Archiv für den Monat: Juni 2016

14.Sonntag C Lk 10,1-12 17-20

Einführung
Im heutigen Evangelium werden wir von der Aussendung der zweiundsiebzig Jünger hören. Jesus erklärte ihnen, wie sie sich verhalten sollen.  Das werden wir im Evangelium hören. Ich möchte Sie auf einen Satz aufmerksam machen: „Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus.” Friede ist sehr wichtig für unser Leben.

Predigt
Die Jünger Jesu sollten den Menschen Frieden bringen. Selbstverständlich ist der Friede auch für uns wichtig. Jesus will, dass wir in Frieden leben. Wie können wir den Frieden verlieren? Auf diese Frage kann man nicht mit einem Satz antworten. Es gibt viele Ursachen, weshalb man den Frieden verliert. Einige Beispiele sind: Eine Bekannte redet schlecht über mich, die Lehrerin in der Schule benachteiligt meine Kinder, jemand beschädigt mein Auto, meine Arbeit wird nicht geschätzt. Ich habe Schwierigkeiten, meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Nachbarin grüßt mich nicht mehr. Ein Politiker hat die Wahl gewonnen, aber das entspricht nicht meiner Zustimmung. Ein Arzt kündigt mir an, dass mit meiner Gesundheit etwas nicht in Ordnung ist, ich verliere meinen Arbeitsplatz und vieles mehr. All das versetzt uns in Unruhe, verwirrt und kopflos. Menschen, die in Unruhe leben oder innere Unruhe verspüren, reagieren oft falsch. Sie sind griesgrämig, ungeduldig und gereizt.
Verhalten sich gläubige Menschen so, sind sie kein Vorbild für Ungläubige.  Diese machen dann folgende Bemerkung: „Wozu dient dieser Mensch eigentlich seinem Glauben, wenn er so reagiert?“ Ich glaube nicht, ich bete nicht, aber ich reagiere anders.

Ich persönlich finde, dass das zuvor genannte Verhalten Ausdruck von Misstrauen gegenüber Gott ist. Betrachten wir nun das Gegenteil! Jemand verleumdet mich; ich bekomme unverdienterweise eine Rüge, weil ich in der Schule Misserfolge hatte, mein Mann bekam keine Gehaltserhöhung, ich hatte einen Unfall, ich versäumte den Bus usw. Aber ich bewahre Frieden in mir, weil ich meine Gedanken Gott zuwende. Ihm kann ich alles anvertrauen, auf ihn kann ich mich verlassen, und ich wende mich trotz allem ihm zu und verehre ihn.

Je größer die Schwierigkeiten waren, desto größer war die Freude des heiligen Don Bosco. Wer so lebt, wirkt wohltätig auf andere. Er muss nicht viel reden oder seinen Glauben aufdrängen, und doch nehmen alle Menschen seinen Glauben wahr und beginnen, sich zu fragen: Warum ist dieser Mensch so ruhig?  Liegt es daran, dass er in einer glücklichen Umgebung aufgewachsen ist, eine gute Erziehung genossen hat oder aus anderen Gründen? Wenn er gefragt wird: „Kannst du uns sagen, wie es dir möglich ist, so ruhig auf alles zu reagieren?” Er wird antworten: „Unser Friede ist auf Christus gegründet, und als gläubiger Mensch betrachte ich alles aus der Perspektive der Ewigkeit. So kann ich alle Lebenslagen annehmen, denn ich weiß, dass Gott alles ändern kann. Echten Frieden können wir nur in Christus finden.

Der Frieden, den uns die griechischen Philosophen und die orientalischen Religionen beschreiben, ist ganz anders. Ihnen geht es nicht um inneren Frieden, sondern um Gleichgültigkeit, Empfindungslosigkeit und Apathie gegenüber Freude und Leid, Glück und Unglück. Bei ihnen hängt ohnehin alles vom Schicksal ab. Der Buddhismus und andere orientalische Religionen bezeichnen die völlige Betäubung aller menschlichen Gefühle und Sehnsüchte als Ideal.

Solche Einstellungen sind für uns Christen inakzeptabel. Friede ist für uns kein passives Gefühl. Der Friede Christi ist die Frucht der Ergebenheit an den liebenden Gott. Dieser Friede führt uns Menschen zu einem scheinbar widersprüchlichen Handeln: Einerseits nehmen wir alles auf, was Gott uns sendet, und andererseits unternehmen wir alles, was vor Gott richtig und angemessen ist. Ein dafür ganz charakteristisches Gebet, das euch vielleicht bekannt ist, lautet: „Gott, gib uns Mut, das zu ändern, was wir ändern können, und gib uns die Kraft, das zu ertragen, was wir nicht ändern können.“ Das ist sehr wichtig für ein geordnetes Leben. Es ist die Quelle der Freude, die Jesus seinen Nachfolgern versprochen hat. Friede hört, ganz ähnlich wie Liebe, niemals auf, auch dann nicht, wenn der Mensch schon alles verloren hat – Gesundheit, Namen und Leben. Der gläubige Mensch weiß: Wenn er alles verliert, bekommt er alles in unendlichem Maße zurück. Werden wir uns dessen bewusst, wie kostbar der Friede ist, den Jesus uns schenkt!

Freitag der 13 Woche im Jahres Mt 9,9-13

Jesus Christus, der allen Menschen Barmherzigkeit verkündete, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium geht es um die Berufung des Matthäus. Die Pharisäer machten Jesus den Vorwurf, mit Zöllnern und Sündern zu tafeln. Jesus antwortete ihnen: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.”
Jesus, du hast Menschen zu Zeugen deiner Taten berufen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast mit den Sündern und Zöllnern zu Tisch gesessen. Christus, erbarme dich unser.

Du bist gekommen, um zu verkünden. Herr, erbarme dich unser.

Christus sagte, dass er gekommen sei, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten. Wenn er sie rufen will, muss er mit ihnen in Kontakt kommen. Und darum geht er dorthin, wo er sie treffen kann. Auch bei Mahlzeiten. Die Pharisäer nahmen ihm das übel. Wir gehören Christus. Eigen wir uns seine Einstellung an und verachten wir die Sünder nicht. Auch die Sünder können in das Reich Gottes kommen. Es ist auch unsere Aufgabe, die Sünder zu rufen. Sie sollen durch unser Beispiel zum Glauben finden. Jesus kam nicht, um die Gerechten zu rufen. Nämlich diejenigen nicht, die sich für gerecht halten. Die können nur hören. Weh dir. Um Gottes Ruf zu hören, muss man sich dessen bewusst werden, dass man ein Sünder ist. Wenn jemand von sich denkt, „Ich bin heilig” oder „Ich bin ohne Fehler”, dann hat Christus ihn noch nicht berufen. Gottes Berufung beginnt dort, wo der Mensch sich seiner Unvollkommenheit bewusst wird.

Im Namen Jesu Christi, der mit den Sündern zu Tisch saß, wagen wir, zum Vater zu beten.

Barmherzigkeit ist die Garantie für Frieden. Wir bitten den barmherzigen Gott, uns den Frieden zu erhalten.

Selig sind die, die Christus nachfolgen und den Weg des ewigen Heils finden werden.

Donnerstag der 13 Woche im Jahres Mt 9,1-8

Jesus Christus, dem der Vater die Vollmacht gegeben hat, sei mit euch.
Jesus heilte einen Gelähmten. Nicht nur seinen Körper, sondern auch seine Seele. Jesus sagte zu ihm: „Hab Vertrauen, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“ Wir wissen, dass der Kranke nicht um die Heilung seiner Seele bat. Jesus will uns zeigen, dass die Gesundheit der Seele ebenso wichtig ist, wenn nicht sogar wichtiger, als die Gesundheit des Leibes.
Jesus, du hast den Sündern, die zu dir kamen, ihre Schuld vergeben. Herr, erbarme dich unser.
Du hast deine Macht vor den Menschen kundgetan. Christus, erbarme dich unser.

Du weißt, was in den Herzen der Menschen verborgen ist. Herr, erbarme dich unser.

