitten wir.
Selig, wer Gott von ganzem Herzen liebt und das ewige Leben gewinnen wird.
2.Fastensonntag 2018 – Durch Fasten eine Veränderung erfahren
Einführung
Wir wollen heute über die Worte des Evangelisten Markus nachdenken: Jesus nahm Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Er wurde vor ihren Augen verwandelt. Warum sind diese Worte für uns heute aktuell?
Predigt
Jesus nimmt also drei Apostel mit auf einen Berg. Er nimmt nicht alle Apostel mit. Der Berg Tabor ist scheinbar nur für die Auserwählten. Auf dem Berg Tabor wurde Jesus verwandelt, nicht die Apostel. Die Stimme des himmlischen Vaters sagte: Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. Der himmlische Vater verwandelte nicht die Apostel, sondern er forderte sie auf zum Gehorsam gegenüber Jesus. Es erschienen auch Mose und Elija, Propheten des Alten Testaments. Sie sprachen mit Jesus, nicht aber mit den Aposteln. Der Evangelist war selbst nicht bei dieser Begebenheit der Verklärung Jesu dabei, er wusste nur von diesem Ereignis aus der Erzählung des Heiligen Petrus. Markus beschrieb diese Begebenheit am Berg Tabor unter der Eingebung des Heiligen Geistes. Eine große Bedeutung haben auch die Worte, die wir gehört haben: Während sie den Berg hinab gingen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei.
Was bedeutet dieser letzte Satz: Von den Toten auferstanden? Das begriffen die Apostel erst später, als er dann tatsächlich auferstanden ist – so wie er vorausgesagt hatte. Bald danach wurden die Apostel mit dem Heiligen Geist erfüllt. So erfüllte sich an ihnen die Verwandlung und Veränderung. Petrus, Jakobus und Johannes wurden zu Säulen der Kirche. Aus den überängstlichen Aposteln damals am Berg Tabor wurden sie zu konsequenten Nachfolgern und sogar zu Märtyrern für Christus.
Die Fastenzeit auch für uns eine Aufforderung von Gott Vater, auf seinen geliebten Sohn zu hören. Die Fastenzeit ist aber nicht nur für Auserwählte, sondern für alle. Jesus ist für alle gestorben und auferstanden. Diese Auferstehung ist Hoffnung für alle. Mose und Elija erfüllten ihre Sendung damals am Berg und wir sollen von ihnen die Treue zu Gott lernen. Genauso war Abraham treu, als er die Stimme Gottes hörte, er solle seinen Sohn Isaak opfern. Das war eine große Herausforderung – ein wahrhaftes Hören auf Gottes Wort und die Erfüllung des Willens Gottes. Dieser Gehorsam wurde belohnt, indem Gott schließlich die Opferung seines Sohnes verhinderte.
Unser Christentum darf nicht zugrunde gehen. Daher sind wir von der Kirche aufgefordert zu drei Werken: zum Fasten, zum Gebet und zum Almosen geben. Das ist eine ernste Sache. Dazu einige Vergleiche: Ein Student hört Vorlesungen an der Universität, damit er einmal ein Diplom erwerben kann. Ein Sportler trainiert hart, damit er vielleicht einmal als Sieger am Podest stehen kann und eine Medaille als vergänglichen Preis bekommt. Ein Künstler bedient sich seiner Werkzeuge und seines Könnens, um ein großes und bedeutendes Werk zu schaffen und damit berühmt zu werden. Wir Christen sollen uns dessen bewusst sein, dass wir auch etwas tun müssen, wenn wir das ewige Heil erlangen wollen – eine Herausforderung, die uns gerade in der Fastenzeit wieder ans Herz gelegt wird. Das zu überdenken, ist sehr wichtig!
Das Ereignis der Verklärung Jesu am Berg Tabor soll uns also auffordern zu einer geistlichen Verwandlung, zu einem geistlichen Wachstum, damit wir Anteil erhalten am Reich Gottes. Als Petrus, Jakobus und Johannes vom Berg herabgestiegen sind, verstanden sie sehr wenig davon, obwohl sie spürten, dass sich am Berg etwas Bedeutendes ereignet hatte. Wie schon gesagt, sie verstanden nicht, was Jesus mit Auferstehung meinte – und es wurde ihnen erst zu Pfingsten bewusst durch den Heiligen Geist, der auf sie herabkam. Wie geht es Ihnen dabei? Haben Sie nicht auch so ein Gefühl des Nicht-Ganz-Verstehens, wenn sie dieses Evangelium hören?
Ein Mann in den besten Jahren sagte einmal: Ich war in der Kirche, als dieses Evangelium verkündet wurde – ich war aber nur deshalb in der Kirche, weil meine Frau es so wollte und um Ruhe und Frieden zu haben. Seine Frau hatten ihn also in die Messe geschickt. Allerdings gingen ihm damals folgende Gedanken durch den Kopf: Er hatte ein Unternehmen, das finanziell sehr gut dastand, aber seine Arbeiter bezahlte er nicht ordentlich und regelmäßig. Er war seiner Frau nicht treu. Seine Tochter hatte ein Abtreibung hinter sich. Sein Sohn war verheiratet und es lief jetzt ein Scheidungsverfahren. Kann man so leben und dabei sagen: Ich bin Christ, ich bin Katholik! Der Priester, der damals predigte, sagte und es berührte ihn tief: Jesus nimmt auch uns in die Stille der Einsamkeit mit, damit er uns seine Liebe zeigen kann, damit er uns auf etwas vorbereitet, wofür es sich zu leben lohnt. Jedesmal, wenn wir in die Kirche gehen, ersteigen wir diesen Berg der Verwandlung. Da kann unsere Verwandlung beginnen. Öffnen wir uns dieser Verwandlung, dieser Veränderung zum Guten hin! Auch wir werden einmal wie Petrus, Jakobus und Johannes Jesus so verklärt sehen wie damals am Berg Tabor. Der Mann erzählte dann: Heute weiß ich, dass dies der Anfang eines neuen und wahrhaftigen Lebens war. Heute bin glücklich, heute habe ich Ruhe in meiner Seele. Ich kann jeden Menschen in die Augen schauen. Und ich kann wirklich sagen: Ich bin ein gläubiger Mensch.
