Archiv für den Monat: Februar 2018

3.Fastensonntag B Joh 2,13-25

3.Fastensonntag 2018 – Sich selbst kennen

Der dritte Fastensonntag sagt uns, dass wir in der Mitte der Fastenzeit angelangt  sind. Das heutige Evangelium über die Reinigung des Jerusalemer Tempels durch Jesus ist für uns eine Aufforderung, damit uns bewusst wird, dass wir Verantwortung tragen für den Zustand unserer Seele.

Predigt

Im Jerusalemer Tempel wurde durch Mose aufgrund seiner Berufung durch Gott  genau festgelegt, wo und was  dort stattfinden kann, wer und warum man sich dort aufhalten kann. Der Tempel war ein Heiligtum, und es wurden dort blutige und unblutige Opfer dargebracht. Zugang dazu hatten nur die Priester und die gläubigen Juden.  Im Tempelvorhof entwickelte sich bald etwas, was eigentlich nicht dorthin gehört. Man erkannte, dass man dort gute Geschäfte machen kann. Daher können wir das Verhalten Jesu gut verstehen, wenn er den Tempel reinigen will. Er zeigte ihnen, wer er ist und was ein Tempel eigentlich sein sollte. Er stellte sich als Messias vor und daher sei es auch sein Recht.

Diese Begebenheit spielte sich kurz vor Ostern ab, zu einer Zeit, wo sich die Juden immer an ihre Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei erinnerten. Warum das so war damals, das vergaßen viele bei solchen Gedenkfeiern. Sie kam im Tempel zusammen, kamen von überall her gereist, brachten ihre Opfer dar und machten auch gute Geschäfte. Das Volk hatte ja den Messias erwartet, der kommen werde, um es von den verhassten Römern zu befreien. Jesus aber kam in einer anderen Sendung. Er kam mit der Absicht, die Menschen von der Sklaverei der Sünde zu befreien, also die Menschen zu erlösen. Die Juden verstanden das nicht, denn ihre Sehnsüchte waren andere. Jesus wurde also zornig, als er zum Tempel kam und sah, dass dieser von den Juden entweiht wurde. Er vertrieb daher mit einer Geißel in der Hand die Geldwechsler aus dem Tempel.

Heute können wir vermutlich diese Tun von Jesus verstehen. Jesus schwieg nie dazu, wenn er sah, dass etwas unrecht war. Jesus sprach nicht nur davon, sondern er handelte. In diesem Zusammenhang können wir uns an Worte des Apostels Paulus erinnern, die er in einem Brief an die Korinther schrieb: Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

Wie die Juden den Jerusalemer Tempel entweihten, so können wir den Tempel unserer Seele durch die Sünde entweihen. Wir zerstören durch die Sünde das Heiligtum Gottes in uns. Unser Innerstes wird durch die Sünde zu so einem Marktplatz. Man kann dort seinen Gott, seine Seele und sein ewiges Leben verkaufen. Es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit zwischen den Verkäufern im Jerusalemer Tempel und den Menschen von heute. Das ist die Sehnsucht nach  materiellen Gewinnen. Vielleicht sagen wir: Wir machen das doch für die Menschen, wir helfen dadurch den Menschen. Das ist gut und richtig, aber widmen diese Menschen auch dem Gebet und dem geistlichen Leben einen ebenso hohen Stellenwert? Sie sind zwar keine Verbrecher und auch keine Atheisten, nur ist eben ihre Priorität dem Geld mehr zugewendet als der Verehrung Gottes. Sie sind anständige Menschen, denken dass alles in Ordnung ist, was sie machen, aber wie schon gesagt, etwas fehlt in ihrem Leben. Ich denke da wieder an die Tempelreinigung Jesu. Wenn da alles wirklich in Ordnung gewesen wäre, dann hätte Jesus nicht die Geldwechsler und die Viehhändler vertrieben. Jesus duldete nicht, dass im Herzen der Menschen nicht Gott an erster Stelle ist. Dieses Problem ist nicht nur ein Problem von damals, sondern auch von heute. Auch heute bekommt Gott nicht den ihm gebührenden Platz.

Ich möchte auch auf die Gefahr des Reichtums hinweisen. Wie leicht wächst die Sehnsucht nach Reichtum und beherrscht die Menschen. Ein Bekannter von mir, ein Priester in der Slowakei hat einmal gesagt: Es gibt viele Leute, die gehen jeden Sonntag in die Heilige Messe, aber wochentags bauen sie fleißig an ihrem irdischen Königtum. Die Menschen bezeichnen sich zwar als gläubig, aber Geld und Reichtum sind wichtiger als Gott. Es gibt dann aber noch andere schlimme Fälle: Es gibt Menschen die wegen der Erlangen eines großen Reichtums Betrügereien und Freveltaten begehen. Nicht so selten handelt es sich dabei auch um Katholiken.

Und nun noch eine Begebenheit: Ein ehemaliger Mitschüler von mir – er ist auch Priester geworden und ist nun Dechant – beerdigte vor cirka 15 Jahren neun Mitglieder eine Mafia-Bande. Sie alle wurden erschossen. Sie haben viele Übeltaten vollbracht. Und überdenken wir einmal das: Alle diese Menschen besuchten als Kinder den Religionsunterricht, waren bei der ersten Heiligen Kommunion und wurden gefirmt. Aber die Sehnsucht nach Geld, nach großem Reichtum führte sie zu dieser Mafia-Bande, denn dort hatten sie Gelegenheit zu viel Geld zu kommen. So ist es aber nicht nur in der Slowakei, es gibt solche Banden in Italien oder in Mexiko – und alle besuchten ebenso den Religionsunterricht, erhielten die Sakramente, waren daher keine Atheisten. Aber Gott war nicht in ihrer Seele und nahm nicht den ersten Platz in ihrem Leben ein. Gott sei Dank lehnt die Mehrheit der Menschen diese Mafia- Banden ab. Und das ist gut und richtig so, aber die Mehrheit der Menschen lehnt auch eine innige Beziehung zu Gott ab. Sie folgen der Lehre Jesus nicht nach und stellen Gott nicht in den Mittelpunkt – und das ist nicht gut!

Donnerstag der 2.Fastenwoche

Jesus Christus, der uns durch die Gleichnisse lehrt, sei mit euch.

Schenken und beschenkt werden. Etwas haben wir von den Eltern, von den Freuden bekamen, etwas schenkten wir. Im Leben geben wir und bekommen wir. Abraham spricht vom Reiche  und Lazar, dass auch sie vom Gott etwas bekommen haben. Mein Kind denkt daran, dass du schon  zu Lebenzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur schlechtes. Jetzt wir er dafür getröstet , du aber  musst leiden. Lk 16,25.

Jesus, du bist zu allen Menschen gerecht. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst, uns  das Heil zu bringen. Christus, erbarme dich unser.

Du bist Gericht über alle, die unbarmherzig sind. Herr, erbarme dich unser.

Nehmen wir wahr, dass Abraham vom Reiche spricht, dass er alles Gute in seinem Leben schon bekommen hat.  Das bekommen, ,,erhalten“ können wir im positiven Sinne fassen, wie der Gottes Segen. Aber es ist möglich, dass der Reiche sein Vermögen ehrlos, durch Betrug  und Geiz erlangte und dann das Wort ,,erlangte“ können wir im negativen Sinne fassen. Der Reiche bekam von Gott  die Zeit und die Möglichkeit zur Busse. Er bekam von Gott die Möglichkeit mit seinem Reichtum viel Gutes zu tun. Aus heutigem Evangelium erfahren wir, dass auch Lazarus  etwas bekommen hat, aber nur das Böse. Und auch hier das bekommen hat, kann man im negativen und positiven Sinne fassen. Im positiven Sinne bekam Lazarus von Gott die Prüfung , ähnlich wie Gott prüfte Job durch Krankheiten und Armut, damit Lazarus sich im Leiden vervollkommt. Im negativen Sinne, was ist wahrscheinlicher. Gott ließ auf Lazarus Armut kommen für die menschliche Bosheit und für die anderen war er die Gelegenheit erweisen die Liebe und die Barmherzigkeit. Wir müssen das wissen, dass der Reiche in die Hölle geraten ist, nicht darum, weil er reich war, sondern darum, dass er das Gute, das er vollziehen sollte, nicht getan hat. Und Lazarus kam in den Himmel, nicht wegen seiner Geschwüre und Armut, sondern dank diesem Umstand, dass er sein nicht leichter Schicksal duldsam erduldet.

Damit wir den kostbaren Schatz finden, der uns verheißen ist, wollen wir  zu Gott, dem Vater beten.

Der Himmelreich ist ein Reich des Friedens. Um den Frieden seines Reiches bitten wir  den Herrn.

Selig die leiden an dieser Welt und Gottes Mitleid erfahren in seinem Gericht.

