Die Einleitung zum Vaterunser.

Die Einladung zum Vaterunser kann der Priester auf verschiedene Weise formulieren, und zwar mit gefalteten Händen, da es  sich noch nicht, um das Gebet selbst handelt. Aber auch diese Aufforderung an die Gläubigen ist biblisch inspiriert. Dem Wort unseres Herrn und Erlösers gehorsam, getreu seiner göttlichen Weisung, wagen wir zu sprechen. Hier können wir den Brief des Hl. Paulus an Titus zitieren. Jetzt aber hat er zur  vorherbestimmten Zeit sein Wort in der Verkündigung offenbart, die mir  durch den Auftrag Gottes unseres Retters anvertraut ist.

Das Vaterunser enthält wirklich göttliche  Lehre als Modell für jedes Gebet,und  da es sich um unbestreitbar göttliche Lehre  handelt, ist die Einladung sehr wichtig. In der Adventszeit wird das Vaterunser mit Worten eingeleitet,die aus dem dritten Kapitel  des Johannesevangeliums  stammen, wonach Gott die Welt so sehr geliebt hat,dass er  seinen einzigen  Sohn hingab (Johannes 3,16).

Zu Weihnachten ändert sich diese Einleitung zu den Worten des heiligen Athanasius, der im vierten Jahrhundert den berühmten Satz schrieb,dass Gott Mensch  geworden ist, damit wir  Kinder Gottes werden. Der  heilige Bischof und Kirchenlehrer hat damit auf  wunderbare und prägnante Weise den tiefsten Sinn von Weihnachten erfasst. Jesus  wurde als Mensch  geboren,um als Mensch  unser Bruder zu werden und  damit  durch  diese Bruderschaft Gott, unser Vater, zu werden.

Die Einleitung zum Vaterunser in der Fastenzeit geht vom Brief  des heiligen Apostels Paulus an die Epheser aus. Wenn wir Gott, unseren Vater, nennen wollen, müssen wir  einander  vergeben. Lasst uns  wie eine Familie sein und gemeinsam beten. Vergebung ist die  unerlässliche Bedingung für die Annahme der göttlichen Vaterschaft,dafür,dass wir  Kinder Gottes sind. Wir wollen Gott  unseren Vater nennen,aber es  gibt eine Bedingung. Vergebt einander, wie auch Gott euch in Christus vergeben hat (Epheser 4,32). Vergebung  ist  ein Schlüsselthema auch  des Vaterunsers selbst,ein Schlüssel  sowohl  in der Beziehung zum Vater als auch in der  Beziehung  zu den Menschen. Ohne Vergebung ist es nicht möglich,wie eine  Familie  zu sein. Jesus lehrt uns, nicht zu beten. Vater mein, sondern Vater unser.

Die österliche Begeisterung ist spürbar in der Einleitung zum Vaterunser,übernommen aus dem ersten Johannesbrief; Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es.(Johannes 3,1).Darin liegt die Schönheit  der Auferstehung,dass die Art und Weise ,wie wir  uns selbst definieren,dem göttlichen Blick auf uns entspricht und  zur vollen Wirklichkeit  wird in Jesu Sieg.Und da wir wirklich Kinder Gottes  sind,dürfen  in unser Gebet  das Vertrauen  und die Vertraulichkeit von Jesu  Sieg  einfließen. Es öffnet  uns die angebotene Beziehung als Gotteskind, Sohn oder Tochter anzunehmen. Nach  dem Hebräerbrief lasst uns  mit Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade,damit wie  Barmherzigkeit  empfangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe.(Hebräer 4,16)

In der sogenannten Jahreszeit,außerhalb von Advent und Weihnachten und außerhalb der Fastenzeit und Ostern, kann der Priester sagen: Und lasst uns gemeinsam den himmlischen Vater bitten und beten ,wie es uns unser Herr Jesus Christus gelehrt hat. Das Bitten ist die typische Aktivität der gläubigen  Familiengemeinschaft von Brüdern und Schwestern als Kinder des einen himmlischen Vaters,der durch unseren Bruder Jesus zu unserem Vater geworden ist,der uns gerade deshalb gelehrt hat ,den Vater  anzusprechen. Inspiriert  vom Römerbrief kann der Zelebrant mit der Erinnerung überleiten,dass wir den Heiligen Geist empfangen haben, indem wir zu Kindern Gottes geworden sind, deshalb wagen wir  zu sprechen  (Römer 8,14-15).Das Motiv der in den Heiligen Geist vereinten Gotteskinder ist wichtig für Gläubige, die sich mit Konzentrationsschwierigkeiten abmühen – sie  können den Heiligen Geist um Konzentration bitten. Er schenkt tiefen Frieden und tiefen Glauben an Gottes Gegenwart und sie mögen beten wie ein Kind im vertrauten Gespräch mit letzter Gelassenheit und Entschlossenheit,sich Gott mit  allem aus  der Tiefe des aufrichtigen Herzens anzuvertrauen.

Zum Kind Gottes wird der Mensch durch die Taufe. Deshalb wird das Vaterunser während  der Spendung des Tauf-Sakramentes mit der  Feststellung  eingeleitet,dass diese  getauften Kinder den Herrn Gott ihren Vater nennen werden, deshalb  beten wir  auch in ihrem Namen, wie uns Jesus gelehrt hat.Und die Aufgabe der Eltern und Taufpen wird sein,die Kindern im Vertrauen auf Gott zu erziehen,damit sie ihn als Vater verherrlichen nach den Worten des Herrn Jesus.

In der Brautmesse wird wiederum daran erinnert,dass wir beim beim Aussprechen des Vaterunsers  mit denWorten Jesu sprechen,der die eheliche Liebe heiligt.Er hat ja in Kana sein erstes Wunder vollbracht,die Werwandlung von Wasser in Wein,womit er die Ehe heiligte und segnete und folglich alle vor Gottes Angesicht geschlossenen Ehen.

 

 

 

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Hl.Cyrill und Metodius, Lk 10,1-9

Gott, der Herr,der uns seinen Sohn als Boten des Friedens auf die Erde gesandt hat,sei mit euch.

Große Vorbilder für die slawischen Völker sind die heiligen Kyrill und Methodius. Sie wirkten im 9. Jahrhundert . Ihre Liebe galt dem Dienst an der örtlichen Ordensgemeinschaft. Sie übersetzten große Teile des Neuen Testaments ins Slawische und schufen eine slawische Liturgie – sie mussten sogar ein Alphabet schaffen!

Jesus, du hast dein Wort in Gleichnissen verkündet. Herr,erbarme dich unser.

Deine Botschaft geht an die ganze Welt. Christus,erbarme dich unser.

Du vereinigst alle Völker im Wort der Wahrheit. Herr,erbarme dich unser.

Man erkennt ihre tiefe Liebe zu den Slawen; zwei Brüder, die wollten, dass andere Völker  Jesus durch die Heilige Schrift und die Göttliche Liturgie kennenlernten. Schon bald predigten und lehrten die Brüder die Slawen in ihrer Muttersprache. Und obwohl die Slawen eine Sprache hatten, besaßen sie noch kein Alphabet. Daher war es eine der wichtigsten Leistungen Kyrills und Methodius‘, ihnen ein Alphabet zu geben. Dieses Alphabet ist heute als „kyrillisch“ bekannt, benannt nach dem heiligen Kyrill, der es schuf. 

Kyrill und Methodius übersetzten die Liturgie und die Gebete ins Slawische und verfassten auch Bücher über christliche Dogmen in dieser Sprache. Schließlich wurden auch die heiligen Schriften übersetzt, und die Slawen konnten Gott bald in seinem Wort begegnen. Benedikt XVI. schrieb: „Kyrill und Methodius waren überzeugt, dass einzelne Völker nicht behaupten konnten, die Offenbarung in ihrer Gesamtheit empfangen zu haben, es sei denn, sie hätten sie in ihrer eigenen Sprache gehört und in den Schriftzeichen ihres Alphabets gelesen. Diese Aufgabe erfordert eine sehr schwierige ‚Übersetzung‘, da sie die Auswahl geeigneter Worte erheischt, um den Reichtum des geoffenbarten Wortes neu und unverfälscht darzustellen.

