Am Anfang singen wir das Lied:Maria,dich lieben Nr.22,1,2
Einführung
Darf ich euch alle zu dieser Maiandacht herzlich begrüßen. Wir kommen zu Maria mit unseren Bitten und Anliegen und bitten durch ihre Fürsprache um Schutz und Gottes Segen
V. Dich Maria, grüßen wir, erhabene Mutter des Erlösers,. Du hast ihn getragen und geboren, den die Welt nicht fassen kann.
A. Der Herr hat großes an dir getan selig preisen dich alle Geschlechter.
V. Von Urbeginn bevor die Erde, war, vor aller Zeit bist du erwählt. Kein Geschöpf ist dir an Würde gleich: dein Kind ist Gottes Sohn.
A. Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.
V. Josef, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen, denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
A. Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die frucht deines Leibes.
A. Dich , Maria grüßen wir, erhabene Mutter der Erlösers.
Lied:Maria dich lieben Nr. 22,3,4
Evangelium Lk 1, 26-38
Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte. Sei gegrüßt du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr. Fürchte dich nicht Maria , denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel. Wie soll das geschehen da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr. Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabeth deine Verwandte hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen, obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Das sagte Maria. Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
Meditation
Der Name Maria von den Vätern und Theologen ausgelegt- bald als die Bittere, bald als Meeresstern, bald als Herrin- ist für die Christus-gläubigen der Name, den Jesus zuerst ausgesprochen hat und der nach Jesus und um Jesu willen all unsere Hoffnung auf Heil umschließt. vor allem der heilige Bernhard von Clairvaux ist der Künder der Herrlichkeiten dieses Namens. Von ihm stammt der folgende Text: Und der Name der Jungfrau, heißt es, war Maria. Lasst uns ein wenig über diesen Namen sprechen, der in der Übersetzung Meeresstern bedeutet und der Jungfrau-Mutter sehr passend beigelegt wird.. Sie wird fürwahr ganz entsprechend mit einem Stern verglichen. Wie nämlich der Stern seinen Strahl aussendet, ohne seine Leuchtkraft zu verlieren, so gebiert die Jungfrau ohne Verletzung ihren Sohn. Der Strahl vermindert nicht des Sternes Glanz noch der Sohn die Unversehrtheit der Jungfrau. Sie ist also jener edle Stern, der aus Jakob aufgegangen ist. Sein Strahl erhellt den ganzen Erdkreis, sein Glanz leuchtet in den Höhen und dringt hinab in die Tiefen. Sein Licht überflutet die ganze Erde, erwärmt mehr die Herzen als den Leib, nährt die Tugend, erstickt das Laster. Sie sage ich, ist der herrliche, ausgezeichnete Stern, der hoch über diesem großen, weiten Meere durch Verdienste strahlt durch Beispiel leuchtet. Wer immer du dich im Strudel dieses Lebens mehr von Stürmen und Ungewittern hin und her geworfen als über festes Land gehend siehst, wende deine Augen nicht ab vom Glanz dieses Sternes, wenn du nicht von der Brandung verschlungen werden willst. Erheben sich die Stürme der Versuchungen, fährst du auf die Klippen der Trübsal auf, schaue empor zu dem Stern, rufe Maria an. Wirst du hin und her geworfen von den Wellen des Stolzes,der Ehrabschneidung, der Eifersucht, blicke auf zu dem Stern, rufe Maria. Erschüttern Zorn, Habgier oder Lockungen des Fleisches das Schifflein deines Geistes, schau auf zu Maria. In Gefahren, in großer Not, in Zweifeln denke an Maria, rufe Maria an. Ihr Name weiche nie von deinen Lippen, weiche nie aus deinem Herzen. Um die Hilfe ihrer Fürbitte zu erlangen, verlass nie das Beispiel ihres Wandels. Folgst du ihr, so weichst du nicht vom Wege ab. , rufst du sie an, so wirst du nicht verzweifeln. Hält sie dich, dann stürzest du nicht, beschützt sie dich, dann brauchst du nicht zu fürchten. Führt sie dich, so wirst du nicht ermatten, ist sie dir gnädig dann gelangst du glücklich ans Ziel.
Lied:Wunderschön prächtige Nr. 25,1,2
Lasset uns beten zu Jesus Christus unserem Heiland mit dem Maria Sorgen und Mühen teilte bis in die Stunde des Todes.
Dass durch den Heiligen Geist im ganzen christlichen Volk der Glaube sich vertiefen und festigen möge. Wir bitten dich erhöre uns.
Dass die Gemeinschaft sich über alle Keime sich über alle Keime der Spaltung hinwegsetze und dass in allen, die entmutigt sind, die Hoffnung neu auflebe. Wir bitten dich erhöre uns.
Dass deine Kirche zum unerschütterlichen Fels des Glaubens werde. Wir bitten dich erhöre uns.
Dass alle die in ihrem Leben gescheitert sind an der Enttäuschung nicht zerbrechen und mit neuem Mut sich auch in der veränderten Situation zurechtfinden. Wir bitten dich erhöre uns.
Dass die Behinderten in unserer Gesellschaft, ihr Schicksal ertragen lernen, dass sie Menschen finden, die sie nicht bloß bemitleiden, sondern sie annehmen und ihnen auf ihrem Lebensweg beistehen. Wir bitten dich erhöre uns.
Dass alle, die Angst vor der Zukunft, vor Unglück, Krankheit, Alter haben, ihre Angst überwinden und das Leben, als schön, befreiend und sinnvoll erleben können.
Dass wir selbst, wenn wir in Not, Einsamkeit und Verlassenheit geraten, unsere Situation meistern und neben unseren eigenen Problemen auch die Not anderer sehen und lindern.
Gütiger Gott, unter allen Helden und Großen der Kirche hast du der Mutter deines Sohnes eine einmalige Aufgabe anvertraut. Wir haben uns dieser Mutter zugewandt. Gib uns Trost und Freude durch die Mutter deines Sohnes, der mit dir lebt in Ewigkeit.
Gebet. Mutter des Erlösers
Du bist gebenedeit unter allen Frauen! Selig , die du geglaubt hast. Wunderbares hat der Allmächtige an dir vollbracht. Das Wunder deiner göttlichen Mutterschaft. Und daher das Wunder deiner Unbefleckten Empfängnis. Das Wunder deines Fiat. Du warst so eng mit dem ganzen Werk unseres Erlösers verbunden, dein Herz wurde durch bohrt an der Seite Herzens. Und nun, in der Herrlichkeit deines Sohnes, hörst du nicht auf , für uns arme Sünder einzutreten. Du wachst über die Kirche, deren Mutter du bist . Du wachst über jedes deiner Kinder. Du erhältst von Gott für uns alle Gnade, die die Lichtstrahlen symbolisieren.
Lied. Geleite durch die Welle Nr. 35/1,2
Ein Gesetzchen des Rosenkranzes mit der Einfügung:,, den du o Jungfrau vom Heiligen Geist, empfangen hast.
Gebet zur Schutzfrau Österreich Seite 7.
Danke.
Zum Schluss unserer Maiandacht darf ich euch allen für diese Feier, für das Gebet und den Gesang herzlich danken. Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend und ein gemütliches Beisammensein, Dass Gott unsere Wege begleitet und unser Leben mit den nötigen Gaben beschenkt erbitten wir Gottes Segen.
Gott unser Vater, der Maria, zur Mutter seines Sohnes erwählt hat, mehre unseren Glauben und die Bereitschaft zum Dienen. Amen
Christus der Herr, der uns Maria zur Mutter und Fürsprecherin gegeben hat, helfe uns , seine treue Jünger zu sein. Amen.
Der Heilige Geist, der auf Maria herabgekommen ist, stärke auch uns für die Aufgaben, die uns Gott zugedacht hat. Amen.
Es segne euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, außer in seiner Vaterstadt und in seinem Haus, sagte Jesus, er sei mit euch.
Der Apostel der Völker der heilige Paulus schrieb: Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen. 2.Thessalon 3,10. Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Josef. Ist ist bekannt, dass die indischen Weisen gaben ihren Schülern keine Nahrung, wenn sie nicht machten. Bei den Spartaner der junge Mann, der nicht arbeitet wollte, zuerst wurde ermahnt, dann wenn er weiter nicht arbeiten wollte, wurde er mit dem Prügel erschlug, und wenn auch dann er sich nicht verbesserte, wurde er in die Verbannung gesendet.
Jesus, du kamst als König aus dem Geschlecht des David. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst als die Hoffnung Israels. Christus, erbarme dich unser.
Du hast den Weg der Armut gewählt. Herr, erbarme dich unser.
Den ersten Mai erklärte der Papst Pius XII im Jahre 1958 für das Fest Josef der Arbeiter. Seit vierten Jahrhundert treffen wir uns mit der Ehre zum heiligen Josef. Die Evangelien verzeichnetet kein Wort, das der heilige Josef sagte. Er war der Ehemann Mariens, und fürsorgliche Pflegevater von Jesus. Seine Sendung war für die heilige Familie arbeiten, und so beweisen seine Treue zu Gott durch die Arbeit. Mehrmals habe ich in verschiedenen Bücher gelesen dass die Kirche ihre Aufmerksamkeit den Arbeitern hauptsächlich im 19 Jahrhundert nicht widmete. Teilweise kann es die Wahrheit sein. Seitdem wurde die Situation geändert. Die Bedienungen in der Arbeit sind heute ganz anders als sie im 19.Jahrhundert waren, wenn noch sogenannter Kapitalismus herrschte. Es ist sehr wichtig, dass wir die richtige Einstellung zur Arbeit haben. Wir wissen, dass die Arbeit der natürliche Bedarf des Menschen ist. Gott bestimmt den Menschen zur Arbeit. Auf anderen Seite, dürfen wir nicht vergessen, dass die Arbeit nicht das Hauptziel unseres Lebens ist und es wäre eine große Fehler, wenn uns die Arbeit von Gott entfernt, oder wenn die Arbeit eine Hindernis auf unserem Weg zu Gott ist.
Da wir rein sind durch das Wort des Herrn, da wir gehört haben, dürfen wir es wagen zum Vater zu beten.
Damit Gottes Wort in uns bleibt und Frucht bringt, wollen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.
Selig, die mit Christus verbunden bleiben, wie die Reben mit dem Weinstock und Frucht bringen für die Ewigkeit.
