Archiv für den Monat: November 2017

Herz Jesu Freitag Lk 21,29-33

Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und  die Sorgen des Alltags  euch nicht  plötzlich überrascht, sagte Jesus Christus.

Wie aktuell sind die Worte von Jesus aus dem heutigen Evangelium. Leider vielen Menschen verhindern die Sorge des Alltags nähern zu Jesus kommen. Schlechter ist es wenn diese Sorgen manchmal auch der Rausch, die Menschen  verwirren. Wie viele Menschen leben außer Jesus.

Jesus, dir gehört das  Ende  der Welt und das Gericht. Herr, erbarme  dich unser.

Deine Worte werden nicht vergehen, weil du  ewig  bist. Christus, erbarme dich unser.

Du machst uns auf die Gefahr  modernes Lebens aufmerksam. 

Der allmächtige Gott, konnte auch anders  einrichten,  wie uns das Heil mitteilen. Es konnte uns der Engel mitzuteilen. Gott aber wusste, dass nur das auf den Menschen einwirkt, was sein Herz  beeindruckt. Darum  hat Gott das menschliche  Herz angenommen, damit er  zu den Menschen  mit der Rede spricht, die alle verstehen. Nicht nur ausgebildeten, sondern auch einfache Menschen, sogar auch die Kinder. Die Praxis bestätigt uns, wenn jemand für Christus gewann wurde, war das nicht durch den Weg des Argumentation, Logik, sondern durch den Weg  des Herzens. Auch die  genausten Beweise schaffen nicht die Menschen überzeugen, wenn sie nicht mit dem guten Herzen durchwärmen sind. Darin war das Geheimnis  der Wirksamkeit der Worte  Jesu auf die Menschen. Schon im Alten Testament wiederholt sich   der Gedanke, dass nur  Gott kann ins menschliche  Herz eintreten. Vergleiche: Gerechter  Gott, der  du  auf  Herz  und  Nieren  prüfst. Psalm 7,10,  Denn er kennt   die heimlichen  Gedanken des Herzens Psalm 44,22. Auch das Evangelium  versichern uns, dass das Herz  das Organ für  die Aufnahme Gottes Wort und die Gaben des Heiligen Geistes. Immer wenn ein Mensch das Wort  vom Reich hört und es nicht  nicht versteht, kommt der Böse und  nimmet alles weg, was  diesem  Menschen ins Herz gesät  wurde. Mt 13, 19.  Auf den Weg ist  der Samen  bei denen gefallen, die  das Wort  zwar hören, denen es  aber  der Teufel, dann aus  dem Herzen  reißt Lk 8,12.  Gott werden nur diejenigen sehen, die reine Herz haben. Selig, die ein reines  Herz Herz haben, denn  sie  werden Gott schauen. Mt 5,8 Heiligen Augustinus überzeugten nicht  die Argumente der Theologen , sondern liebenswürdige  und väterliche Worte von Bischof Ambrosius.

Da wir die Zeichen der Zeit erkennen und das  Reich Gottes nah ist, wagen  wir zum Vater zu beten.

Das Reich  Gottes ist nahe. Damit wir im Frieden  des Herrn  aufgenommen werden, dürfen wir beten.

Selig, die  bereit sind für die Stunde, in der das Reich Gottes kommen wird.

1.Adventsonntag B Mk 13, 33-37

1.Adventsonntag 2017 – Die Möglichkeit  der Rettung

Einführung

Jesus sagt zu uns: Bereitet euch vor! Wozu sollen wir vorbereitet sein? Wir sollen immer vorbereitet sein, denn einmal müssen wir Rechenschaft über unser Leben ablegen. Einmal werden das alle Menschen machen müssen. Daher sollten wir mit unserem Leben verantwortlich umgehen.

Predigt

Im Prag hatten Stewardessen eine  Prüfung abzulegen. Sie bestand unter anderem darin, dass sie innerhalb einer Zeit von zwei Minuten die Benützung einer Rettungsweste erklären sollten, die sie anlegen sollen, wenn Gefahr droht.  Viele werden vielleicht sagen: Das interessiert mir nicht, ich fliege mit keinem Flugzeug mit. Vergessen sollten wir aber nicht, und das 24 Stunden am Tag, dass wir in einer Geschwindigkeit an ein Ziel kommen werden – nämlich zum Ziel der Ewigkeit. Da sagen wiederum Menschen, da gibt es sowie keine Rettung, wir werden alle im Grab enden. Jesus aber macht uns auf die Möglichkeit einer Rettung aufmerksam. Zurück zur Stewardess: Wenn sie den Menschen mit ihren Ausführungen über die Rettungsweste Angst einjagen würden, dann würde die Passagiere sagen, wir stürzen ab und alles ist aus. Eine solche Aussage, die andere nicht ermutigt,  wurde ihre Entlassung herbeiführen.

So ist es auch im Leben eines jeden Menschen, es ist Rettung möglich. Jesus sagt: Es gibt auch im Leben eine Rettungsweste. Das ist die Liebe zu Gott und zu den Nächsten.

Ein slowakischer Erfinder namens Stefan Banic konstruierte einen Fallschirm und bot ihn der Öffentlichkeit an. Aber die Menschen in Pensylvania glaubten nicht, dass dieser Fallschirm gefahrlos verwendet werden kann. Daher musst er mit seinem Fallschirm von einem Felsen herabspringen. Dann sprang er in New York von einem Wolkenkratzer herab. Noch immer war man skeptisch. Vor Experten sprang er dann 1914 aus einem Flugzeug. Endlich wurde nun seine Patent aufgenommen. Heute verdanken viele Menschen die Rettung ihres Leben diesem erfundenen Fallschirm. Es ist doch gut, wenn man bei einem Defekt des Flugzeuges mit dem Fallschirm sich retten kann. Da wird keiner mehr sagen, diese Erfindung ist Dummheit.

Im Flugzeug des Lebens ist ein solcher Fallschirm Jesus Christus. Nur er kann uns für die Ewigkeit retten. Leider glauben das nicht wenige Menschen nicht, sie glauben nicht einmal, dass es einen Gott gibt und dass es für die Menschen eine Ewigkeit bei ihm gibt. Sie sagen: Der Mensch stirbt und dann ist alles aus. Wir aber wissen, dass Christus für uns gestorben und auferstanden ist, um uns das ewigen Leben zu geben.

Der Heilige Paulus sagt: Wenn wir keine Hoffnung auf die Ewigkeit hätten, wären wir die erbärmlichsten Geschöpfe der Welt. Und das ist wirklich so. Allerdings können wir den Fallschirm für die Rettung des ewigen Lebens in keinem Geschäft kaufen. Wir gewinnen ihn nur durch den Glauben an Jesus Christus und durch die Liebe. Ich denke, Sie können verstehen, warum Jesus zu uns sagt: Seid wachsam! Seid wachsam, damit ihr mich als Fallschirm habt, der euch retten kann.

Wir sollten niemals sagen: Das ist alles Quatsch! Dazu ein Beispiel von zwei Buben, von Paul und Josef. Sie gingen Himbeeren pflücken. Sie gaben sie in Körbchen, die bald voll waren und nun wollten sie diese Himbeeren in der Stadt verkaufen. Als sie dort hingingen, bekam Paul einen Gusto auf die Himbeeren und sagte zu Josef: Ich kaufe meine Himbeeren für einen Euro. Paul hatte aber seine Beeren schon aufgegessen. Als sie weitergingen bekam auch Josef einen Gusto auf diese süßen Beeren und er sagte zu Paul: Ich kaufe meine Himbeeren für einen Euro. Aber auch er hatte sie schon aufgegessen.  Und als sie in die Stadt kamen, war das Körbchen leer und sie bekamen dafür kein Geld. Sie hatten ja alles selbst aufgegessen.

Was kann uns dieses Beispiel sagen? Auch wir haben die Möglichkeit, Verdienste für die Ewigkeit zu gewinnen. Wir können aber auch durch eigene Schuld diese Möglichkeit verlieren. Wir haben die Möglichkeit, zur Heiligen Messe zu gehen, um Gott spüren zu lassen, dass wir uns für ihn interessieren. Wir können aber im Bett liegen bleiben und die Bequemlichkeit genießen. Wie kann uns Gott beschenken, wenn wir schon mit dem Liegenbleiben beschenkt werden? Wir haben die Möglichkeit zu beten, um unsere Beziehung zu Gott zu äußern. Wenn wir aber dazu zu bequem sind, wie kann uns Gott dann belohnen. Ebenso ist es mit unserer Fähigkeit ihm und den Nächsten zu lieben. Können wir belohnt werden, wann wir uns darum nicht kümmern und alles selbst genießen und es uns gut gehen lassen? Jesus will uns helfen, unsere von Egoismus geprägtes Leben zu ändern. Wir sollen auch immer damit rechnen, dass wir uns in Riesenschritten dem Ende unseres irdischen Leben nähern. Dieser Gedanke soll uns nicht beängstigen, aber es ist der natürliche Verlauf unseres Lebens, das unser Ende von Tag zu Tag näher kommt. Da ist es wichtig, darüber nachzudenken und uns auf das Treffen mit dem Herrn vorzubereiten. Das entscheidend für die Ewigkeit. Wie sind wir auf dieses Zusammentreffen mit Gott vorbereitet?

    

Hl.Andreas Apostel, Mt 4,18-22

Jesus Christus, der sein Reich aufgebaut hat auf dem Fundament  der Apostel, sei  mit euch. 

Der heilige Andreas war ursprünglich der Schüller von Johannes der Täufer. Auf Jesus machte ihn aufmerksam Johannes der Täufer. Und er führte zu Jesus seinen Bruder Simon, dem Jesus der Name Petrus gab. Andreas gehörte  zusammen mit seinem Bruder Petrus zu den ersten Jüngern von Jesus.