Kyrill und Methodius waren Meister der Begegnung mit Kultur und ihrer anschließenden Evangelisierung. Wir sollten unser Kulturverständnis nicht auf einen geografischen Raum beschränken, doch ist es auch höchst angebracht, das Evangelisierungsmodell Kyrills und Methodius für die aktuellen Synodalprogramme anzupassen. Kyrill und Methodius, Schutzpatrone Großmährens, die insbesondere von Tschechen, Slowaken, Kroaten, Serben und Bulgaren verehrt werden, sind in besonderem Maße geeignet, die Sehnsucht nach Einheit zwischen Ost und West zu bewahren. 1980 ernannte Papst Johannes Paul II. sie zu Mitpatronen Europas. Heiligkeit bedeutet, dem menschlichen Leben mit Gottes Liebe zu begegnen. Das gilt für das menschliche Leben in seiner ganzen Vielfalt, verwoben mit dem Politischen und dem Kulturellen, dem Schönen und dem Hässlichen, dem Egoistischen und dem Heiligen.

Da Gottes Reich nah ist, lasst uns den Vater bitten, dass es in allen Menschen vollendet werde.

Der Friede,den wir wünschen,soll uns und allen zuteil werden.So wollen wir den Herrn bitten. 

Selig, auf denen der Friede ruht und bleibt, bis zur Vollendung im Reich der Herrlichkeit.

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6. Sonntag A im Jahr: Mt 5,17-37

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Freitag der 5. Woche im Jahr Mk 7,31-37

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Donnerstag der 5. Woche Mk 7,24-30

Jesus Christus,der den Juden und Heiden sein Wort verkündete, sei mit euch.

Lasst uns um einen Glauben beten, der Grenzen überwindet und uns dazu führt, dem Herrn zu vertrauen. Woher wusste diese syrophönizische Frau, wer Jesus war? Das Evangelium gibt darüber keine Auskunft. Aufgrund ihrer Herkunft lebte sie wahrscheinlich in der Nähe von Galiläa. Dort vollzog Jesus viele Wunder, und die Menschen waren von seiner Predigt begeistert. Außerdem kursierte unter den Juden die Hoffnung auf das Kommen des Messias, und es ist anzunehmen, dass die umliegenden Dörfer etwas über die Sehnsüchte des Volkes Israel wussten.

Jesus,du bist allen gut gewesen, die zu dir kamen. Herr,erbarme dich unser.

Du hast allen Liebe geschenkt, die dich suchten. Christus,erbarme dich unser.

Du hast alle auf den Weg zum Vater geführt. Herr,erbarme dich unser.

Wie dem auch sei, diese Frau war offen für Gottes Wirken. Jesu Bereitschaft, sich um Bedürftige – Kranke, Besessene usw. – zu kümmern, entfachte in ihr Hoffnung. In ihrem Dialog mit Christus scheint sie anzuerkennen, dass das Volk Israel eine besondere Beziehung zum Herrn hat, weil es wie ein Sohn am Tisch des Vaters ist. Wir können daher annehmen, dass die syrophönizische Frau ein gewisses Vertrauen in die Verheißungen Gottes an die Juden hat. Gleichzeitig ahnt sie jedoch, dass diese besondere Beziehung des Herrn zu seinem Volk kein Selbstzweck ist, sondern dass Gottes Barmherzigkeit auf unermessliche Weise überfließt und die ganze Menschheit erreicht.

Diese Frau ist ein Vorbild an Demut und Vertrauen. Sie zögert nicht, mit gesenktem Haupt vor diesem Propheten aus einem fremden Land zu stehen. Und sie weiß, wie sie auf ihren Anliegen beharrt, selbst wenn es so scheint, als hätte sie nicht viele Argumente, um ihre Forderung durchzusetzen. Möge auch unser Glaube Grenzen überwinden und zu einem beständigen Gebet voller Hingabe an den Herrn werden, der niemanden gleichgültig ansieht.

Gott hat uns zu seinen Kindern auserwählt. Deshalb dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.

Gott fragt nicht nach Rasse und Stammbaum. Er schenkt seinen Frieden allen,die ihn suchen.

Selig, die frei sind von der Macht des Bösen und in Gottes ewiges Reich eingehen.

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Unsere Liebe Frau in Lourdes Joh 2,1-11

Jesus Christus,der auf das bittende Wort seiner Mutter das Wasser im Wein verwandelte, sei mit euch.

Heute ist das Fest Unserer lieben Frau von Lourdes. Im Evangelium steht Jesus im Mittelpunkt, doch wie an jedem Tag in Lourdes räumt er seiner Mutter eine bescheidene Rolle in allem, was dort geschieht, ein. Jesus, der mit seinen Jüngern zu einer Hochzeit eingeladen ist, vollbringt dort sein erstes Wunder. Maria ist sich der Not des Brautpaares bewusst und macht dies Jesus diskret deutlich, indem sie für sie bittet: „Sie haben keinen Wein.“

Jesus, du hast Maria mit Gnaden erfüllt. Herr,erbarme dich unser.

Du hast die Kranken geheilt und Dämonen besiegt. Christus,erbarme dich unser. 

Du hast in Kana die Bitte deiner Mutter erfüllt. Herr,erbarme dich unser,

Obwohl Jesu Antwort eher ausweichend, wenn nicht gar ablehnend erscheint, erscheint er dennoch Maria die Diener zu ermahnen: „Tut, was er euch sagt.“ Sie wusste nicht, was Jesus tun würde, aber sie dachte wohl: Was auch immer er tun würde, er würde sein Bestes geben! Und sie sollte Recht behalten. Das Ergebnis ist bekannt: ein messianischer Überfluss an „bestem Wein“, der den Festleiter überraschte und den Glauben der Jünger an Jesus bestärkte.

Es ist entscheidend, die Bedeutung Marias bloßer Anwesenheit bei diesem Hochzeitsfest hervorzuheben: Mit weiblicher Klugheit erkennt sie, was fehlt, und teilt es weise mit ihrem Sohn. Das ist Marias wunderbares Engagement in unserem Leben und in der Kirche. Erinnern wir uns an die Worte von Papst Franziskus über die Rolle Marias und der Frauen im Allgemeinen in der Kirche: „Die Frau ist unverzichtbar für die Kirche. Maria, eine Frau, ist wichtiger als Bischöfe. Weibliches Genie ist überall dort gefragt, wo wir wichtige Entscheidungen treffen.“ In der Kirche, in unseren Familien, in unserem persönlichen Leben gibt es viele Mängel, die Maria erkennt und für die sie in unserem Namen bei Jesus Fürsprache einlegt. Ihre Fürsprache ist immer wirksam. Und jede Frau hat eine ähnliche Rolle zu spielen.

Doch es ist notwendig, Jesus und Maria in unser Leben einzuladen. Und vor allem ist es notwendig, alles zu tun, was Jesus uns sagt.

Da wir um Gottes Hilfe nicht vergebens bitten,wagen wir, im Vertrauen auf Christi Wort, zum Vater zu beten.

Christus offenbart seine Herrlichkeit und schenkt uns damit die Hoffnung auf Frieden. Damit wir seinen Frieden finden, bitten wir:

Selig, die  an Jesus Christus glauben und Anteil haben werdem am Hochzeitsmahl des ewigen  Lebens.

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Dienstag der 5.Woche Mk 7,1-3

Gott, unser Herr, dessen Gebot Jesus Christus erneuert hat,sei mit euch.