Das Ereignis des heutigen Evangeliums beschrieb auch der Evangelist Markus. Drei Gruppen von Menschen treten im heutigen Evangelium auf. Die Menschen, die Jesus zuhörten, die Menschen, die den Gelähmten brachten und die Menschen, die Jesus der Gotteslästerung beschuldigten. Was für eine Antwort gab Jesus mit seinem Wunder diesen Gruppen? Wenn er dem Gelähmten sagte. Deine Sünden sind  vergeben; für die Schriftgelehrten war das zu viel. Sie wusste, dass Gott die Sünden nur vergeben hat. Wenn Jesus zu Gelähmten sagte: „Du weißt, was in den Herzen der Menschen verborgen ist.“ Herr, erbarme dich unser.
Das Ereignis des heutigen Evangeliums wurde auch vom Evangelisten Markus beschrieben. Im heutigen Evangelium treten drei Gruppen von Menschen auf. Da sind die Menschen, die Jesus zuhörten, die, die den Gelähmten zu ihm brachten, und die Menschen, die Jesus der Gotteslästerung beschuldigten. Welche Antwort gab Jesus diesen Gruppen mit seinem Wunder? Als er dem Gelähmten sagte: „Deine Sünden sind dir vergeben“, war das für die Schriftgelehrten zu viel. Sie wussten, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Als Jesus dem Gelähmten sagte: „Steh auf, nimm deine Tragbare und geh nach Hause“, sollten die Schriftgelehrten begreifen, dass Gott die Gotteslästerer nicht erhört. Und den Menschen, die den Gelähmten zu ihm brachten, sagte Jesus: „Wer glaubt, der erreicht immer das, was er verlangt.“  Damit wollte er dem Gelähmten sagen, dass der Mensch auch eine Seele hat und diese Vorrang vor dem Leib hat. Kurz gesagt. Christus ist Gott. Er will alle durch den Glauben retten, und ihm geht es immer zuerst um die Seele und dann um den Leib. „Steh auf, nimm deine Tragbare und geh nach Hause“, sollten die Schriftgelehrten begreifen: Gott erhört die Gotteslästerer nicht. Und den Menschen, die dem Gelähmten brachten, sagte Jesus: Wer glaubt, der wird immer  das erreichen, was er verlangt.  Und Jesus wollte dem Gelähmten sagen, dass der Mensch eine Seele hat, die Vorrang vor dem Leib hat. Kurz gesagt. Christus ist Gott. Er will alle durch den Glauben retten und ihm geht es immer zuerst um die Seele, nur dann um den Leib.

Wir dürfen der Liebe des Vaters vertrauen. So wagen wir zu sprechen.
Wenn uns unsere Sünden vergeben werden, leben wir im Frieden mit Gott. Wir wollen beten, dass dieser Friede bei uns bleibt.
Selig sind, denen die Sünden vergeben sind, damit sie auferstehen zu neuem Leben.

Hl. Petrus und Hl.Paulus, Apostel.

Der heilige Petrus und der heilige Paulus sind die beiden Säulen der Kirche. Jesus selbst wählte Petrus zu seinem Nachfolger. Petrus hatte jedoch auch „Mitarbeiter”. Einer von ihnen war der heilige Paulus. Betrachten wir einige Bindungsfähigkeiten im Leben der beiden Heiligen..

Predigt

Jesus berief Petrus, einen einfachen Fischer, der außer einem für Christus entzündeten Herzen vielleicht nichts mehr hatte. Und doch sagte Jesus zu ihm: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.” Mt 16,18. Petrus war kein Fels. Aber er wurde Fels, durch die Gnade Gottes, die nicht umsonst in ihm wirkte. Paulus hatte vielleicht eine größere Chance, der erste Papst zu sein. Er war sehr gebildet, gelehrt und in der Heiligen Schrift bewandert. Und doch wählte Jesus ihn nicht, sondern den heiligen Petrus. Auf Bildern ist Petrus mit den Schlüsseln abgebildet. Das ist das Symbol dessen, was Jesus zu Petrus sagte: „Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben.” „Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben“ (Mt 16,19).
Paulus wird dagegen mit Schwert und Evangelium dargestellt. Beide Symbole sprechen davon, dass der heilige Petrus die Kirche verwaltete und der heilige Paulus hauptsächlich die Heiden für Christus gewann.

Wann trafen sich diese beiden Männer zum ersten Mal? Zum ersten Mal war das etwa drei Jahre nach der Bekehrung des heiligen Paulus. Paulus kam zu Petrus, um sich mit ihm über die Offenbarung auszutauschen, die er empfangen hatte. Paulus wollte wissen, ob es sich um dasselbe Evangelium handelt, das Petrus von Christus empfing, als er mit ihm wanderte. Wir wissen, dass Petrus Paulus die Echtheit seines Evangeliums versicherte. Als Paulus sah, wie Gottes Gnade durch ihn unter den Heiden wirkte und die Herzen der Menschen mit demselben Glauben an Jesus Christus entzündete, den er in sich trug, hatte er darüber sicher eine große Freude. Es kam aber die Zeit, in der einige bekehrte Juden anfingen, es als hinderlich zu empfinden, dass auch die Heiden am Heil in Christus teilhaben. Und damals, nach etwa 14 Jahren, wandte er sich an Petrus, um von ihm die Antwort zu erhalten, ob auch die Heiden zum Heil in Christus berufen sind. Die Antwort kennen wir. Das erste Jerusalemer Konzil tagte und Petrus sagte: „Der Heilige Geist und wir haben entschieden, dass das Wort Gottes auch den Heiden verkündet werden soll.” Petrus konnte der Überzeugung sein, dass er über alles allein entscheiden würde, weil Jesus ihn zum Haupt der Kirche ernannte. Petrus traf alle seine Entscheidungen im Gebet und in enger Verbindung mit Jesus. Der heilige Petrus war kein Despot.

Betrachten wir nun, wie sich der heilige Paulus benahm. Bei seinem ersten Zusammentreffen mit Petrus sagte er nichts. „Ich habe genug Sicherheit.” Ich kann das Evangelium verkünden, wo und wem ich will. Ich kann über alles selbst entscheiden.“ Wenn sich strittige oder bestreitbare Dinge ergaben, kam Paulus immer zu dem, der der Haupt der Kirche war, damit er alles beglaubigte.
Wir treffen uns nicht einmal in der Kirche mit den Menschen, die sehr initiativ sind, aber oft ohne Erlaubnis der Kirchenvorsteher etwas tun, sogar gegen die Vorschriften der Kirche. Diese Leute sind oft überzeugt, dass sie am besten wissen, was zu tun ist. Eine solche Initiative schadet der Kirche. In der Kirche können wir nichts ohne die Genehmigung der Vorsteher machen.

Auch das dritte Treffen zwischen Petrus und Paulus ist uns bekannt. Dieses fand in der Stadt Antiochia statt. Anfangs tafelte Petrus auch mit Christen, die aus dem Heidentum konvertiert waren. Als aber die Christen, die aus dem Judentum kamen, begannen, Petrus Vorwürfe zu machen, wie er als Jude mit diesen Menschen bei einem Tisch sitzen könne, zog sich Petrus zurück. Paulus kam zu Petrus. Er machte ihm Vorwürfe, dass Petrus durch sein Verhalten verleugne, was er vorher aus Gottes Erscheinungen gesagt habe. Petrus nahm diese Vorwürfe an und änderte sein Verhalten. Das ist ein Beispiel dafür, dass wir alle die Verantwortung für unsere Vorsteher tragen. Wir müssen den Mut haben, zum Bischof oder Priester zu gehen und ihnen offen zu sagen, wenn wir sehen, dass sie sich nicht richtig verhalten. Eines ist sicher. Wo der Mensch nur sich selbst sucht, wird er die Mahnungen der anderen nur schwer annehmen. Wer das Reich Gottes sucht, weiß auch, die Mahnung zu empfangen. Petrus suchte das Reich Gottes, er war Gottes Mann und ließ sich sicher nicht beleidigen, wenn Paulus ihm die Wahrheit ins Gesicht sagte. Petrus wurde auch deshalb imposant, weil er wusste, Kritik anzunehmen.

Ein Priester erzählte, dass er Johannes Paul II. besucht habe, als dieser noch nicht Papst, sondern Erzbischof von Krakau war. Der Weihbischof sagte zu diesem Priester: „Sie sind bald dran.” Sie müssen warten. Der Erzbischof redet jetzt mit Gott, damit er dann mit Ihnen klug reden kann.“ Der Priester sagte: Diesen Satz werde ich mein ganzes Leben lang nicht vergessen. Zuerst müssen wir mit Gott sprechen, damit wir für die anderen eine Säule sein können. Ohne Zweifel waren und sind der heilige Petrus und Paulus Halt für die Menschen, die Christus suchten und fanden. Folgen wir ihrem Beispiel!

Dienstag der 13 Woche im Jahres Hl.Irenäus, Joh 17,20-26.

Irenäus von Lyon
Jesus Christus, der für die Einheit aller betete, die an ihn glauben, sei mit euch.
Der Mann, der entscheidend zur Missionierung des südlichen Frankreichs beitrug, stammte aus dem Gebiet der heutigen Türkei. Irenäus von Smyrna, der um das Jahr 200 vermutlich als Märtyrer starb, war ein stiller Gelehrter und friedvoller Geist. Als Bischof von Lyon war er eine der bedeutendsten Gestalten seiner Zeit. Er war eine der bedeutendsten Gestalten seiner Zeit. Er griff entscheidend in die Glaubensstreitigkeiten seiner Zeit ein und wies den Weg zur Lösung schwieriger Fragen. Er brachte das Licht des Glaubens in den Westen. Damit dieses Licht nicht erlischt, wollen wir um Vergebung bitten.

