Archiv für den Monat: April 2018

Maiandacht 2018

Am Anfang singen  wir das Lied:Maria,dich lieben Nr.22,1,2

Einführung

Darf ich euch alle zu dieser Maiandacht herzlich begrüßen. Wir  kommen zu Maria mit unseren Bitten und Anliegen und bitten durch ihre  Fürsprache  um Schutz und Gottes  Segen

V. Dich  Maria, grüßen wir, erhabene Mutter des Erlösers,. Du hast ihn getragen und geboren, den die Welt nicht fassen kann.

A. Der Herr hat großes an dir getan selig preisen dich  alle Geschlechter.

V. Von Urbeginn bevor die Erde, war, vor aller Zeit bist  du erwählt. Kein Geschöpf ist dir an Würde  gleich: dein Kind  ist  Gottes Sohn.

A. Gegrüßet  seist  du Maria, voll  der Gnade, der Herr ist mit dir.

V. Josef, Sohn Davids, scheue dich  nicht, Maria als deine  Frau zu dir  zu nehmen, denn das Kind, das sie erwartet, ist  vom Heiligen Geist.

A. Du bist gebenedeit  unter den Frauen und  gebenedeit  ist  die frucht  deines Leibes.

A. Dich , Maria  grüßen wir, erhabene  Mutter  der  Erlösers.

Lied:Maria dich lieben Nr. 22,3,4

Evangelium Lk 1, 26-38

Im  sechsten Monat wurde  der Engel Gabriel von Gott in eine  Stadt  in Galiläa namens Nazaret zu  einer  Jungfrau  gesandt. Sie war  mit einem Mann namens Josef  verlobt, der  aus dem Haus David stammte.  Der Name  der Jungfrau  war Maria. Der Engel  trat   bei ihr ein und sagte.  Sei  gegrüßt  du  Begnadete, der  Herr ist  mit  dir. Sie erschrak über die Anrede  und überlegte, was dieser Gruß  zu bedeuten habe. Da sagte  der Engel zu ihr.  Fürchte dich nicht Maria , denn du hast  bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären, dem sollst du den  Namen   Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott der Herr, wird  ihm den Thron  seines Vaters  David geben. Er wird  über das Haus  Jakob  in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft  wird kein  Ende haben.  Maria sagte zu dem Engel.  Wie soll das geschehen da ich  keinen Mann  erkenne? Der Engel antwortete  ihr.  Der Heilige Geist  wird über dich kommen und die Kraft  des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig  und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabeth  deine Verwandte hat noch  in ihrem Alter  einen Sohn  empfangen, obwohl sie  als unfruchtbar  galt, ist sie  jetzt  schon  im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.  Das sagte  Maria.  Ich bin  die Magd des Herrn, mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach  verließ  sie der Engel.

Meditation

Der Name Maria von den Vätern und Theologen ausgelegt- bald  als  die Bittere, bald als Meeresstern, bald als Herrin- ist für die Christus-gläubigen der Name, den Jesus zuerst ausgesprochen hat und  der nach  Jesus und  um Jesu willen all unsere Hoffnung auf Heil umschließt. vor allem der heilige Bernhard von Clairvaux ist  der Künder der Herrlichkeiten dieses  Namens. Von  ihm stammt  der folgende Text: Und  der Name der Jungfrau, heißt es, war Maria.  Lasst uns  ein wenig über  diesen Namen sprechen, der in der  Übersetzung Meeresstern bedeutet und  der Jungfrau-Mutter sehr  passend beigelegt  wird.. Sie wird fürwahr  ganz  entsprechend mit einem  Stern verglichen. Wie nämlich  der Stern seinen Strahl aussendet, ohne  seine Leuchtkraft zu verlieren, so gebiert die Jungfrau  ohne  Verletzung ihren Sohn. Der Strahl vermindert nicht des Sternes Glanz noch der  Sohn die Unversehrtheit der Jungfrau. Sie ist also jener edle Stern, der aus Jakob aufgegangen  ist. Sein Strahl erhellt den  ganzen Erdkreis, sein Glanz leuchtet in den  Höhen  und dringt  hinab in die  Tiefen. Sein Licht überflutet die  ganze Erde, erwärmt mehr  die Herzen als  den Leib, nährt die Tugend, erstickt das Laster. Sie  sage  ich, ist der herrliche, ausgezeichnete Stern, der hoch über diesem großen, weiten Meere durch Verdienste strahlt durch Beispiel  leuchtet. Wer  immer du dich im Strudel dieses  Lebens mehr  von Stürmen und Ungewittern hin und  her geworfen als über festes Land  gehend  siehst, wende  deine  Augen nicht  ab vom Glanz  dieses Sternes, wenn du  nicht  von der  Brandung  verschlungen  werden willst. Erheben sich die Stürme der  Versuchungen, fährst du  auf  die Klippen der Trübsal  auf,  schaue empor  zu dem Stern, rufe  Maria  an. Wirst du hin und her  geworfen von den Wellen des Stolzes,der Ehrabschneidung, der Eifersucht,  blicke auf  zu dem Stern, rufe  Maria. Erschüttern  Zorn, Habgier   oder Lockungen des Fleisches das Schifflein deines Geistes, schau auf  zu Maria. In Gefahren, in großer Not, in Zweifeln denke an Maria, rufe  Maria  an. Ihr Name  weiche  nie  von deinen Lippen, weiche nie  aus deinem Herzen. Um die Hilfe ihrer Fürbitte zu  erlangen, verlass  nie das  Beispiel ihres Wandels. Folgst du ihr, so weichst du  nicht  vom Wege ab. , rufst du  sie  an, so wirst du  nicht verzweifeln. Hält sie dich, dann stürzest  du  nicht, beschützt sie dich, dann brauchst du  nicht  zu fürchten. Führt sie dich, so wirst du  nicht ermatten, ist sie dir gnädig dann  gelangst du  glücklich ans  Ziel.

Lied:Wunderschön prächtige Nr. 25,1,2

Lasset uns beten zu Jesus  Christus  unserem  Heiland  mit  dem Maria Sorgen und  Mühen teilte bis  in die  Stunde  des Todes.

Dass  durch den Heiligen Geist im ganzen christlichen  Volk  der Glaube sich  vertiefen  und festigen   möge. Wir bitten dich erhöre uns.

Dass die Gemeinschaft sich über  alle Keime sich  über  alle Keime der Spaltung hinwegsetze und  dass in allen, die entmutigt  sind, die Hoffnung  neu  auflebe. Wir bitten dich erhöre uns.

Dass deine Kirche  zum unerschütterlichen Fels des  Glaubens werde. Wir bitten dich erhöre uns.

Dass alle die in ihrem Leben gescheitert sind an der  Enttäuschung  nicht  zerbrechen und  mit neuem Mut sich  auch in der veränderten Situation  zurechtfinden. Wir bitten dich erhöre uns.

Dass die Behinderten in unserer Gesellschaft, ihr Schicksal  ertragen  lernen, dass sie  Menschen finden, die sie  nicht  bloß bemitleiden, sondern sie  annehmen und  ihnen auf ihrem  Lebensweg  beistehen. Wir bitten  dich erhöre uns.

Dass alle, die Angst vor der Zukunft, vor Unglück, Krankheit, Alter haben, ihre Angst  überwinden und das Leben, als schön, befreiend und sinnvoll  erleben können.

Dass  wir selbst, wenn  wir  in Not, Einsamkeit und  Verlassenheit   geraten, unsere Situation  meistern und neben  unseren  eigenen  Problemen auch die Not  anderer  sehen und  lindern.

Gütiger Gott, unter  allen Helden  und Großen  der Kirche hast  du der  Mutter  deines  Sohnes  eine einmalige  Aufgabe  anvertraut.  Wir  haben  uns  dieser Mutter  zugewandt. Gib  uns  Trost und Freude  durch die  Mutter  deines  Sohnes, der  mit  dir lebt  in Ewigkeit.

Gebet. Mutter des Erlösers

Du bist gebenedeit unter allen Frauen! Selig , die du geglaubt hast. Wunderbares hat  der Allmächtige an dir vollbracht. Das Wunder deiner göttlichen Mutterschaft. Und daher  das Wunder  deiner  Unbefleckten Empfängnis. Das Wunder  deines Fiat. Du warst so eng mit  dem ganzen Werk unseres Erlösers verbunden,  dein Herz  wurde durch bohrt an der  Seite Herzens. Und  nun, in der  Herrlichkeit deines  Sohnes, hörst du  nicht  auf , für  uns arme Sünder einzutreten. Du  wachst über die Kirche, deren Mutter du bist . Du wachst über jedes  deiner Kinder. Du erhältst von Gott für  uns alle Gnade, die die Lichtstrahlen symbolisieren.

Lied. Geleite  durch  die Welle Nr. 35/1,2

Ein Gesetzchen des Rosenkranzes mit  der  Einfügung:,, den du o Jungfrau vom Heiligen Geist, empfangen hast.

Gebet zur  Schutzfrau  Österreich Seite  7.

Danke.

Zum Schluss unserer Maiandacht darf ich euch allen für diese Feier, für  das  Gebet und den Gesang  herzlich  danken. Ich wünsche  euch  allen noch einen schönen Abend und ein gemütliches Beisammensein, Dass Gott  unsere Wege begleitet und  unser Leben mit den nötigen  Gaben beschenkt erbitten wir  Gottes  Segen.

Gott unser Vater, der Maria, zur Mutter  seines  Sohnes  erwählt hat, mehre  unseren  Glauben  und  die Bereitschaft zum Dienen. Amen

Christus der Herr, der uns  Maria zur  Mutter  und  Fürsprecherin  gegeben hat, helfe  uns , seine  treue  Jünger  zu sein. Amen.

Der Heilige  Geist, der  auf Maria herabgekommen  ist, stärke auch uns  für die Aufgaben, die uns  Gott  zugedacht hat. Amen.

Es segne euch  der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Schlusslied – Segne du  Maria Nr, 36

Hl.Josef,der Arbeiter Mt. 13, 54-58

Ein Prophet ist nicht  ohne Ehre, außer  in seiner  Vaterstadt und in seinem Haus, sagte Jesus, er sei mit euch.

Der Apostel der Völker der heilige Paulus schrieb: Wenn jemand  nicht  arbeiten will, so soll  er auch  nicht essen. 2.Thessalon 3,10. Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Josef.  Ist ist bekannt,  dass die indischen Weisen  gaben ihren Schülern  keine Nahrung, wenn sie nicht machten. Bei den Spartaner der junge Mann, der nicht arbeitet wollte, zuerst wurde ermahnt, dann wenn er weiter nicht arbeiten wollte, wurde er mit dem Prügel erschlug, und wenn auch dann er  sich nicht verbesserte, wurde er in die Verbannung gesendet.

Jesus, du kamst  als König aus dem Geschlecht des David. Herr, erbarme dich  unser.

Du kamst als die Hoffnung Israels. Christus, erbarme dich unser.

Du hast den Weg der Armut gewählt. Herr, erbarme dich unser.