Die Pharisäer  glaubten, dass sie alles richtig  machen und nur sie hätten das beste Rezept für ein gutes Leben. Deshalb fragten sie Jesus: „Warum halten sich deine Jünger nicht an die Überlieferung ihrer Väter und essen Brot mit unreinen Händen?“ (Markus 7,5). Wir wissen, dass Markus sein Evangelium für die römischen Christen schrieb, denen der Apostel Petrus das Evangelium verkündete und den Markus auf seinen Reisen begleitete. Da die Römer die jüdischen Bräuche nicht kannten, erklärte er sie ihnen. Mose gab den Juden das Gesetz, das ihnen helfen sollte, ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen.

Jesus,du kamst, um uns die Liebe des Vaters zu verkünden.Herr, erbarme dich unser.

Du wolltest uns frei machen von  menschlichem Irrtum. Christus, erbarme dich unser.

Du hast in allem den Willen des himmlischen Vaters erfüllt.Herr, erbarme  dich unser.

Die Pharisäer fügten diesen Vorschriften verschiedene Auslegungen hinzu, bis alles zu Formalismus verkam und zu Heuchelei im Glauben der Pharisäer führte. Wir wissen, dass der Herr Jesus mit den Schriftgelehrten wegen des Fastens, aber auch wegen der Feier des Sabbats, des Ruhetages, in Konflikt geriet. Im Evangelium ist die Frage grundlegend, ob es erlaubt ist, Gottes Gebot zu brechen, um eine Tradition zu bewahren. 

Jesus sagt deutlich, dass Gottes Gebote nicht gebrochen werden dürfen. Die Tradition muss weichen. Das sehen wir auch daran, dass er sich für seine Jünger einsetzt, die die rituelle Reinheit nicht einhielten und nicht der Tradition ihrer Vorfahren folgten, die besagte, dass man sich vor dem Essen waschen müsse. Jesus enthüllt ihnen eine sehr ernste Tatsache. Die Pharisäer litten viel unter der äußerlichen Einhaltung der Gebote, konnten sich aber innerlich rechtfertigen. Er sagte zu ihnen: „Ihr wisst klug, wie ihr Gottes Gebote außer Kraft setzt, um eure Bräuche zu bewahren“ (Mk 7,9). Und er wird ihnen sogleich den Beweis liefern. Mose sagte: „Ehre deinen Vater und deine Mutter“ und: „Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben“ (Mk 7,10). Ihr aber sagt: „Wenn jemand zu seinem Vater oder seiner Mutter sagt: Korban, was bedeutet: Alles, was ich für dich tun kann, ist ein Opfer“, erlaubt ihr ihm nicht, etwas für seinen Vater oder seine Mutter zu tun. Und ihr setzt Gottes Wort außer Kraft wegen eurer Bräuche, die ihr weitergebt. Und viele andere ähnliche Dinge tut ihr auch“ (Mk 7, 11-13).

Zur Zeit Christi gab es unter den Juden den Brauch, Gott zu versprechen, wie viel sie ihren Eltern zum Unterhalt geben sollten. So konnte sich der Sohn der Pflicht zur Erziehung seiner Eltern entziehen und ihnen jegliche materielle Unterstützung verweigern. Sie hielten die Verpflichtung durch dieses Versprechen für wichtiger als die natürliche Pflicht, für ihre Eltern zu sorgen. Das Verhalten der Schriftgelehrten war oft ein Hohn auf jegliche Gerechtigkeit. Markus musste diese jüdischen Gepflogenheiten den römischen Gläubigen und uns schildern, damit wir die Richtigkeit des Handelns des Herrn Jesus verstehen konnten. Schließlich kennen wir auch diese Worte des Herrn Jesus aus dem Evangelium: „Denkt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen“ (Mt 5,17).

Wir sehen, dass der Herr Jesus die Dinge ins rechte Licht rückt, wenn er sagt, dass die von Menschen geschaffene Tradition den Geboten Gottes weichen muss. Leider gibt es auch heute noch Menschen, die die Zehn Gebote Gottes am liebsten abschaffen oder zumindest öffentlich für wirkungslos und bedeutungslos erklären würden. Sie fordern dies, weil sie die Zehn Gebote nicht halten, sie umgehen und deshalb ihr Gewissen sie anspricht. Es gibt auch solche, die zwar die Heilige Kommunion empfangen, deren Herz aber weit davon entfernt ist. Doch die Zehn Gebote haben auch heute noch eine gewisse Ernsthaftigkeit und Bedeutung, die sie zu Moses‘ Zeiten nicht besaßen. Auch in unserer Zeit ist es notwendig, dass die Welt zu ihrer Erfüllung zurückfindet. So wie Jesus selbst sie zur Vollendung brachte, als er sagte: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!“ (Joh 13,34).

Es kann vorkommen, dass selbst das Evangelium missverstanden wird und wir darin nur Gebote und Verbote sehen. Deshalb dürfen wir nicht denken, wir seien gute Christen, nur weil wir äußerlich die Zehn Gebote und die christliche Moral befolgen. Doch all dies genügt nicht für unsere Errettung; wir müssen unseren Glauben vor allem im Leben und in der Praxis beherzigen. Wenn wir die Gebote halten, dürfen wir nicht über Geschmack oder Abneigung sprechen. Wir müssen das Gebot befolgen, selbst wenn es uns am wenigsten zusagt.

Nicht mit den Lippen ,sondern aus  ganzem Herzen wollen wir im Namen Jesu Christi zum Vater beten.

Gottes Worte sind  Wege zum Frieden. Damit wir im Frieden Gottes leben und einander begegnen, bitten wir.

Selig,die Gottes Wort in Treue erfüllen und ewiges Leben dafür  gewinnen.

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Durch ihn und mit ihm und in ihm..

Durch ihn/Christus,denn er ist der Weg (Joh 14,6) und die Tür zum Vater, und deshalb sagt er zu Recht: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Und weiter erklärt Jesus: „Ihr seid  von unten, ich bin von oben. (Joh 8,23) Wer mich sieht,sieht den Vater (Joh 14,9). Auch der Apostel  Paulus betont, dass alles von Gott  kommt, der uns durch Christus mit sich versöhnt hat (2. Korinther 5,18), durch ihn Zugang zum Vater haben. Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit.

Mit ihm,also mit dem guten Hirten,finden wir bei dem heiligen Paulus mindestens siebenmal die Verbindung „mit ihm“, wobei  wir aus diesen Zitaten ein umfassendes Bild  seiner Beziehung  zu uns zusammenstellen können. Denn er ist nicht mit uns,sondern er ist  in uns. Wie ein Kristall erst dann aufleuchtet, wenn er vom Licht durchdrungen wird,so durchdringt uns Christus, damit  wir  als Kinder Gottes leuchten, dankbar  dem Vater. Der heilige Paulus betont, dass wir  in Christus Miterben sind ,wenn wir  mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu  werden (Römer 8,17). Wenn wir mit ihm gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben. (2 Timothy 2:11). Wir  wurden durch die Taufe in den Tod begraben, damit  wir, wie Christus, durch die Herrlichkeit des Vaters in einem neuen Leben  wandeln.  und (Römer 6,4) .Und hat uns samt ihm auferweckt und samt ihm in das himmlische  Wesen gesetzt in Christo Jesu. (Epheser 2,6)

In mir,das heißt in Christus. Jesus sagte.  Und bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Früchte bringen kann aus sich selbst,wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht,wenn ihr  nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht,denn ohne mich könnt  ihr nicht tun. Wenn jemand nicht in mir  bleibt,wird er  weggeworfen wie die Rebe und verdorrt. Wenn ihr  in mir  bleibt und meine Worte  in euch bleiben, so bittet ,was ihr  wollt, und es wird euch widerfahren. Bleibt in meiner Liebe. (Johannes 15,4-9) Denn wer in der Liebe bleibt,der bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. (1  Johannes 4,16).