Die Busse

Im griechischen Wort metanoi- Busse, klingt etwas,was wir gleich nicht anfassen. Also der Akt der Busse enthält in sich auch das Erkenntnis. Meta bedeutet  der Blick nicht nur auf die jeweilige sondern auf die vergangene Fehler unseres Lebens. Noein bedeutet erkennen. Lateinisch Wort ,, poenitentia“  betont die andere Seite der Busse- für jeden  Fehlschlag ist notwendig die Strafe anzunehmen. Wer die Busse tun, nimmt freiwillig die Strafe an. Der  Bestandteil der Busse ist nicht  nur die Strafe, sondern  vor allem die Hoffnung, Vergebung. Am Anfang der Busse-zeit, haben wir gelesen, dass Jesus in die Wüsste ging und dort verbrachte er 4o Tage. Für Jesus waren diese Tage nicht nur die Tage der Fasten, sondern auch die Weile der Konzentration, Meditation, die Weile der Vorbereitung  auf die folgende Ereignisse. Aus dem jetzigen Wörterbuch des heutigen Menschen. als ob wegstallen sich das Wort: die Busse. Auf einer Seite verdient der heutige Mensch die Bewunderung für seine Bemühung, für seine Leistungen , der er   in Sport, in Wissenschaft , in der Kunst,  in der Politik,  schafft. Auf der anderen Seite im Gebiet  der Ethik, Moral, Jus, benimmt er sich  sehr oberflächig bis unverantwortlich. Und doch ist hier etwas, was können wir nicht umgehen. Wir stellten in Frage die Gesetze, Moral, Gewissen. Wir relativieren Gottes Gesetze. Und das führt zum Zerfall der Gesellschaft. Ohne Gesetze, ohne Moral, können wir die Gesellschaft nicht bauen. Die Busse ist nicht die Angelegenheit für  das Gebet des Kreuzweges, zur  Beichte zu gehen, das Verzichten auf Alkohol Zigaretten. Die Busse ist das Feuer, von dem spricht das zweite Buch Mose. Mose weidete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro des  Priesters von  Midian. Eines Tages  trieb er das  Vieh über  die Steppe hinaus und kam zum  Gottesberg Horeb. Dort  erschien ihm der Engel  des Herrn in einer Flamme, die aus  einem Dornbusch emporschlug. Er schaute  hin.  Da brannte  der Dornbusch und verbrannte doch nicht. Mose sagte, Ich will dorthin  gehen und mir dir außergewöhnliche Erscheinung  ansehen. Warum  verbrannt  der Dornbusch nicht? Ex 3,1-8. Auch wir brauchen dieses Feuer in unser Herz anzunehmen. Dieses Feuer muss unseren Egoismus, Hochmut  verbrennen. Die Busse reinigt, befreit uns. Über die Büße schreibt auch der Theologe Karl Rahner. Er schrieb: Es wäre  gut, wenn wir für zehn Jahre  das Wort die Reue nicht verwenden, weil wir unter das Wort ,,Reue“ heute  das Bedauern, billigen Wunsch, dass, was geschah, nicht geschah. Anstatt Ich bereue,  sagen wir lieber:  Ich muss mein Leben ändern. Ich muss an mir   zäh und  ehrlich  arbeiten. Ich muss durch die  Selbstbeherrschung  meine  Denkweise, Einstellung, Verhalten ändern. Bedaure nicht deine Taten, sondern deine Einstellung, deinen kranken Glauben, deine unrichtige Denkweise. Beweise durch deine Taten,  dass die Wurzel deine Tätigkeit verändert wurden. Die negative Seite der Busse:  Verlassen das Böse, Ungerechtigkeit, Lüge, Egoismus. Zugestehen, nicht nur dass wir Böses getan haben, sondern wir sind böse. L.N. Tolstoj  schrieb den Roman ,,Auferstehung“. Es ist die Apotheose der menschlichen Busse. Die Unmöglichkeit menschlich genugtun/ mache was du willst, verbesserst du nicht, was du vernichtest  und nieder getreten hast.  Nechludov die Gestalt aus diesem Roman ist noch Christ. Der moderne Nechludov hat kein Gewissen. Er ist kalt sinnig dem menschlichen Leiden gegenüber. Er weist nicht, was ist der Sinn des menschlichen Lebens. Die Busse lehnt er ab. L. Evely  schreibt über zwei Selbsttäuschungen  der Christen, die Busse zu tun  und sie denken, dass sie gut und gerecht sind.

1.Ich habe meine Bequemlichkeit, aber ich hänge nicht daran. Mein Herz ist frei. Ich habe Geist der Armut, ich kann alles genießen. Diesen Mensche schlagt Evely vor. Probiere  auf einige Sache wirklich zu verzichten, damit du feststellst, dass du auf diese Sachen wirklich nicht hängst.

2. Ich bin arm, Ich kaufe weniger Schokolade, weniger Cognac, als mein Nachbarn. Ich gebe Vorrang  dem geistlichen vor dem materiellen. Diesem rät Luis Evely. Geh  kaufe lieber das, was die anderen zu haben, damit du auf den Anspruch verzichtest die Lektion ihnen zu geben. Ein Heiliger sagte, dass seine  größte Busse, das gemeinsame Leben ist. Die große Busse für die Menschen sind  die menschlichen Beziehungen, Zusammenleben mit den Nächsten. Die Busse können wir nur dann zu tun, wenn wir unsere Fehler kennen, anerkennen. Hier geht es selbstverständlich über die Busse vor Christus. Und das setzte voraus Jesus Lehre und  seine Forderungen  zukennen. Heute lebt große Teil der Menschen außer der Kirche,  viele von ihnen entweder die christliche Moral kennen nicht, oder sie verkennen. In diesem Fall ist nicht möglich die Busse zu tun. Christus sprach um die Notwendigkeit  der Busse. Bei ihm aber bedeutet die Busse ,, die Umkehr“ die Änderung der Gesinnung, nicht ein paar billigen Phrasen.  Ich habe den Eindruck, dass die wirkliche Busse immer weniger und weniger Menschen ist bereitwillig zu tun. Und das ist große Schade.

Mittwoch der 2. Fastenwoche Mt 20, 17-28

Jesus, der sagte: Der Sohn des Meschen wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten überliefert werden.

Ich zweifle nicht daran, dass jeder Elter, freut sich darüber, wenn sein Sohn, oder seine Tochter im Leben sich durchsetzen. Einige Eltern sind zufrieden, wenn ihre Kindern die Hochschule beendet. Und kann man sagen, dass die Freude jeder Mensch erlebt,  wenn er im Leben den Erfolg  erreicht-erzielt. Die Sehnsucht erreichen etwas im Leben ist im seinem Wesen gut und von Gott gewollt.

Jesus, du hast alle Bitterkeit des Lebens getragen. Herr, erbarme dich unser.

Du gibst   Kraft, dir  auf deinem Weg zu  folgen. Christus, erbarme dich unser.

Du führst zur  Vollendung, die dir treu  sind. Herr, erbarme dich unser.

Auch Salome, die Mutter der Söhne  des  Zebedäus sehnt sich danach, dass ihre Söhne im Leben etwas erreichen, dass sie etwas werden. Sie bittet Jesus, wenn er der König Israels wird , damit er ihren Söhnen /Jakobus und Johannes/ die zweite größte Macht, anvertraut, dass sie  zur seiner Linkem und zu seiner Rechten sitzen. Wie die Mehrheit der Menschen in Israel sieht auch die Salome in Jesus den künftigen, politischen Messias. Wie die Verwandte von Jesus, befürwortet für ihre Söhne. Die Reaktion der übrigen Aposteln. kam sofort. Sie wurden zornig auf Jakobus und Johannes,dass sie auf Kosten der anderen Apostel durchsetzen wollten, und sie ließen das diesen Aposteln auch zu spüren. Jesus nahm das war, er rief die Apostel zu sich und er sagte zu ihnen: Wer  irgend  unter euch  der Erste sein will, soll euer Diener sein, und  wer irgend  unter  euch der Erste  sein will, soll euer  Knecht  sein. Mt 20,26-27. Diese Worte von Jesus mussten die Aposteln überraschen. Jesus wusste von der natürlichen Sehnsucht des Menschen sich durchsetzen, etwas im Leben zu erreichen. Mit der Ankunft Gottes Reiches kam zu radikalen Änderung in der Rangliste  der Werte. Wer groß im Gottes Reich  sein will, erreicht er diese Große einzig durch den Dienst.

All unser Beten fassen wir in dem Gebet zusammen, das Jesus selber uns geschenkt hat: Vater unser…

Jesus Christus, will uns seinen Frieden schenken. Um diesen Frieden bitten wir.

Kommt und stärkt euch mit dem Brot Jesu für den Dienst an euren Mitmenschen.

Dienstag der 2.Fastenwoche Mt 23,1-12

Jesus Christus der sagte, der größte unter euch soll euer  Diner sein.

Jesus weist  auf die konkreten Fehler der Pharisäer hin und er warnt vor ihnen seine Apostel. Richten wir heute unsere Aufmerksamkeit auch den Satz : Denn,wer sich selbst erhöht, der  wird erniedt und wer selbst erniedrigt,der wird erhöht

Jesus, du hast allen Gutes getan. Herr,erbarme dich unser.

Du hast geheilt,was verwundet und zerstört war.Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns den Weg  zum richtigen Leben gezeigt. Herr,erbarme ich unser.

Die  Demut  ist eine schöne Tugend. Kann man sagen, dass  über den Hochmut  heute wenig man spricht. Der Gegensatz des Hochmuts  ist die Demut und Unterwürfigkeit. Jesus lädt uns zu Demut  ein, wenn er sagte: Der größte unter euch  soll euer Diener sein. Jesus  prengeste die Heuchelei  und den Hochmut. Der Hochmut führte  die Pharisäer zu einem oberflächigen, sie wollen den Menschen gefallen. Was sie machten, machten sie nur deshalb damit die M enschen sie sehen und loben.  Mt. 23,5 Maria betet in Magnificat. Er zerstreut die Hofartig sind  in ihres Herzens. Lk1,51. Auch der heilige Petrus spricht über den Hochmut. ,, Denn Gott wiedersteht  den Hoffartigen  aben den  Hoffartigen , gibt er  Gnade. Der Gegensatz  des Hochmutes  hebt der  Apostel  Jakubus  auf.: Demütigt  euch vor  dem Herrn , so wird er euch erhöhen. Jak 4,10. Es ist nicht  richtig , sich zu rühmen, sich zu brüsten. Was hast du, dass du  nicht empfangen hast,was rühmest du dich dem, als hättest du es  nicht empfangen. 1.Kor.4,7. Die Hoffart sperrt das Herz des Menschen  vor Gott ab. Dem demütigen  Menschen liegt nicht daran, dass sie  vor den  Menschen  hervorragen. Ihm liegt an der Beziehung mit Gott.

Wenn du rufst,wird der Herr antworten.So lasst uns zum Herrn  rufen.

Wir wollen  um den Frieden  und die Einheit  beten. Den Frieden erlangen wir, wenn wir demütig werden.