Was werden wir uns von diesem Evangelium mitnehmen? Jesus spricht nämlich auch zu uns. Er spricht von der Veränderung unserer Gesinnung, unserer Einstellungen und Meinungen. Bitten wir Gott um die Kraft, wieder neu anfangen zu können! Danken wir Gott, dass er auch zu uns spricht, denn wir wollen ihn auch einmal von Angesicht zu Angesicht sehen! Der Tabor ist also heute diese Kirche hier in Gallspach – und wir wissen Christus ist schon auferstanden!
Jesus Christus, der zu Petrus sagte: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen, er sei mit euch.
Wie man im Altertum den Tag der Thronbesteigung eines Königs gefeiert hat, so gibt es in Rom seit dem dritten Jahrhundert ein Fest, das man Amtseinsetzung oder Amtsübernahme des Petrus nennen könnte. Dem Petrus hat Christus die Schlüssel des Himmelreiches anvertraut.
Jesus,du bist der Sohn des lebendigen Gottes. Herr, erbarme dich unser.
Du bist der Sohn des lebendigen Gottes. Christus, erbarme dich unser.
Du hast das Kommen deines Reiches verkündet. Herr,erbarme dich unser.
Wenn sie in den Vatikan kommen und den Petersdom besuchen, lassen sie sich nicht den Blick auf das monumentales Werk entgehen, das unter dem Name Kathedra Petri bekannt. Dieses Werk stammt von einem bewundernswerten Meister der barocken Architektur und der Bildkunst – von Gian Lorenzo Bernini, der von 1598-1680 lebte. Sein Talent war kolossal und auch heute berührt uns noch sein künstlerisches Wirken. die Kathedra Petri ist ein monumentales Werk Berninis, der Jubel der siegreichen Kirche, es ist eine einzigartige Demonstration, eine harmonische Symbiose verschiedener Künste der Architektur. Diese Komposition von Skulpturen ist in der Mitte der Apsis zu sehen. Es wurde gestaltet aus folgenden Materialien: Bronze, Marmor, Gold, farbiges Glas, Stuck. Gemeinsam mit dem durchdringenden Licht bildet die Kathedra einfach etwas Herrliches für die Feier des heiligen Petrus und seiner Nachfolger. Das Zentrum des Werkes ist die Sedes, also der Sitz des Heiligen Petrus – bedeckt mit Bronze, in dem sich eine wertvolle Reliquie der hölzernen Sedes der Konstantin – Basilika befindet. Der Stuhl wurde für lange Zeit zum Stuhl Petri, später zum Thron des Konstantins. Papst Paul VI beauftragte eine Kommission, die den Ursprung der Kathera überprüfen sollte. Die Ergebnisse der Forschung wurden 1969 bekanntgegeben. Die Kommission stellte fest, dass die Kathedra ein kaiserlicher Thron ist, der Karl II anlässlich seiner Krönung im Jahre 875 von Papst Johannes VIII geschenkt wurde. In jedem Fall hat der Thron einen unschätzbaren historischen und künstlerischen Wert.
Wir wissen, dass der Vater Gutes denen tut, die ihn bitten. So wagen wir zu beten.
Zu dem , der alle unsere Bitten erhören will, beten wir nun um den Frieden.
Selig die anklopfen und eingehen dürfen durch das Tor des ewigen Lebens.
Jesus Christus, der uns aufruft zu Bekehrung und Umkehr, sei mit euch.
Liebe hört dort auf, wo das Recht verletzt wird. Jede Gemeinschaft braucht auf dieser Erde Ordnung. Ordnung unter den Menschen begründet das Recht. Es ist verwunderlich, dass einer der größten kirchlichen Rechtsgelehrten des Mittelalters ein Mönch war. Petrus Damiani. Sein Wirken und sein umfangreiches Schrifttum haben gerade, und seine rechtlichen Klarstellungen zu einer umfassenden Kirchenreform geholfen.
Jesus, du hast das Gesetz des Alten Bundes erfüllt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Aposteln Macht gegeben zu binden und zu lösen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast allen ewiges Leben angeboten. Herr, erbarme dich unser.
Petrus Damiani ergriff die Feder, um die Missbräuche, welche damals die Religion verunstalteten, zu bekämpfen. In seiner Schreibart herrscht Deutlichkeit, Leichtigkeit und Kraft. Überall erkennt man in ihm einen Mann, der für strenge Beobachtung der Gesetze eifert. Allein dieses zeigt sich vorzüglich in den Werken, in denen er die Pflichten der Geistlichen und Mönche lehrt. Besonders erhebt er sich gegen die Geistlichen, welche den Großen schmeicheln, um fette Pfründen von ihnen zu erlangen. Er eifert mit Nachdruck gegen ihr unwürdiges Betragen und zeigt zugleich, dass sie des Lasters der Simonie /Kauf oder Verkauf geistlicher Ämter/ schuldig seien. Unausstehlich war es ihm, wenn man nicht die gehörige Ehrerbietung gegen Gott, besonders bei den öffentlichen Gebeten beobachtete. Da er eines Tages, als er durch die französische Stadt Besancon reiste, wahrnahm, dass die Chorherren des Domstiftes während des Gottesdienstes saßen , entbrannte er vor Eifer und ergriff sogleich die Feder. Er schrieb an den Bischof von Basancon eine Abhandlung, worin er bewies, dass man stehend dem Gottesdienste beiwohnen müsse und dass man nur während der Lektionen sitzen dürfe. Außerordentlich betrübte den frommen Mann der Verfall der klösterlichen Zucht. Man sah in der Tat Ordensmänner, welche obgleich durch ihren Stand zu einem einsamen Leben verpflichtet, sich nicht schämten ihre Zellen zu verlassen, um unter Weltleuten Gesellschaft zu suchen. Sie ersannen tausend eitle Vorwände, um dieses widrige Betragen vor ihrem eigenen Gewissen zu entschuldigen. Besonders jene Eigensucht, welche man bei Menschen, die das Gelübde der Armut abgelegt hatten, immerhin als ein Vergehen ansehen muss. Petrus Damiani griff diese Missbräuche mit seinem gewohnten Eifer an. Zwar sagte er nie zu diesen lauen Mönchen, dass sie zu ihrer ursprünglichen Lebensweise zurückkehren sollen: Allein wenn wir durch unsere Nachlässigkeit, dass was an Ordnung noch übrig ist, vollständig zugrunde gehen lassen, wie werden die kommende Zeiten diesen Schaden jemals wieder gut machen können? Petrus Damiani war bis zu seinem Tod unermüdlich für die Reform der Kirche und für die Hebung der Sitten unter der Geistlichkeit tätig. Er starb 1072 in der Stadt Faenza.