Jesus, du kamst als das Lamm  Gottes. Herr, erbarme dich unser.

Die du gerufen hast, folgten dir. Christus, erbarme dich unser.

Die dir  folgten, hast du mit Ehre gekrönt. Herr, erbarme dich unser.

Der Statthalter  ließ den Apostel Andreas  verhaften und nach  einem Verhör von  den Wachen abführen und  ins Gefängnis werfen. Da kamen viele Gläubige zum Kerker und wollten den Heiligen  befreien, er aber ermahnte  sie. Erregt  nicht den  Unwillen unseres  Herrn Jesu Christi durch einen  Aufrühr, denn da der Herr überliefert wurde, bewies er alle Geduld, er  schrie   und zankte nicht.Schweigt  also und   sei ruhig: verhindert  nicht  meinen  Martertod , sondern bereitet  euch  vielmehr  auf  mutige Kämpfe vor! Wenn ein Übel zu fürchten ist, so ist  wohl jenes  zu fürchten, das kein  Ende ist. Mit solchen Reden  tröstete der Apostel   die Gläubigen. Dann   ließ der Statthalter  ihn  vor den  Richterstuhl  führen und drohte  ihm  dem Kreuzestode , wenn er nicht den  Göttern  wolle.  Andreas antwortete. Der Marter wird  mich  dem Herrn  nur angenehmer machen. Der  Richter befahl, ihn  zu geißeln und drohte nochmals  den Kreuzestod  an.  Der Apostel erwiderte: Ich  bin ein Diener des Kreuzes und muss also  das Kreuz  viel eher  wünschen als fürchten. Meine  Pein dauert kurze  Zeit, aber deine Pein  wird  kein Ende nehmen. Vermehre also  nicht  deine eigene  Marter. Darauf verurteile ihn Aegeas  zum Kreuztode, und  um  ihn  länger zu quälen befahl er,  ihn mit ausgespannten Händen und Füßen ans Kreuz anzubinden. Da das Volk  den Apostel zum Tode hingehen sah, schrie es:  Was hat der Gerechte,  der Freund  Gottes getan, dass er  gekreuzigt werde? Zwei Tage lebte, predigte, betete der Apostel am Kreuze. Sein  Mut, seine Geduld, seine hohe Geistesfreude machten  tiefen Eindruck auf die Zuschauer: sie wollten  ihn  nicht nur  losbitten, sondern   mit Gewalt  vom Kreuze  holen. Da betete der Heilige: O Jesu, lass nicht zu, dass dein Diener, der nach seinem Wunsche am Kreuz hängt, wieder davon abgenommen werde, sondern , mein liebster Lehrmeister, den ich erkannt und geliebt habe und zu sehen jetzt verlange, nimm meinen Geist im Frieden auf zu dir. Nach  diesem Gebet sah man einen blitzhellen Glanz vom Himmel kommen, der den Heiligen umgab und eine halbe Stunde dauerte. Während dieser Zeit ward der Heilige in den Himmel aufgenommen, am 30 November des Jahres 62, eine edle Frau, ließ die Leiche des Apostels vom Kreuze abnehmen und begraben. 

Da  wir  Christus angehören und  in sein Reich aufgenommen sind wagen wir nach  seinem Wort zum Vater  zu beten.

Das Evangelium Jesu Christi ist eine  Friedensbotschaft. Damit  wir Anteil haben an seinem Frieden, bitten wir.

Selig, die alles verlassen, Christus folgen und eingehen in die Ernte  seines Reiches.

Mittwoch der 34.Woche Lk 21,12-19

Jesus Christus, der zu uns sagt: Nehmt euch  nun in euren Herzen  vor, nicht  vorher darauf zu sinnen , wie ihr  euch  verantworten sollt, sei mit euch.

Wenn der Mensch die Aufgabe hat:jemanden für eine Partei zu gewinnen , oder für eine Gemeinschaft, bemüht er sich den Interessenten von allem, positiven zu erzählen, was auf sie in der Partei, oder einer Gesellschaft wartet, und er verschweigt absichtlich die Mangel, die schweren Situationen. Jesus macht das nicht. Er spricht offen, er verschweigt die Schwierigkeiten nicht.

Jesus, du hast uns  zu dieser  Feier  der  Eucharistie eingeladen.  Herr, erbarme dich unser.

Du willst uns  durch das Evangelium ermutigen, als deine Jünger zu leben. Christus, erbarme dich unser.

Du öffnest uns  für  deinen  Anruf. Herr, erbarme  dich unser.

Die Menschen  in den gewesenen sozialistischen Ländern litten wegen ihrer religiösen Überzeugung.  Die damaligen sozialistischen Regierungen dachten, dass sie die Menschen von den religiösen  Vorurteilen und Zurückgezogenheit befreien müssen. Sie machten das gewaltsam. Nach der Wende ist dort die Verfolgung aufgehört. Aber das bedeutet nicht, dass die Christen anderswo in der Welt nicht verfolgen sind. Heute sind die Christen hauptsächlich in den moslemischen Ländern  verfolgen. Wenn die Christen verfolgen sind, haben sie die Möglichkeit  die Zeugenschaft über  ihren Glauben abzulegen. Selbstverständlich es geht nicht ohne Opfer. Der Christ wird in der Verfolgung dann bestehen, wenn  für ihn Christus   größer Wert ist, als alles andere. Wer die Angst hat, um seine materielle Sachen, um Gesellschaftliche Posten, Funktionen, wird er  schwer während der Verfolgung bestehen. Die Christen wurden in den ersten Jahrhunderten blutig verfolgen,   Aber die Christen wurde auch später in verschiedenen  Ländern verfolgen. Zum Beispiel während der Regierung  Königs Henrick VIII, in England. Oder während der großen französischen Revolution. Gott sei dank, immer waren die Christen, die während der Verfolgung    Christus treu geblieben sind  . Viele Christen opferten für Christus ihr Leben. Diese Christen sind die Ermutigung für die Christen, die in der heutigen Zeit verfolgen sind, aber auch für uns alle. 

Gottes Reich    ist  für alle bestimmt, auch  für  jene, denen  wir   verzeihen  sollen. Daran lasst  uns  denken, wenn wir  nun denken.

Der Friede  Christi übersteigt unser  Begreifen. Was wir aber  begreifen ist die Einigung, solange man noch auf  dem Weg ist.  Wir  sind zur  Einigung bereit, wenn wir nach Kompromissen suchen, zum Dialog bereit sind.  Wir    wissen,  was diesem menschlichen  Frieden in uns und  um uns im Wege  steht, darum bitten wir.

Groß ist der Herr und hoch  zu preisen   in der   Stadt unseres Gottes,

Dienstag der 34.Woche Lk 21, 5-11

Jesus Christus, der  uns  die Zeichen der  Letzten Zeit gedeutet hat, sei mit euch.

Die Worte von Jesus von der Zerstörung des Tempels, waren für die Apostel unvorstellbar. Pharisäer hielten sie für die Gotteslästerung. Wir wissen, dass diese Prophezeiung  von Jesus, hat sich erfüllt. Glauben wir, dass alle Prophezeiungen von Jesus erfüllen werden?

Jesus,  du hast uns  das Ende  dieser Welt verkündet. Herr,  erbarme dich unser.

Du kennst die  Drangsale und Schrecken dieser Welt. Christus, erbarme dich unser.

 Du gibst uns  Mut, in der  Prüfung standhaft zu bleiben. Herr, erbarme dich unser.

Viele Menschen haben ihre Pläne mit der Begeisterung  angefangen und doch sie ihre Pläne nicht verwirklichten, Einfach gesagt, sie kamen nicht ins Ziel. Darum ist wichtig, nicht nur zu beginnen, sondern auch aufzuhalten. Nicht sich verleiden, abraten zu lassen. Desto mehr, wenn es handelt sich um etwas so wichtig, wie unser ewiges Leben ist. das Heil unserer Seele. Schauen wir auf den Text des heutigen Evangeliums ausführlicher. Jesus teilt mit den Apostel, dass der Tempel vernichtet wird. Die Apostel sind  neugierig, Sie bangen sich im ihren Tempel. Nehmen wir wahr, dass Jesus gab nicht die Antwort auf die Frage, wann es passieren wird. Jesus wollte nicht die menschliche Neugier befriedigen. Jesus warnt uns,dass wir durch die falschen Propheten nicht verführen lassen. Jesus macht uns aufmerksam auf die falschen Propheten. Die Erwähnung über die  Erbeben, Hunger, verschiedenen Schauder und, am Himmel wird   man   gewaltige  Zeichen  sehen, ist für diejenigen, die an Christus Worte glauben, nicht beunruhigen. Viele von uns kennen die Zeugen von Jehovas. Sie gaben das genaue Datum  des Weltende kund. Nichts davon, was sie sagten, erfüllten sich. Das führt bei den Leuten, die an diese Nachrichte zuerst glauben und dann diese Nachrichten nicht fanden stand, zur religiös Gleichgültigkeit und langsam zum Abfall von Gott. Darum ist es sehr wichtig vor den falschen Propheten sich behüten.

Wir leben in einer Welt des  Erschreckens  und der Verwirrung. Deshalb wagen wir  zum Vater  zu beten. 

Mitten in einer Welt der Kriege und  Unruhe, müssen wir den Frieden Gottes bewahren. Deshalb bitten wir. 

Selig, die nicht  erschrecken und  der  Treue ausharren  bis zum  Ende, 

Montag der 34.Wochen, Lk 21,1-4

 Gott, unser Herr, der unseren  Reichtum und  unsere  Armut kennt, sei mit euch.

Jesus nahm im Tempel eine Witwe wahr. Und sagte  zu seinen Jüngern, dass diese Frau alles gab, was sie hatte. Natürlich, nur er konnte wissen, dass die Frau alles gab. Aber Jesus weis genau, wie viel wir gaben Gott. Geben auch wir alles?