Den ersten Mai erklärte der Papst  Pius XII im Jahre  1958 für das Fest Josef der Arbeiter. Seit vierten Jahrhundert treffen wir uns mit der Ehre zum heiligen Josef. Die Evangelien verzeichnetet kein Wort, das der heilige Josef  sagte. Er war der Ehemann Mariens, und fürsorgliche Pflegevater von Jesus. Seine Sendung war für die heilige Familie arbeiten, und so beweisen  seine Treue zu Gott  durch die Arbeit. Mehrmals habe ich in verschiedenen Bücher gelesen dass die Kirche ihre Aufmerksamkeit den Arbeitern hauptsächlich im 19 Jahrhundert nicht widmete. Teilweise kann es die Wahrheit sein. Seitdem wurde die Situation geändert.  Die Bedienungen in der Arbeit sind heute ganz anders als sie im 19.Jahrhundert waren, wenn noch sogenannter Kapitalismus herrschte. Es ist sehr wichtig, dass wir die richtige Einstellung zur Arbeit haben. Wir wissen, dass die Arbeit der natürliche Bedarf des Menschen ist. Gott bestimmt den Menschen zur Arbeit. Auf anderen Seite, dürfen wir nicht vergessen, dass die Arbeit nicht das Hauptziel unseres Lebens ist und es wäre eine große Fehler, wenn  uns die Arbeit von Gott entfernt, oder wenn die Arbeit eine Hindernis auf unserem Weg zu Gott ist.

Da wir rein sind  durch das Wort  des Herrn, da wir  gehört haben, dürfen wir  es wagen zum  Vater zu beten.

Damit Gottes  Wort  in uns  bleibt und  Frucht  bringt,  wollen wir  den Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig, die mit Christus verbunden bleiben, wie die Reben  mit dem Weinstock und Frucht bringen für die Ewigkeit.

Die Reuen- Motive

Wir wollen nun sehen, wie man  es anstellen muss, Reue bekommt,wie man sie im Herzen  erwecken kann. Wenn ihr  Reue  erwecken kann bittet vor  allem den Heiligen Geist, dass er euch dazu helfe. Heiliger Geist, ich bitte dich hilf   mir,  dass  ich meine   Sünden  wahrhaft bereue. Wenn ihr  den Heiligen Geist angerufen habt, denkt nach, was ihr  mit euren Sünden  eigentlich getan  habt. Denkt, was  das  ist, Gott den  Herrn zu beleidigen.  Gott  ist unendlich  groß. Gott ist  unendlich heilig und hasst  alles Unrecht und alles  Böse. Denkt  an die  hoffärtigen  Engel. Gott hatte  sie vorher  so lieb gehabt, als sie aber sündigten, stieß sie  Gott Augenblick in die Hölle  hinunter, auf ewig.  Denkt, wie streng Gott  Adam und Eva bestraft hat, wie er  sie  aus  dem Paradiese hin-ausgestoßen hat,  und  wie viel  Schmerz  und Plage wegen der Sünde  über sie  und über  das ganze  Menschengeschlecht gekommen ist. Denkt an die Sündflut. Die Menschen  waren  unkeusch geworden, da  ließ sie  Gott alle  im Wasser  umkommen. Gott nimmt es  mit  der  Sünde nicht leicht. Was soll man  also  bedenken , um   Reue  zu erwecken, besonders  wenn man  schwere  Sünden  begangen hat? Dass  man  den großen Gott erzürnt hat, dass man  die Hölle  verdient hat. Durch die Sünde habt ihr  eure Seele befleckt und beschmutzt. Ihr habt die heilig machende  Gnade und die ganze  Schönheit der  Seele verloren. Die Menschen  sehen es nicht, wie  elend  eure  Seele ist, aber Gott  sieht es und die Engel und  die  Heiligen  sehen es   und sie  wenden sich  mit Abscheue  von euch ab. Was habt ihr noch  weiter verloren, wenn ihr  die Gnade  Gottes  verloren  habt?  Den Himmel. Der Himmel  hat  schon  euch gehört, solange ihr  in  der Gnade Gottes wart, wart ihr  Erben  des Himmels.  Die Engel und Heiligen  die im  Himmel Jubellieder   singen, waren   eure  Brüder   und Schwestern.  Wie , aber   der verlorene  Sohn  sein Erbteil   verschwendet hat, so hat auch der Sünder  sein  Himmels erbe  weggeworfen, seit er die  schwere Sünde   begangen hat,  ist der  Himmel   mehr  sein. Engel und Heilige   sind nicht mehr  seine Brüder und Schwestern. Er gehört nicht mehr zu ihnen.   Er ist aus  der   himmlischen Familie  ausgeschlossen.  Bittet   den Gott um Verzeihung.   Sagt  ihm.  Mein himmlischer   Vater ich  habe  das  kostbare  Erbteil, das du mir gegeben  hast,  verschwendet, habe   deine  Gnade und deinen  schönen  Himmel  verloren.  Schenke mit  deine  Gnade wieder  und   nimm mich  wieder  zu deinem Kinde an. Mache  mich wieder  zu  einem Erben  des Himmels. Ich  will jetzt die Gnade und das  himmlische   Erbe  treu bewahren. Denken wir daran  wie sehr uns Gott liebt. Das sehen wir am besten  ,wenn wir   Jesus  am Kreuz betrachten.  Seine  Augen  sind voll  Blut  und voll  Tränen.  Bald  werden sie   im Tode brechen.  Er schaut  mild  auf  euch  und sagt.  Mein   Kind, das  habe ich  auch für dich  gelitten.  Glaubst du , dass  ich  dich  liebe?  Hast du  mich dafür  auch geliebt? O nein.  Es  ist dir gleichgültig  gewesen, dass ich  so  viel  gelitten hatten. Habe  ich  das  von dir   verdient?   Was werdet ihr  Jesus antworten?  Ich  meine  ihr   sagt   ihm.  Ja,  Jesus,  ich  erkenne,  ich  habe  dir  deine Liebe  Liebe schlecht  vergolten.  Verzeihe  mir.  Von jetzt  an  will  ich  dich lieben und  dir  angehören und dir dienen. und  nichts soll mich  mehr  von  dir  trennen. Zuletzt  denken wir  noch,wie   vollkommen und schön Gott ist. Alle schönen und  edlen  Eigenschaften, die  wir  nur  erdenken  können  , hat  er  an sich. Gott ist unendlich vollkommen.  Er ist  auch  unendlich schön  und liebenswürdig.  Alle  Schönheit   und Herrlichkeit , die in  der ganzen Welt   verstreut    ist,  ist  in ihm  beisammen.  Er  ist ein ganzes Meer  von Schönheit. Darum  sind  die Engel und  Heiligen   im Himmel  voll Entzücken, wenn sie in Gottes  Angesicht schauen.  Sie brennen  von Liebe  zu ihm.  Gott  ist das  höchste  und liebenswürdigste  Gut, Auch ihr   sollt Gott mehr  lieben als alles  in der Welt und ihm  euer Herz  ganz schenken. Gott verdient es und er erwartet  es von euch. Er will sich dafür  euch schenken, will schon jetzt in eurem Herzen  wohnen und  sich einst im himmel  euch ganz schenken. Ihr  aber  habt ihr  vielleicht wenig  oder  gar nicht   geliebt und  euer  Herz dafür  an  sündhafte Dinge  gehängt.  Ist das recht?  Liebt  doch Gott  einmal, wie  er es verdient, liebt  ihn mehr   als  alles!  Wie ist eure  Reue, wenn ihr Gott liebt, weil er  euer  bester  Vater ist, weil Jesus so liebevoll für euch gelitten hat, weil Gott das  schönste  und liebenswürdigste  Wesen ist und  wenn  euch deswegen  eure  Sünden  leid sind?  Vollkommen.  Musst ihr  jedesmal,wenn ihr  Reue erweckt, an  alle diese  vier  Beweggründe  denken?  Es ist schon genug , wenn euch aus  einem dieser Gründe eure  Sünden wahrhaft  leid  sind erweckt. Ihr  könnt das  eine Mal, wenn ihr  die  Reue  erweckt, nachdenken, wie  sehr  ihr  Gott erzürnt habt und  welche  Strafe ihr euch  von  ihm  verdient habt, ein  anderes Mal , wie   undankbar ihr  dem  Heiland   gewesen   seid, der  so viel für  euch gelitten hat, ein anderes  Mal könnt ihr  über   einen anderen Beweggrund   nachdenken, Ein anderes  Mal  wieder  könnt  ihr  an zwei oder drei   Beweggründe  denken.

Hl. Katharina von Siena Mt 11,25-30

Jesus sagte:  Ich preise dich  Vater,  Herr des Himmels und der  Erde, weil du  all das  den  Weisen   und  Klugen  verborgen, den  Unmündigen aber  offenbart hast, er sei mit euch.

Aus dem Jesus Benehmen sehen wir, dass die  Zielgruppe seiner Verkündigung die Leute waren, die klein ,unausgebildeten waren, die Menschen die den Arzt brauchen, die bemühen sich, die müde sind, Diese alle sind für dein Wort offen. Die Schriftgelehrten verachteten diesen Leuten, aber eben diese Menschen wählte Gott aus.

Jesus, du hast uneingeschränkte Liebe. Herr, erbarme  dich unser.

Du offenbarst dich  denen,  die  mit  ganzem Herzen dich lieben. Christus, erbarme  dich unser.

Du hast uns  den  Heiligen  Geist als  Lehrer  gesandt. Herr, erbarme dich unser.

Reymund von Capua, ihr  Beichtvater, Professor der Theologie, später Reformator und General der  Dominikaner wurde ihr Mitarbeiter und  Biograph. Er berichtete von ihrem  geheimnisvollen  mystischen  Leben und den  bedeutungsvollen Visionen,  mit denen   sie  begnadet hatte und  von  denen sie  selbst nur  mit Zurückhaltung sprach.  Die öffentliche  Wirksamkeit  entsprang  gewiss vor  allem aus ihrer   mystischen Vereinigung  mit Christus. Als sie  etwa  neunzehn Jahre alt war, erschien   ihr Christus und sprach. Tu  von nun an, meine Töchter, mannhaft und  ohne zu wanken, was  meine Vorsehung   in deine Hände  legen wird. Du  bist  mit  der Kraft des  Glaubens gestärkt   worden. So  wirst du  alle  meien Widersacher  siegreich  überwinden. Reymund  von  Capua  erzählt, dass Christus ihr  bei seinem  Erscheinem einen Ring   hinterlassen   habe,  ,so  dass sie sich mit ihm  mystisch   anverlobt  fühlte. Ein anders Mal habe er  sein  Herz mit  dem ihren  vertauscht und   ihr   dafür seine  Wundmale   eingedrückt. Dabei  befahl er  ihr  der Herr. Von nun an wirst  du  deine   Zelle verlassen  , deine Stadt und  dein Land. ich  werde  bei dir  sein, du sollst meine Botschaft  aller  Welt , Geistlichen  und Laien, verkünden, Darum  werde ich  dir  Weisheit  und Sparchgewalt  geben.  Ich  will dich  zu den  Bischöfen, zu  den  Lenkern der  Kirche  und  Christenheit  führen, damit eine schwache Frau den Stolz der Starken beschäme. Nach dieser  Vision begann  die große  Welt geschichtliche Tätigkeit  der hl.Katharina erkennen. Wiederum erschien  ihr  der Heiland   mit einer  Dornenkrone und  einer  goldenen Krone   in den  Händen  und habe   ihr die Wahl  überlassen. Sie  entschied sich  für  die  Dornenkrone und setzte sie sich   selbst  aufs  Haupt.

Zum Vater,der uns  lehrt durch  den  Heiligen Geist, wagen wir zu beten.

Wo wir  Liebe empfangen, muss  damit  der Friede  verbunden  sein. Um diesen Frieden bitten wir.

Selig,die  am Wort  des Herrn festhalten und zur  Lieben des Vaters  gelangen.

Hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort

Jesus sagte, mir ist alle Gewalt  gegeben im Himmel und auf der Erde, er sei mit euch.

Am 20 Juli 1947 wurde Ludwig Maria Grignion von Montfort/1673-1716/ von Papst  Pius XII. heiliggesprochen. Bei dieser Gelegenheit hielt der Heilige Vater eine lateinische in der, er die glühende, echte und rechte Marien-liebe des neuen Heiligen rühmend  erwähnte, aber auch gleichzeitig   hervorhob, dass Gott ihm  alles  war.

Jesus, du kamst, den Willen des Vater zu erfüllen. Herr, erbarme dich  unser.

Du hast deine  Jünger beauftragt, dein Wort zu verkünden. Christus, erbarme dich  unser.

Dein  Ziel war das Heil der Menschen.  Herr, erbarme dich  unser.

Der gütige  Pater von Montfort wurde Ludwig Maria Grignion wegen seiner unermüdlichen Missionierungsarbeit genannt.  Noch heute gedenken die Mitglieder der  von ihm  ins Leben gerufenen Gemeinschaften seiner  in Ehrfurcht. Auf Ludwig Maria Grignion, der in  Montfort sur-Meu zur  Welt  gekommen war und  im jahr 1700 die Priesterweihe  empfing, gehen  die  Motfortaner /Gesellschaft Mariens/  un die ,,Töchter  der Weisheit“ zurück. Die Montfortschwestern, wie die Mitglieder der  weiblichen Gemeinschaft  auch  genannt  werden, gründete Grignon  1715 für  die  Krankenpflege und  den Schulunterricht, vor  allem bei  den Armen.  Die Schwesternkongregation zähl heute weltweit etwa 4500 Mitglieder.. Die Schwester engagieren sich  auch  in Elendsvierteln sowie in der  Behindertenversorgung. Die Priester und Laienbrüder, die Ludwig Maria Grignion während seiner eigenen Missionsarbeit für  einigen  Jahre nach seinem Tod  zu der  Montfortanischen Gesellschaft Mariens, zusammen, kurz Montfortaner genannt. Derzeit sind  etwa  1400  von  ihnen in der  ganzen Welt  apostolisch tätig, in  Elendvierteln  Südamerikas, bei  den Idianern im Amazonasgebiet, auf  Haiti, in  Afrika und in Indien. Unter dem Einfluss  monfortanischer Inspiration entstand  schließlich  der ,, Brüder  vom heiligen  Gabriel“ die sich  der Erziehung  widmet.

 Da Jesus Christus uns  zu den  Aufgaben seines Reiches  gerufen hat., dürfen  wir  es  wagen, den  Vater  zu  bitten.

In  der  Welt gilt  die Gewalt. Gott kündet  uns  seinen  Frieden. Ihn bitten wir.

Selig,  die der  Botschaft Gottes folgen und die Herrlichkeit  seines Reiches erben.

Hl.Petrus Kanisius, Mt 5,13-19

Ihr seid  das Salz der Erde, wenn aber das Salz das Salz kraftlos  geworden ist, womit soll es gesalzen werden?, sagte Jesus. Er sei mit euch.

Ein junger Mensch, der nicht progressiv ist und doch mit  neuen Mitteln das Reich Gottes zu bauen versucht, war Petrus Kanisius. Als er 1597 im Alter von 76 Jahren starb, hatte er  weite Teile Deutschlands, Österreichs und der Schweiz durchwandert und im Glauben der Kirche  gefestigt. Allein sein Katechismus war  ein  Werk von weittragender Bedeutung.

Jesus, du hast in dein Reich berufen. Herr, erbarme dich unser.

Von deiner Botschaft ist unser  Land gezeichnet. Christus,erbarme   dich  unser.

Dir zu dienen ist  unsere Ehre. Herr, erbarme dich unser.

Zweiter Apostel Deutschlands nach Bonifatius, hatte einig Jahre zuvor Papst Leo XIII. den großen Prediger, Schriftsteller und Erneuerer  der  katholischen Kirche in Deutschland  genannt. Der Sohn des Bürgermeisters von Nimwegen im damals  zum deutschen Reich gehörenden Herzogtum Geldern war  der  erste Deutsche  gewesen, der dem Jesuitenorden beitrat.  Der Orden  des Ignatius wurde  für  Petrus Kanisius  zum Mittelpunkt seines Lebens, hier fand der  gelehrte Philosophie- Doktor . Wissenschaft  und  apostolische Tätigkeit harmonisch  vereint. Unermüdlich wirkte Petrus  Kanisius nach dem Ablegen der  Prozess  im Jahr 1549- als achter Jesuit überhaupt- für den Erhalt und die Erneuerung   des katholischen  Glaubens.  Er predigte und wirkte seelsorgerisch außer in Deutschland auch in Österreich und in Böhmen. Er war päpstlicher Theologe  beim Konzil von  Trient. Dreimal wurde ihm die Bischofs würde von Wien angetragen, dreimal lehnte er  ab, um seinen Weg, den er  sich selbst vorgegeben hatte, weiter gehen zu können. Petrus Kanisius, der den Jesusitenorden weiter  ausbaute und  ihm neue  Impulse gab, war der Kirchenpolitiker seiner Zeit  schlechthin. An allen großen kirchenpolitischen  Verhandlungen und Entscheidungen war  der angesehene maßgeblich  beteiligt.  Die  Päpste achteten  und  schätzen  ihn. Berühmt wurden die Schriften und Bücher von Petrus  Kanisius. Das  bekannteste Werk   ist der  dreifache  Katechismus, der  allein  bis  zum Tod von Kanisius, 200 Auflagen erlebte. Dabei handelte  es  sich  um  je einen  Katechismus   für Kinder, Mittelschüler  und Studenten.

Da dem Vater im Himmel nichts auf dieser Erde  verborgen ist, dürfen  wir  ihn um Hilfe für  unsere  Anliegen  bitten.

Die Botschaft  des  Evangeliums  ist  eine Botschft  des Friedens. Damit dieser Friedens bei uns  bleibt, bitten wir.

Selig  die  den Willen  Gottes  tun und  groß sein werden im Himmelreich.

5.Sonntag B der Osterzeit

5. Sonntag der Osterzeit  2018

Einführung

Wir wissen, dass eine Glühbirne nicht ohne elektrischen Strom leuchten kann. Ein Auto bewegt sich nicht, wenn der Tank leer ist. Ein Student, der die Schule besucht ohne etwas zu lernen, wird nicht in eine höhere Klasse aufsteigen. Sie denken: Das ist doch klar! Im Christentum gelten die Worte Jesu: Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.

Predigt

Das Alte Testament verwendet oft das Symbol des Weinberges und der Rebe. Der Weinberg ist das Symbol des auserwählten Volkes – so heißt es im Buch Jesaja: Mein Freund hatte einen Weinberg  auf einer fruchtbaren Höhe. Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit den edelsten Reben. Er baute mitten darin einen Turm und hieb eine Kelter darin aus. Dann hoffte er, dass der Weinberg süße Trauben brächte, doch er brachte nur saure Beeren. Gott ist der einzige Besitzer des Weingartens. Gott und das Volk Israel gehören zusammen. Gott zeigte in der Geschichte seine Sorgfalt für den Weingarten, also für sein Volk und er erwartete mit Recht Früchte. Das Volk hatte die Pflicht, die Verbindung mit Gott aufrecht zu halten durch sein Leben, durch die Liebe und Treue. Jesus erklärte dadurch  die Teilnahme an seinem göttlichen Leben. Die Teilnahme am göttlichen Leben bedeutet also, mit Christus verbunden sein.

Jesus verwendet das Bild des Weinstocks und der Rebe. Die Rebe muss mit dem Weinstock verbunden sein. Nur so kann die Rebe vom Weinstock den Saft bekommen. Das heißt für uns: Wir sollten auf  die Verbindung mit Christus nicht vergessen. Das bedeutet auch, dass wir in die Kirche kommen sollen.  Christus lebt in der Kirche. Christen, die meinen, ihr Christentum sei eine private Angelegenheit, irren. Ein wahres Christentum können wir nur gemeinsam in der Kirche leben. Für die Verbindung mit Christus helfen uns die Sakramente – zu Beginn die Taufe, dann die Eucharistie. Besonders die Eucharistie ist eine tiefe Verbindung mit Christus. Wenn unsere Verbindung mit Christus aus irgendeinem Grund abreißt, dann hilft uns das Sakrament der Versöhnung – die Beichte. Alle diese Sakramente können wir nur im Rahmen der Kirche empfangen.

Eine Verbindung mit Christus ist eine Garantie für die geistliche Fruchtbarkeit unseres christlichen Lebens. Aus Christi Tod und Auferstehung können wir schöpfen und viel Frucht bringen. Ein Satz aus dem heutigen Evangelium ist dabei sehr wichtig: Wer in  mir  bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht,  denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer sich von Christus entfernt, gelten jene  Worte, die Jesus ebenfalls sagte: Wer nicht in mir bleibt, wird  wie die Rebe  weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt  die Reben, wirft sie  ins Feuer und sie verbrennen.

Es ist die Pflicht eines Christen mit Christus in Verbindung zu bleiben. Ohne Verbindung mit Jesus zu leben, zeigt der Vergleich mit dem abgedorrten Zweig, der schlussendlich ins Feuer geworfen wird. Es ist auch nicht genug, nur Jesus anzuerkennen, man muss auch nach seinen Worten leben. Im Matthäusevangelium können wir folgenden Aussage lesen: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Das Leben eines Christen hat Sinn nur in einer festen und sicheren Verbindung mit Jesus.

Die Reben bekommen einen lebensbejahenden Saft ohne ihr Zutun, aber dann müssen sie Frucht bringen. Das Christentum hat nicht nur hohe Ideale, es verlangt von ihren Nachfolgern auch Taten der Liebe. Das menschliche Leben ist nicht wertlos oder sinnlos, wenn es mit Christus verbunden ist. Dieser Verbindung gibt dem menschliche Leben Sinn, auch wenn es als erfolglos, nutzlos oder verloren erscheint. Eine Verbindung mit Jesus hat selbst dann Sinn, wenn man krank oder enttäuscht ist oder gar Misserfolge hat. Die Worte Jesu: Bleibt in mir und ich bleibe in euch sind die Herausforderungen zu einem Leben ohne Sünde. Die Sünde trennt uns von Christus und ist somit der größte Feind für unser Heil. Am Schluss des heutigen Evangeliums haben wir gehört: Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Dazu ein Beispiel: Ein junges Mädchen, verheiratet mit einem begüterten Mann hatte drei kleinen Kinder. Allerdings hatte sie wenig Zeit, um gut für sie sorgen zu können. Daher sucht sie eine Erzieherin und gab eine Annonce in die Zeitung. Als die Erzieherin mit ihrer Tätigkeit begann, sagte der Ehemann: „Ich wünsche, dass Sie zu meinen Kindern nie von Gott sprechen. Ich möchte keine religiöse Erziehung. Wenn ich erfahre, dass Sie vor den Kindern über Gott reden, werden Sie gekündigt.“ Die Erzieherin, die sehr religiös war, ging zu einem Priester, um sich Rat zu holen. Dieser sagte zu ihr: „Wenn du mit Worten nicht von Gott sprechen kannst, dann sollst du es einfach mit deinem Leben tun.“ Die Erzieherin liebte Kinder und sie zeigte ihnen ihre Liebe, besonders als sie krank waren. Sie sorgte sich um die Kinder mehr als die eigene Mutter. Die Kinder wurden gesund, aber sie war schließlich so erschöpft und steckte sich mit dieser Krankheit an, die sogar zu ihrem Tode führte. Das Ehepaar war so bewegt von diesem Beispiel der guten Tat, dass sie sich entschieden für sie das Begräbnis zu organisieren. Sie fanden ein Tagebuch der Erzieherin und waren überrascht, diesen einen Satz zu lesen: Wenn du mit Worten nicht von Gott sprechen kannst, dann sollst du es einfach mit deinem Leben tun. Dieser Satz machte sie sehr nachdenklich. Ihr Beispiel hat ihnen gezeigt, dass ihr Leben von Gott geprägt war. Was für ein Gott ist das, der ihr solche Kraft gab, sich sogar für ihn zu opfern. Da begann die ganze Familie sich für Gott zu interessieren und sie ließen sich taufen.