Wir wollen nun sehen, wie man es anstellen muss, Reue bekommt,wie man sie im Herzen erwecken kann. Wenn ihr Reue erwecken kann bittet vor allem den Heiligen Geist, dass er euch dazu helfe. Heiliger Geist, ich bitte dich hilf mir, dass ich meine Sünden wahrhaft bereue. Wenn ihr den Heiligen Geist angerufen habt, denkt nach, was ihr mit euren Sünden eigentlich getan habt. Denkt, was das ist, Gott den Herrn zu beleidigen. Gott ist unendlich groß. Gott ist unendlich heilig und hasst alles Unrecht und alles Böse. Denkt an die hoffärtigen Engel. Gott hatte sie vorher so lieb gehabt, als sie aber sündigten, stieß sie Gott Augenblick in die Hölle hinunter, auf ewig. Denkt, wie streng Gott Adam und Eva bestraft hat, wie er sie aus dem Paradiese hin-ausgestoßen hat, und wie viel Schmerz und Plage wegen der Sünde über sie und über das ganze Menschengeschlecht gekommen ist. Denkt an die Sündflut. Die Menschen waren unkeusch geworden, da ließ sie Gott alle im Wasser umkommen. Gott nimmt es mit der Sünde nicht leicht. Was soll man also bedenken , um Reue zu erwecken, besonders wenn man schwere Sünden begangen hat? Dass man den großen Gott erzürnt hat, dass man die Hölle verdient hat. Durch die Sünde habt ihr eure Seele befleckt und beschmutzt. Ihr habt die heilig machende Gnade und die ganze Schönheit der Seele verloren. Die Menschen sehen es nicht, wie elend eure Seele ist, aber Gott sieht es und die Engel und die Heiligen sehen es und sie wenden sich mit Abscheue von euch ab. Was habt ihr noch weiter verloren, wenn ihr die Gnade Gottes verloren habt? Den Himmel. Der Himmel hat schon euch gehört, solange ihr in der Gnade Gottes wart, wart ihr Erben des Himmels. Die Engel und Heiligen die im Himmel Jubellieder singen, waren eure Brüder und Schwestern. Wie , aber der verlorene Sohn sein Erbteil verschwendet hat, so hat auch der Sünder sein Himmels erbe weggeworfen, seit er die schwere Sünde begangen hat, ist der Himmel mehr sein. Engel und Heilige sind nicht mehr seine Brüder und Schwestern. Er gehört nicht mehr zu ihnen. Er ist aus der himmlischen Familie ausgeschlossen. Bittet den Gott um Verzeihung. Sagt ihm. Mein himmlischer Vater ich habe das kostbare Erbteil, das du mir gegeben hast, verschwendet, habe deine Gnade und deinen schönen Himmel verloren. Schenke mit deine Gnade wieder und nimm mich wieder zu deinem Kinde an. Mache mich wieder zu einem Erben des Himmels. Ich will jetzt die Gnade und das himmlische Erbe treu bewahren. Denken wir daran wie sehr uns Gott liebt. Das sehen wir am besten ,wenn wir Jesus am Kreuz betrachten. Seine Augen sind voll Blut und voll Tränen. Bald werden sie im Tode brechen. Er schaut mild auf euch und sagt. Mein Kind, das habe ich auch für dich gelitten. Glaubst du , dass ich dich liebe? Hast du mich dafür auch geliebt? O nein. Es ist dir gleichgültig gewesen, dass ich so viel gelitten hatten. Habe ich das von dir verdient? Was werdet ihr Jesus antworten? Ich meine ihr sagt ihm. Ja, Jesus, ich erkenne, ich habe dir deine Liebe Liebe schlecht vergolten. Verzeihe mir. Von jetzt an will ich dich lieben und dir angehören und dir dienen. und nichts soll mich mehr von dir trennen. Zuletzt denken wir noch,wie vollkommen und schön Gott ist. Alle schönen und edlen Eigenschaften, die wir nur erdenken können , hat er an sich. Gott ist unendlich vollkommen. Er ist auch unendlich schön und liebenswürdig. Alle Schönheit und Herrlichkeit , die in der ganzen Welt verstreut ist, ist in ihm beisammen. Er ist ein ganzes Meer von Schönheit. Darum sind die Engel und Heiligen im Himmel voll Entzücken, wenn sie in Gottes Angesicht schauen. Sie brennen von Liebe zu ihm. Gott ist das höchste und liebenswürdigste Gut, Auch ihr sollt Gott mehr lieben als alles in der Welt und ihm euer Herz ganz schenken. Gott verdient es und er erwartet es von euch. Er will sich dafür euch schenken, will schon jetzt in eurem Herzen wohnen und sich einst im himmel euch ganz schenken. Ihr aber habt ihr vielleicht wenig oder gar nicht geliebt und euer Herz dafür an sündhafte Dinge gehängt. Ist das recht? Liebt doch Gott einmal, wie er es verdient, liebt ihn mehr als alles! Wie ist eure Reue, wenn ihr Gott liebt, weil er euer bester Vater ist, weil Jesus so liebevoll für euch gelitten hat, weil Gott das schönste und liebenswürdigste Wesen ist und wenn euch deswegen eure Sünden leid sind? Vollkommen. Musst ihr jedesmal,wenn ihr Reue erweckt, an alle diese vier Beweggründe denken? Es ist schon genug , wenn euch aus einem dieser Gründe eure Sünden wahrhaft leid sind erweckt. Ihr könnt das eine Mal, wenn ihr die Reue erweckt, nachdenken, wie sehr ihr Gott erzürnt habt und welche Strafe ihr euch von ihm verdient habt, ein anderes Mal , wie undankbar ihr dem Heiland gewesen seid, der so viel für euch gelitten hat, ein anderes Mal könnt ihr über einen anderen Beweggrund nachdenken, Ein anderes Mal wieder könnt ihr an zwei oder drei Beweggründe denken.
Jesus sagte: Ich preise dich Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast, er sei mit euch.
Aus dem Jesus Benehmen sehen wir, dass die Zielgruppe seiner Verkündigung die Leute waren, die klein ,unausgebildeten waren, die Menschen die den Arzt brauchen, die bemühen sich, die müde sind, Diese alle sind für dein Wort offen. Die Schriftgelehrten verachteten diesen Leuten, aber eben diese Menschen wählte Gott aus.
Jesus, du hast uneingeschränkte Liebe. Herr, erbarme dich unser.
Du offenbarst dich denen, die mit ganzem Herzen dich lieben. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns den Heiligen Geist als Lehrer gesandt. Herr, erbarme dich unser.
Reymund von Capua, ihr Beichtvater, Professor der Theologie, später Reformator und General der Dominikaner wurde ihr Mitarbeiter und Biograph. Er berichtete von ihrem geheimnisvollen mystischen Leben und den bedeutungsvollen Visionen, mit denen sie begnadet hatte und von denen sie selbst nur mit Zurückhaltung sprach. Die öffentliche Wirksamkeit entsprang gewiss vor allem aus ihrer mystischen Vereinigung mit Christus. Als sie etwa neunzehn Jahre alt war, erschien ihr Christus und sprach. Tu von nun an, meine Töchter, mannhaft und ohne zu wanken, was meine Vorsehung in deine Hände legen wird. Du bist mit der Kraft des Glaubens gestärkt worden. So wirst du alle meien Widersacher siegreich überwinden. Reymund von Capua erzählt, dass Christus ihr bei seinem Erscheinem einen Ring hinterlassen habe, ,so dass sie sich mit ihm mystisch anverlobt fühlte. Ein anders Mal habe er sein Herz mit dem ihren vertauscht und ihr dafür seine Wundmale eingedrückt. Dabei befahl er ihr der Herr. Von nun an wirst du deine Zelle verlassen , deine Stadt und dein Land. ich werde bei dir sein, du sollst meine Botschaft aller Welt , Geistlichen und Laien, verkünden, Darum werde ich dir Weisheit und Sparchgewalt geben. Ich will dich zu den Bischöfen, zu den Lenkern der Kirche und Christenheit führen, damit eine schwache Frau den Stolz der Starken beschäme. Nach dieser Vision begann die große Welt geschichtliche Tätigkeit der hl.Katharina erkennen. Wiederum erschien ihr der Heiland mit einer Dornenkrone und einer goldenen Krone in den Händen und habe ihr die Wahl überlassen. Sie entschied sich für die Dornenkrone und setzte sie sich selbst aufs Haupt.
Zum Vater,der uns lehrt durch den Heiligen Geist, wagen wir zu beten.
Wo wir Liebe empfangen, muss damit der Friede verbunden sein. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig,die am Wort des Herrn festhalten und zur Lieben des Vaters gelangen.
Jesus sagte, mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf der Erde, er sei mit euch.
Am 20 Juli 1947 wurde Ludwig Maria Grignion von Montfort/1673-1716/ von Papst Pius XII. heiliggesprochen. Bei dieser Gelegenheit hielt der Heilige Vater eine lateinische in der, er die glühende, echte und rechte Marien-liebe des neuen Heiligen rühmend erwähnte, aber auch gleichzeitig hervorhob, dass Gott ihm alles war.
Jesus, du kamst, den Willen des Vater zu erfüllen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast deine Jünger beauftragt, dein Wort zu verkünden. Christus, erbarme dich unser.
Dein Ziel war das Heil der Menschen. Herr, erbarme dich unser.
Der gütige Pater von Montfort wurde Ludwig Maria Grignion wegen seiner unermüdlichen Missionierungsarbeit genannt. Noch heute gedenken die Mitglieder der von ihm ins Leben gerufenen Gemeinschaften seiner in Ehrfurcht. Auf Ludwig Maria Grignion, der in Montfort sur-Meu zur Welt gekommen war und im jahr 1700 die Priesterweihe empfing, gehen die Motfortaner /Gesellschaft Mariens/ un die ,,Töchter der Weisheit“ zurück. Die Montfortschwestern, wie die Mitglieder der weiblichen Gemeinschaft auch genannt werden, gründete Grignon 1715 für die Krankenpflege und den Schulunterricht, vor allem bei den Armen. Die Schwesternkongregation zähl heute weltweit etwa 4500 Mitglieder.. Die Schwester engagieren sich auch in Elendsvierteln sowie in der Behindertenversorgung. Die Priester und Laienbrüder, die Ludwig Maria Grignion während seiner eigenen Missionsarbeit für einigen Jahre nach seinem Tod zu der Montfortanischen Gesellschaft Mariens, zusammen, kurz Montfortaner genannt. Derzeit sind etwa 1400 von ihnen in der ganzen Welt apostolisch tätig, in Elendvierteln Südamerikas, bei den Idianern im Amazonasgebiet, auf Haiti, in Afrika und in Indien. Unter dem Einfluss monfortanischer Inspiration entstand schließlich der ,, Brüder vom heiligen Gabriel“ die sich der Erziehung widmet.