Da Christus und sein Wort in uns bleiben, dürfen wir in seinem Namen den Vater bitten.
Wenn wir die Worte des Herrn im Herzen bewahren , wird uns sein Friede nicht vorenthalten. Deshalb beten wir.
Selig , die rein sind durch Gottes Wort und mit Christus beim Vater verherrlicht werden.
Wenn, ihr aber betet, sollt ihr nicht viel plappern, wie die Heiden, sie meinen sie werden erhört, wenn sie viel Worte machen.
Im Leben erleben wir schon sicher viele Weile, wenn wir nichts machen wollen, wenn uns nichts gut geht. So kann das auch mit Gebet sein. Das Gebet nehmen wir als der Ballast, oder wir zwar beten, aber wir nicht richtig beten.
Jesus, du hast deine Apostel zu beten gelehrt hast. Herr, erbarme dich unser.
Du hast das nahe Reich Gottes verkündet. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns den Weg der Gnade und der Bekehrung gelehrt. Herr, erbarme dich unser.
Das heutige Evangelium spricht vom Gebet. Aber nicht vom irgendeinen Gebet, sondern von Jesus Gebet. Wenn wir alle Evangelien lesen, wo Jesus Leben beschreiben wird. Wir sehen in ihnen Jesus, wie oft er betet. Jesus betete nicht nur darum, weil er uns ein gutes Beispiel geben wollte, sondern darum, denn das Gebet ist ihm eigenes. Es war spontane, und natürliche Äußerung seiner Verbindung mit dem Vater. Diese innerliche Ergebung, Innigkeit, strahlt so sein ganzes äußerliches Tun, seine Einstellung durch. Diese Einstellung ist gleich beim Gebet in der Einsamkeit, mit den Apostel, unter den Menschen. Seine Jünger sind begeistern durch sein Gebet. So betet sie noch nicht gehört haben. Darum sie bitten Jesus. Herr, lehre uns zu beten wie du. Jesus lehrte die Apostel das Gebet Vaterunser. Dieses Gebet besteht aus einer Anrede und mit sechs Bitten. Die erste Bitte äußert die Interesse um Gottes Reich, das unter uns wird, wenn wir Gottes Willen erfüllen werden. Die übrigen Bitten äußert unsere Sehnsucht um den Schutz vor der Sünde, und die Bitten, was wir jeden Tag brauchen. Der Text des Gebetes Vaterunser ist bei Evangelist Lukas kürzer als bei Evangelist Matthäus, aber das nicht ändern an die Wirklichkeit, obwohl, wir haben das Gebet Vaterunser in zwei Versionen: Gott ist für uns Vater, der Darsteller der Gerechtigkeit und Liebe. Jesus lehrt uns dass unsere Bitten demütig, zutraulich und ausdauern sein sollen.
Wenn wir jetzt gemeinsam das Vater unser beten, bitten wir, dass wir seinen Willen annehmen können.
Gott ist uns in Jesus mit seinem Frieden entgegengekommen. Nehmen wir seinen Frieden auf in unser Leben und Handeln.
Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Mensche zu retten.
Wenn, aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit, sagte Jesus, er sei mit euch.
Im heutigen Evangelium zeigt uns der Evangelist Matthäus Christus wie einen König jedes Geschöpfes, jeder Seele. Wir leben jetzt in einer anderen Welt, die sich sehr unterscheidet von der Welt, in der die Evangelien geschrieben wurden. Für uns ist ein bisschen schwer zu begreifen, wer ist ein König?
Jesus, du wirst in deiner Herrlichkeit kommen. Herr, erbarme dich unser.
Du wirst alle Menschen richten. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst diejenige belohnen, die dir dienten. Herr, erbarme dich unser.
Heute müssen wir zurückkehren zur ursprünglichen Bedeutung des Wortes ,,König“. So begreifen wir wahrhaften Wert von Christus und durch ihn auch unsere Preis. Wir werden uns irren, wenn wir einfach die königlichen Werte von Christus mit der Macht der irdischen Herrscher vergleichen. Aus der Geschichte wissen wir, dass die absolute Macht irdischer Herrscher auf die ,,Verdrängung“ der Freiheit der Menschen gegründet war. So die Menschen waren völlig den Willen des Königs unterdrucken. Damals gültig war die Behauptung. Das Gesetz ist der König, und der König ist das Gesetzt. Alle Macht gehörte dem König, aber er war außer dem Gesetz. Gott ist solcher König nicht. Seine Macht ist von seiner Allmächtigkeit und Wesens. Und es gibt keines Dasein, das mit Gott nicht erfüllt wurde. In der Geschichte der Menschheit die absolute Macht hieß die Tyrannei und hatte verschiedene Formen und immer tragisch endete. Gott hat die absolute Macht, aber er ist kein Tyrann. Er gibt uns die Freiheit. In unserem Bewusstsein herrschen, bedeutet, verlangen von den Untergeordneten den Willen des Herrscher zu erfüllen. Gottes Macht ist anders. Das ist die Existential macht. Die Welt kann nicht ohne Gott-König existieren. Es gibt ein Unterschied zwischen den irdischen Königen und dem Christus König. Christus kann von uns etwas Böses verlangen, die irdischen Könige, aber ja. Christus liegt immer auf unser Glück. Das können wir von unseren irdischen Königen nicht immer sagen.
