Archiv für den Monat: Januar 2019
4.Sonntag im Jahreskreis C Lk 4,21-30
Einführung
Sie haben vielleicht erlebt, dass eine Gruppe, zu der ich gehöre eine Veränderung braucht. Wir haben das gesagt, haben auch kein Verständnis dafür gefunden. Unser Vorschlag wurde abgelehnt. Wir haben zwar nur gesagt, was gesagt gehört und es bleibt trotzdem wieder alles beim Alten.
Predigt
Ein einfacher Prophet, wie Jesus, der im heutigen Evangelium etwas zu sagen hatte, wurde in seiner Heimatstadt nicht angenommen und daher fand keine Veränderung statt. Es ist schwer ein Prophet zu sein, wenn man bei allen bekannt ist. Einige sagen, ein Prophet kann nur der sein, der lebt, was er sagt. Ist das die Wahrheit? Sollen wir aufhören, Propheten zu sein, wenn wir auch Fehler haben? Nein. Außer Christus gibt es niemanden, der ganz genau so danach lebt, was er sagt? Jeder Prophet ist nur ein Mensch, und hat seine Fehler und wenn diese beginnen an die Oberfläche zu kommen, so verliert er seine Glaubwürdigkeit.
Ich nenne da ein Beispiel: Stellen Sie sich einen Priester vor, der predigt, dass wir in Frieden leben sollen, dass wir nicht wütend werden sollen und uns ärgern sollen. Nach der Heiligen Messe kam ein Gläubiger zu ihm und sagte: Danke für ihre Gedanken, aber warum sagen Sie das alles, wenn sie das selbst nicht machen. Erinnern Sie sich, wie Sie unlängst aufgeregt waren und haben mich beschimpft haben. Für diesen Gläubigen ist die Glaubwürdigkeit für die Worte des Priesters verlorengegangen. Kann ein Prophet jener sein, der nicht hält, was er sagt?
Versuchen wir die Antwort beim Heiligen Augustinus finden. Wir wissen, dass dieser große Mann einer der größten Konvertiten zur katholischen Kirche war. Wenn er sich durch das, was andere sagen, führen lassen hätte, hätten wir heute wahrscheinlich keinen so großen Theologen und Heiligen. Augustinus war nicht nur ein moralischer Sünder, sondern auch ein Ketzer im Bereich des Glaubens. Er kannte seinen Zustand und es war ihm klar, dass er im Schlamm seiner Leidenschaft ertrank. Augustinus suchte nach einem Ausweg aus seinem gebrochenen Zustand. Eines Tages traf er zufällig den alten Priester Simplicianus. Er sprach mit ihm über die Bekehrung eines berühmten Redners. Dieses Beispiel bewegte Augustinus sehr und er schämte sich. Er sehnte sich danach, diesem Beispiel zu folgen. Aber es war für ihn nicht leicht, mit der Vergangenheit abzurechnen und sich gegen seine aufgebauten Leidenschaften zu stellen, die ihn oft gegen seinen Willen dorthin führten, wohin er nicht wollte. Augustinus besuchte einmal einen seiner Landsleute. einen seiner Landsleute. Dieser erzählte ihm vom ägypti-schen Einsiedler Antonius und von anderen Männern und Frauen, die ihre Karriere und ihre Genüsse verließen und sich ganz Gott ergaben. Beim Anhören dieser Beispiele fühlte Augustinus Bewunderung aber zugleich auch Scham. Er sagte zu seinem Freund Alipius: Hast du gehört? Ungebildete stehen auf um das Reich Gottes willen, wir mit unserer Wissenschaft sind herzlos. Das führte Augustinus letztlich zur Bekehrung. Aber stellen wir uns vor, dass sein Freund Alipius so reagiert hätte: Was sagst du mir da, lieber Augustinus. Wenn ich dich nicht kennen würde, würde ich dir glauben. Aber Alipius reagierte nicht so. Er glaubte, dass Augustinus eine Bekehrung erfahren kann. Und Augustinus sagte dann: Weißt du, ich bin böse, ich bin schwach. Ich bin oft der, der das Böse organisiert, aber ich will das nicht weiter machen. Ich will Christus folgen, der mir als Beispiel und zugleich auch als Hilfe dient. Kurz gesagt – es gibt zwei Möglichkeiten. Sich gebärden, dass man selbst alle seine Probleme lösen kann und auch seine Schwächen vertuschen kann. Jene aber, die meine Fehler kennen, werden mich nicht ernst nehmen. Wenn aber der Prophet sagt: Ich bin böse wie viele von euch, aber ich möchte nicht so sein. Ich folge Christus nach Christus und helfe den anderen, ein solcher Prophet kann auch mit seinen Fehlern ein großer Prophet sein. Es ist wichtig, dass wir in solchen Situationen erkennen, dass wir eine Veränderung brauchen, dass wir diese Veränderung wirklich verwirklichen wollen.
Hl.Johannes Bosco Mk 4,21-25
Jesus, der sprach: Holt man etwa die Lampe, damit sie unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt werde? Er sei mit euch.
Wer war Don Bosco, so fragte die Dichterin Elisabeth Langgässer und beantwortet ihre Frage selbst… er war Kuhhirt und Winzer, Trapezkünstler, Lehrer , Pionier, Kaufmann und Priester, Sozialarbeiter und Jugendfreund, Gründer unzähliger Jugendheime, in der alten und der neuen Welt, Kamerad und Vater von kleinen Dieben. Diesen Heiligen feiert wir heute.
Jesus, du hast aller menschlichen Gemeinschaft brüderlich Liebe aufgetragen. Herr, erbarme dich unser. Du willst dabei sein, wo Beter sich in deinem Namen versammeln. Christus, erbarme dich unser. Du hast uns ermahnt, einander zur Erfüllung deiner Gebote zu helfen. Herr, erbarme dich unser.
Im Alter von neuen Jahren hatte Johannes eine traumartige Vision, die sein Leben entscheidend bestimmte. Seit dieser Stunde wollte er Priester werden. Aber der Weg war mühevoll. Dennoch erreichte er es, dass er, dass er mit 16 Jahren endlich in das Gymnasium nach Chiere übersiedeln konnte, das er mit ungewöhnlichem Erfolg absolvierte. Warum willst du eigentlich Priester werden, hatte ihn damals der Kaplan gefragt. Um vielen Kameraden näher zu kommen und sie in der Religion zu untereisen , denn sie sind nicht schlecht, aber sie werden es, wenn sich niemand ihrer annimmt, war seine Antwort. Im Seminar von Chieri überragte er alle durch seinen Studieneifer und seine Frömmigkeit. Am 6, Juni 1841 empfing, er die Priesterweihe und ging danach i das Priesterkonvikt nach Turin, um sein Wissen zu vertiefen. Verlockende Angebote wies er ab, denn er wollte sein Leben der Jugenderziehung widmen. Gebet und Opfer seine Lebensform wurden die tragende Kraft seines großen Erziehungswerkes. Am 8. Dezember 1841 führte ihm Gott in der Sakristei der Franziskuskirche von Turin den ersten seiner Schützlinge zu, einen elternlosen fünfzehnjährigen Maurerlehring. Er nahm ihn gütig an, versorgte ihn mit Essen und lud ihn ein, andere Kameraden mitzubringen. Am nächsten Sonntag waren es bereits sechs , nach drei Monaten schon 50 Buben, die sich Don Bosco anvertrauten. Er spielte mit ihnen, gab ihnen Unterricht und feierte mit ihnen die Messe. Er zog mit diesen Buben immer wieder von einem Spielplatz zum anderen, bis ihm schließlich ein alter Schuppen angeboten wurde, den er notdürftig zu seinem ersten Jugendheim ausbaute, Inzwischen war die Zahl der Buben, die mit Leib und Seele an ihm hingen, auf über dreihundert angewachsen.
Jesus Christus hat uns durch die Taufe zu sich gerufen. Deshalb dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.
Wer den Willen Gottes tut, findet den Frieden.Deshalb bitten wir.
Selig,die dem Herrn folgen und Anteil erhalten am Hochzeitsmahl des Lebens.
Mittwoch der 3.Woche Mk 4,1-20
Jesus, der jeden Menschen erlöst und gerettet hat, sei mit euch.
In der Zeit, wenn jemand ins Krankenhaus gerät, oft fragt. Herr Doktor, wie ist die Hoffnung? Und der Doktor kann auf verschiedene Weise antworten. Wir aber sind überrascht wenn der Doktor sagt. Sie haben keine Hoffnung, sie haben die Sicherheit.
Jesus du rufst uns in deine Nachfolge. Herr, erbarme dich unser.
Du richtest uns auf in unserer Schwäche und im Versagen. Christus, erbarme dich unser.