In Christus  ist uns  die Gnade  Gottes erschienen.

Montag der 2.Fastenwoche Lk 6,36-38

 Jesus, der sagte: Seid  barmherzig, wie auch  euer Vater barmherzig ist, er sei mit euch.

Jesus lehrt uns im heutigen Evangelium wie sollen wir uns gegen unsere Nächsten benehmen. Dass, wir barmherzig sein sollen, dass wir nicht richten sollen, dass wir unseren Nächsten verzeihen sollen. Wir erachten diese Rede von Jesu für vernünftig, und trotzdem, benehmen wir nicht so, wie Jesus uns gelehrt hat.

Jesus, du kamst, uns den Weg zum Vater zu weisen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast in aller irdischen Not geholfen. Christus, erbarme dich unser.

Du lehrst uns richtig zu leben.Herr, erbarme dich unser.

Wohl gibt es unter uns keinen Menschen, der in seinem Leben auf jemanden nicht zürnte. Diese Erfahrung haben wir schon aus der Kindheit. Vielleicht unser Kamerad hat über uns geärgert, oder wir wurden auf jemanden zornig. Jesus aber will nicht, dass wir im Zorn leben, sondern, dass wir verzeihen denen, die gegen uns vergangen haben.

Einmal kamen die Theologen in England zusammen und sie diskutierten davon, womit das Christentum unterscheidet sich, von den anderen Religionen. Sie konnten die Antwort nicht finden. Endlich kam mit der Verspätung berühmter Denker C.S. Lewis und auf die Frage antwortete er ohne zögern. Das ist doch einfach. Vergebung. Nicht nur die Vergebung von der Seite Gottes, sondern auch die Vergebung unter den Menschen gegenseitig. Vergebt ihr euch gegenseitig, weil, es ist  schwer in Spannung zu leben, im Zorn zu leben. Der Mensch, der nicht verzeihen kann, ist in  einer Art ein Sklave, der Sklave seines  Zornes. Solcher Mensch straft sich selbst. Er kann auf nicht konzentrieren, Er ist nervös, er hat aus nichts keine Freude. Ist das richtig? Stellen wir uns den Menschen,dem wir nicht verzeihen können, und beten wir für ihn, segnet wir ihn, nicht nur ihm wird das helfen, sondern vor allem uns wird das helfen.

Da Gott allein Macht hat über  unser ganzes Leben, wollen wir  um Schutz und Hilfe  zum Vater beten.

Wer im Zorn lebt, kann den Frieden nicht finden. Den Weg zum Frieden ist, gegenseitig sich zu verzeihen. Um wahren Frieden bitten wir.

Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird  Barmherzigkeit zuteil werden.

Hl. Matthias, Joh 15,9-17

Wenn ihr meine Gebote haltet,werdet ihr  in meiner Liebe bleiben, sagte Jesus, er sei mit euch.

Heute haben wir das Fest des heiligen Mathias. Heute schauen wir auf einige Bräuche, die mit der Verehrung des heiligen Mattias verbunden sind. Der Apostel Matthias ist der Patron des Bistums  Trier.

Du hast deinen Apostel den  Tod  des  Martyriums verheißen. Herr, erbarme  dich unser.

Du krönst deine Heiligen mit Herrlichkeit.  Christus erbarme dich unser.

Wer dir nachfolgt, findet  das Leben. Herr, erbarme dich unser.

Die Stadt Trier  kann sich nicht nur  ihrer 2000 jährigen Geschichte rühmen, sie besitzt auch als einziger Ort  in Deutschland  die Reliquien eines Apostel. In der  früheren  Eucharius Kirche, heute St.Matthias, ruhen die Gebeine des heiligen   Matthias, sein Haupt wird im Dom gezeigt.  Auch  S.Maria Maggiore in Rom, eine der Hauptkirche der Stadt, behauptet seit dem 11. Jh. im Besitz von Reliquien des Apostels zu sein. Mattias wurde nach der Himmelfahrt Jesu Christi von den Aposteln zum Nachfolger des Verräters Judas  gewählt, da  Jesus die Zahl der Apostel  auf zwölf   festgelegt  hatte. Das Los entschied zugunsten  von  Matthias, neben  dem auch  noch  Joseph  Barsabas zur Wahl gestanden hatte. Matthias verkündete  voller Inbrunst  das Wort  Gottes und  taufte  die Bekehrten. Um den Apostel  Mattias hat sich  ein reges Brauchtum   entwickelt. So gibt  es  die  traditionellen  Matthias   Wallfahrten   zu den Reliquien,  früher  gab es  sogar eine  Matthias Münze. Vor allem im Westen  Deutschlands war  Matthias zu vielen Zeiten  ein sehr    beliebter    Taufname und  ist  auch  Bestandteil  zahlreicher  Familiennamen. Auch als  Wetterheiliger hat Matthias Bedeutung;  so gibt es  das Wort  ,, Matheis   brichts Eis, der  Matthias-Tag   gilt  also  Verbote  des nahendem Frühlings. Durch  das  Schütteln von Obstbäumen  und gleichzeitiges  Schreien sollte in frühern Zeiten in Böhmen   günstig  beeinflusst werden. Darüber hinaus diente die Matthias Nacht zu zahlreichen Orakeln; so wurden am Abend Efeublätter in  eine mit Wasser gefüllte  Schlüssel  gelegt, war  eines am  Morgen durchweicht,so  bedeutet des  Krankheit. Auf  Abbildungen von denen es  nicht übermäßig  viele gibt, ist   Matthias  als  Apostel  mit Buch  und Rolle zu sehen.

Da wir geheiligt sind durch die Wahrheit, die wir gehört haben, wagen wir zum Vater zu beten.

Der uns vor dem Bösen bewahren will, kann uns seinen  Frieden mitteilen. Wir bitten den Herrn.

Selig, die nicht aus dieser Welt sind und bewahrt werden  vor dem Bösen.

Hl.Polykarp, Bischof, Mt 20,20-26

Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist, als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet  ihr nicht in das Himmelreich kommen, sagte Jesus, er sei mit euch.

Heute haben wir den Großen Gedenktag des heiligen Polykarp. Die Beschreibung von Polykarps  Martyrium ist älteste  Bericht über das Schicksal eines Märtyrers  und gehört zu  den kostbarsten Zeugnissen  in der Heiligenverehrung. Es handelt  sich dabei um einen Brief der Kirche von Smyrna  an  eine  christliche  Gemeinde, der im Jahr 156 verfasst wurde.

Jesus, du bist vor keiner  Drohung zurückgewichen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Tod der Sühne für uns angenommen. Christus, erbarme dich unser.

Du bist verherrlicht in deiner Auferstehung. Herr, erbarme dich unser.

Polykarp war um das Jahr 100 noch von Apostel Johannes zum Bischof von Smyrna, im heutigen Izmir, in der Türkei, ernannt worden. Bei einigen  anderen Apostel war Polykarp zuvor Schüler gewesen. In  Smyrna traf Bischof Polykarp  im Jahr 116 mit Ignatius, Bischof von Antiochien, zusammen, der unter Kaiser  Trajan nach Rom gebracht wurde, wo er 117 den Martertod sterben musste. Im Jahr 155 reist  Polykarp zu Papst Aniketos  nach Rom, wo er  mit dem Kirchenoberhaupt ergebnislos über den Tag des Osterfeier sprach. Nachdem Bischof Polykarp nach Smyrna zurückgekehrt war, bekannte er sich im Rahmen eines Festes vor aufgebrachten Heiden mutig zum Christentum und wurde daraufhin zum Feuertod verurteilt. Man stieß ihn in die Flammen, aber das Feuer konnte ihm nichts anhaben. Darauf wurde der 86 jährige mit einem Dolch erstochen. Sein Todestag war wahrscheinlich der 23.februar 155 oder 156 . Christen bestatteten den Leichnam des Bischofs und feierten von da an den Gedenktag an seinem Grab. In der Kirche S. Ambrogio della Massima in Rom werden Reliquien Polykarpes aufbewahrt.

Gott hält an uns fest, wenn wir an ihm festhalten. So dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.

Die sich zum Herrn bekehren, finden in ihm den Frieden. Um seinen Frieden bitten wir.

Selig, wer Gott von ganzem Herzen liebt und das ewige Leben gewinnen wird.

2. Fastensonntag B Mk 9,2-10

2.Fastensonntag 2018 – Durch Fasten eine Veränderung erfahren

Einführung

Wir wollen heute über die Worte des Evangelisten Markus nachdenken:  Jesus nahm  Petrus, Jakobus und   Johannes  beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Er wurde vor ihren Augen verwandelt. Warum sind diese Worte für uns heute aktuell?

Predigt

Jesus nimmt also drei Apostel mit auf einen Berg. Er nimmt nicht alle Apostel mit. Der Berg Tabor ist scheinbar nur für die Auserwählten. Auf dem Berg Tabor wurde Jesus verwandelt, nicht die Apostel. Die Stimme des himmlischen Vaters sagte: Das ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. Der himmlische Vater verwandelte nicht die Apostel, sondern er forderte sie auf zum Gehorsam gegenüber Jesus. Es erschienen auch Mose und Elija, Propheten des Alten Testaments. Sie sprachen mit Jesus, nicht aber mit den Aposteln. Der Evangelist war selbst nicht bei dieser Begebenheit der Verklärung Jesu dabei, er wusste nur von diesem Ereignis aus der Erzählung des Heiligen Petrus. Markus beschrieb diese Begebenheit am Berg Tabor unter der Eingebung des Heiligen Geistes. Eine große Bedeutung haben auch die Worte, die wir gehört haben: Während sie den Berg hinab gingen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei.