Da Jesus Christus sich vor dem Vater zu uns bekennen will, dürfen wir mit Vertrauen in seinem beten.
Der Wille des Vaters bestimmt die ganze Welt. Unser Leben liegt in seiner Hand, wenn wir um seinen Frieden bitten.
Selig, die den Herrn fürchten und lieben und Anteil erhaben an seinem Reich.
Für uns alle ist und bleibt der Tod , das Sterben eines Menschen ein Geheimnis. Es fällt uns schwer, passende Worte zu finden. Wir sind versucht, das was uns allen bevorsteht, zu verdrängen und totzuschweigen. Doch damit wurde ein Problem noch nie gelöst, und die Macht der Nichtbewältigung ist nur noch stärker geworden. So bemühen sich schon Generationen dem Sterben einen Sinn, einen Namen zu geben. Wir sprechen heute noch vom Heimgang, vom Entschlafen, davon dass uns ein Mensch entrissen wurde. Alles Worte, die immer nur einen Teil des Unfaßbaren erfassen und es irgendwie fassbar machen soll. Schon diese kleine Auswahl an Bezeichnungen für unser Sterben zeigt uns die grundlegenden Veränderungen im Leben eines Menschen, zu dem auch sein Sterben zählt, das uns schwer zu schaffen macht. Wir sind gewohnt, uns auf auf allmähliche, kontinuierlich vor sich gehende Veränderungen einzustellen – wir leben mit ihnen, wir wachsen und wir verändern uns mit ihnen. So merken wir sie kaum. Erst wenn wir Photos von früher betrachten oder durch die Wahrnehmung eines anderen, der vielleicht Jahre von uns weg war, stellen wir erschrocken fest: Tatsächlich, bis jetzt ist mir das gar nicht aufgefallen. Das Sterben aber ist meist so plötzlich, dass wir nicht Zeit haben, uns darauf einzustellen. Auch wenn das Leben selbst voll von solchen Ereignissen ist, so gibt es trotz der Tatsache, dass Geschehnisse nicht rückgängig zu machen sind , die Möglichkeit, neu oder anders weiterzumachen. Hier aber, angesichts des Todes, gibt es auf unserer Ebene kein Neu, kein Weitermachen. Eine scharfe Trennung scheidet uns voneinander, die Brücke ist eingestürzt, der Weg zueinander ist verschwunden.
An diesem Punkt muss und darf ich als Stellvertreter und Botschafter Christi ein entschiedenes Aber sagen. Durch Christus wurde eine neue Ebene geschaffen – eine Ebene, auf der unser Sterben eine Phase im tiefgreifenden und plötzlichen Wandlungsprozess hin zum endgültigen Leben darstellt. Der Apostel Paulus spricht vom Kampf, der aber nicht unentschieden oder gar noch offen wäre – er weiß vom Sieg im Kampf. Dieser Sieg verleiht moralische Stärke und Zuversicht. Dieser Sieg ist an Christus dem Auferstandenen deutlich und für uns Glaubende erfahrbar geworden. Dieser Glauben an die Auferstehung scheint, wie einst den Korinthern, auch unserer Generation abhanden zu kommen. So vermögen wir eventuell dem Leben noch einen Sinn abzuringen, das Sterben erscheint absurd – und doch will keiner sein Leben verkürzen, sich um das Leben bringen, wir alle haben eine Sehnsucht nach Leben, nach mehr Leben. Paulus spricht vom Sterben wie wir in Bildern. Er verkündet einen totalen Wandel. Das Neue muss angezogen, über-gezogen werden. Wir wollen nicht vergessen, dass wir schon in der Taufe, wo wir doch auf den Tod und auf die Auferstehung Christi getauft wurden, diesen neuen Menschen, der nach Christus geformt ist, angezogen haben. So ist dem Tod der Sieg genommen, seine Macht ist gerade in diesem Moment des Todes beendet. Trotz unseres Augenscheins ist auch für uns dieses Wort: Verschlungen ist der Tod im Sieg eine Verheißung und ein Zugeständnis des Gottes Jesu Christi, an den wir glauben und der auch uns zum Sieg, das heißt zum Leben führt.
Folge mir nach, sagte Jesus dem Zöllner Levi, er sein mich euch.
Auch wir gehen täglich an Sünder vorbei. Wie an sie schauen, was für eine Einstellung sollen wir zu ihnen haben das zeigte uns Christus. Und wie sollen wir Sünder auf die Aufforderungen Jesu antworten? Das zeigte uns Levi /Matthäus/.
Jesus du kamst zu unserer Erlösung. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns das ewige Leben verheißen. Christus, erbarme dich unser.
Du bist mitten uns,wo wir in deinem Namen versammelt sind. Herr, erbarme dich unser.
Heute haben wir den Gedenktag der sieben Stifter des Servitenordens. Der Servitenorden hat seinen Ursprung in Florenz. Dort vereinigten sich im Jahr 1233 sieben gleichgesinnte, vornehme Bürge der Stadt zu einem gemeinsamen Leben, das sie zuerst in die Stadt, dann auf Monte Senario führten. Die Namen der sieben Männer: Bonfilius Monaldi, Bonajunkta Manetti, Manettus dell Antella, Amidus Amidei, Hugo Lippi- Ugoccioni, Sosteneus di Sostegno und Alexis Falconieri. Die Mitglieder der Gruppe weitere Gefährten wurden in der Gründungszeit aufgenommen – nahmen schließlich die Augustinerregel an und gaben sich eine eigene Ordenstracht. Der Orden der Serviten, der Diener Mariens , wie sich die Mitglieder nannten, wurde zuerst anerkannt, dann wieder aufgelöst , schließlich 1304 endgültig feierlich bestätigt, einer der sieben Ordensgründer, Alexis Falconieri, erlebte dies noch mit.
Die Serviten wurden später den Bettelorden zugeordnet.. Die sieben Ordensgründer wurden gemeinsam im Jahr 1888 heiliggesprochen. Der Orden ist heute fast überall verbreitet, darüber hinaus in Südafrika, Australien sowie Nord und Südamerika.