Jesus, du bist das Licht der Welt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast dein Wort zu allen Völkern gesandt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns aufgetragen, Licht für die Welt zu sein. Herr, erbarme dich unser.
Gott liebt die Einheit sehr. Drei Personen bilden die Einheit. Jesus will, dass auch unter den Menschen Einheit ist. Als Jesus sich darauf vorbereitete, sein Leben zu opfern, betete er: „Alle sollen eins sein.”  Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ Jesus betete nicht nur für die Menschen, die vor ihm standen. Ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Die Kirche, die vom Geist Jesu geleitet wird, hört nicht auf, sich für die Einheit einzusetzen, dafür zu arbeiten und dafür zu leiden. Echten Jesus-Jüngern schmerzen jeder Streit, jeder Hass und jeder Zwiespalt. Wenn unser Gewissen uns diese Sünde vorwirft, haben wir verschiedene Ausreden. Wir können nicht eins sein. Wir sind Mitglieder zweier Blöcke mit entgegengesetzten Ansichten. Wir gehören zwei Nationen an, die in einem geschichtlichen Streit leben. Solange wir so denken, werden wir diese Einheit nie erreichen.

Auch im Gebet, das Jesus seinen Freunden gelehrt hat, bitten wir um Einheit.
Frieden entsteht, wo Menschen einander in die Augen sehen können. Wenn wir einander den Frieden wünschen, gehen wir einen ersten Schritt auf unsere Nachbarn zu. Darum bitten wir: Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin.

Montag der 13.Woche im Jahres Mt 8, 18-22

Jesus Christus, der arm und mittellos war auf dieser Erde, sei mit euch.

Jesus spricht im heutigen Evangelium, was bedeutet das, ihm zu folgen. Die Füchse haben haben ihre Höhlen und  die Vögel ihre Nester, der Menschensohn hat keinen Ort, wo, er  sein Haupt hinlegen  kann. Wer Christus folgen will, muss er  mit den Schwierigkeiten rechnen.

Jesus, du gehst uns auf dem Weg des ewigen Leben voraus.  Herr erbarme dich unser.

Du allein kennst den Weg zum Vater. Christus erbarme dich unser.

Ohne dich und  außer dir gibt es für den Menschen kein Heil.  Herr, erbarme dich  unser.

Christus sagen: Ich will dir folgen wohin du auch gehst, verlangt nicht kleiner Mut. Wir wissen, wohin sein Weg führt. Bis zum Golgatha. Aber die Liebe war immer mutig, und diejenigen, die sie haben, liegt nicht daran, wohin sie Christus führt, es ist ihnen genug, dass sie immer mit ihm sind. Sie wissen doch, dass ihnen die Kraft gibt, ihm zu folgen. Sie wissen, dass alles, was sie wegen Christus verlieren, werden sie wieder in Ewigkeit finden. Gott ruft uns durch die Kirche, durch die Heilige Schrift, durch unsere Nächsten, aber auch durch unser Gewissen. Was werden wir ihm sagen, wenn Gott uns beruft. Werden wir ihm sagen. Ich will dir folgen, oder werden wir ausreden. Ich kann noch nicht. Ich habe noch Arbeit. Ich muss das und dies noch beendet. Oder sagen wir. Ich muss Abschied nehmen von meiner Familie. Christus weiß dass unser ,, dann“ sehr oft bedeutet ,, nie“ Christus sagte. Wer zaudern, taugt für sein Reich nicht.

Durch Jesus Christus sind wir  auf den Weg  des Heiles gerufen.  In seinem  Namen wagen wir  zum Vater  zu beten.

Die bereit sind  sind Christus zu folgen, finden bei  ihm den Frieden, den  die Welt nicht geben kann . Um  diesen Frieden bitten wir.

Selig, die  nichts  anders suchen als den Weg  Gottes und  hingelangen  in das Reich des Vaters.

Gott erreicht seine Absichten gewiss.

Jedes Geschöpf hat seine Bestimmung, wird denn auch jedes Geschöpf das werden müssen, was Gott aus ihm machen will? Wird es auch jenes Geschäft verrichten müssen,welches ihm Gott angewiesen hat? Es muss es verrichten. Werden  sie denn auch alle diese ihre Geschäfte gut und  zu rechter Zeit  tun  müssen? Ja. Ihr urteilt ganz richtig, denn Gott ist allwissend  und  allmächtig, wenn ein Geschöpf etwas anders  werden, anders leben wollte, als Gott will, weiß er es. Ja, Da er nun allmächtig ist, muss er das zugeben? Er braucht es nicht zuzugeben. Gesetz, die Sonne wollte bei bei der Nacht scheinen und beim Tage untergehen, kann sie das? Das kann  sie nicht  nicht. Warum nicht? Gott weiß es  und  kann es hindern. Was immer also Gott mit seinen Geschöpfen beabsichtigt, wird das sicher und  gewiss  geschehen? Das wird sicher und gewiss geschehen. Das wird sicher und  gewiss geschehen. Es kann vielleicht  nur  geschehen, wenn sie auch nicht  wollen? Was wird also auf der ganzen Welt mit und von allen Geschöpfen  beabsichtigt,wird das sicher und  gewiss geschehen? Das wird sicher und gewiss geschehen. Es kann vielleicht nur geschehen , wenn die Geschöpfe  wollen? Nein , es muss geschehen ,wenn sie auch nicht  wollen. Was wird also auf der ganzen Welt mit und  von allen Geschöpfen  immer geschehen? Es  geschieht  immer was Gott will. Gott erreicht also seine Absichten gewiss. Wir  sehen dieses ganz deutlich  an den Geschöpfen Gottes. Welche Bestimmung  hat  Gott der Sonne gegeben? Sie soll alle Tage auf und  untergehen. Und ? Und leuchten und  wärmen. Tut sie es?  Ja. Der Mond soll alle vierzehn zu und abnehmen, tut er es?  Ja. Erreicht Gott seine Absichten sicher und gewiss?   Ja. Gott richtet alles lieblich ein. Das will sagen. Gott regiert nicht nur die Welt, sondern  regiert sie so, dass es eine Freude  macht. Was  tragen die Obstbäume? Obst. Etwa  nur  einerlei Obst? Verschiedenes  Obst. Jede Obstsorte hat wieder verschiedene Sorten, kurz es hundertelei  Früchte, aber wie schmecken  sie alle?  Alle schmecken gut. Jede Frucht  schmeckt anders. Ó  lieblich Gott alles  einrichtet. Was gab er uns noch ferner  zur Nahrung?  Weizen, Korn, Gerste,Erbsen, Linzen, Bohnen, Rüben, Salat,  Gurke. Schmecken alle die diese Nahrungsmittel  gleich? Alle anders. Alle gut und angenehm. Seht wie lieblich  Gott alles  einrichtet. Gott gab uns allerlei  Tiere zur  Nahrung. Schmeckt ein Fleisch wie  das andere? Jedes anders. Jedes schmeckt gut und angenehm. Seht die Blumen an. Riecht  eine wie die andere. Jede blüht  und riecht  anders und  riecht  anders. Ó wie lieblich richtet Gott  alle Dinge  ein. Sind die Tiere nicht alle bekleidet?  Alle.  Die Fische mit?  Mit Schuppen. Die vierfüssigen Tieren mit? Fellen. Die Vögel mit? Mit Federn. Ist ein Vogel gefiedert, gefärbt  und gezeichnet  wie der andere. Jeder anders. Aber  jedes schön, passend und bequem.  Wie richtet also Gott alle seine  seine Werke ein? Er richtet sie lieblich  ein.