Du schenkst uns Menschen, die dein Wort verkünden und uns den Weg zeigen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus adressiert uns heute die Worte: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes anvertraut, denen aber, die draußen sind , wird alles in Gleichnissen gesagt, denn sehen sollen sie sehen, aber nicht erkennen, hören sollen sie, aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird. Mk 4,11-12. Auf den ersten Blick kann es uns ziemlich grausam erscheinen. Was dann mit denen, die ,,draußen“ sind? Sie haben keine Hoffnung? Können wir sagen, dass Gott barmherzig ist, wenn das zulässt? Versuchen wir das erklären. Draußen sind diejenige, die mit dem Samen, also mit dem Wort Gottes nicht zusammenarbeitet, weil sie auf die erste Stelle was auch immer geben, nur nicht Gott. Darum, damit wir nicht unter diejenigen kommen, die draußen bleiben. Es ist notwendig, den Boden unseres Herzens durchpflügen, Steine ,,aufsammeln“. Dornen zu zerreißen und zu verbrennen. Wenn wir diese Dinge machen werden, unsere Herzen werden ein guter Boden. Wie einfach, aber nur scheinbar, weil eine dritte Person, die in der Heiligen Schrift den Teufel nennt, betritt in das Spiel. Wir brauchen so viele materielle Sachen und für Gottes Wort haben wir keine Zeit. Manchmal sendet uns Gott die Krankheit, Problem, Schmerzen. Das sollte uns als der Halt dienen. Soll das die Zeit haben. Es ist Zeit auf Gottes Wort zu hören. Es gibt immer zwei Lösungen. Entweder werden wir uns gegen Gott stellen und ihn ablehnen, oder wir empfangen, was er zu uns gesandt hat und das Herz zu vorbereiten für den Empfang Gottes Wort. Aus der Gottes Seite ist die Sicherheit, dass er uns hilft. Er hat die Macht durch sein Wort, durch die Heilige Schrift durchpflügen den harten Boden unseres Herzen. Er hat die Macht durch seine Liebe die Dornen unserer eitlen Gedanken und Sorgen in unserem Herzen zu verbrennen. Darum wenn wir fragen. Gott, habe ich die Hoffnung auf die Veränderung des Lebens? Er antwortet uns. Du hast keine Hoffnung, du hast die Sicherheit,wenn du die Mittel dazu bestimmt verwendet wirst.
Gott fragt uns nach unserer Liebe. Er weckt und stärkt sie in uns. So können wir mit den Worten Jesu beten.
Gott will das Leben und das Heil aller Menschen. Er ruft uns zu einem Ausgleich und Frieden auf, Deshalb bitten wir.
Lobe den Herrn, meine Seele. Alles in mir lobe seinen heiligen Namen.
Dienstag der 3.Woche Mk 3,31-35
Jesus, zu dem seine Mutter und seine Brüder gekommen sind, sei mit euch.
Als ich noch ein Junge war, habe ich viel Fußball gespielt, in unserer Mannschaft gab es einen hervorragenden Fußballer, Wir waren alle stolz auf ihn und keiner von uns wollte ihn als Freund verlieren. Der Mensch sehnt sich danach, dass er etwas bedeutet, dass er mit jemandem,,Großem“ in Verwandschaft ist. Heute hören wir, wie Jesus eingesteht zu seinen Jünger. Siehe da, meine Mutter und meine Brüder, denn wer irgend den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Jesus, wir sind deine Brüder und Schwestern,wenn wir den Gottes Willen erfüllen. Herr, erbarme dich unser
Du willst vor dem Vater bezeugen, wer sich für dich und dein Wort vor den Menschen eingesetzt hat. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns nichts verschwiegen, was für uns zu wissen notwendig ist. Herr, erbarme dich unser.
Was sagt Jesus? Es scheint, dass er die familiären Bindungen mit seinen Verwandten aufbricht, Aber es ist nicht so, weil das Wort Brüder auf Hebräisch nicht nur eine Verwandschaft bedeutet, sondern auch eine Mitgliedschaft auf dem Grund eines gemeinsamen Ziel, oder Lebensweise. Solche Beispiele haben wir auch in der Heiligen Schrift, So lebten die Gruppen von Prophetenjünger. Vergleiche Köng .2,1-5 die Jünger mit ihren Lehrer. Jesus hebt die familien Bunden nicht auf, sondern erweitert sie. Es ist ähnlich wie bei einer Hochzeit. Die Eheleute heben die Bindungen zu ihrer Familien nicht auf, sondern sie verbreitet sie. Jesus verbreitet seine Familie wie die junge Eheleute nicht. Bei Jesus geschieht es auf dem Grund des Erfüllen Gottes Willens. Das Erfüllen Gottes Willen ist ein Grund auf dem steht unsere Bruderschaft mit ihm. Die weitere Frage, die sich anbiedern klingt. Was ist Gottes Wille? Jesus definiert das so:Das ist aber der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat. Joh 6,39. Daraus folgt, dass es Gottes Wille ist,dies zu tun, um das zu unserer Erlösung zu dienen. Der heilige Paulus äußerte sich. mit den Worten: Denn das ist der Wille Gottes eure Heiligung. 1.Thesalon, 4,3
Im Namen Jesu Christi, der uns im Brot seinen Leib zur Speise gibt, dürfen ir zum Vater beten.
Wir haben Frieden mit Gott durch Jesus Christus unseren Herrn, Ihn bitten wir.
Selig, die dereinst schauen dürfen, was wir jetzt im Brot verhüllt empfangen.
Sicherheit des Glaubens
Glaube und Liebe haben viel gemeinsames . Das wichtigste ist, dass der eine und die andere die Stellungsnahme ist. Liebe bedeutet, dass ich mich entschließe, sich selbst jemandem zu schenken. Es ist schön, wenn Liebe mit Emotionen begleitet wird, aber die Liebe selbst ist kein Gefühl. Das 4444zeigt uns selbst Gott, der von Israeliten sagt: Vierzig Jahre war dies Volk mir zuwider, dass ich sprach. Es sind Leute, deren Herz immer den Irrweg will und die die meine Wege nicht lernen wollen. Ps. 95,10. Vierzig Jahren widerstrebten ihm/Juden/ und doch Gott sorgt für sie, beschützt sie. Gottes Liebe zu Israel das war kein Gefühl, sondern die Entscheidung und Verpflichtung die Gott freiwillig auf sich nahm. Glaube bedeutet die Entscheidung jemandem zu vertrauen. Das ist kein Gefühl. Glaube bedeutet nicht etwas zu spüren. Einige Menschen spüren das so. Wenn sie die Gegenwart Gottes spüren und Zeichen und Wunder sehen, dann sie glauben. Aber wenn diese Zeichen und Wunder aufhören, verlieren sie ihren ,,Glauben“, der eigentlich noch nicht der Glaube war. So benahmen sich die Juden. Wenn sie die Wunder sahen, sie glaubten. Aber in der Wüste brachte Gott zunächst keine Wunder hervor und die Juden begannen zu zweifeln und zu murren. Ohne Glauben kann Gott mit den Menschen nicht zu tun. Und er konnte dort keine einzige Tat tun, nur wenigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. Und er verwunderte sich ihres Unglaubens. Mk 6,5. Unglaube der Israeliten verhinderte Gott die Generation, die aus Ägypten herauskam in das gelobten Land einzuführen. Gott sagte: Alle die Männer, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich getan habe in Ägypten und in der Wüste und mich nun zehnmal versucht und meiner Stimme nicht gehorcht haben.Von denen soll keiner das Land sehen, das ich ihren Vätern zu geben geschworen habe, auch keiner soll es sehe, der mich gelästert hat. Num 14,22. Der Grund war der Mangel an Glauben. Können wir fragen. Warum führte Gott sie auf so schwierigen Weg? Brauchte Gott sie so durch Hunger, Mangel zu prüfen. Sicher nein. In Wirklichkeit baute Gott ihren Glauben. Stellen wir uns einen Vater vor,der sein Kind lehrt zu gehen, zu schreiten. Zuerst hält der Vater das Kind an die Hände immer. Dann lässt er es für einen, zwei Schritte selbst zu gehen und er fängt es wieder. Dann verlässt er Halten länger, aber immer bereit ist er das Kind einzufangen, wenn es zufällig fallen wūrde. Dann kommt ein Moment wenn ein Kind alleine und ohne Unterstützung geht und es braucht die Hand seines Vaters nicht mehr . So wird der Glaube geboren. Zuerst ist hier die. Manifestation der Gottes Kraft. Gott heilt, tut. Damals entschließ sich der Mensch Gott glauben. Der Mensch ist überzeugt, dass er einen felsenfesten Glauben hat, aber in Wirklichkeit hat er fast keinen Glauben. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung, denn wie kann man des hoffen, das man sieht? Das Ziel dieser Periode ist, dem Menschen die Kraft zu geben, dass er sich entscheidet, auf den Weg des wahren Glauben auszutreten. Dann kommt eine Krise, Schmerz, Verlust der Freude. Können wir Gott in einem solchen Zeitpunkt vertrauen? Wenn ja, dann überzeugen wir uns, dass unser Glaube uns nicht enttäuschte. Wir erleben die neue Erfahrung Gottes Macht und Liebe. Schon brauchen wir nicht, dass Gott uns , ständig an die Hand hält. Aber dann kommt neue Prüfung, neue Krise, größere, schwierigere, wir sehen keinen Ausweg nicht, wir verstehen nichts. Nur eines bleibt uns übrig, entscheiden sich auf Gott zu vertrauen , trotzdem, was wir sehen. Nehmen wir wahr, durch solchen Weg führte Gott Israel, aber Israel versagte. Vertraute auf Gott nicht. Nehmen wir wahr, wie Gott erzieht Abraham. Abraham musste 25 Jahre auf Isak warten und jeden Tag fiel jede vernünftige Hoffnung auf Null. Das war nicht Selbstzweck. Nach der Geburt von Isak, Abrahams Glaube wuchs in solche Kraft und Große, dass er den letzten Schritt machen konnte, durch den sein Glaube Vollkommenheit erreicht hatte.Das war die Opferung Isaks. Gott verlangt von Abraham, dass er seinen Sohn Isak opfert. In diesem Moment es scheint, dass Gott sein Eid sein Versprechen, außer Kraft setzt. Gott fordert etwas, was er selbst verboten hat. Kann Abraham noch auf Gott vertrauen? Abraham ist in völliger Dunkelheit. Nur der Wille, gegen jede Hoffnung zu vertrauen. Abraham verliert die letzte Hoffnung und entscheidet sich für den Glauben. Er nimmt ein Messer und ist bereit seinen Sohn zu opfern. Und dann erreichte sein Glaube Vollkommenheit. Wahrer Glaube wird geboren, wenn ein Mann gegen alle Hoffnung vertraut. Wenn es aus menschlicher Sicht unverständlich erscheint.