Jesus, du hast dich dem Vater als Opfer für uns  angeboten. Herr, erbarme dich unser.

Du hast dein  Leben geopfert aus  Liebe zu  den Menschen.  Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns zur Nachfolge des Kreuzes gerufen.Herr, erbarme dich unser.

Jesus betonnt in heutigem Evangelium das Wort ,,alles“. Der heutige Mensch benehmt sich ganz anders als die Frau im heutigen Evangelium. Wir leben in einer Konsumgesellschaft, wo die Menschen nur nehmen, aber nichts geben. Die Worte, alles opfern, schockieren. Und solche Menschen, die alles opfern, werden  für die Fanatiker gehalten. 

Das heutige  Evangelium stellt  drei Kategorien von Menschen dar. Die erste sind Gesetzeslehrer. Sie wollten nur nehmen. Die zweite Gruppe sind die Menschen, die geben relativ viel, aber sie behalten viel auch für sich selbst. Die dritte Gruppe, sind die Menschen , die sich mit allen, was sie haben  teilen, mit dem letzten Stückchen Brotes, die für Gott, für die Nächsten  alles opfern, wie die Frau aus dem Evangelium. Das Evangelium will auf zwei Einstellungen hinweisen. Wenn der Mensch gibt nur etwas und wenn er alles gibt. Das, was  die Witwe gab, hilf niemanden. Die Frau machte das, was sie am besten hielt, sie gab alles und gab ihr Leben in die direkte Abhängigkeit von Gott. Das Evangelium spricht nicht von der sozial   Empfindung, sondern von Hingabe unseres  Leben Gott. Was ist das Opfer? Das Opfer ist, wenn wir aus der Liebe zu Gott bewusst und freiwillig auf die angenehmen und  erlaubten Sachen verzichten, Der größte Preis des Opfers hat unser eigenes Leben. 

Da Gott das Maß unserer  Liebe  kennt , wagen  wir  im Vertrauen   auf   sein  Erbarmen   zum Vater  zu beten. 

Mehr als  aller  Reichtum  der Welt wird  uns  der Friede   Gottes   helfen,  unser   Heil   zu wirken. Um diesen Frieden bitten wir.

Selig, die sich  ganz  in Gottes  Hand  gebe  und  Erben  seines    Reiches   sein werden,

Das Leiden in Verbindung mit Christus

 Gottes Sohnes litt am Kreuz nicht nur damit er uns von den Sünden befreit und von ihrer Folgerungen, aber auch  darum, damit er mit jedem leidenden Menschen verbindet ist. Er stieg in das tiefste menschliche Leiden hinein. Damit, dass er das Leiden auf sich nahm und veränderte es auf den Weg des Lebens. Christus steigt in das menschliche Leiden, damit er in diesen Augenblicken/Leidens/ mit  dem Menschen verbindet ist. Es besteht nicht das Argument, dass der Mensch leidet, weil auch Christus gelitten hatte. Es ist im Gegenteil. Christus hat gelitten, denn der Mensch leidet. Er beseitigt  die Verletzungen der menschlichen Natur nicht, sondern er nimmt sie auf sich. Der Papst Benedikt XVI. schreibt in Enzyklika Spe Salvi, dass Christus uns auf dem Weg, der  durch den Tal des Todes führt, zuvorkam. Auf diesem Weg kann uns niemand begleiten. Nur Christus  kam diesen  Weg durch, er stieg in das Reich des Todes hinein und besiegte ihn .Er kam zurück, damit er uns durch diesen Weg begleitet und gibt uns  die Hoffnung . Die Kenntnis, dass es gibt der, der mich begleiten auch im Tod. Muss ich  auch wandeln  in finsterer  Schlucht, ich fürchte  kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stock  und  dein Stab  geben mir  Zuversicht. Psalm 23,4.  Das Bewusstsein, dass Christus mit uns im  unseren Leiden ist, war immer die Stärkung der  Christen aller Zeiten. Wir haben keine genügende Antwort des Verstandes auf das menschliche Leiden, aber wir haben die Sicherheit von Jesus Anwesenheit in unserem Leiden. Der Papst Franziskus beschreibt das, mit diesen Worten. Der Glaube ist nicht das Licht, die alle Dunkel zerstreut, sondern die Lampe, die in der Nacht unsere Schritten führt und das ist genug, dass der Mensch auf seinem Weg vorwärts gehen kann. Gott gibt den Menschen die Argumente nicht, die den Menschen alles erklären würden, nur den Bescheid, dass er mit uns ist. Lumen fidei Art.57. Im Leiden sollen wir allmählich dahinter kommen, dass nicht die Frage ist wesentlich: Warum ich leide, was schlechtes habe ich getan, dass leiden muss? und ähnliches. Sondern. Wie soll ich dieses Leiden mit dir Herr leben. Es ist notwendig sich mit Christus im Leiden verbinden. Jedes Leid ist die Prüfung. Es ist wie ein Schwall, der auf den Bau unseres Lebens und Glaubens kommt. Es ist Willen Gottes auf uns solche Prüfungen senden?  Aber dal Leiden ist einfach die Prüfung. Nicht Gott braucht wissen, ob wir bauten auf dem Felsen oder auf dem Sand. Das brauchen wir wissen. Wenn wir durch das Leiden durchgehen, wir erkennen unseren Glauben, wir er in der Wirklichkeit ist. Es ist die Herausforderung, umwerten unsere Werte, Anfangen zu bauen auf dem Felsen, der Christus ist. Das Leiden, wenn wir es mit Christus durchleben, führt  zur innerlichen Änderung, Läuterung. Der Mensch kommt aus  ihm anders als er war früher.   Viele denken, wenn wir uns nähern an Gott festklammern, werden wir mehr leiden. Aber woher wissen wir, dass das Leiden nicht gekommen wäre, wenn wir uns zu Gott nicht näher kamen? Eine Ordensschwester erzählt: Ein Jahr nachdem,als ich  in die persönliche Beziehung zu Gott eintratt, meine Mutter ist plötzlich gestorben. Diese zwei Ereignisse, hängten nicht zusammen. Meine Mutter wäre gestorben, auch dann, wenn ich zu Gott nicht nähern gekommen wäre. Ich aber war gern, dass der Tod meines Mutter, bis dann kam, wenn  ich schon eng mit  Jesus lebte, und konnte ich diesen Schmerz mit ihm durchgehen, mit dem Blick der Hoffnung. 

Viele kennen die heilige Theresia von Lisieux. Nachdem, als sie sich ganz Gott schenkte, begann bei ihr die Symptomen der  Tuberkulose. Die Erkrankung  an Tuberkulose war die Gottes Antwort auf ihre Selbst schenken dem Gott? Theresia sah das nicht so. Und es ist möglich, dass sie schon in der Zeit ihres Selbst schenken krank war. Als das Leiden kam, Theresia wusste, was sie tun soll. Ihr Leiden verbinden mit dem Leiden Jesu Christi, für das Heil, der Menschen, die sie in ihrem Herzen trug. Es ist nicht die Wahrheit, dass Gott und das Leiden sendet, damit er uns prüft. Das Gegenteil ist die Wahrheit. Gott tritt in unser Leiden ein, damit wir durch das Leiden mit ihm durchgehen, und aus dem Leiden kamen wir umwandeln, gestärkt, gereinigt heraus. Es ist nicht egal zu leiden mit Christus, oder ohne ihn. Es ist ein Leiden, von dem können wir sagen, dass für unser Wohl /Gute/ ist, und von Gott gewünscht ist. Das ist das Leiden, das uns ermöglicht die tiefe Überleben Gottes Liebe und zugleich die Bewusstsein unserer Armseligkeit. Bitten wir Gott um die Gnade sich diesem Leiden nicht wehren.

Samstag der 33.Woche Lk 20, 27-40

Gott, der Herr, der uns berufen hat ,teilhaben  an der Auferstehung der Toten , sei mir euch. 

Die Sadduzäer glaubten an Auferstehung nicht. Damit sie Jesus lächerlich machten, dachten sie eine Geschichte, von einer Frau, die sieben Männer hatte. Sie dachten, dass das ewige Leben, die Vorsetzung des irdischen Leben ist. Jesus erklärt ihnen, dass das ganz anderes Leben wird. 

Jesus,  du wirst kommen, um die  neue Erde  und  den  neuen   Himmel zu erschaffen. 

Du wirst zur Auferstehung rufen , die Kinder Gottes sind. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns den Anfang  des neuen Lebens geschenkt.Herr,erbarme dich unser.

Die Zeugen und die Vermehrung ist möglich nur im irdischen Leben. Die Schlussetappe für den Menschen soll das ewige Leben sein. Das irdische Leben ist nur  eine natürliche Etappe auf dem Weg in den Himmel. Es ist interessant dass mit dem Glauben an die Auferstehung    treffen wir uns schon in Altem Testament. Zum Beispiel Hiob, sein ganzen  Körper wurde mit den Geschwüre bedeckt. Und trotzdem sagte er: Ich glaube dass mein Erlöser lebt und ich an letzen Tag werde ich auferstehen und mit meinen  Augen werde ich Gott schauen. Im Buch  der Makkabäer lesen wir, dass der König Antiochis wollte den Glauben an einen Gott, vernichten. Er lies eine Mutter mit sieben Söhne. Er drohte ihnen mit der Marterung, wenn sie  ihren Glauben nicht verleugnen. Er begann ihnen die Hände abzuhauen. Und sie sagten, diese Hände bekommen wir bei Auferstehung zurück. Über die Auferstehung spricht auch Jesus, der sagte. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Der an mich  glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Wenn den heiligen Paulus fragten was für einen Wandel es wird, Paulus: So auch die Auferstehung  der Toten. Es wird gesät verweslich  und  wird  auferstehen unverweslich. Es wird  gesät  in Unehre und wird  auferstehen in Herrlichkeit. Es wird  gesät  in Schwachheit  und wird auferstehen  in Kraft. Es wird gesät  ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Sicher, dass nicht alle Äußerungen übers das ewige Leben sind. Korinther 15,42-46

Da wir  berufen sind, Söhne Gottes  und den Engeln gleich  zu werden, dürfen wir  zum Vater beten.