Was bedeutet dieser letzte Satz: Von den Toten auferstanden? Das begriffen die Apostel erst später, als er dann tatsächlich auferstanden ist – so wie er vorausgesagt hatte. Bald danach wurden die Apostel mit dem Heiligen Geist erfüllt. So erfüllte sich an ihnen die Verwandlung und Veränderung. Petrus, Jakobus und Johannes wurden zu Säulen der Kirche. Aus den überängstlichen Aposteln damals am Berg Tabor wurden sie zu konsequenten Nachfolgern und sogar zu Märtyrern für Christus.

Die Fastenzeit auch für uns eine Aufforderung von Gott Vater, auf seinen geliebten Sohn zu hören. Die Fastenzeit ist aber nicht nur für Auserwählte, sondern für alle. Jesus ist für alle gestorben und auferstanden. Diese Auferstehung ist Hoffnung für alle. Mose und Elija erfüllten ihre Sendung damals am Berg und wir sollen von ihnen die Treue zu Gott lernen. Genauso war Abraham treu, als er die Stimme Gottes hörte, er solle seinen Sohn Isaak opfern. Das war eine große Herausforderung – ein wahrhaftes Hören auf Gottes Wort und die Erfüllung des Willens Gottes. Dieser Gehorsam wurde belohnt, indem Gott schließlich die Opferung seines Sohnes verhinderte.

Unser Christentum darf nicht zugrunde gehen. Daher sind wir von der Kirche aufgefordert zu drei Werken: zum Fasten, zum Gebet und zum Almosen geben. Das ist eine ernste Sache. Dazu einige Vergleiche: Ein Student hört Vorlesungen an der Universität, damit er einmal ein Diplom erwerben kann. Ein Sportler trainiert hart, damit er vielleicht einmal als Sieger am Podest stehen kann und eine Medaille als vergänglichen Preis bekommt. Ein Künstler bedient sich seiner Werkzeuge und seines Könnens, um ein großes und bedeutendes Werk zu schaffen und damit berühmt zu werden. Wir Christen sollen uns dessen bewusst sein, dass wir auch etwas tun müssen, wenn wir das ewige Heil erlangen wollen – eine Herausforderung, die uns gerade in der Fastenzeit wieder ans Herz gelegt wird. Das zu überdenken, ist sehr wichtig!

Das Ereignis der Verklärung Jesu am Berg Tabor soll uns also auffordern zu einer geistlichen Verwandlung, zu einem geistlichen Wachstum, damit wir Anteil erhalten am Reich Gottes. Als Petrus, Jakobus und Johannes vom Berg herabgestiegen sind, verstanden sie sehr wenig davon, obwohl sie spürten, dass sich am Berg etwas Bedeutendes ereignet hatte. Wie schon gesagt, sie verstanden nicht, was Jesus mit Auferstehung meinte –  und es wurde ihnen erst zu Pfingsten bewusst durch den Heiligen Geist, der auf sie herabkam. Wie geht es Ihnen dabei? Haben Sie nicht auch so ein Gefühl des Nicht-Ganz-Verstehens, wenn sie dieses Evangelium hören?

Ein Mann in den besten Jahren sagte einmal: Ich war in der Kirche, als dieses Evangelium verkündet wurde – ich war aber nur deshalb in der Kirche, weil meine Frau es so wollte und um Ruhe und Frieden zu haben. Seine Frau hatten ihn also in die Messe geschickt. Allerdings gingen ihm damals folgende Gedanken durch den Kopf: Er hatte ein Unternehmen, das finanziell sehr gut dastand, aber seine Arbeiter bezahlte er nicht ordentlich und regelmäßig. Er war seiner Frau nicht treu. Seine Tochter hatte ein Abtreibung hinter sich. Sein Sohn war verheiratet und es lief jetzt ein Scheidungsverfahren. Kann man so leben und dabei sagen: Ich bin Christ, ich bin Katholik! Der Priester, der damals predigte, sagte und es berührte ihn tief: Jesus nimmt auch uns in die Stille der Einsamkeit mit, damit er uns seine Liebe zeigen kann, damit er uns auf etwas vorbereitet, wofür es sich zu leben lohnt. Jedesmal, wenn wir in die Kirche gehen, ersteigen wir diesen Berg der Verwandlung. Da kann unsere Verwandlung beginnen. Öffnen wir uns dieser Verwandlung, dieser Veränderung zum Guten hin! Auch wir werden einmal wie Petrus, Jakobus und Johannes Jesus so verklärt sehen wie damals am Berg Tabor. Der Mann erzählte dann: Heute weiß ich, dass dies der Anfang eines neuen und wahrhaftigen Lebens war. Heute bin glücklich, heute habe ich Ruhe in meiner Seele. Ich kann jeden Menschen in die Augen schauen. Und ich kann wirklich sagen: Ich bin ein gläubiger Mensch.

Was werden wir uns von diesem Evangelium mitnehmen? Jesus spricht nämlich auch zu uns. Er spricht von der Veränderung unserer Gesinnung, unserer Einstellungen und Meinungen. Bitten wir Gott um die Kraft, wieder neu anfangen zu können! Danken wir Gott, dass er auch zu uns spricht, denn wir wollen ihn auch einmal von Angesicht zu Angesicht sehen! Der Tabor ist also heute diese Kirche hier in Gallspach – und wir wissen Christus ist schon auferstanden!

 .

 

 

Kathedra Petri Mt 16,13-19

Jesus Christus, der zu Petrus sagte: Du bist  Petrus und auf diesen  Felsen  werde  ich  meine Kirche bauen und  die Mächte   der Unterwelt   werden   sie  nicht überwältigen, er sei mit euch.

Wie man im  Altertum den  Tag der Thronbesteigung eines  Königs  gefeiert hat, so gibt es in Rom seit dem  dritten Jahrhundert  ein Fest, das man Amtseinsetzung  oder  Amtsübernahme des Petrus nennen  könnte. Dem Petrus hat Christus die Schlüssel des  Himmelreiches anvertraut.

Jesus,du bist der  Sohn   des  lebendigen   Gottes. Herr, erbarme  dich unser.

Du bist  der Sohn  des lebendigen Gottes. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  das Kommen deines Reiches verkündet. Herr,erbarme dich unser.

Wenn sie in den Vatikan kommen und den Petersdom besuchen, lassen sie sich nicht den Blick auf das monumentales Werk entgehen, das unter  dem Name Kathedra Petri bekannt. Dieses Werk stammt von einem  bewundernswerten Meister  der barocken Architektur  und der Bildkunst – von Gian  Lorenzo Bernini, der von 1598-1680 lebte. Sein Talent war  kolossal und auch heute berührt uns noch sein künstlerisches Wirken. die Kathedra Petri  ist ein monumentales Werk Berninis, der Jubel der siegreichen Kirche, es ist eine einzigartige Demonstration, eine   harmonische Symbiose verschiedener  Künste der  Architektur. Diese Komposition von Skulpturen ist in der Mitte der Apsis zu sehen.  Es wurde gestaltet aus folgenden Materialien: Bronze, Marmor, Gold, farbiges Glas, Stuck. Gemeinsam mit dem durchdringenden Licht bildet die Kathedra einfach etwas Herrliches für die  Feier des heiligen Petrus und seiner Nachfolger. Das Zentrum des Werkes ist die Sedes, also der Sitz  des Heiligen Petrus – bedeckt mit Bronze, in dem sich eine  wertvolle Reliquie der hölzernen Sedes der Konstantin – Basilika befindet. Der Stuhl wurde für lange Zeit  zum Stuhl Petri, später zum Thron des Konstantins. Papst Paul VI beauftragte eine Kommission, die den Ursprung der Kathera überprüfen sollte. Die Ergebnisse  der Forschung wurden  1969 bekanntgegeben. Die Kommission stellte fest, dass die Kathedra ein kaiserlicher Thron ist, der Karl II anlässlich seiner Krönung im Jahre 875 von Papst Johannes VIII geschenkt wurde. In jedem Fall hat der Thron  einen  unschätzbaren  historischen und künstlerischen Wert.

Wir wissen, dass der Vater Gutes denen tut, die ihn bitten. So wagen wir zu beten.

Zu dem , der alle unsere Bitten erhören will, beten wir nun um den Frieden.

Selig die anklopfen und eingehen dürfen durch das Tor des ewigen Lebens.

Petrus Damiani Lk 11, 29-32

Jesus Christus, der uns aufruft zu Bekehrung und  Umkehr, sei mit euch.

Liebe hört   dort auf, wo das Recht verletzt  wird. Jede Gemeinschaft braucht   auf dieser Erde Ordnung. Ordnung  unter  den Menschen   begründet das Recht. Es ist verwunderlich, dass einer  der größten kirchlichen Rechtsgelehrten   des  Mittelalters ein Mönch   war. Petrus Damiani. Sein Wirken   und  sein umfangreiches Schrifttum haben gerade, und seine rechtlichen Klarstellungen zu einer  umfassenden Kirchenreform geholfen.

Jesus, du hast das  Gesetz des Alten  Bundes erfüllt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Aposteln Macht gegeben zu binden und zu lösen. Christus, erbarme dich  unser.

Du hast  allen ewiges  Leben angeboten. Herr, erbarme dich unser.