Thomas von Aquin Mk 3,22-30
Jesus, der sagte: Wie kann Satan den Satan austreiben, er sei mit euch.
Es gibt keinen Theologiestudenten , der das Werk Thomas von Aquin nicht studieren hätte. Können wir sagen, dass vielleicht niemand von den Theologen solches umfangreichen theologischen Werk. Die Theologen schöpfen aus seinem Werk bis jetzt.
Jesus, du hast die Macht über die bösen Geister. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst als der Bote des Vaters. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst alle Übel dieser Erde mit machtvoller Hand hinwegräumen. Herr, erbarme dich unser.
Dieser stumme Ochse wird einmal brüllen, dass die ganze Welt davon widerhallt, sagte einmal Albertus Magnus von seinem Schüler Thomas von Aquin, als dieser wieder einmal wegen seiner Wortkargheit von seinen Mitstudenten als ,,stummer Ochse“ bezeichnet worden war. In der Tat ging der Sohn eines Adligen, um 1125 auf dem väterlichen Schloss Roccasecca nördlich von Neapel zur Welt gekommen, als einer der größten Theologen und Denker, manche sagen als Genie, in die Geschichte ein. Thomas von Aquin der mit 18 Jahren dem Dominikaner-Orden beigetreten war, studierte in Bologna, Köln und Paris und lehrte später als Baccalaureus und Magister Bibelwissenschaften. Nach Italien zurückgekehrt, war er unter anderem Hauptprediger des Dominikanerordens und hatte wichtige Ämter bei verschiedenen Päpsten inne. Vor seinem Tod war er einige Jahre als Theologie- Professor in Paris und Neapel tätig. Thomas von Aquin starb am 7. März 1274 während einer Reise im Zisterzienserkloster von Fossanuova, unweit von Terracina im Süden Roms.
Da sich der Vater, der Herr des Himmels und der Erde, in seinem Sohn offenbart, hat, wagen wir zu ihm zu beten.
Die Christen nachfolgen, werden seinen Frieden finden. Dazu bitten wir den Herrn.
Selig, die Gott aufnehmen in seinem Brüdern, die uns begegnen und den Lohn der Herrlichkeit dafür empfangen.
Hl.Timotheus und Titus 2019 Lk10,1-9
Jesus, der sprach: Die Erne ist groß,aber es gibt nur wenige Arbeiter, er sei mit euch.
Die Worte von Jesus: Die Ernte ist groß…. sind auch uns adressiert. Jesus vergleicht die Arbeit auf dem Feld geistlichen zu der Arbeit während der Ernte. Die Ernte ist verhältnismäßig eine kurze Zeit. Während dieser Zeit, soll die ganze Ernte gesammelt werden und in die Scheuen und in die Speicher transportieren werden.
Jesus du hast die Apostel in die Welt gesandt dein Wort zu verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Du bist das Licht, das uns freudige Botschaft gebracht hat. Christus erbarme dich unser.
Du hast uns nicht Menschenweisheit,sondern das ewige Wort des Vaters verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Das Leben des Menschen ist kurz. Während unseres Lebens sollen wir uns bewähren, damit wir die versprochene Belohnung empfangen können. Jesus will durch die Menschen, die freiwillig auf seine Einladung antworten werden die Menschen zu seiner Lehre führen. Jesus weißt, dass die Arbeit im spirituellen Bereich sehr sehr verantwortungsvoll ist. Darum verlangt Jesus von denen, die in seinem Weinberg arbeiten wollen, die Entschlossenheit und keine Angst vor Hindernisse haben, also auch wenn sie Lämmer werden, dürfen sie sich vor Wolfen nicht fürchten. Die Arbeit und Bemühung im spirituellen Bereich ist die Gelegenheit die Belohnung zu gewinnen. Der heilige Apostel sagt. Ein jeglicher aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeir 1.Kor 3,8. Unter denen, die an der geistigen Ernte arbeiteten, waren auch Timotheus und Titus. Beide waren die Mitarbeiter von heiligen Paulus. Timotheus, mein lieber Sohn. So nennt ihn Paulus und er weißt warum. Timotheus war ein gebildeter und wertvoller Mann. Er hilft dem heiligen Paulus, heilt ihn in Krankheiten, beschütze ihn vor Angriffen und beleibt er dabei bescheiden im Hintergrund. Bis Paulus spürt, dass er hingerichtet wird, geweiht Timotheus zum Bischof, Später ähnlich wie sein Vorbild Paulus, opferte sei Leben für Christus.
Titus obwohl jünger, war der Bischof in Kreta. Vorher war er der Abgesandte des Apostel der Völker. Wenn in der Stadt Korinth die Unordnungen entstanden, schickt ihn dort Paulus die Ordnung zu machen. Titus erledigte alles in Frieden und Liebe. Ein schönes Zeugnis gibt ihm Paulus im zweiten Brief an den Korinther. So haben ir Titus zugeredet, dass er, wie er zuvor hatte angefangen, so auch solches Liebeswerk unter euch vollende. 2.Kor. 8,6 Gott aber sei Dank, der solchen Eifer für euch gegeben hat in das Herz des Titus, 2 Kor 8,16 Titus starb im Alter 94 Lebensjahr uns sehnt sich wie sein Lehrer Paulus zerfallen und leben mit Christus.
Jesus Christus hat uns die Nähe des Gottesreiches verkündet. Damit es in uns wachse, beten wir zum Vater, Auch uns ist das Himmelreich nahe. Schon jetzt dürfen wir um seinen Frieden bitten. Selig, die Jesus Christus folgen und das Heil finden im Reich des Vaters.
Bekehrung des hl. Apostel Paulus Mk 16,15-18
Jesus, der sagte Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung, sei mit euch.
Heute legt uns die Kirche das Geheimnis der Bekehrung des hl.Paulus vor. Wir können sagen, dass seine Bekehrung als das Vorbild jeder Bekehrung ist. Die Bekehrung der Seele vom Bösen zum Guten ist ein übernatürliches Phänomen, das nur durch das Eingreifen der Gnade Gottes erklären kann.
Jesus, du hast die Menschen die Wahrheit gelehrt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Menschen eine frohe Botschaft gebracht, Christus, erbarme dich unser.
Wer dir nachfolgt der wird Kraft und Heil für sein Leben finden. Herr, erbarme dich unser,
Auf dem Weg nach Damakus traf sich Paulus mit auferstandenem Christus. Als er sich Damaskus näherte, erleuchte ihm das Licht vom Himmel. Er ist zum Boden gefallen und hörte die Stimme, die zu ihm sagte. Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Und Paulus fragte. Wer bist du Herr? Ich bin Jesus, den du verfolgst. Herr, was soll ich machen? Stehe auf und geh in die Stadt, dort werde dir sagen, was sollst du machen. Woher wissen wir, dass das wirklich Christus war, der Paulus erschien? Wir wissen das aus seinen eigenen Worten und aus der Behauptung Jesu, der von sich sagte. Ich bin das Licht der Welt. Vor allem können wir so denken auf dem Grund der Veränderung, die mit Paulus stattfand. Um welches Licht handelt sich? Es ist das lebendige. persönliche Licht. Es ist das Licht, das die Wärme der Liebe und des Verständnis.as ist das Licht, das von nun an alle Momente Paulus Lebens,überstrahlen wird. Die Briefe des heiligen Paulus bezeugen , dass er Christus kannte. Niemand von den Apostel hatte so tiefe Erfahrung mit Christus, wie der heilige Paulus. Ihm ist verherrlicht und auferstanden Christus erschien. Interessant ist die Frucht dieser besonderen Begegnung mit Christus: Der Eifer im Apostolat. Niemand von den Apostel bemühte sich so viel bei der Verbreitung des Evangeliums. Auch dieser enorme Eifer ist ein Zeichen dafür, dass Paulus Christus getroffen hat, der ihn hingerissen hat.