Da Jesus Christus uns zu den Aufgaben seines Reiches gerufen hat., dürfen wir es wagen, den Vater zu bitten.
In der Welt gilt die Gewalt. Gott kündet uns seinen Frieden. Ihn bitten wir.
Selig, die der Botschaft Gottes folgen und die Herrlichkeit seines Reiches erben.
Ihr seid das Salz der Erde, wenn aber das Salz das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden?, sagte Jesus. Er sei mit euch.
Ein junger Mensch, der nicht progressiv ist und doch mit neuen Mitteln das Reich Gottes zu bauen versucht, war Petrus Kanisius. Als er 1597 im Alter von 76 Jahren starb, hatte er weite Teile Deutschlands, Österreichs und der Schweiz durchwandert und im Glauben der Kirche gefestigt. Allein sein Katechismus war ein Werk von weittragender Bedeutung.
Jesus, du hast in dein Reich berufen. Herr, erbarme dich unser.
Von deiner Botschaft ist unser Land gezeichnet. Christus,erbarme dich unser.
Dir zu dienen ist unsere Ehre. Herr, erbarme dich unser.
Zweiter Apostel Deutschlands nach Bonifatius, hatte einig Jahre zuvor Papst Leo XIII. den großen Prediger, Schriftsteller und Erneuerer der katholischen Kirche in Deutschland genannt. Der Sohn des Bürgermeisters von Nimwegen im damals zum deutschen Reich gehörenden Herzogtum Geldern war der erste Deutsche gewesen, der dem Jesuitenorden beitrat. Der Orden des Ignatius wurde für Petrus Kanisius zum Mittelpunkt seines Lebens, hier fand der gelehrte Philosophie- Doktor . Wissenschaft und apostolische Tätigkeit harmonisch vereint. Unermüdlich wirkte Petrus Kanisius nach dem Ablegen der Prozess im Jahr 1549- als achter Jesuit überhaupt- für den Erhalt und die Erneuerung des katholischen Glaubens. Er predigte und wirkte seelsorgerisch außer in Deutschland auch in Österreich und in Böhmen. Er war päpstlicher Theologe beim Konzil von Trient. Dreimal wurde ihm die Bischofs würde von Wien angetragen, dreimal lehnte er ab, um seinen Weg, den er sich selbst vorgegeben hatte, weiter gehen zu können. Petrus Kanisius, der den Jesusitenorden weiter ausbaute und ihm neue Impulse gab, war der Kirchenpolitiker seiner Zeit schlechthin. An allen großen kirchenpolitischen Verhandlungen und Entscheidungen war der angesehene maßgeblich beteiligt. Die Päpste achteten und schätzen ihn. Berühmt wurden die Schriften und Bücher von Petrus Kanisius. Das bekannteste Werk ist der dreifache Katechismus, der allein bis zum Tod von Kanisius, 200 Auflagen erlebte. Dabei handelte es sich um je einen Katechismus für Kinder, Mittelschüler und Studenten.
Da dem Vater im Himmel nichts auf dieser Erde verborgen ist, dürfen wir ihn um Hilfe für unsere Anliegen bitten.
Die Botschaft des Evangeliums ist eine Botschft des Friedens. Damit dieser Friedens bei uns bleibt, bitten wir.
Selig die den Willen Gottes tun und groß sein werden im Himmelreich.
Wir wissen, dass eine Glühbirne nicht ohne elektrischen Strom leuchten kann. Ein Auto bewegt sich nicht, wenn der Tank leer ist. Ein Student, der die Schule besucht ohne etwas zu lernen, wird nicht in eine höhere Klasse aufsteigen. Sie denken: Das ist doch klar! Im Christentum gelten die Worte Jesu: Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
Predigt
Das Alte Testament verwendet oft das Symbol des Weinberges und der Rebe. Der Weinberg ist das Symbol des auserwählten Volkes – so heißt es im Buch Jesaja: Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe. Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepflanzte ihn mit den edelsten Reben. Er baute mitten darin einen Turm und hieb eine Kelter darin aus. Dann hoffte er, dass der Weinberg süße Trauben brächte, doch er brachte nur saure Beeren. Gott ist der einzige Besitzer des Weingartens. Gott und das Volk Israel gehören zusammen. Gott zeigte in der Geschichte seine Sorgfalt für den Weingarten, also für sein Volk und er erwartete mit Recht Früchte. Das Volk hatte die Pflicht, die Verbindung mit Gott aufrecht zu halten durch sein Leben, durch die Liebe und Treue. Jesus erklärte dadurch die Teilnahme an seinem göttlichen Leben. Die Teilnahme am göttlichen Leben bedeutet also, mit Christus verbunden sein.
Jesus verwendet das Bild des Weinstocks und der Rebe. Die Rebe muss mit dem Weinstock verbunden sein. Nur so kann die Rebe vom Weinstock den Saft bekommen. Das heißt für uns: Wir sollten auf die Verbindung mit Christus nicht vergessen. Das bedeutet auch, dass wir in die Kirche kommen sollen. Christus lebt in der Kirche. Christen, die meinen, ihr Christentum sei eine private Angelegenheit, irren. Ein wahres Christentum können wir nur gemeinsam in der Kirche leben. Für die Verbindung mit Christus helfen uns die Sakramente – zu Beginn die Taufe, dann die Eucharistie. Besonders die Eucharistie ist eine tiefe Verbindung mit Christus. Wenn unsere Verbindung mit Christus aus irgendeinem Grund abreißt, dann hilft uns das Sakrament der Versöhnung – die Beichte. Alle diese Sakramente können wir nur im Rahmen der Kirche empfangen.
Eine Verbindung mit Christus ist eine Garantie für die geistliche Fruchtbarkeit unseres christlichen Lebens. Aus Christi Tod und Auferstehung können wir schöpfen und viel Frucht bringen. Ein Satz aus dem heutigen Evangelium ist dabei sehr wichtig: Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer sich von Christus entfernt, gelten jene Worte, die Jesus ebenfalls sagte: Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen.
Es ist die Pflicht eines Christen mit Christus in Verbindung zu bleiben. Ohne Verbindung mit Jesus zu leben, zeigt der Vergleich mit dem abgedorrten Zweig, der schlussendlich ins Feuer geworfen wird. Es ist auch nicht genug, nur Jesus anzuerkennen, man muss auch nach seinen Worten leben. Im Matthäusevangelium können wir folgenden Aussage lesen: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Das Leben eines Christen hat Sinn nur in einer festen und sicheren Verbindung mit Jesus.
Die Reben bekommen einen lebensbejahenden Saft ohne ihr Zutun, aber dann müssen sie Frucht bringen. Das Christentum hat nicht nur hohe Ideale, es verlangt von ihren Nachfolgern auch Taten der Liebe. Das menschliche Leben ist nicht wertlos oder sinnlos, wenn es mit Christus verbunden ist. Dieser Verbindung gibt dem menschliche Leben Sinn, auch wenn es als erfolglos, nutzlos oder verloren erscheint. Eine Verbindung mit Jesus hat selbst dann Sinn, wenn man krank oder enttäuscht ist oder gar Misserfolge hat. Die Worte Jesu: Bleibt in mir und ichbleibe in euch sind die Herausforderungen zu einem Leben ohne Sünde. Die Sünde trennt uns von Christus und ist somit der größte Feind für unser Heil. Am Schluss des heutigen Evangeliums haben wir gehört: Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.
Dazu ein Beispiel: Ein junges Mädchen, verheiratet mit einem begüterten Mann hatte drei kleinen Kinder. Allerdings hatte sie wenig Zeit, um gut für sie sorgen zu können. Daher sucht sie eine Erzieherin und gab eine Annonce in die Zeitung. Als die Erzieherin mit ihrer Tätigkeit begann, sagte der Ehemann: „Ich wünsche, dass Sie zu meinen Kindern nie von Gott sprechen. Ich möchte keine religiöse Erziehung. Wenn ich erfahre, dass Sie vor den Kindern über Gott reden, werden Sie gekündigt.“ Die Erzieherin, die sehr religiös war, ging zu einem Priester, um sich Rat zu holen. Dieser sagte zu ihr: „Wenn du mit Worten nicht von Gott sprechen kannst, dann sollst du es einfach mit deinem Leben tun.“ Die Erzieherin liebte Kinder und sie zeigte ihnen ihre Liebe, besonders als sie krank waren. Sie sorgte sich um die Kinder mehr als die eigene Mutter. Die Kinder wurden gesund, aber sie war schließlich so erschöpft und steckte sich mit dieser Krankheit an, die sogar zu ihrem Tode führte. Das Ehepaar war so bewegt von diesem Beispiel der guten Tat, dass sie sich entschieden für sie das Begräbnis zu organisieren. Sie fanden ein Tagebuch der Erzieherin und waren überrascht, diesen einen Satz zu lesen: Wenn du mit Worten nicht von Gott sprechen kannst, dann sollst du es einfachmit deinem Leben tun. Dieser Satz machte sie sehr nachdenklich. Ihr Beispiel hat ihnen gezeigt, dass ihr Leben von Gott geprägt war. Was für ein Gott ist das, der ihr solche Kraft gab, sich sogar für ihn zu opfern. Da begann die ganze Familie sich für Gott zu interessieren und sie ließen sich taufen.
Ja, unsere Verbindung zu Christus muss sich in Taten der Liebe zeigen. Wenn diese Taten fehlen, dann sind wir nicht mit Christus verbunden – auch wenn wir das meinen – in Wahrheit ist das nicht so. Eine Glühbirne ohne elektrischen Strom leuchtet nicht, ein Auto ohne Benzin fährt nicht – und ein Christ ohne Taten der Liebe, ist nicht mit Christus verbunden.
Ich rede nicht von euch allen, ich weiß, welche ich auserwählt habe, sagte Jesus, er sei mit euch.
Das heutige Evangelium fängt die Rede von Jesus beim Letzten Mahl auf. Jesus macht die Apostel darauf Aufmerksam, dass unter ihnen ein Verräter ist. Wir wissen wie sehr die Apostel überrascht waren. Aber denken wir auch an außergewöhnlichen Schmerzen Jesu, der die Menschen unendlich liebt und die Vergeltung für diese Liebe ist der Tod.