Ja, unsere Verbindung zu Christus muss sich in Taten der Liebe zeigen. Wenn diese Taten fehlen, dann sind wir nicht mit Christus verbunden – auch wenn wir das meinen – in Wahrheit ist das nicht so. Eine Glühbirne ohne elektrischen Strom leuchtet nicht, ein Auto ohne Benzin fährt nicht – und ein Christ ohne Taten der Liebe, ist nicht mit Christus verbunden.

 

Donnerstag 4.0sterwoche Joh 13, 16-20

Ich rede nicht  von  euch allen, ich  weiß, welche ich  auserwählt habe, sagte Jesus, er sei mit euch.

Das heutige Evangelium  fängt die Rede von Jesus beim Letzten Mahl auf. Jesus macht die Apostel darauf Aufmerksam, dass unter ihnen ein Verräter ist. Wir wissen wie sehr die Apostel überrascht waren. Aber denken wir auch an außergewöhnlichen  Schmerzen Jesu, der die Menschen unendlich liebt und die Vergeltung für diese Liebe ist der Tod.

Jesus, du hast mit deinen Apostel das Ostermahl gefeiert. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast den  Verrat das Leiden und den Tod vorausgesagt. Christus , erbarme dich  unser.

Du wolltest  alles  erfüllen , wie es  geschrieben steht. Herr, erbarme dich unser.

Jesus Liebe ist so mächtig, dass der Satan gegen ihr nichts ausrichten. Aber die schwache Liebe der  Apostel, die bei einem Tisch mit Judas sind, wird der Anteil an Judas  Verrat. Jetzt die Apostel davon noch wissen. Der Satan jagt am besten dort wo  die Liebe wird schwächer und abkühlt. Als Jesus  sagte. Der mit mir das  Brot isst, hat  seine  Ferse  gegen  mich erhoben. Jesus sieht jetzt nur die Sünde von Judas. In diesem Augenblick denkt Jesus nicht an die Verrätern vielen anderen. Jesus sieht nur diese eine Sünde. Und doch das erschüttert Jesus. Alle nahmen diese Änderung auf Jesus Gesicht wahr. Johannes, der Jünger, den Jesus liebte, merkte das und auch nach vielen Jahren merkte das vor. Die Apostel sehen das. Jesus. Jesus wurde wehmütig. Der Verrät und die Sünde sitzen bei Jesus Seite, ganz eng in seiner Nähe. In diesem Augenblick sieht Jesus Zusammenhang zwischen unserer Schuld und seinem Leiden. Er sieht wie der Verrat von Judas, führt zu seinem Leiden. Dieser Verrat verursacht ihm den  Spott, Schläge auf das Gesicht, Geißelung und am Letzten die Kreuzigung bis nach durchgestochen Seite. Jesus sieht nicht die Folgerung seiner Sünde. Jesus nahm auf sich alle Folgerungen dieser Sünde, und aller Sünde und ertränkt sie in seiner Geduldheit und in seiner  Treue zum Vater und in seiner Liebe.

Zum Vater, der den Sohn zu uns gesandt hat, wagen wir voll Vertrauen zu beten.

Da wir Christus aufnehmen wollen im Sakrament, kommt  er zu uns mit seinem Frieden. So bitten wir ihn.

Selig, die Gottes Größe erkennen und aufgenommen werden in sein Reich.

Hl.Markus Evangelist Mk 16, 15.20

Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium  der ganze Schöpfung, sagte Jesus, er sei mit euch.

Die Markuskirche in Venedig, wer kennt  sie nicht? Die  heutige Basilika entstand in den Jahren zwischen 1063 und 1073. Der Bau geht  zurück auf die  Palastkapelle der Dogen, die dem  heiligen  Theodor geweiht war und  auf  die spätere erste  Kirche, die gestiftet wurde, als  zwei Seefahrer die Reliquien des  Evangelisten Markus auf abenteuerlichen  Wegen aus Alexandria brachten, Markus wurde  zum  Schutzpatron  der Stadt Venedigt ernannt, sein Symbol, der geflügelte Löwe, ist  seither das Wahrzeichen der Lagunenstadt.

Jesus, du hast deine Apostel zur Nachfolge berufen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast deinen Aposteln den heiligen  Geist gesandt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  den Aposteln  deinen Auftrag und dein Wort anvertraut. Herr, erbarme dich unser.

Der hl. Markus ist einer der vier Evangelisten. Sein Attribut ist der Löwe. Dargestellt  wird er  mit geflügeltem Löwen, aufgeschlagenem  Buch und Feder. Die Kirche feiert  sein Fest seit dem 12.Jahrhundert am 25. April. Die Bittprozession, die an  diesem Tage  stattfindet, hat keine  Beziehung zu dem Heiligen. Dem hl. verdanken  wir das Markusevangelium des  Neuen Testaments, das kürzeste unter den  vier Evangelien.Es enthält weder die  Kindheitsgeschichte Jesu, noch die Bergpredigt beginnt mit dem Busspredigt  Johannes, der seine  Stimme-wie ein Löwe  in der Wüste erschallen ließ. Was Jesus tat, weniger was er  lehrte, ist Gegenstand seines Evangelium. Johannes Markus stammte aus  Jerusalem, wo sich nach der  Apostelgeschichte im Hause seiner Mutter Maria die junge Christengemeinde zu versammeln pflegte. Er selbst soll beim ersten Pfingstfest  durch die Predigt  des hl. Petrus bekehrt  worden sein. Vielleicht zählt er  auch  unter die 72 Jünger, von deren  Aussendung das Lukasevangelium  berichtet. Als  Verwandte des Barabas begleitete Markus  mit diesem zusammen  den  hl. Paulus auf seiner  ersten  Missionsreise.  Später schloss er sich  dem Apostel Petrus an und verfasste  auf  Bitten der Römer als dessen ,,Dolmetsch“  die  Erzählungen  des Aposteld, wohl in der zeit zwischen  55 und 59 sein Evangelium. Markus  war  Begründer der Alexandrinischen Kirche und fand  als  Bischof und fand  als Bischof von  Alexandria dortselbst, wahrscheinlich  im Jahre 67, den Märtyrertod. Der hl. Markus ist Patron der Mauer und Bauarbeiter, Glasmaler, Korbmacher Notare, und Schreiber.

Jesu Christi  Wort  ist Geist und Leben. In  seinem Namen dürfen wir  zum Vater beten.

Christi Worte sind Geist und Leben. Sie schenken uns seinen Frieden, wenn wir bitten.

Selig, die an Jesus Christus  glauben und  Worte des ewigen Lebens  empfangen haben.

Hl. Fidelis von Sigmaringen

Jesus Christus, unser Guter Hirt, der die seinen kennt, sei mit euch.

Jesus sagt von sich: Ich bin ein guter Hirt. Ein guter Hirt gibt sein Leben für seine Schafe. Das haben wir auch am Sonntag gehört. Wir sollen Jesus als einem guten Hirten nachfolgen, wie es zum Beispiel auch  Fidelis  von  Sigmaringen, dessen Gedenktag heute wir feiern.

Jesus, du hast im Tod, den Tod überwunden. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  deinen Jüngern das Martyrium vorausgesagt. Christus, erbarme dich  unser.

Du bist allen treu, die dir  treu sind. Herr,erbarme dich  unser.

Name Fidelis bedeutet der  Getreue, Gläubige, Ehrliche. Diesen Namen nahm er, als er  zu dem Kapuzinerorden   beitrat. Sein Geburtsname  lautete  Markus Roy. Als Sohn des Bürgermeisters von Sigmaringen  wurde er  1577 geboren. Unter  fünft Geschwister  war er  der  Begabteste und  durfte deshalb studieren. An der Universität  in Freiburg erwarb er  im Jahr 1611 den Doktor  beider Rechte. Dazwischen unternahm  er ausgedehnte Reise und war  in Frankreich   als Erzieher  adliger  Söhne tätig. Von 1611-bis 1612 übte er  im Elsaß das Amt  des Gerichtsrates und hatte unter der Bevölkerung wegen seiner  Hilfsbereitschaft und  unentgeltlichen Rechtsunterstützung für  Bedürftige bald den Namen: ,, Advokat der Armen“. Doch  dann kam die große Umkehr in seinem Leben. Aus Enttäuschung und Verbitterung über krasse Fehlurteile und Misswirtschaft im Gerichtswesen  schloss der  inzwischen berühmte Rechtsanwalt seine Kanzlei. Er empfing die Priesterweihe und  trat in Freiburg dem  Kapuzinerorden bei. Nach einjährigen Noviziat  legte er  1613  das Gelübde als Pater Fidelis ab. Die Wirkungsstätten von  Fidelis waren im Laufe der folgende Jahre die Schweiß, das Elsaß und Vorarlberg. Er wurde zu einem begehrten Beichtvater, als Prediger hatte er  schon bald  einen großen Ruf. Die Zeiten waren damals nicht einfach. Der Dreißigjährige Krieg brach  aus und entzweite Katholiken und Protestanten leidenschaftlich bekämpften. Viel Mut erforderte es, sich  wie  Fidelis auf  die  Kanzel zu stellen und das Wort Gottes  zu verkünden. Fidelis  ahnte schließlich den nahenden Gewalttod. Als er am 24. April 1622 in Seewis im Norden von Chur  predigte, lauerte ihm calvinistische Bauern auf und  erschlugen ihn vor der Kirche. Noch im  Augenblick des Todes betete Fidelis zu  Gott und pries ihn.  Gebeine von Fidelis, dem ersten Märtyrer des  Kapuzinerordens ruhen bis heute in der Krypta des Domes  von Chur.

Da Jesus, der gute Hirt, unser Fürsprecher ist, dürfen wir  es  wagen, in  seinem Namen zum Vater zu beten.

Der gute Hirt sucht die Einheit und  den Frieden. Wir  bitten den Sohn Gottes, der  die Seinen  kennt.

Selig, die der Stimme des guten Hirten  folgen und  hinfinden in das Reich des  Vaters.