Diese drei Ausdrücke „durch ihn“, „mit ihm“ und „in ihm“ können von ihrem Wesen her nicht getrennt  existieren, denn zusammen bilden sie die Fülle der Aussage über die Herrlichkeit Gottes. Sie werden auch durch die gemeinsame Mündung in die Verherrlichung Gottes vereint: „Dir, Gott, allmächtiger Vater, gebührt alle Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Die Verbindung der Begriffe „Ehre“ und „Herrlichkeit“ stammt bereits aus dem zweiten Buch der Makkabäer,wo die Aufforderung  steht. Gebt Ehre und Herrlichkeit dem Herrn, der diesen Tag  als heilig erklärt hat (2 Makkabäer 15,11). Und  auch die zeitliche  Absolutsetzung der Anbetung Gottes durch die Formel „in alle Ewigkeit“ stammt aus dem Alten Testament, namentlich aus dem Buch Tobias. Gepriesen sei der Gott,unser Vater, und gepriesen  sei dein Name in alle Ewigkeit (Tobias 8,5). Dann folgt das feierliche Amen. Amen in der heiligen Messe ist bereits  in der Mitte des zweiten Jahrhunderts belegt. Damit drücken die Gläubigen  ihre Identifikation mit diesem an Gott gerichteten Lob aus,ihre Einheit mit dem Zelebranten. Es ist  auch die Annahme der Einladung durch Christus,mit Christus und in Christus zur Ehre Gottes  zu leben,zur Ehre Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

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Montag der 5. Woche im Jahr (Mk 6,53–56)

Jesus Christus,von dem eine heilende Kraft  ausging, sei mit euch.

Jesu Ankunft in Gennesaret war eine wahre Revolution in der damaligen Zeit, als viele Kranke Heilung fanden. Damit Christus uns heilen kann, müssen wir ihn als den Sohn des Vaters anerkennen.

Jesus,überall kamen die Menschen zu dir und suchten Hilfe. Herr,erbarme dich unser.

Sie brachten ihre Kranken, und du hast sie geheilt. Christus, erbarme dich unser.

Es ging die eine Kraft von dir aus,und alle wurden gesund. Herr,erbarme dich unser.

Die Ankunft einer bedeutenden Persönlichkeit löst gewöhnlich eine kleine Revolution an den Orten aus, die sie besucht, besonders dort, wo große Ereignisse ungewohnt sind. In kleinen Dörfern herrscht meist die Normalität des Alltags, der eintönige Rhythmus des Lebens, geprägt von der täglichen Routine, immer wieder dasselbe zu tun und dieselben Menschen zu treffen.

Deshalb war Jesu Ankunft in Gennesaret ebenfalls eine Revolution. Vom Augenblick ihrer Begegnung an verbreitete sich die Kunde von ihm wie ein Lauffeuer. Deshalb waren die Plätze in Dörfern und Städten voller Kranker. So wurde das Geräusch der Trage, die auf den Boden fiel, zum Inbegriff des Klangs in diesem Teil Galiläas.

Papst Franziskus spricht gern von der Revolution der Zärtlichkeit, die durch die Menschwerdung des Sohnes Gottes bewirkt wurde (vgl. Evangelii Gaudium, Punkt 88). Man kann sich gut vorstellen, dass es diese Zärtlichkeit war, die von Jesu Blick ausstrahlte, als er jeden Kranken heilte. Wie in ähnlichen Situationen bewirkte er eine wahre Revolution: die Vergebung der Sünden (vgl. Mk 2,5).

Doch diese Revolution erfordert einen vorherigen Schritt: Als sie aus dem Schiff stiegen, erkannten sie ihn sofort. Christus kann nur jene heilen, die ihn erkennen. Vielleicht können auch wir, wie die Heiligen es vermochten, damit beginnen, Jesus im Leib unserer kranken Brüder und Schwestern zu erkennen. Und können wir mit ihm all die Wunden ihrer Seele und ihres Leibes betrachten?

Jesus Christus heilte alle, die zu ihm kamen. In seinem Namen dürfen wir zum Vater beten.

Christus heilte alle, die zu ihm kamen. Damit sein Heil uns den Frieden bringe,bitten wir.

Selig, die das Heil Gottes finden und eingehen zu ewiger Herrlichkeit.

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Samstag der 4.Woche im Jahr Mk 6,30-34

Jesus Christus, der  Mitleid mit den Menschen hatte,sei mit euch. 

Die Menschenmengen folgten dem Herrn von Ort zu Ort und lauschten seinen Worten. Die Predigt vom Reich Gottes und der Aufruf zur Umkehr beanspruchten die ganze Zeit und Kraft des Herrn. „Es kamen und gingen viele Menschen, und sie hatten nicht einmal Zeit, zu essen“ (Mk 6,31).

Jesus,du bist mit deinen Jüngern in die Einsamkeit gegangen, Herr,erbarme dich unser.

Du hast dich der Menschen und ihrer Not erbarmt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast alle belehrt und auf den rechten Weg gewiesen. Herr,erbarme dich unser.

Die Mission war so intensiv, dass er keinen Augenblick Ruhe fand. Die Apostel teilten diese Hingabe Christi an die Menschen. Als sie von ihrer ersten Mission zurückkehrten, berichteten sie Jesus „alles, was sie getan und gelehrt hatten“ (Mk 6,30). Nach diesen anstrengenden Tagen der apostolischen Mission, die von Begeisterung, aber auch von Erschöpfung geprägt waren, brauchten sie Ruhe. Jesus, der sie verstand, wollte ihnen Erleichterung verschaffen. Deshalb sagte er zu ihnen: „Kommt mit mir an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht euch ein wenig aus“ (Mk 6,31). Der Herr verstand die Müdigkeit seiner Apostel, denn er selbst war erschöpft. „Er ist müde vom Gehen und vom apostolischen Wirken. Sicherlich ist es euch auch schon ergangen“, predigte der heilige Josemaría, „ihr wart erschöpft und fühltet, dass ihr nicht mehr weiter konntet. Es ist rührend zu wissen, dass auch der Meister erschöpft war.

Intensive Arbeit, die Sorge um die Familie, der Dienst an den Mitmenschen, die Hektik und die Schwierigkeiten … all das erfordert Kraft. Und natürlich treten neben all dem auch „Anstrengung, Müdigkeit, Erschöpfung“ auf, das heißt, die Zeichen von Schmerz und Kampf, die zu unserem gegenwärtigen menschlichen Dasein gehören. Daher ist Ruhe keine egoistische Laune oder Zeitverschwendung; im Gegenteil: Sie ist für Körper und Geist unerlässlich. „Ruhe bedeutet, Kraft, Gedanken und Pläne zu sammeln … Kurz gesagt, die Tätigkeiten zu wechseln, um später mit neuem Elan zu unserer gewohnten Arbeit zurückzukehren.“  Wenn wir uns nicht ausruhen, werden wir unsere Aufgaben wahrscheinlich nicht bestmöglich erfüllen können. Vor allem aber, da wir Leib und Seele sind, kann mangelnde Ruhe auch unser geistliches Leben beeinträchtigen. Jesus, ein wahrer Mensch, wusste dies und sorgte deshalb für seine eigene Ruhe.

In der Stille des Gebets mit dem Herrn ruhen… ↔   Die Apostel fuhren mit Christus „in einem Boot an einen einsamen Ort, wo sie allein waren“ (Mk 6,32). Sie wollten einige Stunden gemeinsam verbringen und sich vom Alltagstrubel erholen, um später mit neuem Mut zurückzukehren und die Menschen empfangen zu können. Wie die Apostel brauchen auch wir die Ruhe bei Christus, den Gang zum Heiligtum, wo er uns erwartet, um ihm von unseren Angelegenheiten, Sorgen und Aufgaben zu erzählen. Denn „Das Gebet ist zweifellos ein Trost für die, die Jesus lieben.