Jesus, du hast mit deinen Apostel das Ostermahl gefeiert. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast den Verrat das Leiden und den Tod vorausgesagt. Christus , erbarme dich unser.
Du wolltest alles erfüllen , wie es geschrieben steht. Herr, erbarme dich unser.
Jesus Liebe ist so mächtig, dass der Satan gegen ihr nichts ausrichten. Aber die schwache Liebe der Apostel, die bei einem Tisch mit Judas sind, wird der Anteil an Judas Verrat. Jetzt die Apostel davon noch wissen. Der Satan jagt am besten dort wo die Liebe wird schwächer und abkühlt. Als Jesus sagte. Der mit mir das Brot isst, hat seine Ferse gegen mich erhoben. Jesus sieht jetzt nur die Sünde von Judas. In diesem Augenblick denkt Jesus nicht an die Verrätern vielen anderen. Jesus sieht nur diese eine Sünde. Und doch das erschüttert Jesus. Alle nahmen diese Änderung auf Jesus Gesicht wahr. Johannes, der Jünger, den Jesus liebte, merkte das und auch nach vielen Jahren merkte das vor. Die Apostel sehen das. Jesus. Jesus wurde wehmütig. Der Verrät und die Sünde sitzen bei Jesus Seite, ganz eng in seiner Nähe. In diesem Augenblick sieht Jesus Zusammenhang zwischen unserer Schuld und seinem Leiden. Er sieht wie der Verrat von Judas, führt zu seinem Leiden. Dieser Verrat verursacht ihm den Spott, Schläge auf das Gesicht, Geißelung und am Letzten die Kreuzigung bis nach durchgestochen Seite. Jesus sieht nicht die Folgerung seiner Sünde. Jesus nahm auf sich alle Folgerungen dieser Sünde, und aller Sünde und ertränkt sie in seiner Geduldheit und in seiner Treue zum Vater und in seiner Liebe.
Zum Vater, der den Sohn zu uns gesandt hat, wagen wir voll Vertrauen zu beten.
Da wir Christus aufnehmen wollen im Sakrament, kommt er zu uns mit seinem Frieden. So bitten wir ihn.
Selig, die Gottes Größe erkennen und aufgenommen werden in sein Reich.
Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganze Schöpfung, sagte Jesus, er sei mit euch.
Die Markuskirche in Venedig, wer kennt sie nicht? Die heutige Basilika entstand in den Jahren zwischen 1063 und 1073. Der Bau geht zurück auf die Palastkapelle der Dogen, die dem heiligen Theodor geweiht war und auf die spätere erste Kirche, die gestiftet wurde, als zwei Seefahrer die Reliquien des Evangelisten Markus auf abenteuerlichen Wegen aus Alexandria brachten, Markus wurde zum Schutzpatron der Stadt Venedigt ernannt, sein Symbol, der geflügelte Löwe, ist seither das Wahrzeichen der Lagunenstadt.
Jesus, du hast deine Apostel zur Nachfolge berufen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast deinen Aposteln den heiligen Geist gesandt. Christus, erbarme dich unser.
Du hast den Aposteln deinen Auftrag und dein Wort anvertraut. Herr, erbarme dich unser.
Der hl. Markus ist einer der vier Evangelisten. Sein Attribut ist der Löwe. Dargestellt wird er mit geflügeltem Löwen, aufgeschlagenem Buch und Feder. Die Kirche feiert sein Fest seit dem 12.Jahrhundert am 25. April. Die Bittprozession, die an diesem Tage stattfindet, hat keine Beziehung zu dem Heiligen. Dem hl. verdanken wir das Markusevangelium des Neuen Testaments, das kürzeste unter den vier Evangelien.Es enthält weder die Kindheitsgeschichte Jesu, noch die Bergpredigt beginnt mit dem Busspredigt Johannes, der seine Stimme-wie ein Löwe in der Wüste erschallen ließ. Was Jesus tat, weniger was er lehrte, ist Gegenstand seines Evangelium. Johannes Markus stammte aus Jerusalem, wo sich nach der Apostelgeschichte im Hause seiner Mutter Maria die junge Christengemeinde zu versammeln pflegte. Er selbst soll beim ersten Pfingstfest durch die Predigt des hl. Petrus bekehrt worden sein. Vielleicht zählt er auch unter die 72 Jünger, von deren Aussendung das Lukasevangelium berichtet. Als Verwandte des Barabas begleitete Markus mit diesem zusammen den hl. Paulus auf seiner ersten Missionsreise. Später schloss er sich dem Apostel Petrus an und verfasste auf Bitten der Römer als dessen ,,Dolmetsch“ die Erzählungen des Aposteld, wohl in der zeit zwischen 55 und 59 sein Evangelium. Markus war Begründer der Alexandrinischen Kirche und fand als Bischof und fand als Bischof von Alexandria dortselbst, wahrscheinlich im Jahre 67, den Märtyrertod. Der hl. Markus ist Patron der Mauer und Bauarbeiter, Glasmaler, Korbmacher Notare, und Schreiber.
Jesu Christi Wort ist Geist und Leben. In seinem Namen dürfen wir zum Vater beten.
Christi Worte sind Geist und Leben. Sie schenken uns seinen Frieden, wenn wir bitten.
Selig, die an Jesus Christus glauben und Worte des ewigen Lebens empfangen haben.
Jesus Christus, unser Guter Hirt, der die seinen kennt, sei mit euch.
Jesus sagt von sich: Ich bin ein guter Hirt. Ein guter Hirt gibt sein Leben für seine Schafe. Das haben wir auch am Sonntag gehört. Wir sollen Jesus als einem guten Hirten nachfolgen, wie es zum Beispiel auch Fidelis von Sigmaringen, dessen Gedenktag heute wir feiern.
Jesus, du hast im Tod, den Tod überwunden. Herr, erbarme dich unser.
Du hast deinen Jüngern das Martyrium vorausgesagt. Christus, erbarme dich unser.
Du bist allen treu, die dir treu sind. Herr,erbarme dich unser.
Name Fidelis bedeutet der Getreue, Gläubige, Ehrliche. Diesen Namen nahm er, als er zu dem Kapuzinerorden beitrat. Sein Geburtsname lautete Markus Roy. Als Sohn des Bürgermeisters von Sigmaringen wurde er 1577 geboren. Unter fünft Geschwister war er der Begabteste und durfte deshalb studieren. An der Universität in Freiburg erwarb er im Jahr 1611 den Doktor beider Rechte. Dazwischen unternahm er ausgedehnte Reise und war in Frankreich als Erzieher adliger Söhne tätig. Von 1611-bis 1612 übte er im Elsaß das Amt des Gerichtsrates und hatte unter der Bevölkerung wegen seiner Hilfsbereitschaft und unentgeltlichen Rechtsunterstützung für Bedürftige bald den Namen: ,, Advokat der Armen“. Doch dann kam die große Umkehr in seinem Leben. Aus Enttäuschung und Verbitterung über krasse Fehlurteile und Misswirtschaft im Gerichtswesen schloss der inzwischen berühmte Rechtsanwalt seine Kanzlei. Er empfing die Priesterweihe und trat in Freiburg dem Kapuzinerorden bei. Nach einjährigen Noviziat legte er 1613 das Gelübde als Pater Fidelis ab. Die Wirkungsstätten von Fidelis waren im Laufe der folgende Jahre die Schweiß, das Elsaß und Vorarlberg. Er wurde zu einem begehrten Beichtvater, als Prediger hatte er schon bald einen großen Ruf. Die Zeiten waren damals nicht einfach. Der Dreißigjährige Krieg brach aus und entzweite Katholiken und Protestanten leidenschaftlich bekämpften. Viel Mut erforderte es, sich wie Fidelis auf die Kanzel zu stellen und das Wort Gottes zu verkünden. Fidelis ahnte schließlich den nahenden Gewalttod. Als er am 24. April 1622 in Seewis im Norden von Chur predigte, lauerte ihm calvinistische Bauern auf und erschlugen ihn vor der Kirche. Noch im Augenblick des Todes betete Fidelis zu Gott und pries ihn. Gebeine von Fidelis, dem ersten Märtyrer des Kapuzinerordens ruhen bis heute in der Krypta des Domes von Chur.
Da Jesus, der gute Hirt, unser Fürsprecher ist, dürfen wir es wagen, in seinem Namen zum Vater zu beten.
Der gute Hirt sucht die Einheit und den Frieden. Wir bitten den Sohn Gottes, der die Seinen kennt.
Selig, die der Stimme des guten Hirten folgen und hinfinden in das Reich des Vaters.