Eigenschaften der Reue

 Weil die Reue  so notwendig ist und ohne  Reue keine Sünde  verziehen  wird, müsst ihr  achtgeben, dass  ihr, wenn ihr  das  Sakrament der  Buße, ja  immer eine   solche  Reue  habt,  wie  sie  Gott  verlangt. Ich will  euch   genauer  sagen, wie  sie  beschaffen  sein  muss. Ihr könnt mir schon selber sagen, ob  es bei  der Reue darauf  ankommt, dass man gewisse Worte spricht oder  ein  gewisses  Gebet  betet. Kommt  es darauf an? Muss man ein bestimmtes  Gebet  beten? Nein, Mancher betet ganz    schön das  Reuegebet, aus  ihr auswendig  könnt, oder  liest,  aus  dem  Gebetbuch, ein  viel längeres   Reuegebet, aber im Herzen  liegt  ihm nichts  daran, dass er gesündigt hat. Hat er  Reue? Wendet  sich  der  von  der Sünde  ab? Kehrt er  zu Gott  zurück? Nein.  Ein  anderer  sagt kein Wort. Im Herzen  aber  denkt er. O Gott, du bist  gegen  mich immer  so gut, und  ich  bin  dir  so  undankbar  gewesen.  O, ich  bereue  es. Verzeih   mir.  Wendet sich  dieser  von der  Sünde  ab und zu Gott   hin?   Er hat   wahre Reue. Worauf kommt er  also  bei  der Reue an? Dass man  im Herzen    die  Sünde  verabscheue.  Die  Reue  darf  nicht bloß  im Munde  sein, sie muss  tief   drinnen  im Herzen sein, sie muss tief  drinnen im Herzen   sein, sie muss  innerlich sein.  Denk an Petrus.   Welche Sünde  hat er begangen?  Er hat Jesus verleugnet. Petrus  verleugnete Jesus drei mal. Er schwor sogar, dass er Jesus nicht  nicht kenne. Da ging   die Tür  des  Gerichtssaales  auf  und Jesus  wurde herausgeführt. Jesus sah  den Petrus  mit einem  wehmütigen  Blicke an. Petrus erkannte, dass er Jesus  sehr weh getan hatte, als er ihn  so verleugnete. Er ging aus dem Hofe hinaus  und weinte bitterlich. Petrus sprach kein Wort, als er  hinausging. Hatte er  deswegen keine Reue? Ó er hatte  eine sehr  große Reue. Er verabscheute und hasste  seine Sünde  tief, es  schmerzte ihn  überaus, dass er   Jesus   gekränkt  hatte. Die  Reue  liegt   eben   nicht  in Worten, sondern man  hat  sie  im Herzen. Ist es also  überflüssig, dass ihr ein  Reuegebet betet? O nein. Das Reuegebet hilft euch dazu, dass ihr  Reue ins  Herz bekommt. Betet nur das Reuegebet, aber schaut,  dass es  bis ins  Herz  hineinbringt.  Die Reue muss  innerlich sein. Das ist die  erste  Eigenschaft, die die  Reue haben muss. Schauen wir, wie groß, wie stark die Reue sein muss. Als Jesus schon  in den  Himmel aufgefahren    war, predigte Petrus  den Juden welches  Verbrechen sie an  Jesus  begangen  hätten , sie  sollten  nun Buße   tun  und  an Jesus glauben. Die jüdische  Obrigkeit wollte es  nicht  dulden,  dass Petrus,  von Jesus  predige,  und  ließ ihn  in den  Kerker werfen  und  geißeln. Herodes wollte ihn sogar töten lassen. Petrus aber  ließ  nicht  ab, von  Jesus   zu  predigen.  Er predigte  zuerst  den Juden, dann den Heiden, bis er wirklich  für Jesus für Jesus  getötet  wurde. Jesus hatte ihm befohlen  zu predigen. Wenn es  Petrus  nicht getan hätte, hätte er  gesündigt, dass wäre ihm  tausendmal  ärger gewesen  als Kerker und Tod. Hat also  Petrus eine große Reue über  seine  Sünde  gehabt?  Ja, die Sünde war  ihm ärger  als alles. Man  sagt:  Seine  Reue war über alles  groß. Mancher aber, der schwere  Sünden   begangen hat, denkt so. nun es ist mir ja leid, und ich  will jetzt christlich leben. Wenn ich  aber dadurch, dass ich  christlich  lebe, einen  Schaden sollte, wenn ich dafür  verspottet und  verfolgt würde, so käme  es mir  auf  eine  Sünde nicht an!  Sieht ein  solcher auch  die  Sünde  als das  größte  an?  Was sieht er für  ein größeres Übel an ?  Was  sieht er  für  ein größeres   Übel an? Ist das eine  wahre Bekehrung?  Wendet  sich ein  solcher  wirklich  von der  Sünde ab,  kehrt  er  von  ganzem  Herzen  zu Gott  zurück?  Kann  Gott mit  einer  solchen  Reue  zufrieden sein?  Wie muss  also  die  Reue zweitens  sein? Lieber  alles  zu leidem oder  oder zu  verlieren  als  eine  schwere  Sünde zu  begehen. Mit welchen kurzen Gebete könnt ihr diesen  diesen Entschluss  aussprechen? Lieber sterben als  sündigen.  Es fragt sich weiter, wie viel Sünden man bereuen muss? Was meint  ihr?  Ja, alle, die  man begangen  hat, wenigstens, alle schwere Sünden. Solange der  Mensch  an  einer schweren   Sünde hängt, ist sein Herz   noch immer von  Gott  abgewendet und Gott  kann  ihm nicht  verzeihen, er kann   ihm  keine einzige Sünde   verzeihen. Das  die  dritte Eigenschaft der Reue, sie muss  allgemein   sein. Endlich kommt es darauf an, warum  man die Sünde bereut.  aus  welchen Grunde einem die Sünde  leid  ist.  Manchmal kommt man durch  eine  Sünde  in Unglück oder Schande. Denkt euch einen Menschen, der sich durch  vieles Trinken, die  Wassersucht zugezogen hat. Wenn es ihn  ihn  nun  nun  reut, dass er sich  dem Trunk ergeben  hat, wenn ihn  aber dabei  nur das  schmerzt, dass  er seine  Gesundheit  verloren hat, nicht, dass  er Gott  beleidigt hat, hat  er sich   da zu  Gott  bekehrt ? Ein anderer hat  einen Diebstahl begangen. Der Diebstahl ist aufgekommen, der Mann ist  eingesperrt worden  und  steht  nun  vor  der Welt als Dieb  da. Jetzt denkt  er. Was habe ich davon? Wie dumm bin ich gewesen. Der Diebstahl  reut ihn, aber  nicht wegen  Gott, nur wegen die Schanden. Ist  das eine  Bekehrung  zu Gott? Wird einem solchen Gott verzeihen? Wenn uns  Gott  verzeihen soll, müssen wir  unsere Sünden  aus höheren Gründen bereuen. Denken wir an Maria  Magdalena. Sie war eine große Sünderin.Sie war durch ihre  Sünden auch in Schande gekommen. Aber das war ihr nicht das Ärgste. Sie hörte Jesus predigen, wie gut Gott ist, wie sehr er uns liebt und  wie sehr er durch die  Sünde  beleidigt und  gekränkt wird. Da dachte sie. Was habe ich getan?  Meinen guten Vater im Himmel habe ich so oft und so schwer gekränkt.. Und sie kam zu Jesus, als  er  gerade im Hause eines Pharisäers saß. Der Pharisäer und seine Freunde warfen ihr Blicke voll Verachtung zu. Aber daraus machte sie sich wenig. Sie dachte nur daran, dass sie Gott so sehr beleidigt hatte. Sie warf sich  zu Füßen Jesu hin und  weinte, dass die Füße von ihren Tränen ganz nass wurden. Diese Reue gefiel Jesus. Jesus sagte zu  dem Pharisäer . Ihr werdet die vielen Sünden vergeben,  weil sie viel geliebt hat. Zu Magdalena aber sagte er. Deine Sünde  sind  dir vergeben. Warum hat Maria Magdalena ihre Sünden bereut?  Aus Liebe zu Gott. Das ist der edelste , der höchste Beweggrund. Gott verzeiht die Sünden  auch, wenn man sie nicht gerade aus  Liebe  bereut, sondern  wenn  man  mehr an die  Strafe denkt, die man sich von Gott verdient hat. Aber immer muss  man  die Sünde aus höheren Gründen bereuen, immer wegen Gott, nicht aus  bloß weltlichen Gründen. Wie wird man eine solche  Reue nennen, die aus höheren, übernatürlichen  Gründen kommt? Eine übernatürliche  Reue.

Adalbert von Prag, Joh 12, 24-26

Jesus Christus, der uns zur  Nachfolge und  zum Dienst in  seinem Reich berufen  hat, sei  mit euch.

Im heutigen Evangelium sagt Jesus. Wahrlich  ich sage euch. Wenn das  Weizenkorn nicht in  die Erde fällt und  stirbt, bleibt es allein, wenn es  aber  stirbt, bringt es  viel  Frucht. Das bedeutet, ohne Opfer, können wir die Frucht  nicht bringen. Viele Heiligen opferten wie auch der heutige Heilige Adalbert  Bischof von Prag, ihr Leben für Christus, für die Kirche.

Jesus, du bist  unser guter Hirt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  dein Leben für uns  hingegeben. Christus erbarme dich  unser.

Du hast  uns  die Botschaft des Vaters anvertraut. Herr, erbarme dich  unser.

Adalbert von Prag gehört zu  jenen  Gestalten des  Glaubens, die  sehr häufig dargestellt wurden. Meist ist er  im bischöflichen Ornat abgebildet, oft mit  einem Buch, seltener mit Attributen, die  sein Martyrium symbolisieren sollte/Speer, Schwert, Beil/. Einige Bilder gibt es  auch, die Adalbert als  Benediktinermönch  zeigen. Die  wahrscheinlich älteste Darstellung  Adalberts findet sich in  Rom  auf  der  Tiberinsel. Auf einer Brunneneinfassung in  der dortigen  Kirche S. Bartolomeo ist  Adalbert  als  Bischof  mit  Pallium  zu sehen. Kaiser Otto II,  der  Adalbert zum  Bischof  von  Prag berufen hatte, soll diesen Brunnen nach  der  Heiligsprechung  Adalberts/999/  in  Auftrag  gegeben  haben.  Schöne  Darstellungen  aus frühester  Zeit sind  auch   auch  auf der  Bronzetür des  Gnesener  Domes zu sehen. Die Arbeiten  aus  dem  frühen 12. Jh. zeigen Adalbert  bei  der  Missionierung  in  Ostpreußen sowie seine  Ermordung  mit dem Beil. Im Dom von Gnesen wurden bis  zum 14. Jh.die polnischen Könige gekrönt. Eine  Statue /14 Jh./ in der Aachener St. Adalbert- Kirche zeigt  den  Heiligen  mit  einem Aussätzigen,  dem  der Teufel aus dem  Mund  entweicht. Öfters ist Adalbert auch  zusammen mit  den  böhmischen Landespatronen Wenzel und Prokop zu sehen. In  der Nationalgalerie in Prag gibt  es ein  Votivbild mit Adalbert.

Damit unser Leben fruchtbar werde für sein Reich, wollen wir  voll Vertrauen den  Vater um seinen  Beistand bitten.

Die reife Frucht unseres Lebens wird Gottes Friede sein. Wir bitten den Herrn.

Selig, die Gott dienen in diesem Leben und vom Vater geehrt werden am Letzten Tag.

Hl.Konrad von Parzham Lk12, 35-40

Jesus Christus, der  uns aufgetragen  hat, bereit zu sein für seine Stunde, sei mit euch.

Es gibt die Menschen, die ihre Handys schalten nie aus. Sie  sind immer bereit, die Nachrichten, die Informationen empfangen. Manche sagen, dass schon die Krankheit ist. Aber diese Menschen argumentieren damit, wenn der Mensch in dieser sich in dieser Welt durchsetzen will muss er zur Verfügung 24 Stunde sein.

Jesus, du kamst in die Armut dieser Erde. Herr,erbarme dich unser.