Im Dialog mit Gott dürfen wir immer wieder die wunderbare Wirklichkeit seiner Sohnschaft erfahren. Das Gefühl, geliebte Kinder zu sein, schenkt uns „Ruhe in Zeiten der Müdigkeit, Frieden in Zeiten des Krieges, Ruhe in Zeiten des Konflikts“. Wir verstehen dann, dass sein Joch nicht so schwer ist, wie es scheinen mag, denn er trägt es mit uns. Wir wirken im Dienst unseres Vaters, und so wird Müdigkeit zum Gebet. „Wenn wir müde sind – bei der Arbeit, beim Studium, im Apostolat –, wenn dunkle Wolken am Horizont aufziehen, dann lasst uns unseren Blick auf Christus richten: auf Christus, den Liebenden, auf Christus, den Müden, auf Christus, den Hungrigen und Durstigen.

„Wenn wir lernen, wahrhaft zu ruhen, werden wir fähig zu wahrem Mitgefühl; wenn wir einen kontemplativen Blick pflegen, werden wir unsere Tätigkeiten ohne die räuberische Haltung derer fortsetzen, die alles besitzen und verzehren wollen; wenn wir die Verbindung zum Herrn bewahren und unser Innerstes nicht abstumpfen, werden uns die Dinge, die wir zu tun haben, nicht den Atem rauben.

Wir alle sind Schafe und der Hirte… ↔  Als Jesus hinausging, „sah er eine große Menschenmenge und hatte Mitleid mit ihnen, denn sie waren wie Schafe ohne Hirten. Und er begann, ihnen vieles zu lehren“ (Mk 6,34). Diese Worte offenbaren die Tiefe der Gefühle des Herrn, der tief bewegt war, weil er über jene Menschen, die keinen Führer hatten, „betrübt“ war.

Drei Verben stechen in dieser Geschichte hervor. Erstens: Jesus „sah sie“. Der Blick des Herrn ist warm und aufmerksam. Jesus zählt nicht in großen Zahlen; Gott kann nur bis eins zählen. Er sieht die Menge und berührt mit seinen Augen jedes Herz, die Geschichte, die in jedem Menschen verborgen ist. Dann, so der Evangelist weiter, hatte er „Mitleid“ mit ihnen. Er vergaß sich völlig, und Zärtlichkeit durchflutete sein ganzes Wesen; er dachte nur an die Menge, die am Strand wartete und ziellos umherirrte, ohne wahre Hirten. Schließlich lehrte er sie. Es gäbe dort gewiss viele Kranke, die ein Wunder bräuchten, doch das erste Brot, mit dem er sie speist, ist sein Wort; er gibt sich selbst als Nahrung für diese hungrige Menge.

Der heilige Josemaría wiederholte, dass jeder von uns „neben der Tatsache, ein Schaf zu sein, auch in gewisser Weise ein guter Hirte ist“. Wir alle sind aufgerufen, die Menschen wie Jesus zu sehen, Mitgefühl wie Er zu haben und wie er zu lehren. Wir können Maria um die Kraft bitten, uns nicht von unserer Mission abzuwenden. Sie ist eine Mutter, die Mitgefühl hat und Jesu Leiden und Liebe teilt. Sie ist uns nahe und „versteht alles“.

Jesus Christus,im Gebet heimfand zum Vater, dürfen wir in seinem Namen sprechen.

Die Gott  suchen, finden ihn und den Frieden, den nur er geben kann. Wir bitten  um sein Kommen in Frieden.

Selig, die zum Wort Gottes finden und in seinen Frieden einkehren dürfen.

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Herz-Jesu-Freitag Mk 6.14-29

Jesus Christus, der über alles Unrecht dieser Welt richten wird,sei mit euch.

Heute wollen wir über eine zentrale Botschaft unseres Glaubens nachdenken: die Einladung, unsere Herzen dem Herzen Jesu anzunähern. Der Satz „Herz Jesu,mach unsere Herzen nach deinem Herzen“ ist mehr als ein Gebet; er ist ein Aufruf zur Transformation und zu einer tiefen Verbindung  mit Gott.

Jesus, Mächtige der Welt, haben dich gefürchtet. Herr,erbarme dich unser.

Du hast verherrlicht,die ihr Leben für dich hingaben. Christus,erbarme dich unser.

Du bist selbst den Weg zum Tod am Kreuz gegangen. Herr,erbarme dich unser. Das Herz ist in der  biblischen Tradition das Zentrum unseres Wesens. Es symbolisiert unsere Emotionen, unsere Willenskraft und unsere Beziehung zu Gott. Wenn wir darum bitten,dass unser Herz dem Herzen Jesu ähnlicher wird, bitten wir  um eine tiefere Liebe zu Gott und zu unseren Nächsten.

In den Evangelien sehen wir, wie  sein Herz voller Mitgefühl war. Wenn wir also beten, dass unser Herz nach seinem Herzen geformt wird, dann bitten wir darum, auch in unserem Leben die gleichen Werte zu verwirklichen. Es ist eine  Herausforderung, sich von unseren eigenen Wünschen  und Ängsten zu lösen und uns auf das Herz Jesu  einzulassen.

Wenn unser Herz dem Herzen Jesu ähnlicher wird,verändert sich nicht nur unser eigenes  Leben, sondern auch das Leben der Menschen um uns herum. Wir werden zu Werkzeugen des Friedens, der Hoffnung und der Liebe. Unsere Gemeinschaft wird stark, wenn wir  diese Liebe untereinander teilen. Lassen wir  uns von seiner Liebe leiten und verwandeln,damit wir  in der Welt, in der  wir leben,ein Licht der Hoffnung und des Friedens sein können.

Gott sendet uns in die Welt des Unglaubens als Zeugen seines Wortes. Deshalb wagen wir, zu beten.

Nur in der Wahrheit finden wir den Frieden. So wagen wir, zu Vater zu beten.

Selig, die den Widerspruch der Welt erfahren und zum Leben Gottes auferweckt werden.

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5.Sonntag A im Jahr Mt 5 13-16

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Donnerstag der 4.Woche Mk 6,7-13

 

 
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Der zweite Teil der eucharistischen Hochgebet.

Ein Auszug aus dem dritten eucharistischen Hochgebet soll als Modell für alle andere eucharistischen Hochgebete dienen.Nach der Antwort der Gläubigen ‚Deinen Tod o Herr verkünden wir ‚breitet der Priester die Arme aus und fährt im eucharistischen Hochgebet fort.Mit ausgebreiteten Armen identifiziert sich der Zelebrant mit dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus.In der Atmosphäre der höchsten göttlichen Gegenwart,der Gegenwart Jesus Christi in einem kleinem Stück Brot und einigen Tropfen Wein auf dem Altar bekennt der Priester zwei Motivationen dieser Feier:erstens feier wir das Gedächtnis des heilbrigenden Leidens deines Sohnes,zweitens feiern wir auch das Gedächtnis seiner glorreichen Auferstehung und seiner Himmelfahrt,während wir seine Wiederkunft erwarten.Wir bringen dir mit Danksagung dieses lebendiige und heilige Opfer dar.