Petrus Damiani  ergriff die Feder, um die Missbräuche, welche damals die Religion  verunstalteten, zu bekämpfen. In  seiner Schreibart herrscht Deutlichkeit, Leichtigkeit und Kraft. Überall  erkennt  man in   ihm  einen Mann, der für  strenge Beobachtung  der Gesetze eifert.  Allein dieses zeigt sich  vorzüglich in den Werken, in denen er die Pflichten der Geistlichen   und  Mönche  lehrt. Besonders erhebt  er  sich gegen  die  Geistlichen, welche den  Großen  schmeicheln, um fette  Pfründen  von ihnen zu erlangen. Er eifert mit Nachdruck gegen ihr unwürdiges Betragen und  zeigt zugleich, dass sie  des Lasters der Simonie /Kauf oder Verkauf geistlicher Ämter/ schuldig seien. Unausstehlich war es  ihm, wenn man  nicht die gehörige Ehrerbietung gegen Gott, besonders  bei den öffentlichen Gebeten beobachtete. Da er  eines Tages, als  er durch die  französische Stadt Besancon reiste, wahrnahm, dass die  Chorherren  des Domstiftes während  des Gottesdienstes  saßen , entbrannte er  vor Eifer und ergriff sogleich  die Feder. Er schrieb an den Bischof von Basancon eine Abhandlung, worin er bewies, dass man stehend dem Gottesdienste beiwohnen müsse und  dass man  nur während der Lektionen sitzen dürfe. Außerordentlich betrübte den  frommen Mann der Verfall der  klösterlichen Zucht. Man sah in der Tat Ordensmänner,  welche obgleich durch ihren Stand zu einem einsamen Leben verpflichtet, sich nicht schämten ihre Zellen zu  verlassen, um unter Weltleuten Gesellschaft zu  suchen. Sie ersannen  tausend  eitle  Vorwände, um dieses widrige Betragen vor ihrem eigenen Gewissen zu  entschuldigen. Besonders jene Eigensucht,  welche man bei Menschen, die  das Gelübde der Armut  abgelegt hatten, immerhin als ein Vergehen ansehen muss. Petrus Damiani griff diese Missbräuche mit seinem gewohnten Eifer an. Zwar  sagte er nie zu diesen lauen  Mönchen, dass sie zu ihrer ursprünglichen Lebensweise zurückkehren sollen: Allein wenn wir durch unsere  Nachlässigkeit, dass was an Ordnung  noch übrig ist, vollständig  zugrunde gehen lassen, wie werden die  kommende Zeiten diesen Schaden jemals wieder  gut machen können? Petrus Damiani war bis zu seinem Tod unermüdlich für die  Reform  der Kirche und für die Hebung der Sitten unter  der Geistlichkeit tätig. Er starb 1072 in der Stadt Faenza.

Da Christus  und sein Wort  in uns  bleiben, dürfen wir  in seinem  Namen  den Vater bitten.

Wenn  wir  die  Worte  des  Herrn im Herzen bewahren , wird  uns  sein Friede nicht  vorenthalten. Deshalb beten  wir.

Selig , die  rein sind  durch Gottes Wort und mit Christus beim Vater verherrlicht werden.

Dienstag der 1. Fastenwoche Mt. 6,7-15

Wenn, ihr  aber betet, sollt ihr nicht viel plappern, wie  die  Heiden, sie meinen  sie werden  erhört, wenn  sie  viel Worte  machen.

Im Leben erleben wir schon sicher viele Weile, wenn wir nichts machen wollen, wenn uns nichts gut geht. So kann das auch mit Gebet sein. Das Gebet nehmen wir als der Ballast, oder wir zwar beten, aber wir nicht richtig beten.

Jesus, du hast deine Apostel zu beten gelehrt hast. Herr, erbarme dich unser.

Du hast das nahe  Reich Gottes verkündet. Christus, erbarme dich  unser.

Du hast   uns  den Weg der Gnade  und der  Bekehrung  gelehrt. Herr, erbarme dich unser.

Das heutige Evangelium spricht vom Gebet. Aber nicht vom irgendeinen Gebet, sondern von Jesus Gebet. Wenn wir alle Evangelien lesen, wo Jesus Leben beschreiben wird. Wir sehen in ihnen Jesus, wie oft er betet. Jesus betete nicht nur darum, weil er uns ein gutes Beispiel geben wollte, sondern darum, denn das Gebet ist ihm eigenes. Es war spontane, und natürliche Äußerung seiner Verbindung mit dem Vater. Diese innerliche Ergebung, Innigkeit, strahlt so sein ganzes äußerliches Tun, seine Einstellung durch. Diese Einstellung ist gleich beim Gebet in der Einsamkeit, mit den Apostel, unter den Menschen. Seine Jünger sind begeistern  durch sein Gebet. So betet sie noch nicht gehört haben. Darum sie bitten Jesus.  Herr, lehre uns zu beten wie du. Jesus lehrte die Apostel das Gebet Vaterunser. Dieses Gebet besteht aus einer Anrede und mit sechs Bitten. Die erste Bitte äußert die Interesse um Gottes Reich, das unter uns wird, wenn wir Gottes Willen erfüllen werden. Die übrigen Bitten äußert unsere Sehnsucht um den Schutz vor der Sünde, und die Bitten, was wir jeden Tag brauchen. Der Text des Gebetes Vaterunser ist bei Evangelist Lukas kürzer als bei Evangelist Matthäus, aber das nicht ändern an die Wirklichkeit, obwohl, wir haben das Gebet Vaterunser in zwei Versionen: Gott ist für uns Vater, der Darsteller der Gerechtigkeit und Liebe. Jesus lehrt uns dass unsere Bitten demütig, zutraulich und ausdauern sein sollen.

Wenn wir jetzt gemeinsam  das Vater unser beten, bitten wir, dass wir  seinen Willen annehmen  können.

Gott ist uns  in Jesus mit seinem Frieden entgegengekommen. Nehmen wir  seinen Frieden auf  in  unser Leben und Handeln.

Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Mensche  zu retten.

Montag der 1.Fastenwoche Mt 25,31-46 2018

Wenn, aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit, sagte Jesus, er sei mit euch.

Im heutigen Evangelium zeigt uns der Evangelist Matthäus Christus  wie einen König jedes Geschöpfes, jeder Seele. Wir leben jetzt in einer anderen Welt, die sich sehr unterscheidet von der Welt, in der die Evangelien geschrieben wurden. Für uns ist ein bisschen schwer zu begreifen, wer ist ein König?

Jesus, du wirst in deiner Herrlichkeit kommen. Herr, erbarme dich unser.

Du wirst alle Menschen richten. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst diejenige belohnen, die dir dienten. Herr, erbarme dich unser.

Heute müssen wir zurückkehren zur ursprünglichen Bedeutung  des Wortes ,,König“. So begreifen wir wahrhaften Wert von Christus und durch ihn auch unsere Preis. Wir werden uns irren, wenn wir einfach die königlichen Werte von Christus mit der Macht  der irdischen Herrscher vergleichen. Aus der Geschichte wissen wir, dass die absolute Macht irdischer Herrscher auf die ,,Verdrängung“ der Freiheit der Menschen gegründet war. So die Menschen waren völlig den Willen des Königs unterdrucken. Damals gültig war die Behauptung.  Das Gesetz ist der König, und der König ist das Gesetzt. Alle Macht gehörte dem König, aber er war außer dem Gesetz. Gott ist solcher König nicht. Seine Macht ist von seiner Allmächtigkeit und Wesens. Und es gibt keines  Dasein, das mit Gott nicht erfüllt wurde. In der Geschichte der Menschheit die absolute Macht hieß die Tyrannei und hatte verschiedene Formen und immer tragisch endete. Gott hat die absolute Macht, aber er ist kein Tyrann. Er gibt uns die Freiheit. In unserem Bewusstsein herrschen, bedeutet, verlangen von den Untergeordneten den Willen des Herrscher zu erfüllen. Gottes Macht ist anders. Das ist die Existential macht. Die Welt kann nicht ohne Gott-König  existieren. Es gibt ein Unterschied zwischen den irdischen Königen und dem Christus König. Christus kann  von uns etwas Böses verlangen, die irdischen Könige, aber ja. Christus liegt immer auf unser Glück. Das können wir von unseren irdischen Königen nicht immer sagen.

Da  Jesus Christus sich vor  dem Vater zu uns bekennen  will, dürfen wir  mit Vertrauen in seinem beten.

Der Wille des Vaters bestimmt die  ganze Welt. Unser Leben liegt in seiner Hand, wenn  wir  um seinen Frieden bitten.

Selig, die den Herrn fürchten und  lieben und  Anteil erhaben  an seinem Reich.

Begräbnis Feb.2018

1. Korintherbrief 15,51-57

Sehr geschätzte trauende Familie!

Für uns alle  ist und bleibt  der Tod , das Sterben  eines Menschen ein Geheimnis. Es fällt uns schwer, passende Worte   zu finden. Wir sind   versucht, das  was uns allen  bevorsteht, zu verdrängen und totzuschweigen. Doch  damit  wurde ein Problem   noch nie  gelöst, und  die  Macht der  Nichtbewältigung ist nur noch  stärker  geworden. So bemühen sich  schon  Generationen  dem Sterben einen Sinn, einen Namen zu geben. Wir sprechen heute noch vom Heimgang, vom Entschlafen, davon  dass uns ein Mensch entrissen wurde.  Alles Worte, die immer nur einen Teil des Unfaßbaren erfassen und es irgendwie fassbar  machen soll.  Schon diese kleine Auswahl an Bezeichnungen  für unser Sterben zeigt uns  die  grundlegenden   Veränderungen im Leben eines Menschen, zu  dem auch sein Sterben zählt, das uns schwer   zu schaffen macht. Wir sind  gewohnt, uns auf  auf allmähliche, kontinuierlich vor sich gehende Veränderungen einzustellen – wir leben mit  ihnen, wir wachsen und wir verändern  uns mit ihnen. So merken wir sie kaum. Erst wenn wir Photos  von früher betrachten oder durch die Wahrnehmung  eines anderen, der  vielleicht Jahre von  uns  weg war, stellen wir  erschrocken  fest: Tatsächlich, bis jetzt ist  mir  das gar nicht aufgefallen.  Das Sterben aber ist  meist so plötzlich, dass wir  nicht Zeit  haben, uns darauf einzustellen. Auch wenn das Leben selbst voll von  solchen Ereignissen ist, so  gibt  es  trotz der  Tatsache, dass Geschehnisse nicht rückgängig zu machen sind , die Möglichkeit, neu  oder  anders  weiterzumachen. Hier  aber, angesichts  des Todes, gibt es   auf unserer Ebene kein Neu, kein Weitermachen. Eine scharfe Trennung scheidet uns  voneinander, die  Brücke ist eingestürzt, der Weg  zueinander   ist verschwunden.