Du wolltest dienen und nicht bedient werden. Christus,erbarme dich unser.

Du hast uns  das Leben geschenkt durch  deinen Tod. Herr, erbarme dich unser.

Heute haben wir den Gedenktag des Hl. Konrad  von Parzham. Konrad  der Sohn einer  Bauerfamilie wurde am 22.Dezember 1818 in  Parzham  geboren und erhielt den Namen Johan Evangelist Birndorfer. Bis  zu seinem  31 Lebensjahr  arbeitete er, wie alle seine Geschwister auf den Feldern und Ackern. Während dieser Arbeit  fand er Ruhe zum Gespräch  mit Gott. Obwohl er  leidenschaftlicher Bauer  war,  verzichtete er  1849  auf den Hof  und trat  als  Laienbruder  in das Kapuziner-Kloster  St. Anna  in Altötting ein. Drei Jahre später legte er das Gelübde ab, und nahm den Namen  Konrad  an. Schon bald  trug man  Konrad  das Amt des  Klosterpförtners  an. Diese Tätigkeit  sollte  seine  Lebensaufgabe   werden, für  die er sich  aufopferte bis zu seinem Tod und  die ihm vom Papst  den Namen  ,, der ewige  Pförtner“ eintrug.  Die  Ausübung  des  Pförtneramtes was für Konrad  nicht immer einfach. Er der  zurückhaltende, ja schüchternde  Bauer von Land  wurde nun plötzlich  Jahr für Jahr  mit  Hunderttausende von Altötting  Wallfahren  Konfrontiert. Er musste Fragen beantworten, Bitten erfüllen, Aufträge ausfüllen, Bettler  versorgen. Doch für  jeden hatte Konrad  ein freundliches Wort, keiner ging von ihm ohne das  sein Anliegen  nicht erfüllt worden wäre. Die wenige Zeit, die Konrad  bei  seinem  18. Stunden-Tag  noch blieb, verbrachte er  im Gebet, Schlaf  fand  er kaum.  Nach 41 Jahren spürte Konrad  von  Parzham , dass seine Lebensuhr abgelaufen war. Auszehrung, Erschöpfung und  zahlreiche  Krankheiten forderten ihren Tribut. Jetzt kann ich nicht mehr, sagte der alte Mann zu seinem Obern.  Drei Tage  später  starb er. Es war  der 21.April 1894.

Der Herr kommen wird  zu einer Stunde, die wir nicht  kennen, wollen wir   den Vater bitten, uns nah zu sein.

Wenn das Tor  des ewigen Reiches aufgetan wird, findet dort den Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.

Selig, die  der Herr wachend  findet, dass sie mit ihm eingehend  wenn er  kommt.

3.Osterwoche-Freitag Joh 6,52-59

Jesus der sprach: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst, er sei mit euch.

Sicher haben sie schon die Einladung zum Mahl bekommen. Zum Beispiel zum Hochzeitsmahl. Auch wenn uns die Einladung nicht recht fiel, sie sagen. Ich kann doch die Einladung ablehnen.

Jesus, deine Botschaft  wurde von den Menschen abgelehnt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  die Güte und   Liebe des Vaters  zum Vorbild  gegeben. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns das neue Leben  ewiger Freude  verheißen.  Herr, erbarme dich unser.

Schon zwei Wochen lesen wir Gottes Wort vom Mahl, zum Gott uns ladet ein. Wir sind zum Tisch Gottes Wortes und zum Mahl des Lammes eingeladen. Wie früher auch heute es gibt viele Meschen die, diese Einladung, ablehnen. Jesus sagt nehmt und esst.Wenn ihr  das Fleisch des Menschensohnes  nicht esst und sein Blut nicht trinkt habt ihr das Leben  nicht in euch. In den katholischen Kirchen ist ,,ewiges Licht“. Dieses Licht symbolisiert Christus Anwesenheit und seine unaufhörliche Liebe zu uns, die ihn so weit führte, dass er zu unserer Speise wurde. Jesus baute sein Zelt in unsren Städten und Dörfer. Wenn die Christen in die Kirche kommen, sie machen Knie beuge. Das ist von  einen  uralten symbolischen Handlungen, die unsere Ehre, Ergebenheit gegen Jesus der im Sakrament des Altares  gegenwärtig ist, äußern. Jesus sagte. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird  in Ewigkeit leben. Joh 6,51. Diese Worte sagte Jesus vor 2 Tausend Jahren und sie / diese Worte/ wurden nicht alt, vernichtete sie die Zeit nicht. Diese Worte von Jesus rufen die Sehnsucht nach dem ewigen Leben. Nach solchem, das nur er/Jesus/  geben kann. Lassen wir uns nicht abraten vom ewigen Leben, nur deshalb, denn wir sehen, dass viele Leute Jesus ablehnen. Im Gegenteil. Zeigen wir diesen Menschen, dass wir an Jesus an seine Anwesenheit in Eucharistie fest glauben. Das für uns bedeutet Jesus wirklich das Leben, das nie endet wird.

Alle, die auf die Auferstehung hoffen, sind  Schwestern und Brüdern und Kinder des Vaters. So beten wir gemeinsam.

Die ersten Worte des Auferstandenen an seine Jünger lauteten: Friede sei mit euch. Aus diesem Frieden heraus erwachsen Kraft zum Glauben und Mut zum Leben. Um diesen Frieden bitten wir.

Selig, die das Wort Gottes hören, und die Einladung zum ewigen Mahl empfangen haben.

4. Sonntag B der Osterzeit Joh 10,11-18

4.Sonntag der Osterzeit 2018-Weltgebetstag für geistliche Berufe.

Einführung

Wir alle trafen wir uns  schon mit den verschiedenen Ansichten auf die Sendung, Aufgaben eines Priesters. Für eine Gruppe ist der Priester wichtig, gebraucht, für die andere Gruppe ist er unnötig. Zutreffend kann man das auf einem Beispiel sehen. Zwei Gruppen stellten die Liste der Berufung der Menschen, für  lang zeitigen Flug in den Kosmos zusammen. In einer Ankete kam  der Priester in die dritte Stelle, gleich nach dem Pilot und Arzt. In einer anderen Ankete war er im dritten Zehner. Vor ihm waren Friseur, Psychologe, Richter…

Predigt

Was für eine Sendung des Priester ist? Die Sendung des Priester ist Verkünden das Reich Gottes. Die Menschen von Gott lehren, vom ewigen Leben. Oder anders gesagt, vermitteln den Menschen das göttliche Leben. Erteilen den Menschen die Sakramente. Die Menschen,die an ewiges Leben nicht glauben, den Priester nicht brauchen, sogar sind diejenige, die sagen, dass die Priester die Menschen irreleiten. Wir sind gläubige Menschen und für uns muss wichtig sein, dass immer die Menschen/Priester/ werden, die uns die Frohe Botschaft verkünden werden. Ja wir brauchen Ärzte, Lehrer, Bäcker, Automechaniker, aber wir brauchen auch die Priester. Selbstverständlich, dass die Priester auch mit gesellschaftlichem Leben leben und bemühten sich auch zum gesellschaftlichen Fortschritt beizutragen. Ein universitärer Professor  sagte mit Wohlgefallen von der Kirche, von den Priester, dass das sie sind Obs kuranten, Dunkelmänner, die den Fortschritt,, hemmen“. Ein scharfsinniger Hörer hatte schon genug dieser Beleidigungen, und darum entschloss sich, dass er den Professor besucht. Herr Professor, begann er höflich. Ich bitte Sie um die Erklärung manchen meiner Fragwürdigkeiten. Ist gefällig, junger Freund. Bitte nehmen Sie Platz. Vor allem bin ich neugierig Herr Professor, wie sich uns erhalten das Schriftmaterial der alten Klassiker? Wem können wir danken, dass die Klassiker werke zum Beispiel zum Beispiel von Homer, Tacitus und anderen nicht verloren, als die Barbaren kamen. Es ist bekannt, dass die Mönchen die Klassiger beschrieben und so retteten ihre Werke vor Vernichtung. Wie die Mönchen? Und sie waren nicht die Bremse des Fortkommen?  Das war in der Zeit, wenn viele Herrscher wussten weder lesen noch schreiben. Herr Professor ist das die Wahrheit, dass ohne die Priester hätten wir nicht weder Columbus, noch Vasco de Gama. Es spricht man, dass der Mönch Framan im Jahre 1450 die Mape  zeichnete, die in Columbus den Gedanke erweckte, unternehmen die Reise um die Welt herum. Ich erinnere mich, dass gewisser Papst, führte in die Arithmetik die arabischen Nummer, statt der römischen. Ja. das war der Papst Silvester I, sagte Professor. Ich habe auch gehört, dass das erste  Fernrohr ein Priester erfand? Ist das möglich, dass den Fernrohr ein Priester erfand und die Priester sind die Feinden  des Progress .  Ja, das ist der Fakt. Den Fernrohr erfand der Franziskaner Roger Bacon. Noch möchte ich etwas  fragen. Galileo war nicht der erste,die behauptet, dass die Erde sich  um die Sonne dreht. Der erste lehrt das Kopernik. Wieder der Priester. No, aber ich hörte, dass auch Kopernik war nicht der erste.  Hundert Jahre vor ihm lehrte das Bischof von Regensburg   Regio  Montanus davon. Noch ein bisschen Geduld Herr Professor. Warum  die Ära in der die Wissenschaft, Kunst und die Literatur blühten, nennen wir, die goldene Ära des Papstes Leo X. Weil der Papst Leo X war ein großer Unterstützer der Gelehrter, Künstler und Schriftsteller. Wie ist das möglich.  Doch Leo X war der Vorsteher der Kirche und die Kirche  war die Bremse des Fortschifftes. Mein Freund, platzte der Professor, es mir scheint dass sie nur darum kam… nur darum damit ich Ihre Zweifel, Meinungen zerstreuen, antwortete höflich  der Student. Darf ich ihnen noch einige Fragen stellen? Ist das die Wahrheit,  dass die ersten Volksschule  Jan de la  Salle stiftete? Ja er war der Franzose.  Ist das die Wahrheit, dass er der Priester war, der kanonisiert  wurde? Mir interessiert das nicht. Und wissen sie das, dass der Mönch  Bertold das Schießpulver erfand und der Jesuit Seschi  aus Italien erfand Spektralanalyse. Freunde, wollen sie mir erbösen? Aber woher Herr Professor.  Aber ist das die Wahrheit , dass den  Blitzableiter eigentlich  nicht Franklin erfand, aber vor ihm  baute der Prämonstratenser Priester Prokop Divis auf. Menschen, sie sprechen und sprechen. Wissen sie Herr Professor,  dass der Kardinal  Mezofanti mehr als 7o Sprachen beherrschte. Um die Philologie begann er sie schon als junger Priester interessieren. Einmal sollte er einen verletzen polnischen Soldaten beichten. Während einer Nacht erlernte er polnisch so, dass er diesen Soldaten beichten konnte. No und wohl zurückgebliebenster Mensch war der Kardinal Mack, der der Welt das Geheimnis   der Palimpsest- die Schrift auf das Pergament entdeckte. Genug Mensch. Wohin wollen Sie gehen? Darauf musste ich Amal Ficke de Gjoja fragen,der zirka um 1500 den Kompass erfand. Wissen Sie Herr Professor, dass er auch der Priester war. Und die erste Feuerspritze erfanden wieder die Priester-Zisterzienser. In Paris waren die Feuerwehrmänner bis 17 Jahrhundert die Kapuziner. Wenn sie nicht so geistreich spricht, würde ich Sie hinausschmeißen. Aber wohin Herr Professor? Es spricht man, dass die Brüder Mongoflier zum ersten Mal auf dem Ballon empor flogen. Nur sie  abgelaufen hat, der Mönch, der  im Jahre 1720 in Anwesenheit ganzes königlichen Hofes in die Luft auf dem Ballon erhob . Herr Professor sie wischen die Brillen auf? Das ist auch der priesterliche  Erfindung. Die Augengläser erfand der Dominikaner  Alexander Spinosa. Schauen Sie Herr Professor auf die Uhr? Die erste Uhren konstruierte der Priester Casiodorus. Aber beobachte ich dass ich für Sie unbehaglich wurde. Draußen scheinen schon die Straßenlampen. Wissen Sie dass das Leuchtgas, die Jesuiten erfanden. Ich sehe, Sie haben ein schönes Motorrad. Das Motorrad erfand Priester Pancio 1845. Ich gehe schon Herr Professor. Nach solchen Ernennung vielleicht niemand wird sagen, dass die Priester die Feinden des Fortschritts sind. Viele Menschen haben keine Interesse für Gott. Aber Gott hat die Interesse für uns. Wir wissen, dass für die Beziehung die Interesse der beiden notwendig ist. Gott hat die Interesse, haben die Interesse auch wir? Ich danke allen Menschen, die mir die Interesse für dich vermittelten. Ich danke Eltern, Großeltern, Priestern,weil sie mein Leben auf dich richtete. Ich bitte Dich, segne sie. Und gibt, dass auch ich die Interesse für Dich bauen weist. Gott sende uns immer die Menschen, die uns verkünden werden, dass Gott uns  liebt und er will, dass wir mit ihm leben.