Mit einem Wort feiern wir bahnbrechende Ereignisse der Vergangenheit jetz in der Gegenwart,in der Hoffnung auf Gottes Hilfe in der Zukunft,wobei es immer ein lebendiges und jetz dargebrachtes Opfer ist.Wir feiern ein lebendiges und aktualisiertes Gedächtnis des Leidens,der Auferstehung und auch der Himmelfahrt Jesu Christi.Deshalb erwarten wir in der Zukunft die Wiederkunft dessen der lebt und dessen Gegenwart wir in den sakramentalen Zeichen von Brot und Wein bekennen.Der folgende Text ist als mehrfache Bitte formuliert.Das dritte Hochgebet stellt nämlich Jesus als unseren Fürsprecher beim Vater dar,als geopfertes Lamm und Mittler zwischen Gott und den Menschen.Der Priester betet konkret:’Schau gnādig auf die Gabe deiner Kirche und erkenne in ihr das Opferlamm,das nach deinem Willen uns mit dir versöhnt hat.Jesus ist in der Eucharistie auf dem Altar gegenwärtig und wir sagen von ihm,dass er uns mit Gott versöhnt hat,und genau dáš geschieht gerade.Es ist das Ereignis unserer Versöhnung mit Gott,denn es ist eine Dynamiku von oben und eine Dynamik von unten.Schau hin und erkenne íst die Bitte,dass Gott zu uns heraubkommt,und wiederum die Gabe der Kirche und das geopferte Lamm heben wir zum Vater empor.Die Brücke dieser Kommunikation ist das Lamm.Es war Gottes Willen,gerade durch sein Opfer die Brücke wieder aufzubauen,uns mit dir zu versöhnen.

 Der folgende ist eine Bitte um den heiligen Geister ähnlich dem Gebet der vor dem vor der Wandlung nach der Wandlung und vor der Kommunion bieten wir um den Geister für uns selbst zu unserer Heiligung in der Situation der Gegenwartung des Leibes und blutet Jesu auf dem Altar von dem wir empfangen werden da dieses gebet dazwischen Verwandlung und der Kommunion erklingte bitte der Priester und alle die Anteil erhalten an dem einen Brot und dem einen Herr der Führer mit dem Heiligen Geist damit wir in Christus ein Leib und ein Geist werden ja nur im Heiligen Geist der wollen wir die eucharistische Gegenwart Christi erleben und bekennen dass Jesus Christus der Herr ist da aber nur unter dem Wehen des Geistes können wir aus dem gebrochenen Brot seine vereinigt der einigte Kraft schöpfen in Christus ein Leib und Einheit zu sein der heilige Paulus verbündet einer Leib und ein Geister wie ihr auch Berufen Seite zu einer Hoffnung für eurer Berufung (Epheser 4,4) die die bitte um die Karte des Geistes setzt sich fort denn es ist der Heilige Geist der die Helden im Geistes also die Heiligen und der Heiligen in ihrer gesamten Geschichte durchdrungen hat ein Teil davon sind auch wir alle inspiriert davon diesen zeugen auch jetzt in unserer Gegenwart der gemeinsame Nenner der Lebensgeschichte der heiligen ist der Geister der Opferbereitschaft die Bereitschaft dazu Opfer zu der wir ohne den Heiligen Geiste nicht fähig sind deshalb bitte der Priester oder der Hauptstelle Brand der Heilige Geist der mache uns zu einer Opfergabe die dir wohl gefällt wir bitten den heiligen Geister unter die Opferbereitschaft der außer Lebensstil zu schenken nur so ist es möglicher dass wir das Erbe mit der deinen Auserwählten erhalten also dem Beispiel der heiligen vorgehen und auch wir sehen uns nach ihrer Gemeinschaft die ihrem Herrn Schöpfer und Erlöser einen Himmel muss ewigen Rühmes und Lobes singt   In der Schar der Auserwählten hat die Gottesgebärerin eine besondere Stellung. Deshalb erwähnt der Priester unter den Auserwählten vor allem die glorreiche als Seite und freundliche Maria die Mutter unseres Gottes und Herrn Jesus Christus ihre Erwähnung oder in der Nähe der frisch gegenwärtigen Eucharistie als verlängerte Inkarnation hervor wie sie nämlich nur durch die Kraft des Heiligen Geistes den Herrn Jesus unter dem Herzen Marias  empfangen hatte so werden auch  auf den Altar durch die Kraft desselben  Heiligen Geistes Brot und Wein in Jesus verwandelt. Nach dem Ausdruck der Sehnsucht dann, mit dir immer himmlischen zu Hause für immer mit der seligen Jungfrau Maria und dem heiligen Josef zu sein, setzen sich das gebet da vorne mit der deinen Heiligen Aposteln unter deiner glorreichen mehr Tieren auch sie wurden durch das Brote vom Himmel gestärkt, es gab ihnen die Kraft für ihren Meister zu sterben.Ebenso sind auch wir eingeladen,ein beständiges Opfer zu bringen,das heißt,täglich unserem Egoismus zu sterben und für Gott zu leben und so im Dienst an anderen zu leben .Der Messtext ermöglicht auch eine Aktualisierung durch die Erwähnung eines konkreten Heiligen,oder Patrons,dessen Fest zum Beispiel gerade gefeiert. wird.Der Abschluss dieses Teils des eucharistischen Hochgebets drückt die Sehnsucht aus,einst mit allen Heiligen zu sein.Wir hoffen,dass Sie uns mit ihrer Fürbitten helfen.

Und da wir keine isolierte Gemeinschaft sind,sondern als kleine Gemeinschaft integral in den Organismus der Kirche eingebettet sind,liegt uns die ganze Kirche fort.Der Zelebrant wendet sich an den Vater mit der Bitte:Dieses Opfer unserer Versöhnung bringe der ganzen Welt Frieden und Heil.Christus als Opfer der Versöhnung für unsere Sünden erinnert uns der Evangelist Johannes in seinem ersten Brief.(1Jn 4,10).Und sehr bedeutungsvoll ist die Anordnung der Begriffe ‚Frieden und Heil‘ Sie stammt aus der Frage des Propheten Jesaja,der den  Boten lobt,der den Frieden verkündet(Jesaja 52,7).Das Heil verkündet die Kirche ,der das nächste lange Gebet gewidmet ist, damit Gott seine auf Erden pilgernde Kirche im Glauben und in der Liebe festige.Deshalb bittet der zelebrierende Priester der Reihe nach für den höchsten Hirten deinen Diener,unseren Bischof und für das ganze Kollegium der Bischöfe, alle Priester und Diakone und für das ganze erlöste Volk.

Anschließend bezeichnet der Zelebrant die feiernde Gemeinschaft als Familie,die um Jesus Christus versammelt ist.Erhöre gnädig die Bitten dieser Familie,die du um dich versammelt hast.Diese um Jesus versammelte Familie wird durch die Eucharistie vereint.Ist das Brot das wir brechen,nicht das Teilnahme am Leib Christi?,fragt der heilige Paulus und fügt hinzu.Ein Brot ist es Darum sind wir viele ein Leib,denn wir alle haben teil an dem einen Brot(1 Korinther10,16-17).Es geht also um das Brot der Einheit,das Brot der Solidarität,das Brot der Liebe, das Brot der Nähe Gottes und der göttlichen Großzügigkeit.Wir wollen auch andere einladen,denn die wahrhaft empfangene Liebe Christi will sich von ihrem Wesen her verschenken.Es ist ein Appell an Gott als den guten Hirten,der nach dem Propheten Sacharja das Verlorene sucht.(Sacharja 11,16).

Auch das Gebet für die Verstorbenen darf nicht fehlen.Haben wir alles getan um den sterbenden zu helfen,damit sie von dieser Welt in der Gnade Gottes scheiden?Haben wir ihnen den Dienst des Priesters angeboten,der die Vollmacht hat die Sünden zu vergeben und den vollkommenen Ablass gespendet?

Wir Höfen Fest,dass auch wir dort mit ihnen an deiner Herr Herzlichkeit teilhaben und uns freuen werden.Diese Terminologie klingt an die Ermahnung des Apostels Petrus an:Freut euch,das ihr an den Leiden Christi teilhaben dürft, denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Jubel euch freuen(1Petrus 4,13).Der Punkt hinter dem Gebet,vor der feierlichen Doxologie,ist das ganze Gebet wurde Gott durch Christus unseren Herrn vortragen,durch den du all das Gute schenkst und mit Leben erfüllst.Der Höhepunkte der göttlichen Großzügigkeit ist sein Sohn als unser Retter.In ihm findet die göttlichen Großzügigkeit ihren Ausdruck,er selbst ist diese Großzügigkeit und alles,was von ihm und durch ihn kommt.

