Wir haben uns versammelt, um uns zum letzten Mal von unserem Bruder Alois zu verabschieden. Seine Worte sind verstummt, seine Stimme werden wir nicht mehr hören. Vorbei ist all das, was er getan hat. Seine Pläne werden werden nicht mehr ausgeführt. Wir alle haben einen Mitmenschen verloren. Trauer erfüllt uns. Die, die ihn verloren haben, empfinden tiefen Schmerz. Es drängt sich uns aber auch eine bange Frage auf. Bleibt uns, die wir ihm gekannt haben, mehr als eine Erinnerung. Ist jetzt mit ihm alles aus? Im Tod stellt sich uns die Frage nach dem Ganzen. Hart und unerbittlich werden wir vor eine Wand, eine Entscheidung gestellt. Es ist für uns eine Stunde der Entscheidung, in der wir zum Glauben oder Unglauben aufgerufen sind. Unsere Fragen bohren noch tiefer. Warum müssen wir sterben? Es wehrt sich doch alles in uns dagegen. Wir sind doch für das Leben erschaffen, nicht für den Tod. Soll das die die Antwort sein. Das ist nun mal so. Das ist der Lauf der Welt. Jeder kommt einmal an die Reihe. Fragen dieser Art werden für gewöhnlich verdrängt. Wir begegnen zwar dem Tod täglich in den Nachrichten. Verkehrstote, Katastrophentote, Tote in Kriegen. Das sind Zahlen. Sie treffen uns nicht persönlich. Aber wenn er der Tod des Ehegatten, der Tod von Eltern, dann sind viele fassungslos und wie gelähmt. Dann zeigt sich, dass der Mensch von heute bei all seinen großartigen Errungenschaften Sterben und Tod nicht in sein Lebenskonzept einzubeziehen vermag. Er ereckt den Anschein, als ginge es immer so weiter. Natürlich weiß er, dass er einmal sterben wird, Aber das liegt in der Ferne. Dieser Gedanke spielt bei der Deutung und Planung seines Lebens hier und jetzt keine Rolle. Nur was ist das Leben? Das Totenhemd hat keine Taschen, sagt das Sprichwort. Wir nehmen nichts mit von all unserem Besitz. Der Materialismus gibt keine zufriedenstellende Antwort auf unsere Fragen. Jesus sagt zu uns. Euer Herz sei ohne Angst. Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten./Joh 14, 1-2/. Wir hören diese Worte im Evangelium. Sie sind keine billige Vertröstung, keine schöne Theorie. Jesus hat nicht über Leid und Tod diskutiert. Er hat beides auf sich genommen. Er hat die Antwort auf unsere Fragen in seinem Gebet gegeben. Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. /Lk 23,14/. Gott hat Jesus nicht im Tod gelassen. Er hat ihn auferweckt. Er lebt und wenn an ihn glaubt, wer sich in Wort und Leben zu ihm bekennt, wird auch leben, wird mit ihm leben. Apostel Paulus schreibt. Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, das Gott denen bereitet hat , die ihn lieben. /1Kor, 2,9/ Im Glauben sind wir gewiss,dass unser Tod nicht ins Nichts führt. Er ist auch für uns das dunkle Tor, durch das wir allein gehen müssen. Niemand kann mit uns gehen. Nur einer gibt Geleite, das ist der Herr Jesus. Mit ihm gehen wir durch das dunkle Tor in das Licht des Lebens der Liebe Gottes. Bitten wir, dass Gott alles Gute empfange was unser Bruder Alois während seines Lebens getan hat. Für uns bitten wir, dass wir unser Leben in Liebe erleben und einmal das ewige Leben erlangen können.
Herz Jesu, im Schoss der Jungfrau Maria, vom Heiligen Geist gebildet, sei mit euch.
Der Arzt Axel Munthe in seinem Buch: ,,San Michael“ schrieb. Wir müssen uns nicht beeilen. Wir kommen alle zum Ende des Weges. Wo ist aber dieses Ende? Den Menschen tragen in den Frieden, legten ihn in die Grube. Ist in der Grube das Ende des Lebens des Menschen? Friedhof griechisch ist ,, koimetéron“ das bedeutet: ein Ort des Schlafes/ das Schlafzimmer/. So nannten die ersten Christen den Platz wo die ersten Christen ihre Verstorbenen.
Jesus, du heiliger Tempel Gottes, erbarme dich unser.
Jesus, du Haus Gottes und Pforte des Himmels, Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du Abgründ, aller Tugenden. Herr, erbarme dich unser.
In der Litanei lesen wir den Ausruf: Herz Jesu Du Hoffnung aller, die in Dir sterben erbarme Dich. Die Menschen des heiligen Lebens waren immer Gott ergeben und sie waren überzeugt , dass Herz Jesu ihnen ihrer Halt in der Stunde des Todes wird. Die Heilige Theresa stirbt in der Jugend Alter. Eine Schester sagte zu ihr. Warte mal. Bald kommt für dich der Tod. Teresa antwortete ihr, Schwester nicht der Tod, sondern für mich kommt Jesus. Als die heilige Gemma Galgani stirbt der Beichtvater stellte ihr die Frage: was nun Gemma? Und die heroische Dulderin antwortete mit einem Lächeln. Vater, ich gehe zu Jesus. Ganz anders überleben die Ankunft des Todes die ungläubigen Menschen . Der große italienische Dichter Jiacomo Lopardi schreibt oft mit ausgewählten Versen über den Tod. Er , als der erste floh, ersetzt vor Entsetzen aus Neapel. Die Menschen, die nicht an Gott glaubt sagen:essen wir, trinken wir, morgen werden wir sterben. Ganz andere Einstellung haben die gläubigen Menschen. Dem heiligen Klement aus Ancyry erinnerte seine Mutter oft. Mein Sohn. Hier geht es um das ewige Leben. Der schicksalhafte Moment im Leben jedes Menschen, weil es ist die Übergang von dem irdischen Lebe in die Ewigkeit. Diese Weile kann für die Seele auch der Moment der Beklemmung und der Angst. Darum es ist so notwendig des barmherzigen Jesu Anwesenheit. Jesus verspricht diese Anwesenheit allen Verehrer seines Herzens. Ich werde für sie die sichere Zuflucht im Leben und besonders in der Stunde des Todes. Der Kardinal Josef Höffner /1906-1987/ schrieb einmal. Empfangen sie den Tod in der christlichen Hoffnung. Verstecken sie vor dem Tod nicht. Der Alte muss sterben, der Junge kann sterben. Jeder von uns hat die Chance im Leben, sich einrichten wie wird sein Leben nach dem Tod sein. Ob er, auf ewig mit dem Herr wird, oder auf ewig verdammt. Jesus versichert uns. Die Gutes getan haben, werden für das Leben auferstehen, die aber Übles getan haben, werden zur Verurteilung auferstehen. Joh 5,29. Herz Jesu ist der Gegenstand unsere Hoffnung. Die Verehrung zum Herz Jesus empfiehlt der Papst Pius XII in seiner Enzyklika Haurietis aquas. /Schöpfen sie das Wasser/ vom 15. Mai 1956. Diese Verehrung entspricht völlig dem Charakter des christlichen Glaubens. Herz Jesu ist unsere Stütze unser Helfer in der Bemühung, damit wir ewiges Heil erlangen. Darum rufen wir voll vertrauen: Herz Jesus du Hoffnung aller die in Dir sterben, erbarme dich unser.
Im Vertrauen auf den, der die Toten erweckte, wollen wir mit seinen Worten zum Vater beten. Christus ist unser Friede und unsere Versöhnung. Deshalb bitten wir.
Selig die am Tisch des himmlischen Mahles Platz nehmen dürfen.
8.Sonntag C 2019- Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
Einführung
Im heutigen Evangelium haben wir die Worte von Jesus gehört: Denn aus der Fülle des Herzens redet sein Mund. Denken wir heute darüber nach, was unser Herz erfüllt. Ob Gott hat der Platz in unseren Herzen. Es ist richtig, wenn wir das Gute, das in uns ist vermehren, und das Böse beseitigen.
Predigt.
Worüber erzählen die Menschen zwischeneinander am häufigstens? Das ist verschieden. Die Männer sprechen gern über Sport, Frauen, Politik, Arbeit. Die Frauen sprechen gern über ihre Kinder, ihr Haushal, ihre Beziehungen. Ja, das sind die Sachen, die wir leben, die zu unserem Leben gehören und darum ist der Grund von ihnen zu sprechen. Jesus aber will uns dazu führen, dass wir nicht nur über äußerlichen Dingen sprechen. Er fragt uns, ob auch er hat der Platz in unserem Herzen. Erzählen wir manchmal auch über Jesus? Sind auch Gottes Sachen der Gegenstand unserer Aufmerksamkeit? Vielleicht sprechen wir von der Kirche, von den Priester. Gott ist der, wer in unser Leben eintritt. Der Mensch, der mit Gott lebt, wird von den großen Sachen erzählen, die Gott in seinem Leben tun. Wenn der Mensch, in seinem Herzen Gott nicht hat, dann wird er über alles möglichen erzählen, diese Sachen, aber sättigen die Seele des Menschen nicht. Nur seine Neugier und Phantasie.
Brüder uns Schwester, es ist nicht das gute Zeugniss, wenn wir über Gott nicht erzählen, oder wenn wir von ihm nur sehr wenig erzählen. Sicher kann so eine Umgebung existieren, wo über Gott schwer ist zu reden. Aber wenn das Herz mit der Sehnsucht brennt, über die Gottes Sachen zu erzählen, das ist ein gutes Zeichen. Wenn aber fast nie fällt mir ein, dass Gott gibt es, spreche ich mit ihm nicht, dann ist das ein großer Fehler. Dann ist mein Herz leer.