Damit  wir  bei der Auferstehung  der Toten den Engeln gleich werden  , wollen  wir   den Frieden des Herrn erbitten.

Selig, die gewürdigt   werden an  der Toten  teilzuhaben.

Hl. Andreas Dung-Lac Luk 19,45-48

 Jesus der sagte Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Er sein  mit euch.

Jesus trieb die Händler aus dem Tempel aus. Warum machte das Jesus? Weil diese Händler  die Tempel für ihre Ziele missbrauchte. Gaben sie ihre Fehler zu? Leider nicht. Die Worte von Jesus, gelten auch für uns. Mein Haus, soll das Haus des Gebetes sein. Verstehen wir, was Jesus damit sagen wollte? 

Jesus, du bist das Heil der Welt. Herr, erbarme dich unser.                                                          

Du bist die Rettung  im Tod. Christus, erbarme dich unser,

Du bist  das wahre Leben.  Herr, erbarme dich unserm

Die katholische Kirche begann das missionarische Wirken in Vietnam in 16.Jahrhundert. Die ersten Missionäre waren  Dominikaner und Franziskaner. Im 17 Jahrhundert traten sie  zu ihnen die Jesuiten bei. Die junge Kirche in Vietnam erlebte die Jahre  der Entfaltung und die Jahre der harten Verfolgung. Im Jahre 1773-1862 starb den Martertod 170 Christen. Diese Christen preiste die Kirche im Jahre  1900, 1906 und 1909. Die Listen der vietnamesischen Märtyrer  enthält nicht nur der Namen ausländischen Missionaren, sondern die Namen der einheimischen, die für Christus ihr Leben opferten. Unter ihnen ist 96 Vietnamesen, 11 Spanier und 10 Franzosen. Aus angegeben Anzahl waren 8 Bischöfe,50 Priester,59 Laien. Unter ihnen waren 16 Katecheten, 4 Ärzte, 3 Soldaten, 1.Richter und eine Mutter von 6 Kinder- Frau Agnesa  Le  Thi  Thank. Hl. Andreas Dung Lac war der vietnamesische Priester, Missionar, der in verschiedenen Teilen des Landes. Er sehnte sich nach dem Märtyrertod. Er wurde am 21.Dezember 1839 in Hanoi enthauptet. Die vietnamesischen Märtyern, legten sie die Zeugnis von wahren,einzigen Gott ab. Gegen die Angriffe gegen den christlichen Glauben, die vietnamesischen Katholiken vertraten die Meinung, dass die christliche Religion, der einzige Wert ist, auf den sie nicht verzichten, weil sie nicht ungehorsam dem höchsten Herrn dem Gott konnten.

In der Taufe sind  wir Kinder Gottes geworden. Er schenkt uns in seinem Sohn, alle guten Gaben, wenn wir in  seinem Namen voll Vertrauen  beten.

Mit Jesus Christus kam der Friede in unsere Welt. Dies ist für  alle, die an  ihn glauben Geschenk und Aufgabe zugleich. Darum lass uns beten.

Aus seiner  Fülle empfangen  wir  Gnade über Gnade. 

Donnerstag der 33.Woche Lk 19, 41-44

Jesus, der die Zerstörung Jerusalem  verkündete, sei mit euch.

Heute sehen wir, dass Jesus mit  der Trübsal und Tränen erfüllt ist. Was rief Jesus Tränen hervor? Die Stadt Jerusalem, die er sehr  liebte, aber die  das wichtigste in ihrer Geschichte  nicht kannte: Die Ankunft des Messias und  seine Gaben für alle Einwohner.   

Jesus, du kennst die Bosheit  der Welt, in der wir  leben.  Herr, erbarme dich unser.

Du wirst kommen,wenn  diese Weltzeit zu Ende geht.Christus, erbarme dich unser.

Du wirst das Werk deiner Erlösung vollenden. Herr, erbarme dich unser.

Geben wir nicht Jesus die Ursache über unsere Sünden und Vernachlässigung des Guten zu  weinen? Wenn wir Jesus nicht lieben, können wir ihm nicht folgen. Erinnern wir uns daran, was für einen Zorn, äußerte er, als  er die Verkäufer aus dem Tempel hinaus trieb. Joh 2,13-17. Warum fürchten wir uns vor unseren Emotionen? Warum bemühen wir uns diese Emotionen verbergen? Als Gott uns erschuf, erklärte er, dass alles gut ist. Aber die Erbsünde brachte das Wachstum des Egoismus, Leidenschaften und feindlichen Aggressivität. Wegen der Sünde wurden wir alle verletzt in  unserer Suche der Liebe und wir alle erlebten, wie vernichtende die Emotion können sein. Damit wir uns die weiteren Verletzten bewahren, bauten wir eine ganze Reihe der Schutzmechanismen auf. Unsere ungesunde Wunden und nicht  erfüllt  Bedarfen bleiben immer zugesperrt in unserem Herzen. Und zum Schluss können uns unsere innere  Burgmauer in der Herbigkeit, Gefühlskälte. Gott will, dass wir ins Volle Leben, dass  wir  der Welt über die christlichen Leben die Zeugenschaft geben können. Gott will uns befreien, damit wir uns frei freuen  oder trauen können. Den Zorn  äußern gegen die Ungerechtigkeit und die Liebe bezeigen für alles was wahr, richtig und schön ist. Wenn gelangen sie  in der Situation, die  die Gefühlsreaktion hervorruft, verbergen sie nicht ihre Gefühle, verurteilen sie sich nicht, dass sie nicht genug heilig sind. Im Gegenteil; bringen sie ihre Reaktion vor dem Herr. Bitten wir ihn, dass er unsere  Gefühle ,,bereinige“.

Da unsere Erlösung nah ist und wir den Herrn erwarten, wagen wir  zum  Vater zu beten.

Die Welt geht ihrem Untergang entgegen. Der Friede Gottes will  uns heimführen zu ihm. Wir  bitten ihn.

Selig, die stark bleiben in der Erschütterung  der Welt und zur Erlösung hingelangen.

Christkönigssonntag B Mt 25, 31- 46

Christkönigssonntag 2017- Was  ihr  für einen  meiner  geringsten Brüder   getan habt, das habt  ihr  mir  getan.

Einführung

Die Erzählung von Jesus  über das Weltgericht  – denn ich war hungrig und ihr habt   mir  zu essen gegeben – ich war durstig   und ihr habt mir   zu trinken   gegeben –  führt uns dazu, dass wir ohne Vorurteile nachdenken, wie wir in jedem Menschen Christi Antlitz sehen können. Es ist nicht genug, den anderen nur oberflächlich zu sehen, der schwarz oder weiß,  der arm oder reich, krank oder gesund ist. Wichtig ist es, im anderen Christus zu sehen, in ihm Christi Antlitz zu entdecken. Das ist nicht immer leicht.

Predigt

Es liegt nicht in unserer Macht, große Veränderungen in der Welt  zu machen, aber ein Veränderung herbeizuführen im Blick auf die anderen, das schaffen wir. Es ist genug, wenn wir es uns zum Prinzip machen, zu entdecken, dass jeder Mensch als Gottes Abbild erschaffen wurde. Daraus leitet sich die Würde des Menschen ab, die nicht von den Eltern stammt, auch nicht davon abhängt, ob jemand intelligent oder reich ist, sondern eben ein Abbild Gottes ist.

Für den gläubigen Menschen ist es und war es immer leichter zu glauben, dass Christus in einem Stückchen Brot anwesend ist oder auch im Wort der Bibel, als zu glauben, dass Christus auch im Nächsten – im Nachbarn, im Arbeitskollegen, in den Kindern usw. anwesend ist. Selbstverständlich benehmen sich nicht alle unserer Zeitgenossen so, dass wir in ihnen Christi Antlitz sehen können. Aber auch wenn uns Menschen verletzen, wenn sie Diebe oder Betrüger sind, sind wir aufgefordert, in ihnen das leidtragende Antlitz Christi zu sehen.

Der Heilige Augustinus sagt: Der Herr verurteilt die Sünde nicht den Sünder. So sollen wir auch handeln – die Sünde verurteilen, aber den Sünder immer auch lieben. Das Evangelium vom Weltgericht soll uns nicht ängstigen, sondern auffordern zur Verantwortung für die anderen. Es soll unseren Blick auf den Nächsten formen. Wir sollen Vorurteile, die wir oft haben, abbauen.

Davon erzählt folgende Begebenheit von dem berühmten italienischen Juristen und Advokaten Francesco Carnelutti, der von 1879 bis 1965 lebte. Bei einer Zugsreise fand er eine Heilige Schrift. Er schlug sie auf und las das Kapitel 25 des Matthäus-Evangeliums , wo stand: Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben, ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben. Plötzlich hatte er vor seine Augen viele Sträflinge, also seine Klienten gesehen, die er vor Gericht verteidigt hatte. Vor seinen Augen sah er Mörder, Diebe und Gewalttäter. Und dann merkte er, dass Jesus sich mit jeden identifizierte. Damals hat er begriffen, dass sich das keine menschliche Fantasie erdacht hat, sondern nur Gott das kann. Keine religiöse Gruppe würde so weit gehen, dass sie Gott mit einem Mörder, einem Dieb oder einem Gewalttäter identifizieren würde. Jesus, und das wissen wir, hat sich mit dem Schächer am Kreuz identifiziert. Franceso Carnelutti hatte den Beweis dafür, dass das Christentum eine Offenbarungsreligion ist, nicht von Menschen ausgedacht!