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Rabanus Maurus, Bischof von Mainz, Mt 5,13–16

Jesus Christus, das Licht, ist auf dem Berg und bringt Heil für alle Menschen. Sei mit euch.

Rabanus Maurus war eine bedeutende Persönlichkeit des frühen Mittelalters, ein fränkischer Benediktinermönch, Theologe, Dichter und Enzyklopädist. Er wurde um 780 in Mainz geboren und starb am 4. Februar 856. Als Schüler des berühmten Alkuin erhielt er den Beinamen „Praeceptor Germaniae““ (Lehrer Deutschlands) wegen seiner herausragenden Bildungsarbeit.

Jesus, du hast aller Welt deine Botschaft verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du sandtest deine Boten in alle Welt. Christus, erbarme dich unser.

Du schenkst uns große Vorbilder des Glaubens. Herr, erbarme dich unser.

Als Abt von Fulda (822–842) machte er das Kloster zu einem wichtigen Zentrum der Gelehrsamkeit und Bildung im Frankenreich. Später wurde er Erzbischof von Mainz (847–856). Rabanus verfasste zahlreiche theologische Werke, darunter Bibelkommentare, liturgische Schriften und das enzyklopädische Werk „De rerum naturis“ (Über die Natur der Dinge).

Besonders bekannt ist er auch für seine Hymnen, wie „Veni Creator Spiritus“ (Komm, Schöpfer Geist), die noch heute in der Liturgie verwendet werden. Seine Schriften hatten erheblichen Einfluss auf die mittelalterliche Theologie und Bildung im deutschsprachigen Raum.

Damit wir Licht werden vor den Menschen,wollen wir es wagen,zum Vater zu beten.

Wer das Böse meidet und das Gute tut,wirkt den Frieden. Damit wir in diesem Frieden leben,bitten wir.

alleder ganzvor den Menschen werden wirktSelig,die durch ihre guten Taten den Vater preisen und aufgenommen werden in seine Herrlichkeit

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Hl.Blasius von Sebaste,Bischof, Märtyrer Mk 16,15-20

Jesus Christus,der in der Fülle der Zeit die Nähe des Gottesreiches verkündet hat, sei mit euch.

Er lebte im 3. Jahrhundert und war Bischof in Sebastia in Kleinasien. Er besaß  eine große Bibliothek, gefüllt mit alten Büchern und vergessenen Schätzen der Literatur. In den gemütlichen Ecken standen lederne Sessel, die dazu einluden, sich zurückzulehnen und in die Seiten der Geschichten einzutauchen. Jeder Band hatte seine eigene Geschichte zu erzählen, und manchmal schien es, als lebten die Worte in den vergilbten Seiten. Wenn der Wind sanft durch das offene Fenster strich, kam der Duft von alten Seiten und Tinte hervor und verwob sich mit der Melodie der Zeit.

Jesus ,du hast deine Apostel zu allen Völkern gesandt.Herr,erbarme dich unser.

Du willst retten,die dein Wort annehmen.Christus,erbarme dich unser.

Du willst retten,die dein Wort annehmen.Christus,erbarme dich unser.

Du hast allen ewiges Leben angeboten.Herr,erbarme dich unse

Abends, wenn die Dämmerung hereinbrach und die Schatten länger wurden, fand er oft Trost im Licht einer kleinen Lampe, die warmes, goldenes Licht auf die Buchrücken warf. Es waren nicht nur Bücher für ihn; sie waren Freunde, die ihn in einsamen Stunden begleiteten und ihm flüsternd Geschichten über ferne Länder und vergangene Zeiten erzählten. In dieser stillen Bibliothek, umgeben von all diesen Wundern, bewahrte er seinen eigenen kleinen Kosmos, in dem die Realität für einen Moment stillzustehen schien. umfassende medizinische Kenntnisse, die er zum Wohle der ihm anvertrauten Menschen und ihrer Tiere einsetzte. Im Jahr 313 erließen die Kaiser Konstantin und Licinius in Mailand eine Erklärung, die den Christenverfügte über volle Freiheit zusicherte. Licinius hielt sich jedoch nicht daran, und sein Statthalter Agricola verfolgte die Christen in Sebastia weiterhin. Blasius floh aus der Stadt auf den Berg Ägeus, wo er im Gebet lebte und von Waldtieren begleitet wurde. Eines Tages suchten Jäger auf der Jagd nach Wildtieren Zuflucht in Blasius‘ Höhle. Blasius wurde gefangen genommen, ins Gefängnis geschleppt und dort grausam gefoltert. Ein Wolf stahl einer Frau ein Schwein. Sie erzählte Blasius davon, er betete, und die Frau konnte das Schwein zurückerlangen. Zum Dank brachte sie ihm daraufhin Kerzen ins Gefängnis. 

Als Blasius sich weigerte, den Göttern zu opfern, zerrissen sie seinen Körper mit eisernen Kämmen und führten ihn zur Hinrichtung. Angeblich wurde er von fünf frommen Frauen begleitet, die später zusammen mit ihm als Christinnen enthauptet wurden. Auf dem Weg zur Hinrichtung kam eine Witwe mit einem halbtoten Jungen zu Blasius, dem eine Fischgräte im Hals steckte. Der Heilige legte ihm die Hände auf, betete, und das Kind erwachte augenblicklich. Deshalb wird am Gedenktag des heiligen Blasius mit zwei gekreuzten Kerzen und den Worten „Durch die Fürsprache des heiligen Blasius, Bischof und Märtyrer, möge Gott dich vor allen Halskrankheiten und vor allem anderen Übel bewahren“ ein Segen gesprochen. Blasius wurde im Jahr 316 enthauptet.

Er ist der Schutzpatron bei Halsschmerzen, Husten, Blasenentzündungen, Blutungen, Geschwüren, Koliken, Zahnschmerzen und der Pest. Steinmetze, Wollkämmer, Bauarbeiter, Maurer, Ärzte, Wollhändler, Schuhmacher, Schneider, Stuckateure, Weber, Gerber, Bäcker, Hutmacher, Musiker; für eine gute Beichte; Beschützer von Haustieren und Pferden; für gutes Wetter. Wir erkennen ihn an seinen Symbolen: brennende oder gekreuzte Kerzen, Waldtiere, Vögel, ein Kamm, ein Buch, ein Wolf, ein Schwein; er wird mit gewelltem Haar und Bart dargestellt; als Enthaupte; als Bischof; Szenen aus dem Leben.

Da die Zeit erfüllt und das Reich Gottes nah ist,dürfen wir den Vater bitten, dass er alles vollende.

Christus ruft uns auf den Weg des Friedens.Damit wir in seinem Frieden bleiben,wollen wir ihn bitten.

Selig,die dem Ruft Christus folgen und Anteil erhalten am Reich des Vaters.

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Darstellung des Herrn Lk 2,22-40

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Samstag der 3. Woche im Jahr Mt 18,1-5

Jesus Christus,der bei uns ist in der Not dieser Welt,sei mit euch.

Stellt euch vor, ihr wärt einer der Jünger, die diese Worte hörten. Ihr fragtet Jesus, wer von euch der Größte in seinem Reich sein würde, und er sagte euch Folgendes. Ihr schaut auf das Kind, das er gerade vor sich gestellt hat, dann auf die anderen Jünger und schließlich auf Jesu Gesicht. Da erkennt ihr, dass er es ernst meint.

Jesus,du hast keinen zurückgewiesen.Herr,erbarme dich unser.

Du hast allen Liebe geschenkt.Christus, erbarme dich unser.