Ja, wir brauchen um uns die Menschen zu haben, die von Gott erzählen. Aber nicht nur als von jemandem, um den die Philosophie des Lebens dreht , sondern als von jemandem mit dem ich mein Leben durchlebe. Die Menschen, die Erfahrungen mit Gott haben, die gern von ihren Erfahrungen mit Gott erzählen. Sie geben ein lebendiges Zeugnis, dass Gott in ihrem Leben wirkt. Und wenn wir jemanden finden, der uns versteht. Was für eine Freude erfüllt uns. Ich wollte schon als Gymnasiast Priester werden. Am Anfang der zweite Klasse, saß zu mir ein neuer Student, den ich nicht kannte, weil er auswärtiger war. Nach der kurze Zeit, habe ich festgestellt, dass auch er Priester sein will. Wir haben zwischen einander über Gott, über geistlichen Sachen gesprochen, und sich gegenseitig unterstützen. Leider er konnte Priester nicht werden, weil zu dieser Zeit noch Kommunismus herrschte, aber nach der Wende, arbeitete, und arbeitet noch, als verheiratet, im kirchlichen Schulwesen. Die Menschen , die zu Priester kommen, wollen über Gott hören und es ist der Fehler, wenn der Priester über Gott nicht spricht. Die Ursache kann auch darin liegen, dass das Herz des Priester nicht voll Gott ist. Aber es geht nicht nur von Gott sprechen. Ich denke hier teologisch sprechen. Hier ist auch wichtig, über die christlichen Einstellungen zum Leben sprechen. Selbstverständlich viele Menschen, und das auch die getauften Menschen haben andere Einstellungen zum Leben. Sie sind überzeugt, dass sie Gott in ihrem Leben nicht brauchen, weil sie alles haben. Es ist notwendig, wenn wir mit solchen Menschen reden, nicht schweigend, hinweisen darauf, dass der Reichtum nicht etwas stabil ist. Sehr schnell das Geld kann sein Wert verloren, kann eine wirtschaftliche Krise kommen, oder der Mensch kann erkranken, und dann der Mensch bleibt nicht nur ohne Reichtum, aber auch ohne Gott. Es gibt die Menschen, die sagen. Mir kann das nicht passieren, weil ich bin versichert. Ich habe die Garantie. Erlauben sie mir, über meine eigene Erfahrung zu erzählen. Vor 20 Jahren bin ich in einen Währungsfond eingetretten wo ich regelmässig mein Geld anlegte. Selbstverständlich nicht nur ich. Dieser Fond hatte staatliche Garantie. Und doch diesen Fond plünderten. Und alle Leute, die dort Geld hatten, blieben ohne Geld. Ich weiß jeder wird fragen, wie ist das möglich, wenn dort die staatliche Kontrolle war? Sehr einfach, die staatliche Kontrolle wurde bestechen. Das Geld hat große Macht. Und das passiert nicht im Krieg, sondern in Frieden. Und uns eines muss klar sein. Wenn zu einer Krise, kommt, alle Garantie mehr nicht gültig sind. Nein, das ist nicht das Schrecken. Vielle Leute sind heute sehr sicher. Sie denken, ihnen kann nicht passieren. Und was sagte Jesus zu diesem reichen Mann der sagte. Ich habe ein großer Besitz. Ich kann jetzt, viele Jahre ausruhen, genießen das Leben Und Jesus sagte. Narr, noch in dieser Nacht wirst du sterben, Und was hast du anzuhäufen, wem wird das gehören? Nach den unseren Reden kann man schnell feststellen wem gehört unser Herz, wo liegt unser Reichtum. Nur der Mensch, der sein Herz mit Gott erfüllt hat, ist innerlich reich. Heute treffen wir uns mit einer Wirklichkeit, dass viele Christen, sich der Welt anpassen. Praktisch sie leben wie ungläubige Menschen und sie betonnen. Die Kirche muss modern sein. Was aber denken sie unter dem Wort modern zu
sein. Ganz einfach, alles sich erlauben, geniesen das Leben, keine Beschränkung. Es scheint jemandem, dass ich übertreibe? Überhaupt nicht. Ich habe viele und viele Beweise dafür, dass was ich behaupte , die Wahrheit ist. Sehr hart würde ich mit jedem streiten, dass ich die Wahrheit habe. Ich werde mir dessen bewusst, dass die Denken der Menschen kann nicht damit ändern, wenn wir mit den Menschen streiten werden. Unsere Argumente, auch wenn sie wahrhaft sind, die Menschen nicht ändert werden. Wir müssen nicht nur mit unseren Worten, sondern auch mit unseren Taten beweisen, dass Gott, in unserem Leben auf der erste Stelle ist. Selbstverständlich es ist nicht genug, die guten Taten nur auf Effekt machen.
Jesus, der sagt; Wenn deine Hand Anstoß gibt so hau sich ab, er sei mit euch.
Im heutigen Evangelium belehrt Jesus seine Apostel, aber auch uns. Zuerst erzählt Jesus, über die Belohnung für unsere guten Taten, und dann über das Ärgernis. Jesus warnt alle die Absicht haben die Kleinen /Kinder/ zur Sünde verführen. Papst Franziskus nannte solche Menschen, die das tun Freunde des Teufels.
Jesus, du hast allen Menschen die ewige Belohnung für ihre gute Taten versprochen hat. Herr,erbarme dich unser.
Du hast alle Menschen vor der Sünde des Ärgernis gewarnt. Christus,erbarme dich unser.
Du hast alle Menschen aufgerufen sich in den Dienst des eines Gottes zu stellen. Herr,erbarme dich unser.
Wenn wir uns ganz Gott übergeben und erlauben wir ihm, dass er unsere Schritte führt dann nach einer Zeit, wir konstatieren können, dass ohne seine Hilfe, wären wir nicht im Kampf gegen Sünden gut bestanden. Der Mensch muss mit verschiedenen Versuchungen kämpfen, die ihn zur Sünde verführen. Die Kraft der Versuchung ist sehr groß. Martin Luther sagte einmal, dass der Mensch mit eigenen Kräfte nicht fähig ist seine Sünden zu besiegen. Und unsere Erfahrungen beweisen, dass er recht hatte. Unsere Rettung ist wirklich im Jesus Christus. Wenn wir erlauben, dass seine Kraft in uns wirkt, dann werden wir fähig unsere Sünden, Laster zu besiegen. Auch in der heutigen Welt, viele Leute besiegten ihre Sünden. Ihre Beispiele ermutigen uns. Viele Menschen reden sich aus. Sie sagen. Ich bin schwach, ich kann nicht dafür, die Versuchungen sind stärker als ich. Diese Menschen aber kämpfen gegen ihre Fehler, Versuchungen überhaupt nicht. Sie sind Sklaven ihrer Sünden. Und wir wissen sehr gut, was schreibt der heilige Paulus. Der Sklave bleibt nicht im Haus. Im Kampf gegen die Sünder, Laster müssen wir alle unsere Kräfte aufwenden, um den Kranz des ewigen Lebens zu gewinnen.
In Jesus Christus, hat uns Gott Anteil an seiner göttlichen Natur geschenkt. So dürfen wir voll vertrauen beten.
Jesus hat uns gesagt und vorgelebt, wie schon hier auf Erden den Frieden wachsen kann. Diesen Frieden spricht der auferstandene Herr uns zu.
Wer bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.
Jesus, der sagte:Denn niemand der ein Wunder tut in meinem Namen, kann bald übel von mir reden, er sei mit euch.
Jesus ertappte die Apostel beim Neid. Lehrer, wir haben jemanden gesehen, der in deinem Namen den Teufel vertriebt. Jesus sagte zu ihnen Ihr sollt es ihm nicht verbieten. In einem ähnlichen Fall treffen uns im Alten Testament. Zwei Männer Eldat a Medat kamen nicht ins Zelt und auch sie erhielten auch von prophetischen Geist. Josue sagte zu Mose. Herr, verbiete es ihnen.
Jesus du hast deiner Kirche den Geist der Wahrheit versprochen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast allen Menschen den Weg der Herrlichkeit angeboten. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du hast gesagt, wer nicht gegen uns ist, ist für uns. Herr, erbarme dich unser.
Die Grundlage des menschlichen Fortschritts ist über den Erfolg anderer sich freuen. Arbeiten mit allen Menschen zusammen, die ehrlich und gerecht handelt. Alles ändert sich, wenn wir andere beneiden oder eifersüchtig sind. Das hat viele schlechte Folgen. Vielleicht kennen sie das Weltdrama von Ibsen: Baumeister Solmes. Erfolgreicher Mann gelangt an die Spitze der gesellschaftlichen Leiter. Der Baumeister, dem gedeiht, aber der die anderen hoffnungsvolle Baumeister unterdrückt. Sein Mitarbeiter, ein junger, ambitiöser Mensch will eigene Firma haben. Solmes kann ihm darin helfen, oder verhindern. Selbstverständlich, dass er verhinderte. Er erlaubt nicht, dass die jüngeren Baumeister diese Position besetzen, die er so schwierig gewann. Die Jahre ihm zunahmen, seine Frau riet ihm jüngeren mehr Arbeit zu überlassen. Aber er wollte alles selbst machen. Einmal ging er den Kranz auf den Bau eines fertigen Turms legen. Er rutschte sich, fiel und tötete sich. Sein jüngerer Mitarbeiter freute sich darüber, weil er seine Position besetz konnte. Ist es nicht auch unsere Geschichte? Um jeden Preis wollen wir uns durchsetzen, damit uns bewundern, stattdesen dass wir den anderen ermöglichen sich betätigen und Erfolg zu haben. Neid und Eifersüchtig sind schlechte Eigenschaften, weil sie in uns die Kräfte blockieren, damit wir die anderen Freude machen können.