Hl.Leo IX,Papst Joh 15, 9-17

Jesus, der zu den Aposteln sagte:  Wie  mich der Vater geliebt hat,so habe auch ich euch geliebt, sei mit euch.

Jesus spricht im heutigen Evangelium von Liebe. Für ihn ist die Liebe prinzipiell. Mutter Teresa sagte dass, der ärmste Mensch der ist,  der keine Liebe hat und das im aktiven und passiven Sinn. Oder sagen wir das anders. Wer nicht fähig ist zu lieben, weil er nicht geliebt wurde.

Jesus, du  bist der Weg, der  uns zum Vater führt. Herr, erbarme dich unser.

Du wirst alle auferwecken, die  dir angehören. Christus, erbarme dich unser.

Du erfüllst mit Freude, die sich deiner  Gnade öffnen. Herr,  erbarme dich unser.

Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Papst Leo IX. Er kam am 21. Juni 1002 in Egisheim im Elsaß als Bruno Graf von  Egisheim  und Dagsburg zur Welt. Nachdem  er einige Jahre als  Kleriker am  Hof von Kaiser Konrad II. gewirkt  hatte, wurde er  im Alter von 24 Jahren zum  Bischof der französischen Stadt Toul ernannt. Während seiner über 20 jährigen Amtszeit  wirkte er  reformerisch im Sinne  Clunys  und leitete zahlreiche Synoden. Immer und in allen  Fragen heilt Bruno treu zum  Kaiser. Nach einer zusätzlichen  Aklamation  durch das Volk  und den Klerus  von Rom wurde  der 46 jährige am 12 Februar 1049  zum Nachfolger   von Damasus II gekrönt. Von Beginn seines Pontifikats an sprach  sich Leo  IX scharf  gegen Laieninvestitur, Priesterehe und  besonders  gegen die Simonie. Um überall nach dem Rechten zu sehen,  führte der Papst  lange  Visitationsreisen durch. Er stellte Klöster  wieder  Kirchen, so  auch in  Augsburg  und  Regensburg. Er legte die  Fundamente, auf  denen seine Nachfolger aufbauen  konnten. Auch die Neuorganisation  der päpstlichen Verwaltung geht auf  Papst Leo IX. zurück. Im Sommer 1053 wurde  Leo IX von den Normannen festgenommen und neun Monate gefangen gesetzt. Während  dieser  Zeit  erkrankte er  schwer  und hatte, als  er  am 12.  März  1054  freigelassen  wurde, nur noch  knapp sechs   Wochen zu leben. Nach nur  fünfjährigen Pontifikat   starb  Leo IX  ausgezehrt und erschöpft  am  19. April 1054.  Als er seine  Sterbestunde  kommen  gefühlt hatte, hatte er  sich  zum Petrusgrab   tragen, um dort  seine  letzten  Lebensstunden zu verbringen.

Im  Vertrauen auf  Jesus Christus, der  vom Vater  gekommen  ist, wagen wir  zu beten.

Im Brot des Lebens finden wir den Frieden Gottes. Um diesen  Frieden wollen wir  beten.

Selig, die das Brot des Lebens empfangen und  nicht  sterben  in Ewigkeit.

Mittwoch der 3.Osterwoche Joh 6,30-35

Jesus Christus, der sprach: Ich  bin das Brot des Lebens, wer  zu  mir  kommt wird nicht  hungern, und  wer an mich  glaubt, wird niemals hungern.

Ein großer Schmerz für die Eltern ist, wenn sie für ihr Kind fast nichts bedeuten. Nur die Eltern wissen, was sie müssten für ihr Kind erleiden, was alles müssten sie für ihr Kind opfern, verzichten. Die Eltern aber sagen das ihrem Kind nicht.Sie haben Angst, dass es für etwas selbstverständliches hielt. Etwas ähnliches ist auch zwischen uns und Gott

Jesus, du bist  in die Welt gekommen, um das  Erlösung Opfer der Welt zu werden. Herr, erbarme dich unser.

Jesus, du hast den Tod überwunden und das Leben kundgetan. Christus,  erbarme dich unser.

Du nährst mit  deinem Leben, die an dir festhalten. Herr, erbarme dich unser.

Wir alle sind Kinder Gottes und darum können wir um den Schmerzen Jesu sprechen, wenn wir  ihn nicht anerkennen, wenn wir fast kein, oder sehr wenig Interesse an ihm haben. Trotzdem Jesus, hört uns nicht auf zu lieben. Wir  wissen, dass Gott seinen Sohn in die Welt sandte, damit er das Brot des Leben ist. Nichts vollkommener konnte Gott ausdenken. Sein Sohn, die zweite göttliche Person ist immer gegenwärtig. Gott bestimmt, dass für den Leib das Brot notwendig ist. Gott bestimmt, dass er für die Seele des Menschen die Stärkung in einer Gestalt des Brotes gibt. Und wer Christus unter der Gestalt empfängt, der kann mit dem heiligen Paulus sagen. Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir,Gal 2,20. Wir müssen uns dessen bewusst werden, dass der Glaube, notwendig zum Heil ist. Darum müssen wir uns bemühen zum Glauben gelangen. Wie das Brot für das irdische Leben notwendig ist, so notwendig ist, der Glaube für das ewige Leben. Es ist traurig, dass viele Menschen an Jesus Christus nicht glaubt. Viele Juden sahen die Wunder von Jesus, und trotzdem sie Jesus als Messias lehnten ab. Das erfüllte Jesus mit großer  Trübsal.

Da niemand  zum Vater kommt als durch  Jesus Christus, wollen wir  in  seinem Namen und nach seinem Auftrag beten.

Den Vater kennen heißt,  zugleich den Frieden finden. Wir bitten den Herrn um den Frieden, den die Welt  nicht kennt.

Selig, die glauben an den Sohn  Gottes und  ihn beim Vater schauen werden in Herrlichkeit.

Dienstag der 3.Osterwoche Joh 6,30-35

Jesus sagte zu den Juden:  Nicht Mose hat euch das Brot  vom Himmel  gegeben,sondern mein Vater gibt  euch  das rechte Brot  vom, Himmel, er sei mit euch.

Dachten Sie schon darüber nach, wie würde unser Leben ohne Worte aussehen? Ich kann das nicht  vorstellen. Ja, heute können wir  SMS schicken. Aber auch dort sind die Worte. Heute  sagt Jesus. Ich  bin  das Brot des Lebens. Wer zu  mir  kommt, wird  nicht  nicht mehr hungern.

Jesus, du hast die Zeit der Gnade verkündet. Herr, erbarme  dich.

Du wolltest alle für das Reich des Vaters gewinnen. Christus erbarme dich  unser.

Du hast uns Anteil gegeben an deinem göttlichen Leben. Herr,erbarme dich unser.

Warum begannen wir über die Worte sprechen und setzten wir fort  vom Brot zu sprechen. Das ist einfach. Selten jemand konnte sich das Leben ohne Wörter vorstellen, so die Menge der Juden das Leben  ohne Brot nicht vorstellen. Zur Zeit Jesu war das Brot  alles. Für Juden war das Brot Gottes Geschenk, das Mittel der Erhaltung des Lebens und und der Kraft,aber   war auch ein Geschenk, das in sich alle andere Geschenken enthalten. Das begriff die Menge und sie wollte dieses Brot. Ihre Begeisterung und die Sehnsucht nach dem Brot war riesig. Hier aber sehen wir, dass Christus vom Brot spricht, in einer anderen Bedeutung. Er spricht vom Brot  des Glaubens. Wie viel mal lehnen wir dieses Brot ab, und treten wir zu diesem Sakrament nicht heran. Für diejenige, die die Eucharistie  nicht empfangen können ist  hier  auch  eine  andere Quelle. Wort Gottes. Gottes Wort ist auch ein Geschenk. Auch in diesem Geschenk ist Gott anwesend. Nicht nur vom Brot lebt der Mensch. Diesen Satz müssen wir richtig verstehen. nicht nur  von materiellen Sachen lebt der  Mensch. Das Wort Gottes wirkt auf unsere Seele. Es formen unsere Seele. Aber in Eucharistie wirkt in uns selbst Christus. Wir müssen uns bemühen, damit wir die Eucharistie nicht nur formell, ohne Vorbereitung empfangen.

Jesus Christus ist gekommen, das Brot des Lebens uns zu anbieten. In seinem Namen beten wir zum Vater.

Damit das Wort Gottes in  uns gute Frucht bringen kann, wollen  wir  den Herrn um seinen Frieden bitten.

Selig, die Gottes Wort hören und  danach handeln, damit sie fest stehen am Tag, der die Welt erschüttert.

Die Reue-Notwendigkeit, Begriff, Eigenschaften

Die Reue ist beim Sakramente der Buße das notwendigste Stück. Gott verzeiht manchmal Sünde,ohne dass der Sünder sein Gewissen  erforscht hat und ohne dass er beichtet.Wenn jemand plötzlich in Todesgefahr  kommt, ist er vielleicht zu schwach , sein sein Gewissen zu erforschen und  kann vielleicht auch nicht mehr beichten. Dennoch können ihm seine Sünden verziehen  werden., wenn er  sie  nur bereut. Wo aber keine Reue  ist, da gibt es  keine Verzeihung. Es mag einer sein  Gewissen noch so gut  erforscht haben, er mag seine Sünden noch so genau beichten, wenn er  keine Reue hat, nützt ihm alles nichts. Gott verzeiht ihm nicht.