Die Sünde lässt Gott  zu, doch zieht er Gutes daraus und  leitet auch die Menschen. Gott beherrscht und regiert alle Geschöpfe  mit unumschränkter  Macht, alle erfüllen seinen heiligen Willen. Wird denn auch der Mensch  immer  das tun müssen, was Gott will? Der Mensch nicht. Dem Menschen gab Gott einen freien  Willen, er kann tun, was  ihm beliebt, Gutes oder Böses. Will der Mensch Böses tun, hindert ihn Gott? Er hindert ihn nicht. Gott aber vorgenommen , das Gute  zu belohnen und   das Böse  zu bestrafen. Da Gott  allmächtig und  allwissend  und höchst weiße ist, kann er nicht  die Sünde der Menschen so leiten, dass sie Nutzen bringen müssen? Gewiss.  Jakob hatte  den Joseph sehr liebt und schenkte ihm ein  schönes Kleid. Was erregte  das bei den übrigen Brüdern? Neid und Hass. Sie konnten den Joseph  nicht mehr leiden  und wollten   ihn  umbringen. Es reiste  gerade ismaelitische Kaufleute vorüber, welche nach Egypten  handelten, was taten sie? Sie verkauften sie. War das nicht  eine große Sünde?  Ja.  Hinderte  sie Gott, diese Sünde zu begehen?  Nein, Gott ließ  diesen Verkauf   zu: doch, gerade das  machte Gott für den Joseph  und seine Brüder  sehr nützlich, denn Gott wusste, dass eine Große  Hungersnot  entstehen würde, und er wollte die ganze Familie Jakobs  erretten, er leitete es daher , dass Joseph  von einem Obersten des Königs  gekauft wurde, er ließ zu, dass die Frau  den Joseph  unschuldig  verklagte, er machte , dass Joseph  gerade zu der Zeit  ins Gefängnis  kam, als zwei  königliche  Bediente  darin saßen. , er legte ihnen  die Träume aus, ,es traf ein , der König träumte auch, die Diener  erinnerten sich  des Joseph, er ließ  ihn rufen, so wurde er  dem König bekannt, der König gewann ihn lieb,  , machte ihn zu  Vicekönig, so konnte Joseph seinen Vater  und seine Brüder  zu sich nehmen und ihnen  Häuser und Felder geben  und sie  in der  Hungersnot   ernähren. Seht , wie  Gott aus den Sünden der Menschen  Gutes zieht. Die Menschen  zwingt Gott  zwar nicht, wie die  übrigen Geschöpfe ,wird er sie  aber ganz und gar  sich selbst   überlassen?  Nein.  Er wird sie  leiten und  und regieren. Zum Beispiel. Einer wird  groß und stark , einer stirbt   jung, ein anderer  wird alt,einer wird blind, einer wird Direktor, der andere Arbeiter. Weißt denn Gott davon?  Und wenn er nicht wollte,  konnte es  den geschehen? Es konnte nicht geschehen. Regieren nicht die Eltern ihre Kinder?  Ja.  Was wird  also auch Gott vermögen?  Er kann auch  die Menschen  leiten und regieren. Die Apostel wollten für den Judas einen  anderen  zum Apostel wählen, ließen  es Gott, sie  losten, und Gott wählte  den Mathias . Darum sagt die Schrift. Gott leitet die Schritte der Menschen. Wie könnte  der Mensch seinen Weg  verstehen? Sprich. 20,24 .  Wie ein Wasserbach ist das Herz des Königs in der Hand   des Herrn, er  lenkt es, wohin er will. Sprich. 21,1. Also Gott leitet  die Gedanken, Vorsätze und Entschlüsse der Menschen. Was also den Menschen widerfährt, geschieht auf Anordnung  Gottes.

Samstag der 12. Woche Mt 8,5-17

Jesus Christus, der die Leiden von uns genommen und uns von unseren Krankheiten geheilt hat, sei mit euch.

Der Hauptmann bat Jesus, damit er kommt uns seinen Diener der sehr krank war, heilt. Jesus sagte, dass er kommen wird und seinen Diener heilen wird. Der Hauptmann antwortete. Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus  betrittst, sprich nur ein Wort , dann wird mein Diener gesund. Was für ein großer Glaube hatte dieser Hauptmann.

Herr Jesus, du nahmst alle unsere Gebrechen auf dich. Herr, erbarme dich unser.

In dir haben alle Völker das Heil gefunden. Christus,erbarme dich unser.

Dir ist alle Not und Last unseres Lebens untertan. Herr, erbarme dich unser.

Diese Geschichte lehrt uns, wie wichtig in unserem Leben der Glaube ist. Durch den Glauben, können wir alles erreichen. Auch Jesus versichert uns davon. Wer an mich glaubt,wird leben auch wenn er stirbt. Joh 11,25

Der französische Wissenschaftler Jouroyuthat während seines Studium verlor Glauben. Sein Glaube leidet damit sehr. Er sagte. Ich besann mich an mein Kindheit, wenn ich als Gläubige glücklich lebte. Ich sehnte mich wieder nach solchem Leben, aber fehlte mir den Mut. Wenn ich einmal meine Vaterstadt besuchte und die Kirche, wo ich zur heilige Kommunion. In der Kirche beteten  die Gläubigen mit Glauben nur ich nicht. Ich, durch die Wissenschaft erleuchtet war ich ohne Licht und Ruhe. Der heilige Augustin sagte.  Unruhig ist unser Herz, bis in Gott ruht. Nur im Gott haben wir das Leben und zu diesem Leben führt uns der Glaube. Herr, wir wollen dass du in uns  solchen Glauben findest wie im Hauptmann in heutigen Evangelium.

Gott schenkt sich denen,  die  glauben. So dürfen wir  voll Vertrauen zum Vater beten.

Christus hat unsere Leiden  auf  sich genommen. Sein  Kreuz ist unser Frieden. Deshallb  bitten wir  voll Vertrauen.

Selig, die  glauben und  im Himmelreich  mit  Gott zu Tisch sitzen werden.

Freitag der 12 Woche- Johannes der Taufer Lk 1,57-66.

Jesus Christus, der und reinigt von aller Schuld der Sünde, sei mit euch.

Über Johannes den Täufer sagten die Anwesenden bei seiner Geburt. Was wird nur aus diesem Kind. Denn die Hand des Herrn war mit ihm. Lk 1,66.Johannes der Täufer war ein großer Prophet. Er stellte den Volksmengen  Christus vor.

Jesus, du hast den Johannes als Boten vorausgesandt. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst zu denen, die zur Buße bereit waren. Christus, erbarme dich unser.

Du wolltest unter den Menschen Glauben finden. Herr, erbarme dich unser.

Johannes der Täufer bereitete am Fluss Jordan viele Herzen für Christus. Er verkündete die Taufe der Buße und war sich sicher, dass er damit die Menschen auf Christus vorbereitete. Als Johannes etwa 28 Jahre alt war, im 15. Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, trat er in der Wüste als Verkündiger der Ankunft des erwarteten Messias auf. Das Volk dachte, er sei der Messias. Aber Johannes antwortete: „Ich taufe euch mit Wasser, doch es kommt einer, der stärker ist als ich. Ich bin nicht würdig, ihm die Riemen seiner Schuhe aufzulösen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.“ Betrachten wir die Persönlichkeit des Johannes der Täufer. Jesus sagte über ihn: „Ich sage euch, dass unter denen, die von Frauen geboren sind, kein Größerer ist als Johannes; aber der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.” Lk 7,28. Es ist die hohe „Erhebung” der Persönlichkeit Johannes des Täufers. Für seine Überzeugung und Treue zu Gott geriet er ins Gefängnis, weil er den König Herodes und seine Gattin Herodias, die eigentlich die Ehefrau seines Bruders Filip war, schelten. Er hat sein Leben nicht umsonst gelebt. Für seine Treue zu Gott und seinen Geboten bezahlte er mit seinem Leben. Viele Menschen wissen sich mit den Schwierigkeiten des Lebens abzufinden, ja, sie sind Gott treu, sie beten, sie halten die Gebote Gottes ein, und doch leiden sie jahrelang unter Krankheit und Misserfolg. Ein Soziologe bestätigt dies. Das Leben des Menschen besteht nur zu 20 % aus Freude. Wer aber an Gott glaubt, darf nicht in die Sünde der Verzweiflung fallen. Johannes starb jung, aber zufrieden. Er hat seine Sendung ausgezeichnet erfüllt. Er freut sich, dass die Zeit gekommen ist und dass der Messias kommt.

Da wir durch Jesus Christus vom Vater gehört und Freude empfangen haben, dürfen wir voller Vertrauen zum Vater beten.
Gott erfüllt seine Verheißungen. Ihre Erfüllung ist ein Zeichen des Friedens. Wir bitten ihn.
Selig, die die Gottesbotschaft hören und in der Bekehrung den Weg finden. zum ewigen Heil.

13.Sonntag im Jahreskreis C Lk 9,51-62

– Mut haben – der christliche Mut

Einführung

Das ganze heutige Evangelium mahnt uns zum richtigen Einsatz des christlichen Mutes. Es geht hier um den Mut, der höher, wichtiger, verdienstvoller ist als der irdische. Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes. Haben wir genug Mut, Christus zu folgen?