An diesem Punkt muss und  darf ich als Stellvertreter und Botschafter Christi  ein entschiedenes Aber  sagen. Durch Christus  wurde eine neue   Ebene geschaffen –  eine  Ebene, auf der unser Sterben  eine  Phase im tiefgreifenden und  plötzlichen Wandlungsprozess  hin zum endgültigen   Leben darstellt. Der Apostel Paulus  spricht vom  Kampf, der  aber  nicht  unentschieden oder gar noch offen wäre – er weiß   vom  Sieg im Kampf.  Dieser  Sieg  verleiht moralische  Stärke und Zuversicht. Dieser Sieg ist an Christus dem Auferstandenen deutlich und für uns Glaubende  erfahrbar geworden. Dieser Glauben an die Auferstehung scheint, wie einst den Korinthern, auch unserer Generation abhanden zu kommen. So vermögen wir eventuell dem Leben noch einen Sinn abzuringen, das Sterben  erscheint  absurd – und doch  will keiner sein  Leben verkürzen, sich  um das Leben bringen, wir alle haben eine Sehnsucht nach Leben, nach mehr Leben. Paulus spricht vom Sterben  wie wir in Bildern.  Er verkündet einen totalen Wandel. Das Neue muss angezogen, über-gezogen  werden. Wir wollen nicht vergessen, dass wir schon  in der Taufe, wo wir doch auf  den Tod und  auf die Auferstehung  Christi getauft wurden, diesen  neuen Menschen, der nach  Christus  geformt ist, angezogen haben. So ist dem Tod  der Sieg  genommen, seine  Macht ist gerade  in diesem  Moment des Todes  beendet. Trotz unseres Augenscheins ist auch für  uns dieses Wort: Verschlungen ist der Tod im Sieg eine Verheißung und ein Zugeständnis des Gottes Jesu Christi, an den wir glauben und der auch uns zum Sieg, das heißt zum Leben führt.

Hl.Sieben Grüber des Servitenordens, Lk 5,27-32

Folge mir nach, sagte Jesus dem Zöllner Levi, er sein mich euch.

Auch wir gehen täglich an Sünder vorbei. Wie an sie schauen, was für eine Einstellung sollen wir zu ihnen haben das zeigte uns Christus. Und wie sollen wir Sünder auf die Aufforderungen Jesu antworten? Das zeigte uns  Levi /Matthäus/.

Jesus du kamst zu  unserer Erlösung.  Herr,  erbarme  dich unser.

Du hast uns  das ewige Leben verheißen. Christus, erbarme dich unser.

Du  bist mitten uns,wo wir  in deinem Namen versammelt sind. Herr, erbarme dich  unser.

Heute haben wir den Gedenktag  der sieben Stifter des  Servitenordens. Der Servitenorden hat seinen Ursprung  in Florenz. Dort vereinigten sich im Jahr 1233 sieben gleichgesinnte, vornehme Bürge der Stadt zu einem gemeinsamen Leben, das sie  zuerst in  die Stadt,  dann auf  Monte Senario führten. Die Namen der sieben Männer:  Bonfilius Monaldi,  Bonajunkta Manetti, Manettus dell Antella,  Amidus Amidei, Hugo Lippi- Ugoccioni, Sosteneus  di Sostegno und Alexis Falconieri. Die  Mitglieder  der Gruppe weitere  Gefährten  wurden  in  der  Gründungszeit  aufgenommen – nahmen  schließlich  die  Augustinerregel an  und  gaben sich  eine  eigene  Ordenstracht. Der Orden der Serviten, der Diener   Mariens , wie  sich  die Mitglieder  nannten, wurde  zuerst anerkannt, dann wieder aufgelöst , schließlich  1304 endgültig  feierlich  bestätigt, einer der sieben  Ordensgründer, Alexis Falconieri, erlebte  dies  noch mit.

Die Serviten wurden  später den Bettelorden zugeordnet.. Die sieben Ordensgründer wurden gemeinsam  im Jahr  1888 heiliggesprochen. Der Orden ist heute fast überall  verbreitet, darüber hinaus  in Südafrika, Australien sowie Nord  und Südamerika.

Wir haben Gottes Wort  angenommen. Damit wir  in seinem  Namen  bewahrt werden , wollen wir zum Vater beten.

Die Welt kennt keinen Frieden.  Der uns  das Wort  der Wahrheit   brachte, schenkt den Frieden, um den wir  bitten.

Selig, die Christus folgen  und nicht  zurückblicken, um einzugehen in seine Herrlichkeit.

Freitag nach Aschermitwoch Mt 9,14-15

Können etwa die Gefährten des Bräutigams  trauen, solange der Bräutigam bei ihnen ist?

Unlängst wurde in USA ein Wörterbuch herausgegeben. Es  geht nicht um die Fachliteratur, eher um die Satire. Dieses Wörterbuch weist darauf hin, wie der Mensch verschiedene Wirklichkeiten alternativ äußern kann. Zum Beispiel die Obdachlosen nennt  ,,alternative Unter-kunften, die Narren, gefühlsmäßig unterschiedlichen Menschen, für den Betrunken hat der Ausdruck: chemisch ungewisser  Mensch. Warum erwähne ich das? Im Evangelium als ob Jesus geringschätzte die Bedeutung der Fasten.

Jesus, die dir nachfolgen, finden  das Kreuz. Herr, erbarme dich  unser.

Die dir treu sind, krönst  du  mit Ehre. Christus, erbarme dich unser.

Die dich nachfolgen, machst du zu Erben deines Reiches. Herr, erbarme dich unser.

Wohl es ist nicht  schwer die Worte von Jesus zu erklären. Durch die Fasten sollten die Juden sich auf die Ankunft des Messias vorbereiten. Als Messias in Jesus, schon gekommen ist, war nicht notwendig zu fasten. Im Gegenteil. Eben die Freude sollte die Anwesenheit des Messias zu charakterisieren. Die Fasten aber endet nicht. Ihre Zeit noch kommt in der Weile seines Leibes und Todes. Heute fast 2 Tausend Jahre nach Jesus Tod, fragen wir uns, warum sollen wir heute fasten? Die Kirche bezeichnet als der Grund, die zweite Ankunft Christi. Die Fasten Disziplin war in der Kirche vom  Anfang. Die ersten Christen fasteten drei Tage in der Woche. Sie wussten wie wichtig die Fasten ist. Nicht nur  für die leibliche Gesundheit, wenn unser Leib sich  regeneriert. Die Fasten wirkt wohltuend auf inneres Leben, sie intensiviert das Gebet und steigert die Offenheit dem Gott gegenüber. Ist aber hier eine Frage welche Beweggründe sollte unsere Fasten haben? Sicher die richtigen. Der Mensch sollte sich nicht  wegen die Anerkennung von Menschen fasten, oder wegen des äußerlichen Ruhm. Selbst Jesus verurteilte das. Ein Mensch sagte dem Einsiedler Poimen. Vater, wenn ich meinem Bruder ein Stück Brot gebe, oder etwas anderes, die Dämonen entwerten das. Sie sagen, ich gebe das, darum, damit ich den Menschen gefalle. Der Einsiedler sagte dazu eine Geschichte. In einer Stadt wohnten zwei  Bauer. Der eine säte wenig und nicht hochwertiges  Saatgut, der zweite säte nichts. Wer von ihnen überleben wird? Der der säte wenig. Besser ist ein wenig Gute und nicht vollkommenes Gute zu tun, als gar nichts zu tun.

Da uns  die Fülle des Lebens geschenkt ist, wagen wir  zum  Vater zu  beten.

In Frieden wollen wir bereit sein für  den Herrn, der uns seinen Frieden schenken will, deshalb bitten wir.

Selig, die standhaft und treu bleiben in dieser Welt und gerettet  werden am Letzten Tag.

1.Fastensonntag B Mk 1,12-15

1. Fastensonntag 2018 –  Entdecken wir das Fasten!

Einführung

Die liturgische österliche Bußzeit, die wir seit Aschermittwoch feiern, besteht nicht nur darin, dass wir etwas nicht dürfen oder können – oder dass wir etwas müssen. Der gläubige Christ sollte wissen, wofür diese Bußzeit ist, wozu sie dient – und sollte diese Zeit so leben, wie es die Kirche empfiehlt.

Predigt

Das Evangelium nach Markus am ersten Fastensonntag eröffnet die Fastenzeit mit zwei Gedanken: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!  Auf diese Worte warteten ganze Generationen im Volk Israel. Die Prophezeiung wurde erfüllt. Das, was Gott im Paradies versprach, wurde Realität. Jesus kam nach 40 Tagen, die er in der Wüste verbrachte, zurück nach Galiläa. Die Worte: Kehrt um und glaubt an das Evangelium waren und sind auch heute noch eine Aufforderung zum Glauben. Es geht darum, sich Zeit zu nehmen für eine Umkehr zu Gott.

Wir sollen uns verändern, sollen Gott nicht mehr beleidigen, uns von der Sünde abwenden und Gutes tun. Es ist auch ein Zeit, wo man als Christ entdecken kann, dass das Fasten dazu ein Mittel ist, eine Bereicherung des natürlichen und geistlichen Lebens. Es genügen nicht nur Worte, auch Taten sind notwendig. Es wird auch von Jesus im Evangelium gesagt, dass er nicht zu denen gehört, die nur reden, sondern Taten vollbringen. Jedes Wort, das er sagt, wird in seinem Leben gezeigt. Jesus wurde uns ähnlich. Warum? Er will uns damit zeigen, was er von uns verlangt. Er tat Buße, obwohl er das eigentlich nicht zu tun brauchte. Wir aber sollen Buße tun. Das kann nur geschehen, wenn wir unsere Sündhaftigkeit erkennen. Wir sollen uns dessen bewusst werden, dass die Zeit, die wir leben,  ein Geschenk von Gott ist. Wer das erkennt, für dein ist das Reich Gottes nahe gekommen.