Wir haben Gottes Wort angenommen. Damit wir in seinem Namen bewahrt werden , wollen wir zum Vater beten.
Die Welt kennt keinen Frieden. Der uns das Wort der Wahrheit brachte, schenkt den Frieden, um den wir bitten.
Selig, die Christus folgen und nicht zurückblicken, um einzugehen in seine Herrlichkeit.
Können etwa die Gefährten des Bräutigams trauen, solange der Bräutigam bei ihnen ist?
Unlängst wurde in USA ein Wörterbuch herausgegeben. Es geht nicht um die Fachliteratur, eher um die Satire. Dieses Wörterbuch weist darauf hin, wie der Mensch verschiedene Wirklichkeiten alternativ äußern kann. Zum Beispiel die Obdachlosen nennt ,,alternative Unter-kunften, die Narren, gefühlsmäßig unterschiedlichen Menschen, für den Betrunken hat der Ausdruck: chemisch ungewisser Mensch. Warum erwähne ich das? Im Evangelium als ob Jesus geringschätzte die Bedeutung der Fasten.
Jesus, die dir nachfolgen, finden das Kreuz. Herr, erbarme dich unser.
Die dir treu sind, krönst du mit Ehre. Christus, erbarme dich unser.
Die dich nachfolgen, machst du zu Erben deines Reiches. Herr, erbarme dich unser.
Wohl es ist nicht schwer die Worte von Jesus zu erklären. Durch die Fasten sollten die Juden sich auf die Ankunft des Messias vorbereiten. Als Messias in Jesus, schon gekommen ist, war nicht notwendig zu fasten. Im Gegenteil. Eben die Freude sollte die Anwesenheit des Messias zu charakterisieren. Die Fasten aber endet nicht. Ihre Zeit noch kommt in der Weile seines Leibes und Todes. Heute fast 2 Tausend Jahre nach Jesus Tod, fragen wir uns, warum sollen wir heute fasten? Die Kirche bezeichnet als der Grund, die zweite Ankunft Christi. Die Fasten Disziplin war in der Kirche vom Anfang. Die ersten Christen fasteten drei Tage in der Woche. Sie wussten wie wichtig die Fasten ist. Nicht nur für die leibliche Gesundheit, wenn unser Leib sich regeneriert. Die Fasten wirkt wohltuend auf inneres Leben, sie intensiviert das Gebet und steigert die Offenheit dem Gott gegenüber. Ist aber hier eine Frage welche Beweggründe sollte unsere Fasten haben? Sicher die richtigen. Der Mensch sollte sich nicht wegen die Anerkennung von Menschen fasten, oder wegen des äußerlichen Ruhm. Selbst Jesus verurteilte das. Ein Mensch sagte dem Einsiedler Poimen. Vater, wenn ich meinem Bruder ein Stück Brot gebe, oder etwas anderes, die Dämonen entwerten das. Sie sagen, ich gebe das, darum, damit ich den Menschen gefalle. Der Einsiedler sagte dazu eine Geschichte. In einer Stadt wohnten zwei Bauer. Der eine säte wenig und nicht hochwertiges Saatgut, der zweite säte nichts. Wer von ihnen überleben wird? Der der säte wenig. Besser ist ein wenig Gute und nicht vollkommenes Gute zu tun, als gar nichts zu tun.
Da uns die Fülle des Lebens geschenkt ist, wagen wir zum Vater zu beten.
In Frieden wollen wir bereit sein für den Herrn, der uns seinen Frieden schenken will, deshalb bitten wir.
Selig, die standhaft und treu bleiben in dieser Welt und gerettet werden am Letzten Tag.
Die liturgische österliche Bußzeit, die wir seit Aschermittwoch feiern, besteht nicht nur darin, dass wir etwas nicht dürfen oder können – oder dass wir etwas müssen. Der gläubige Christ sollte wissen, wofür diese Bußzeit ist, wozu sie dient – und sollte diese Zeit so leben, wie es die Kirche empfiehlt.
Predigt
Das Evangelium nach Markus am ersten Fastensonntag eröffnet die Fastenzeit mit zwei Gedanken: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium! Auf diese Worte warteten ganze Generationen im Volk Israel. Die Prophezeiung wurde erfüllt. Das, was Gott im Paradies versprach, wurde Realität. Jesus kam nach 40 Tagen, die er in der Wüste verbrachte, zurück nach Galiläa. Die Worte: Kehrtum und glaubt an das Evangelium waren und sind auch heute noch eine Aufforderung zum Glauben. Es geht darum, sich Zeit zu nehmen für eine Umkehr zu Gott.
Wir sollen uns verändern, sollen Gott nicht mehr beleidigen, uns von der Sünde abwenden und Gutes tun. Es ist auch ein Zeit, wo man als Christ entdecken kann, dass das Fasten dazu ein Mittel ist, eine Bereicherung des natürlichen und geistlichen Lebens. Es genügen nicht nur Worte, auch Taten sind notwendig. Es wird auch von Jesus im Evangelium gesagt, dass er nicht zu denen gehört, die nur reden, sondern Taten vollbringen. Jedes Wort, das er sagt, wird in seinem Leben gezeigt. Jesus wurde uns ähnlich. Warum? Er will uns damit zeigen, was er von uns verlangt. Er tat Buße, obwohl er das eigentlich nicht zu tun brauchte. Wir aber sollen Buße tun. Das kann nur geschehen, wenn wir unsere Sündhaftigkeit erkennen. Wir sollen uns dessen bewusst werden, dass die Zeit, die wir leben, ein Geschenk von Gott ist. Wer das erkennt, für dein ist das Reich Gottes nahe gekommen.
Taten der Buße, des Fastens, der Selbsteinschränkung, der Entsagung von angenehmen Sachen sind Mittel dazu, dass Gott uns verzeiht und uns befreit von Sündenstrafen. Natürlich ist eine Änderung des Lebens, die Befreiung von Sünden, der Kampf gegen böse Neigungen nicht einfach und nicht immer angenehm. Die Bitte um das Licht des Heiligen Geistes ist ratsam, damit wir den echten Sinn und Wert der Bußzeit entdecken. Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der der Christ bewusst seine Schwächen erkennt und Buße dafür tut – das soll aber nicht gezwungenermaßen sein, sondern eine freie Entscheidung sein. Buße ist hart, schwer und unangenehm, aber notwendig, wenn man zu Gott zurückkehren will. Aber wir können dabei auch Freude über die Barmherzigkeit Gottes erleben.