Predigt

Wir Christen brauchen wirklich mehr Kühnheit, mehr Mut, um gegen die Feinde des Heiles  für unsere Seele anzukämpfen. Es kann passieren, dass wir wegen einer Verspottung oder eines Schimpfwortes eines Menschen, oft zu feige sind, unseren Glauben zu bekennen. Jesus will aber nicht, dass  wir uns ein Feuer, das  vom Himmel auf die Erde fällt,  wünschen, sondern dass  wir unseren Glauben tapfer bekennen. Es geht hier um die Angst, die so alt ist wie die Menschheit selbst. Wir lesen davon in der Heiligen Schrift.  Zum Beispiel:  Die Eltern eines Blinden, der wiedersehen konnte, fürchteten sich davor, es offen zu bekennen, das Christus ihren Sohn geheilt hat. Darum antworteten sie auf die Fragen der Pharisäer:  Wir wissen, dass er blind geboren wurde. Aber, warum er jetzt sieht, das wissen wir nicht. Fragt ihr  ihn!  Er ist schon alt genug.

Ein anderes Beispiel: Pilatus wusste, dass Jesus unschuldig war – und ließ ihn dennoch auspeitschen und kreuzigen. Warum? Aus Angst vor den Juden. Er wusch sich sogar die Hände und sagte: „Ich habe keine Schuld an dem Blut dieses Unschuldigen.” Ein weiteres Beispiel ist Petrus, der aus Angst vor einer Dienerin geschworen hat, Christus nicht zu kennen. Die Angst vor den Menschen ist oft groß.

Die Ungläubigen schämen sich nicht für ihren Unglauben. Die Feinde der Kirche verheimlichen ihren Hass nicht. Es ist traurig, wenn sich ein Katholik für seinen Glauben schämt. Wen fürchtet ein feiger Christ? Er fürchtet die Menschen, die heute sind und morgen nicht mehr sein werden. Er hat Angst vor vergänglichen Dingen, die er verlieren könnte, die er aber für das ewige Leben nicht mitnehmen kann.

Warum breitete sich die Kirche so rasch aus? Dies geschah aufgrund des Wirkens der Gnade Gottes und auch, weil Christen tapfer und mutig ihren Glauben bekannten. Der Heilige Paulus ermahnt uns im Epheserbrief wie folgt: „Seid also standhaft, Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.

Was sollen wir also tun? Es ist notwendig, sich in den guten Tugenden zu üben. Wir können dies mit dem Streben um den Sieg in einem irdischen Heer vergleichen. Wenn ein Heer siegen will, braucht es Kühnheit und Wagemut. Ein Heer, das sich von Hindernissen und Schwierigkeiten einschüchtern lässt, bereitet seine eigene Niederlage vor.

Wir Christen sollten so sein wie die Apostel, nachdem der Heilige Geist auf sie herabgekommen war. Die Apostel hatten keine Angst. Für Christus opferten sie alles, sogar ihr eigenes Leben. Diesen Mut bewirkte in ihnen der Heilige Geist.
Wenn das irdische Heer siegen will, muss es vorsichtig und umsichtig sein. Dieses Heer wird sich nicht dorthin begeben, wo eine Überzahl an Feinden auf es wartet. Es geht nicht auf Wege und Brücken, wo es Sprengstoff vermutet wird. Ähnlich sollen wir Christen uns verhalten und üble Gesellschaft meiden. Wir sollten uns auch von Büchern, Filmen und Personen distanzieren, die uns zur Sünde verführen wollen. In der Bibel steht auch: „Wenn deine Hand dich zur Sünde verführt, hau sie ab.”

Wenn das irdische Heer siegen will, muss es sich mit kräftigem Essen und wertvollen Getränken ernähren. Ähnlich muss auch ein Christ seine Seele mit jener Speise kräftigen, die Jesus selbst ist. Das ist selbstverständlich keine irdische Speise, sondern eine himmlische.
Haben wir keine Angst! Christus ist immer mit uns! Wir müssen unsere Ängste überwinden und gegen alle Versuchungen ankämpfen – dann wird uns der Himmel gewiss sein!
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Donnerstag der 12. Woche im Jahres Mt, 21-29

Jesus Christus, der uns lehrte wie einer, der göttliche Vollmacht hat, sei mit euch.

Jesus spricht im heutigen Evangelium. Es werden nicht alle, die zu mir sagen,Herr, Herr ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es geht nicht darum, was wir reden, sondern was wir tun, und mit welcher Absicht das wir tun.

Jesus, du hast deine Kirche auf unerschütterlichen Felsen gebaut. Herr, erbarme dich unser.

Du schenkst uns Geborgenheit in deinem Reich. Christus, erbarme dich unser.

Du lässt uns heimfinden, wenn wir versagen und fehlen. Herr, erbarme dich unser.

Vom schmalen Weg, der zum ewigen Leben führt, können uns die falschen Propheten abführen. Zum Beispiel, wenn wir uns  nur auf das Gebet verlassen und vernachlässigen die Taten. Wenn einmal der Herr am Weltende kommt, viele werden seine Gunst erstreben, sie  werden sich auf ihre Taten berufen, die in seinem Namen vollbrachten, und Er doch wird sie ablehnen. Warum? Weil Jesus hielt  für die Ungerechtigkeit auch das, was zwar in seinem Namen, vollzog wurde, aber ohne innerlichen Verbindung mit ihm. Vielleicht dachte Jesus dabei an die Priester, an die Theologen, die zwar von Jesus lehren, aber sie keine Verbindung mit ihm haben. Es handelt sich um die Menschen, die nicht, in der heilig-machenden Gnade leben. Vielleicht dachte er auch an die Laien, die zwar der Kirche helfen /Pfarrgemeinderatmitglieder/ die von außen aktiv sind, aber zum Beispiel, ohne gültige Ehe leben, viele Monate besuchen die heilige Messe nicht, viele Jahre treten zur Beichte nicht uns so weiter.  Sie sagen, das ist doch unmöglich. Nein, das ist oft die Wirklichkeit,

Gottes Wort ist der feste Grund unseres Lebens. So wagen wir den Vater zu bitten, dass sein Wille geschehe.

Damit wir im Frieden Gottes leben, wollen wir den Willen des Vaters im Himmel erfüllen und den Herrn bitten.

Selig, die den Willen des Vaters erfüllen und aufgenommen werden in sein Himmelreich.

Mittwoch der 12.Woche Mt 7,15-20

Gott der Herr, der uns an den  Früchten unseres Leben erkennen wird,sei mit euch.

Im heutigen Evangelium hören wir: Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern  zu euch komme, in Wirklichkeit   aber sind sie reißende Wölfe. Jesus antworten auf die Frage, wie können wir die guten und falschen Propheten erkennen. An ihren Früchten  werdet  ihr  sie erkennen.

Jesus, nur du allein hast Worte des ewigen Lebens. Herr, erbarme dich unser.

Du willst unser Leben reich machen an Frucht. Christus, erbarme dich unser.

In dir allein finden wir die Kraft zu allem Guten. Herr, erbarme dich unser.

Wer ist der falsche Prophet? Das ist der Prophet, der sich  vom ursprünglichen Wege abweicht und er weißt das begründen. Wie die Gründe der falsche Prophet führt ein,   den Bedarf sich der Mehrheit zu anpassen, die doch  nicht irren kann. Damit er erfolgreich ist, fürchtet er nicht das Wort Gottes ,, panschen“ dabei rät ihm sein Scharfsinn , was aus dem Wort Gottes muss man annehmen und wozu ausweichen. Den Menschen gegenüber weist er angenehm zu sein. Im Fall des Misserfolg weist er warten, aber nur zeitweilig. Die Frage ist was die falschen Propheten hervorrufen. Wie die echte Propheten bringen Liebe, Freude, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue  so die Fruchte der falschen Propheten ist Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit,   Eifersucht,  Jähzorn,  Eigennutz,  Spaltungen, Parteiungen. Gal 5,19-23. Jesus macht uns auf die falschen Propheten aufmerksam, weil er ihre ,, Geschicklichkeit kennt, die Fähigkeit die Menschen zu gewinnen.

Wir haben Gottes Wort  gehört und sind  gewarnt vor den  falschen Propheten. So wagen wir zum Vater zu beten.

Unsere Bosheit tut sich in bösen Werken  kund. Wir  wollen   beten, dass Gott uns  im Frieden erhalte.

Selig, deren Leben fruchtbar ist vor Gott, damit sie eingehen in die Ernte des Vaters.