Weil die Reue so notwendig ist und ohne Reue keine Sünde verziehen wird, müsst ihr achtgeben, dass ihr, wenn ihr das Sakrament der Buße, ja immer eine solche Reue habt, wie sie Gott verlangt. Ich will euch genauer sagen, wie sie beschaffen sein muss. Ihr könnt mir schon selber sagen, ob es bei der Reue darauf ankommt, dass man gewisse Worte spricht oder ein gewisses Gebet betet. Kommt es darauf an? Muss man ein bestimmtes Gebet beten? Nein, Mancher betet ganz schön das Reuegebet, aus ihr auswendig könnt, oder liest, aus dem Gebetbuch, ein viel längeres Reuegebet, aber im Herzen liegt ihm nichts daran, dass er gesündigt hat. Hat er Reue? Wendet sich der von der Sünde ab? Kehrt er zu Gott zurück? Nein. Ein anderer sagt kein Wort. Im Herzen aber denkt er. O Gott, du bist gegen mich immer so gut, und ich bin dir so undankbar gewesen. O, ich bereue es. Verzeih mir. Wendet sich dieser von der Sünde ab und zu Gott hin? Er hat wahre Reue. Worauf kommt er also bei der Reue an? Dass man im Herzen die Sünde verabscheue. Die Reue darf nicht bloß im Munde sein, sie muss tief drinnen im Herzen sein, sie muss tief drinnen im Herzen sein, sie muss innerlich sein. Denk an Petrus. Welche Sünde hat er begangen? Er hat Jesus verleugnet. Petrus verleugnete Jesus drei mal. Er schwor sogar, dass er Jesus nicht nicht kenne. Da ging die Tür des Gerichtssaales auf und Jesus wurde herausgeführt. Jesus sah den Petrus mit einem wehmütigen Blicke an. Petrus erkannte, dass er Jesus sehr weh getan hatte, als er ihn so verleugnete. Er ging aus dem Hofe hinaus und weinte bitterlich. Petrus sprach kein Wort, als er hinausging. Hatte er deswegen keine Reue? Ó er hatte eine sehr große Reue. Er verabscheute und hasste seine Sünde tief, es schmerzte ihn überaus, dass er Jesus gekränkt hatte. Die Reue liegt eben nicht in Worten, sondern man hat sie im Herzen. Ist es also überflüssig, dass ihr ein Reuegebet betet? O nein. Das Reuegebet hilft euch dazu, dass ihr Reue ins Herz bekommt. Betet nur das Reuegebet, aber schaut, dass es bis ins Herz hineinbringt. Die Reue muss innerlich sein. Das ist die erste Eigenschaft, die die Reue haben muss. Schauen wir, wie groß, wie stark die Reue sein muss. Als Jesus schon in den Himmel aufgefahren war, predigte Petrus den Juden welches Verbrechen sie an Jesus begangen hätten , sie sollten nun Buße tun und an Jesus glauben. Die jüdische Obrigkeit wollte es nicht dulden, dass Petrus, von Jesus predige, und ließ ihn in den Kerker werfen und geißeln. Herodes wollte ihn sogar töten lassen. Petrus aber ließ nicht ab, von Jesus zu predigen. Er predigte zuerst den Juden, dann den Heiden, bis er wirklich für Jesus für Jesus getötet wurde. Jesus hatte ihm befohlen zu predigen. Wenn es Petrus nicht getan hätte, hätte er gesündigt, dass wäre ihm tausendmal ärger gewesen als Kerker und Tod. Hat also Petrus eine große Reue über seine Sünde gehabt? Ja, die Sünde war ihm ärger als alles. Man sagt: Seine Reue war über alles groß. Mancher aber, der schwere Sünden begangen hat, denkt so. nun es ist mir ja leid, und ich will jetzt christlich leben. Wenn ich aber dadurch, dass ich christlich lebe, einen Schaden sollte, wenn ich dafür verspottet und verfolgt würde, so käme es mir auf eine Sünde nicht an! Sieht ein solcher auch die Sünde als das größte an? Was sieht er für ein größeres Übel an ? Was sieht er für ein größeres Übel an? Ist das eine wahre Bekehrung? Wendet sich ein solcher wirklich von der Sünde ab, kehrt er von ganzem Herzen zu Gott zurück? Kann Gott mit einer solchen Reue zufrieden sein? Wie muss also die Reue zweitens sein? Lieber alles zu leidem oder oder zu verlieren als eine schwere Sünde zu begehen. Mit welchen kurzen Gebete könnt ihr diesen diesen Entschluss aussprechen? Lieber sterben als sündigen. Es fragt sich weiter, wie viel Sünden man bereuen muss? Was meint ihr? Ja, alle, die man begangen hat, wenigstens, alle schwere Sünden. Solange der Mensch an einer schweren Sünde hängt, ist sein Herz noch immer von Gott abgewendet und Gott kann ihm nicht verzeihen, er kann ihm keine einzige Sünde verzeihen. Das die dritte Eigenschaft der Reue, sie muss allgemein sein. Endlich kommt es darauf an, warum man die Sünde bereut. aus welchen Grunde einem die Sünde leid ist. Manchmal kommt man durch eine Sünde in Unglück oder Schande. Denkt euch einen Menschen, der sich durch vieles Trinken, die Wassersucht zugezogen hat. Wenn es ihn ihn nun nun reut, dass er sich dem Trunk ergeben hat, wenn ihn aber dabei nur das schmerzt, dass er seine Gesundheit verloren hat, nicht, dass er Gott beleidigt hat, hat er sich da zu Gott bekehrt ? Ein anderer hat einen Diebstahl begangen. Der Diebstahl ist aufgekommen, der Mann ist eingesperrt worden und steht nun vor der Welt als Dieb da. Jetzt denkt er. Was habe ich davon? Wie dumm bin ich gewesen. Der Diebstahl reut ihn, aber nicht wegen Gott, nur wegen die Schanden. Ist das eine Bekehrung zu Gott? Wird einem solchen Gott verzeihen? Wenn uns Gott verzeihen soll, müssen wir unsere Sünden aus höheren Gründen bereuen. Denken wir an Maria Magdalena. Sie war eine große Sünderin.Sie war durch ihre Sünden auch in Schande gekommen. Aber das war ihr nicht das Ärgste. Sie hörte Jesus predigen, wie gut Gott ist, wie sehr er uns liebt und wie sehr er durch die Sünde beleidigt und gekränkt wird. Da dachte sie. Was habe ich getan? Meinen guten Vater im Himmel habe ich so oft und so schwer gekränkt.. Und sie kam zu Jesus, als er gerade im Hause eines Pharisäers saß. Der Pharisäer und seine Freunde warfen ihr Blicke voll Verachtung zu. Aber daraus machte sie sich wenig. Sie dachte nur daran, dass sie Gott so sehr beleidigt hatte. Sie warf sich zu Füßen Jesu hin und weinte, dass die Füße von ihren Tränen ganz nass wurden. Diese Reue gefiel Jesus. Jesus sagte zu dem Pharisäer . Ihr werdet die vielen Sünden vergeben, weil sie viel geliebt hat. Zu Magdalena aber sagte er. Deine Sünde sind dir vergeben. Warum hat Maria Magdalena ihre Sünden bereut? Aus Liebe zu Gott. Das ist der edelste , der höchste Beweggrund. Gott verzeiht die Sünden auch, wenn man sie nicht gerade aus Liebe bereut, sondern wenn man mehr an die Strafe denkt, die man sich von Gott verdient hat. Aber immer muss man die Sünde aus höheren Gründen bereuen, immer wegen Gott, nicht aus bloß weltlichen Gründen. Wie wird man eine solche Reue nennen, die aus höheren, übernatürlichen Gründen kommt? Eine übernatürliche Reue.
Jesus Christus, der uns zur Nachfolge und zum Dienst in seinem Reich berufen hat, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium sagt Jesus. Wahrlich ich sage euch. Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. Das bedeutet, ohne Opfer, können wir die Frucht nicht bringen. Viele Heiligen opferten wie auch der heutige Heilige Adalbert Bischof von Prag, ihr Leben für Christus, für die Kirche.
Jesus, du bist unser guter Hirt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast dein Leben für uns hingegeben. Christus erbarme dich unser.
Du hast uns die Botschaft des Vaters anvertraut. Herr, erbarme dich unser.
Adalbert von Prag gehört zu jenen Gestalten des Glaubens, die sehr häufig dargestellt wurden. Meist ist er im bischöflichen Ornat abgebildet, oft mit einem Buch, seltener mit Attributen, die sein Martyrium symbolisieren sollte/Speer, Schwert, Beil/. Einige Bilder gibt es auch, die Adalbert als Benediktinermönch zeigen. Die wahrscheinlich älteste Darstellung Adalberts findet sich in Rom auf der Tiberinsel. Auf einer Brunneneinfassung in der dortigen Kirche S. Bartolomeo ist Adalbert als Bischof mit Pallium zu sehen. Kaiser Otto II, der Adalbert zum Bischof von Prag berufen hatte, soll diesen Brunnen nach der Heiligsprechung Adalberts/999/ in Auftrag gegeben haben. Schöne Darstellungen aus frühester Zeit sind auch auch auf der Bronzetür des Gnesener Domes zu sehen. Die Arbeiten aus dem frühen 12. Jh. zeigen Adalbert bei der Missionierung in Ostpreußen sowie seine Ermordung mit dem Beil. Im Dom von Gnesen wurden bis zum 14. Jh.die polnischen Könige gekrönt. Eine Statue /14 Jh./ in der Aachener St. Adalbert- Kirche zeigt den Heiligen mit einem Aussätzigen, dem der Teufel aus dem Mund entweicht. Öfters ist Adalbert auch zusammen mit den böhmischen Landespatronen Wenzel und Prokop zu sehen. In der Nationalgalerie in Prag gibt es ein Votivbild mit Adalbert.
Damit unser Leben fruchtbar werde für sein Reich, wollen wir voll Vertrauen den Vater um seinen Beistand bitten.
Die reife Frucht unseres Lebens wird Gottes Friede sein. Wir bitten den Herrn.
Selig, die Gott dienen in diesem Leben und vom Vater geehrt werden am Letzten Tag.
Jesus Christus, der uns aufgetragen hat, bereit zu sein für seine Stunde, sei mit euch.
Es gibt die Menschen, die ihre Handys schalten nie aus. Sie sind immer bereit, die Nachrichten, die Informationen empfangen. Manche sagen, dass schon die Krankheit ist. Aber diese Menschen argumentieren damit, wenn der Mensch in dieser sich in dieser Welt durchsetzen will muss er zur Verfügung 24 Stunde sein.
Jesus, du kamst in die Armut dieser Erde. Herr,erbarme dich unser.
Du wolltest dienen und nicht bedient werden. Christus,erbarme dich unser.
Du hast uns das Leben geschenkt durch deinen Tod. Herr, erbarme dich unser.
Heute haben wir den Gedenktag des Hl. Konrad von Parzham. Konrad der Sohn einer Bauerfamilie wurde am 22.Dezember 1818 in Parzham geboren und erhielt den Namen Johan Evangelist Birndorfer. Bis zu seinem 31 Lebensjahr arbeitete er, wie alle seine Geschwister auf den Feldern und Ackern. Während dieser Arbeit fand er Ruhe zum Gespräch mit Gott. Obwohl er leidenschaftlicher Bauer war, verzichtete er 1849 auf den Hof und trat als Laienbruder in das Kapuziner-Kloster St. Anna in Altötting ein. Drei Jahre später legte er das Gelübde ab, und nahm den Namen Konrad an. Schon bald trug man Konrad das Amt des Klosterpförtners an. Diese Tätigkeit sollte seine Lebensaufgabe werden, für die er sich aufopferte bis zu seinem Tod und die ihm vom Papst den Namen ,, der ewige Pförtner“ eintrug. Die Ausübung des Pförtneramtes was für Konrad nicht immer einfach. Er der zurückhaltende, ja schüchternde Bauer von Land wurde nun plötzlich Jahr für Jahr mit Hunderttausende von Altötting Wallfahren Konfrontiert. Er musste Fragen beantworten, Bitten erfüllen, Aufträge ausfüllen, Bettler versorgen. Doch für jeden hatte Konrad ein freundliches Wort, keiner ging von ihm ohne das sein Anliegen nicht erfüllt worden wäre. Die wenige Zeit, die Konrad bei seinem 18. Stunden-Tag noch blieb, verbrachte er im Gebet, Schlaf fand er kaum. Nach 41 Jahren spürte Konrad von Parzham , dass seine Lebensuhr abgelaufen war. Auszehrung, Erschöpfung und zahlreiche Krankheiten forderten ihren Tribut. Jetzt kann ich nicht mehr, sagte der alte Mann zu seinem Obern. Drei Tage später starb er. Es war der 21.April 1894.