Wir haben die Möglichkeit folgende Worte Jesu zu begreifen, die im Matthäus-Evangelium im 13. Kapitel stehen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Gott beschenkt alle Menschen und will, dass sie Gott als Herrn und Vater annehmen. Gott soll also in den Herzen der Menschen den ersten Platz haben. Sünden trennen den Menschen von Gott. Durch die Buße kann jeder Mensch zu Gott zurückkehren. Gott soll unser höchstes Gut sein, das geschieht durch Korrektur und Verbesserung unseres Verhaltens.
Hören wir dazu eine Geschichte: Eine Frau besuchte ihren Vater im Krankenhaus. Sie musste am Gang warten, denn Besuche waren erst um 15 Uhr erlaubt. Sie setzte sich auf eine Bank, wo auch eine junge Frau mit einem kleinen Mädchen saß. Die junge Frau bat sie, auf das Mädchen eine Weil aufzupassen, denn sie wollte beim Buffet etwas kaufen. Sie war bereit, weil sie kleine Kinder gerne mag. Sie fragte das Mädchen: Wie alt bist du? Es antwortete: 5 Jahre – und zeigte mit ihren Fingern – fünf. Ist das deine Mutter, die zum Buffet gegangen ist? Das Mädchen sagte: Nein, das ist meine Tante. Ich habe zuhause noch einen kleinen Bruder und die Mama ist bei ihm. Wem besucht ihr hier im Krankenhaus? Sie erwiderte: Meinen Großvater. Die Frau war neugierig und fragte: Wie heißt du? Ich heiße Anna!, war die Antwort darauf. Die Frau meinte: Das ist aber ein schöner Name! Kannst du auch ein Lied singen? Anna lächelte ein bisschen und nickte mit dem Kopf. Dann singe mir etwas vor, sagte die Frau. Das Mädchen begann zu singen und sie sang alle drei Strophen des Liedes „Segne du Maria“. Sie war überrascht und fragte: Wer hat dir dieses schöne Lied gelernt? Das Mädchen spontan: Das kann ich von meiner Mutter und von meinem Großvater, der hier im Krankenhaus ist. Die Frau gab ihr für den wunderschönen Gesang ein Bonbon. Darauf meinte das Mädchen: Ich kann jetzt nicht das Bonbon essen! Warum nicht? Hast du noch nicht zu Mittag gegessen?, sagte die Frau. Darauf antwortete das kleine Mädchen: Ich esse keine Bonbons, weil Fastenzeit ist. Die Frau war erstaunt darüber und fragte sie: Weißt du überhaupt warum man jetzt in der Fastenzeit fasten soll? Da erklärt ihr das Mädchen: Jesus ist damals gestorben, weil die Menschen böse waren. Da stellte die Frau nicht weitere Fragen, sondern dachte darüber nach. Sie dachte nach über sich selbst, über ihre Familie, ihre Bekannten und über die Lektion, die das kleine Mädchen allen über das Fasten geben könnte. Sie seufzte vor Rührung und dachte: Gott, beschenke uns mehr mit solchen Kindern wie Anna!
Ja, es wichtig, eine richtige Einstellung zum Fasten zu haben. Eine Bußzeit ist ein Geschenk, das jeder Mensch von Gott empfängt, damit er wieder Ruhe in seinem Herzen findet, damit er von allen Abhängigkeiten des Leibes, der Welt und des Satans befreit wird. Fasten ist bedeutend für Seele und Leib, für jeden einzelnen und für die Gesellschaft. Bei den Worten: Kehrt um, tut Buße und glaubt an das Evangelium mögen wir in unseren Gedanken erwägen, dass das Fasten Kraft, Bedeutung und Notwendigkeit ist. Die Fastenzeit hilft uns, unsere Fehler, unsere Irrtümer zu erkennen. Sie öffnete uns für die Schätze der Liebe Gottes. Beten wir, dass diese Fastenzeit, diese österliche Bußzeit uns auf dem Weg zu Gott vorwärts bringt!
Jesus,der sagte: Der Sohn des Menschen muss vieles leiden und verworfen von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten, sei mit euch.
Werden sie auf jemanden vertrauen, den sie nicht kennen? Warum sollten wir nicht folgen, den wir gut kennen, und dem wir unbedingt vertrauen? Im Evangelium spricht Jesus von seinem Leiden, aber die Apostel verstanden diese Rede nicht.
Jesus, du kamst, um für uns zu leiden und zu sterben. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns auf den Weg der Nachfolge gerufen. Christus,erbarme dich unser.
Du hast uns den Weg ewiger Rettung bereitet. Herr, erbarme dich unser.
Der Hauptgrund Jesus Leiden war nicht die politische Entwicklung, aber die Bedürftigkeit und Wichtigkeit von der voraus entschied Gott. Jesus fügte zum Schluss hinzu, dass der Mensch der Christus folgt, kann nicht dem Leiden vermeiden. Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme täglich sein Kreuz auf und folge mir nach. Lk 9,23. Wie ist es mit uns? Wie nehmen wir unsere tagtägliche Kreuze? Jesus folgen bedeutet bedeutet: Opfer zu bringen. Dazu, dass wir unsere tagtägliche Kreuze fähig tragen werden, notwendig ist, dass wir kennen, wer Jesus ist. Wie kann ich jemandem folgen, den ich nicht kenne? Wie würde ich antworten, wenn Jesus mich fragen würde. Für wenn hältst du mich? Würde ich eine gelernte, philosophische Phrase, oder würde es die Antwort meines Herzen. Empfanden wir manchmal die Sehnsucht Gott zu kennen? Die Schwester Faustina denkt in seinem Tagebuch nach über das Wesen Gottes. Ich spürte dringende Sehnsucht gründlich Gott zu kennen. Mein Geist als ob war außer dieser Welt verzückt. Ich sah unzugängliches Licht und in ihm als ob drei Quellen des Lichtes. Aus diesem Licht kam unser Heiland heraus, in der unbegreiflichen Schönheit mit strahlenden Wunden und er sagte zu mir. Wie Gott in seinem Wesen ist, wird niemand erforschen, weder die Engel noch die Menschen. Erkenne Gott und meditiere über seine Eigenschaften.