Auch wenn wir das Gefühl haben, dass ein Dienst an einem Mann, der trinkt, vergeblich ist – dass Kindern, die undankbar  sind – dass Menschen, die uns enttäuschen, verachtenswert sind – so sollen wir uns immer wieder an die Worte von Jesus erinnern, der sagte: Wahrlich, ich sage euch. Was ihr   einen   meiner   geringsten Brüder   getan habt, das  habt   ihr   mir getan. Jeder Dienst lässt unseren Egoismus schmelzen. Vielleicht kann ein Mensch unseren Dienst nicht annehmen. Gott aber lehnt ihn nie ab. Er schätzt ihn. Nichts davon, was ein Mensch an Gutem tut, geht verloren. Wir müssen nur auf Jesu Worte  vertrauen. Im Johannesevangelium heißt es im 14. Kapitel:  Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen. 

Zum Schluss noch eine wahre Geschichte. Im Amerika nahm der Diebstahl von Fahrrädern der Marke Schwin zu.   Der Polizist McDonald patroullierte gerade  im Park,  als er einen schwarzen Jungen mit einem Fahrrad wahr nahm. Er ging zu ihm und fragte  ihn: Woher hast du dieses Fahrrad? Der Knabe zog den Revolver und zielte auf den Polizisten. Er  verletzte ihn am Rücken, sodass er gelähmt war und im Rollstuhl den Rest seines Lebens verbringen musste.  Nach einem Jahr traf McDonald den Knaben und fragte ihn: Warum hast du auf mich geschossen? Der Bursche antwortete: Ich war ein guter Student und   habe nie auf jemanden geschossen. Ich hatte aber einen schlechten Bruder, der Probleme mit der Polizei hatte. Als er einmal auf der Flucht war,  gab er mir seine Waffe. Ich stamme aus einer armen  Familie. 6 Jahre machte ich Botendienste, damit ich mir ein Fahrrad leisten kann. Und Sie sind schon   der dreißigste Polizist, der mich fragte, ob ich das Fahrrad  gestohlen habe.  Sagen Sie  mir, wenn ich ein   Weißer  wäre,  hätten sie mich dann auch gestoppt? McDonald gestand sich nun ein, dass er selbst Anteil hatte an seinem Unglück. Er umarmte den Knaben und adoptiere ihn. Später wurde er auch Polizist.

Da sieht man wieder, wie stark oft Vorurteile sind und wie man sich da bewusst dadurch führen lässt. Wir müssen daran arbeiten, dass es uns gelingt, uns von Vorurteilen zu befreien. Danken wir Jesus für die Belehrung, die an uns heute im Evangelium adressiert ist, dass ER in jedem unserer Nächsten zugegen ist!

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Hl. Cäcilia Lk,11-28

Jedem,der hat, wird  gegeben werden, von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst das, was er hat, weggenommen werden, sagte Jesus. Er sei mit euch.

Wir sind verantwortlich, für die Gaben, für die Fähigkeiten, die wir von Gott bekommen haben. Hier geht es um zwei Sachen. Unsere Begabungen, Fähigkeiten, nicht vergraben und diese Begabungen nicht egoistisch ausnützen zum eigenen Vorteil. Wie richtig unsere Begabungen gebrauchen sollen, gibt uns Beispiel auch die heilige Cäcilia.

Jesus, du  hast uns die Botschaft  deines anvertraut.  Herr, erbarme dich unser.

Du willst einem jeden  geben nach seinem  Maß. Christus, erbarme dich unser.

Du wirst jedem  vergelten nach  seinem Willen und  seiner Mühe. Herr, erbarme dich unser.

Trotzdem, dass Cäcilia in Rom  verborgen lebte und besuchte wenige Gesellschaften, verbreitete sich in der Stadt  das Gerücht  von ihren  seltenen Vorzügen und  ihrer  blühenden  Schönheit, so dass Valerian, ein edler, reicher Jüngling, bei ihren  Eltern um die  Hand warb und  auch sogleich die Einwilligung erhielt. Mit großer Freude teilten sie ihrer Tochter ihren Entschluss mit. Man denke sich  das Erstaunen derselben, um so  mehr , das sie  wusste,  das Valerian ein  Heide sei. Cäcilia sollte  nun ihr Gott gemachtes Gelübde brechen und  statt dem himmlischen  einen irdischen   Bräutigam  wählen. In  dieser traurigen  Lage, in der sie bittere Tränen weinte über  die harte Wahl, entweder   Gott untreu zu werden oder  ihre  Eltern   mit  Ungehorsam  zu  betrüben,  wendete  sie  sich unter  Fasten, Wachen und Beten  zu Gott und  flehte  inständig,  entweder die  bevorstehende Verbindung  zu  verhindern  oder  sie  von  diesem irdischen  Leben zu befreien. Da erschien  ihr  ein Engel und  sagte  ihr. Cäcilia.  Es ist der Wille Gottes, dass du  deinen Eltern  gehorcht und  Jesus  wird auch  in  diesem  Stande dein Bräutigam bleiben, denn siehe.ich bin  der Beschützer deiner  Jungfrauschaft, Getröstet in ihrem Anliegen und versichert des  Beistandes  ihres  himmlischen Schutzgeistes empfing die heilige Cäcilia   den  Jüngling mit  mit  liebevollem Herzen als  ihren Gemahl, und  am Tage der Vermählung  sprach sie  mit engelsgleicher Sanftmut zu ihm. Mein Valerian. Ich  habe dir ein  Geheimnis  zu entdecken. welches aber  allen  übrigen Menschen verborgen  bleiben muss. Schon in meiner  frühen Jugend machte ich  das Gelübde ewiger  Jungfrauschaft und vermählte  mich  mit dir  auf  auf ausdrücklichen  Befehl meines Gottes, der  mir seinen Engel an meine Seite  gab,dass ich auch in diesem Stande  meines  Valerian  verlangte  den Engel zu sehen. Cäcilia  aber sagte zu ihm.  Einen, reinen Geist, können nur  reine Augen  erblicken und dieses  vermagst   du so lange nicht , bis du den wahren  Gott und  durch  die  heilige Taufe von  allen  Makeln gereinigt bist. Angezogen  von der Gnade  Gottes,  willigte der  edle  Jüngling ein,  und  nahm  von  ihr  ein Schreiben  an den damaligen  Stellvertreter  Christi, Papst Urban I. der ihn  vollends   auf den  Weg   des Heils führte und taufte. Valerian sah den Engel Gottes neben Cäcilia, mit zwei duftenden  Kränzen, geflochten aus Rosen und Lilien, deren einen er der heiligen  Cäcilie und den anderen dem neugetauften Jüngling  reichte. Beide fielen  vor Ehrfurcht auf ihr  Angesicht und lobten Gott. Beide  versprachen dem Herrn eine immerwährende  Enthaltsamkeit. Valerian ward  so beseelt und begeistert  im Glauben und in der Liebe zu Jesus, dass er  sogleich seinen  Bruder Tiberius  zur christlichen Religion bekehrte.

Damit wir  Gnade  finden  am Tag  des Gerichtes, wagen wir  voll Vertrauen  zum Vater zu beten.

Durch Christus finden wir  den  Weg zum  Heil und zum  Frieden in  einer  Welt voller Unheil und  Unfrieden . Deshalb  bitten wir.

Selig die Gottes   Gabe nicht vergraben  und  aufgenommen  werden  in Herrlichkeit.

Gedenktag Unserer Lieben Frauen in Jerusalem

 Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten was verloren ist.

Heute haben wir den Gedenktag unserer Liebe Frau in Jerusalem.Anders gesagt. Die Opferung Mariens in Jerusalem Tempel. Maria, die aller-seligste Jungfrau und Mutter Gottes, nimmt im ewigen Pläne  Gottes über das Heil der Menschen eine ganz vorzügliche Stellung Ein. Zu ihr hin wendet sich Gottes Auge von Ewigkeit her, und zu ihr hin wendet sich deswegen auch die Augen der Gläubigen aller Zeiten.

Jesus, du hast uns als Deine  Zeugen gerufen. Kyrie eleison. 

Du lenkst uns durch Deine Liebe. Christus eleison.

Du hast Maria Deine Mutter mit aller Tugenden ausgestattet. 

Kyrie eleison.

Eine alte Tradition sagt uns, dass selige Kind Maria im Alter von drei Jahren infolge eines Gelübdes ihrer Eltern und auf eigenes Verlangen in den Tempel gebracht. worden ist und bis zur Vermählung mit dem heiligem Joseph dort gedient habe. Die Tatsache erfreut sich großer, wenngleich nicht historischer Gewissheit; denn  dass am Tempel nicht bloß Knaben sondern auch Mädchen in gottseligen Verborgenheit dem Herrn dienten, wird uns von der Bibel-vergleiche  das Buch der Richter informiert 11,39 und von Jesephus Flavius angedeutet und bezüglich Mariä vernehmen wir neben der Stimme der Willigkeit ihrer ganz besondern Hingabe an Gott auch die allgemeine Sage, welche selbst im Koran Nachklang fand und in der morgen und abendländischen Kirche Ein eigenes Fest der ,, Darstellung oder Opferung Mariä im Tempel veranlasst hat.Die Kirche stellt uns überhaupt die unschuldige Jugend Mariä und ihre gänzliche Hingabe an die Gnadenwirkungen des Heiligem Geistes vor Augen und Macht uns auf die  vielen Tugenden aufmerksam, welche sie als Kind und Mädchen geübt hat und welche wir um so lieber anführen, je lehrlicher sie für uns sind; denn, so war Maria, spricht der hl. Ambrosius, dass ihr Leben Ein Muster für alle ist.Wie viele Arten  den Tugenden glänzen an dieser einzige Jungfrau. Gewiss das Kind Maria dienten dem Herrn in der vollkommensten Weise seit denn ernsten Augenblicken ihres Eintritt in die Welt.Sie konnte Es auch;denn sie befass , wie viele. Lehrer meinen, schönes bei ihrer Geburt denn Vernunft gebraucht. Und wie wollte Gott der Mutter seines Sohnes etwas verweigert haben,was Er den ernsten Menschen schon im ersten Augenblicke ihres Daseins gewährt hatte.Sie  wuchs also vor Gott heran wie ein Ahorn am Wasser und trug wie Ein Weinstock wohlriechende liebliche Früchte.