Beten ir um das Reich des Lichtes und des Friedens, beten wir mit den Worten Jesu um das Reich Gottes.
Im Bund mit Gott ist uns und der ganzen Schöpfung der Friede zugesagt. Die Botschaft Jesus zeigt uns den Weg dorthin. Deshalb bitten wir.
Nicht nur vom Brot lebt der Mensch, sondern von jedem Wort das aus Gottes Mund kommt.
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3.Sonntag C Lk 1,1-4, 4, 14-21
3.Sonntag im Jahreskreis C 2019
Einführung,
Das heutige Evangelium erzählt uns, wie Jesus zu Beginn seiner öffentlichen Tätigkeit nach Hause kam, damit er dort in der Synagoge eine Rede hält. Diese Rede war die erste öffentliche Rede Jesu und wir können sie auch als die ,,Programmrede“ nennen.
Predigt
Was sagte Jesus in dieser Rede? Der Geist des Herrn ist bei mir, weil er mich gesalbt hat, um zu verkündigen das Evangelium den Armen, er hat mich gesandt zu predigen um die Gefangenen zu befreien, damit die Blinden sehend werden, und den Zerschlagenen in Freiheit zu setzen. Und Jesus fügt hinzu: Heute hat sich das Schriftwort erfüllt, das ihr eben gehört habt. Was wollte Jesus durch diese Rede zu sagen? Ich bin der vorhergesagte Messias. Ich bin gekommen, um euch Befreiung und Heilung zu bringen. Wenn seine Landsleute diese Rede verstanden hätten, wären sie in große Freude ausgebrochen. Leider haben seine Landsleute diese Rede nicht begriffen, so wie Jesus sein Volk nicht begriffen hat.
Aber auch heute gibt es viele Menschen, die Jesus nicht verstehen. Warum ist das so? Warum begreifen dies einige nicht und anderen sind im Gegenteil über ihn erstaunt? Die Antwort ist das Gottesbild, das die Menschen haben. Von diesem Bild hängt alles ab. Auf Gott warteten viele zur Zeit Jesus, wie auf einen Richter und einen, der alles gerecht macht. Jesus aber zeigt damit, dass er und Gott, den er präsentiert, nicht so ein Gott ist. Das Gottesbild, das Jesus durch diese Rede entworfen hat, sagt, dass unser Gott ein Gott der Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung ist. Nirgends finden wir in Gott Gedanken der Rache, sondern nur der Liebe und Barmherzigkeit.
Am meistens zeigt sich diese Wahrheit in 15. Kapitel des Lukas- Evangeliums in drei Gleichnissen: 1. über ein verlorenes Schaf, 2. über eine verlorene Drachme und 3. über einen verlorenen Sohn. Jene, die diese Dinge verloren haben und dann danach voll Angst suchten, erwartete keine Strafe und kein Vorwurf, nur Freude und auch eine Feier.
Es ist aber notwendig, hier auch die Wahrheit zu kennen. Der Mensch sucht eifrig nach dem, was für ihn wertvoll ist. Und was ist für den heutigen Menschen wertvoll? Das sind hauptsächlich materielle Dingen.
Dazu ein Beispiel: Es war einmal ein Gutsbesitzer. Auf seinen Gütern hatte er mehrere Mieter, die aber nicht fähig waren, ihre Miete zu zahlen. Sie sahen schwarz in ihrem Schicksal. Da schickte der Gutsbesitzer seinen Verwalter zu den Menschen. Der Verwalter besuchte die Menschen, interessierte sich dafür , wie sie wohnen, was sie essen, ob sie krank sind. Den Menschen war das verdächtig. Sie dachten, der Verwalter wolle wissen, wie viel Vermögen sie haben, damit der Gutsbesitzer ihnen dann dieses Vermögen wegnehmen könne, um so seine Miete zu bekommen. Die Menschen hatten die schrecklichsten Vorstellungen in ihrem Kopf. Sie werden dann auf der Straße leben müssen und betteln. Eines Tages teilte ihnen der Verwalter mit, dass sie zum Gutsbesitzer kommen sollten, er hätte ihnen etwas Wichtiges zu sagen. Viele waren überzeugt, dass sie der Gutsbesitzer sicher hinauswerfen wird. Was für eine große Überraschung war es aber für alle, als der Gutsbesitzer zu ihnen sagte: Alle eure Schulden sind getilgt. Ab heute sollt ihr von neuem beginnen. Die Leute glaubten zuerst, ihren eigenen Ohren nicht zu trauen. Aber dann brachen sie Jubel und Freude aus. Diese Freude war echt und unverfälscht. Ich kann aber auch ein anderes Beispiele nennen. Was für eine große Freude haben die Menschen, wenn ihr Lohn erhöht wird oder wenn jemand im Lotto viel Geld gewinnt.
Aber jetzt schwenke ich über zu einem anderen wichtigen Thema. Gott hat uns durch Jesus gesagt, dass er bereit ist, unsere Sünden zu vergeben. Bringt diese Nachricht in uns eine wirkliche Freude hervor? Nein, nicht immer und für alle? Warum nicht? Erstens erkennen viele Menschen nicht, dass sie in Sünde leben. Viele Menschen meinen heute: Die Welt ist doch ganz anders als früher. Die Kirche ist veraltet oder altmodisch. Das Verständnis von Sünde gibt es da nicht. Ich will ein angenehmes Leben, es genießen und Sünden habe ich keine, daher muss ich sie auch nicht bekennen. Mein Leben ist so einfacher. Es ist daher auch verständlich, dass viele Menschen die Rede Jesu nicht verstehen oder verstehen wollen, weil sie andere Vorstellungen von Glück haben und so ihre Ziele erreichen. Die Welt bietet den Menschen sehr viel an – viel mehr als früher. Der Mensch von heute hat genug und braucht daher keinen Gott.
In der letzten Zeit habe ich zwei Predigten gehört, in denen die Prediger gesagt haben, dass es ihnen so scheint, als ob die Menschen von heute Gott gar nicht suchten. Und ich muss zugeben, dass das auch meine Meinung ist. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. schrieb in der Zeitschrift Vision 2000 in der Ausgabe 1 des heurigen Jahres folgendes: Vielleicht wollen viele Menschen den Glauben heute einfach nicht, weil ihnen das ewige Leben nichts Erstrebenswertes zu sein scheint. Sie wollen nicht das ewige Leben, sondern das jetzige Leben ist ihnen so wichtig, dass der Glaube an das ewige Leben hinderlich ist.
Deshalb sollen wir uns nicht wundern, dass die Menschen damals in Nazaret und die meisten Juden Jesus nicht verstanden haben – und sehr viele Menschen von heute ihn auch nicht verstehen. Jesus ist aber gekommen, damit die Menschen glücklich werden, damit sie ein Leben in Fülle haben. Der Unterschied zwischen dem weltlichen Glück und dem Glück, dass Jesus uns verheißt ist aber ein großer. Weltliches Glück ist nur kurz – es hört also schnell wieder auf. Jesus bietet uns ein Glück an, das dauerhaft ist und das uns zum ewigen Heil führt. Achten wir darauf, das ewige Glück nicht zu verlieren wegen eines kurzen Glücks hier auf Erden!
Hl. Franz von Sales
Jesus, dem viel Volks aus Galiläa und aus Judäa folgte, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium hören wir, dass die unsauber Geister fielen vor ihm nieder schrien und sprachen Du bist Gottes Sohn. Andere Frage ist, ob diese unsauber wussten, dass Jesus darum gekommen ist, damit er den Menschen erlöst. Eines ist sicher, wenn sie die Möglichkeit hätten, hätten sie dem Jesus daran verhindern.
Jesus, du hast die Macht der bösen Geister gebrochen. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst als der Heilige Gottes. Christus, erbarme dich unser.
Du kamst in der Vollmacht des Vaters. Herr, erbarme dich unser.
In Savoyen auf dem Stammschloss Thorens wurde am 21. August 1567 das erste Kind der adeligen Familie de Sales, Francois- Bonaventura geboren. Franz erhielt eine sorgfältige Erziehung, denn er sollte als Erstgeborener einmal alle Rechte und Pflichten der Familie übernehmen. Er studierte in Annecy, dann in Paris und promovierte auf Wunsch seines Vaters in Padua 1591 zum Doktor beider Rechte. Nach Savoyen zurückgekehrt, gelang es ihm, von seinem zunächst widerstrebenden Vater doch die Zustimmung zum Priesterberuf zu erhalten. Seine missionarische Tätigkeit unter den kalvinistischen Bewohnern der Region Chablais war so erfolgreich, dass man ihn 1599 zum Koadjuktor des Bischofs von Genf und 1602 zu dessen Nachfolger ernannte. Zusammen mit der heiligen Johanna Franziska von Chantal deren Seelenführer er war, gründete er 1610 den Orden der Heimsuchung auch Salesianerinnen oder Visitandinnen genannt. Nach der ursprünglichen Satzung des heiligen Franz von Sales sollte dieser kontemplative Frauenorden ohne strenge Klausur den Werken der Nächstenliebe verpflichtet sein. Trotz des sich ständig vergrößernden Ordens und den Problemen in seiner Diözese war der Heilige auch literarisch tätig. Sein wichtigstes Werk : Einführung in das geistliche Leben oder Philothea erschien 1608 im Druck. Während einer Reise starb er am 28- Dezember 1622 in Lyom. Für seien literarischen Bemühungen um die geistliche Leben wurde Franz von Sales der Rang eines Kirchenlehrers zuerkannt.