Das Kreuz des Menschensohnes hat uns erlöst. In seinem Namen wir zum Vater zu beten.
Der allein den wahren Frieden besitzt, ihn hat die Welt verworfen. Um seinen Frieden bitten wir.
Selig, die ihr Leben in die Hand Gottes legen und gerettet werden am Letzte Tag.
Gott, der Herr, der das Verborgene sieht und unsere Herzen kennt, ER sei mit euch.
Nach den lustigen und lauten Tagen beginnt die Zeit der Einkehr und Besinnung. Das ist nicht deshalb, weil alles vorbei ist, sondern weil etwas Wesentliches beginnen muss. Nur der Weg der Buße führt zu wahrer Freude. Wir wollen bei uns selbst anfangen und um Bekehrung bitten, damit wir Vergebung bei Gott finden.
Jesus, du weißt, was im Herzen eines jeden verborgen ist. Herr, erbarme dich unser.
Du schaust ins Verborgene, und niemand kann dich täuschen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns die Liebe des Vaters zugesagt. Herr, erbarme dich unser.
Die Fastenlieder fordert uns durch ihre Melodien und Texten zur Buße auf. Wir sollen den Zugang zu unseren tagtäglichen Dingen, die wir tun, zu unseren Pflichten ändern. Dazu fordert uns Jesus mit den folgenden Worten auf: Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Außerdem spricht Jesus über das Fasten und das Almosengeben. Denken wir zuerst das Gebet! Durch das Gebet erkennen wir Gott in seiner Güte, Liebe und Barmherzigkeit. Im Gebet können wir die Nähe Gottes erleben. In Zeiten der Buße – wie eben in der österlichen Bußzeit – soll das Gebet Priorität haben. Was sind solche Gebete, die wir hauptsächlich in dieser Bußzeit beten? Das kann eine Kreuzwegandacht sein, in der man sich mit Jesu Leiden und Sterben auseinandersetzt. Ein bedeutender Faktor in der Fastenzeit ist nicht nur, sich von Fleischgerichten zu enthalten, sich auf einfaches Essen zu beschränken, sondern auch zu teilen mit denen, die kein Essen haben. Es wird auch empfohlen, auf Sachen zu verzichten, die während des Jahres üblicherweise konsumiert werden, wie Kaffee, Zigaretten, Alkohol. In der österlichen Bußzeit sollen wir auch ans Almosengeben denken. Dadurch erleichtern wir anderen das Leben – damit helfen wir jenen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Almosen zu geben soll nicht bedeuten, nur von unserem Überfluss etwas zu geben, sondern auch persönliche Not anzunehmen – also auf etwas verzichten. Jesus sagt im Matthäus-Evangelium im 8. Kapitel – davon haben wir im heutigen Evangelium nichts gehört – aber ich finde es wichtig: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.
Die österliche Bußzeit soll auch eine Zeit der Festigung des Friedens in unseren Herzen sein. Wir sollten die Gelegenheit zur Beichte nützen. Das kann zu einer tiefen inneren Ruhe und zum Frieden im Herzen führen.
Damit wir Vergebung finden und im Gericht bestehen können, wagen wir zum Vater zu beten.
Das Zeichen des Jona ist ein Zeichen der Versöhnung und des Friedens. Um dieses Zeichen bitten wir.
Selig, die sich bekehren und Gnade finden in der Stunde des Gerichtes.
Jesus der seinen Jüngern sagte, gebt acht, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und dem Sauerteig des Herodes.
Ist notwendig der Sauerteig? Jesus warnt , damit wir uns vor dem Sauerteig der Pharisäer und des Herodes hüten. Die Apostel verstanden Jesus Ermahnung nicht. Jesus scheltet sie, damit sie nicht irdisch denken.
Jesus,du hast deine Jünger vor dem Sauerteig der Pharisäer gewarnt: Herr, erbarme dich unser.
Du kennst alle Bosheit, die in dieser Welt ist. Christus, erbarme dich unser.
Du bleibst bei uns bei uns , um uns deinen Weg zu weisen. Herr, erbarme dich unser.
Der Sauerteig der Pharisäer bedeutet ihre Heuchelei und Förmlichkeit. Die Pharisäer hielten sich auf äußerlichen religiösen Tathandlungen. Sie leben nicht danach, wie sie lehren. Sie lesen die Heilige Schrift, sie beten lange, sie zahlen die Steuern, aber nicht darum, dass sie sich bekehren, damit sie Gott gefallen, sondern damit sie die Menschen loben und bewundern. In ihren Inneres waren sie leer. Sie sehnten sich nach dem Gewinn und Ruhm.
Sauerteig des Herodes bedeutet das Leben in Bequemlichkeit, religiöse Gleichgültigkeit. Herodes ist der Typ des Menschen, der sich mit jedem vereinbaren weiß/kann/. Für einige ist er großer Katholik, für die anderen Liberal, oder Demokrat und wer weißt was noch. Der Mensch von Tausend Gesichter. Er ist nachgiebig, veränderlich, der Mensch rückgratlos.Sein Grund Stichwort ist- Gewinn. Herodeses und Pharisäern starben nicht aus. Auch heute haben sie verschiedene Formen. Modern sagen wir dem. Konsumtion,Gleichgültigkeit, Materialismus, Heuchel schein. Jesus fordern uns auf, dass wir guter Sauerteig werden. Das bedeutet nicht sich von der Welt isolieren, sondern die Welt erfüllen mit Gottes Wort, Gottes Gedenken. So werden wir der Sauerteig, der allmählich seine Umgebung ins Gottes Reich verändern wird. Mögen wir nützlicher Sauerteig von Jesus Christus , damit die Bitte von Vaterunser: Dein Reich komme, je früher,erfüllt.