Der Herr kommen wird zu einer Stunde, die wir nicht kennen, wollen wir den Vater bitten, uns nah zu sein.
Wenn das Tor des ewigen Reiches aufgetan wird, findet dort den Frieden. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die der Herr wachend findet, dass sie mit ihm eingehend wenn er kommt.
Jesus der sprach: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst, er sei mit euch.
Sicher haben sie schon die Einladung zum Mahl bekommen. Zum Beispiel zum Hochzeitsmahl. Auch wenn uns die Einladung nicht recht fiel, sie sagen. Ich kann doch die Einladung ablehnen.
Jesus, deine Botschaft wurde von den Menschen abgelehnt. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns die Güte und Liebe des Vaters zum Vorbild gegeben. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns das neue Leben ewiger Freude verheißen. Herr, erbarme dich unser.
Schon zwei Wochen lesen wir Gottes Wort vom Mahl, zum Gott uns ladet ein. Wir sind zum Tisch Gottes Wortes und zum Mahl des Lammes eingeladen. Wie früher auch heute es gibt viele Meschen die, diese Einladung, ablehnen. Jesus sagt nehmt und esst.Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt habt ihr das Leben nicht in euch. In den katholischen Kirchen ist ,,ewiges Licht“. Dieses Licht symbolisiert Christus Anwesenheit und seine unaufhörliche Liebe zu uns, die ihn so weit führte, dass er zu unserer Speise wurde. Jesus baute sein Zelt in unsren Städten und Dörfer. Wenn die Christen in die Kirche kommen, sie machen Knie beuge. Das ist von einen uralten symbolischen Handlungen, die unsere Ehre, Ergebenheit gegen Jesus der im Sakrament des Altares gegenwärtig ist, äußern. Jesus sagte. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Joh 6,51. Diese Worte sagte Jesus vor 2 Tausend Jahren und sie / diese Worte/ wurden nicht alt, vernichtete sie die Zeit nicht. Diese Worte von Jesus rufen die Sehnsucht nach dem ewigen Leben. Nach solchem, das nur er/Jesus/ geben kann. Lassen wir uns nicht abraten vom ewigen Leben, nur deshalb, denn wir sehen, dass viele Leute Jesus ablehnen. Im Gegenteil. Zeigen wir diesen Menschen, dass wir an Jesus an seine Anwesenheit in Eucharistie fest glauben. Das für uns bedeutet Jesus wirklich das Leben, das nie endet wird.
Alle, die auf die Auferstehung hoffen, sind Schwestern und Brüdern und Kinder des Vaters. So beten wir gemeinsam.
Die ersten Worte des Auferstandenen an seine Jünger lauteten: Friede sei mit euch. Aus diesem Frieden heraus erwachsen Kraft zum Glauben und Mut zum Leben. Um diesen Frieden bitten wir.
Selig, die das Wort Gottes hören, und die Einladung zum ewigen Mahl empfangen haben.
4.Sonntag der Osterzeit 2018-Weltgebetstag für geistliche Berufe.
Einführung
Wir alle trafen wir uns schon mit den verschiedenen Ansichten auf die Sendung, Aufgaben eines Priesters. Für eine Gruppe ist der Priester wichtig, gebraucht, für die andere Gruppe ist er unnötig. Zutreffend kann man das auf einem Beispiel sehen. Zwei Gruppen stellten die Liste der Berufung der Menschen, für lang zeitigen Flug in den Kosmos zusammen. In einer Ankete kam der Priester in die dritte Stelle, gleich nach dem Pilot und Arzt. In einer anderen Ankete war er im dritten Zehner. Vor ihm waren Friseur, Psychologe, Richter…
Predigt
Was für eine Sendung des Priester ist? Die Sendung des Priester ist Verkünden das Reich Gottes. Die Menschen von Gott lehren, vom ewigen Leben. Oder anders gesagt, vermitteln den Menschen das göttliche Leben. Erteilen den Menschen die Sakramente. Die Menschen,die an ewiges Leben nicht glauben, den Priester nicht brauchen, sogar sind diejenige, die sagen, dass die Priester die Menschen irreleiten. Wir sind gläubige Menschen und für uns muss wichtig sein, dass immer die Menschen/Priester/ werden, die uns die Frohe Botschaft verkünden werden. Ja wir brauchen Ärzte, Lehrer, Bäcker, Automechaniker, aber wir brauchen auch die Priester. Selbstverständlich, dass die Priester auch mit gesellschaftlichem Leben leben und bemühten sich auch zum gesellschaftlichen Fortschritt beizutragen. Ein universitärer Professor sagte mit Wohlgefallen von der Kirche, von den Priester, dass das sie sind Obs kuranten, Dunkelmänner, die den Fortschritt,, hemmen“. Ein scharfsinniger Hörer hatte schon genug dieser Beleidigungen, und darum entschloss sich, dass er den Professor besucht. Herr Professor, begann er höflich. Ich bitte Sie um die Erklärung manchen meiner Fragwürdigkeiten. Ist gefällig, junger Freund. Bitte nehmen Sie Platz. Vor allem bin ich neugierig Herr Professor, wie sich uns erhalten das Schriftmaterial der alten Klassiker? Wem können wir danken, dass die Klassiker werke zum Beispiel zum Beispiel von Homer, Tacitus und anderen nicht verloren, als die Barbaren kamen. Es ist bekannt, dass die Mönchen die Klassiger beschrieben und so retteten ihre Werke vor Vernichtung. Wie die Mönchen? Und sie waren nicht die Bremse des Fortkommen? Das war in der Zeit, wenn viele Herrscher wussten weder lesen noch schreiben. Herr Professor ist das die Wahrheit, dass ohne die Priester hätten wir nicht weder Columbus, noch Vasco de Gama. Es spricht man, dass der Mönch Framan im Jahre 1450 die Mape zeichnete, die in Columbus den Gedanke erweckte, unternehmen die Reise um die Welt herum. Ich erinnere mich, dass gewisser Papst, führte in die Arithmetik die arabischen Nummer, statt der römischen. Ja. das war der Papst Silvester I, sagte Professor. Ich habe auch gehört, dass das erste Fernrohr ein Priester erfand? Ist das möglich, dass den Fernrohr ein Priester erfand und die Priester sind die Feinden des Progress . Ja, das ist der Fakt. Den Fernrohr erfand der Franziskaner Roger Bacon. Noch möchte ich etwas fragen. Galileo war nicht der erste,die behauptet, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Der erste lehrt das Kopernik. Wieder der Priester. No, aber ich hörte, dass auch Kopernik war nicht der erste. Hundert Jahre vor ihm lehrte das Bischof von Regensburg Regio Montanus davon. Noch ein bisschen Geduld Herr Professor. Warum die Ära in der die Wissenschaft, Kunst und die Literatur blühten, nennen wir, die goldene Ära des Papstes Leo X. Weil der Papst Leo X war ein großer Unterstützer der Gelehrter, Künstler und Schriftsteller. Wie ist das möglich. Doch Leo X war der Vorsteher der Kirche und die Kirche war die Bremse des Fortschifftes. Mein Freund, platzte der Professor, es mir scheint dass sie nur darum kam… nur darum damit ich Ihre Zweifel, Meinungen zerstreuen, antwortete höflich der Student. Darf ich ihnen noch einige Fragen stellen? Ist das die Wahrheit, dass die ersten Volksschule Jan de la Salle stiftete? Ja er war der Franzose. Ist das die Wahrheit, dass er der Priester war, der kanonisiert wurde? Mir interessiert das nicht. Und wissen sie das, dass der Mönch Bertold das Schießpulver erfand und der Jesuit Seschi aus Italien erfand Spektralanalyse. Freunde, wollen sie mir erbösen? Aber woher Herr Professor. Aber ist das die Wahrheit , dass den Blitzableiter eigentlich nicht Franklin erfand, aber vor ihm baute der Prämonstratenser Priester Prokop Divis auf. Menschen, sie sprechen und sprechen. Wissen sie Herr Professor, dass der Kardinal Mezofanti mehr als 7o Sprachen beherrschte. Um die Philologie begann er sie schon als junger Priester interessieren. Einmal sollte er einen verletzen polnischen Soldaten beichten. Während einer Nacht erlernte er polnisch so, dass er diesen Soldaten beichten konnte. No und wohl zurückgebliebenster Mensch war der Kardinal Mack, der der Welt das Geheimnis der Palimpsest- die Schrift auf das Pergament entdeckte. Genug Mensch. Wohin wollen Sie gehen? Darauf musste ich Amal Ficke de Gjoja fragen,der zirka um 1500 den Kompass erfand. Wissen Sie Herr Professor, dass er auch der Priester war. Und die erste Feuerspritze erfanden wieder die Priester-Zisterzienser. In Paris waren die Feuerwehrmänner bis 17 Jahrhundert die Kapuziner. Wenn sie nicht so geistreich spricht, würde ich Sie hinausschmeißen. Aber wohin Herr Professor? Es spricht man, dass die Brüder Mongoflier zum ersten Mal auf dem Ballon empor flogen. Nur sie abgelaufen hat, der Mönch, der im Jahre 1720 in Anwesenheit ganzes königlichen Hofes in die Luft auf dem Ballon erhob . Herr Professor sie wischen die Brillen auf? Das ist auch der priesterliche Erfindung. Die Augengläser erfand der Dominikaner Alexander Spinosa. Schauen Sie Herr Professor auf die Uhr? Die erste Uhren konstruierte der Priester Casiodorus. Aber beobachte ich dass ich für Sie unbehaglich wurde. Draußen scheinen schon die Straßenlampen. Wissen Sie dass das Leuchtgas, die Jesuiten erfanden. Ich sehe, Sie haben ein schönes Motorrad. Das Motorrad erfand Priester Pancio 1845. Ich gehe schon Herr Professor. Nach solchen Ernennung vielleicht niemand wird sagen, dass die Priester die Feinden des Fortschritts sind. Viele Menschen haben keine Interesse für Gott. Aber Gott hat die Interesse für uns. Wir wissen, dass für die Beziehung die Interesse der beiden notwendig ist. Gott hat die Interesse, haben die Interesse auch wir? Ich danke allen Menschen, die mir die Interesse für dich vermittelten. Ich danke Eltern, Großeltern, Priestern,weil sie mein Leben auf dich richtete. Ich bitte Dich, segne sie. Und gibt, dass auch ich die Interesse für Dich bauen weist. Gott sende uns immer die Menschen, die uns verkünden werden, dass Gott uns liebt und er will, dass wir mit ihm leben.