Unser Jesus Christus hat die Bitten der Menschen erhört. Er selbst hat uns gelehrt, wie wir zum Vater beten sollen.
Der Herr heilt unsere Gebrechen und macht uns zu Diener des Friedens für die Welt.
Selig, die frei von aller irdischen Not hingelangen zum wahren Leben.
Mittwoch der 2. Woche Mk 3,1-6 2019
Jesus, der auch im Sabbat heilte, sei mit euch.
Jesus fragt im heutigen Evangelium Ist es erlaubt am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, Leben zu retten oder zu töten? Mk 3,4 Jesus weißt, was gut und richtig ist und das muss auch am Samstag gemacht werden.
Jesus, deine Liebe ist unergründlich, Herr erbarme dich unser.
Du hast immer gut getan, Christus, erbarme dich unser.
Deine Taten sind das Zeugnis deiner Liebe, Herr, erbarme dich unser.
Jesus versteckte nicht, was er tun wollte. Im Gegenteil, er sagte klar zum Kranken.Steh auf und tritt in die Mitte. damit das jeder sieht und versteht, dass Jesus zornig war, wegen der Verstocktheit ihres Herzens. Er spricht klar. Strecke deine Hand aus. Der Kranke tritt vor allen hin, erfüllt mit Vertrauen in Jesus. Sein Glaube äußert sich durch den Gehorsam gegen Herrn, mit Erfüllung dessen, was er aus der eigenen Erfahrung wusste dass es unmöglich ist. Sein Vertrauen auf den Herrn /gegen eigene Erfahrung dass er krank ist/ ermöglicht ein Wunder. Mit Jesus ist alles möglich. Der Glaube ermöglich uns die Ziele erreichen, vor denen wir glaubten, dass sie unerreichbare sind. Glaube hilft uns das überwinden, was wir als unlöslich begraben haben. Jesus zögert nicht auf die Bedürfnisse dieses Menschen antworten, obwohl es ist gerade am Samstag. Jesus weißt, dass die Juden ihn beschuldigt werden, dass er den Festtag entweiht. Er zeigt uns Menschen, dass wir, für ihn etwas mehr sind, als der Samstag. Doch der Samstag ist für den Menschen und nicht der Mensch für den Samstag. Gott will, dass der Mensch ihm einen Tag in der Woche Kult äußerte. Aber dieser Kult darf nicht die Hindernis sein, unseren Nächsten zu helfen, ihnen dienen, wenn sie es brauchen. Gottes Anbetung und Dienst an den Nächsten, können nicht gegeneinander stehen. Im Gegenteil, sie sollen sich ergänzen, wie wir bei Jesus sehen.
Jesus Christus der Macht hatte über die Dämonen, hat uns zum Vater beten gelehrt. Deshalb wagen wir zu sprechen.
Der wahre Friede kann nur auf der Grundlage der Liebe und Gerechtigkeit gedeihen. Deshalb bitten wir.
Selig, die erlöst sind von aller Schuld und eingehen dürfen zum ewigen Leben.
Dienstag der 2.Woche Mr 2,23-28
Jesus der Sprach: Der Sabat ist um des Menschen willen gemacht,und nicht der Mensch um des Sabbats willen, er sei mit euch.
Es spricht man, wer den Hund schlagen will, wird er den Stock finden. Vielleicht ist mit uns passiert, dass wir uns sehr bemühten, aber die anderen uns nur kritisierten, lehnten ab, nicht lobten. Ähnlich musste sich Jesus spüren, viele folgten ihm nur deshalb, damit ihn von etwas beschuldigen,etwas ihm vorzuhalten.
Jesus, du hast uns Verfolgung und Schmach als Gewinn zu verstehen gelehrt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Barmherzigkeit dein Erbarmen versprochen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast immer geliebt, die frei waren von Falschheit und böser Licht. Herr, erbarme dich unser.
Jesus beschuldigten, dass seine Jünger den Samstag entweihten. Siehe zu, was tun deine Jünger am Sabbat, das nicht recht ist. Jesus argumentiert damit, dass auch David,als er und seine Gesellschafter im Elend waren /hungrig/ gingen sie ins Gotteshaus und sie aßen geopferten Brote, die nach der Vorschrift, nur die Priester essen konnten. Die geopferten Brote bestanden aus 12 Brote, die jede Woche auf den Tisch im Heiligtum gelegt wurden,als der Ausdruck der Huldigung der 12 Stämme Israels. Das Privileg von diesen Brote zu essen hatten nur die Priester, die im Tempel Gottes dienten. Gott hat bereits im Alten Testament bestimmt, dass Verordnungen von von geringerer Bedeutung treten den Verordnungen von wichtigerer Bedeutung zurück. Die Verordnung über die Zeremonien, zu denen auch die Regelung über die geopferten Brote gehörte, trat dem natürlichen Gesetzt zurück. Darum die Vorschrift von Sabbat konnte nicht über die natürlichen Lebensbedürfnisse stehen. Diese Geschichte diente auch dem zweiten Vatikanischen Konzil, um die Wichtigkeit der menschlichen Person hervorzuheben. Man kommt gleich nach Gott auf die Reihe. Nur in Christus können wir den wahren Wert des Menschen wirklich erkennen. Vincent de Paul sagte einmal :Verzichte auf Gott wegen Gott. Ich gehe zur heilige Messe nicht, weil ich weiß, jemand mich unausweichlich braucht. Soll ich in diesem Fall in die Kirche gehen und dort ruhig im Bank sitzen? Ist das nicht Jesus dem ich in meinen Nächsten diene?
Da uns Gott Rettung sandte durch Jesus Christus, dürfen wir als seine Kinder voll Vertrauen beten.
Gott hat seinen Sohn in die Welt gesandt, der uns den Frieden gebracht hat. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die Gottes Liebe erkannt haben und berufen sind einzugehen in das ewige Leben.