Taten der Buße, des Fastens, der Selbsteinschränkung, der Entsagung von angenehmen Sachen sind Mittel dazu, dass Gott uns verzeiht und uns befreit von Sündenstrafen. Natürlich ist eine Änderung des Lebens, die Befreiung von Sünden, der Kampf gegen böse Neigungen nicht einfach und nicht immer angenehm. Die Bitte um das Licht des Heiligen Geistes ist ratsam, damit wir den echten Sinn und Wert der Bußzeit entdecken. Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der der Christ bewusst seine Schwächen erkennt und Buße dafür tut – das soll aber nicht gezwungenermaßen sein, sondern eine freie Entscheidung sein. Buße ist hart, schwer und unangenehm, aber notwendig, wenn man zu Gott zurückkehren will. Aber wir können dabei auch Freude über die Barmherzigkeit Gottes erleben.

Wir haben die Möglichkeit folgende Worte Jesu zu begreifen, die im Matthäus-Evangelium im 13. Kapitel stehen: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Gott beschenkt alle Menschen und will, dass sie Gott als Herrn und Vater annehmen. Gott soll also in den Herzen der Menschen den ersten Platz haben. Sünden trennen den Menschen von Gott. Durch die Buße kann jeder Mensch zu Gott zurückkehren. Gott soll unser höchstes Gut sein, das geschieht durch Korrektur und Verbesserung unseres Verhaltens.

Hören wir dazu eine Geschichte: Eine Frau besuchte ihren Vater im Krankenhaus. Sie musste am Gang warten, denn Besuche waren erst um 15 Uhr erlaubt. Sie setzte sich auf eine Bank, wo auch eine junge Frau mit einem kleinen Mädchen saß. Die junge Frau bat sie, auf das Mädchen eine Weil aufzupassen, denn sie wollte beim Buffet etwas kaufen. Sie war bereit, weil sie kleine Kinder gerne mag. Sie fragte das Mädchen: Wie alt bist du? Es antwortete: 5 Jahre – und zeigte mit ihren Fingern – fünf. Ist das deine Mutter, die zum Buffet gegangen ist? Das Mädchen sagte: Nein, das ist meine Tante. Ich habe zuhause noch einen kleinen Bruder und die Mama ist bei ihm. Wem besucht ihr hier im Krankenhaus?  Sie erwiderte: Meinen Großvater. Die Frau war neugierig und fragte: Wie heißt du? Ich heiße Anna!, war die Antwort darauf. Die Frau meinte: Das ist aber ein schöner Name! Kannst du auch ein Lied singen? Anna lächelte ein bisschen und nickte mit dem Kopf. Dann singe mir etwas vor, sagte die Frau. Das Mädchen begann zu singen und sie sang alle drei Strophen des Liedes „Segne du Maria“. Sie war überrascht und fragte: Wer hat dir dieses schöne Lied gelernt? Das Mädchen spontan: Das kann ich von meiner Mutter und von meinem Großvater, der hier im Krankenhaus ist. Die Frau gab ihr für den wunderschönen Gesang ein Bonbon. Darauf meinte das Mädchen: Ich kann jetzt nicht das Bonbon essen! Warum nicht? Hast du noch nicht zu Mittag gegessen?, sagte die Frau. Darauf antwortete das kleine Mädchen: Ich esse keine Bonbons, weil Fastenzeit ist. Die Frau war erstaunt darüber und fragte sie: Weißt du überhaupt warum man jetzt in der Fastenzeit fasten soll? Da erklärt ihr das Mädchen: Jesus ist damals gestorben, weil die Menschen böse waren. Da stellte die Frau nicht weitere Fragen, sondern dachte darüber nach. Sie dachte nach über sich selbst, über ihre Familie, ihre Bekannten und über die Lektion, die das kleine Mädchen allen über das Fasten geben könnte. Sie seufzte vor Rührung und dachte: Gott, beschenke uns mehr mit solchen Kindern wie Anna!

Ja, es wichtig, eine richtige Einstellung zum Fasten zu haben. Eine Bußzeit ist ein Geschenk, das jeder Mensch von Gott empfängt, damit er wieder Ruhe in seinem Herzen findet, damit er von allen Abhängigkeiten des Leibes, der Welt und des Satans befreit wird. Fasten ist bedeutend für Seele und Leib, für jeden einzelnen und für die Gesellschaft.  Bei den Worten: Kehrt um, tut Buße und glaubt an das Evangelium mögen wir in unseren Gedanken erwägen,  dass das Fasten Kraft, Bedeutung und Notwendigkeit ist. Die Fastenzeit hilft uns, unsere Fehler, unsere Irrtümer zu erkennen. Sie öffnete uns für die Schätze der Liebe Gottes. Beten wir, dass diese Fastenzeit, diese österliche Bußzeit uns auf dem Weg zu Gott vorwärts bringt!

Donnerstag nach Aschermittwoch Lk 9,22-25

Jesus,der sagte:  Der Sohn  des Menschen muss  vieles leiden und  verworfen von  den Ältesten und  Hohenpriestern und Schriftgelehrten, sei mit euch.

Werden sie auf jemanden vertrauen, den sie nicht kennen? Warum sollten wir nicht folgen, den wir  gut kennen, und dem wir  unbedingt vertrauen? Im Evangelium spricht Jesus von seinem Leiden, aber die Apostel verstanden diese Rede nicht.

Jesus, du kamst, um für uns  zu leiden und zu sterben. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  auf den  Weg der Nachfolge  gerufen. Christus,erbarme dich unser.

Du hast uns den Weg ewiger  Rettung bereitet.  Herr, erbarme dich unser.

Der Hauptgrund Jesus Leiden war nicht die politische Entwicklung, aber die Bedürftigkeit und Wichtigkeit von der voraus entschied Gott. Jesus fügte zum Schluss hinzu, dass der Mensch der Christus folgt, kann nicht dem Leiden vermeiden. Wenn jemand mir  nachkommen will, so verleugne er sich selbst und  nehme täglich sein Kreuz auf und  folge  mir nach. Lk 9,23. Wie ist es mit uns? Wie nehmen wir unsere tagtägliche Kreuze? Jesus folgen bedeutet bedeutet: Opfer zu bringen. Dazu, dass wir unsere tagtägliche Kreuze fähig tragen werden, notwendig ist, dass wir kennen, wer Jesus ist. Wie kann ich jemandem folgen, den ich nicht kenne? Wie würde ich antworten, wenn Jesus mich fragen würde. Für wenn hältst du mich? Würde ich eine gelernte, philosophische Phrase, oder würde es die Antwort meines Herzen. Empfanden wir manchmal die Sehnsucht Gott zu kennen? Die Schwester Faustina denkt in seinem Tagebuch nach über das Wesen  Gottes. Ich spürte  dringende Sehnsucht gründlich Gott zu kennen. Mein Geist als ob war außer dieser Welt  verzückt. Ich sah unzugängliches Licht und in ihm als ob drei Quellen des Lichtes. Aus diesem Licht kam unser Heiland heraus, in der unbegreiflichen Schönheit mit  strahlenden Wunden und er sagte zu mir. Wie  Gott in seinem Wesen  ist, wird niemand erforschen, weder die Engel noch die Menschen. Erkenne Gott und meditiere über seine Eigenschaften.

Das Kreuz des  Menschensohnes hat uns  erlöst. In seinem Namen wir  zum Vater zu beten.

Der allein den wahren Frieden besitzt,  ihn hat die Welt verworfen. Um seinen  Frieden bitten wir.

Selig, die ihr Leben in die Hand  Gottes legen und  gerettet werden am Letzte Tag.

Aschermittwoch Mt 6,1-6 2018

Gott, der Herr, der das  Verborgene sieht und  unsere Herzen  kennt,  ER sei  mit euch.

Nach den lustigen und  lauten Tagen beginnt die  Zeit der Einkehr und Besinnung. Das ist nicht deshalb, weil alles vorbei ist, sondern weil etwas Wesentliches beginnen muss.  Nur der Weg der Buße führt zu wahrer Freude. Wir  wollen bei uns selbst anfangen und  um Bekehrung bitten, damit wir Vergebung bei Gott finden.

Jesus, du weißt, was im Herzen eines jeden verborgen ist. Herr, erbarme dich unser.

Du schaust ins Verborgene, und  niemand kann dich täuschen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns die Liebe des  Vaters zugesagt. Herr, erbarme dich  unser.

Die Fastenlieder fordert uns durch ihre Melodien und Texten zur Buße auf. Wir sollen den Zugang zu unseren tagtäglichen Dingen, die wir tun, zu unseren Pflichten ändern. Dazu fordert uns Jesus mit den folgenden Worten auf: Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Außerdem spricht Jesus über das Fasten und das Almosengeben. Denken  wir zuerst das Gebet!  Durch das Gebet erkennen wir Gott in seiner Güte, Liebe und Barmherzigkeit. Im Gebet können wir die Nähe Gottes erleben. In Zeiten der  Buße – wie eben in der österlichen Bußzeit –  soll das Gebet Priorität haben. Was sind solche Gebete, die wir hauptsächlich in dieser Bußzeit beten? Das kann eine Kreuzwegandacht  sein, in der man sich mit Jesu Leiden und Sterben auseinandersetzt. Ein bedeutender Faktor in der Fastenzeit ist nicht nur, sich von Fleischgerichten zu enthalten, sich auf einfaches Essen zu beschränken, sondern auch zu teilen mit denen, die kein Essen haben. Es wird auch empfohlen, auf  Sachen zu verzichten, die während des Jahres üblicherweise konsumiert werden, wie Kaffee, Zigaretten, Alkohol.  In der österlichen Bußzeit  sollen wir auch ans Almosengeben denken. Dadurch erleichtern  wir  anderen das Leben – damit helfen wir jenen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.  Almosen zu geben soll nicht bedeuten, nur von unserem Überfluss etwas zu geben, sondern auch persönliche Not anzunehmen – also auf etwas verzichten. Jesus sagt im Matthäus-Evangelium im 8. Kapitel – davon haben wir im heutigen Evangelium nichts gehört – aber ich finde es wichtig: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.