Dienstag der 12. Woche Mt 7,6 12-14

Hl.Aloysius Gonzaga

Als ältester Sohn des Markgrafen Ferdinand von Gonzaga wurde Aloysius am 9.März 1568 in Castiglione -Lombardia geboren. Da er einmal die Nachfolge seines Vaters antreten  sollte, erhielt bereits  früh eine standesgemäße Erziehung. Als Page am Hofe  des Großherzogs  der Toskans  lernte er  das zügelloses  Hoflebens kennen. Seine Abneigung dagegen wurde immer stärker  und er verzichtete auf sein  Erstgeburtsrecht, um in den Jesuitenorden  einzutreten. Als in Rom die Pest ausbrach, war er unter den freiwilligen Krankenpflegern. Aloysius infizierte  sich  bei  der Pflege  und starb, erst  dreiundzwanzig jährig am 21 Juni 1591 in Rom.

Jesus, du kamst als Diene aller. Herr,erbarme dich unser.

Du nahmst alle Schuld auf dich. Christus, erbarme dich unser.

Du bist gestorben, damit wir leben. Herr erbarme dich unser.

Im heutigen Evangelium sagt Jesus. Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die  Propheten. Aus der Geschichte und dem Alttestament wissen wir ,dass diese goldene Regel die Menschen längst vor Christus kannten. Man muss, aber bemerken, dass nur in ihrer negativen Formen. Die Menschen pflegten sagen. Was dir tut weh, sicher wird auch den anderen weh tut. Was dir unangenehm ist, wird sicher auch den anderen unangenehm. Also Christus ist nicht der Urheber dieses Gesetzes, sondern sein Bearbeiter. Er gibt ihm eine neue positive Fassung  und damit unverhältnismäßig reicher Inhalt. Aber den Reichtum seines Inhalts begreifen wir erst dann wenn wir lesen Lk 6 31-36. Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen.

Da wir der Liebe und den Geboten des Vaters verpflichtet sind, dürfen wir es wagen zu ihm zu beten.

Wirkliche Liebe ist immer mit dem Frieden verbunden. Um den Frieden wollen wir bitten.

Selig, die Gott lieben aus ganzem Herzen und Vollendung finden im Reich des Vaters.

Montag der 12 Woche im Jahre Mt 7, 1-5

Gott, unser Herr, der uns  richtet  nach unserem eigenen Maß, sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelim. Richtet nicht, damit ihr  nicht gerichtet werdet. Mit diesen Worten aber verhindert Jesus uns nicht, die menschliche Taten zu schätzen, vom Gesichtspunkt ihrer gesellschaftlichen Schädlichkeit oder Zuträglichkeit.

Jesus, du kennst die geheimsten Gedanken unseres Herzens. Herr, erbarme dich unser.

Dir ist das Gericht über alle Menschen übertragen. Christus, erbarme dich unser.

Mit keinem falschen Schein können wir uns von dir verbergen. Herr erbarme dich unser.

Jesus leugnet nicht der Obrichkeit  das  Recht die Richterstühle zu  gründen und  die Übeltäter zu strafen. Jesus will uns sagen, dass wir nicht die Absicht unserer Nächsten richten, und ihnen die Absicht zuschreiben, die sie bei der Handlung der Taten nicht hatten, nicht äußerten. Die Theologen sagen, dass das Böse  nicht der Gegenstand des menschlichen Willen sein kann. Wenn der Mensch doch das Böse tun, tun er das Böse deshalb, weil er das Böse für das Gut hielt. Es kann die Wirkung der unrichtigen Erziehung sein, ungezähmten Leidenschaften, oder verdrehen Information. Wenn wir im Leben unserer Nächsten als  das Böse richten, was in Wirklichkeit ,,Irtum“ ist, würden  wir die Ungerechtigkeit begehen.

Damit Gott uns gnädig sein kann, wollen wir  den Vater  um sein Erbarmen bitten.

Wer richtet, sucht den Streit. Wir wollen  den Herrn bitten , um seinen Frieden zu erhalten.

Selig, die zu vergeben bereit  sind und Gottes  Erbarmen  finden im  Letzten  Gericht.

 

Wohnt der Heilige Geist in uns?

Der Heilige Geist wohnt in uns, wenn wir die Wahrheit lieben, denn er ist ein Geist der Wahrheit der Wahrheit. Als solcher wird er in der heiligen Schrift bezeichnet.  ,, Wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch alle Wahrheit lehren“. Joh. 16,3 ,, Die Welt kann den Geist der Wahrheit nicht empfangen“ Joh. 14,17. ,, Der Geist der Wahrheit … wird Zeugnis von mir geben“ Joh 15,26

Als solchen hat er sich immer erwiesen. Jeder Christ weiß es, dass die Propheten des alten Bundes,  vom Geiste Gottes erleuchtet, vieles von der Zukunft, insbesonders von dem göttlichen Erlöser vorausgesagt haben. Alle diese Weissagungen sind aber bis in die geringsten Einzelheiten erfüllt werden. Es ist Glaubenssatz, dass der heilige Geist die Kirche erleuchtet und ihr des Heiles mitteilt. Diese Kirche nennt aber der Apostel ,, Säule und Grundfeste der Wahrheit“ 1. Tim 3,15 also muss auch der Heilige Geist, von dem die Kirche Licht und Lehre schöpft, ein Geist der Wahrheit sein. Menschengeschlechter kamen und vergingen. Völker traten auf den Schauplatz dieser Erde und verschwanden, Reiche wurden gegründet und zertrümmert, aber die Lehre der Kirche dauerte rein und unverfälscht  durch zwanzig Jahrhunderte fort. ,, Die Wahrheit des Herrn bleibt in Ewigkeit“ Ps. 116,2

Liebst auch du die Wahrheit? Sind aufrichtig deine Reden, deine Handlungen ohne Verstellung und Falschheit? Kann man jedem Worte, das du sprichst, jeder Verheißung, die du gibst, trauen? Verabscheust du  die Lüge? Wohl dir mein Christ, wenn du die Wahrheit liebst,es ist ein Zeichen , dass Gottes Geist, der ein Geist der Wahrheit ist, in dir wohnt.

Der Heilige Geist wohnt  in uns, wenn wir die Eintracht lieben, denn er ist ein Geist der Eintracht. Als solcher wird er in der heiligen Schrift bezeichnet. Unter den Früchten, die der Heilige Geist bei  seiner Einkehr hervorbringt, führst  der Weltapostel den Frieden auf , indem er spricht: ,, Die Frucht des Heiligen Geistes   ist Friede“  Gal. 5,22. Ist aber Friede die Frucht des göttlichen Geistes, so  muss  er selbst ein Geist des Friedens und der Eintracht  sein. In der Apostelgeschichte wird erzählt, dass die Gläubigen, nachdem  Gottes Geist über sie herabgekommen war, in heiligster  Eintracht lebten.,, Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele “ Apostelg. 4,32. Wo aber ein Herz und eine Seele ist, da gibt es  keinen  Zank, kein beleidigendes Wort, da herrscht die innigste Eintracht. Eben so haben auch alle wahrhaft frommen Seelen aller Zeiten  die Eintracht geliebt und mit größter Sorgfalt zu bewahren gesucht. Liebst du  auch die Eintracht ?  Gibst du deinem Nächsten keine Veranlassung zur  Zwietracht weder durch Wort, noch durch Tat? Bist du entschlossen des Friedens wegen etwas  von deinem Recht nachzugeben? Bedauerst du es aufrichtig, wenn unter  deinen Angehörigen  und Verwandten  der Friede gestört wird?

Der Heilige Geist wohnt  in uns, wenn wir die Reinigkeit lieben, denn er ist ein Geist der Reinigkeit.  Als solcher wird er in der Heiligen Schrift bezeichnet. ,, ,,Die Frucht des Heiligen Geistes ist ….Keuschheit“ Gal 5,22. Ist aber  Keuschheit die Frucht des Heiligen Geistes  und haben jene, in deren Herzen er Einkehr genommen, die fleischliche Gesinnung abgelegt, so muss er selber ein Geist  der Keuschheit/Reinigkeit/ sein. Er hat die Menschen  immer  zur Reinigkeit angeeifert. Es ist wirklich auffallend, dass das Christentum so  viele Seelen hervorgebracht hat, die sich durch keuschen, reinen Sinn ausgezeichnet haben. Wie zählen  Tausenden  von Jünglingen und Jungfrauen, die ein unbeflecktes  Leben führten, und lieber in Kerkern schmachten und die Qualen  der Folter erdulden, als ihre Keuschheit  zum Opfer bringen  wollten. Das ist aber  das Werk  des Heiligen Geistes.

Liebst du auch die Reinigkeit?  Ist rein dein Auge, rein dein Mund, rein dein Herz. Bist du bemüht, unreiner  Gedanken  dich zu entschlagen. Wendest du das Auge  weg  von jenen  Dingen, die zur Unehrbarkeit reizen. Glücklich, wenn du die Reinigkeit liebst, du darfst versichert sein, dass Gottes Geist , der Geist der  Reinigkeit in dir wohnt.