Jesu Wunder
Jesus verwandelte Wasser in Wein, mit fünf Broten sättigte er über fünftausend Menschen, mit einem Worte stillte er Winde und Wollen, heilte Krankheiten aller Art, erweckte Toten zum Leben. Warum nennen wir solche Taten ,,Wunder“? Weil sie alle natürliche Kräfte übersteigen und Gottes Allmacht zuzuschreiben sind. Um dies zu verstehen müssen wir wissen,was ein Wunder ist. Man sagt hie und da. Das ist ein Wunder, dass dies Kind sich keinen Schaden getan, da es doch so hoch heruntergefallen, dass dieser Kranke noch am Leben ist, da er doch so wenig isst und so viel leidet. In diesen Ausdrücken bedeutet das Wort Wunder nicht das, was der Katechismus darunter versteht. Oder es gibt Leute die haben eine ganz außerordentliche Stärke, zum Beispiel sie tragen schwere eiserne Kugeln, dass die meisten anderen sie gar nicht vom Boden aufheben könnten. Andere haben ein so gutes Gedächtnis, dass wenn man ihnen eine ganze Seite nur einmal vorliest, sie alles Wort für Wort hersagen können. Sind das Wunder? Nein, denn sie können das, der Eine durch seine Leibestärke, der Andere durch sein Gedächtnis, also durch Kräfte, die in ihrem Leib, ihrer Seele liegen. Das sind aber natürliche Kräfte, weil sie zur Natur der Menschen gehören. Also das, was diese Leute tun, übersteigt nicht ihre natürlichen Kräfte, sie können es tun, mit den Kräften, die sie in ihrer Natur haben. Was aber Jesus, getan hat, übersteigt alle natürliche Kräfte. d.h. ist höher, mehr, als ein Mensch, auch der stärkste mit seinen Kräften tun kann. Jesus hat z. B. mit einem Wort Winde und Wellen gestillt. Wenn der stärkste Mensch, der mächtigste König bei einem heftigen Sturm sagen würde. Ich gebiete Dir Wind, sei still. und du brausendes Meer sei ruhig , würde es geschehen? Nein, das kann kein Mensch, das kann nur Gott tun, der allmächtig ist, der alles machen kann. Auch der Arzt macht Kranke gesund. Ist das auch ein Wunder? Nein , denn er gibt ihm Medizin z.B, Saft aus Kräutern. Er weißt dort ist die Kraft, solche Krankheiten nach und nach zu heilen. Wenn er nun dem Kranken diese Medizin gibt und der Kranke dann nach und nach gesund wird so übersteigt das nicht die natürliche Kräfte, der Arzt hat mit seinem Verstand erkannt. In diesem Kraut liegt diese Heilkraft. Also durch die Erkenntnis des Arztes und die natürliche Kraft des Heilsmittels ist der Kranke gesund geworden. Wenn aber ein Arzt Kranke aller Art bloß dadurch gesund machen würde, dass er zu ihnen sagte. Seid gesund und sie wären auf der Stelle gesund, das wäre ein Wunder. Denn das kann kein Mensch, auch wenn er der gescheiteste wäre . Wie hat es nun Jesus gemacht? Hat er auch die Kranken ins Bett liegen und schwitzen lassen und ihnen Medizin gegeben und dadurch in ein paar Wochen sie gesund gemacht. Nein, er hat nur gesagt. Zum Beispiel zum Aussätzigen. Ich will es sei rein, oder 38 jährigen Kranken. Ich sage dir. Stehe auf. Kann das ein Mensch? Wenn nun Jesus viele solcher Wunder getan hat, was hat er dadurch gezeigt? Das er Gott ist. Wenn er aber Gott ist , so ist er die ewige unfehlbare Wahrheit, also ist alles, was er sagte, wahr, seine Lehre ist wahr und göttlich. Aber haben wir nicht gehört, dass die Apostel und die Heiligen Wunder getan haben? Z. B. mit einem Worte Kranke gesund, ja sogar Tote lebendig gemacht. Freilich. Aber das haben die Apostel und die Heiligen nicht selbst gemacht, aus sich, aus ihrer Kraft, sondern Gott hat es durch sie getan. Oder sie haben zu Gott gebet, und Gott hat dann die Krankem geheilt. Jesus aber hat seine Wunder getan aus eigener Kraft, weil er selbst Gott war. Darum hat z.B. Petrus als er den Lahmgeborenen heilte er, sagte er. In Namen Jesu … stehe auf und wandle. Apg 3,6 . Ich sage Dir in der Kraft Jesu. Jesus ist es der Dich gesund macht. Jesus aber als er den Jüngling von Naim aufereckte sagte einfach. Jünglich, ich sage Dir , stehe auf. Warum hat Jesus diese Wunder gewirkt? Um seine Lehre zu bekräftigen, damit die Menschen an ihn glauben, für wahr halten sollten was er lehrte. Ich bin der Sohn Gottes. Wenn er nun nicht der Sohn Gottes wäre, so hätte er ja gelogen, die Leute betrogen. Jedenfalls zeigen die Wunder, die Jesus getan hat, dass er Sohn Gottes ist. Nur er kann Wunder tun aus eigener Kraft machen. Das hat schon Jude Nikodemus eingestehen Er hat an Jesus geglaubt, dass seine Lehre wahr und göttlich ist und er sagte. Niemand, kann diese Wunder wirken, die du wirkst ,wenn nicht Gott mit ihm ist, d.h. kein Mensch kann solche Werke aus sich, aus eigener Kraft tun. Nur wenn mit ihm Gott ist. Du machst dieser Wunder, also Gott ist mit dir.
Montag der 2.Woche Mk 2, 18-23
Jesus, der will, dass wir uns über seine Anwesenheit freuen, er sei mit euch.
Die Hochzeit ist die Zeit der Freude, wenn zwei Menschen ein Mann und eine Frau sich ihre Leben vor Gott und vor dem Vertreter der Kirche entschließen zu verbinden. Das ist die Zeit der Begeisterung. Ihre gegenseitige Freude ist auch in die Umgebung übertragen und unterdrückt sie.
Jesus hilft den Eheleuten in Liebe und in Einheit zu leben. Herr, erbarme dich unser.
Du hast die Nähe des Himmelreiches verkündet. Christus, erbarme dich unser.
Du hast und die Freude geschenkt. Herr, erbarme dich unser.
Zu Jesus kamen die Menschen die fragten ihn, warum hielt er das Fasten ein, und warum führt er dazu nicht seine Jünger? Jesus antwortete ihnen: Wie können die Hochzeitleute fasten,während der Bräutigam bei ihnen ist? Es wird aber die Zeit kommen, dass der Bräutigam von ihnen genommen wird, dann werden sie fasten, an jenem Tag. Mk 2,19-20.
Jesus lehnt das Fasten nicht ab. Es hatte im jüdischen Volk eine tiefe Tradition und ein klarer Grund. Durch das Fasten äußerten die Juden ihre Trauer. So war es im Fall des Davids. Als David vom Tod Saul und Jonathan erfuhr, zerriss er seine Kleider und ebenso taten das die Männer, die bei ihm waren, und sie hielten Totenklage und weinten und fasteten bis zum Abend. 2.Sam 1, 11. Durch das Fasten äußerte sich auch die Traurigkeit für die bösen Taten, in der Hoffnung, dass Gott die Strafe aufhalten wird, die der Mensch verdiente. So war es in Fall der Ninivier, die Jona gehorchten. Das Fasten war immer im Leben des jüdischen Volkes anwesend, darum erweckte Jesus Einstellung in ihnen /Juden/ Fragen. Wie ist unsere Einstellung zum Fasten? Was bedeutet für und das Fasten? Ist das Fasten für uns etwas unangenehm, was bemüht sich uns etwas zu verbieten, uns zu beschränken im etwas was wir wollen? Damit wir dem Fasten verstehen, müssen wir kennen, wozu soll uns das Fasten vor allem helfen. Das Fasten ist der Weg zur Vertiefung meiner Beziehung zu Gott. Durch das Fasten unterdrücke ich meine Sünden / schlechte Neigungen/. Das Fasten stählt unseren Willen, die dann fester wird und weißt dem Bösen nein zu sagen. Wenn ich faste, sollte ich nicht traurig und betrübt sein. Fasten ist etwas , für das ich selbst entschlossen habe, weil ich weiß was ich erreichen will und das Fasten hilft mir dazu.
Damit wir aus der Fülle des Heiligen Geistes Zeugen der Wahrheit werden, wollen wir zum Vater beten
Friede ist im letzten Geschenk Gottes. Deshalb bitten wir.
Selig, die dem Lamm Gottes folgen und die Verheißung des Lebens empfangen haben.
Samstag der 1.Woche 2019 Mk 2,13-17
Jesus, der mit Zöllnern und Sündern bei einem Tisch aß und trank, er sei mit euch.Wie werden wir in heutigem Evangelium hören, Jesus können wir unter Zöllner und Sündern sehen. Diese Gruppe der Menschen, hielten die Pharisäer, für unwürdige des Gottes Reiches. Sie hatten ihre Vorstellung davon, wie sollen sich die Menschen benehmen, um sie das Heil zu erreichen.
Jesus, du hast nicht nach der Sünde gefragt, sondern nach der Bereitschaft, dir zu folgen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast mit Sündern zu Tisch gesessen und mit ihnen gegessen. Christus, erbarme dich unser.
Um unseres Heiles willen bist du gestorben und von den Toten auferstanden. Herr, erbarme dich unser.
Der Unterschied zwischen Jesus und den Pharisäern bestand darin, dass die Pharisäer die Sünder von ihrem Kreis ausgeschlossen haben. Sie verurteilen die Sünde und den Sünder. Jesus verurteilt die Sünde, aber nicht den Sünder. Das ist die Revolution von der Seite Jesus. Bei Jesus das Gesetz zerstört den Menschen nicht, sondern schütz ihn. Jesus hat keine Angst mit Zöllnern und Sündern zu tafeln. Für eine Gruppe. Diese Offenheit Jesu gegenüber den Sünder war für einige die Ermutigung für die anderen die Empörung. Bei Jesus haben die Zöllner und Sünder festgestellt, dass auch ihr Leben der Wert hat. Jesus weißt, dass die Sünder vor ihm nichts verbergen, dass sie auf ihn vertrauen. Er deutet auf sie nicht als auf die verdammte auf. Wir sehen schöne Jesu Pädagogik. Niemand wusste zu dieser Zeit besser zu den Sündern sich nähern wie Jesus. Im Evangelium lesen wir, dass die Apostel das Problem hatten diese Menschen anzunehmen und widmen sich ihnen. Jesus brauchte kein Gesetz, weil er ins Herzen des Menschen sah. Jesus handelt, als der, wer die Macht hat. Jesus beruft den, den er will und nicht nach seinen Werken. Legen wir uns darum eine Frage. Wie reagieren wir auf die Menschen um uns herum? Ist nicht für uns die Priorität wie diese Menschen momentan handeln? Oder wir legen großen Wet darauf , was von ihnen die anderen sprechen. Jesus handelte so nicht. Er wusste,was im Mann ist. Oft denke wir, dass wir über die anderen alles wissen, dass unsere Meinung von anderen richtig ist und dabei wir uns so oft irren.
Wir sind getauft durch Jesus Christus mit Heiligem Geist, Als Kinder dürfen wir deshalb zum Vater beten.
Jesus hat die Sünde der Welt auf sich genommen um uns zu befreien und den Frieden bringt.