Lass uns gemeinsam um die Ankunft seines Reiches beten mit den Worten, die Jesus uns gelehrt hat.
Ohne Begegnung kein Leben, ohne Aufeinander- Zugehen kein Frieden. Darum bitten wir.
Selig, die den Herrn suchen in ihrem Leben und ihn finden bei der Auferstehung am Letzten Tag.
Jesus,der seine Apostel fragte; Was habt ihr auf dem Weg besprochen?Er sei mit euch.
Das heutige Evangelium stellt uns ein wirkungsvolles Bild dar. Jesus Gottes Sohn nahm ein Kind stellte es in die Mitte der Apostel und nahm es in die Arme. Dutch diese einfache Geste zeigte Jesus den Apostel nicht nur seine Liebenswürdigkeit, sondern auch das, Was für eine liebenswürdige Menschen will er aus Apostel machen.
Jesus, du hast deine Liebe zu den Kindern gezeigt. Herr, erbarme dich unser.
Du bist das Wort,das Gott zu uns spricht. Christus,erbarme dich unser.
Du zeigst uns den rechten Weg. Herr erbarme dich unser.
Jesus verwendete dieses Beispiel zur Darstellung des abgründigen Unterschied zwischen der Sehnsucht der Welt nach der Macht und der Sehnsucht des Vaters, dass wir bereitwillig die Kleinen, Schwachen, empfangen und ihnen zu dienen. Jesus erfüllte diese Forderung , wenn er sich auf das Niveau derjenigen, die schwach, bedürftig und wie Kinder sind. Seinen Nachfolger sagte er, wenn sie ein solches Kind in seinem Namen empfangen werden, sich selbst empfangen. Würdest du Jesus umarmen? Die Antwort wäre, wenn er im Ruhm seiner Herrlichkeit käme, oder oder wenn er wie ein bescheidender , aber wie ein gut gekleideter Prediger. Aber , wenn er wie ein armer, schmutziger vielleicht wie ein stinkender Menschen käme, oder wie ein kraftloser Mensch käme. Tag für Tag sind wir mit Informationen über wohlhabende, einflussreichen Menschen überflutet. Die Gesellschaft lockt uns die reichen, gesunden sind, die Menschen die von Macht strotzen. Und im Gegenteil lehnen wir die Armen, Schwachen ab. Oder anders gesagt, wir sie ignorieren, durch unser Verhalten zeigen wir, dass sie nicht zu einer Gruppe gehören, die unsere Aufmerksamkeit und unser Interesse verdient. Es ist eine völlig andere Ansicht auf die Welt wie Jesus hatte. Er kam nicht mit den Ovationen und der Pracht, aber er ist einfach und bescheiden gekommen. Die Apostel lernten allmählich jeden Menschen so ansehen, wie Jesus ansieht. Wir müssen auch lernen, den Unterschied in dem sehen, was in den Augen der Welt groß ist, und was in den Augen Gottes groß ist. Versuchen wir heute, das Bild von Jesus zu behalten, der ein Kind umarmt. Dieses Bild spricht uns über die wahre Größe.
Jesus Christus, hat den Vater gebeten, uns den Beistand des Geistes zu senden, In diesem Geist dürfen wir beten.
Der Herr lässt uns nicht als Waisen zurück. Darum dürfen wir um seinen Frieden bitten.
Selig, die Gott kennen und eingehen dürfen in das Reich seiner Herrlichkeit.
Jesus, der einen besessen Buben geheilt hat,seit mit euch.
Verzweiflung ist der Zustand des Menschen, der alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, um die nachteiligen Wirklichkeiten abzuwenden, die sein Leben bedrängen. Aber das Ergebnis kam nicht. Ein Vater kam zu Jesus und sagt zu Jesus. Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist. Jesus ist für ihn die Hoffnung, dass sein Sohn geheilt wird.
Jesus, du hast deine Macht über die bösen Geister gezeigt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast immer den Menschen, die deine Hilfe brauchten, geholfen. Christus, erbarme dich unser.
Du kamst um uns den Weg des Himmelreiches zu weisen. Herr, erbarme dich unser.
Das Evangelium stellt uns die Situation in der sich ein verzweifelter Vater befand. Vielleicht sagen sie, dass die Hilfe nicht er, sondern sein Sohn brauchte. Aber Jesus widmet mehr Aufmerksamkeit dem Vater als dem Sohn. Der Vater des besessen Buben bat die Apostel, damit sie diesen sprachlosen Geist austrieben, und sie konnten es nicht. Jesus kommt, damit dem verzweifelten Vater die Hoffnung gibt. Wahrscheinlich der Vater suchte die Hilfe überall. Sind wir ihm nicht ähnlich? Wir wenden uns an Jesus, wenn wir am Ende mit unseren Kräften sind. Wenn uns alles enttäuscht. Jesus fragte, was ist mit dem Junge? Warum? Brauchte Jesus Informationen? Nein. Jesus legte diese Frage, wegen des Vaters und der Menschenmenge. Er wollte, dass die Menschen wissen, er kam nicht nur die Wunder zu tun und die hoffnungslosen Situationen zu lösen, seine Mission war, dass die Menschen in ihm Gott erkennen, Gott, der sein Volk nicht vergaß. der sein Volk liebt jetzt mehr wie immer zuvor. Schauen wir Jesus mit solchem Glauben an? Alles ist möglich wenn wir glauben. Jesus brachte den Vaters des Jungen zur Bekenntnis des Glaubens: Ich glaube, hilf meinem Unglauben. Vielleicht auch unser Glaube, nicht genug fest ist. Jesus auch unseren Glauben stärken wird. Jeder Tag bringt uns unterschiedliche Situationen, in denen wir aufgefordert werden Stellung zu beziehen. Für welche Stellung wir uns entscheiden, das hängt von uns ab. Wichtig aber ist. Aber es ist wichtig, dass es die Einstellung des Glaubens ist.
Wir sind miteinander und mit Jesus verbunden. Er ist bei uns. So wollen wir nun gemeinsam das Gebet sprechen das Jesus uns gelehrt hat.
Im Vertrauen auf den Frieden, den Gott uns schenkt, können wir diesen Frieden auch weiter schenken, denn Christus ist ja unser Friede.
Selig die eines Sinnes sind und den Weg finden zum ewigen Reich des Vaters.
Jesus, der vor den Aposteln verwandelt wurde, sei mit euch.
Das Ereignis, von dem wir im heutigen Evangelium hören werden, kennen wir. Jesu verwandelt sich vor den Augen seiner Apostel. Sie sehen seinen verherrlichten Körper und sind so begeistert,dass sie diese Weile auf ewig anhalten möchten. Jesus aber hatte es nicht im Plan. Er wollte sie ermutigen, ein Erlebnis ihnen zu geben, aber die Verwandlung muss beendet werden. Jesus wartet noch Kreuzweg, Tod, Bestattung und Auferstehung. Zu dieser Zeit wussten das die Apostel noch nicht.
Jesus, du rufst uns, um dein Evangelium zu hören. Herr,erbarme dich unser.
Du schenkst uns den Frieden, den die Welt nicht zu geben vermag. Christus,erbarme dich unser.
Du bist die Hoffnung in aller Not dieser Welt. Herr erbarme dich unser.
Die Kirche feiert das Fest des Märtyrer Polykarp etwa seit dem Jaahre 450. Dieser Heilige ist dadurch besonders interessant,weil die Niederschrift seines Martyriums im Jahre 156 den ältesten ausführlichen Bericht über ein Einzelmartyriums darstellt.Er ist im griechischen Original erhalten und bildet ein wertvolles Zeugnis für die katholische Heiligen und Reliquienverehrung und zugleich das älteste Zeugnis einern Gedächtnisfeier am Todestag eines M ärtyrers. Der Name Polykarp kommt aus dem Griechischen und bedeutet,,der Fruchtreiche,, Eusebius nannte ihn den ,,greisen Lehrer von Asien“. Er ist Schüler des Apostel Johannes gewesen,der ihn um das Jahr 80 getauft und später zum Bischof von Smyrna geweiht haben soll. Polykarp stellt gleichsam die Brücke her zwischen den Aposteln selbst und der jungen Christen Gemeinden in Kleinasien. Wahrscheinlich hat er auch noch andere Apostel gekannt. Der Bischof war ein Verfechter der reinen Lehre Christi, mit aller Kraft widersetzte er sich den damals gerade aufkommenden Irrlehren. Irenäus von Lyon schreibt in seinem Briefe an den irrgläubigen Priester Florinus über Polykarp: Vor Gott kann ich bezeugen, dass, wenn der selige Polykarp eine solche Irrlehre gehört hätte,er laut aufgeschrien, sich die Ohren verstopft und ausgerufen hätte. ,, O guter Gott für welche Zeiten hast du mich aufbewahrt, dass ich solches noch erleben muß. Er wäre fortgeeilt von dem Orte, an dem er solche Lehre vernommen hätte .Polykarp erfreute sich eines großes Ansehns, nachdem er jahrelang seines Amtes gewaltet und darin ein hohes Alter erreicht hatte.
Da unser Vater im Himmel weiß, was alles wir brauchen, dürfen wir zu ihm voll Vertrauen beten.
Mitten in der Sorgen dieser Welt brauchen wir den Frieden, den nur Gott geben kann. Selig,die zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit suchen und alles andere dazu erhalten.
Jesus, der zu Petrus sagte: Du bist Petrus und auf und diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, er sei mit euch.