Damit wir nicht verführt werden von Irrtum und Lüge,wagen wir zum Vater zu beten.
Nur die ihn sehen und erkennen als den Sohn, den der Vater gesandt hat, finden seinen Frieden.Wir wagen ihn zu bitten.
Selig, die der Großtaten Gottes gedenken und aufgenommen werden in sein Reich.
Jesus, der den Pharisäern antwortete, was begehrt dieses Geschlecht ein Zeichen? sei mit euch.
Unser ganzes Leben ist mit verschiedenen Symbolen, Zeichen durchweben. Diese Zeichen dienen uns zur bessere Kommunikation. Zum Beispiel wenn der Lehrer den Schülern sagt: wenn ich euch das Zeichen mit der Hand, steht ihr auf. Die Rede über Symbolen und Zeichen ist auch im heutigen Evangelium.
Jesus, du hast uns die Vollendung des ewigen Reiches verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Du bleibst bei uns, um uns den Weg des Lebens zu weisen. Christus,erbarme dich unser.
Dein Auftrag und deine Botschaft bleiben die gültige Grundlage unseres Lebens. Herr, erbarme dich unser.
Zu Jesus kamen die Pharisäer aber nicht daher, sie ihn zuhören, sondern damit sie mit ihm streiten. Trotzdem, dass sie viele Wunder sahen, verlangen sie von Jesus, das Zeichen vom Himmel und Markus hinzufügt: um ihn zu versuchen. In biblischen Auffassung die Versuchung bedeutet nicht jemanden verführen, wie es in der heutigen Auffassung ist, sondern auf die Probe stellen, damit wir die Eigenschaften des Menschen prüfen oder verbessern. So versucht Gott Abraham, aber kann auch bösen Absicht bedeuten: hinweisen auf seine Schwachheiten, zur schlechten Handlung ihn zu führen, wie es der Satan machte, in der Wüste, als Jesus fastete. Auch heute sagen viele Menschen. Ich werde nicht glauben, solange ich nicht sehe. Auch wenn sie sehen, suchen sie verschiedene rationelle Erklärungen, nur dass sie Gottes Dasein nicht anerkennen müssten, damit sie ihr bequemes Leben nicht ändern mussten. Fragten wir uns. Warum begehren wir viele Wunder, Heilungen sehen? Für die Stärkung unseres Glauben, oder aus reiner Neugier? Doch Gott gibt uns tagtäglich mit verschiedene Zeichen um wie zum Beispiel. Tagtäglicher Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist das Zeichen, dass Gott uns liebt. Franz Werfel der Autor bekanntes Buch: Sang von Bernadette schrieb. Wer glauben will, braucht keine Zeichen und Beweise. Wer nicht glauben will, dem Tausend Beweisen nicht genügen wird.
Jesus hat seinen Jüngern das Gebet beigebracht, das über seine Freunde zu allen Christen in allen Ländern und auch zu uns gekommen ist. So lasst uns zusammen beten.
Jesus du hast gesagt: Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe verschaffen. So kommen wir zu Dir und bitten Dich. Schenk uns innere Ruhe und gibt uns deinen Frieden.
Der Menschensohn ist nicht gekommen, sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
Alles was, der Mensch macht, soll die Äußerung der Liebe sein, die das Herz des Menschen erfüllt. Wenn diese Liebe fehlt, dann gibt es kein Christentum, ohne dass, ob die Taten anwesend sind, oder nicht. Fakt, dass Gott mit seiner Gnade auch die Menschen, die nicht Katholiken sind beschenkt, beweist, dass wesentlich gerade die Beziehung der Liebe und Vertrauen zu Gott sind. Das entscheidet, ob der Mensch erlöst ist, oder nicht. Darum schreibt der heilige Paulus: Aber wissend, dass der Menschen nicht aus Gesetzeswerken gerechtigfertig wird, sondern nur aus Glauben an Jesus Christus, auch wir haben an Christus Jesus geglaubt, damit wir aus Glauben an Christus gerechtigt würden und aus Gesetzwerken, weil aus Gesetzwerken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird. Nach dem Paulus, Jesus kam zu den Menschen, damit sie zur Freiheit, die, die Beziehung zu Gott gibt. Wir sind berufen frei zu sein. Jesuit Henri Boulada sagt: es ist eine große Tragödie, dass noch heute 95% der Menschen das Evangelium nicht annahmen, sie sind die Christen nicht geworden: grausame Erklärung, aber wahr. Nur eine Frage. Wie viele Christen sind in ihrer Umgebung in Christus verliebt? Und leben nur für ihn? Wie viele erfüllen ihre ,,religiöse Pflichten“? und wird aus unsern Kirchen gepredigt? Und wie ist es mit uns? Ist für uns das Christentum die Beziehung, die unser Leben erfüllt, die uns ganz durchdringt, oder haben wir die Vorstellung, dass das Christentum das Tun gewissen Sachen ist: die heilige Messe zu besuchen, beten, fasten, Lesung der Bibel… Sagen wir zu ihnen, dass sie in die Kirche gehen sollen, dass sie beten sollen, oder führen wir sie zu lebendigem Christus, damit ihn zu erkennen, und so bilden die Beziehung der Liebe. Das sind wichtige Frage. Vielleicht kommen wir darauf, dass wir noch immer unter dem Gesetz leben und auf Gott schauen wir als auf Richter ,Herr und nicht als auf Vater. Darüber schreibt der heilige Paulus. Also seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und ohne Bürgerrecht, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, aufgebaur auf der Grundlage der Apostel und Propheten, in dem Christus selbst Eckstein ist, in welchem der ganze Bau, wohl zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr mitaufgebaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.Eph. 2, 19-22.
Dieses Thema ist für unser Christentum wesentlich. Was machen wir dafür, damit wir unsere Beziehung zu Jesus vertiefen. Zum Beispiel, ich werde mich bemühen mehr Christus kennen, seine Lehre in meinem Leben öfters wie bis jetzt verwirklichen.