Woher wissen wir, dass Gott vom Sünder durchaus Reue verlangt? Gott selbst hat schon im alten Bunde durch den Propheten Ezechiel verkünden  lassen. So wahr ich lebe, ich will nicht den Tod des Gottlosen, sondern, dass sich der Gottlose von seinem Wege bekehre und lebe. Gott  will nicht  den Tod des Gottlosen. Welcher Tod ist da wohl gemeint? Der ewige Tod, die ewige Verdammnis. Gott will vielmehr, dass der  Gottlose lebe. Gott will ihm  seine  Gnade und  das ewige Leben schenken. Was  muss aber  Gottlose vorher tun?  Sich von seinem Wege bekehren. Der Gottlose hat Gott verlassen wie der verlorene Sohn seinen Vater, er geht einen schlechten  Weg. von diesem Wege  muss er  umkehren, er muss  sich von  der Sünde abwenden und wieder  zu Gott zurückzukehren, wie der verlorene Sohn zu seinem  Vater zurückgekehrt  ist.  Was heißt also sich  bekehren? Sich  von der Sünde abwenden und zu Gott zurückkehren. Der Sünder  wendet sich von der Sünde ab, wenn er  an der  Sünde keine  Freude mehr hat, wenn er sie  nicht mehr mag , wenn er  sie verabscheut, und  hasst, wenn  er denkt. Ich hätte die Sünden nicht  begehen  sollen. Wie nennen wir diesen Hass gegen die Sünde, diesen Abscheu  vor der Sünde? Reue. Ihr seht also. Gott will dem Sünder verzeihen, aber der Sünder, muss sich bekehren, er muss sich vor  der Sünde abwenden, er muss die Sünde verabscheuen, er muss  sie bereuen.

Das zur Verzeihung der Sünden Reue notwendig ist, lehrt und auch die Kirche ganz  ausdrücklich und eindringlich. Auf der großen Kirchenversammlung von Trient  hat die Kirche  feierlich erklärt,dass zur Verzeihung der Sünden immer Reue notwendig gewesen ist. Das Konzil hat auch  erklärt, dass  die Reue in einem Schmerz der Seele und  in einem Abscheue vor  der  Sünde besteht. Und wenn es uns auch Gott nicht geoffenbart  hätte und wenn es uns  die Kirche nicht lehrte, dass zur Verzeihung der  Sünden Reue  notwendig ist, so würde es uns  schon unsere  Vernunft sagen. Denn wenn jemand  eine  schwere Sünde begeht, wendet  er sich von  Gott ganz ab. Solange er  über  seine Sünde keine Reue erweckt, bleibt  er  von Gott abgewendet. Einen solchen Sünder kann der unendlich Gott unmöglich  zu seinem Kinde  annehmen. Wer nur  lässliche Sünden begeht,wendet sich von Gott noch nicht ganz  ab, aber  er  fängt an sich  von Gott abzuwenden.

Was ist wohl bei der Reue die Hauptsache, der Schmerz, den man über  die Sünden hat, oder der Abscheue, den  man davor hat? Die Hauptsache ist der Abscheue, dass man sich nämlich von seinen Sünden abwendet und  sie  nicht  mehr  will. Zum Abscheu kommt  dann  auch  noch  der Schmerz. Es  tut einem  weh, es  tut  einem leid, dass man gesündigt  hat. Es  haben schon manche  Kinder gesagt. Ich kann keine Reue  erwecken.  Ich bringe es nicht  dahin, dass ich über  meine Sünden einen rechten  Schmerz empfinde. Das  tut nichts, wenn du nur an  deinen  Sünden  keine  Freude mehr hast und sie nicht mehr  willst. Denn wenn  du  deine  Sünden  nicht mehr  willst, verabscheust du  deine  Sünden und  hast Reue. Die Reue  liegt nicht im Gefühle, sondern im Willen. Der Wille muss sich von der Sünde  abwenden.

Montag der 3.Osterwoche Joh 6,22-29

Jesus Christus, der uns Speise  gibt für das  ewige Leben, sei mit euch.

Wenn wir wahrnehmen, dass uns  jemand ,,verschwunden“ machen wir alles dafür, damit wir ihn wieder finden. Besonders, wenn es  sich  uns nahe liegender Mensch  handelt, oder wenn es  um  einen Menschen geht, den wir brauchen. Das heutige Evangelium bestätigt uns das.

Jesus, die Menschen kamen zu dir, Hilfe zu suchen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns das Brot des Leibes bereitet. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  Glaube ohne Grenze  gefordert. Christus, erbarme dich unser.

Jesus sagte zu den Menschen, die ihn suchten: Ihr sucht  mich, nicht, weil ihr Zeichen  gesehen, sondern , weil ihr  von den Broten  gegesen habt und gesättigt  worden seid. Joh 6,26. Diese Worte begreifen wir dann, wenn wir uns in die Volksmasse eingliedern, die Jesus sucht. Jesus macht ihnen die Vorwürfe, dass sie ihn nur deshalb suchen, dass er  sie sättigte. Gilt nicht, dieser Vorwurf auch uns? Suchen wir Jesus, nur deshalb, damit er uns mit zeitlichen Sachen sättigt? Der heutige Mensch, obwohl er viel besitzt, ist immer unzufrieden. Er sehnt sich danach mit etwas sich sättigen. Mit Unterhaltung, mit Sport,  mit Wissenschaft, mit Kultur. Das alles aber ist nicht genug. Wenn wir zu Christus, nur darum kommen, damit wir ihn nur um das irdische Brot bitten, das ist nicht richtig. Der Schwerpunkt unserer Bemühungen bleibt im materiellen Gebiet. Wir arbeiten, damit wir etwas haben, etwas besitzen. Dann, wollen  wir das was wir haben, genießen. Wir haben Angst, damit wir das was wir haben, nicht verlieren. Aber wir wissen auch das, dass wir mit dem Tod, alle irdische Schätze verlieren werden. Jesus sagt zu uns, dass wir vor allem ihn suchen sollen, die Freundschaft mit ihm. Er will, dass wir auf ihn  mehr vertrauen. Verzichten wir uns auf die Angst über Morgen. Geben wir Gott auf die erste Stelle in unserem Leben. Das gibt unserem Leben neuen Sinn. Wer an Christus glaubt, wer auf ihn vertraut, wird nicht enttäuscht.

Zum Vater, der seinen Sohn mit seinem Siegel bestätigt hat, wagen  wir  zu beten.

Christus ist unser Leben. In  ihm haben wir das Leben und den Frieden der Ewigkeit. Ihn bitten wir.

Selig, die von den Brot essen, das Jesus selbst uns reicht und ewiges Leben schenkt.

Samstag der 2.Osterwoche Joh 6,16-21

Jesus, der zu seinen Apostel sagte. Ich bin es, fürchtet euch nicht, sei mit euch.

Jeder von uns erlebt in seinem Leben Weile, Augenblicke Enttäuschungen, Depression. Vielleicht bemühten wir uns vergeblich, etwas ist uns nicht gelungen. Auch die Apostel waren in ähnlicher Situation. Sie ruderten aber vergeblich. Der Wind wehte/blies/ gegen ihnen. Die Stärkung für sie waren die Worte von Jesus: Ich bin es fürchtet euch nicht.

Jesus,  du bist Gottes Sohn. Herr, erbarme dich.

Du  streckst deine Hand aus  rettest. Christus erbarme dich unser.

Du bist immer in seiner Kirche. Herr, erbarme dich unser.

Auf die nächtliche Schifffahrt und Brandung waren die Apostel gewöhnt. Es ist ihnen unangenehm, aber sie das schon nicht einmal durchlebten. Aber von einer Sache  haben sie sich seit gewisser Zeit abgewöhnt. Allein zu sein. Sie haben daran angewöhnt, dass Jesus immer mit ihnen war. Wenn auch  manchmal Jesus wegging, sie wussten, dass er bald zurück kommt. Und sie haben die Sicherheit, dass Jesus jede Situation bewältigen wird. Jetzt zum ersten mal, seitdem sie Jesus erkannten fühlen sie sich ohne ihn verlassen. Wenn sie in einer guten Situation wären, hätten sie  es irgendwie ertragen. Aber verlassen zu sein und im Gewitter.  Und wo ist der Lehrer? Sie dachten, dass sie als Jünger von Jesus, legten alle Verantwortung in die Jesu Hände, dass es genügt wird, nur seine Wünsche und klare Weisungen  ausüben/durchführen/. Ihren Dienst bei Jesus, sie stellten sich ganz einfach. Er wird sie führen und sie werden gehorchen. Das wird ein einfaches Leben. Sie wussten, dass Jesus die göttliche Autorität hat, und sie keine Verantwortung werden haben. Sie wussten noch nicht, dass Gott den Menschen nicht verknechtet, sondern macht den Menschen selbstständiger und beauftragt ihn mit seiner Sendung. Die Apostel haben bis jetzt keine Ahnung was für eine Verantwortung wird Jesus auf ihre Schultern legen, wenn er sie in die ganze Welt senden wird. Bis jetzt sie noch nicht wussten, dass alles von Jesus annehmen müssen werden. Seine Wunder, seine Anordnungen, aber später auch seine Anwesenheit, sein Schweigen.

Jesus ist unser Helfer und  Mittler. In seinem Namen  beten wir.

Von Jesus Christus geht immer eine  Kraft  aus. Damit  seine Kraft uns  den Frieden gäbe, bitten wir.

Selig  die hinfinden zu Jesus, dem Erlöser und geheilt werden von aller Bosheit.

Papst Martin I Joh 15, 18-21

Jesus  Christus, der uns aus der Welt erwählt hat, sei mit euch.

Wenn wir den Namen Martin hören, denken wir gewöhnlich an Martin von Tours, dessen Fest feiern wir am 11. November. Heute feiern wir einen anderen Martin, der Papst und der  später lebte als Martin von Tours.

Jesus, du hast nicht auf die Meinung der Menschen gehört. Herr, erbarme dich unser.

Du hast dem Kaiser zugestanden, was des Kaiser ist. Christus, erbarme dich unser.

Du bist für dein Wort in den Tod gegangen. Herr, erbarme dich unser.

Papst Martin I. wurde um 600 in Todi , Italien geboren. Er wird in der katholischen Kirche als Märtyrer verehrt., da er wegen seines  Amtes verhaftet worden und  in der Gefangenschaft gestorben war. Martin war 649 zum Papst gewählt und ohne kaiserliche  Bestätigung geweiht  worden, was Kaiser Konstans II.  sehr ernzünte. Als Martin I dann wenige Monate  nach seiner Wahl auf der Synagoge im Lateran den vom Kaiser geförderten  Monotheletismus /Eingottglaube/ verurteile, erteilte Konstans  den  Auftrag Martin zu verhaften. Die Gefangennahme erfolgte am 17.Juni 653. Danach wurde Martin I nach Konstantinopel  gebracht  und dort wegen Hochverrats  zum Tode verurteilt. Nach seiner  Begnadigung verbannte man  ihn nach Chersson auf der Krim, wo Martin I zwei Jahre später am 16. September 655 an Misshandlungen und Demütigungen starb. Noch zu seinen Lebzeiten hatte der römische Klerus bereits  einen  Nachfolger, Eugen I gewählt: da Martin I aber nie  abgedankt  hatte, galt er bis zu seinem Tod als amtierenden  Papst. Es existieren noch Briefe von ihm, in welchen er sich  bitter über Freude beklagt, die ihm nicht beigestanden haben.

Da Jesus Christus uns den Vater offenbart und uns in sein Reich berufen hat, dürfen wir voll Vertrauen beten.

In einer Welt voll Hass und Verfolgung bitten wir den Herrn um seinen Frieden.

Selig die den Hass der Welt erfahren und den Frieden des ewigen Reiches finden.