In jeder Familie muss ein Oberhaupt sein, dem alle folgen. Auch in einer Gemeinde muss ein Vorsteher sein, der dafür sorgt, dass Ordnung herrscht. Die Kirche war schon zu den Zeiten der Apostel eine große Gemeinde. Sie brauchten auch Vorsteher. Welchen Apostel bestimmte Jesus, dass er oberste Vorsteher der Kirche ist. /Den heiligen Petrus/.
Jesus, du hast den Petrus zum Felsen deiner Kirche berufen.Herr, erbarme dich unser.
Du hast dem Petrus die Schlüssel deines Reiches anvertraut. Christus, erbarme dich unser.
Du hast dem Petrus geboten, die Brüder zu stärken. Herr,erbarme dich unser.
Warum der hl.Petrus? Jesus selbst hat ihn zum Oberhaupt seiner Kirche bestimmt. Jesus hat einmal zu Petrus gesagt. Du bist Petrus dass heißt ein Felsen, vorher hat Petrus Simon geheißen, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen . Jesus hat also gesagt seine ganze Kirche soll alles auf Petrus gebaut sein, d.h. in der Kirche soll alles auf Petrus ankommen, alles soll sich nach Petrus richten. Darum sollen alle Christen in allen Ländern dem heiligen Petrus folgen. Seit dem Tode des Apostels Petrus ist der römische Papst das sichtbare Oberhaupt der Kirche. Jesus Christus hat die Kirche gestiftet. Er hat selber deutlich erklärt, dass er eine Kirche stiften wolle. Die Kirche ist also von Jesus Christus, sie gehört ihm und er ist höchstes Oberhaupt. Weil wir aber den Herrn Jesus nicht sehen können, will er, dass die Kirche auch noch ein sichtbares Oberhaupt hhabe. Wer ist das? Der römische Bischof. Auch wir gehören zu der Kirche, die Jesus gestiftet hat. Seit wann? Seit dem wir getauft sind. Sobald ein Mensch getauft ist, gehört er zu der Kirche. Aber er muss es auch mit den Vorstehern der Kirche mit dem Papst und mit dem Bischof halten. Wenn wir ihnen folgen, folgen wir Jesus Christus selbst.
Jesus hat dem Petrus die rettende Hand gereicht. Damit Gott unsere Hilfe sei in aller Not, beten wir zum Vater. Damit wir nicht zweifeln und den Herrn in unserer Mitte erkennen, bitten wir um seinen Frieden.
Selig , wer die Geheimnisse des Himmelreiches erkennt und Leben haben wird im Überfluß.
Jesus verlangt von uns manchmal die Sachen, die nicht leicht sind. Heute sagt Jesus zu uns, dass wir unsere Feinde lieben sollen und das ist nicht leicht. Außerdem Jesus will, dass wir mit Gutem für das Böse wiedervergelten. Es ist etwas, was gegen die menschliche Natur ist, und was wir nur mit Gottes Hilfe erfüllen können.
Predigt
Unter den Heiden galt. Wenn jemand dir bewusst das Böse macht, musst du ihm das nicht nur zurückgeben, sondern auch die Zinsen zugeben, um ihn davon abzuhalten, dass er es nicht mehr wagt, dass Böse dir mehr zu tun. Aber, der dem mehr Böses getan wurde ,als er verursachte, sagt. Jetzt wurde mir Leid angetan und er beginnt das Böse wieder zu tun. Bei den Juden wurde die strenge Gerechtigkeit verlangt. Das bedeutete. Wenn dir jemand weh tut, darfst du nicht mehr weh tut, als dir weh getan wurde. Nach diesem Regel. Wenn dir jemand ein Auge aussticht, kannst du ihm auch ein Auge ausstechen. Aber auch diese Methode führt nirgendwo hin. Aber es gab schon Ausnahmen im Alten Testament. Solche Ausnahme war David. Er hat nie dem Saul weh getan. Und doch Saul hegte Neid gegen ihn, wegen seiner Beliebtheit beim Menschen. David hatte ihn zweimal in seiner Macht, er näherte sich ihm in der Höhle und schnitt ihm Zipfel des Mantel ab. Zweites mal schlich er sich in sein Zelt. Er hätte ihn mit einer Kopie durchbohren können, tat er es aber nicht. Ein weiteres Beispiel. David floh vor seinen Sohn Absolon, als Semej Steine auf ihn warf, und als er kam um Vergebung zu bitten, David vergab ihm. Und kommt Jesus Christus und er verlangt fast unmögliches. Er sagt.Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, stell ihn auf die linke. Anders gesagt. Wenn du die Spirale der Gewalt stoppen willst auf das verübte Unrecht ,, antworte“ nicht. Zähle das Böse mit Bösen nicht zurück. Dieses Gebot einzuhalten ist sehr schwierig. Ein Beispiel dazu Ein Vater hatte drei Söhne. Er sagte zu ihnen. Geht ein Jahr lang in die Welt, dann kommt ihr zurück und erzählt dann darüber, was Gutes habt ihr getan, und wer die schwierigste gute Tat getan hat, wird dieses Haus erhalten. In einem Jahr kamen die Söhne zurück und der erste Sohn sagt. Das verdiente Geld habe ich einer unglücklichen Familie gegeben. Die Eltern waren krank, die Kinder waren vernachlässigt und ich habe ihnen Essen und Kleidung gekauft. Der Vater sagte zu ihm . Du hast das gut getan. Der zweite Sohn erzählt. Ich sparte das Geld. Ich wollte schon nach Hause fahren, aber ein Brand brach aus. Eine Mutter schreit: im Haus blieb mein Kind. Das Haus stand schon in Flammen. Ich bin aber ins Haus hineingelaufen und das Kind gerettet hatte. Ich wurde selbst verbrannt, aber ich empfing keine Belohnung von irgendjemandem und was ich gespart habe, gab ich der beschädigten Familie. Der Vater sagte zu zweitem Sohn: Du hast eine schwerere gute Tat getan. Und du mein dritter Sohn? Ich arbeitete , sparte das Geld zusammen, gehe ich nach Hause. Ich traf mich mit einem Mann, wir befreundeten uns. Wir übernachteten in einem Hotel zusammen. In der letzten Nacht beraubt er mich. Er hat mir alles weggenommen. Und er hat mich sogar betäubt. Ich habe gesagt. Die Menschen sind böse. Ich wanderte weiter alleine. Ich bin zu einem angeschwollen Fluss gekommen. Die Brücke war heruntergerissen. Dann habe ich gesehen wie eine Person trat ins Boot ein. damit er an anderen Ufer überschifft. Aber in der Mitte des Flusses das Boot stürzte um, und der Mensch rief um die Hilfe. Ich erkannte diese Stimme, das war der Mann, der mich ausgeraubt hat. Mein erster Gedanke war. Gott hat dich bestraft. Dann aber erinnerte ich mich an den Satz von Christus, der sagte, dass wir auch unseren Feinden das Gute machen sollen. Ich sprang in den Fluss und rettete ihn. Als ich das Wasser aus ihm fallen ließ und er seine Augen öffnete, sah ich in diesen Auge Staunen und Angst. Das Staunen dass jemand so handelt kann, und Angst dass ich ihm jetzt zurückzahlen werde. Ich reichte ihm meine Hand und sagte zu ihm: mache das nicht mehr. Und dann gehe ich nach Hause, Und ich habe nichts. Der Vater sagte. Du hast die schwierigste gute Tat getan. Du hast das Gute seinem Feind erwies. Die ersten Christen konnte ihre Feinde lieben. Wenn sie das Buch von Henrik Sienkiewicz Qoo vadis zu Hause haben, werden sie dort eine Szene finden, wie der christliche Arzt Glaukos mit dem Griechen Chylon befreundeten sich. Chylon war ein wortbrüchiger Mensch. Auf dem Weg von Neapel nach Rom erdolchte er Glaukos und verkaufte seine Frau und Kinder in die Sklaverei. Chylos ordnete sich unter den Christen ein und zeigte sie an. Einmal besuchte er ein armes Haus, und er sah wie ein Arzt verbindet die Kranken. Das war Glaukos. Er wollte nicht an seine eigenen Augen glauben. Also habe ich ihn nicht getötet. Seht ihn an und sagt. Bitte vergib mir.Und der Arzt Glaukos sagte nach einer Weile. Ich verzeihe dir. Chylos dachte nach; was für ein Mensch ist er? Aber verbesserte er sich nicht. Dem Kaiser Nero hat er geraten die Stadt Rom anzuzünden, und er lebte sich im Martyrium der Christen aus. . Auch Glaukos wurde zum Tode verurteilt. Chylos sah Glaukos an, als er an der Säule festgebunden war und ihn schon die Flammen leckten, und wieder bat ihn; Bitte wegen Jesu Christi verzeihe mit. Es war nicht leicht zu vergeben. Und Glaukos sterbend sagt. Ich vergebe dir. Und das entschied. Chylos bekehrte völlig. Er ließ sich vom heiligen Paulus taufen, und zeigte er Nero an, als der Verursacher des Brandes in Rom. Er starb als Märtyrer des christlichen Glauben. Das Böse wird nicht in der ersten Runde besiegen.Das Gute muss mehr mal erweisen werden, um das Böse zu ersticken. Das Fieber heilt man mit den kalten Umschlägen, Hass und Böse muss durch Liebe geheilt werden.Für die Liebe zu unseren Feinden bekommen wir die größte Belohnung.
Jesus, der fragte seine Jünger. Was sagen die Menschen,dass ich sei? Er sei mit euch.
Stellen Sie sich einen Mathematiklehrer vor, der nicht Einmaleins kennt, oder einen Chemiker,der chemische Formeln,nicht kennt, oder einen Landwirt, der nicht weiß, wann er sähen,pflügen, sammel soll. Absurdes? Ungefähr so verstanden die Apostel die Aussage von Jesus: Der Sohn des Menschen vieles leiden und verworfen werden müsse von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen. Mk 8,31
Jesus, du bist als Erlöser in diese Welt gekommen, Christus, erbarme dich unser.
Du hast das Kreuz getragen, um die Schuld aller Menschen zu sühnen. Christus, erbarme dich unser.
Du bist vor Kreuz und Schmach nicht zurückgeschreckt. Herr, erbarme dich unser.
Die Idee des Messias war immer mit der politischen und territorialen Freiheit Israels. Und bestätigte sich, was Jesus, durch des Propheten Jesaja sagte. Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege. Jesaja 55,8. Wir sind die Zeugen, dass der Apostel Peter bekennt, dass Jesus Messias ist, aber gleichzeitig redet er Jesus von seiner Mission ab. Jesus nennt Petrus Satan Gottes Gegner. Ist das bei uns nicht ähnlich? Auf der einen Seite beten wir, fasten wir, helfen unseren Nächsten, aber wir sind nicht fähig den Misserfolg in der Arbeit annehmen oder den Tod unserer Nächsten, denn das passt nicht in unsere Vision von Gott und von seiner Liebe. Lernen wir von Job den Gott dem Satan erlaubt prüfen. Als er erfuhr, dass seine Herde gestohlen wurde, dass seine Söhne und Töchter erschlagen wurden sagte er. Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen, der Name des Herrn sei gelobt. Hiob 1, 21 Und als er an Lepra erkrank, sagte er seiner Frau, die ihn einredete, Gott zu verfluchen. Du redest wie die törichten Weiber reden, Haben wir Gutes empfangen von Gott sollten das Böse nicht auch annehmen? Job 2,10. Zum Schluss Hiob wurde für seine Treu zu Gott belohnt. Hiob lehrt uns die grundlegende Wahrheit, diejenige die Gott lieben , alle Dingen zum Besten dienen.
Im Namen Jesu Christi, der unser Fürsprecher beim Vater ist, wagen wir zu beten.
Jesus Christis ist verherrlicht bei seinem Vater. Um seinen Frieden dürfen wir bitten.
Selig, die mit Gott eins geworden sind und eingehen dürfen in seine Herrlichkeit.
Wir können jede Sache mindenstens aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachten.Die Leute können um einen denselben Menschen verschiedenen Meinungen haben, die sich oft widersprechen. Auch von Jesus hatten, oder können wir sagen haben die Menschen verschiedene Meinungen. Die Frage ist warum?
Jesus, du hast der Not der Menschen geholfen und ihre Gebrechen geheilt. Herr, erbarme dich unser.
Viele sahen deine Zeichen und haben dich dennoch nicht erkannt. Christus erbarme dich unser.
Du hast von denen, die zu dir kamen, den Glauben gefordert. Herr, erbarme dich unser.
Wir wurden die Zeugen eines besonderes Ereignis im Jesus Lebens. Zum ersten mal heilte Jesus, einen Kranken nicht gleich. Vielleicht war Jesus zu ,,schwach“ damit er den Blinden heilte? Oder hatte er Verzweiflungen? Doch er nannte die Jünger, die einen besessenen Buben heilen konnten. O du ungläubige und unbelehrbare Generation. Mt,17,17. Wohin zielt Jesus mit seinem merkwürdigen Vorgehen? Nein, Jesus war nicht schwach, er verzweifelte nicht. Er will uns eine neue Lektion geben. Er will uns zeigen, dass die Heilung unseres inneren Sehens sich allmählich verwirklicht. In der Anfangsphase unsere spirituellen Wachstums sehen wir die Menschen schwarz und weiß. Wir schablonieren die Menschen. Der ist gut, jener ist schlecht. Wir sind dem Blinden ähnlich, der zwar behauptet, dass er die Menschen sieht, aber so als ob er die umhergehende Bäume sehen würde. Auch wir sehen die Menschen, aber wir nehmen sie nach unserer Schablone, nach dem ersten Eindruck wahr. Je älter sind wir, desto mehr haben wir die Erfahrungen , dass die Welt nicht schwarz oder weißt ist, sondern farbig. Wir erkennen, dass die Menschen gute und schlechte Eigenschaften haben. Jeder Mensch hat genug Fehler, dass er an sich arbeitet, aber auch viele gute Eigenschaften , die er schenken kann. Wir wissen, dass schnelle und voreilige Beurteilung der Menschen lohnt sich nicht. Wie viel mal irrten wir schon. Je mehr wir Jesus erkennen, desto näher unser Anblick auf die Dinge,Ereignisse und Menschen seinem Anblick ähnlicher wird. Wir werden vorsichtiger bei der Beurteilung der Menschen sein, aber auch beim Lob,weil nicht alles Gold , was glänzt.
Wie Christus kam , den Willen des Vaters zu tun, so hat er uns ebenso geboten, zum Vater zu beten.
Damit wir im Gericht vor Gott bestehen können, bitten wir ihr um seinen Frieden.
Selig, die auf festem Boden bauen, dass ihr Leben bleibt für ewige Zeit.
Jesus, der zu ihren Apostel sagte: Augen habt ihr und seht nicht, und Ohren habt ihr und hört nicht, er sei mit euch.
Die Apostel sprachen miteinander, dass sie kein Brot hatte und sie waren besorgt. Als Jesus das hörte, machte er ein bisschen Vorwürfen, dass sie sich nicht auf ihn nicht verließen. Er fragte die Apostel wie viele Körbe der Überresten blieben,wenn er mit fünf Brote fünft Tausend Menschen sättigte, 12 Körbe, und wie viele Überreste blieben wenn er mit 7 Brote vier Tausend Menschen sättigte. Es blieb übrig 7 Körbe. Für Jesus gibt die Mathematik nicht.
Die Apostel staunten, als sie deine Wunder sahen. Christus, erbarme dich unser.
Du bist gekommen, uns den Quell göttlichen Lebens zu öffnen. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, erwähnt im Evangelium Brotvermehrung. Dieses Ereignis bot die Reflexion. Die Apostel aber auch die Volk sollten sich lernen auf Gott zu vertrauen. Aber wir sehen, dass die Vertrauen auf Jesus, bei den Apostel noch schwach war. Bei dem Herrn ist Hilfe, darum vertraut auf ihn, Der Mensch ist, wie keines seiner Mitgeschöpfe den verschiedensten zeitlichen und geistigen Nöten ausgesetzt. In hilflosen Zustande geboren, fällt er die längste Zeit anderen zur Last. Bald nagt das zehrende Gift der Krankheiten, oder wir haben die anderen Probleme, Schwierigkeiten. Jesus spendete Wohltaten jeglicher Art an alle Hilfsbedürftigen, die mit Vertrauen um Hilfe baten. Jesus ist noch mitten unter uns und noch immer bereit, uns in der Not beizuspringen, nur sollen auch wir mit jenem Vertrauen zu ihm kommen, dass er von den Hilfesuchenden immer forderte. Daran lassen wir es jedoch häufig mangeln, und deswegen bleibt auch oft die Hilfe des Herrn aus. Wir haben eine zu dürftige Vorstellung von Gottes erbarmungsreicher Güte, glauben oft nicht, dass er helfen werde. Infolgedessen bitten wir nicht inständig genug und werden auch nicht erhört. Doch wir haben Ursache, vom grundgütigen Gott alles zu begehren und alles zu erwarten. Wir dürfen alles begehren wegen der Zärtlichkeit der Liebe Gottes. Die Liebe Gottes zu uns ist die innigste Liebe, alle Liebe der Menschen übertreffend. Gott hat uns gelehrt, ihn unseren Vater zu nennen. Der Vater der uns unendlich liebt. Wenn Jesus auf der Erde lebte, zeigte er, dass für ihn keine unlösbare Situation. Das ist gültig auch heute. Das sollten wir merken und immer auf Gott vertrauen unter allen Umständen.
Jesus ist hingegangen, uns die Wohnung beim Vater zu bereiten. In seinem Namen dürfen wir zum Vater beten.
Der alle Macht im Himmel und auf Erden hat, kann uns seinen Frieden schenken. Wir bitten ihn.
Selig, die bei der Vollendung der Welt als Kinder des Vaters gefunden werden.
Der Philosoph Nietzsche sagte, dass das Christentum die Religion des Todes ist, weil sie zur Passivität führt. Ist das die Wahrheit? Versuchen wir diese Nietzsche Äußerung der Kritik auszusetzen. Gott ist nicht tot, er rief den Menschen. Wozu? Wohin? In den Himmel. Aber was ist der Himmel? Ist dies ein Ort wo Jesus lädt seinen Treuern ein? Auf den ersten Blick könnten wir uns das so vorzustellen. Jesus sagte: Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, so will ich wieder kommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. Joh 14,3 Und dem Schuft am Kreuz sagte er. Wahrlich, ich sage dir. Heute wirst du mit mir im Paradies sein. Lk 23,43. Paradies das ist doch ein Ort. Alles aber fällt, wenn Jesus sagt. Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte, noch wird man sagen. Sieh hier,oder: Dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. Lk 17, 20 Also kein Ort, kein Garten. Manchmal verwenden wir den Ausdruck : Er erreichte den Erfolg. Aber das bedeutet nicht, dass er irgendwo gekommen ist. Der Erfolg ist kein Ort. Es ist ein Zustand in dem man sich befindet. Der Islam zum Beispiel glaubt, dass das Paradies ein Zustand der Seligkeit ist, der im Essen, Trinken, und in ständigem Sex besteht. Aber der heilige Paulus sagt. Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist. Röm 14,17 Und wir kennen die Aussage von dem heiligen Paulus. Die Speise für den Bauch und der Bauch für die Speise- Gott aber wird sowohl diesen als auch jene zunichte machen. 1 Kor 6,13. Also der Himmel ist kein Essen, kein Trinken, kein Sex. Jesus sagt. Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott und den du gesandt hast Jesus Christus erkennen. Joh 17,3 Im hebräischen Denken bedeutet ,,kennen“ eine tiefe, persönliche Beziehung haben. Anders gesagt. Mit Gott die Beziehung der Liebe haben . Über die Folgen dieser Beziehung spricht uns der heilige Johannes. Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden, wir wissen, dass wir , wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 1.Joh 3,2. Das Wesen des Heiles liegt in der Ähnlichkeit Jesu Christi. Wir schenken uns Gott, wir werden ihm gleich und Gott verwandelt uns in sein Bild. Wieder werde ich den Heiligen Paul zitieren. Wir alle aber, mit aufgedeckten Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen werden verwandelt nach demselben Bild von Herrlichkeit als durch den Herrn den Geist. Der Himmel bedeutet wie Gott zu sein. Christentum bedeutet dann, lernen wie Gott zu sein. Aneignen sich die Einstellungen, Denknart von Jesus. Das ist das Wesen des Christentums. Wenn wir Jesus in seiner menschlichen Natur ähnlich werden, ermöglicht es uns Jesus in seiner Gottheit ähnlich werden, Aber das geht nicht von sich selbst. Wir müssen auf uns hart arbeiten.Darum machten viele Heiligen die harten Taten der Buße.
Jesu, von dem die Pharisäer ein Zeichen vom Himmel begehrten, er sei mit euch.
Wir Menschen verwenden verschiedene Symbolen und Zeichen, um uns besser zu verständigen. Wir kennen zum Beispiel die Zeichen mit der Hand. Selbstverständlich damit die Menschen durch die Symbolen. oder Zeichen sich verständigen, müssen sie wissen, was diese Symbolen oder Zeichen bedeuten.
Jesus, du hast den Willen des Vaters in allem erfüllt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns erlöst durch das Sühneopfer deines Todes. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns dein Wort angeboten, als Wegweisung für unser Leben.
Der heilige Markus beschreibt im Evangelium die Konfrontation zwischen Jesus und den Pharisäern. Sie kamen zu ihm nicht deshalb um ihn zu hören, sondern darum, um mit ihm zu streiten. Obwohl sie sahen von Jesus, viele Wunder, verlangen sie von ihm das Zeichen vom Himmel, um ihn zu versuchen. In der biblischen Auffassung bedeutet die Versuchung nicht jemanden verführen, wie das begreifen die Menschen heute. sondern jemanden einer Prüfung unterziehen, damit wir seine Eigenschaften ausprobieren und verbessern. So zum Beispiel versuchte Gott Abraham, aber kann das auch bedeuten auf seine Schwäche hinzuweisen, oder zum Bösen zu führen. So machte das, der Teufel, als er Jesus versuchte.
Auch heute sagen viele Menschen. Ich glaube nicht solange ich nicht sehe. Aber wenn sie sehen, suchen sie viele Gründen, damit sie nicht glauben müssen. Auch wir fragen mit Jesus. Was begehrt dieses Geschlecht ein Zeichen? Warum begehren wir verschiedene Wunder, Zeichen? Um unseren Glauben zu stärken, oder aus reiner Neugier. Gott umgibt uns täglich mit verschiedenen Zeichen, Wundern, wie zum Beispiel: Die Geburt eines neuen Lebens, täglicher Sonnenaufgang. Gott gibt uns so viele selbstverständlichen Sachen, die nicht selbstverständlich sind. Und wir werden uns dessen bewusst bis dann, wenn wir diese Sachen verlieren.
Der flammische Schriftsteller Timmermans beschrieb in einer seiner Kurzgeschichte die Mentalität der alten Jungfrau,die darauf wartet, um ihre Hand zu bitten, nicht aber darum, um sich zu vermählen, sondern darum, um diesen Antrag mit großer Würde ablehnen zu können. In diesem Moment fühlte sich wie eine große Dame. Sind wir auch nicht manchmal Versucher Gottes , denen nicht um Gottes Ruhm geht, aber um das Wachstum des eigenen Prestiges, Ego, damit wir uns rühmen können, dass wir alles gesehen ausprobieren haben. Geht es uns um den Glauben, um die Verbesserung unserer Beziehung zu Gott.
Alles was Jesus Christus von Gott erbittet, wird ihm gegeben. Deshalb dürfen wir in seinem Namen zum Vater beten.
Da wir nur im Frieden mit Gott unser Leben vollenden können bitten wir Herrn um diesen Frieden.
Selig, die bei der Auferweckung am Letzten Tag beim Herr sein werden.
Jesus, der die große Volksmenge gesättigt hat, sei mit euch.
Bergleute nahmen ihren Kollegen Pausenbrot. Sie wollten wissen, wie er benehmen wird. Sie wollten seinen christlichen Glauben ausprobieren. Der überraschte Kollege sagte. Jemand hat mir mein zweites Frühstück genommen. Aber Appetit auf Essen mir blieb. so jemand helfe mir.
Jesus, du wolltest den Menschen helfen. Herr, erbarme dich unser.
Du lehrst uns das Brot des ewigen Lebens suchen. Christus, erbarme dich unser.
Du allein willst unser höchstes Ziel sein. Herr, erbarme dich unser.
Im Evangelium haben wir von Brotvermehrung gehört. Jesus sagte, Ich bin innerlich bewegt über die Volksmenge, denn schon drei Tage weilen sie bei mir und haben nichts zu essen. Mk 8,2. Jesus hatte Mitleid mit den Menschen. Er wollte ihnen helfen. Jesu Hilfe war so groß, dass nicht nur alle gut aßen, sondern auch sieben volle Körbe von Krümel blieb. Versuchen wir uns in die heutige modern Zeit übertragen. Wie viele Menschen vor allem in Entwicklungsländern an Hunger sterben. Wir können unterernährte Kinder auf den Straßen sehen, die vor Hunger sterben. Hier gibt es einen großen Kontrast. Auf einer Seite wenden sich große Mittel zum Rüsten, auf der anderen Seite sterben die Menschen an Hunger. Denken wir darüber nach, ob auch wir verschwenden nicht mit Brot, mit Essen. Wie viele Nahrung, Lebensmittel, befindet sich in Mülleimer. Schätzen wir das Brot, dessen bei uns genug ist. Wie viel Art des Brotes können wir bei uns kaufen. Sind wir dankbar dafür, dass wir genug Brot haben. Wie habe ich schon gesagt. Jesus hatte Mitleid mit den Hungernden. Viele Menschen von heute haben kein Mitleid mit hungernden Menschen, sie denken nur an sich selbst. Aber so war das auch in der Vergangenheit. Dazu ein Beispiel. Filip Neri ging einmal das Essen für die verlassene Kinder suchen. Ihm gegenüber ging ein reicher Mann auf dem Pferd. Filip bat ihn um den Beitrag für die Kinder. Dieser Herr, beleidigte, lachte Filip aus, spuckt ihn an. Der Heilige akzeptierte das und sagte zu Reichem. Das war für mich. Jetzt geben Sie mir etwas für Kinder. Der Reiche war so über die Demut von Filip überrascht, dass er gab ihm das Geld. Vergessen wir nicht, dass Gott einmal uns zur Verantwortung nimmt, wie wir den anderen in ihrem Elend geholfen haben.
Da sich der Vater, der Herr des Himmels und der Erde, in seinem Sohn offenbart hat, wagen wir zu ihm zu beten.
Mit der Last und Not unseres Lebens gehen wir zum Herrn und bitten um die Ruhe und Frieden.
Selig, die ausharren unter der Last ihres Lebens und Ruhe finden bei dem, der gütig und selbstlos ist.
Jesus, der einen Taubstummen heilte, sei mit euch.
Die erste Dimension der Heilung ist die körperliche Heilung. Die Heilung der nicht funktionierenden Körperorgane. Wir alle haben Erfahrung mit körperlicher Krankheit. Seit 25 Lebensjahr sterben in uns eine Reihe Zellen, die sich schon nie erneuern. Kann man sagen, dass wir langsam sterben. Die körperliche Heilung brauchen wir nicht dazu, um nicht zu sterben, sondern damit wir würdig sterben.
Jesus, du hast uns den Weg eines vollkommenen Lebens gewiesen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns zu Zeugen deines Wortes und deines Lebens gemacht. Christus, erbarme dich unser.
Durch die Heilung der Menschen hast du deine Liebe gezeigt. Herr,erbarme dich unser.
Wir hörten wie zum Jesus einen Taubstummen brachten und baten ihn seine Hände auf ihn zu legen. Er berührte die Körperteile die krank waren, und nach dem Wort ,Effata“ was bedeutet ,, öffne dich“. Und alsbald taten sich seine Ohre auf, und das Band seiner Zunge ward los, und er redete recht. Mk 7,35. Es scheint das einfach. Was sagen sie dazu? Wir wissen nicht wie viel Jahre dieser Kranke krank war. Wie viel Geld gab er auf die Ärzte aus, nur um gesund zu sein und den Sinn des Lebens findet. Und hier kommt jemand, der Macht über alle Krankheiten hat. Und Jesus wollte nicht, dass über ihn gesprochen wird. Aber die Menschen haben über ihn gesprochen, sie lobten und bewunderten Jesus. In Evangelien finden wir die Nachricht über 35 Jesu Wunder, daraus waren 26 Wunder bei denen er die Kranken heilte. Es ist sicher, dass Jesus viel mehr getan hat, wie es in den Evangelien steht. Es ist sicher. dass viele Krankheiten verursacht das Elend, unzureichende Hygiene verschmutztes Wasser, Mangel an Nahrung, aber auch Medikamenten. Wenn wir den Kranken helfen wollen, selbstverständlich brauchen wir dazu Mitteln, wie können die Wunder wie Jesus nicht zu tun. Aber brauchen aufrichtige Liebe zu den Menschen, die krank und betroffen sind.
Im Namen Jesu Christi, der uns das Leben in Fülle gebracht hat, dürfen wir zum Vater beten.
Die Christus angehören, leben in seinem Frieden. Deshalb wir Herrn.
Selig, die dem Herrn folgen und mit ihm eingehen dürfen, wenn er wiederkommt.
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Sonntag im Jahreskreis 2019 – Das wahre Glück.
Einführung
Die Aufgabe eines Priesters ist nicht leicht. Er muss die Menschen vor möglichen Gefahren warnen, besonders vor der Gefahr des Materialismus. Da wird nämlich behauptet, dass wir keinen Gott mehr brauchen, denn wir können uns selbst das Paradies auf Erden errichten. Man sieht den Sinn des Lebens und das Glück in einem großen Vermögen. Im heutigen Evangelium lehrt uns Jesus, dass auch ein armer Mann glücklich sein kann und dass ein großer Reichtum keine Garantie für das Glück ist.
Predigt
Jeder Mensch hat eine Sehnsucht nach Glück. Was ist das Glück? Wo sollen wir das Glück suchen? Nur im Geld? Geld braucht man, damit der Mensch leben kann und er abgesichert ist. Für Geld kann man ein Haus kaufen, aber das muss noch immer kein glückliches Zuhause bedeuten. Für Geld kann man ein Buch kaufen, aber das bedeutet noch nicht die ganze Weisheit. Für Geld kann man Medikamente kaufen, aber das bedeutet noch nicht, dass man gesund wird. Es ist notwendig, höhere Werte zu suchen. Jesus gibt uns keine Empfehlung für die Armut. Er will aber unsere Armut abbauen. Er warnt vor Habsucht und meint damit, dass wir nicht an ihr haften bleiben sollen.
In den ehemaligen sozialistischen Ländern sind viele Menschen zu einem großen Eigentum gekommen und das sogar oft umsonst. Die Menschen bekamen die Möglichkeit, Betriebe zu gründen. Es entstand ein sogenannter Neu-Reichtum. Sind diese Menschen dadurch glücklicher geworden? Kamen diese Menschen durch ihr großes Vermögen Gott näher? Da kann ich mit Bescheidenheit behaupten – nein! Die Zahl der Kirchgänger ist erheblich zurückgegangen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Menschen vom Reichtum mehr angezogen werden als von Gott. Die Menschen denken: Ich bin reich, ich habe alles, ich brauche Gott nicht.
Jesus kannte die Gefahr, darum sagte er einmal: Wie schwer kann ein Reicher ins Reich Gottes kommen. Ja, die Sehnsucht nach Reichtum ist bei den Menschen riesig, aber wie schon gesagt – der Reichtum ist jedoch keine Garantie für das Glück. Der Mensch kann glücklich sein, auch wenn er fast nichts besitzt.
Ich erzähle euch eine Geschichte von einer Krankenschwester. Es war Krieg und sie pflegte viele Verletzte und sah, dass die Verbände nicht ausreichten. Sie zerschnitt daher Tücher und sogar Hemden. Und selbst ohne Hemden war sie glücklicher, denn sie hatte eine gute Tat vollbracht und ihre Aufgabe bei den Verletzten erfüllt.
Eine andere Geschichte: Sie haben sicher schon von der Familie Rotschild aus Amerika gehört. Sie waren Milliardäre. Vor ihrem Palast arbeitete ein Steinmetz und konnte dabei durch die Fenster ins Innere blicken. Er dachte: Ich habe hier Kaffee und ein belegtes Brot, aber den Rotschilds geht es viel besser. War das wirklich so? Nein, der ganze Reichtum nützte nichts: Dem alten Rotschild war seine Frau an Krebs erkrankt und obwohl der die besten Ärzte der Welt konsultieren konnte, starb sie. Eine Tochter names Noemi war taubstumm und der Sohn Oscar beging Selbstmord. Schließlich brauchte der alte Milliardär ein Beatmungsgerät, um normal atmen zu können. Was nützt also all der Reichtum?
Von Oskar Wilde möchte ich da noch eine märchenhafte Erzählung erwähnen – Derglücklicher Prinz. Eine Statue mit dem goldenen Prinzen stand auf einem Platz. Sie war mit Gold bedeckt. Statt der Augen waren zwei große Edelsteine. Auf dieser Statue landete eine Schwalbe, die den gemeinsamen Zug in wärmere Länder verpasst hatte. Sie sah plötzlich, dass der Prinz weinte. Sie fragte: Bist du nicht glücklich? Der Prinz antwortete: Ich war glücklich, solange ich lebte. Ich wohnte in einem herrlichen Palast, ich spazierte im wunderschönen Park und aß ein einer großen Tafel. Wie die Menschen außerhalb des Palastes lebten, wusste ich nicht, denn um den Palast war eine hohe Mauer. Dann starb ich und sie stellten mich als Statue auf ein hohes Podest und da kann ich nun sehen, wie groß die Armut in der Welt ist. Du kannst wegfliegen, liebe Schwalbe, ich aber bin am Podest befestigt. Bitte, nimm den Rubin von meinem Schwert und trage ihn zu der armen Mutter, die über ihr krankes Kind weint, weil sie kein Geld für Essen und Medikamente hat. Die Schwalbe flog mit dem Rubin durch das offene Fenster, wo das kranke Kind war. Sie legte ihn auf den Tisch, flog um das fiebrige Kind herum. Durch den Luftzug war das für das kranke Kind eine Erquickung. Dann flog die Schwalbe zurück zur Statue und sagte: Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich werde heute Nacht noch hier übernachten, und morgen dann in wärmere Länder fliegen. Der Prinz bat die Schwalbe, doch noch einen Tag hier zu bleiben. In einem Haus lebte nämlich ein Künstler, der an einem Buch schrieb, aber er konnte die Feder kaum halten, weil es bei ihm so kalt war. Der Prinz sagte zur Schwalbe: Nimm von mir einen Saphir und bring ihn dem Künstler. Wie glücklich war der Künstler! Die Schwalbe blieb noch eine Nacht, die sehr kalt war. Da machte der Prinz sie aufmerksam, dass dort auf einem Platz ein Mädchen bei einem Kiosk ist und der Wind ihn umgeworfen hat. Sie wird Prügel bekommen, wenn sie heute keine Einkünfte nach Hause bringt. Bring ihr den zweiten Saphir. Der Prinz sah also jetzt das viele Elend und wollte es lindern, indem er alles was glänzte von seiner Statue gegeben hat. Dadurch war der Prinz unendlich glücklich geworden. Die Schwalbe sagte zu ihm: Jetzt kann ich nicht mehr wegfliegen, es ist zu kalt geworden. Sie küsste den Prinzen und fiel dann tot zu seinen Füßen. Das zerbrach dem Prinzen in diesem Moment das Herz. Als am nächsten Tag einige Stadtleute kamen, sagten sie: Diese Statue ist nutzlos, wir zerschlagen sie und zerschmelzen sie. Als die Statue zerstört war, fielen die tote Schwalbe und das zerbrochene Herz des Prinzen zu Boden. Die Erzählung endet so: Bringe mir die zwei wertvollsten Dinge! Ein Engel brachte die tote Schwalbe und das zerplatzte Herz des Prinzen. Gott sagte: Du hast gut gewählt. Diese Geschichte schrieb ein Schriftsteller, der Atheist war und sich im Gefängnis bekehrte.
Auch ein Reicher kann Gutes tun. Gott sagt uns: Wir sollen den Sinn unseres Lebens nicht im Reichtum sehen, sondern im Dienst an unseren Nächsten.
Jesus der sprach: Geht hin, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe, er sei mit euch.
Apostel der Slawen, werden die beiden Brüdern Cyrillus und Methodius aus Thessalonike in Anerkenung ihrer Verdienste um die Einführung des Christentums in Mähren und Slowakei genannt. Cyrillus, der eigentlich Konstantinos hieß und den Namen Cyrillus erst später im Kloster im Kloster annahm und Methodius waren beide der slawischen Sprache mächtig und wurden vom byzantinischen Kaiser/ Michael III/ gesandt um unter den Slawen zu missionieren.
Jesus, dir ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben. Herr, erbarme dich unser.
Du hast deine Jünger zu allen Völkern gesandt. Christus, erbarme dich unser.
Du willst bei allen sein, die dein Wort verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Im Jahre 862 sandte Kaiser Michael III, die beiden Brüder nach Mähren, nachdem ihn Fürst Rostislav um slawisch sprechende Priester gebeten hatte. Cyrillus und Methodius führten als erstes die slawische Sprache ein, wozu Cyrillus sogar eigene, der slawischen Sprache angepasste Schriftzeichen schuf. /Glagolitische Sprache/ .Er gilt somit als Begründer der slawischen Literatur. Auch übersetzte er die Heilige in die slawische Sprache. Nach mehrjähriger Missionstätigkeit in Mähren reisten die beiden Brüder nach Rom und überbrachten Papst Hadrian II, die Reliquien von Papst Clemens. Von Hadrian erhielten sie die Zusage, dass das Slawische als liturgische Sprache anerkannt werde. Während des Aufenthaltes in Rom erkrankte Cyrillus und trat deshalb in ein Kloster ein.Nach 50 Tagen erlag er seinem schweren Leiden. Der Todestag war der 14. Februar 869. Cyrillus wurde in. S. Clemente beigesetzt, der Unterkirche der heutigen Kirche selben Namen an der Via San Giovanni in Laterano in Rom. Methodius wurde von Hadrian II zum Erzbischof in Mähren. Der Erzbischof von Salzburg betrachtete diese Region jedoch als sein Missionsgebiet und ließ Methodius zweieinhalb Jahre gefangen setzen. Papst Johannes VIII, befreite ihn 873 bestätigte ihn im Amt des Erzbischofs und erlaubte die slawische Kirchensprache. Methodius starb am 6. April des Jahres 885 der Ort des Todes ist nicht mit Sicherheit festzulegen. Nach seinem Tod verbot Papst Stephan VI 896 die slawische Kirchensprache wieder.
Niemand kommt zu Jesus, dem es der Vater nicht gegeben hat. So wollen wir gemeinsam beten.
Wer in Christus ist, bleibt im Licht Gottes und wird Gottes Frieden erhalten.
Selig, die das Wort des Herr annehmen und ihm folgen dürfen in seiner Herrlichkeit.
Jesus, der sagte: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein,er sei mit euch.
Eines Tages als der berühmte Maler Leonardo da Vinci das Bild ,,das Letzte Abendmahl malte, kam zu ihm sein Nachbarn und begann mit ihm zu streiten. Leonardo regte sich auf, und seinen Nachbarn vertrieb aus dem Haus. Dann wollte er das Bild weiter malen, konnte er aber nicht. Ihm ist nichts gelungen. Er ging zu seinem Nachbarn sich zu versöhnen. Der Nachbar war überraschat, und fragte was ihn dazu bewegte. Ich konnte Christus nicht malen, solange Christus in meinem Herzen nicht weilt.
Jesus, du bist unsere Versöhnung. Herr, erbarme dich unser.
Du bist unser Friede. Christus, erbarme dich unser.
Du bist unsere erbarmende Liebe. Herr, erbarme dich unser.
Im heutigen Evangelium spricht Jesus davon, was den Menschen unrein macht. Damals ist unser Herz als ob verhärtet. Jesus betonnt, dass den Menschen nicht das unrein macht was von außen in ihn kommt, sondern das was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Negative Gedanken kommen aus dem Herzen des Menschen, sei es eine schlechte Idee, ein Diebstahlsanleitung, Gier, Faulheit, Bosheit, Neid, Stolz. Wir können uns die Frage stellen, warum solche Gedanken im Herzen des Menschen entstehen? Eine Erklärung ist, der Mensch sieht wie die anderen Menschen sich benehmen, wie sie denken, oder er liest die Bücher, sieht die Filmen, wo verschiedene Frevler auftreten. Aber mit dem können wir nicht alles erklären. Manchmal zeigen sich die bösen Gedanken schon bei den Kindern, die noch kein böses Beispiel gesehen haben. Wie ist das möglich? Ganz einfach. Schon in der Heiligen Schrift steht, dass der Wille des Menschen neigt zum Bösen. Es ist als ob angeboren. Selbstverständlich die Zuneigung zum Bösen ist nicht bei jedem Menschen gleich. Noch ein Faktor muss hier erwähnt werden. Und das ist die Wirkung des bösen Geistes. Natürlich der Teufel kann nicht den Menschen zu den bösen Taten zwingen. Ob der Menschen die bösen Gedanken annimmt und verwirklicht, oder ablehnt hängt von seinem freien Willen ab. Bitten wir Herrn Jesus, damit wir immer genug Kraft haben, das Böse abzulegen und mit seiner Hilfe Gutes zu tun.
Gott sendet uns seinen Geist, damit wir auf ihn hören und ihm antworten können. Wir beten mit den Worten,die uns Jesus gelehrt hat.
Jesus Christus ist unser Friede. In ihm können alle Menschen zu Gott und zueinander finden. Deshalb bitten wir.
Selig, die vom Geist der Wahrheit geführt, ihr Leben in Gott vollenden.
Jesus, der lehrt uns unseren Glauben richtig leben, er sei mit euch.
Im Evangelium werden ein interessantes Gespräch zwischen Jesus und Pharisäer hören. Jesus sieht jedem im Herzen. Er kennt die Gesinnung der Juden und er sagt zu ihnen. Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Mr 6,7.
Jesus, du bist der Weg der Wahrheit. Herr, erbarme dich unser.
Du willst uns beistehen gegen allen falschen Propheten. Christus, erbarme dich unser.
Du willst uns zu allem Guten stärken. Herr, erbarme dich unser.
Jesus zitiert die Worte des Propheten Jesaja, der einige Jahrhunderte vor Christus lebte. Die Menschen, die zur Zeit des Propheten Jesaja lebten, verhielten sich wie Jesus Zeitgenossen. Was verhielt eigentlich Jesus den Juden? Der Widerspruch zwischen ihren Worten und Taten. Von außen schien alles in Ordnung zu sein, aber die Juden rutschten in den religiösen Formalismus. Sie hatten weder zu Gott noch zu den Nächsten eine wahre Liebe. Dabei wussten sie ihr Verhalten, entschuldigt und sie dachten, dass alles in Ordnung ist. Aber Jesus akzeptiert ihre Argumente nicht. Sie sagt zu ihnen. Vor Gott ihre Argumente bestehen nicht. Gott können wir mit leeren Ausreden täuschen. Denken wir nicht, dass wir so ähnlich diesen Juden sind. Wir wollen unsere Fehler nicht offen zugeben und darum suchen wir nach verschiedenen Ausreden, um unsere Fehler zu rechtfertigen. Ob unsere Denkart und folglich auch die Handlung nach Jesu Lehre wird, hängt auch davon ab, ob in unserem Leben, die Gebote Gottes oder menschliche Gebote der Priorität haben. Zwischen den menschlichen und den göttlichen Gesetzen kommt oft zum Widerspruch kommen. Ich werde ein Beispiel anführen. Nach den Gottes Geboten ist der Abtreibung nicht erlaubt, nach dem menschlichen ist erlaubt. Viele argumentieren damit: Die Frau hat der Recht sich entscheidet , ob sie will oder nicht will das Kind. Für uns Christen, sollten die Gottes Gesetzen verbindlich sein.
Gott hat uns zum ewigen Leben geschaffen und uns zum Bild seines Wesens gemacht. In Jesus Christus können wir zu ihm als unserem Vater beten..
Jesus ist unser Friede. In ihm können alle Menschen zu Gott und zueinander finden. Deshalb bitten wir.
So spricht der Herr. Ich stehe an der Tür und klopfe. Wenn einer meine Stimme hört und die Tür öffnet , werde ich bei ihm eintreten und mit ihm Mahl halten, und er mit mir.
Jesus sagte zu den Apostel. Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der elt habt ihr Bedrängnis, aber seid gutes Mutes, ich habe die Welt überwunden. Joh 16, 33.
Wodurch der Sieg über die Welt errungen werde? Wie überwindet Jesus die Welt? Durch Leiden, indem er bei seiner ersten Ankunft Verfolgung, Schmach und Peinen von den Gottlosen mit Geduld und Liebe ertrug. Durch Bekehrung, indem er die Bosheit einiger durch liebevolle Umänderung und Heiligung ihres Sinnes überwand. Durch Verdammung, da er bei seiner zweiten Ankunft durch Gerechtigkeit die Welt überwinden- die guten belohnen und die Bösen bestrafen wird. Wie Christus aus eigener Kraft die Welt zu überwinden vermöge? Der Geist bezeugt, dass Christus die Wahrheit sei. Betrachten wir die Zeugen und ihre Beschaffenheit. Der Vater, das Wort und der Heilige Geist und diese drei sind eins d.h. wie in ihrer Natur und Wesenheit, so in ihrem Zeugnisse am Jordan, auf Tabor. Den Inhalt des Zeugnisses ist. Dass Jesus, der Sohn Gottes ist darum mächtig und stark genug, die Welt zu besiegen, dass er zugleich auch wahrer Menschen ist darum kann er zur Erlösung der Welt leiden und sterben. Den Wert dieses Zeugnisses ist unermesslich. Wenn wir das Zeugnis der Menschen annehmen annehmen-das Zeugnis Gottes ist größer, denn dies ist das Zeugnis Gottes, das er bezeugt hat über seinen Sohn, 1 Joh 5,9. Auch wir können die Welt besiegen, wenn wir durch die Gnade Söhne Gottes sind und rein und unbefleckt bewahren, wenn wir an den Sohn Gottes Glauben, der hat Gottes Zeugnis in sich.1 Joh 5,10 und wie seinem Sohne den Sieg über die Welt bezeugt. Die Welt ist der Kampfplatz, auf dem wir um die Krone des ewigen Lebens kämpfen müssen, unser Leben hienieden ist die Zeit des Kampfes. Der Kampf gegen die schlechten Grundsätzen, Lockungen und Beispiele der Welt. Schon ein alter Weise nennt diese Erde einen Schauplatz der Eitelkeit, eine Schule der Wollust, einen Aufenthalt sinnlicher Ergötzungen, eine Werkstätte der Ungerechtigkeit, einen Tempel aller Torheit. Dann der Kampf gegen unsere eigene böse Lust,gegen Habsucht, Wollust und Hochmut. Die heiligen besiegten diese Welt durch ihren gottesfürchtigen Glauben, der ihnen Demut, Gehorsam, Liebe zu Feinden. Mildtätigkeit, Frömmigkeit und Reinigkeit einflößte. Auch in uns wird derselbe Glaube und seine siegreiche Kraft wirken wird, wenn wir an Jesus glauben werden. Durch diesen festen, heldenmütigen Glauben, werden wir die ungläubige Welt besiegen. Überwinden auch wir in demselben Glauben den jetzt herrschenden Unglauben. Lassen wir uns im Glauben nicht beirren durch Witz und Spott , durch scheinbare Einwürfe und Zweifel. Uns wartet dann der schönste Lohn: Die ewige Seligkeit.
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