Samstag der 11.Woche Mt 6, 24- 34

Gott, der einzige Herr, dem wir dienen berufen sind,sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium: Niemand kann zwei Herren dienen. Er wird  entweder den einen hassen und den anderen  lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen. Die Frage an uns ist. Was ist für uns die wirkliche Wer? Gott oder Mammon?

Jesus, du hast mit deinem ganzen Leben dem Vater gedient. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst, um als Armer unter den Armen zu leben. Christus, erbarme dich unser.

Du hattest keinen Besitz und keine Bleibe auf dieser Erde. Herr erbarme dich unser.

Jesus forderte seine Hörer auf, dass  sie auf die Sehnsucht nach dem Besitz verzichten, damit sie so ihr Herz für Gott ,,räumen“. Er erinnern an die Unbeständigkeit der irdischen Schätzen. Dann macht Jesus seine Hörer darauf aufmerksam: Wenn sie ihre Herzen mit dem Mammon erfüllen, verlieren sie den Sinn für das Licht des Geistes. Dann stellt Jesus seine Hörer vor dem Dilemma. Entweder sie erwählt Gott, oder Mammon. Gott ist der Herr, der in eurem Herzen keinen anderen Götze erträgt. Er will ganzes unseres Herzen. Und wenn er, es nicht bekommt, dann siedelt sich aus. Hier ist Jesus sehr eindeutig und entscheiden. Er wusste wie sehr sind wir auf die Materie gezielt, konzentriert. Er wusste wie die Sehnsucht nach Mammon erstickt unseren Glauben, Sehnsucht nach Gott.

Gott schenkt den Vögeln Nahrung und Schönheit den Blumen. Zu ihm wagen wir zu beten.

Wenn wir das Reich Gottes suchen, werden wir  in ihm den Frieden finden. Wir bitten also den Herrn.

Selig,die das Reich und sine Gerechtigkeit suchen und alles andere dazu erhalten.

Freitag der 11.Woche im Jahres Mt 6, 19-23

Gott, der Schatz des Himmels, bei dem unser Herz weilt, sei mit euch.

Jesus sagt im heutigen Evangelium: Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und  und der Rost   fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Anders gesagt. Unsere  Haupt sorge soll nicht die Akkumulierung Geldes, Goldes, sondern das Tun der guten Taten.

Jesus, du hast uns  den Reichtum ewigen Lebens verheißen. Herr, erbarme dich unser.

Du gibst unserem Augen Licht, den rechten Weg zu finden, Christus, erbarme dich unser.

Du bist  uns nah in aller Not unseres Lebens. Herr,  erbarme dich unser.

Wenn Jesus die Gesetze: du sollst nicht töten, und du sollst die Ehe nicht brechen. regelte und wenn er die Mahnungen zum  Almosen, Gebet und Fasten. ausgesprochen hat. Es ist klar, dass  die  Frage  des Vermögens, nicht kleines Hindernis auf dem Weg ins Gottes Reich ist. Jesus erklärte, dass nicht der klug ist, der  die  Schätze versammelt, die aus der Erde gewinnen werden und auch auf der Erde bleiben. Diese Schätze sind unbeständig. Wenn sie der menschliche Neid und Habsucht nicht vernichtet, kann sie ,, eingreifen“ Rost, Motten, oder Holzwurm. Jesus empfehlt uns die Schätze zu  sammeln, die im Himmel verlegen werden/anhäufen/. Hier das Wort ,,haben“, bedeutet sein. Weil hier sich das Besitztum  mit Besitzer identifiziert.

Zum Vater , der Licht  gibt in unserem ganzen Leben, wagen wir zu beten.

von allen Schätzen ist der Frieden wertvollste. Um ihn wollen wir  den Herrn bitten.

Selig, die Schätze sammeln im Himmel, die ihnen nicht verlorengegen.

Donnerstag 11.Woche im Jahres. Mt 6,7-15

Gott der allen vergibt, die selbst zu vergeben sind, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium sagt zu  uns Jesus. Wie sollen wir beten, welche Fehler soll wir beim Gebet nicht machen.

Du hast mit all deinem Tun den Namen des Vaters geheiligt. Herr,erbarme dich unser.

Du hast in allem den Willen des Vaters  erfüllt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns erlöst von aller Sünde und Schuld. Herr, erbarme  dich unser.

Wenn  Jesus  vom Gebet spricht,  verwerft er Gebetsformulare nicht. Er ist auch gegen die Wiederholung der Bitten nicht. Er wiederholte in Getsemani dreimal dasselbe. Er verurteilt auch die  lange Gebete nicht. Wie wir wissen, dass er auf einen  Berg zu beten und er blieb über Nacht im Gebet zu Gott. Lk 6,12. Er verwerft nur die Worte die mit dem Innere nicht zusammenhängt und darum diese Worte sind leer, falsch. Gott weißt was wir brauchen, auch wenn wir nur wenige Worte gebrauchen. Hier ist einen Ratschlag. Wenn wir ein elektrisches Gerät kaufen, ist dazu eine Gebrauchsanleitung beigelegt. Dort lesen wir. Zuerst schalten wir das Gerät ein, dann machen sie das und das. In unserem Fall die Anleitung würde so lauten. Nie sagen wir das, was wir im Herzen nicht haben. Weil hier die Worte von Jesus gültig sind. Ex abundantia cordis os loquitur.  Aus der Fülle des Herzen spricht der Mund. Das Herz soll beim Gebet immer das erste sein.

Ohne viele Worte  wollen wir  zum Vater beten, wie Jesus  Christus und gelehrt hat.

Wir wollen uns versöhnen mit allen , den Nahen und den Fernen damit  Gott  uns  seinen Segen geben kann.

Selig, die einander  vergeben und Vergebung  finden werden im Gericht.

12. Sonntag C im Jahr Lk 9, 18-24

 „Der Menschensohn muss viel leiden.
Einführung
Als Jesus seinen Jüngern die Frage stellte: „Für wen halten mich die Leute?”, Die Apostel antworteten, wie sie es von den Menschen gehört hatten. Einige für Johannes den Täufer, andere für Elia, wieder andere für einen der alten Propheten. Jesus fragte sie daraufhin: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?” Diese Frage stellt Jesus auch uns. Haben wir eine eigene Meinung über Christus, oder wiederholen wir nur das, was wir von anderen Menschen gehört haben?

Predigt
Unsere Meinungen über Gott und die Kirche formen sich entweder aus unseren eigenen Erfahrungen oder aus den Meinungen und Anschauungen anderer Menschen, die wir aufgenommen haben. Wenn wir Meinungen jedoch ohne Kritik, also ohne Gebet, „von außen” annehmen, sind wir in Gefahr, uns zu irren. Nicht immer ist das, was uns auf den ersten Blick gefällt oder was viele Menschen gutheißen, auch richtig und wahrhaftig.

Die Apostel konnten die Meinungen anderer Menschen über Christus sehr leicht übernehmen. Und doch äußerten die Apostel eine andere, tiefere und vollere Wahrheit über Christus als die anderen Menschen. Aber das war nicht das Ende. Nach dem Petrusbekenntnis sagte Jesus, was diese Wahrheit, dass Christus der Sohn Gottes ist, bedeutet. Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden, aber am dritten Tag wird er auferstehen. Was wollte Jesus den Aposteln damit sagen? Wer Christus als seinen Messias erkennt, muss den Mut haben, alles, was Gott ihm in seinem Leben gibt, aus Gottes Hand anzunehmen. Das bedeutet auch die Dinge und Situationen, die für uns schwer und unangenehm sind.  Vielleicht sind wir der Meinung, dass die Worte Jesu: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach”, Passivität bedeuten. Wir wollen aber nicht leiden und nicht passiv sein. Anders gesagt: Wir wollen nicht das tun, was Gott/das Leben uns gibt, sondern das, was uns gefällt, denn wir sind überzeugt, dass wir am besten wissen, was gut für uns ist. Ein Beispiel aus meinem Leben: Als ich als Pfarrer in eine andere Gemeinde versetzt wurde, war ich unzufrieden und überzeugt, dass diese Gemeinde nicht für mich ist. Nach etwa einem Jahr sagte der Bischof zu mir. Die Menschen seien mit mir sehr zufrieden, er gebrauchte das Wort „fast unisono”. Das bedeutet nicht, unsere Meinungen und Vorstellungen zu ändern. Oder anders gesagt: sich anzupassen. Wer das nicht schafft, wird immer unzufrieden und unglücklich sein. Wie oft wiederholt sich diese Situation in Ehen! Wissen Sie, warum sich so viele Ehen scheiden lassen? Weil die Menschen ihren Partner nicht so akzeptieren wollen, wie er oder sie ist. Sie haben ihre Vorstellungen von ihrem Partner und wollen diese oft um jeden Preis durchsetzen. Wenn es ihnen nicht gelingt, verlassen sie lieber ihren Partner.  Sicher kennen Sie den Lebenslauf des Propheten Elia. Er wollte, dass das israelische Volk zu Gott zurückfindet. Als er aber sah, dass sich sein Volk kurz nach seinen Aufforderungen wieder den heidnischen Götzen zuwandte, erbittete Elia innerlich Hilfe von Gott. „Herr, es ist genug. Nimm mich lieber zu dir, als dass ich zu diesem Volk sprechen sollte, das dich sowieso nicht hört.“ Der Prophet Elija äußerte seinen Protest. Aber Gott zog diesen Protest nicht in Erwägung. Er lässt Elija die Sendung, die er ihm anvertraut hat, ausführen. Am Ende stellt Elija fest, dass er seine Mission bewältigen kann. Alles, was in unser Leben kommt, wirkt für uns, als wäre es maßgeschneidert.