Jesus hat uns den Weg zu Gott, unseren Vater gezeigt.Mit seinen Worten sollen wir vertrauen beten.

Mit Jesus Christus kam der Friede in unsere Welt.Dies ísť für alle,die an ihn glauben. Geschenk und Aufgabe zugleich. Darum lasst uns beten.

Denn der Sohn des Menschen ísť gekommen, zu erretten,was verloren.

Montag der 33. Woche Lk 18, 35-44

Jesus, der sagte; Was willst du, dass ich dir tun soll, er sei mit euch.

Jesus fragte blinden Bettler: Was soll ich dir tun? Jesus musste sich nicht fragen. Er wusste sehr genau, was der Blinde braucht. Er konnte ihn ohne Worte heilen. Damit, dass Jesus mit ihm ein Gespräch anknüpft, Jesus betont  seine eigene Würdigkeit. er gab ihm kund, dass er seine Ansicht Bitte/ hören will.

Jesus, du bist   in unserer Mitte und siehst   unsere Not. Herr, erbarme dich unser. 

Du kannst alle heilen, die krank sind.  Christus, erbarme dich unser. 

Du lädst   uns ein das  Mahl   mit  dir zu halten.  Herr, erbarme dich unser.

Wenn Jesus uns fragen würde. Was willst du, dass ich, für dich mache? Was würden wir sagen? Unsere Bitten können durch verschiedene Schwierigkeiten  gedrosselt sein, wie es  auch dem  Bartimäus  passiert.Viele Viele schrien ihn an, damit er schweigt. Der Blinde hatte sein Weg zu Christus erschwert. Auch wir können die ähnliche Erfahrungen haben. Die Welt will uns von Christus abwenden. Sie will uns sagen, dass nicht Christus uns hilft, sondern die Wissenschaft, die moderne Technik. Belehren wir uns durch blinden Bettler. Jesus Sohn Davids, erbarme dich meiner. Wenn wir spüren, dass unser Glaube nicht genug fest ist, suchen wir  die Zuflucht im Gebet. Im Gebet treffen wir uns mit dem guten Hirten. Sein Herz ist voll der Liebe. Vertrauen wir immer auf Christus. Er will uns immer helfen. Lassen wir uns nicht  abraten, wenn Jesus, nicht gleich unsere Bitten erhört. Jesus weißt, was wir  brauchen, aber er will, dass wir ihm mit Vertrauen unsere Bitten vortragen. 

Jede gute Gabe und  jedes vollkommene  Geschenk  kommt von  Gott, zu ihm, dem ganz Heiligen, lasst uns  beten.

Wir  kennen Gottes Gebot und halten uns  nicht daran,  wir  wissen um  die befreiende  Kraft seines Friedns,  doch im Herzen tragen wir  böse Gedanken. Deshalb bitten wir.

 Herr, ich vertrauen dir. Du kannst mich heilen.

Weihetag der Basiliken St.Peter und St.Paul zu Rom

Seid guten  Mutes, ich bin es,  fürchtet euch nicht.

Jesus reagiert im heutigen Evangelium auf die Angst der Apostel. Habt  Vertrauen; ich bin es, habt keine Angst. Mt 14,27. Wir alle haben Angst. Wer hat Angst, sucht die Sicherheit. Unsere Sicherheit ist Jesus.

Jesus, wir vertrauen auf dir, denn du bist unsere Sicherheit. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du bist ständig bei uns. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du rettest uns von jeder Not. Christus,erbarme dich unser.

Die Apostel erfüllt den Befehl von Jesus an  das  jenseitige Ufer  vorauszufahren. Sie sind schon  weit vom Ufer. Der Wind und die Wellen spielen  mit dem Boot. Die Apostel sind schon daran angewöhnt. Dann sehen sie, eine Gestalt wandeln auf dem See. Der Verstand sagt zu ihnen klar. Der Mensch kann auf dem See nicht wandeln. Darum sie denken. Das ist ein  Gespenst. Dann kommt die Überraschung.  Sie erkennen die Stimme von Jesus. Peter will sich überzeugen, dass es wirklich Jesus sei. Er verlangt Jesus, dass er zu ihm kommen darf. Jesus sagt zu ihm kurz. Komm! Als er zu Jesus nähern, wurde er dessen bewusst, dass der Wasserspiegel des Sees bewegt ist, bekam er die Angst und er begann ersaufen. Jesus rettete ihn. 

Die Angst begleitet uns von der Wiege  bis zum Grabe. Wir haben Angst um unsere Kinder. Wir fürchten vor der Krankheit, dass wir die Arbeit verlieren, wir befürchten die Zukunft… Die Angst ist die Strafe, für die Sünde. Gott trotzt der Sünde des Menschen, hört nicht auf, den Menschen zu lieben. Petrus lernte die Angst allmählich zu überwinden. Er lebte durch, dass Gott mit ihm ist. Zum Beispiel. Als die  jüdische Hochrat Petrus ins Gefängnis einwarft, Gott sandte seinen Engel, der Petrus, wunderbar aus dem Gefängnis herausführte. Petrus lernte die Angst allmählich überwinden. Heute am Weihe-tag der Basiliken St. Peter und St.Paulus zu Rom, werden wir uns bewusst, dass unsere Seele die Tempel der Heiligen Geistes ist. Auch für uns gelten die Worte von Jesus. Habt keine Angst, weil wir Jesus gehören. 

Wenn wir gemeinsam das Gebet des Herrn sprechen,erinnern wir uns gegenseitig an die Wahrheit, dass Gott unser Vater ist.

Wir sind trotz aller Verschiedenheit einander Verbunden.  Diese Verbundenheit wollen wir  einander im Friedensgruß  bekunden.

Jesus, wahrhaftig, du bist Sohn Gottes.

Freitag der 32.Woche Lk 17, 26-37

 Jesus Christus, der wieder kommen wird, am Ende  der Zeiten, er sei mit euch. 

Das heutige Evangelium macht uns darauf aufmerksam, dass die zweite Ankunft Christi unerwartet kommt. Die Menschen werden essen, trinken, kaufen, verkaufen. Nichts besonders, wird es geschehen. Entscheidend ist,  wie werden wir auf die zweite Jesus Ankunft vorbereiten.

Jesus, du Wort , du  vom Vater kommt. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du Wort, das das Heil verheißt. Christus, erbarme dich unser.

Jesus, du Wort, das uns Richtung  gibt. Herr, erbarme dich unser.

Vielen Menschen klingt  das Wort ,,Tod“ fremd, entfernt. Damit, dass wir an den Tod denken, wir gewinnen, wir verlieren nichts. Der Tod ist sicher. Jesus sagte: Wer irgend sein Leben zu retten  sucht,wird es  verlieren, wer aber  irgend  es  verliert, wird  es  erhalten. Lk 17,33. Das Evangelium deute  an manche Geschehnisse von der Zeit Noah, die die Juden kannten. Diese Geschehnisse sprechen über die Rettung diejenigen, die dem Gott treu sind. Wer Gott treu bleibt, muss nicht fürchten. Gott rettet immer seine Treuen. Seien wir auf die Ankunft Christi vorbereiten. Fragen wir nicht, wo soll das Letzte Gericht ,,sich abspielen“. Der Ort ist nicht wichtig. Wie die Geier finden immer ihre Beute, möge irgendwo sein. Auch das Gottes Gericht findet die Menschen an irgendwelchen Ort. Niemand wir diesem Gericht entfliehen. Das soll uns dazu führen, dass wir diesen Tag  nicht in der Angst, sondern in der Freude und Hoffnung erwarten. Auch wir  haben die Furcht haben,unsere Ermutigung  und die Sicherheit ist selbst Christus. Die Menschen halten sich oft  das alten Schlagwort: Carpe diem. Genieße den Tag. Dieses Stichwort führte das römische Reich zur Zerstörung. So überlebt Leben führt zur persönlichen Vernichtung aber auch  zum Verlust des ewigen Lebens. Für uns gilt ein anderes Schlagwort. Gott in unserem Leben auf die erste Stelle zu geben.

Wir  sehen die Tür des Lebens offen und  spüren  und spüren durch sie die Liebe und  Nähe  des Vaters, wenn wir zu ihm beten, wie Jesus uns  gesagt hat.

Jesus selber ist die Tür des Lebens. Er selber schenkt uns  den Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

Jesus, wer dich findet, findet das ewige Leben,

33.Sonntag A Mt 25,14-30

33.Sonntag 2017 –  Zusammen arbeiten mit den Talenten

Einführung

Jeder Mensch bekam von Gott Talente, also Gaben und Anlagen. Und jeder Mensch hat die Aufgabe, mit diesen Talente zu arbeiten, sie zu entwickeln und zu vervollkommnen. Jesus sagte zu zwei Knechten, die ihre Talente vervielfachten:  Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!

Predigt

Das heutige Evangelium spricht uns an und sagt: Es liegt Jesus daran, dass wir uns  engagieren. Mit diesem Gleichnis belehrt uns also Jesus über unserer Verantwortung  für die uns anvertrauten Talente. Er trägt uns auf, unsere Gaben, die wir bekommen haben, gut zu nutzen.