Jesus, der zu den Aposteln sagte: Wie mich der Vater geliebt hat,so habe auch ich euch geliebt, sei mit euch.
Jesus spricht im heutigen Evangelium von Liebe. Für ihn ist die Liebe prinzipiell. Mutter Teresa sagte dass, der ärmste Mensch der ist, der keine Liebe hat und das im aktiven und passiven Sinn. Oder sagen wir das anders. Wer nicht fähig ist zu lieben, weil er nicht geliebt wurde.
Jesus, du bist der Weg, der uns zum Vater führt. Herr, erbarme dich unser.
Du wirst alle auferwecken, die dir angehören. Christus, erbarme dich unser.
Du erfüllst mit Freude, die sich deiner Gnade öffnen. Herr, erbarme dich unser.
Heute haben wir den Gedenktag des heiligen Papst Leo IX. Er kam am 21. Juni 1002 in Egisheim im Elsaß als Bruno Graf von Egisheim und Dagsburg zur Welt. Nachdem er einige Jahre als Kleriker am Hof von Kaiser Konrad II. gewirkt hatte, wurde er im Alter von 24 Jahren zum Bischof der französischen Stadt Toul ernannt. Während seiner über 20 jährigen Amtszeit wirkte er reformerisch im Sinne Clunys und leitete zahlreiche Synoden. Immer und in allen Fragen heilt Bruno treu zum Kaiser. Nach einer zusätzlichen Aklamation durch das Volk und den Klerus von Rom wurde der 46 jährige am 12 Februar 1049 zum Nachfolger von Damasus II gekrönt. Von Beginn seines Pontifikats an sprach sich Leo IX scharf gegen Laieninvestitur, Priesterehe und besonders gegen die Simonie. Um überall nach dem Rechten zu sehen, führte der Papst lange Visitationsreisen durch. Er stellte Klöster wieder Kirchen, so auch in Augsburg und Regensburg. Er legte die Fundamente, auf denen seine Nachfolger aufbauen konnten. Auch die Neuorganisation der päpstlichen Verwaltung geht auf Papst Leo IX. zurück. Im Sommer 1053 wurde Leo IX von den Normannen festgenommen und neun Monate gefangen gesetzt. Während dieser Zeit erkrankte er schwer und hatte, als er am 12. März 1054 freigelassen wurde, nur noch knapp sechs Wochen zu leben. Nach nur fünfjährigen Pontifikat starb Leo IX ausgezehrt und erschöpft am 19. April 1054. Als er seine Sterbestunde kommen gefühlt hatte, hatte er sich zum Petrusgrab tragen, um dort seine letzten Lebensstunden zu verbringen.
Im Vertrauen auf Jesus Christus, der vom Vater gekommen ist, wagen wir zu beten.
Im Brot des Lebens finden wir den Frieden Gottes. Um diesen Frieden wollen wir beten.
Selig, die das Brot des Lebens empfangen und nicht sterben in Ewigkeit.
Jesus Christus, der sprach: Ich bin das Brot des Lebens, wer zu mir kommt wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals hungern.
Ein großer Schmerz für die Eltern ist, wenn sie für ihr Kind fast nichts bedeuten. Nur die Eltern wissen, was sie müssten für ihr Kind erleiden, was alles müssten sie für ihr Kind opfern, verzichten. Die Eltern aber sagen das ihrem Kind nicht.Sie haben Angst, dass es für etwas selbstverständliches hielt. Etwas ähnliches ist auch zwischen uns und Gott
Jesus, du bist in die Welt gekommen, um das Erlösung Opfer der Welt zu werden. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast den Tod überwunden und das Leben kundgetan. Christus, erbarme dich unser.
Du nährst mit deinem Leben, die an dir festhalten. Herr, erbarme dich unser.
Wir alle sind Kinder Gottes und darum können wir um den Schmerzen Jesu sprechen, wenn wir ihn nicht anerkennen, wenn wir fast kein, oder sehr wenig Interesse an ihm haben. Trotzdem Jesus, hört uns nicht auf zu lieben. Wir wissen, dass Gott seinen Sohn in die Welt sandte, damit er das Brot des Leben ist. Nichts vollkommener konnte Gott ausdenken. Sein Sohn, die zweite göttliche Person ist immer gegenwärtig. Gott bestimmt, dass für den Leib das Brot notwendig ist. Gott bestimmt, dass er für die Seele des Menschen die Stärkung in einer Gestalt des Brotes gibt. Und wer Christus unter der Gestalt empfängt, der kann mit dem heiligen Paulus sagen. Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir,Gal 2,20. Wir müssen uns dessen bewusst werden, dass der Glaube, notwendig zum Heil ist. Darum müssen wir uns bemühen zum Glauben gelangen. Wie das Brot für das irdische Leben notwendig ist, so notwendig ist, der Glaube für das ewige Leben. Es ist traurig, dass viele Menschen an Jesus Christus nicht glaubt. Viele Juden sahen die Wunder von Jesus, und trotzdem sie Jesus als Messias lehnten ab. Das erfüllte Jesus mit großer Trübsal.
Da niemand zum Vater kommt als durch Jesus Christus, wollen wir in seinem Namen und nach seinem Auftrag beten.
Den Vater kennen heißt, zugleich den Frieden finden. Wir bitten den Herrn um den Frieden, den die Welt nicht kennt.
Selig, die glauben an den Sohn Gottes und ihn beim Vater schauen werden in Herrlichkeit.
Jesus sagte zu den Juden: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben,sondern mein Vater gibt euch das rechte Brot vom, Himmel, er sei mit euch.
Dachten Sie schon darüber nach, wie würde unser Leben ohne Worte aussehen? Ich kann das nicht vorstellen. Ja, heute können wir SMS schicken. Aber auch dort sind die Worte. Heute sagt Jesus. Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht nicht mehr hungern.
Jesus, du hast die Zeit der Gnade verkündet. Herr, erbarme dich.
Du wolltest alle für das Reich des Vaters gewinnen. Christus erbarme dich unser.
Du hast uns Anteil gegeben an deinem göttlichen Leben. Herr,erbarme dich unser.
Warum begannen wir über die Worte sprechen und setzten wir fort vom Brot zu sprechen. Das ist einfach. Selten jemand konnte sich das Leben ohne Wörter vorstellen, so die Menge der Juden das Leben ohne Brot nicht vorstellen. Zur Zeit Jesu war das Brot alles. Für Juden war das Brot Gottes Geschenk, das Mittel der Erhaltung des Lebens und und der Kraft,aber war auch ein Geschenk, das in sich alle andere Geschenken enthalten. Das begriff die Menge und sie wollte dieses Brot. Ihre Begeisterung und die Sehnsucht nach dem Brot war riesig. Hier aber sehen wir, dass Christus vom Brot spricht, in einer anderen Bedeutung. Er spricht vom Brot des Glaubens. Wie viel mal lehnen wir dieses Brot ab, und treten wir zu diesem Sakrament nicht heran. Für diejenige, die die Eucharistie nicht empfangen können ist hier auch eine andere Quelle. Wort Gottes. Gottes Wort ist auch ein Geschenk. Auch in diesem Geschenk ist Gott anwesend. Nicht nur vom Brot lebt der Mensch. Diesen Satz müssen wir richtig verstehen. nicht nur von materiellen Sachen lebt der Mensch. Das Wort Gottes wirkt auf unsere Seele. Es formen unsere Seele. Aber in Eucharistie wirkt in uns selbst Christus. Wir müssen uns bemühen, damit wir die Eucharistie nicht nur formell, ohne Vorbereitung empfangen.
Jesus Christus ist gekommen, das Brot des Lebens uns zu anbieten. In seinem Namen beten wir zum Vater.
Damit das Wort Gottes in uns gute Frucht bringen kann, wollen wir den Herrn um seinen Frieden bitten.
Selig, die Gottes Wort hören und danach handeln, damit sie fest stehen am Tag, der die Welt erschüttert.
Die Reue ist beim Sakramente der Buße das notwendigste Stück. Gott verzeiht manchmal Sünde,ohne dass der Sünder sein Gewissen erforscht hat und ohne dass er beichtet.Wenn jemand plötzlich in Todesgefahr kommt, ist er vielleicht zu schwach , sein sein Gewissen zu erforschen und kann vielleicht auch nicht mehr beichten. Dennoch können ihm seine Sünden verziehen werden., wenn er sie nur bereut. Wo aber keine Reue ist, da gibt es keine Verzeihung. Es mag einer sein Gewissen noch so gut erforscht haben, er mag seine Sünden noch so genau beichten, wenn er keine Reue hat, nützt ihm alles nichts. Gott verzeiht ihm nicht.
Woher wissen wir, dass Gott vom Sünder durchaus Reue verlangt? Gott selbst hat schon im alten Bunde durch den Propheten Ezechiel verkünden lassen. So wahr ich lebe, ich will nicht den Tod des Gottlosen, sondern, dass sich der Gottlose von seinem Wege bekehre und lebe. Gott will nicht den Tod des Gottlosen. Welcher Tod ist da wohl gemeint? Der ewige Tod, die ewige Verdammnis. Gott will vielmehr, dass der Gottlose lebe. Gott will ihm seine Gnade und das ewige Leben schenken. Was muss aber Gottlose vorher tun? Sich von seinem Wege bekehren. Der Gottlose hat Gott verlassen wie der verlorene Sohn seinen Vater, er geht einen schlechten Weg. von diesem Wege muss er umkehren, er muss sich von der Sünde abwenden und wieder zu Gott zurückzukehren, wie der verlorene Sohn zu seinem Vater zurückgekehrt ist. Was heißt also sich bekehren? Sich von der Sünde abwenden und zu Gott zurückkehren. Der Sünder wendet sich von der Sünde ab, wenn er an der Sünde keine Freude mehr hat, wenn er sie nicht mehr mag , wenn er sie verabscheut, und hasst, wenn er denkt. Ich hätte die Sünden nicht begehen sollen. Wie nennen wir diesen Hass gegen die Sünde, diesen Abscheu vor der Sünde? Reue. Ihr seht also. Gott will dem Sünder verzeihen, aber der Sünder, muss sich bekehren, er muss sich vor der Sünde abwenden, er muss die Sünde verabscheuen, er muss sie bereuen.