Selig, die an das Evangelium glauben und Gottes Herrlichkeit schauen dürfen.
Freitag der 1.Woche Mr 2,1-12 2019
Jesus, der einen Gichtbrüchigen heilte, er sei mit euch.
Aus dem heutigen Evangelium muss uns klar sein, dass Jesus geht es nicht nur um die Gesundheit des Körpers, sondern auch um die Gesundheit der Seele. Und wann unsere Seele gesund ist. Dann wenn sie ohne Sünden ist. Darum sagte Jesus zu dem Gichtbrüchigen. Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.
Jesus, du bist gekommen, unsere Krankheiten zu heilen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast die Macht uns die Sünden zu vergeben. Christus, erbarme dich unser.
Du kamst, um die Verheißung des Vaters zu erfüllen. Herr, erbarme dich unser.
Um das Wort Gesundheit, hat man schon viel geschrieben. Jeder von uns weiß, dass krank zu sein, ist nicht etwas angenehm. Wenn wir krank sind, suchen wir den Arzt aus, und wir wollen gesund sei. Wenn aber unsere Seele krank wurde/wir geraten in den Zustand der Sünde, sehnen wir nicht danach, genesen sich zu lassen. Als ob die Gesundheit der Seele, für uns nicht wichtig wäre. Ist das nicht ein bedauernswerter Zustand? Wenn wir dort bei diesem Ereignis anwesend wären, hätten wir wahrscheinlich Jesus Vorgehen erstaunt. Wir würden warten, dass Jesus zu den Kraken sagen wird. Sei gesund, steh auf und geh nach Hause. Aber Jesus sagt zu ihm. Deine Sünden sind vergeben. Warum solches Verfahren? Vor allem darum, dass Jesus zeigen wird, dass die Sünde ein größerer Böse, als Krankheit ist und die Gesundheit der Seele ist wertvoller als die Gesundheit des Körpers. Jesus will zeigen, dass er die Macht hat, nicht nur den Körper heilen, sondern auch die Seele. Die Schriftgelehrten bemerkten richtig, wenn sie sagen. Wer kann Sünden vergeben außer Gott? Jesus war Gottes Sohn, also er hatte die Macht die Sünden zu vergeben. Viele denken. Das wichtigste ist die Gesundheit des Leibes. Jesus aber sagt. Denn was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine Seele eingebüßt. Mr. 8,36 Einmal wurde ich zu einem Kranken angerufen, obwohl ginge ich gleich, fand ich ihn tot. Später habe ich erfahren, dass er die heilige Beichte verschob. Vielleicht hat er gedacht, zur heilige Beichte zu gehen, habe ich noch genug Zeit. Das ist ein großer Irrtum. Sein Leben verantwortlich zu leben, bedeutet, sich um die Gesundheit seiner Seele kümmern.
Im Bekenntnis zu Jesus Christus haben wir Zugang zum Vater. Wir beten, wie es uns Jesus Christus gelehrt hat.
Gott steht uns zur Seite, damit auch durch unseren Glaubens sein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit aufgerichtet sind. Deshalb bitten wir.
Ich bin das Licht der Welt- so spricht der Herr. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen. Er wird das Licht des Leben.
2.Sonntag C 2019 Joh 2,1-11
Die Hochzeit in Kana
Einführung
In der Slowakei nimmt der Weinkonsum zu. Und das auch in den Gegenden, wo die Menschen den Wein nicht zu viel getrunken haben, wo die Menschen eher harten Alkohol bevorzugten, Interessant ist, dass der Wein an dem die Menschen das Interesse haben, ist der Markenwein. Das Interesse an verschiedenen Veranstaltungen bei denen Weine präsentierten werden, nimmt zu. Auch im heutigen Evangelium die Rede ist vom Wein.
Predigt
Die Geschichte, wie Jesus das Wasser in Wein in Kana verwandelte, ist allgemein bekannt. Denken wir darüber nach, was Jesus tatsächlich tat und warum. Jesus hat den Wein unter die Gäste gebracht, als sie ihn nicht mehr hatten und so löste Jesus ein ernstes Problem. Wir fragen, was für ein Problem Jesus wirklich gelöst hat. Warum steht der Wein im Mittelpunkt dieses Problems? Was ist die Botschaft des heutigen Evangeliums? Der Evangelist Johannes sagt, dass die Wasserumwandlung in Wein, das erste Zeichen war, das Jesus, getan hat. Warum war dabei der Wein? Hat der Wein eine wichtige Funktion? Jesus erinnert uns daran, dass der Sinn seiner Ankunft war, das zu sammeln, was zerstreut war. Jesus ist gekommen, um die Menschen zurück in die Gemeinschaft zu bringen. Wir können die erste Sünde so betrachte, als eine Bombe, die das Ganze gebrochen hat und die Splitter hinterließ. Diese,, Splitter“ /Menschen/ notwendig war zu suchen und in der ganzen Umgebung zu sammeln. Aus diesem Grund wurden die messianischen Zeiten verstanden, als die Zeiten wenn die zerstreuten Menschen wieder zusammenkommen und sie werden zusammen mit Gott eine Familie bilden, wo die Freude, die Behaglichkeit, Frieden und Einheit wird. Deshalb sehen wir Jesus so oft auf die Gastmähler oft in der Gesellschaft der zwielichtigen Menschen. Den Vorstehern des Nation gefiel das nicht, aber Jesus beachtete das nicht. Ihm ging es um etwas wesentliches. Für ihn war nicht wichtig am Gastmahl gut zu essen und zu trinken, sondern mit den anderen zu sein, mit den Menschen zu reden. Jesus Anwesenheit half ihnen sich selbst zu finden. Aber was hat damit gemeinsam der Wein? Viel. In Kana bedroht, dass die Menschen nachdem, was ihnen der Wein ausgibt, werden auseinander gehen. Ihre Gemeinschaft sollte beendet werden. Jesus hat das Wasser in Wein verwandelte und so behielt sie zusammen, in der Einheit. Die Messianischen Zeiten von denen der Prophet Jesaja geschrieben hat wurden erfüllt. Und der Herr Zebaoth wird auf diesem Berge allen Völlkern ein fettes Mahl machen, ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist. Jesaja 25,6 Hier erinnern wird Wein. Die messianischen Zeiten werden die Zeiten wenn die verschiedenen Menschen kommen auf das Mahl zusammen. Das wird das Mahl reichlich, mit dem auserlesen Wein. Der Wein ist hier das Symbol der Gemeinschaft, der guten Laune und Wohlbefinden. Wundern wir also nicht , dass Jesus Wein als ein Zeichen der Eucharistie gewählt hat. Denn die Eucharistie ist auch ein Zeichen das uns zusammensammeln. Es gibt die Bemühungen einiger christlichen Gruppen, die mit dem Evangelium in Konflikt stehen. Sie predigen, nehmen wir niemanden wahr, freuen wir uns über nichts. Wichtig ist nur die Selbstopferung und Selbstverleugnung zu üben und in Angst zu leben ob Gott mich erlöst wird und nimmt in seine Arme auf . Es ist sicher, dass die Selbstverleugnung ihren Wert hat, aber nicht als dauerhafter Zustand. Der dauerhafte Zustand ist die Freude darüber, dass wir leben, dass Gott für uns eine schöne Welt erschaffen hat und er will, dass wir diese Sachen genießen und darüber sich freuen. Natürlich es ist möglich die Sachen auch missbrauchen. Einen Priester der mit den Studenten arbeitete, fragten, ob es ist gut für einen Studenten mit seinen Kameraden in die Kneipe Bier zu trinken gehen. Und der Priester antwortete. Das hängt davon ab, was ist für dich das Ziel. Wenn für dich das Ziel die Gemeinschaft ist dann geh. Wenn du dich nur nach Alkohol sehnst, dann gehe nicht. Wenn dein Zielist, die Gemeinschaft mit deinen Freuden zu vertiefen und Bier oder Wein wird dir dabei helfen offener zu sein, sich teilen, vertiefen die Beziehung mit ihnen, dann gehe Aber es kann auch ein Vorwand zu sein, dass du nicht alleine ins Wirtshaus gehen willst , und deine Freuden werden für dich nicht wichtig, wichtig für dich wird Wein oder Bier, und wenn du mit ihnen auch mehrere Stunden bei einem Tisch sitzen wirst, die Gemeinschaft mit ihnen wird nicht vertiefen werden. Es gibt die Menschen die über den Wein eingeweiht/ vertraut/ erzählen können, und nicht nur über die Wein, sie wissen eine gute Sorte Wein anbieten und der Mensch kommt nach Hause nüchtern und geistlich bereicht. Ich werde nicht neues sagen, wenn ich sage, es gibt die Leute die mit dem Alkohol ihre Probleme versuchen zu lösen. Alkohol hilft ihnen auf ihre Probleme zu vergessen. Sie spüren sich, als in einer anderen Welt. Ist es wie eine Droge. Aber die Droge die Probleme nicht löst, nur verschiebt. Wenn wir die Probleme haben, müssen wir diese Probleme lösen, aber nicht mit Alkohol. Viele Menschen trinken Alkohol, weil sie sich einsam fühlen. Die Lösung ist die Gemeinschaft suchen. Also es ist wichtig aus welchem Grund der Mensch trinkt. Also Jesus verwandelte Wasser in Wein nicht darum, damit die Hochzeitsgäste dort betrunken sind, sondern damit sich die Gemeinschaft, Freude, Freundschaft vertieft.