Zur Zeit Jesu wurde der Wert des Vermögens in Talenten gerechnet. Ein Talent hatte den Wert von 41 kg Silber. Bei einem Vielfachen, wie eben zweifach oder fünffach war das nicht wenig. Jeder Mensch bekam Talente nach seinen Fähigkeiten. Das Gleichnis bezieht sich auf diese wichtige Sache.  Gott gefällt es, wenn der Mensch nicht faulenzt, nicht berechend ist, wenn er sich bemüht, das, was er bekam, zu  vermehren, also zu vervielfachen. Darum galt  das Lob dem, der 5 Talente bekam und weitere 5 Talente dazu gewann und auch dem, der 2 Talente bekam und  weitere 2 Talente dazu gewann. 

Die größte Aufmerksamkeit wird aber dem dritten Knecht gewidmet. Was hat dieser  Knechte begangen? Warum sagt der Herr zu ihm: : Du bist ein schlechter und fauler Diener! Er hatte nichts veruntreut und was er bekam, das gab er zurück. Seine Schuld lag  darin, dass er sein Talent vergraben hat und nicht wenigstens auf die  Bank getragen  hat.    

Jesus warnt vor  Passivität, vor der Flucht vor einer Verantwortung, vor dem Misstrauen eines möglichen Sieges.  Jesus ist unser Vorbild. Sein Leben ist von fortwährender Aktivität. Jeder Mensch bekommt von Gott seine Talente. Es kommt darauf nicht an, wie viele Talente wir bekommen, sondern entscheidend ist , was wir mit  den uns geschenkten Gaben machen werden. Gott gibt jedem seinen Lohn und dieser Lohn ist ER selbst.

Und er sagt auch noch folgendes:  Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Auf den dritten Knecht wartete also eine schreckliche Überraschung – ein harter  Gerichtsspruch. Er hat nämlich seinen Herrn durch seine Faulheit beleidigt, mit seiner Interesselosigkeit hat er nicht vervielfacht, was er bekam. Seine Schuld lag darin, dass er die Fähigkeiten, der er hatte, nicht entwickelte. Wir haben nicht nur  Rechte, sondern auch Pflichten. Unser Leben ist eine Zeit der Prüfungen, der Arbeit,  der Aktivität. Vor Gott gilt nicht die Regel: Wer nichts macht, wird nichts verderben und so hat er keine Sünde.

Der spanische Philosoph und Historiker  Miguel de Unamuno erzählt von einer alten Wasserleitungsbrücke in Segovia. Diese Wasserleitung wurde im Jahre 109 gebaut. 18 Jahrhunderte lang kam das kalte Wasser aus den Gebirgen in die heiße und durstige Stadt.  Etwa 60 Generationen nützten den Dienst dieser altertümlichen Wasserleitung. Dann kam die gegenwärtige Generation,  sie sagte: Diese Wasserleitung ist so großartig, dass es notwendig ist,  sie zu bewahren für die zukünftigen Generationen. Wir werden sie nicht weiter gebrauchen. Sie bauten eine neue Wasserleitung mit eisernen Leitungsrohren. Und was ist geschehen? Die Sonne  schien in voller Kraft, das Aquädukt, durch das nicht mehr Wasser geleitet wurde, also nicht mehr befeuchtet wurde, begann zu zerbröckeln. Aus allen Ritzen fiel der Mörtel und viele Steinstücke.  Das, was viele Jahrhunderte gehalten hatte, wurde in ein paar Jahren völlig vernichtet, weil es nicht mehr genützt wurde.  

Gott forderte uns nicht zu großen, heroischen  Taten auf. Er will, dass wir zufrieden sind, in  Liebe und in Wahrheit mit unseren Talenten arbeiten und uns auch von scheinbaren Misserfolgen nicht beeindrucken lassen.

Der Kanadier Dyson Hague war während des Krieges Militärkaplan. Einmal besuchte er einen schwer verletzten Soldaten. Der Soldat bat ihn: „Herr Kaplan, schreiben Sie einen Brief an meine Religionslehrerin, damit sie weiß, dass ich ihr dankbar dafür bin,  als Christ zu sterben.“  Der Militärkaplan erfüllte seinen Wunsch. Ein paar Wochen später bekam er folgende Antwort:  „Vor wenigen Wochen hörte ich auf,  Religion zu unterrichten. Viele Jahre unterrichtete ich  Religion, aber ich hatte das Gefühl, dass alles  keine Frucht bringt. Jetzt bekam ich von Ihnen diesen Brief, wo Sie schreiben, dass mein  Unterricht Einfluss hatte für meinen ehemaligen Schüler, dass er als Christ sterben will.  Ich will ihnen sagen, dass ich daraufhin meine Kündigung wieder zurückzog.

Wenn wir jemanden belehren, so ist es nicht wichtig, die Ergebnisse oder Erfolge zu sehen.  Das ist keine Entschuldigung für Untätigkeit oder Faulheit. Da sollten wir nie sagen: „Ich bin sowieso unfähig und untauglich. Ich schaffe das nicht oder andere Menschen sagen das zu mir.“ Für uns ist wichtig, dass Gott uns zur Tätigkeit auffordert. Er wird aber zu niemanden sagen: „Du musst nichts machen, du kannst untätig sein, weil du unfähig bist.“

  

Donnerstag der 32.Woche Lk 17,20-25

Jesus Christus, der sagte; Das Reich Gottes ist mitten unter euch, sei mit euch.

Als Jesus von den Pharisäer gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes? Jesus antwortete  ihnen, dass Reich Gottes, nicht so kommt, dass es kann man wahrnehmen, bemerken. Weiter macht uns Jesus darauf aufmerksam, damit wir nicht denen glauben, die uns sagen werden, dass Reich Gottes schon gekommen ist.

Jesus, du bist das Licht der Welt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns durch dein Botschaft erleuchtet. Christus, erbarme dich unser.

Du willst, dass wir  als  Kinder Gottes leben. Herr, erbarme dich unser.

Wann kommt das Reich Gottes? Richtig begriffen Gottes Reich ist geistlich. Jesus ist der König, aber nicht im irdischen Sinn. Wenn wir von Jesus sprechen, sprechen wir von ihm wie von einem König, der, der Herr von allem Erschaffen ist. /materiellen und geistlichen/. Jesus spricht: Reich Gottes ist mitten unter euch. Das Reich Gottes ist der Zustand. Es kann nicht begrenzen. Von dorther- bis hierher. Gott ist hier. In ihm leben wir, bewegen wir uns, und sind  wir. Gott wird einmal diesen Zustand im Raum und in der Zeit beendet. Dann werden wir wirklich  erkennen wie  er ist. Wann, und unter welchen Umständen das kommt, weiß niemand. Weder die Engel, noch die Heiligen. Und darum ist notwendig,dass wir auf diese Begegnung mit Christus vorbereiten sind. Die zweite Ankunft Christi kommt  in einem Augenblick und so schnell, dass wir schon nichts ändern können werden. Weder zu einem Besseren, noch zu einem Schlechteren. Die Ankunft  Gottes Reiches wird für  einige die Belohnung, für die andere die Strafe. Reich Gottes berührt uns aller Menschen. Diese Wirklichkeit führt uns zur Verantwortung für unser Leben. Damit wir vorbereiten sind für die Begegnung mit Christus in der Ewigkeit. Ein Sprichwort sagt. Wie jemand betten sich, so wird er schlafen. Und wir geben dazu hinzu: Wie jemand sich für die Ewigkeit vorbereitet wird, ein solches Urteil wird  über ihn. 

Jesus will für uns das Licht sein, in dem wir Gott als unseren Vater erkennen und so zu ihm beten.

Jesus lässt uns beten.Bleibe bei uns mit deinem Geist, mit deiner Wahrheit, mit deinen Frieden. Der Friede des Herrn, sei mit euch.

Sucht zuerst das Reich Gottes und alles andere wird euch zugeben.

Hl. Leopold Landspatron von Oberösterreich

Gott, der Herr, der initiativen Menschen belohnt, sei mit euch.

Das heutige Evangelium lehrt uns, dass es nicht genug ist, Bösen nicht zu tun, sondern Gott verlangt von uns, dass wir initiativ sind, dass bedeutet, gebrauchen die Gaben  und die Fähigkeiten zur Handlung des Wohls.

Jesus, du führst uns zur Verantwortung für unser Leben. Herr, erbarme dich unser.

Du verlangst von uns nichts mehr, nur das, was wir vollziehen fähig sind.  Christus erbarme dich  unser.

Du hast uns für unsere gute Taten die ewige Belohnung versprochen hat.

Der heilige Leopold ist der Landespatron von Oberösterreich und trug  einst   maßgeblich   zu  der heutigen  Größe  des Landes bei.  Der um 1075   geborene Sohn   von  Markgraf  Leopold  II  wurde im Kloster Melk   von Bischof   Altman in Passau  erzogen.  Im Jahr 1106    heiratete   Leopold III    Agnes    die Tochter    von Kaiser    Heinrich    V. Aus dieser Ehe     gingen 18 Kinder hervor, unter  andere auch   der spätere mächtige   Bischof  Otto  von  Freising. Während  des  Investiturstreites  stand   Leopold trotz dieser  engen Beziehung    zum    Kaiserhaus immer treu   zum  Papst unterstellte    diesem   im Jahr 1110   sogar   das Stift  Melk. Zahlreiche Klöster   in Österreich wurden  von Leopold  gegründet,  viele  bereits  bestehende   großzügig   ausgestattet. Im Jahr 1125  verzichtete  Leopold  III. auf die  deutsche  Kaiserkrone. Nach einem Jagdunfall  starb   Leopold III. am 15. November  1136, sieben  Jahre  vor  seiner  Frau  Agnes.  Beigesetzt   wurde   im  Kapitelsaal    des  Klosterneuburg  bei Wien,  das er 1113 erworben und reich  ausgestattet hatte, ein Jahr später hatte Leopold  auch den Grundstein   zu der  mächtigen   Stiftskirche gelegt, die noch heute, obwohl sie  mehrfach restauriert wurde,  zu den großen   Sehenswürdigkeiten  Österreichs  gehört.  Die Kanonisation Leopolds   war schon    1485   von Papst  Innozenz  VIII durchgeführt wurde. Leopold III ist  auf  allen Abbildungen    in  fürstlicher Kleidung  mit dem  Markgrafenhut  dargestellt. Vor  allem  in der Stiftkirche Klosterneuburg gibt es viele  Darstellungen, so auch  den  berühmten   Leopoldaltar  von  Rueland  Frueauf.  