Du kamst ,die Verlorene zu retten.Herr,erbarme dich unser.

Er sagt nicht: „Strengt euch ein bisschen mehr an.“ Er sagt: „Wenn ihr es nicht schafft, werdet ihr nicht hineinkommen.“ Warum hat Jesus sie so energisch zurechtgewiesen? Weil er verstand, dass seine Jünger versuchten, den Adelsbegriff der umliegenden Reiche auf das Reich Gottes zu übertragen. Die Jünger kannten Reiche, in denen die Menschen miteinander wetteiferten, wer die größte Anerkennung oder Ehre verdiente. Wer im Kampf eine Heldentat vollbrachte oder mehr Steuern vom König eintrieb, wurde mit Ansehen, Land und Macht belohnt. Doch anstatt auf einen mächtigen Krieger oder einflussreichen Höfling zu verweisen, hob Jesus ein Kind hervor – ohne Besitz, Macht oder Einfluss.

Er sagte zu ihnen: „Wer sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte“ (Mt 18,4). Demut. Schon wie ein Kind. Das ist die Grundlage für Größe in Jesu Reich. So wie Kinder sich an ihre Eltern wenden, um Rat und Führung zu erhalten, fordert Jesus uns auf, uns unserem himmlischen Vater zuzuwenden. So wie Kinder instinktiv wissen, dass ihre Eltern sie lieben, möchte Jesus auch uns wissen lassen, dass wir uns die Liebe des Vaters nicht verdienen müssen. So wie ein kleines Kind spürt, dass es offen und ohne Hemmungen mit seinen Eltern sprechen kann, ruft Jesus uns auf, unserem Vater so offen wie möglich zu begegnen. Wir können sicher sein, dass er uns mit Liebe und Barmherzigkeit begegnen wird, egal welche Herzenswünsche wir ihm offenbaren. Vielleicht  in der Not dieser Welt isteinen die uns auch,ühlen Sie sich beim Lesen dieser Zeilen unwohl. Ist Ihnen bewusst, dass Sie in manchen Bereichen Ihres Lebens vielleicht noch von weltlichen Vorstellungen von Größe beeinflusst sind? Bitten Sie den Herrn, Sie in seinem Reich „groß“ zu machen – groß wie ein Kind.

Durch Jesus Christus sind wir Kinder Gottes geworden. Deshalb dürfen wir es wagen, zum Vater zu beten.

Wenn wir die Menschen auf den Weg des Friedens führen wollen,müssen wir selbst  um diesen Frieden bitten.

Selig, die durch ihre guten Taten  den Vater im Himmel  preisen und eingehen  werden in sein Himmelreich.

 

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Geheimnis des Glaubens.

In der heiligen Messen gibt es Momente, in der der Priester die Gläubigen auffordert zu reagieren, ein offenes, empfängliches  Herz zu zeigen, damit es aus ihrem Mund zu hören ist. Nach der Wandlung ruft der Priester:’Geheimnis des Glaubens‘ Es gibt einen Unterschied zwischen einem Geheimnis, von dem wir nicht wissen sollen und einem Geheimnis, von dem wir wissen sollen, über das wir nachdenken sollen und es auch bekennen sollen. Wir glauben an ein Geheimnis, das uns übersteigt, aber auch erreicht, durch die Zeichen von Speise und Trank.‘ Geheimnis des Glaubens ermutigt die Gläubigen, hinter dem materiellen Brot und Wein etwas Tieferes zu suchen, die Gabe Gottes, Jesus selbst, der durch das gewandelte und den gewandelten Wein zu uns kommt.

Mit dem Ruf ´Deinen Tod,  ó  Herr, verkünden wir, und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit´, wenden wir uns direkt an den Herrn Jesus, den eucharistischen König auf dem Altar.  Diese Formulierung ist aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Korinther übernommen, der nach der Beschreibung des letzten Abendmahls auffordert: ´Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.(1Korinther 11,26). Gerade im Geiste dieser Worte erklären die Gläubigen ihre Bereitschaft, den Weg Jesu zu bekennen und zu verkünden, der durch den Tod zum Sieg führt, ihn zu verkünden von jetzt an bis in Ewigkeit, gemäß der Verpflichtung, denn Christus selbst drängte darauf, dies zu seinem Gedächtnis zu tun.

Es ist ein unermessliches Geschenk, Jesus auf dem Altar anzusprechen. Nicht nur aus Gewohnheit oder aus Vorschrift. Jesus ist unser Retter, siegreich, auferstanden, gegenwärtig. Wir sind bereit , ihn anerkennen, ihn zu bekennen und aus ihm zu schöpfen, damit wir seine Gegenwart auch im täglichen Leben erfahren, wenn nach Wortgottesdienst und dem Opfergottesdienst der Gottesdienst des täglichen Lebens folgt.

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Freitag der 3. Woche im Jahr Mk4,26-34

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4. Sonntag im Jahreskreis A Mt 5,1-12

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Donnerstag der 3. Woche Mk 4,21–25

Jesus Christus,der uns zum Licht für die Welt gemacht hat,sei mit euch.

Herr Jesus davon spricht, dass wir das Licht der Welt sind. Ja, wir sind das Licht der Welt. Wir sind die Lampe, die anderen leuchten soll. Wir sollten anderen Licht ins Leben bringen, den Weg enthüllen, Dunkelheit und Angst vertreiben. Wir sollten Träger der Hoffnung, des Lebens, der Energie und der Lust sein.

Jesus,du hast uns das Licht der Hoffnung gegeben.Herr,erbarme dich unser.

Du wirst uns messen nach dem Maß unserer Mühen.Christus,erbarme dich unser.

Du willst uns mehr geben,ale wir je erreichen können.Herr,erbarme dich unser.

Unser Leben, unser Licht sollte alle anziehen, so wie das Licht in der Nacht alle Motten, Mücken und Vögel anzieht. Leider habe ich oft den Eindruck, dass es genau umgekehrt ist.

Als ob das Zeugnis unseres Lebens die Menschen abschrecken und überhaupt nicht begeistern und anziehen würde. Gandhi war begeistert von der christlichen Philosophie, traf aber keinen Menschen, der sie auch lebte. Die schlimmsten Ärgernisse kommen gerade aus dem Inneren der Kirche. Nichts ist verborgen, was nicht offenbar werden sollte, noch geheim, was nicht an die Öffentlichkeit kommen sollte. Wann werden wir die Kraft und die Demut haben, unsere eigenen Fehler einzugestehen! Sowohl Einzelpersonen als auch die gesamte kirchliche Gemeinschaft.

Der heilige Papst Johannes Paul II. entschuldigte sich im Jubiläumsjahr 2000 für alle Sünden der Kirche und rief uns alle zur Umkehr auf. Ich glaube fest daran, dass auch die Kirche in der Slowakei diesen Mut finden wird. Ich glaube fest daran, dass auch jeder von uns sich demütigen und seine Fehler eingestehen kann. Dann werden wir den Weg der Umkehr beschreiten können und zu einem attraktiven Licht für andere werden. Dann werden wir wie eine Lampe auf dem Leuchter leuchten und unser Licht wird etwas Angenehmes, Anziehendes, Schönes, Strahlendes und Wahres sein. Das Christentum muss ein strahlendes und anziehendes Zeichen unseres Glaubens an den auferstandenen Christus sein.

Geh in die Tiefe: Kannst du deine eigenen Fehler eingestehen? Machst du abends eine Gewissenserforschung? Ist dein Leben ein anziehendes Licht für andere?

Gottes Wort soll in uns zum wegweisenden Licht werden.Deshalb wollen wir den Vater bitten.

Gott gibt uns nach dem Maß,mit dem wir selber einander geben.So dürfen bitten um seinen Frieden.

Selig,die Gutes tun nach dem Maß Gottes und das Maß des ewigen Lebens dazuerhalten.

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