Die österliche Bußzeit  soll auch eine Zeit der Festigung   des Friedens in unseren Herzen sein. Wir sollten die Gelegenheit zur Beichte nützen. Das kann zu einer tiefen inneren Ruhe und zum Frieden im Herzen führen.

 Damit  wir  Vergebung  finden und  im Gericht bestehen können, wagen wir  zum Vater  zu beten.

Das Zeichen  des Jona ist ein Zeichen der  Versöhnung  und  des Friedens. Um dieses  Zeichen  bitten wir.

Selig, die  sich bekehren und Gnade finden in der Stunde des Gerichtes.

Dienstag der 6.Woche 2018 Mk 8,14-21

Jesus der seinen Jüngern sagte,  gebt acht, hütet euch  vor dem  Sauerteig   der Pharisäer und dem Sauerteig  des Herodes.

Ist notwendig der Sauerteig? Jesus warnt , damit wir uns vor dem Sauerteig der Pharisäer und des Herodes  hüten. Die Apostel verstanden  Jesus Ermahnung nicht. Jesus scheltet sie, damit sie nicht irdisch denken.

Jesus,du hast  deine Jünger   vor dem Sauerteig  der Pharisäer  gewarnt: Herr, erbarme  dich unser.

Du  kennst alle Bosheit, die in dieser  Welt  ist. Christus, erbarme dich unser.

Du bleibst  bei uns bei  uns  , um uns deinen  Weg zu  weisen. Herr, erbarme dich unser.

Der Sauerteig der Pharisäer bedeutet ihre Heuchelei und  Förmlichkeit. Die Pharisäer hielten sich auf äußerlichen  religiösen Tathandlungen. Sie leben nicht danach, wie sie lehren. Sie lesen die Heilige Schrift, sie beten lange, sie zahlen die Steuern, aber nicht darum, dass sie sich bekehren, damit sie Gott gefallen, sondern damit sie die Menschen loben und bewundern. In ihren Inneres waren sie leer. Sie sehnten sich nach dem Gewinn und Ruhm.

Sauerteig des Herodes bedeutet das Leben in Bequemlichkeit, religiöse Gleichgültigkeit. Herodes ist der Typ des Menschen, der sich mit jedem vereinbaren weiß/kann/. Für einige ist er großer Katholik, für die anderen Liberal, oder Demokrat und wer weißt was noch. Der Mensch von Tausend Gesichter. Er ist nachgiebig, veränderlich, der Mensch rückgratlos.Sein Grund Stichwort ist- Gewinn. Herodeses  und  Pharisäern starben nicht aus. Auch heute haben sie verschiedene Formen. Modern sagen wir dem.  Konsumtion,Gleichgültigkeit, Materialismus, Heuchel schein. Jesus fordern uns auf, dass wir guter Sauerteig werden. Das bedeutet nicht sich  von der Welt isolieren, sondern die Welt erfüllen  mit  Gottes Wort, Gottes Gedenken. So werden wir der Sauerteig, der allmählich seine Umgebung ins Gottes Reich  verändern wird. Mögen wir nützlicher Sauerteig von Jesus Christus , damit die Bitte von Vaterunser: Dein Reich komme, je früher,erfüllt.

Damit wir nicht  verführt werden von Irrtum und Lüge,wagen wir zum  Vater zu beten.

Nur die ihn sehen und erkennen als den Sohn, den  der Vater  gesandt hat, finden seinen Frieden.Wir wagen ihn zu bitten.

Selig, die der Großtaten Gottes  gedenken und aufgenommen werden in sein Reich.

Montag der 6. Woche im Jahr 2018 Mk 8,11-13

Jesus, der den Pharisäern antwortete, was begehrt  dieses  Geschlecht ein Zeichen? sei mit euch.

Unser ganzes Leben ist mit verschiedenen Symbolen, Zeichen durchweben. Diese Zeichen dienen uns zur bessere Kommunikation. Zum Beispiel wenn der Lehrer den Schülern sagt: wenn ich euch  das Zeichen mit der Hand, steht ihr auf.  Die Rede über Symbolen und Zeichen ist auch im heutigen Evangelium.

Jesus, du hast uns  die Vollendung des ewigen Reiches verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du bleibst bei uns, um uns  den Weg des Lebens zu weisen. Christus,erbarme dich  unser.

Dein Auftrag und deine  Botschaft bleiben  die gültige Grundlage unseres  Lebens. Herr, erbarme  dich unser.

Zu Jesus kamen die Pharisäer aber nicht daher, sie ihn zuhören, sondern  damit sie mit ihm streiten. Trotzdem, dass sie viele Wunder sahen, verlangen sie  von Jesus,  das Zeichen vom Himmel und Markus hinzufügt: um ihn zu  versuchen. In biblischen  Auffassung  die Versuchung bedeutet nicht  jemanden verführen, wie es in der heutigen Auffassung ist, sondern auf die Probe stellen, damit wir die Eigenschaften des Menschen prüfen oder verbessern. So versucht Gott Abraham, aber kann auch bösen Absicht bedeuten: hinweisen auf  seine Schwachheiten, zur  schlechten Handlung ihn zu führen, wie es der Satan machte, in der Wüste, als Jesus fastete. Auch heute sagen viele Menschen. Ich werde nicht glauben, solange ich nicht sehe. Auch wenn  sie sehen, suchen sie  verschiedene rationelle Erklärungen, nur dass sie Gottes Dasein nicht anerkennen müssten, damit sie  ihr bequemes Leben  nicht ändern mussten. Fragten wir uns. Warum begehren wir  viele Wunder, Heilungen sehen? Für die Stärkung unseres Glauben, oder aus reiner Neugier? Doch Gott gibt uns tagtäglich  mit verschiedene Zeichen um wie zum Beispiel. Tagtäglicher Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist das Zeichen, dass Gott uns liebt. Franz Werfel der Autor bekanntes Buch: Sang von Bernadette schrieb. Wer glauben will, braucht keine Zeichen und Beweise. Wer nicht glauben will, dem Tausend Beweisen  nicht genügen wird.

Jesus hat seinen Jüngern das Gebet beigebracht, das über seine Freunde zu allen Christen in allen Ländern und  auch  zu uns  gekommen ist. So lasst uns zusammen beten.

Jesus du hast  gesagt: Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und  beladen seid, ich will euch Ruhe verschaffen. So  kommen wir zu Dir und bitten Dich. Schenk uns innere Ruhe und gibt  uns  deinen Frieden.

Der Menschensohn ist  nicht gekommen, sich  bedienen zu  lassen, sondern um  zu dienen und  sein  Leben hinzugeben als Lösegeld  für  viele.

Christentum ist die Beziehung 1

Alles was, der Mensch macht, soll die Äußerung der Liebe sein, die das Herz des Menschen erfüllt.  Wenn diese Liebe fehlt, dann gibt es kein Christentum, ohne dass, ob die Taten anwesend sind, oder nicht. Fakt, dass Gott mit seiner Gnade auch die Menschen, die nicht Katholiken sind beschenkt, beweist,  dass wesentlich gerade die Beziehung der Liebe und Vertrauen zu Gott sind. Das entscheidet, ob der Mensch erlöst ist, oder nicht. Darum schreibt der heilige Paulus: Aber wissend, dass der Menschen  nicht aus  Gesetzeswerken gerechtigfertig wird, sondern  nur aus  Glauben   an Jesus Christus, auch wir  haben an Christus Jesus   geglaubt, damit wir  aus  Glauben   an  Christus   gerechtigt würden   und  aus Gesetzwerken, weil aus  Gesetzwerken  kein Fleisch gerechtfertigt  werden wird. Nach dem Paulus, Jesus kam zu den Menschen, damit sie zur Freiheit, die, die Beziehung zu Gott  gibt. Wir sind berufen frei zu sein. Jesuit Henri Boulada  sagt: es ist eine große Tragödie, dass noch heute  95% der Menschen das Evangelium nicht annahmen, sie sind die Christen nicht geworden: grausame Erklärung, aber wahr. Nur eine Frage. Wie viele Christen sind in ihrer Umgebung in Christus verliebt? Und leben nur für ihn? Wie viele erfüllen ihre ,,religiöse Pflichten“? und wird aus unsern Kirchen gepredigt? Und wie ist es mit uns? Ist für uns das Christentum die Beziehung, die unser Leben erfüllt, die uns ganz durchdringt, oder haben wir die Vorstellung, dass das Christentum das Tun gewissen Sachen ist: die heilige Messe zu besuchen, beten, fasten, Lesung der Bibel… Sagen wir zu ihnen, dass sie in die Kirche gehen sollen, dass sie beten sollen, oder führen wir sie zu lebendigem Christus, damit ihn zu erkennen, und so bilden die Beziehung der Liebe. Das sind wichtige Frage. Vielleicht kommen wir darauf, dass wir noch immer unter dem Gesetz leben und auf Gott schauen wir  als auf Richter ,Herr und nicht als auf Vater. Darüber schreibt der heilige Paulus. Also seid ihr  nun nicht  mehr Fremdlinge und  ohne  Bürgerrecht, sondern  ihr  seid  Mitbürger  der Heiligen  und  Hausgenossen Gottes, aufgebaur auf  der  Grundlage der Apostel und Propheten, in dem  Christus selbst Eckstein  ist, in welchem  der ganze Bau, wohl zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel  im Herrn, in dem auch ihr mitaufgebaut werdet zu  einer  Behausung Gottes  im Geist.Eph. 2, 19-22.

Dieses Thema ist für unser Christentum wesentlich. Was machen wir dafür, damit wir unsere Beziehung zu Jesus vertiefen. Zum Beispiel, ich werde mich bemühen mehr Christus kennen, seine Lehre in meinem Leben öfters wie bis jetzt verwirklichen.