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Hl. Antonius Mönchsvater in Ägypten Mk 1, 40-45
Jesus, der zum Aussätziger sagte. Ich will es tun sei gereinigt.
Heute haben wir den Großengedenktag des heiligen Antonius der Große. Antonius wurde um 250 in Ägypten und gestorben um 350 in Tabenisi -Ägypten. Die von außen unscheinbare Pfarrkirche St- Julien in der provenzalischen Stadt Arles gelegen an einer Seitenstraße zwischen der berühmten Arena aus dem 2. Jh un dem Rhöne-Fluß, birgt einen kostbaren Schatz. Seit 1491 werden in diesem Gotteshaus die Reliquien von Antonius, des ohl berühmtesten Einsiedlers aufbewahrt.
Jesus, du bist gekommen als das Licht der Welt, das über allen Völkern aufleuchtet. Herr, erbarme dich unser.
Du hast alle Menschen in dein Reich gerufen und willst alle zu Miterben deiner Verheißung machen, Christus, erbarme dich unser.
Herr Jesus, du die Sehnsucht und Erwartung aller Völker der Welt. Herr, erbarme dich unser.
Die Hochzeit der Antonius der Antonius- Verehrung ist in der Zeit vom 14 bis 18 Jh, anzusetzen, der Grund dafür war unter anderem die Tatsache, dass Reliquien des Mönchsvaters ins Abendland gelangten. Doch auch das wohltätige Wirken des Antoniterordens, 1095 von einem französischen Adeligen gegründet, dessen Sohn durch Reliquien des Antonius von einer Seuche geheilt worden sein soll, trug zur Verbreitung des Kultes bei. Albert von Bayern gründetet 1382 den Antonius Ritter- Ordens, woraufhin Antonius zum Patron und Vorbild des Ritterstandes wurde, wurde viele Burgen und Kapellen wurden ihm geweiht. Eine hübsche Geschichte gibt es auch zum sogenannten Geschichte Antonius- Schwein. Die Antoniter durften für ihre Krankenpflege ihre Schweine frei weiden lassen, als Kennzeichen trugen sie ein Glöckchen, oft wurde ein Tier am 17, Januar geschlachtet, nach der Segnung sein Fleisch an die Armen verschenkt. Auch eine Antonius Seuche gibt es , sie befiel hauptsächlich Schweine, und es hieß, Antonius könne sie zur Strafe verhängen oder auch heiligen. Manchmal wird Antonius auch den 14 Nothelfern zugerechnet. Im Rheinland gehört er zu den Vier heiligen Marschällen. Abgebildet wird Antonius als Greis mit Stab und Buch, manchmal trägt er als Krücke das Antoniuskreuz, oft ist er auch mit Schwein oder Dämonen abgebildet. Die wohl bekannteste Darstellung von Antonius hat Matthias Grünewahl am Insenheimer Altar / Colmar, Unterlindenmuseum / festgehalten.
Jesus Christus der Macht hatte über die Dämonen, hat uns zum Vater beten gelehrt. Deshalb wagen wir zu sprechen.
Der wahre Friede ist Segenserweis Gottes. Er kann nur auf der Grundlage der Lieben und Gerechtigkeit gedeihen. Deshalb bitten wir.
Selig, die erlöst sind von aller Schuld und eingehen dürfen zum ewigen Leben.
Mittwoch der 1.Woche Mk 1,29-39
Jesus, der viele böse Geister austrieb, sei mit euch.
Jeder von uns kennt die Situation, krank zu sein, wenn jemand von uns sorgt. In solcher Situation befand sich Petrus Schwiegermutter, als Jesus sie besuchen kam. Aus dem Evangelium wissen wir, was dann dort abgespielt hat. Er trat zu ihr heran fasste sie bei der Hand und richtete sie auf und das Fieber verließ sie. Eine Berührung und das Fieber war weg.
Jesus, du bist gekommen um die Menschen zu heilen. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst zu den Mächtigen und Ohnmächtigen, den Armen und Reichen, alle den Weg der Wahrheit zu lehren. Christus, erbarme dich unser.
Du kamst als Sohn Davids und dennoch als einer von den Armen dieser Welt. Christus, erbarme dich unser.
Nehmen wir wahr , dass Jesus Dienst oft ohne Worte war. Jesus ist gekommen, damit den Menschen von körperlichen und geistigen Krankheiten befreit, Die Menschen vertrauten auf ihn, weil er handelte, wie der, der die Macht hat. Seine Wunder verursachten die Heilung nicht nur des Körpers, sondern auch der Seele. Und so wie Jesus im Kafarnaum heilte, heilte er auch an anderen Orten. Darum bin ich gekommen,sagt Jesus. Selten treffen wir uns damit, dass etwas abgelehnt hätte. Die Menschen sahen in Jesus oft die letzte Rettung zu der sie die Zuflucht nahmen. Und darum wurde Jesus oft aufgesucht. Jesus widmete sich täglich den menschlichen Bedürfnissen. Dabei wusste er, dass ohne Gebet, das Werk nicht vorwärts gehen kann. Während der Nacht, oder bald am Morgenschein betete er. Das Gebet, war für ihn als ob die himmlische Nahrung. Ohne Gebet machte er nichts. Immer vor jeder Entscheidung verbrachte er lange Zeit im Gespräch mit Gott. Das Gebet und die Arbeit hängen eng zusammen. Jesus gibt uns das Beispiel, die zwei Tätigkeiten verbinden. Jesus kam damit uns hilft er zwingt uns zum Nichts. Er heilte niemanden gegen seinen Willen, Aber, es war im Interesse des Menschen, dass Jesus ihn heilt.
Im Namen Jesu ist das Heil zu uns gekommen. Deshalb dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.
Der Herr erleuchte die Augen unseres Herzens und schenke uns seinen Frieden, um den wir bitten.
Selig, die den Herrn aufgenommen haben und seine Herrlichkeit schauen dürfen in Ewigkeit in Ewigkeit.
Dienstag 1.Woche Mk 1,21-28
Jesus, der lehrte sie wie einer der Vollmacht hat, er sei mit euch.
Ältere Menschen erinnern sich an die Zeit, als sie zu Hause einen Schwarzweißfernseher hatten. Alles sahen sie in ihm in zwei Farben. Aber die Menschen waren gern, dass sie etwas schauen können. Wir hören oft, dass das Leben nicht schwarz und weiß ist, also müssen wir auf es so schauen, Das Fernseher hat den Vorteil, dass Farben uns helfen, Tiere, Dinge, Menschen zu unterscheiden. Im Schwarz-Weiß Fernsehen ein bisschen verfließen.
Jesus, du warst vorherverkündet als der Erlöser der Welt. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst, um den Menschen Zeugnis vom Vater zu geben. Christus, erbarme dich unser.
Du hast Kranke geheilt und Tote erweckt. Herr, erbarme dich unser.
Jesus lehrt heute im Evangelium in der Synagoge von Kapharnaum. Alle staunten über seine Lehre, denn er lehrte sich als einer, der Macht hat und nicht als Schriftgelehrte. Wir sehen, wie die Menschen fähig waren, Jesus von den Gesetzgebern zu unterscheiden. Jesus zeigte seine Macht, als er einen unreinen Geist von einem Meschen vertrieb. Dämonen wurden in den Augen von Jesus Zeitgenossen als die dunklen Kräfte gesehen, vor denen kein menschlicher Leben sicher war. Aus ihrer Macht heraus konnte der Mensch sich nicht alleine befreien. Darum hatten die Menschen Angst vor ihnen. Die Dämonen aber konnten gegen Jesus nichts tun.Aber das bedeutet nicht, dass der böse Geist so leicht sich ergibt. Gegen Jesus, kann er nicht machen, aber gegen die Menschen ja. Auch heute der böse Geist versucht den Menschen. Kann heute der böse Geist sich den Menschen bemächtigen? Gegen seinen Willen? Nein. Aber der böse Geist kann sich des Menschen bemächtigen, wenn der es erlaubt , wenn er es will. Ich werde kein Geheimnis sagen, wenn ich sage, auch heute es gibt die Menschen, die freiwillig ihr Leben dem bösen Geist übergaben, die dem bösen Geist gehören wollen.
Jesus hat seinen Jünger und damit auch uns das Vater unser gelehrt. In dieses Gebet können wir alles hineinlegen, was in uns ist, all unsere Gedanken und Hoffnungen, So beten wir.
Christus ist mitten unter uns. Wo er ist, kann der Friede unter den Menschen wachsen. Deshalb bitten wir.
So spricht der Herr. Ich bin der wahre Weinstock, ihr seid die Rebzweige, Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht.