Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe!
Einführung
Johannes der Täufer kündigte Buße an. Doch was bedeutet es, Buße zu tun? Es bedeutet, seine Sünden zu bereuen und sein Leben zu ändern. Warum sollen wir Buße tun? Wir sollen Buße tun, weil unsere Sünden eine Begegnung mit Gott verhindern. Eine Frage an uns alle: Ist es für uns bedeutsam, uns mit Gott zu treffen? Wenn ja, sollten wir alle Hindernisse beseitigen, die diesem Treffen entgegenstehen.
Predigt
Eine junge Dame besuchte eine Bekannte. Sie ging durch den kleinen Garten und klingelte dann an der Haustür. Aber niemand öffnete die Tür. Als sie wieder weggehen wollte, stellte sich ihr ein großer Wolfshund in den Weg, nachdem sie ein paar Schritte gemacht hatte. Als sie noch einen Schritt machte, begann der Hund, sie anzubellen. Da blieb sie stehen. Bei jeder noch so kleinen Bewegung knurrte der Hund. Es verging eine Viertelstunde, dann eine halbe Stunde. Was sollte sie tun? Sie musste warten, bis ihre Bekannte heimkam und sie befreien würde.
Ein Kynologe, also jemand, der sich mit Hunden auskennt, würde diese Situation wie folgt lösen: Der Besitzer berührt den fremden Menschen mit einer Hand und streichelt den Hund mit der anderen Hand. Anschließend streichelt er sowohl den Hund als auch die Hand des Fremden. Dadurch erkennt der Hund, dass es sich um einen Menschen handelt, mit dem sein Besitzer befreundet ist. Das Ergebnis ist, dass die Hindernisse zwischen Mensch und Hund beseitigt werden.
Um wie viel größer sind doch die Hindernisse zwischen den Menschen! Nicht der Hund, sondern der Ehemann knurrt seine Frau an – und das oft über Jahre hinweg. Da ist es umso wichtiger, die Hindernisse zu beseitigen, die eine Beziehung unmöglich machen. Vor diesem Hintergrund sind die Worte Johannes des Täufers im heutigen Evangelium verständlich und wichtig: „Tut Buße, denn das Reich Gottes ist nahe.“
Wir kennen verschiedene natürliche Hindernisse sehr gut: zum Beispiel Geländehindernisse wie Hügel und Niederungen. Davon ließ sich auch der Prophet Jesaja inspirieren, als er schrieb: „Bereitet den Weg des Herrn, macht gerade seine Pfade.” Nur durch die Beseitigung von Geländehindernissen kann ein Weg entstehen. Wenn man Missverständnisse beseitigt, die große Hindernisse darstellen, entsteht der Weg der Liebe. Beseitigt man Egoismus und Sünde – die Hindernisse zwischen Gott und den Menschen –, entsteht der Weg des Glaubens und des Segens.
Zur Beseitigung von Geländehindernissen eignet sich ein Bulldozer am besten. Zur Beseitigung von Hindernissen in den zwischenmenschlichen Beziehungen hingegen ist ein gutes Herz gefragt. Von einem solchen guten Herzen erzählt folgende Geschichte aus China:
Ein armer Mann bewässerte sein Reisfeld. Nach einer Stunde bemerkte er, dass er versehentlich das Reisfeld seines Nachbarn bewässert hatte. Der Nachbar hatte vergessen, die Bewässerungsanlage auf seinem Grundstück zu sperren. Am zweiten Tag bewässerte er wieder – und ebenfalls ohne es zu wollen – das Feld seines Nachbarn. Die Sperranlage war an einer anderen Stelle falsch eingestellt. Der arme Mann war sehr aufgeregt und suchte den Rat weiser Menschen, um zu erfahren, wie er sich verhalten sollte. Einer sagte: „Wenn der Mensch alles richtig macht, macht er noch nicht, was von ihm erwartet wird.” Der arme Mann bewässerte am nächsten Tag zuerst das Feld des Nachbarn und dann sein eigenes, wie ihm geraten worden war. Er wiederholte das noch mehrmals. Als der Nachbar das sah, kam er zu ihm, half ihm und am Abend verrichteten sie gemeinsam ein Gebet.
Wer meint, der Weg zur Verbindung mit Gott sei ein anderer als der zur Verbindung mit Menschen, irrt sich. Wenn die Hindernisse des Egoismus, des Stolzes und der Faulheit, die zwischen den Menschen bestehen, beseitigt werden, dann werden gleichzeitig auch die Hindernisse in der Beziehung zu Gott beseitigt. Wenn wir der Sünde in unserem Leben so viel Raum geben, muss auch der Buße dieselbe Bedeutung zugeschrieben werden. Dessen war sich auch Martin Luther King, ein großer Mann des 20. Jahrhunderts, bewusst. Er war Baptistenprediger in Atlanta, Kämpfer für die Menschenrechte und Nobelpreisträger. Einige Monate vor dem Attentat auf ihn sagte er: „Wer bei meinem Begräbnis predigt, der darf nicht von meinem Nobelpreis sprechen, denn das hat keine Bedeutung. Er möge meine Auszeichnungen nicht erwähnen, denn das ist nicht wichtig.” Er soll sagen, dass ich nur eine Stimme war, die nach Gerechtigkeit rief. Er soll sagen, dass ich mich in meinem Leben bemüht habe, die Nackten zu bekleiden, die Hungrigen zu sättigen und der Menschheit nützlich zu sein. Woher schöpfte er diese Kraft? Er selbst erwähnte die Angst, die er empfand, als sein Haus durch eine Bombe zerstört wurde. Einmal drohten sie ihm, und er betete: „Mein Gott, ich kämpfe nur für die Gerechtigkeit, aber jetzt fürchte ich mich.“ Ich bin am Ende meiner Kräfte. Ich komme zum Ende, das ich aber nicht allein beschließen kann. In diesem Moment spürte er die Anwesenheit Gottes wie nie zuvor. Es war, als ob er eine innere Stimme hörte, die ihm versicherte: „Kämpfe für Gerechtigkeit und Wahrheit!” Gott wird dir helfen.“ Da begann seine Angst zu schwinden, seine Unsicherheit zu verschwinden, und er spürte, dass Gott bei ihm war.
Vittorio Rossi sagte über ihn: „Kings Anziehungskraft war wie eine verborgene Quelle.” Diese Quellen waren seine tiefste religiöse Überzeugung und seine völlige Hingabe im Dienst seiner Brüder. In seiner Person und in seiner Familie war Gott zu Hause. Für ihn war das Evangelium nicht nur ein Buch zum Lesen. Er wandte den Inhalt des Evangeliums in seinem Leben an. Sein Leben war zwar mühevoll, aber er setzte sich mit vollem Einsatz für Gerechtigkeit ein. Auch das ist eine Frucht der Buße.
Wir sollen dankbar für sein Beispiel sein. Er von Menschen, die uns zeigen, wie man Hindernisse unter den Menschen, zwischen den Menschen und zwischen denreasserted Menschen und Gott beseitigen kann.
Wieder erleben wir die schöne Zeit des Advents. Diese Zeit ist mit Atmosphäre der Erwartung erfüllt. Was ist aber der Inhalt der Menschen unserer Zeit. Die Kinder erwarten die Geschenke von Nikolaus und dann von Jesus. Die ältere erwarten auch die Geschenke,ein bisschen wertvollere, aber schon ohne Kinder Romantik. Die intensive Reklame bemüht sich die Aufmerksamkeit aller auf die Erwartung der Dingen. Weihnachten Ereignis wird als das Schein gold verwendet wie die launische Kulisse zum Einkauf und zur Konsumation. Wie erwecken wir bei unseren Zeitgenossen das Interesse für den, der kommt, am Ende der Zeiten, damit er die Rettung und die ewige Belohnung für diejenige bringt, die an ihn glauben. Wie gewinnen wir sie für die fröhliche Feierlichkeit des Geburt Gottes Sohnes, der für unser Heil der Mensch geworden ist. Es geht nicht darum, damit wir uns bemühen,den Reklamen und Hyper marketen. Der, der zum ersten Weihnachten kam, den wir erwarten und der will ins Leben jedes Menschen kommen, ist ohne Konkurrenz. Er ragt unendlich den Haufen der Sachen in Geschäften und unter dem Christbaum über. Er bedeutet für uns unendlich mehr.Unsere Aufgabe ist die Weihnachtsbotschaft am wahrheitsmäßigsten zu vermitteln. Auch mit den Worten. Aber das ist nicht genug. Wesentlich ist das Zeugnis des Lebens. Die Menschen brauchen im Leben deren, die an Christus glauben zu sehen, dass sie ihn mit der Freude erwarten, dass er uns mit Freude und Ruhe erfüllt, dass wir die Kraft haben, die Probleme des Lebens zu beherrschen, dass wir die Liebe zu den Menschen haben, die wir mit dem Dienst äußern. Die Tugenden müssen aus dem Inneren wachsen.In der Zeit des Advents und Weihnachten dekorieren wir unsere Behausungen und Straßen. Wenn das Licht des Glaubens anziehend sein soll, wenn es zu dem , der das Licht der Welt ist, dann dürfen wir nicht nur bei unseren persönlichen Bemühungen bleiben. Es ist notwendig, dass wir uns mit denen verbinden, die gleicher Glauben wie wir haben. So wird an unserem Leben etwas aus diesem Licht abspiegeln wird, das Jesus Christus uns brachte.
Ich wünsche euch allen, dass jeder von euch die Freude an Jesus Geburt äußern. Die Weihnachten Botschaft ist unendlich größer und schöner Wert, als das,was uns materialisiert , essbare vorweihnachtliche Hetze anbietet.
Jesus Christus, der zu uns sagt, nur diejenige werden ins Himmelreich kommen, die den Willen meines Vaters tun, sei mit euch.
Es ist notwendig, gut und aufmerksam Jesus Worte zu hören und nach dem Willen Gottes sie zu verwirklichen, damit wir bei Gericht nicht überrascht werden.
Das was scheint uns im ersten Teil des Evangeliums. als ein hartes und unbarmherziges Urteil, stellt sich im zweiten Teil des Evangeliums, wie die natürliche Folge des Lebens styl, jedes Menschen. Das endliche Urteil ist nicht die Entscheidung des mutwilligen Richters, sondern das Resultat der Tätigkeit des Menschen ist die Summe seiner Taten, Gedanken. Wie sich betten, so wird er schlafen. Was der Mensch sät, das wird er mäht, das sagen unsere Sprichworte. Sie äußert die Wahrheit, dass das ewige Leben kann man nicht improvisieren und niemanden wartet die Überraschung. Der Mensch traf sich mit dem, was er bewusst und frei machte.
Der zweite Teil des heutigen Evangeliums gibt uns die Antwort auf die Probleme mit denen wir treffen können. Der Mensch der das Bau auf dem Sand baute, ist das Symbol der Menschen, die sich zu Christus bekennen, sie können sich auf ihre guten Taten berufen, die sie angeblich vollbrachten und doch zum ihrem Entsetzen mit dem Treffen mit Jesus, erfahren sie, dass sie mit ihm keine Gemeinschaft hatten, zu ihm keine Beziehung hatten. Wurden diese Menschen das Opfer des tragischen Irrtums? Der Mensch kann die andere Menschen lügen, aber nicht sich selbst.
Damit wir unser Haus auf dem Felsen bauen, wollen wir zum unseren himmlischen Vater beten.
Nur wenn wir die Gemeinschaft mit Jesus haben werden, werden wir in seinem Frieden leben.
Selig, die Gottes Willen tun, und ins Reich Gottes aufnehmen werden.
Jesus Christus, der auch uns ruft ihm zu folgen, sei mit euch
Heute feiern wir das Fest des heiligen Apostel Andreas. Er war Fischer wie sein Bruder Petrus. Er folgte der Einladung von Jesus wurde Apostel und verkündete Jesus Evangelium.
Jesus sprach zu ihnen; Folgt mir nach , ich werde euch zu Menschenfischern machen. Jesus adressiert diese Worte den zwei Fischern von Genezareth See. Andreas war zusammen mit Johannes Zebedäus, der Jünger von Johannes der Täufer. Johannes stellte ihnen Jesus mit den Worten Sieh Lamm Gottes vor. Damals begegnete Andreas Jesus zum ersten mal , hat mit ihm gesprochen, aber er war noch nicht sein Jünger. Im heutigen Evangelium verlangt Jesus, dass sie ihr ,, Handwerk“ verlassen. Jesus verlangt viel, aber auch viel gibt.Andreas und Petrus stammten von Betsaida liegt außer der Galiläa, östlich von Jordan. Diese Aufforderung von Jesus, gehört nicht nur den erwähnten Aposteln, sondern auch uns allen. Jesus Evangelium ist nicht nur die Beschreibung des einmaligen Ereignisses, das Evangelium hat in jeder Zeit seine Sendung. Die Einladung von Jesus berührt auch uns. Jesus fordert uns auf, um ihm zu folgen, damit wir die Sünden verlassen. Wie werden wir auf diese Aufforderung von Jesus antworten?
Da wir wollen Jesus Einladung folgen, beten wir gemeinsam…
Wer Jesus folgt, wir in seinem Frieden leben…
Selig, der Jesus folgt und in seinem Reich leben wird.
Unlängst traf ich mit den christlichen Aktivisten. Sie sprachen über das anspruchsvolle Programm. Nikolausbescherungen, Feier in den Schulen, in den Kinderheimen, Caritasheim. Die Vorbereitung der Weihnachtskonzerten, Adventerwägungen, usw. Einige waren schon müde, und freuten sie sich, wenn schon danach wird. Dann fragte ich, was bedeutet Advent für euch. Die Antwort war betroffenes Schweigen. Aber ich denke es ist notwendig zu antworten auf die Frage, was ist eigentlich der Advent? Der Advent ist die Zeit der Erwartung, die Zeit der Hoffnung. Als ob der Mensch in der Dunkel gesessen hätte, und wartete auf Licht. Nur in der Dunkel kann die Sehnsucht nach dem Licht wachsen. Das ist nicht die Passivität. Das ist die Vorbereitung losziehen. Das Beispiel geben uns drei Könige. Die Adventszeit ist die Zeit, die wir benützen sollen, damit wir uns Christus begegnen. Adventszeit ist reiche Zeit. Legenden reich, Gewohnheiten reich, aber auch an Lieder reich. Aus dieser Zeit können wir nicht nur eine andächtige Idylle machen. Die Adventszeit ist die Zeit der Verantwortung und konkreten Hilfe. ,, Bereitet dem Herrn den Weg und macht richtig seine Steige“ Mt 3,3 . ,, Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan “ Mt 25,40. Die Christen in den ersten Zeiten waren überzeugt, dass die Ankunft der Herrn sehr bald kommt. Wenn es so nicht passiert, viele waren überdrüssig. Darum ermahnt sie der Apostel Petrus. ,,Eines aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben. dass ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag“ 2Pet 3,8 Das richtige Überleben der Adventszeit soll uns zur freudigen Begegnung mit Jesus führen. Erinnern wir uns daran, was für eine Liebe bereiten wir die Geschenke für unsere Nächsten, damit sie in Festtagen unsere Liebe spüren konnten. Träumen davon, dass die Weihnachten nur dann schön wird, wenn wir alles besorgen, was zur Außenseite der Weihnachten gehört, ist ein Irrtum. Die Liebe kann nicht auch ein paar Tausenden Euro kaufen. Aus eigener Erfahrungen wissen wir, dass wir am Weihnachtstisch nur dann wirklich glücklich werden, wenn wir uns bemühen werden zueinander gut zu sein. Das gilt, auch für unsere Vorbereitung für die Begegnung mit Gott. Zur diese Begegnung, bereiten wir uns am besten vor, wenn wir aufrichtig nach der Lehre Jesu Christi leben werden. Bemühen wir uns diese Adventszeit so verbringen, damit sie einmal mit ewiger Weihnachten gekrönt wird.
In derselben Stunde frohlockte er im Geist und sprach: Ich preise dich Vater Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast. Es ist einfach so, dass den Glauben eher die einfachen Menschen ,,unmündigen“ aufnehmen, als die stolzen, eingebildeten Menschen.
Glückselig die Augen, die sehen, was ihr seht!
Gottes Reich ist schon unter uns.
Wissen sie, wer Alexander Große war?. Ein berühmter, mazedonischer König. Er gründete das Reich von Ägypten bis Indien. Das größte Reich, das die Welt bis dahin kannte. Aber auch sein Königsreich hielt nicht stich und nach seinem Tod löste sich auf.
Wir kennen das Königtum, und das nie vernichtet wird, und das ist Reich Gottes. Das jüdische Volk erwartete ganze Jahrhunderte, die Ankunft des Königsreich, wo der Messias herrschen wird. So das war, auch zur Zeit Jesu. Die Juden stellten sich unter dem Begriff Reich Gottes vor, verschiedene Wirklichkeiten. Für einige war das lauter innerliche Königtum, in dem die Menschen vollkommen Gottes Gesetz einhalten werden. In den Worten von Jesus, die wir heute gehört haben bedeutet die Ankunft des Reich Gottes, dass Gott seinen Sohn in die Welt sandte. Mit der Ankunft Jesu Christi wurde das Reich Gottes anwesend.
Jesus hinterließ uns seine Kirche, und er selbst wurde ihr Haupt. Darum können wir die Kirche hier auf der Erde für den Keim Gottes Reiches halten. In der Kirche wird das Gottes Reich errichtet. In der Kirche bildet Jesus die neue Familie Kinder Gottes. Die Zukunft mit Gott ist für diejenige bestimmt, die schon jetzt sein Königtum annehmen.
Bei jedem Kauf irgendeinen Haushalt Gerät, bekommen wir auch die Gebrauchsanleitung, wo wir uns anlesen, wie sollen wir betreffendes Gerät benutzen. Diese Gebrauchsanleitungen können kurz sein, aber auch sehr lange. Je das Gerät anspruchsvoller auf die Bedienung ist desto die Gebrauchsanleitung ausführlicher ist. Es gibt die Maschinen, die nur gelernt Technik installieren und und in Betrieb setzen kann. Warum spreche ich heute, über irgendeine Anleitungen? Weil wir im heutigen Evangelium von Jesus, auch eine Anleitung bekommen haben. Sie ist ganz kurz. Herr, ich bin nicht würdig. Wozu dient diese Anleitung? Das ist die Anleitung zum glückliches Leben. Wer von uns nicht glücklich sein will? Nicht anders war das zur Zeit Jesu. Wir sind dankbar dem Hauptmann von Kafarnaum, der uns das Beispiel der Demut, Glauben und Liebe zeigt. Ja ganz sicher, alle diese drei Tugenden sind in ihm,, versammelt“ Wundern wir nicht, dass selbst Jesus war erstaunt und sagte. . Amen, das sage ich euch. Einen solchen Glauben, habe ich in Israel noch bei niemanden gefunden.
1,Wir müssen ersten den Weg zum Himmel kennen lernen. Der Reisende machte sich einen Reiseplan, bevor er aus seiner Heimat abgeht, er fragt auf dem Wege öfters sorgfältig, wo er hinaus müsse, damit er nicht irre, oder er nimmt einen Gefährten zu sich, der des Weges kundig ist, wie es der junge Tobias mit dem Erzengel Raphael machte Tob 5,4 Eben dieses haben auch wir müssen uns um den Weg, der dahin führt, genau erkundigen, d.h wir müssen die Glaubens, und Sittenlehren fleißig erlernen, deren Beobachtung zum Himmel nötig ist. Die Sittenlehre zeigt uns, dass wir allein in der Welt sind um Gott zu dienen und ewig zu werden, sie legt uns die göttliche Gebote, die Befehle der Kirche und die besondern Plichten des Standes vor, nach welchen das Leben eingerichtet werden muss, sie unterweist uns, wie man die heilige Sakramente, die Mittel des Heiles, nützlich gebrauchen kann, sie belehrt uns, wie wir Böses meiden und Gutes tun sollen. Sie erklärt uns, dass die Sünde das grösste Übel des Menschen ist und das ihn die Tugend glücklich macht. Dieses und noch mehreres was der Glaube vorträgt, ist demjenigen in einem gewissen Masse zu wissen notwendig, dem von dem Himmel nicht abirren will, diese Wissenschaft zeit den Weg, der in das Land der Lebendigen führt, in das wir reißen.
Aber bemühen sich alle dieser Wissenschaft? Wie viele wollen den Himmel, da ihnen doch der Weg dahin unbekannt ist. Man weißt viele nicht, sagt der heilig. Thomas von Aquin , die man wissen sollte. Einige lernen diese Dinge nicht aus Nachlässigkeit, einige aus Faulheit, und einige schämen sich nach denselben zu fragen. Manschen ist sogar das Ziel ihres Daseins in der Welt unbekannt. Sie glauben, sie seien nicht Gottes, nur ihrer selbst wegen da. Sich in der Welt ein ansehnliches, reiches und wollüstiges Leben zu verschaffen, ist ihre ganze Sorge, dazu sind sie scharfsinnig genug, zu der Wissenschaft des Heiles aber stellen sie sich blödsinnig. Sie lesen alle Zeitungen und Zeitschriften und halten sich deswegen für Gelehrte , aber sie wissen den Weg zum Himmel durchaus nicht. Ach es ist doch unendlich viel daran gelegen, dass man diesen Weg finde, sonst werden wir uns verirren.
2.Wir müssen zweitens den Weg zum Himmel gehen…
wenn wir dahin gelangen wollen. Es ist nötig, das wir mit David zu Gott beten. Herr lehre mich deine Satzungen, aber wir müssen auch, wie er hinzusetzen. ,, Herr, führe mich auf dem Weg deiner Gebote“ Ps. 118 Die drei Apostel Christi mussten einen hohen Berg besteigen, ehe sie freudige Verklärung desselben sahen. Math 17. Wer den Weg aus Deutschland nach Rom ganz gut weiß und doch immer in Deutschland bleibt, kommt niemals nach Rom, eben so wird derjenige die himmlische Stadt Jerusalem nicht erreichen, der keine Schritte dahin auf dem Wege der Tugend macht.Ein Knecht, der seines Herrn Willen weiß, und ihn nicht tut,der wird mit vielen Streichen gezüchtigt werden. Lk 12,47. Der heilige Augustin sagt:,, Es gab Philosophen,welche von den Tugenden und Lastern viele scharfsinnige Dinge abhandelten, Bücher geschrieben haben und … dennoch nicht durch die Türe eingingen, die zum wahren Glauben und in den Himmel führt.Wer auf dem Wege der Tugend Tugend nicht fortschreitet, der kommt zurück. Indessen wie viele gibt es, die sich den Himmel versprechen und demselben doch niemals näher kommen. Sie stehen immer in ihrem alten Untugenden, sie sind noch die vorigen Sklaven ihrer ungezähmten Leidenschaften. Sie haben auf dem Weg der Tugend in vielen Jahren keinen Schrift vorwärts getan. Viele müssen eingestehen, sie seien jetzt mit mehreren Sünden und Bösen Gewohnheiten beladen, als früher, und haben sich also nicht dem Himmel, sondern der Hölle mehr genährt.
3. Wir müssen endlich auf dem Wege zu dem Himmel nicht ermüden. Was nützt es eine Reise wohl anfangen und eine Zeit lange fortsetzen wenn man doch das erwünschte Ziel nicht erreicht. Sirach sagt: ,, Wehe denjenigen, welche die rechten Wege verlassen und sich auf verkehrte Wege begeben. Was werden sie tun, wenn der Herr eine Untersuchung vornehmen wird.Sir. 2,16,17 Wie unglückselig sind diese, die Beschwerden des Weges den Himmel schon eine längere Zeit erduldet haben, und dennoch den Himmel nicht erreichen. Man fragt bei den Christen nicht nach dem Anfange, sondern nach dem Ende, sagt der heilige Hieronymus. Und der heilige Augustin setz bei: Die Belohnung wird nicht denjenigen gegeben, die anfangen zu arbeiten , sondern die vollenden, und die Krone kommt nicht jenen zu, die laufen, sondern die zu dem Ziele kommen. Desgleichen sagt der heilige Bernard: ,,Wir müssen in allen Widerwärtigkeiten so ausharren, dass wir mit Christus sagen können: Es ist vollbracht. Und sogar der Heide Seneka spricht: Es ist schändlich der Last weichen. Der ist kein starkmütiger Mann, der die Arbeit flieht und dem nicht der Mut durch die Beschwerlichkeit der Dinge selbst wächst. Mit welch einer wunderbaren Standhaftigkeit hielten die Heiligen bis in den Tod aus. Und wären sie Heilige geworden, wenn sie nicht so ausgehalten hätten? Lasst uns aus so vielen Tugendhelden, den heilige Chrysostomus betrachten. Er hatte einen beschwerlichen Weg in den Himmel, weil er in der Verbannung demselben zu reißen musste, die er aber unerschrocken bis zum Tode erduldete.
So habe ich euch gezeigt, was nötig ist, wenn ihr in den Himmel kommen wollt: Ihr musst 1. den Weg dahin kennen, 2. darauf gehen, und 3, darauf nicht ermüden. Und ich frage euch noch einmal. Wohin zielt ihr auf der Wanderschaft dieses Lebens? Geht den Weg zum Himmel. Erliegt nicht auf dem Weg des Himmels. Der heilige Paulus sagt:,, Wisset ihr nicht, dass die so in der Kampfbahn laufen, sie laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihn erlangt“ 1. Kor 9,24. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig. Mt 10,22
Jesus Christus, der kommen wird beim Untergang dieser Welt, sei mit euch.
Jesus sagt zu uns im heutigen Evangelium: Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euchnicht verwirren. Das ist das Problem des heutigen Menschen. Dr. Jozef Marec in seinem Buch ,,Die Gesundheit kommt nicht von sich selbst“ schreibt, dass wir 4-5 mal mehr essen als gesund ist. Aber da kann man auch sagen, dass wir uns um die materiellen Dinge zu viele Sorgen machen.
Jesus, du wirst kommen im großen Gericht beim Untergang der Welt. Herr, erbarme dich unser.
Du wirst die Wachenden aufnehmen in dein Reich. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst die Bitten der Beter erfüllen im Reich des Vaters. Herr, erbarme dich unser.
Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren. Es scheint, dass viele diese Worte von Jesus nicht beherzigen. Der erwähnte Dr. Jozef Marec schreibt, dass die täglich empfohlenen Kalorien in unserer Nahrung beinahe zwei mal so hoch sind als sie der Mensch wirklich braucht. Die übermäßige Einnahme von Nahrung ist die Ursache vieler Krankheiten, sogar auch bei schlanken Menschen. Das Problem liegt hauptsächlich darin, dass unser Körper so viele Mengen an Nahrung verarbeiten muss, die er eigentlich nicht braucht. Im wesentlichen ist es wie bei einem Motor, der ständig überbelastet wird. Der Motor wird früher oder später nicht mehr funktionieren. Ähnlich ist das auch mit dem menschlichen Körper. Aber das ist nicht alles. Der Mensch, der mit materiellen Sachen und Sorgen überfordert ist, hat keine Zeit, keine Kraft und kein Interesse für die geistliche Dinge.
Da wir immer wachen und beten sollen, wagen wir voll Vertrauen zum Vater zu beten.
Damit wir nicht verführt werden von der Torheit der Welt, wollen wir den Herrn erwarten und um seinen Frieden bitten.
Selig, die allem entrinnen, was geschehen wird, um vor den Menschensohn hintreten zu können.
In eine schöne gotische Kathedrale kam eine Gruppe von Mädchen. Sie besichtigten die Kathedrale, sie gingen zum Altar und dann gingen sie wieder zum Ausgang und verließen die Kathedrale. Die ganze Besichtigung der Kathedrale dauerte nur ein paar Minuten. Die übrige Zeit, die sie für die Besichtigung der Kathedrale gehabt hätten, verbrachten sie in der nahe liegenden Konditorei, wo sie lustig miteinander plauderten. Es war augenscheinlich, dass sie die Kathedrale mit ihrer Architektur, mit ihrer Ausschmückung, ihren Statuen, Bildern und den Altären nicht interessierte, sie nicht davon gefangen genommen wurden. Warum? Zuerst einmal deshalb, weil sie nichts über die Architektur wussten und sie auch nicht die Geschichte der Kathedrale kannten. Sie erkannten auch nicht den künstlerischen Wert der Bilder und Statuen und überhaupt nichts sagte ihnen die religiöse Bedeutung dieser bewundernswerten Werke. Man kann dazu sagen: Was man nicht kennt, daran hat man keine Interesse. Da ist die Sache mit ein paar Minuten der Besichtigung abgetan.
Firmung – wir kennen dieses Wort. Es ist uns aus dem Religionsunterricht bekannt. Sie ruft so manche Fragen hervor. Wann wird sie sein? Wie werden wir darauf vorbereitet? Selten kommen aber in diesem Zusammenhang die Worte vor: Glaube, Gott, Heiliger Geist. Zur Firmung zu gehen wird häufig als Pflicht betrachtet, aber von der Bedeutung der Firmung ist das Wissen sehr mangelhaft. Das ist vorerst aber nicht schlecht. Schlechter ist es, die Bedeutung der Firmung zu kennen und dann davon Abstand zu nehmen. Auch ist es nicht gut, wenn junge Menschen einfach die Firmung so bald als möglich hinter sich gebracht haben wollen, mit den kleinsten Bemühungen, um sich dann wieder den in ihren Augen wichtigeren und interessanteren Tätigkeiten hinzugeben. Das Interesse für die Firmung muss aufrichtig sein und jeder soll begreifen, was für eine Bedeutung sie für sein Leben hat. Dazu ist die Kenntnis unseres Glaubens sehr wichtig – Was glauben wir und an wen glauben wir? Und dieser Glaube soll Entwicklung haben, das Interesse daran soll mehr und mehr werden.
In einem altertümlichen Saal in der Stadt Dilling an der Donau sind die Wände und die Decke mit Bildern aus dem alltäglichen Leben der Stadt bemalt. Man kann dort die Straßen, die Plätze, die Häuser, die Kirche, das Rathaus, einige Werkstätten usw. sehen. Aber alle diese Bilder sehen sehr eigenartig und merkwürdig aus. Es sind nicht in der richtigen Lage dargestellt. Es sieht aus, als ob der Maler nicht wüsste, die Sachen so zu malen, wie sie wirklich aussehen. Aber in Wirklichkeit war es die Absicht und das Ziel des Malers. Man kann das erst dann begreifen, wenn man sich zum Eingang des Saales stellt. Über dem Eingang ist eine Taube gemalt, das Symbol des Heiligen Geistes. Wenn man von dieser Position aus die Bilder mit Staunen betrachtet, kann man wahrnehmen, dass alle Bilder in der richtigen Lage sind. Der Maler wollte damit ausdrücken: Nur mit dem Blick des Heiligen Geistes sehen wir die Welt, das Leben und alle Ereignisse richtig. Jeder andere Blick ist verzerrt. Ohne den Heiligen Geist sehen wir die Welt und die Menschen nicht richtig.
Liebe Buben und Mädchen, ihr wollt die Firmung empfangen! Das Ziel der Firmung ist es, die Hilfe des Heiligen Geistes zu gewinnen. Er gibt uns den richtigen Blick auf das Leben und auf die Welt. Das Ziel der Vorbereitung ist: Diesen richtigen Blick zu finden – dieser Blick ist unser Glaube!
Beim Bau einer Kathedrale wurden die Steinmetze gefragt: Was macht ihr dort? Der erste antwortete: Ich haue steinerne Quader zurecht. Der zweite sagte: Ich baue aus den Steinen die Wand. Der dritte antwortete: Ich bin für den Fußboden zuständig.
Wenn ihr jetzt auf die Frage antworten müsstet: Warum will ich zur Firmung gehen? Wie wären eure Antworten? Vielleicht sagen die einen, weil das eben Gewohnheit ist – die anderen, weil meine Eltern es wünschen – und noch andere, weil ich dann ein Geschenk bekomme. Die richtige Antwort müsste aber lauten: Weil ich wie ein Christ leben will, und dazu brauche ich die Hilfe und die Stärkung des Heiligen Geistes, die ich persönlich im Sakrament der Firmung bekomme.
Jesus Christus, dessen Worte nicht vergehen werden,bis alles erfüllt ist, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium sagt Jesus: Wer mir folgen wir, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Jesus wollte damit sagen, dass ihm zu folgen überaus nicht leicht ist. Aber Hauptfrage ist: Wollen wir Jesus nachfolgen oder nicht?
Jesus dein Reich ist nah, und seine Vollendung hält niemand auf. Herr,erbarme dich unser.
Deine Worte werden nicht vergehen, weil du ewig bist. Christus, erbarme dich unser.
Dir gehört das Ende der Welt und das Gericht. Herr, erbarme dich unser.
Viele in Israel stellten sich die Zeiten nach der Ankunft der Messias vor, wie die Zeiten des Überfluss, Ruhe, Sieges über die Feinden. Alles wird freudiges, leichtes, angenehmes. Dieselbe Träume von dem freudigen Leben werden viele in ihren Utopien entwickelt. Der Mensch wir wie ein Engel, er wird der Überschwang alles haben. Die Arbeit wird für ihn die Unterhaltung. Alles wir wie ein Spiel zwischen den Blumen und Musik. Jesus hat eine andere Meinung. Der Mensch wird nie hier auf der Erde ein Engel. Der Mensch wird immer ein Wesen, in dem werden immer das Gute mit dem Böse ringen, die Liebe mit dem Egoismus und Haas. Auch nach dem Ankommen der Messias, der Mensch bleibt der Mensch mit seinen Fehler und wird gegen seine Fehler kämpfen müssen. Aber doch etwas ändert sich. Der Mensch wird nicht mehr allein. Selbst Gott wird ihm helfen. Aber der Mensch wird der Versuchungen ausgesetzt. Und über die Versuchungen zu siegen geht nicht ohne die Selbstverleugnung. Wie konkret sollen wir das machen, das zeigte uns Jesus und die Heiligen. Folgen wir ihren Beispiel.
Da wir die Zeichen der Zeit erkennen und das Reich Gottes nah ist, wagen wir zum Vater zu beten.
Das Reich Gottes ist nahe.Damit wir im Frieden des Herrn aufgenommen werden, dürfen wir beten.
Selig, die bereit sind für die Stunde, in der das Reich Gottes kommen wird.
Jesus Christus, der Menschensohn, der kommen wird mit großer Macht und Herrlich,sei mit euch.
Zu Anfang des 16. Jahrhunderts wurde dem vietnamesischen Volk das Evangelium das Evangelium verkündet. In der Zeit vom 17. bis zum 19 Jahrhundert, vor allem unter der Herrschaft des Kaisers Minh 1820-1840 mussten viele Christen Leben als Märtyrer hingeben. Unter ihren waren Bischöfe, Priester, Ordensleute, Katechisten und Laien. Um ihres Glaubens willen erlitten sie vielfältige Qualen und wurden zu Zeugen der Kirche Christi. Zu den 117 Männern und Frauen, die Papst Johannes Paul II am 19.Junu 1988 heiliggesprochen hat, gehört hat, gehört auch der Priester Andreas Dung-Lac, der am 21.Dezember 1839 enthauptet worden ist.
Jesus, du kennst die Bosheit der Welt, in der wir leben. Herr,erbarme dich unser.
Du wirst kommen, wenn diese Weltzeit zu Ende geht. Christus,erbarme dich unser.
Du wirst das Werk deiner Erlösung vollenden. Herr, erbarme dich unser.
Der heilige Johannes Paulus II sagte bei der Heiligsprechen der vietnamesischen Märtyrer. Wir wollen heute Gott danken, für das Zeugnis des Glaubens das die Christen in Vietnam abgelegt haben. Die Geschichte des Martyriums ist sehr reich. Seit 1533 das bedeutet von Beginn des Christentums in Südost Asien. Die Kirche in Vietnam überlebte die Verfolgung, die 300 Jahre dauerte. Dazwischen waren nur kurze Pausen des Friedens. Tausende zum Tode gemarterten Christen, die in der Verbannung, in den ungesunden Landschaften gestorben sind. Wir können nicht jemanden persönlich erwähnen. Ich möchte erinnern Vincent Liem, Dominikaner zu Tode foltert 1773, dann ist hier der Priester Andrej Dung-Lac, der Sohn der armen, heidnischen Eltern. Seit seiner Kindheit wurde er einem Katecheten zur Erziehung anvertraut. Er wurde 1823 Priester und wirkte in verschiedenen Teilen des Landes. Manchmal wurde er eingesperrt, dann auf die Kaution freigelassen, die die Gläubigen sammelten. Er aber verlangte das Märtyrertum. Er pflegte zu sagen. Diejenige, die für Glauben sterben gehen direkt in den Himmel, wir stattdessen verstecken uns, wir zahlen viel Geld, damit wir nicht verfolgt werden. Es wäre besser, dass wir verhaften werden und wenn wir sterben. Andrej Dung-Lac wurde 21.Dezember 1839 in Hanoi enthauptet.
Da unsere Erlösung nah ist und wir den Herrn erwarten, wagen wir zum Vater zu beten.
Die Welt geht ihrem Untergang entgegen. Der Friede Gottes will uns heimführen zu ihm. Wir bitten ihn.
Selig, die stark bleiben in der Erschütterung der Welt und zur Erlösung hingelangen.
1. Adventsonntag A 2016 – Wacht, dadurch seid ihr bereit
Einführung
Wir beginnen ein neues Kirchenjahr. Auch in diesem Jahr wird uns die Lehre Jesu begleiten. Für gewöhnlich beginnen die Menschen ein neues Jahr mit einem Feuerwerk, mit Feiern, mit Champagner und Trinksprüchen. Die Kirche braucht keine Äußerlichkeiten, keine Sensationen. Sie schenkt uns eine Zeit der Vorbereitung, die wir Adventzeit nennen. Bereiten wir unsere Herzen vor, bereuen wir all unsere Sünden, damit wir in rechter Weise die heiligen Geheimnisse feiern können.
Predigt
In einer satirischen Zeitschrift wurde das Bild eines Herrn gezeichnet, der sein Sakko aufgeknöpft hatte. Unter dem Sakko trug er ein T-Shirt mit der Aufschrift ,,Vorwärts“. Er sollte politisch wirken, aber aus seinen Schuhen kamen Wurzeln heraus, die tief in die Erde hineinwuchsen, sodass er nicht vorwärts gehen konnte.
Worin kann ein Mensch verwurzelt sein? In seiner Karriere, in schlechten Gewohnheiten, in Faulheit, in Materialismus? Selbst ein gläubiger Mensch kann von religiöser Gleichgültigkeit und Äußerlichkeit erfasst sein. Christus macht im heutigen Evangelium aufmerksam mit den Worten: Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag an dem Noach in die Arche ging usw. Das bedeutet – diese Menschen waren in ihrem Lebensstil gefangen. Sie dachten, dass sie Gott nicht brauchen. Vergebens ermahnte sie Noach: Ändert euer Leben, denn um alles werdet ihr kommen, nichts könnt ihr euch mitnehmen! Jesus setzte fort: Zwei Männer werden auf dem Feld arbeiten, einer wir mitgenommen, einer zurückgelassen. Zwei Frauen werden mit derselben Mühle mahlen, eine wird mitgenommen und eine zurückgelassen. Das bedeutet – Die einen werden in Gottes Anwesenheit leben, und Gott wird für sie Kraft und Rettung werden. Die anderen werden ohne Gott leben, überwältigt werden von ihren Sorgen. Jeder von uns entscheidet, ob er mitgenommen oder zurückgelassen wird. Es hängt davon ab, ob wir Gott in unser Leben einladen werden. Gott freut sich immer über unsere Einladung.
Der erste Adventsonntag ist die Aufforderung zur Wachsamkeit, betreffend auch die Vergänglichkeit der Welt und des Lebens, das gilt auch für uns. Karriere und finanzielle Angelegenheiten, Vermögen und Genusssucht sollte nicht Priorität haben, Gott soll den ersten Platz in unserem Leben einnehmen! Wie schnell kann man all das verlieren, was man angehäuft hat. Wenn man aber in Gott verwurzelt ist, erlebt man eine innere Ruhe, wird man nichts verlieren, weil Gott für die Ewigkeit für uns da ist.
Die Lehrerin fragte in der Schule die Kinder: Welchen Beruf wollt ihr einmal ergreifen? Ein kleiner Bub antwortete fast philosophenhaft: Frau Lehrerin, ich will ein Mensch werden.
Atheisten klagen manchmal Christen an, dass sie sich nur um den Himmel kümmern und das irdische Leben vernachlässigen. Karl Marx bemühte sich, ohne Gott den Himmel auf Erden zu machen. Dazu sagte der Heilige Papst Johannes Paulus II: Für den Menschen sich einsetzen, schließt nicht aus, sich auch für Gott einzusetzen. Mögen unsere ungläubigen Brüder nicht Angst haben, wenn der Mensch sich für Gott einsetzt, denn dann wird er sich auch für den Menschen einsetzen. Wer wirklich Gott liebt, der liebt auch den Menschen. Marxisten – sie waren Atheisten – pflegten zu sagen, dass sie sich um den Menschen sorgen. Dabei töteten sie Millionen von Menschen, weil sie ihre Pläne mit allen Mitteln durchsetzen wollten.
Wer die Neigung zu Alkohol und Nikotin hat und nicht dagegen ankämpft, muss damit rechnen, dass er diese Untugenden niemals ablegen wird. Das kann man auch nicht verheimlichen, das wird einem ständig begleiten und vor den anderen Menschen immer als nicht gut wahrgenommen werden.
Wenn wir beten, an der heiligen Messe teilnehmen, Exerzitien oder andere geistliche Übungen besuchen, werden wir fest in Gott verwurzelt werden. Wenn wir Gott annehmen und auf ihn vertrauen, dann wird er uns niemals verlassen. Wenn wir ihn in unser Leben einladen, dann wird er uns einst aufnehmen in seine ewige Herrlichkeit.
Jesus Christus, der bei uns bleibt in seinem Wort und seiner Gnade, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium macht uns Jesus darauf aufmerksam, dass wir Christen verfolgt werden. Weiters sagt Jesus, dass wir immer die Gelegenheit haben, Zeugnis abzulegen von Jesus. Damit wir glaubwürdige Zeugen Gottes sind, auch in der Zeit ohne Verfolgung , dazu müssen wir uns immer bemühen. Wir finden immer wieder einen Grund, Gott um Vergebung zu bitten.
Jesus, du wirst immer bei uns bleiben bis ans Ende der Welt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns den Beistand des Heilen Geistes versprochen. Christus erbarme dich unser.
Du wirst retten, die in der Treue standhaft bleiben. Herr, erbarme dich unser.
Wenn ein Mensch die Aufgabe hat, andere Menschen für eine Gemeinschaft zu gewinnen, bemüht er sich, darüber positiv zu erzählen. Mancher verheimlicht aber absichtlich Schwierigkeiten und Gefahren. Jesus macht das nicht. Er spricht offen: Sie werden euch festnehmen und euch verfolgen – und dann sagt er: Ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben, sodass alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können.
An welche Zeit dachte Jesus? Verfolgung war in den ersten Jahrhunderten immer gegenwärtig, aber auch später wurde die Kirche verfolgt, einmal in dem Land, dann in einem anderen Land. Gott sei Dank werden die Christen hier in Europa nicht ihres Glaubens wegen verfolgt. Das aber bedeutet nicht, dass wir deshalb nicht Zeugnis über unseren Glauben ablegen müssen. Ganz in Gegenteil – es ist sehr notwendig in unserer Zeit, weil viele unserer Brüder und Schwestern nicht mehr auf christliche Art leben. Wir müssen auch damit rechnen, dass, wenn wir treu zu Jesu Lehre stehen, wir für zurückgebliebene, unmoderne Menschen gehalten werden. Christus treu zu bleiben, das geht nicht ohne Opfer. Wie es in der Vergangenheit war, so ist es auch heute noch.
Was suche ich in meinem Leben? Befriedigung meiner irdischen Sehnsüchten oder die Treue Jesus Christus gegenüber? Bitten wir den Heiligen Geist, damit er uns immer zu einer richtigen Entscheidung verhilft.
In dieser Welt des Unfriedens dürfen wir aufschauen zum Vater und voll Vertrauen beten.
Damit die Bosheit und Verfolgung der Welt den Frieden nicht von uns nimmt,wollen wir den Herrn bitten.
Selig, die standhaft bleiben im Widerspruch der Welt und das Leben der Herrlichkeit gewinnen.
Jesus Christus, der uns den Glauben als das feste Fundament unseres Lebens gegeben hat, sei mit euch.
Seit dem vierten Jahrhundert wird eine Heilige verehrt, über deren Per
sönlichkeit wir nichts wissen.Nur eine Legende erzählt von ihr. Cäcilia war eine Stifterin, die ihr ganzes Besitztum der jungen Kirche zu einem Gotteshaus zur Verfügung stellte. Sie spielte eine wichtige Rolle in der Christengemeinschaft ihrer Zeit.
Jesus, du kamst um der Ehre des Vaters willen.Herr, erbarme dich unser.
Du hast in allem den Willlen des Vaters erfüllt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast dein Leben hingegeben zu unserem Heil. Herr, erbarme dich unser.
Der Tempel, den die Apostel bewunderten, lies Herodes der Große bauen. Den Tempel baute Tausende und Tausende Arbeiter. Er wurde für ein Wunder von den sieben Wunder der Welt. Die Juden pflegten zu sagen. Wer den Tempel in Jerusalem nicht gesehen hat, der noch nicht gesehen hat, was am schönste in der Welt ist. Von außen fesselte die Aufmerksamkeit der Ankommenden die riesigen geschnitteneren Quadersteine im Vorraum der Priester. Dann war das steinerner Altar 25 Meter lang und von 7 Meter hoch. Bei dem Umfang des Altares waren vier Säulenreihen. Lehrer, schau, was für welche Steine, was für welche Bauwerke. Und Jesus sagte: Daraus, was ihr hier sehen, bleibt nichts./nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird/ Wie viel schmerzhafte Trübsal ist in diesen Jesus Worten. Und wirklich , in 70 Jahre, trotzdem dass der römische Kommandant den Befehl ergehen lies, den Tempel zu bewahren, den Tempel wurde vernichtet.
Damit wir uns in allem nach dem Willen Gottes entscheiden, wagen wir zum Vater um seinen Beistand zu beten.
Damit wir aufgenommen werden in der Stunde, da der Herr wiederkommt, wollen wir um seinen Frieden bitten.
Selig, die ihr Leben auf den festen Grund des Glaubens gebaut haben und standhaft bleiben bis zum Letzten Tag.
Gott unser Herr, dessen Reich allen gehört, die seinen Willen tun, sei mit euch.
Ein Mädchen aus Nazaret hat Gott sich ausgesucht, die Mutter des Erlösers zu werden. Er hat sie in besonderer Weise ausgezeichnet und ihr eine Gnadenfülle gegeben, die in der Geschichte der Menschen der Menschen einmalig ist. Wir haben nicht das gleiche Mass der Gnade erhalten wie Maria. Um so mehr müssen wir um Vergebung unserer Schuld bitten.
Jesus, du bist Mensch geworden aus der Jungfrau Maria. Herr, erbarme dich unser.
Du hast Maria mit der Fülle der Gnade ausgestattet. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns Maria als Mutter der Kirche gegeben. Herr, erbarme dich unser. Heilige Maria war nach der Tradition drei Jahre alt, als sie ihre Eltern nach Jerusalemer Tempel abgeführt haben, damit sie dem Herrn opfern. Es war die Gewohnheit der frommen Juden, dass sie nicht nur das Lösegeld opferten, sondern ihr Kinder herbrachten, damit es beim Tempel für den Dienst im Tempel erzogen wurde. Joachim und Anna wussten, durch Gottes Erleuchtung, dass ihre Tochter im Plan des Heiles ein besonderer Platz hat. Maria wurde sich dessen schon als Kind bewusst. Sie ergab sich dem Herrn mit dem Herzen und Seele. Der heilige Epifan beschreibt, wie sich Maria beim Tempel geistlich und körperlich entwickelte, damit sie das Quartier aller Tugenden wird und so sie sich vorbereitet auf die Aufgabe Mutter Jesu zu werden.
Da wir Brüder und Schwester Christi geworden sind, dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.
Da der Herr uns annimmt, als seine Brüder und Schwester,dürfen wir ihn um seinen Frieden bitten.
Selig, wer den Willen des Vaters im Himmel erfüllt und eingehen darf in sein ewiges Reich.
Zwei Dinge sind es, die der göttliche Heiland vorhersagte, zuerst die Zerstörung von Jerusalem. Sie ist wirklich 37 Jahre nach dieser Prophezeiung erfolgt. Es war da ein Elend und Jammer, dass viele Leute vor Entsetzen und Schrecken wahnsinnig wurden. Tausende und Tausende gingen erbärmlich zu Grunde, von der prächtigen, großen Stadt Jerusalem blieb nicht ein Stein auf dem anderen.
Wie diese Prophezeiung, so wird auch die zweite in Erfüllung gehen, nämlich die Prophezeiung von dem Untergang der Welt, von dem jüngste Tage.Christus, der Sohn Gottes, kann ja nicht lügen. Himmel und Erde vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Alsdann wird die Sonne erblassen, der Mond seinen Schein mehr geben, die Sterne werden vom Himmel fallen, die Winde werden in ungewöhnliche Bewegung kommen, die Gewässer werden sich erheben, die Flüsse ihre Ufer, überschreiten und mit fürchterlicher Gewalt werden sich erheben. Die Erde wird in ihren Grundfesten wanken und zittern und beben. Durch Feuer aber wird die ganze sichtbare Welt zerstört werden. So groß wird das Elend und der Schrecken sein, dass die Menschen, die nicht von den empörten Elementen getöten werden, vor Angst und Zittern dahinsterben.
Darnach erscheint am Himmel der Menschensohn. Christus Jesus wird wieder kommen, nicht arm, sondern in seiner Macht und Herrlichkeit, nicht um die Menschen zu erlösen, sondern zu richten, nicht um Barmherzigkeit zu üben. Kommen wird Er in den Wolken des Himmels, mit dem flammenden Kreuze in den Armen, umgeben von den Schaaren seiner Engel. Wann dieser Tag kommen wird , weiß niemand, nicht ein Engel, dass weiß nur Gott. Kommen wird er, das ist gewiss, und auch das wissen wir, dass auch wir dabei sein werden. So lehrt uns Christus, so lehren uns die heiligen Apostel, so lehrt uns unser heiliger Glaube. Allerdings gibt es viele, die wollen davon nichts hören, aber wie der Mensch, dem Tode unterworfen ist und ihm gehorchen muss, er mag wollen oder nicht, so muss er auch einmal am jüngsten Tage erscheinen. Denn so ist es einmal der Wille Gottes und in der heiligen Schrift wird diese Glaubenswahrheit oft und deutlich genug ausgesprochen. Schon der Prophet Ezechiel schreibt; Siehe, der Herr wird kommen im Feuer, wie der Sturmwind werden kommen seine Wagen. Ezech. 66,15. Und in der Offenbarung steht: Ich sah die Toten. Groß und Klein stehen vor dem Throne. Und die Bücher wurden aufgetan und die Toten wurden gerichtet aus dem , was geschrieben war- nach ihren Werken. Alles Fleisch d.h. alle Menschen ohne Ausnahme werden gerichtet werden. Wie werden wir dann dort erscheinen? Der heilige Augustin sagt es uns . Zittern werden alsdann alle, auch der Gerechte, aber auf ewig verderben nicht alle. Damit wir an jenem Tag bestehen, so müssen wir; a/jetzt uns selbst richte, richte o Christe deine Gedanken, deine Worte, deine Werke, richte all dein Verlangen, dein Tun und Lassen, ob es gut, ob es böse sei, denn an jenem großen Tage des Gerichtes wird der ewige Richter, der gerechte und untrügliche Rechenschaft von dir fordern über jedes unnütze Wort, über die leiseste Begierde. Er wird dich zur Verantwortung ziehen, warum du dem Nächsten nicht den Trunk Wasser gereicht. Nicht mehr gleichgiltig dürfen wir sein und leichtsinnig in unserem Wandeln, reumütig wollen wir uns über unsere Sünden anklagen…
b/ jetzt Jesus im Herzen tragen. Wen wir an alles lieber denken, als an Jesus, wenn wir immer denken an Haus und Hof, an Wiesen, Wälder, wenn wir nur daran denken, wie wir Gewinn machen, unsere Eigenliebe, Hoffart, Genussucht befriedigen, wenn wir ihn vielleicht gar unwürdig empfangen in der heiligen Kommunion, dann werden wir zittern am jüngsten Tage. Wenn wir ihn aber jetzt im Herzen tragen, wenn wir gern an ihn denken, gerne von ihm reden, wenn wir alle unsere Tun Jesus aufopfern, dann werden wir bestehen, wenn er kommt zu richten die Lebendigen und die Toten.
c/ das Kreuz lieben. Die jetzt das Kreuz nicht lieben, die nichts leiden wollen, die sich nicht selbst verleugnen, die nicht ihren Leidenschaften, ihren verkehrten Wünschen und Gelüsten widerstehen, die das Joch Christus nicht freudig tragen, denen wir das Kreuz am jüngsten Tagen ein Schrecken sein und die flammenden Blitze des Kreuzes werden sie zermalmen. Wer aber jetzt Kreuz und Leid trägt mit Geduld um Christi Willen, wer das Joch Christi freudig auf sich nimmt, seine Lehre befolgt und nach seinem Beispielt wandelt, dem wird das Kreuz Christi ein Freudenzeichen sein und ein Trost. Jeder Augenblick , den wir verleben, ist wichtig , denn für jeden Augenblick werden wir am jüngsten Tage zur Rechenschaft gezogen. Und dieser Tag wird sicher kommen. Lasst uns auf Jesus Mahnung hören, trauen wir auf seine Verheißungen , denn Himmel und Erde werden vorgehen, die Worte Jesu, aber werden nicht vergehen.
Gott, unser Herr, den wir durch unsere guten Taten verherrlichen, sei mit euch.
Es war ein erschüttendes Schicksal. Sie war eine Tochter aus königlichem Haus, heiratete bereits mit 14 Jahren und wurde mit 15 Jahren Mutter. Fünf Jahre später bekam sie das dritte Kind. Ihr Gatte, ein Landgraf verstarb plötzlich uns sie wurde von der Wartburg vertrieben. Das sind die harten Tatsachen aus dem Leben der Elisabeth von Thüringen. Sie stirbt 1231 schon mit 24 Jahren. Doch wurde in dieser Zeit ihr Leben zum Zeugnis christlicher Nächstenliebe, sodass sie uns für immer unvergessen bleibt.
Unsere Sünden sind keine Zeichen der Gottesliebe. Bevor wir Christi Opfer feiern, wollen wir um Vergebung bitten.
Jesus, du kamst aus Liebe zu den Menschen. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst als Vorbild brüderlicher Liebe. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst wiederkommen im Gericht der Liebe. Herr , erbarme dich unser.
Die Sadduzäer kamen zu Jesus mit der Frage: Wem wird die Frau, die mit sieben Männern verheiratet war, gehören? Sie waren überzeugt, dass diese Frage für Jesus ein unlösliches Problem bedeuten w. Jesus aber lächelte nur. Er wusste, warum die Sadduzäer ihm diese Frage stellten. Sie wollten beweisen, dass es keine Auferstehung gibt. Jesus aber sagte: Es wird eine Auferstehung geben. Allerdings versuchte er nicht, zu erklären, wie die Auferstehung sich ereignen würde. Wir sollten uns aber nicht wundern darüber, dass die Sadduzäer die Auferstehung verleugneten. Sie lebten nur für dieses irdische Leben. Auch heute gibt es Menschen, die die Auferstehung verleugnen. Wer an das ewige Leben glaubt, muss zulassen, dass es den Himmel, die Hölle und das Fegefeuer gibt, also die Belohnung und die Strafe. Das führt dazu, dass wir unser Leben verantwortungsvoll leben sollen, also mit Liebe, wie zum Beispiel die heilige Elisabeth.
Damit wir hinfinden zum vollen Maß der Liebe, wollen wir im Vertrauen auf Christi Wort zum Vater beten.
Gott liebt die Sünder, die ihn suchen. Wir bitten ihn um seinen Frieden.
Selig, die lieben, wie Gott liebt und das volle, überfließende Maß seiner Liebe empfangen.
Jesus Christus, der auf diese Erde kam als der wahrhaftige Sohn Gottes,sei mit euch.
Als Petrus und Paulus zur Hinrichtung geführt wurden, waren sie für die damalige Welt zwei unbedeutende Männer, Ausländer ohne Rang und politische Bedeutung. Heute stehen über ihren Gräbern bedeutende und bewundernswerte Gotteshäuser. Die sie hinrichten ließen, haben keine Bedeutung mehr. Sie selbst dagegen sind wie gefällte, niedergeschlagene Baumstämme, aus deren Wurzeln immer neues, starkes und größeres Leben wächst.
Die geistige Wallfahrt zu ihren Gräbern beginnen wir mit dem Bekenntnis unserer Sünden .
Jesus, du hast deine Kirche auf dem Felsen des Petrus gegründet. Herr, erbarme dich unser.
Du lässt deine Kirche wachsen über die ganze Erde. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst dein Reich vollenden in Herrlichkeit. Herr, erbarme dich unser.
Heute werde ich ein paar Wort über die Basilika des heiligen Petrus sagen. Die ursprüngliche Basilika wurde zur Zeit der Kaiser Konstantin der Große gebaut, auf dem Ort, wo nach der Tradition wurde der heilige Petrus begraben. Am Anfang stand dort ein Bethaus, um Petrus Grab, wohin die Christen pilgerten. Damals war das hinter den Wälle des Roms. Der Bau der Basilika wurde im 324 begann und 320 beendet. Die Basilika weihte Papst Silvester I . In nächsten Jahrhunderten wurde die Basilika repariert und auszieren. Die Päpste zu dieser Zeit residierten noch in Lateran. Erst um 500 ist der Papst Symmachus umgesiedelt von Lateran in den Vatikan und lies bei der Basilika seine Siedlung bauen.In weiteren Jahrhunderten ,, wucherten“ Wohngebäude um die Basilika.
In der Verwirrung und im Widerspruch der Welt brauchen wir Hilfe und Schutz. Deshalb wagen wir zum Vater zu beten.
Im Vertrauen auf seine Hilfe, wollen wir den Herrn um seinem Frieden bitten.
Selig, die glauben und nicht zweifeln und hinübergelangen in das Land des Lebens.
Jesus Christus, der uns die Zeit der Gnade verkündet hat, sei mit euch.
Jesus weinte über Jerusalem, weil er wusste, was für ein Schicksal werde diese Stadt haben, ihre Einwohner. Jesus wollte die Menschen nicht ,, schrecken“ sondern die Wahrheit zu sagen.
Jesus, du bist in die Welt gekommen als Retter der Menschen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast geweint über das, was nicht zu retten war, Christus, erbarme dich unser.
Du wolltest alle Menschen heimrufen zum Vater. Herr, erbarme ich unser.
Jesus sagte der Stadt Jerusalem ihre Vernichtung voraus, darum weil sie die Zeit Gottes Besuch nicht benützte. Wie viel Wunder hat diese Stadt gesehen, wie viele Ermahnungen. Alles vergebens. Sie schloss die Augen vor seinen Wunder und die Ohren vor seinen Aufforderungen, und dann ist natürlich, dass sie diese große Warnung nicht hörten, die die Stadt vor Vernichtung und fast zwei Millionen Menschen vor dem gewaltsamen Tod. Diese Worte sind die Ermahnung für jede Seele, die Gottes Güte missbraucht und achtet die himmlische Rufen nicht, vergessend, dass Gott nicht nur barmherzig sondern auch gerecht ist. Wer zwar hört das Wort Gottes, aber sein Leben ändert nicht, sollte nicht vergessen, unter denen die Trümmer Jerusalems bedeckten waren viele,, frommen“ sie besuchten die Tempel, sie sangen die Psalmen. Aber zur Rettung ist mehr notwendig. Auf Christus zuhören.
Damit wir erkennen, was uns Frieden bringt,wagen wir voll Vertrauen , zum Vater zu beten.
Jerusalem hat den Frieden Gottes nicht bewahrt. Damit wir in seinem Frieden leben, bitten wir.
Selig, wer die Zeit der Gnade erkennt und das Heil Gottes findet in der Stunde des Gerichtes.
Wenn wir jemandem unsere Wohnung, unser Haus oder unser Auto zeigen wollen, bereiten wir alles gut vor. Das bedeutet: Wir räumen unsere Wohnung auf, verschönern und verzieren sie, das Auto waschen wir, wir lackieren und reparieren es usw., damit der Besucher einen guten Eindruck hat. Die Kirche will uns heute ihren König zeigen. Sie aber führt uns heute nicht in einen Palast, nicht zu einem Thron, sondern zum Kreuz und sagt zu uns: Seht euer König! Wie reagieren wir darauf?
Predigt
Was für ein großes Geheimnis für unseren Glauben! Was für ein Widerspruch für unser menschliches Vorstellungsvermögen! Christus herrscht über die Welt vom Kreuz aus. Ist das normal? Kann ein Mensch herrschen, der entrechtet ist, der die Ehre und das Leben verlor? Ein Mensch, der zum Spott vieler wird? Machtlos!
Vielleicht haben wir Lust zu sagen, dass die Kirche das Wort König für Christus nicht sagen sollte. Aber wenn wir schon beim Wort König sind, müssen wir sagen: Es ist ein menschliches Wort. Jeder von uns entdeckt in sich, königliche Sehnsüchte zu haben. Die kleinen Kinder träumen davon, dass sie Könige und Prinzessinnen werden möchten. Die Brautleute träumen davon, das ihr Heim ein kleines Königschloss wird. Im Menschen ist einfach irgendwie die Sehnsucht nach einem Königreich vorhanden. Der Mensch sucht sein ,,Königreich“. Aber die Wahrheit ist, dass Märchen einfach Märchen bleiben. Der eheliche Partner ist kein Prinz und unser Heim ist genauso wenig einem Königsschloss ähnlich. Wir sind eher umgeben von Sorgen, von Missverständnissen, von Quälerei. Was bleibt also von dieser Sehnsucht? Enttäuschung und Ernüchterung?
Aber versuchen wir nun einmal anders zu denken. Dann werden wir spüren, dass doch ein Königreich existiert. Es ist aber nicht in dieser Welt. Gott segnet die natürlichen Sehnsüchte der Menschen und macht sie zum Werkzeug des Heiles. Gott hat seinem Volk ein Königreich gegeben, das auf ewig dauern wird. Im Buch Micha steht: Das Königtum kommt wieder zur Tochter Jerusalem. Und im Markusevangelium heißt es: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
Jesus lädt uns in sein Königreich ein. Er stellt aber Bedingungen. Dazu gehört vor allem ein Hochzeitsgewand. Viele verstanden sein Königtum nicht. Sie wollten ihn zu einem irdischen König machen. Jesus aber floh vor ihnen. Und ihre Träume zerflossen förmlich, als sie ihn am Kreuz sterbend gesehen haben. Damals dachten viele, dass der Traum vom Königreich Jesu unwirklich ist. Aber das war nicht die Wahrheit. Wir stehen auch noch nach zweitausend Jahren unter dem Kreuz Jesu und hören die Botschaft von seinem Königreich. Die Kirche verkündet in der ganzen Welt, dass Christus lebt und herrscht, immer und ewiglich. Und so fragen wir? Was für ein Königsreich ist das, indem Jesus herrscht?
Hier ist nur eine Antwort möglich. Christus herrscht mit seinem Herzen. Er hat nämlich ein königliches Herz, das voll Güte und Liebenswürdigkeit ist, das sich für uns aufopfert bis zum Tod. Jesus übt seine Macht in unseren Herzen aus. Durch seinen Tod am Kreuz öffnet er uns sein Herz, und damit auch den Zutritt in sein Königreich.
Die königlichen Sehnsüchten, die wir in uns tragen, sollen nicht vergeblich sein. In Jesus Christus finden sie schon hier auf der Erde ihre Erfüllung.
Der heilige Papst Paulus VI sagte: Was das Gottesreich betrifft, können wir sein Wachstum nicht verwechseln mit dem Fortschritt der menschlichen Kultur und Technik. Es besteht in immer tieferer Erkenntnis Christus, in immer stärkerer Hoffnung auf das ewige Leben und in immer inbrünstigeren Antworten auf die Liebe Gottes.
Wir stehen vor dem Kreuz, dem unbegreiflichen Zeichen für Gottes Liebe und wir hören die Worte: Rette dich, wenn du ein jüdischer König bist! Und im Lukasevangelium heißt es: Jesus, denk anmich, wenn du in dein Reich kommst. Diese Worte sind wahr. Wiederholen wir diese Worte auch bei der heiligen Messe und bitten wir Jesus, er möge sich an uns allen, die wir hier versammelt sind, als König erweisen, denn wir wollen alle einmal in sein Reich kommen. Beschenke uns mit einem königlichen Herzen, mache unsere armen Herzen dem königlichen Herzen ähnlich!
Liebe Pfarrgemeinde, liebe Eltern unserer Ministranten und Ministrantinnen!
Diese Kinder, die vor dem Altar stehen, wollen Ministranten und Ministrantinnen werden. Heute werden sie in die Ministrantenschar unserer Pfarre aufgenommen. Wir wollen die Aufnahme bewusst in der heilige Messe vornehmen.
Ihr liebe Ministranten, seid wichtige Helfer im Gottesdienst. Ihr sollt Christus nachfolgen. Nachfolgen – was ist das? Nachfolgen ist mehr als mitlaufen. Nachfolgen ist ein Engagement für Christus. Anders gesagt heißt das – Christus dienen. Ihr, liebe Ministranten und Ministrantinnen entscheidet euch dafür, Christus zu dienen, auch wenn es euch vielleicht manchmal schwer fällt.
Vorstellen der neuen Minis der Gemeinde mit Namen. Minis können sagen: Hier bin ich.
Gebet der Minis gemeinsamen
Guter Gott, wir danken Dir. Wir dürfen Dir in der heiligen Messe begegnen und Dir dienen. Wir wollen uns bemühen es mit einem gläubigen Herzen zu tun. Gib uns Kraft und Ausdauer für unseren Dienst. Bleibe bei uns und unseren Familien. Dafür Danke Gott.
Der Priester spricht:
Liebe Mädchen und Buben, ihr seid bereit, den Ministranten- dienst zu übernehmen. Ihr helft beim Altardienst, in der Eucharistiefeier bringt ihr die Gaben von Brot und Wein. In eurem Auftreten beim Ministrieren seid ihr ein Vorbild. Möge Gott euch durch den Ministrantendienst im Glauben bestärken.
Der Priester spricht weiter:
Ich bestätige euch in eurem Dienst als Ministrantinnen und Ministranten der Pfarrgemeinde Gallspach. Als Zeichen dass ihr angenommen seid, überreiche ich euch nun ein Kreuz.
Es folgt eine freundliche Aufnahmegeste mit Handschlag, Kreuzzeichen auf die Stirn.