Vielleicht kennen Sie die Legende von einem Mann, der zum heiligen Petrus kam und sich darüber beklagte, dass er mit seiner Frau das schwere Kreuz zu tragen habe. Der heilige Petrus sagte zu ihm: „Hier sind viele Kreuze. Du kannst dir ein Kreuz aussuchen, das zu dir passt. Aber schau nicht auf den Namen, der auf der Rückseite des Kreuzes geschrieben ist. Der Ehemann ging gleich zu dem kürzesten Kreuz. Als er es jedoch aufheben wollte, konnte er es nicht bewegen. Es war so schwer. Dann ging er zu einem anderen Kreuz. Dieses war leicht, aber so lang, dass er damit nicht gehen konnte. Dann gefiel ihm ein Kreuz. Es schien ihm angemessen, aber es war stachelig und er konnte es nicht tragen. Das nächste Kreuz war sehr kantig. Lange Zeit konnte er sich nicht entscheiden. Schließlich wählte er ein Kreuz aus und ging mit ihm zum heiligen Petrus. Dieser sagte zu ihm: „Und jetzt lies den Namen.” Der Mann las: „Emilia Weiber”. Das ist doch der Name meiner Frau! Nun siehst du, dass du ausgewählt hast, was für dich am besten ist. Was Gott in seiner Vorsehung für dich vorbereitet hat.  Die Belehrung. Wir sollten keine Angst davor haben, das Kreuz anzunehmen und zu tragen, das Gott für uns bereitet hat.

Mittwoch der 11 Woche Mt 6,1-6 16-18

Gott unser Vater, der ins Verborgene schaut und alles vergelten wird, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium macht Jesus uns darauf aufmerksam, dass wir unsere guten Taten nicht vor den Leuten tun sollen, damit sie uns loben. Sonst werden wir kein Lob von unserem himmlischen Vater erhalten.
Jesus, du hast alles zur Ehre des himmlischen Vaters getan. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Vater in der Stille des Gebets gesucht. Christus, erbarme dich unser.
Deine Freude war es, den Willen des Vaters zu tun. Herr, erbarme dich unser.

Zuvor sprach Jesus von den Taten, die aus dem menschlichen Herzen hervorgehen und uns böse machen, noch ehe wir die bösen Taten vollzogen haben. Heute spricht Jesus über die guten Taten und sagt etwas Ähnliches. Er erwähnt Almosen, Fasten und Gebet. Diese Taten erhalten ihre Qualität durch die Absicht, aus der sie entstehen. Auch wenn diese Taten an sich gut sind und sich gut vollziehen lassen, erreichen sie Gottes Wohlgefallen und seinen Lohn nicht, wenn die Absicht, mit der wir sie tun, nicht richtig ist. Hier ruft Jesus. Gebt acht! Und er weiß, warum. Im Allgemeinen neigen wir dazu, die menschliche Belohnung, die sofort kommt, der göttlichen Belohnung, die erst später kommt, vorzuziehen. Wenn der Mensch nach menschlicher Belohnung sucht und sie nicht bekommt, vollzieht er oft keine guten Taten, obwohl diese sehr erforderlich wären. Ein anderes Mal vollzieht der Mensch unter dem Einfluss menschlicher Belobigung Taten, die er nicht vollziehen sollte. In diesem Bereich machen wir viele Fehler.

Wir wagen, zum Vater zu beten, der im Verborgenen ist und alles Verborgene sieht.
Wahre Gerechtigkeit führt immer zum Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig sind die frommen Sinnen, die Gott dienen und den Lohn des Himmels erhalten.

Dienstag der 11. Woche im Jahre Mt 5,43-48

Gott, der Herr, der regnen lässt über Gute und Böse und allen Gnade schenkt, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium sagte Jesus: „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und segnet, die euch fluchen. Die Liebe zu den Feinden ist etwas ganz Neues. Wir wissen, dass es überhaupt nicht leicht ist, die Feinde zu lieben.
Jesus, du hast am Kreuz sterbend für deine Feinde gebetet. Herr, erbarme dich unser.
Du hast den Vater gebeten, deinen Verfolgern zu verzeihen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast allen Gutes getan und niemanden verstoßen. Herr, erbarme dich unser.

Es steht außer Frage, dass das Gebot der Feindesliebe die menschlichen Kräfte überfordert. Darum war es notwendig, eine entsprechende Anregung hinzuzufügen. Der himmlische Vater äußert sich durch Liebe. Durch die Liebe zu den Guten und auch zu den Bösen. Jesus sagte: „Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.” Wenn wir unsere Feinde lieben, werden wir unserem himmlischen Vater ähnlich. Für die Liebe zu den Menschen, von denen wir auch Liebe erwarten, verspricht Jesus keine Belohnung. Wir sollen niemanden von unserer Liebe ausschließen. Die guten Menschen sollen wir lieben, damit sie gut bleiben, und die bösen Menschen sollen wir lieben, damit sie sich ändern und gut werden. Unsere Liebe soll der Dienst sein, die einzige Hilfe für diejenigen, die sie brauchen. Die Menschen brauchen unsere Liebe, so wie wir die Liebe unserer Nächsten brauchen..

Wir dürfen mit vollem Vertrauen zum himmlischen Vater, dem vollkommenen Gott, beten.

Wer allen Streit und alle Gegensätze überwindet, wird Gottes Frieden ernten. So bitten wir den Herrn.

Selig sind die, die ihren Nächsten lieben und Söhne des ewigen Vaters genannt werden.

Montag der 11 Woche im Jahr-Hl.Antonius von Padua Lk 10,1-9

Möge Gott, der Herr, der die Kleinen liebt und die Niedrigen erhöht, mit euch sein.
Mit fünfzehn Jahren trat er den Augustiner-Chorherren bei. Zehn Jahre später schloss er sich der neuen Bewegung des Franz von Assisi an. Bald erkannte man sein Predigertalent und beauftragte ihn mit großen Predigtfahrten. Besonders unter den Irrgläubigen hatte Antonius großen Erfolg. Wenige seiner Predigten sind erhalten. Sie zeugen von einer sehr genauen Kenntnis der Heiligen Schrift. Mit 36 Jahren starb Antonius von Padua, wo er im letzten Jahr seines Lebens bis 1231 tätig war.
Jesus, du hast überall Gottes Wort verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst, um unseren Glauben zu wecken. Christus, erbarme dich unser.

Du willst der Lehrer aller Menschen sein. Herr, erbarme dich unser.
Der Evangelist Lukas schreibt, dass Christus 36 apostolische Paare dorthin sendet, wo er selbst kommen wollte. Das macht Christus auch heute.  Er sendet seine Prediger in alle Welt, damit sie für ihn den Platz vorbereiten. Viele lassen ihn nicht in ihr Herz hinein. Sie fürchten ihn. Christus ist anspruchsvoll. Er begnügt sich nicht mit weniger. Er will alles. Zwar empfangen ihn viele, vertreiben ihn aber auch, sobald er ihre Bequemlichkeit oder Karriere beeinträchtigt. Es gibt aber auch Menschen, die ihm die Tür sperrangelweit öffnen. Aus diesen Menschen wählt er einige, stattet sie mit den erforderlichen Fähigkeiten aus und sendet sie, um den Weg für ihn in den Herzen weiterer Menschen vorzubereiten. Und wir müssen konstatieren. Vielleicht gibt es genug Priester, aber zu wenige Arbeiter, die den Weg für Christus in den Herzen der Menschen bereiten.

Jesus Christus hat uns seinen Frieden hinterlassen, daher dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.
Wenn wir Menschen des Friedens sind, wird der Friede Gottes in uns bleiben. Wir bitten daher den Herrn.
Selig sind, die den Frieden Gottes angenommen haben und in das Reich Gottes eingehen.