Jesus hat uns  den Vater  geoffenbart   und uns gelehrt, wie wir  ihn anrufen  sollen. So lasst uns  getreu seinem  Wort beten.

Selig seid ihr, wenn ihr  Frieden  stiftet, denn  ihr werdet   Kinder Gottes genannt werden. 

Dienstag 32 Woche Lk 17, 7-10

Auch ihr, wenn ihr   alles getan habt, was euch  befohlen ist, so sprecht: Wir sind  unnütze Knechte, wir haben getan,  was wir zu tun schuldig  waren, sagte Jesus. Er sei mit euch.

Wie oft machen wir den Anspruch auf die Belohnung. Wir möchten, dass unsere gute Werke gleich belohnt werden. Dabei begnügen wir uns nicht, mit irgendeiner kleinen Belohnung, aber wir sehnen uns nach größer Belohnung, auf die vielleicht kein Recht haben.

Jesus, du deckst  uns den Tisch, weil du uns liebst. Herr, erbarme dich unser.

Du bist zu uns  gekommen, weil du uns liebst. Christus erbarme dich unser.

Du bist zu uns gekommen, weil du uns liebst. Herr, erbarme dich unser.

Die Pharisäer machten sich den Anspruch auf die Belohnung. Die dachten, dass durch die äußerliche Erfüllung des Gesetzes, können sie selber das ewige Leben versichern. Als ob, sie möchten Gott sagen. Schau, wir erfüllen konsequent  dein Gesetzt. Wir geben die Zehnten für den Tempel, wir fasten, wir beten. Was kannst du von uns noch  wollen? Du hast Pflicht uns in den Himmel aufnehmen. Vielleicht kommt  uns vor, dass die Pharisäer in die Vergangenheit gehören. Aber sind wir nicht ähnlich den Pharisäer? Gott ist anspruchsvoll. Er verlangt von uns, dass wir gute Werke aus eigenen Willen   tun, ohne Anspruch auf die Belohnung. Dann er wird uns  in der Ewigkeit  belohnen. Geben wir acht, dass Gott einmal nicht sagen. Deine Hände sind zwar rein, aber leer. Die reinen und leeren Händen bezeichnet dessen, der das Gesetzt und die Gebote  erfüllt, aber er macht nichts aus der Liebe. Wir müssen immerwährend fragen. Herr, was Gutes können wir noch tun? Bemühen wir uns jeden Tag eine gute Tat tun, damit unsre Hände nicht leer sind.

Überall, wo Christen leben, wird  das Gebet unseres  gemeinsamen Herrn. Im Geist  Jesu Christi, der der Geist  der  Einheit ist, lässt uns  nun beten, wie  der Herr uns zu  beten  gelehrt hat.

Wenn wir den erkennen, der mitten unter uns ist, werden wir  auch erkennen, was uns zum Frieden dient.

So spricht   der Herr, Liebt einander, wie ich  euch  geliebt habe.

Gottes Willen und das menschliche Leiden

Bringen wir zur Entfaltung unsere Betrachtung den Gottes Willen und  menschliches Leiden. Das Leben des Menschen ist begleitet mit dem Leiden aller Formen; schwere Krankheiten,Naturkatastrophen, die Verlusten  der Liebsten.  Können wir sagen, dass hinter dem vielerlei Leiden des Menschen, Gott steht?  Dass, Gott dieses Leiden wollte? Aber dann wie werden wir , das schwere Dilemma lösen? Entweder ist Gott die Liebe, er ist gut, aber er ist nicht allmächtig./Er kann dem Leiden nicht verhindern/. Oder  er ist allmächtig, aber er ist nicht die Liebe, er ist nicht gut, wenn er uns leiden ließ. Im ersten Falle ist er nicht Gott und im zweiten? Viele Menschen sagen, es hat keinen Sinn an solchen Gott glauben. Der alttestamentarische Mensch war überzeugt, wenn er Gottes Gebote einhalten wird, wird ihm gut gehen, sein Leben wird glücklich. Er wird alles haben,was er braucht.Ähnliche Vorstellung hatten auch die Jünger von Jesus bis zu Weile seines Leiden. Sie sahen, wie Jesus heilt, auferweckt die Toten, vermehrt das Brot, vergibt die Sünde.  Und sie erwarteten, dass  Jesus, aus dem öffentlichen Leben das Böse beseitigen wird. Sie konnten die Worte von Jesus von dem eintretenden Leiden nicht begreifen. Für sie war unvorstellbar, dass der, der von Vater kam, kann leiden, sogar sterben. Das Leiden war einfach unverträglich mit vollkommenem Gott und das war ganz gegen ihre allen Erwartungen. Unter dem Kreuz stand außer Johannes niemand von den Apostel. Auch der Apostel Johannes begreift diese Wirklichkeit mehr mit dem Herzen als mit dem Verstand. Die Apostel hatten Angst vor dem Leiden, so wie wir alle. Wir müssen wissen, dass das Leiden, nicht Gottes Willen ist. Gott erschuf den Menschen nicht für das Leiden. Das müsste er selbst der Urheber des Leidens sein. Aber in Gott ist kein Schatten des Bösen. Er ist die Vollheit des Lebens und der Liebe. Aber die Folge der Erbsünde ist die Trennung von Gott  und damit der Verlust des Lebens mit Gott verbunden. Es kam zur dauerhaften Störung der menschlichen Natürlichkeit. Diese Störung äußert sich nicht nur durch die Neige zur Sünde, aber es geht auch um die Störung der Gesundheit, Lebensbedingungen, der Natur. Durch die Taufe sind wir die Abtrennung von Gott befreit, aber bleibt unsere verletzte Natürlichkeit. Gott lässt seine Sonne  aufgehen  über Böse und Gute und  lässt regnen über  Gerechte  und Ungerechte   Mt 5,45. Manchmal kann das moralische Böse- die Sünde kann sein und ist die Ursache unserer Schwierigkeiten und Krankheiten. Die Folgen unseres Lotterleben können auch unsere Nachkommenschaft fallen. /Die Kinder der Alkoholiker, Narkomanien usw./ Wir leiden durch die genetischen, psychischen, biologischen Ballasten, aber nichts daraus ist Gottes Strafe. Auch hier gilt der Grundsatz; Gott kann auf außergewöhnlichen Art in das Leben der Menschen eingreifen und befreien sie vom Leiden irgendwelcher Formen. Es bleibt, das Geheimnis, warum er manchmal greift ein und manchmal nicht? Wir aber wissen, dass Gott der Herr über unser Leben ist  und er sehnt sich danach, mit uns in jedem Augenblick unseres Lebens zu sein und auch durch das Leiden, er  will uns zum Heil führen.

Montag der 32.Woche Lk 17, 1-6

Jesus der sagte:  Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht, und wenn  er es bereut, so vergibt ihm.

Das Christentum ist die Religion der Liebe und Vergebung.Das Beispiel gab uns Jesus Christus. Er weist, dass der Mensch schwach ist, er begeht leicht die Sünde und wenn er weist, dass er keine Vergebung  bekommen wird, wäre es sein Leben hoffnungslos.

Jesus, du hast uns das Beispiel der Liebe gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Du sagst zu uns , dass wir unseren Nächsten vergeben sollen. Christus, erbarme dich unser.

Du willst dass unser Glaube stark ist. Herr, erbarme dich unser.

Einem Menschen zu verzeihen, der gegen uns sündigte nicht leicht ist. Selbstverständlich es davon hängt ab, wie groß was sein Verschuldung  gegen uns. 13. Mai 1981 war der Mittwoch. Der Papst Johannes Paulus II schreitet auf dem Platz des heiligen Petrus  neben Schweizergarde und sagte zu den Gardisten. Möge  Gott diesen heiligen Ort bewahren, damit hier nie  der Haas, Terror gelangt. Und dann verlautete ein paar Schüsse und der Papst schwer verletzt ist abgeführt ins Krankenhaus. Nach der schweren Operation, als Johannes Paulus II erwachte, seinen ersten Satz war: Ich vergebe dem, der mich  angeschossen hat. Im Weihnachten 1983 besuchte Johannes Paulus diesen Attentäter im Gefängnis. Der Papst gab uns das Beispiel, wie sollen wir handeln. Aber haben wir auch ein anderes Beispiel. Im Sommer 1942 im Krankenhaus Lemberg tödlich verletzt Essesmann. Vor dem Tod besannen sich ihm alle Verbrechen,die er begangen hat. Und jetzt bat er um Verzeihung alle den er zu Leide tat. Unter den Angestellten der Krankenhaus war auch  Simon Wiesenthall. /Ein Jude/ Er kam zum Bett des Verletzten er hörte die Bitte um die Verzeihung,  Aber alles lehnte sich dagegen und stolz ging er aus dem Zimmer weg. Er hat gesagt. Wer eine Übeltat begangen hat,  soll Simon Wiesenthal fürchten. Der Papst /Johannes Paulus II /das ist das neue Gesetz, Simon Wiesenthall das ist das alte Gesetz.

In der Gemeinschaft aller, die den Namen des Herrn anrufen, lasst uns zum Vater  beten,wie Christus uns gelehrt  hat.

Christus ist  unser Friede. Gott hat ihn gesandt, damit sein Heil bis an die Enden der  Erde reicht. Darum  lasst uns beten.

Jesus, Licht der Völker. Heil für die Welt.