Das zur Verzeihung der Sünden Reue notwendig ist, lehrt und auch die Kirche ganz ausdrücklich und eindringlich. Auf der großen Kirchenversammlung von Trient hat die Kirche feierlich erklärt,dass zur Verzeihung der Sünden immer Reue notwendig gewesen ist. Das Konzil hat auch erklärt, dass die Reue in einem Schmerz der Seele und in einem Abscheue vor der Sünde besteht. Und wenn es uns auch Gott nicht geoffenbart hätte und wenn es uns die Kirche nicht lehrte, dass zur Verzeihung der Sünden Reue notwendig ist, so würde es uns schon unsere Vernunft sagen. Denn wenn jemand eine schwere Sünde begeht, wendet er sich von Gott ganz ab. Solange er über seine Sünde keine Reue erweckt, bleibt er von Gott abgewendet. Einen solchen Sünder kann der unendlich Gott unmöglich zu seinem Kinde annehmen. Wer nur lässliche Sünden begeht,wendet sich von Gott noch nicht ganz ab, aber er fängt an sich von Gott abzuwenden.
Was ist wohl bei der Reue die Hauptsache, der Schmerz, den man über die Sünden hat, oder der Abscheue, den man davor hat? Die Hauptsache ist der Abscheue, dass man sich nämlich von seinen Sünden abwendet und sie nicht mehr will. Zum Abscheu kommt dann auch noch der Schmerz. Es tut einem weh, es tut einem leid, dass man gesündigt hat. Es haben schon manche Kinder gesagt. Ich kann keine Reue erwecken. Ich bringe es nicht dahin, dass ich über meine Sünden einen rechten Schmerz empfinde. Das tut nichts, wenn du nur an deinen Sünden keine Freude mehr hast und sie nicht mehr willst. Denn wenn du deine Sünden nicht mehr willst, verabscheust du deine Sünden und hast Reue. Die Reue liegt nicht im Gefühle, sondern im Willen. Der Wille muss sich von der Sünde abwenden.
Jesus Christus, der uns Speise gibt für das ewige Leben, sei mit euch.
Wenn wir wahrnehmen, dass uns jemand ,,verschwunden“ machen wir alles dafür, damit wir ihn wieder finden. Besonders, wenn es sich uns nahe liegender Mensch handelt, oder wenn es um einen Menschen geht, den wir brauchen. Das heutige Evangelium bestätigt uns das.
Jesus, die Menschen kamen zu dir, Hilfe zu suchen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns das Brot des Leibes bereitet. Christus, erbarme dich unser.
Du hast Glaube ohne Grenze gefordert. Christus, erbarme dich unser.
Jesus sagte zu den Menschen, die ihn suchten: Ihr sucht mich, nicht, weil ihr Zeichen gesehen, sondern , weil ihr von den Broten gegesen habt und gesättigt worden seid. Joh 6,26. Diese Worte begreifen wir dann, wenn wir uns in die Volksmasse eingliedern, die Jesus sucht. Jesus macht ihnen die Vorwürfe, dass sie ihn nur deshalb suchen, dass er sie sättigte. Gilt nicht, dieser Vorwurf auch uns? Suchen wir Jesus, nur deshalb, damit er uns mit zeitlichen Sachen sättigt? Der heutige Mensch, obwohl er viel besitzt, ist immer unzufrieden. Er sehnt sich danach mit etwas sich sättigen. Mit Unterhaltung, mit Sport, mit Wissenschaft, mit Kultur. Das alles aber ist nicht genug. Wenn wir zu Christus, nur darum kommen, damit wir ihn nur um das irdische Brot bitten, das ist nicht richtig. Der Schwerpunkt unserer Bemühungen bleibt im materiellen Gebiet. Wir arbeiten, damit wir etwas haben, etwas besitzen. Dann, wollen wir das was wir haben, genießen. Wir haben Angst, damit wir das was wir haben, nicht verlieren. Aber wir wissen auch das, dass wir mit dem Tod, alle irdische Schätze verlieren werden. Jesus sagt zu uns, dass wir vor allem ihn suchen sollen, die Freundschaft mit ihm. Er will, dass wir auf ihn mehr vertrauen. Verzichten wir uns auf die Angst über Morgen. Geben wir Gott auf die erste Stelle in unserem Leben. Das gibt unserem Leben neuen Sinn. Wer an Christus glaubt, wer auf ihn vertraut, wird nicht enttäuscht.
Zum Vater, der seinen Sohn mit seinem Siegel bestätigt hat, wagen wir zu beten.
Christus ist unser Leben. In ihm haben wir das Leben und den Frieden der Ewigkeit. Ihn bitten wir.
Selig, die von den Brot essen, das Jesus selbst uns reicht und ewiges Leben schenkt.
Jesus, der zu seinen Apostel sagte. Ich bin es, fürchtet euch nicht, sei mit euch.
Jeder von uns erlebt in seinem Leben Weile, Augenblicke Enttäuschungen, Depression. Vielleicht bemühten wir uns vergeblich, etwas ist uns nicht gelungen. Auch die Apostel waren in ähnlicher Situation. Sie ruderten aber vergeblich. Der Wind wehte/blies/ gegen ihnen. Die Stärkung für sie waren die Worte von Jesus: Ich bin es fürchtet euch nicht.
Jesus, du bist Gottes Sohn. Herr, erbarme dich.
Du streckst deine Hand aus rettest. Christus erbarme dich unser.
Du bist immer in seiner Kirche. Herr, erbarme dich unser.
Auf die nächtliche Schifffahrt und Brandung waren die Apostel gewöhnt. Es ist ihnen unangenehm, aber sie das schon nicht einmal durchlebten. Aber von einer Sache haben sie sich seit gewisser Zeit abgewöhnt. Allein zu sein. Sie haben daran angewöhnt, dass Jesus immer mit ihnen war. Wenn auch manchmal Jesus wegging, sie wussten, dass er bald zurück kommt. Und sie haben die Sicherheit, dass Jesus jede Situation bewältigen wird. Jetzt zum ersten mal, seitdem sie Jesus erkannten fühlen sie sich ohne ihn verlassen. Wenn sie in einer guten Situation wären, hätten sie es irgendwie ertragen. Aber verlassen zu sein und im Gewitter. Und wo ist der Lehrer? Sie dachten, dass sie als Jünger von Jesus, legten alle Verantwortung in die Jesu Hände, dass es genügt wird, nur seine Wünsche und klare Weisungen ausüben/durchführen/. Ihren Dienst bei Jesus, sie stellten sich ganz einfach. Er wird sie führen und sie werden gehorchen. Das wird ein einfaches Leben. Sie wussten, dass Jesus die göttliche Autorität hat, und sie keine Verantwortung werden haben. Sie wussten noch nicht, dass Gott den Menschen nicht verknechtet, sondern macht den Menschen selbstständiger und beauftragt ihn mit seiner Sendung. Die Apostel haben bis jetzt keine Ahnung was für eine Verantwortung wird Jesus auf ihre Schultern legen, wenn er sie in die ganze Welt senden wird. Bis jetzt sie noch nicht wussten, dass alles von Jesus annehmen müssen werden. Seine Wunder, seine Anordnungen, aber später auch seine Anwesenheit, sein Schweigen.
Jesus ist unser Helfer und Mittler. In seinem Namen beten wir.
Von Jesus Christus geht immer eine Kraft aus. Damit seine Kraft uns den Frieden gäbe, bitten wir.
Selig die hinfinden zu Jesus, dem Erlöser und geheilt werden von aller Bosheit.
Jesus Christus, der uns aus der Welt erwählt hat, sei mit euch.
Wenn wir den Namen Martin hören, denken wir gewöhnlich an Martin von Tours, dessen Fest feiern wir am 11. November. Heute feiern wir einen anderen Martin, der Papst und der später lebte als Martin von Tours.
Jesus, du hast nicht auf die Meinung der Menschen gehört. Herr, erbarme dich unser.
Du hast dem Kaiser zugestanden, was des Kaiser ist. Christus, erbarme dich unser.
Du bist für dein Wort in den Tod gegangen. Herr, erbarme dich unser.
Papst Martin I. wurde um 600 in Todi , Italien geboren. Er wird in der katholischen Kirche als Märtyrer verehrt., da er wegen seines Amtes verhaftet worden und in der Gefangenschaft gestorben war. Martin war 649 zum Papst gewählt und ohne kaiserliche Bestätigung geweiht worden, was Kaiser Konstans II. sehr ernzünte. Als Martin I dann wenige Monate nach seiner Wahl auf der Synagoge im Lateran den vom Kaiser geförderten Monotheletismus /Eingottglaube/ verurteile, erteilte Konstans den Auftrag Martin zu verhaften. Die Gefangennahme erfolgte am 17.Juni 653. Danach wurde Martin I nach Konstantinopel gebracht und dort wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Nach seiner Begnadigung verbannte man ihn nach Chersson auf der Krim, wo Martin I zwei Jahre später am 16. September 655 an Misshandlungen und Demütigungen starb. Noch zu seinen Lebzeiten hatte der römische Klerus bereits einen Nachfolger, Eugen I gewählt: da Martin I aber nie abgedankt hatte, galt er bis zu seinem Tod als amtierenden Papst. Es existieren noch Briefe von ihm, in welchen er sich bitter über Freude beklagt, die ihm nicht beigestanden haben.
Da Jesus Christus uns den Vater offenbart und uns in sein Reich berufen hat, dürfen wir voll Vertrauen beten.
In einer Welt voll Hass und Verfolgung bitten wir den Herrn um seinen Frieden.
Selig die den Hass der Welt erfahren und den Frieden des ewigen Reiches finden.
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